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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was wollt ihr denn hören???
In der Rockmusik gibt es keinen "Riff" mehr, der nicht gespielt wurde. In der Elektronischen Musik ist auch bereits "alles gesagt". Die letzte "Revolution" war der Techno. Spätestens seit dem sind eben nur noch Ideen gefragt, die Musik zu spielen und zu veröffentlichen. OPUS ist für viele angeblich überflüssig, "Guten Tag" von Paul Kalkbrenner hat...
Vor 14 Monaten von mgraf-dali veröffentlicht

versus
69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt
Zum Album selbst:

Mir gefällt es durchaus. Es ist allerdings keine sehr komplexe Musik, und man benötigt die entsprechende Ruhe, um das Gefühl hinein zu bekommen, welches die Musik vermitteln möchte. Klassikfreunde werden damit keine Freude haben, dafür ist es viel zu flach und repetiv. Genauso werden die alteingesessenen Schiller-Fans...
Vor 14 Monaten von M. Boiger veröffentlicht


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69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt, 20. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Album selbst:

Mir gefällt es durchaus. Es ist allerdings keine sehr komplexe Musik, und man benötigt die entsprechende Ruhe, um das Gefühl hinein zu bekommen, welches die Musik vermitteln möchte. Klassikfreunde werden damit keine Freude haben, dafür ist es viel zu flach und repetiv. Genauso werden die alteingesessenen Schiller-Fans enttäuscht sein, die immer wieder auf ein weiteres Album im Stil von Weltreise, Tag und Nacht oder Leben hoffen. Ich glaube, dass Schiller das durchaus weiß, aber er zieht eben sein Ding durch und richtet seine Kunst nicht nach den Wünschen des Publikums. Das ist in vielerlei Hinsicht gut so.

Was man bei diesem Album allerdings noch deutlicher als bei den Vorgängern merkt, ist die "Fließband-Produktion". Schiller bringt in immer kürzeren zeitlichen Abständen neue Alben heraus, nebenbei wird fleißig getourt. Die Qualität der Alben leidet spürbar, man hat den Eindruck, als wenn Schiller sich auch nicht mehr die Zeit für musikalische Einfälle und deren Ausarbeitung nimmt - vielleicht hat er auch deshalb mangels eigener Intentionen jetzt auf Klassik-Motive zurückgegriffen - doch auch in "Opus" gibt es nur zwei, drei Titel, bei denen wirklich um das Motiv herum tolle Klänge erarbeitet wurden. Der Rest ist allbekannter Standard, immer wieder dieselben Akkordfolgen auf dick aufgezogenen Nord-Leads, unendlich viel Hall und Delay-Effekte, um den doch eher flachen Konstruktionen mehr Tiefe zu geben, als sie eigentlich haben.

Was mich allerdings am meisten stört, ist diese Werbe- und Kommerzialisierungspolitik.
Alleine dass es von jedem Album mindestens 3, 4, wenn nicht 5 Editionen gibt, inklusive Opus-Kaffeetasse und Wohnzimmerkissenbezug, zeigt dass andere Aspekte neben der Musik mehr und mehr in den Vordergrund rücken. Die "Deluxe"-Version ist quasi schon Standard geworden. Wie wäre es mit einem ehrlich verpackten Album, das "so wie es ist" und komplett vollständig zu einem Preis für alle erhältlich ist? Das wäre ehrlich! Es gibt schon genügend Künstler, die sich von der Firma Apple kaufen lassen, damit im iTunes-Store exklusive Titel nur für Apple-Kunden erscheinen, die anderen ehrlichen Käufern vorenthalten bleiben, obwohl der Käufer einer Audio-CD vielleicht auch eine gute Musikanlage besitzt und sich die Klassik-Ergüsse nicht über die billigen 1 € - Ipodkopfhörer in die Ohren stemmt.

Und was wirklich eine Frechheit ist (oder ist es vielleicht sogar ein Anzeichen von Unsicherheit?), ist dass im Album-Preview-Trailer die "Sahnestücke" ausnahmslos alle bereits enthalten waren. Die Munition wurde quasi vorher schon komplett verschossen, um einen großen Andrang auf das Album zu erwirken. Wenn man die CD dann allerdings einlegt, stellt man fest, dass das, was man noch nicht gehört hat, nicht wirklich mehr ist als das was man schon gehört hat. Und ich muss ehrlich gestehen - Titel, welche nur 1:30 lang sind, sind für mich keine vollwertigen Lieder, sondern allenfalls kurze Zwischensequenzen, siehe das Klavierstück mit Frau Grimaud. Man hätte eher ausgedehnte und ausgearbeitete Stücke über 5, 6, 7 Minuten erwartet anstatt 8 Takte Klavier, Synth Strings und das Ganze dann 5x wiederholt.

Fazit: Album 3 Sterne, noch ein Stern Abzug wegen dieser gräßlichen Marketing-Politik.
Akustisch hörenswerte Titel: Opus Expedition, Gymnopédie, Twentynine Palms (eher so der original-Schiller-Stil à la Weltreise), Imperial Valley. Es wäre sehr schön, wenn Schiller wieder zurückkehren würde zu dem, was ihn bekannt gemacht hat. Verlangen kann man es aber nicht von ihm.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schiller wie gewohnt, 1. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Opus [+digital booklet] (MP3-Download)
Das Album muss man wie alle Schiller Alben mehrfach hören. Ich habe es jetzt zwei mal gehört und muss sagen "Schiller wie gewohnt". Das ist weder negativ noch positiv. Es gibt gewohnte gute Sounds gepaart mit klassichen Ansätzen. Leider sind im Trailer zum Album aber auch die Highlights bereits enthalten. Ein paar Songs bleiben im Ohr, andere wirken wie gewollt und nicht gekonnt (vielleicht Kunst?) und manche sind Lückenfüller die sich als Musik nebenbei sicherlich super eignet. Ein richtiges Highlight erschließt sich mir leider auch nach zweimaligem Hören nicht.Deshalb 3 von 5.
Das Gefühl das Christopher beim Schreiben der Musik in dem Valey hatte, kommt leider nicht wirklich rüber. Alles in Allem bin ich dafür, statt Masse lieber wieder Klasse walten zu lassen. Von jedem Konzert einen Mitschnitt zu machen und jede musikalische Regung zu Geld machen zu wollen zeugt nicht unbedingt von Klasse. Es soll schon Bands gegeben haben, die haben 100 Songs aufgenommen und gerade einmal 11 Songs auf Platte gebracht. Bei Schiller hat man das Gefühl jeder Song schafft es auf die Platten. Sorry Christoper! Wir Fans der ersten Stunde mögen den Sound. Wir mögen es aber nicht die Melkkuh zu sein, die jeden kreativen Ansatz kaufen soll. Und dann noch zu Preisen die viel zu hoch sind (18,99€ bei der großen Elektronikmarktkette). Also..3 Jahre Pause, vielleicht noch nen kreativen Kopf zu Schiller holen (Harald Blüchel war supi) und dann was wirklich Innovatives raus bringen. Dann kaufe ich auch wieder mal ein Album. Ansonsten ist jetzt echt Ende!
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120 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anders aber nicht besonders, 30. August 2013
Ich will jetzt mal nicht in das Horn blasen das es raus geworfenes Geld wäre. Ich hatte mir das Album heute von einer grossen Elektromarktkette mitgenommen, wohl wissend das es eine andere Richtung gehen wird und auch mit dem Gedanken das es wahrscheinlich wohl nicht mein Lieblingsalbum werden wird (Schiller und Klassik, ich denke so gut kennt man Schiller schon nach den letzten Alben das man jetzt nicht unbedingt eine 180° Wende erwartet und etwas was einem vom Hocker haut).

Im Vorfeld etwas verwundert war ich allerdings, das Christopher seine Gastmusiker wie Kretschmar, Gutske, Hewitt entlassen hat bzw. es wohl keine weitere Zusammenarbeit mehr geben wird. Da bleibt dann natürlich die Frage offen ob Schiller generell einen anderen Weg gehen wird (und "Opus" im Grunde der Anfang dafür ist) oder ob es nur ein Austausch der Gastmusiker sein wird und es dann im nächsten Album weiter geht wie davor.

Das Album ist Klassik mit einfachen elektronischen Fragmenten unterlegt. Keine komplexen Dinge, mal ein leichtes Pad, manchmal etwas "Ducking" auf Pads oder Chor, Schillers typische Nord Lead Sounds. Also eher einfach gehalten und nix wo man sich sagt "wow, was für ein neuer und krasser Sound". Von Deylen ist diesmal auch nach New York geflogen um von einer Pianistin (Hélène Grimaud) bei 2 Titeln unterstützt zu werden. Die bekannte Russische Opernsängerin Anna Netrebko durfte bei dem Song "Solveig's Song" ihren Beitrag liefern. Es schließt sich damit auch der Kreis, das Christopher versucht mit bekannten Namen das Ganze etwas mehr mach vorne zu bringen. Ob das Konzept aufgeht kann ich nicht beurteilen, zieht letztlich die Musik von Schiller oder eigentlich nur z.B. der Gesang von Anna Netrebko? Das muss dann jeder für sich beantworten.

Insgesamt finde ich auch das es bisschen zu sehr dahinplätschert. Man kann sicherlich Klassik und Elektronik kombinieren aber bei Christopher hat man immer bisschen das Gefühl als ob er mit angezogener Handbremse fährt. Kein Risiko eingehen, eher einfache Sounds nutzen, einfache Melodiebögen... Ja kein Risiko eingehen. Demzufolge klingt es schon seit einigen Alben immer etwas gleich (langweilig) und damit meine ich nicht einen "Signature" Sound also ein spezieller "Schiller" Sound.
Z.B. der Track "Promenade" von Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung". Ich erinnere mich noch an Tomita der vor vielen, vielen Jahren diesen Song auch als elektronische Version arrangiert hat (auf einem großen Moog Modular System meine ich) und der mir sogar heute noch bedeutend besser gefällt als Schiller's Versuch.
Ich bin mir auch nicht so sicher warum die Sachen bei Schiller nicht so recht "zünden". Mir kommen manchmal die Drums etwas komisch vor, so ein Gefühl das es nicht recht stimmt oder passend ist. Vielleicht liegt es auch an den eher zu einfach gehaltenen Sounds wo dann bisschen das Interesse verloren geht und es einem zu uninteressant klingt. Grosse interessante Harmonien oder Melodiebögen sind halt nicht so Schillers Ding aber es fehlt dann oft irgendwas auf der anderen Seite was das kompensiert.

Ich finde die Idee grundsätzlich gut mal was anderes zu machen und auch mal was anderes zu probieren. Und wenn es nur dazu dient das Christopher sagen kann "ich habe es mal probiert weil ich es schon immer mal in Kopf hatte sowas zu machen". Das es vielleicht dann nicht so bei den Fans ankommt kann man sicherlich verschmerzen, zumal Schiller ja keiner ist der nur alle 5 Jahre ein Album macht. Wahrscheinlich bastelt er schon wieder an dem nächsten Album um damit dann auf Tour gehen zu können (ich weiss nicht ob er mit "Opus" auf Live Tour gehen will?).

Zusammengefasst: mir persönlich ist das Album für Schiller (und vielleicht auch noch bisschen die alten Songs aus Weltreise und Co. im Ohr) zu langweilig. Als Ambient mit Klassik trifft es nicht so meinen Geschmack. Ich würde das Album in die Liste der letzten Schiller Alben einordnen mit der Überschrift "er hat es zumindest versucht aber was richtig großes ist es leider nicht geworden".
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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was wollt ihr denn hören???, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der Rockmusik gibt es keinen "Riff" mehr, der nicht gespielt wurde. In der Elektronischen Musik ist auch bereits "alles gesagt". Die letzte "Revolution" war der Techno. Spätestens seit dem sind eben nur noch Ideen gefragt, die Musik zu spielen und zu veröffentlichen. OPUS ist für viele angeblich überflüssig, "Guten Tag" von Paul Kalkbrenner hat zu viel "bumm-bumm-bumm". Dann empfehle ich den meisten, aktuelle Werke einfach mal zu ignorieren und sich mit der "Geschichte" zu befassen.
Ich bin froh, dass es noch Künstler wie CvD gibt. Andere freuen sich, wenn Heino mit Rammstein auftritt. Andrea Berg ist derart besch...produziert und begeistert die Massen. Was soll es denn heutzutage noch geben??? Werke wie "Oxygene", "Equinoxe", "Die Mensch-Maschine", "Computerwelt", "Solid Pleasure", "Claro Que Si", "Speak And Spell" usw. usw. gibt es und kommen nie wieder.
Der Preis ist viel zu hoch, keine Frage, hat wohl mit dem Label zu tun. Hier ein Titel mehr, da ein Stück weniger und dann noch eine editierte Edition. Finde ich auch überflüssig mit dem Hang zur "Abzocke"!
Musikalisch bin ich aber froh, dass ein Künstler Musik produziert, bei der man ZUHÖREN kann. OPUS wird weniger Leute begeistern, weil die meisten beim Hören schnell "befriedigt" werden wollen. Das klappt bei OPUS eben NICHT!!! Denn das Populäre fehlt! ENDLICH!
Oder soll CvD wieder und wieder mit Kim Sanders überflüssige Songs produzieren?
Leute, was wollt ihr denn noch haben bzw. hören???
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassik trifft auf elektronische Musik - wunderbar zum Entspannen++++, 11. September 2013
Von 
Eines vorweg. Ich bin seit dem Album: "Atemlos" ein riesiger Fan von Schiller, da dieses Album mit seinen eher ruhigen und chilligen Einflüssen etwas völlig Anderes war, als alles was ich davor gehört habe. Ähnliche Klangfarben kannte ich nur von dem bekannten Filmkomponisten: "Frank Duval" oder von "Jean Michelle Jarre". Ich liebe diese schöne und ruhige, manchmal auch melancholische Musik und daher war: "Atemlos" für mich ein Meilenstein elektronischer, instrumentaler und gesanglicher Musik.

Mit dem neusten Werk von Christopher von Deylen wird auch wieder ein komplett neuer musikalischer Weg eingeschlagen, der zugegeben sehr gewagt ist. Klassik ist hier das Zauberwort und es ist völlig klar, dass diese nicht alle Menschen berührt, wenn man sich zuvor noch nie mit klassischer Musik befasst hat. Wenn man, wie ich aber auch schon davor immer mal wieder in die klassische Schiene hineingerutscht ist, wie es bei mir mit: "Haydn", "Mozart", "Rondo Veneziano" usw. passiert ist, dann kann man mit: "Opus" sehr wohl etwas anfangen. Damit meine ich nicht, dass mir von "Opus" wirklich alles gefällt, aber dass muss es auch nicht. "Opus" ist nichts typisches von Schiller und daher klingt auch die Musik etwas anders. Aber je mehr man sich dieses Album anhört, umso mehr vertraute Klänge wird man auch hier wieder finden. "Opus" ist definitiv ein Album, welches man sich unbedingt mehrmals anhören sollte um wirklich auch noch den letzten Klang heraushören zu können. Anscheinend haben sehr viele Leute nach Veröffentlichung den Hang zur klassischen Musik neu oder wieder entdeckt, denn das Album steht bereits auf Platz 1 der Albumcharts und ist somit das vierte Nummer 1 Album in den Charts. Ein großartiger Erfolg für Christopher von Deylen, alias "Schiller".

Das Album beginnt mit einer Art Intro, namens: "Opus: Exposition" welches sehr nach "Vangelis" klingt und einfach schon mit seinen schwingenden Trompetenmelodien eine Gänsehaut verursacht. Ihm folgen meistens sehr langsame harmonische Tracks, die mit einem Hauch Klassik verfeinert herrlich zum Entspannen sind.

Dann folgen gleich 3 Hammertracks hintereinander. Mit "Swan Lake" der neuen Interpretation von der Oper: "Schwanensee" hat Schiller einen Track gezaubert, der sich sofort in den Gehörgängen festsetzt. Die Melodie, sollten selbst Klassikmuffel schon einmal irgendwo gehört haben. Klassikkenner lauschen diesen harmonischen Klängen, die von Schiller mit einer wuchtigen Bassdrum hinterlegt wurden. Damit wird eine Art Mischung zwischen Schönheit und Dramatik erschafft, die Ihren Höhepunkt schließlich mit den immer mehr Hineingemixten elektronischen Synteshizereffekten findet. Ganz großes Kino.

Der nächste Kracher kommt in Form des einzigen Gesangsstück von "Opus". "Solveigs Song" welches von der einzigartigen Opernsängerin: "Anna Netrebko" gesungen wird und sich dabei mit herrlich sphärischen elektronischen Layern verbindet. Man muss es einfach gehört haben, Gänsehaut ist dabei wirklich noch untertrieben, es berührt und fasziniert gleichermaßen.

Und nun........ein Name, den man sich merken sollte: "Twentynine Palms." Es beginnt langsam und steigert sich hin zu einem Track, bei dem mir persönlich im positiven Sinn die Worte fehlen. Wenn man nicht wüsste, dass man hier gerade Schiller hört, dann würde man: "Twentynine Palms" sofort für ein Werk von "Frank Duval" halten, welcher seine dramatischen Klänge gerade zu einer Schlussmusik von den Krimis: "Derrick" oder: "Der Alte" beisteuert. "Twentynine Palms" kann man als einen Meilenstein von Schillers Werken bezeichnen. Eine explosive Mischung aus dramatischen unheimlichen Klängen und wuchtigen Schlagzeugsets von Duval, garniert mit positiven Einflüssen des Meisters von Deylen. Sofort nach dem ersten Durchhören stand für mich daher fest, dass dieser grandiose Track meinen bisherigen Favoriten: "Lichtwerk" vom Album: "Tag und Nacht" in der LIVE Version problemlos abgelöst hatte. Die Energie, die dieser Track freisetzt, ist unbeschreiblich, die tolle Melodie setzt sich sofort fest......ich möchte diesen instrumentalen Titel einfach immer wieder hören......immer immer wieder!! Kein Tag ohne: "Twentynine Palms". Am besten im Auto mit meiner 2000W Kenwood Anlage und als Sound immer: "Jazz" am Autoradio gewählt, damit einem die herrlichen Schlagzeugsets so richtig um die Ohren hauen.......Boahh, was ist dieser Track GEIL!!

Danach wieder sehr ruhige und friedliche Klänge die fröhlich dahinplätschern und einem ein Gefühl von Zufriedenheit vermitteln. Leider fast wieder zu langsam, hier hätte etwas mehr Pfeffer nicht geschadet. "Twentynine Palms" hebt sich wahnsinnig von allen anderen Tracks auf der CD 1 ab und hätte auch schon auf: "Atemlos" oder "Sonne" enthalten sein können. "Swan Lake" folgt gleich danach. Erwähnen sollte man noch: "Imperial Valley" welches mit seinem klassischen Riff einfach genial beginnt, sich danach aber leider etwas verliert, weil es hier zu keinem musikalischen Höhepunkt kommt und alles wieder etwas mit den weiteren Harmonien absinkt....schade eigentlich....der Track hätte richtig Potenzial gehabt.

Etwas enttäuscht bin ich auch von: "Rhapsody On A Theme Of Paganini". Hier habe ich mit dem großartigen Klavierspiel von Helene Grimaud einen kompletten Track erwartet und nicht ein noch nicht einmal 2 minütiges Fill in. Sehr schwach dieses kurze Gastspiel eines eigentlich wunderschönen Tracks. Dass fließt leider in meine 1 Sterne Abzug Bewertung mit hinein.

Kommen wir zur CD 2. Was erwartet einem hier?!

Zuerst stutzt man etwas, wenn man erkennt, dass sich auf der CD 2 hauptsächlich weitere Variationen der Tracks von CD 1 befinden. Es klingt halt ähnlich, hier und da wurde mal etwas weggelassen, da mal wieder einige elektronische Variationen hineingemixt. Klingt manchmal aber recht interessant, vor allem: "Imperial Valley" weiß in von Deylens Mixversion zu gefallen. "Swan Lake" berührt mich dagegen nur mit der originalen Fassung von CD 1.

Natürlich finden sich aber auch einige neue Tracks auf der CD 2. Darunter ist auch meine jetzige Nummer 2 aller Schillertracks namens: "Bermuda Dunes". Bei diesem schnellen Track verschmelzen elektronische Schaffenskünste von "Jean Michelle Jarre" mit "Frank Duvals" düsteren Klängen. Begleitet wird das Ganze von einer treibenden Sythie Bassline und energischen Drums. Es beginnt sehr klassisch, wo man noch nicht recht weiß, wohin uns dieser Track führt. Dann merkt man allmählich, dass sich hier eine explosive Mischung aus Dramatik und Melancholie zusammenbraut. Dann geht es Schlag auf Schlag und man wird regelrecht mitgerissen von diesen genialen Klangfarben. "Bermuda Dunes" strahlt nichts Positives aus, aber genau dass ist ja das Besondere. Dieser Track ist schnell, düster, packend, mitreißend.......erste Sahne!!! Gehört nach: "Twentynine Palms" zu meinen absoluten Favoriten von: "Opus". Nur alleine durch diese beiden Tracks wird das Album schon einzigartig. Die Tracks fetzen einem mit Ihrer Energie sämtliche Klamotten weg, wer es nicht glaubt, hört einfach mal rein.

Auch positiv zu erwähnen ist: "Indian Canyons". Hier versetzt es einen regelrecht in die US amerikanischen Canyons, in denen man die Weite, die Stille der Natur erlebt. Könnte ein Track von "Winnetou" sein. Man spürt mit der Musik die Macht der Gebirgszüge und lässt sich von deren Anblick verzaubern. Der Track baut sich mit einem wunderschönen Layer auf und wird dann Up-tempomäßig immer weiter nach oben getrieben. Ein tolles Stück, welches auch gerne mehrmals hintereinander gehört werden kann.

Alles Andere, wie gehabt.......still, harmonisch, entspannend!

Da ich mit meiner Bewertung nun nur die positiven Aspekte von "Opus" aufgezählt habe, möchte ich mich jetzt auch mal den negativen Dingen widmen.......denn nicht alles gefällt mir hier, daher musste ich auch einen ganzen Stern abziehen.

Zuerst einmal: "Es kotzt mich" (Ich bitte diesen Ausdruck zu entschuldigen) allmählich die Preispolitik der verschiedenen Albenversionen an.

Es gibt eine "Ultra Deluxe Version" mit Leinwand, die ich mir aber nicht leisten kann oder möchte, weil diese wahnsinnige 83,00 Euro kostet. Ich begnüge mich seit jeher mit den "Deluxe Versionen" die immer mit Bonustracks daherkommen und deshalb auch eine 2 CD beinhalten, wie jetzt auch hier.
Um so unverschämter finde ich aber, dass jetzt neben der "Deluxe Version" auch noch eine spezielle Edition eines großen Elektronikriesen ("Ich bin doch nicht blöd") herausgekommen ist, die sogar noch günstiger als die "Deluxe Version" zu haben ist und die nebenbei noch 2 exklusive Bonustracks beinhaltet, die ansonsten weder auf der "Ultra Deluxe Version" enthalten sind, noch auf der "Deluxe Version". Dafür gibt es aber bei der "Ultra Deluxe Edition" wieder 2 Bonus CDs, die es wieder nicht auf den anderen Versionen gibt. Hallo, geht’s noch?! Wer auch immer für diese Preispolitik verantwortlich ist, sollte diese Abzocke umgehend stoppen.

Ich kann nur jedem, dem die "Ultra Deluxe Version" zu teuer ist daher raten sich gleich die "M.M. Edition" mit 2 Bonustracks zu holen, denn die bietet einem mehr als die normale "Deluxe Version" und dass für gerade mal 15 Ocken. Man bezahlt weniger, bekommt aber mehr, ist dass nicht hohl?! Ganz ehrlich, hier fühle ich mich allmählich vergackeiert und viele andere sicherlich auch!

Zum zweiten negativen Punkt: Die Tracks auf "Opus" sind teilweise zu langsam, die Mischung ist nicht ausbalanciert, da sich auf "Opus" wirklich fast nur langsame Klassikstücke befinden. Wenn jetzt noch etwa 4 oder 5 schnellere Stücke mit darauf gewesen wären, dann hätte ich nichts gesagt. Klassik ist auch Tempo, Energie und Dramatik, dass ist und war schon immer so. Hier hat Schiller gerade mal 2 Tracks hineingebracht, die Energie, Tempo und Dramatik verbinden und dadurch einzigartig auf: "Opus" sind. "Twentynine Palms" und "Bermuda Dunes". Sorry, aber dass ist einfach zu wenig.......bitte etwas mehr Pfeffer in die Songs hineinbringen, falls es ein: "Opus 2" geben sollte.

Zum 3 negativen Punkt: 2 Tracks auf dem Album sind so genannte Zwischenfüller und stellen keinen kompletten Track dar. Dass wäre jetzt nicht so schlimm, aber muss es sich dabei neben: "Promenade" ausgerechnet um Helene Grimauds Klavierspiel handeln?! Ganz bitter!! Gerade über dieses Stück habe ich mich sehr gefreut, umso größer dann die Enttäuschung, dass man diesen Track noch nicht einmal 2 Minuten genießen kann. Was soll das?!

FAZIT: Auch Hartgesottene Schillerfans sollten sich vor dem Kauf von "Opus" unbedingt die Hörproben zu Gemüte ziehen. Hier bekommt man schon einen ersten Eindruck und hinterlässt nicht später enttäuscht eine 1 oder 2 Sterne Bewertung bei Amazon. Die Vorhörfunktion hat Ihren Namen nicht aus Jux und Dallerei. Ich habe zuvor reingehört und dass was ich gehört habe, hat mir gefallen. Ob die Tracks nun schnell oder langsam waren, ließ sich leider noch nicht sagen, da die Hörproben lediglich 30 sek andauern. Trotzdem ist es besser vorher reinzuhören, als hinterher herumzujammern, dass einem: "Opus" nicht gefällt.

Wenn man sich richtig auf: "Opus" einlässt erwartet einem ein Album welches wie kein anderes Album von Schiller ist, aber dennoch mit einigen Überraschungen glänzt. Fans von klassischer Musik können unbesorgt zugreifen, allen anderen rate ich zur Vorhörfunktion. "Opus" kann nicht jeden überzeugen, "Opus" möchte entdeckt werden.....wieder und immer wieder!! Ideal zum Einschlafen (im positiven Sinn) nach einem langen anstrengenden Tag.

Trotz meines 1 Sterne Abzugs, sollte man "Opus" eine Chance geben. Ich tendierte zuerst zu nur 3 Sternen, doch nach mehrmaligem Hören habe ich wieder neue Klänge entdeckt, die mir sehr gut gefallen und alles wieder mit einem Stern aufgewertet haben. 4 Sterne sind nun gerechtfertigt für von Deylens neues Werk.

Ich bedanke mich bei allen für das Lesen meiner Rezension und hoffe Ihnen damit etwas geholfen zu haben. Alle, die ich mit meiner Rezension überzeugen konnte sich: "Opus" zuzulegen, wünsche ich viel Spaß mit diesem Klanggenuss.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schiller bleib bei deinen Leisten..., 8. September 2013
Von 
moellerchen (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Bislang war es stets die Faszination des Kreierens eleganter, medlodiöser und vor allem entspannend frischer Klangwelten, die das Projekt und musikalische Schaffen Christopher von Deylens ausmachte. Nun legt er nach dem Erfolgsalbum "Sonne" das neue Schiller Werk "Opus" vor.
Was an "Sonne" noch positiv erfrischend energetisch und charismatisch belebend gewesen ist, wird mit "Opus" in die dunklen Tiefen von klassischer Tristesse hinabgerissen. Das CD Cover des neuen Schiller Werkes hätte anstatt der schneebedeckten Gletscher auch durchaus den Krater eines Vulkans zeigen können, der schon lange nicht mehr ausgebrochen ist.
Natürlich liest sich die Ankündigung, dass Christopher von Deylen mit Schiller einen Ausflug in Richtung klassischer Elemente für Schiller machn möchte nicht schlecht. Wenn das Ergebnis, dann aber derart langatmig und irgendwie bedeutungslos erscheint, dann darf das nicht als Umsetzung eines Anspruchs, den mittlerweile die Fangemeinde an Schillder als auch von Deylen an sich selbst hat, enden.
Die hervorragenden Gastsänger, mit denen Schiller das spannungsgeladene abwechslungsreiche Leben eingeflösst worden ist, sind nicht mehr mit an Bord. Dafür gibt es auf "Opus" mit Hélène Grimaud, Anna Netrebko und Albrecht Mayer drei klassische Stimmen auf vier von 14 Titeln zu hören. Diese Umsetzungen passen ins Konzept des Albums und die entsprechenden Titel stellen sicherlich auch die Höhepunkte des neuen Werkes dar. Alles andere plätschert irgendwie auf eine Art dahin, die man kennt, klingt wenig innovativ geschweige denn faszinieren die neuen Soundlandschaften.
Es ist irgendwie als wandert Schiller im Kreis und nur die Jahreszeiten ändern sich. Und so warm sie auf "Sonne" gewesen sind, so kalt sind sie auf "Opus". Lang und größtenteils weilig. Da kann man nur hoffen, dass der Schiller-Winter schnell vorbeigeht und mit dem nächsten Album die Sonne wieder scheint. Mit frischen Melodien, Sounds und beeindruckend charismatischen Stimmen. Mit Schiller ist es wie mit einem Schuster...Schillers Leiste ist und bleibt die Sonnenseite der chilligen Elektrosounds.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lauwarmer, flepper Klangbrei mit etwas Melodie-Krokant, 30. August 2013
Von 
Stefan Goebel (Münster, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie klingt dieses Menü - lecker ? Nicht wirklich. Ist es ekelig ? Auch das nicht. Es schmeckt... nach fast gar nichts.

Das Album darf m.M. nach zwar nicht wirklich in die Reihe der Schiller-Alben gestellt werden, weil es ja so etwas wie ein Experiment ist, etwas, daß CvD "schon länger mit sich herum trägt" (wie er selbst sagt), was sicherlich auch bedeutet, daß mancher Song auf Opus schon länger im Kopf des Klangmeisters herumgeisterte. Aber es steht Schiller drauf und es ist auch wirklich Schiller drin.

Meine Erwartungen waren daher ziemlich gering, zumal das fantastische "Sonne"-Album ja noch kein Jahr her ist. Das Album kam schon gestern an, ich habe es inzwischen dreimal (!) durchgehört - beide CDs. Im Gegensatz zum Katastrophen-Album Atemlos (bei dem ich eingeschlafen bin und es nie in einem durchhören konnte) fiel mir das bei Opus nicht schwer - es ist NICHT langweilig. Es ist belanglos. KEIN EINZIGER Song ist ein Highlight für mich, KEINER ! Es bleibt nichts hängen !

Die Oboe in Swan Lake : Spitze ! Anna Netrebko in Solveigh's Song : Gänsehaut. Auch die Piano-Stücke (3) enthalten wunderschöne Melodien - oder mehr "Bröckchen", die dann im hallenden Klangbrei absaufen.

Das Motiv des Albums - wie auf dem Cover zu sehen und auch laut CvD - sind Berge. Stimmt - bei Nebel und bei leichter Dämmerung : Wo ist frische, kühle Bergluft ? Wo ist etwas Erhabendes, Majestätisches, Beeindruckendes ? Nirgends. Wo man auch hinschaut, es ist kein Weg zu erkennen, es sind ringsherum konturlose, schemenhafte Umrisse zu sehen, mehr nicht. Hier und da ertönt aus der Ferne eine betörende Melodie, nur um dann wieder im wabernden Nichts zu verschwinden.

Sorry, an diesem Album ist leider gar nichts schönzureden. Es nervt zwar nicht, es klingt nicht scheußlich - und auch das Package ist rein quantitativ und qualitativ nicht zu beanstanden. Letzteres ist der Grund, warum ich immerhing 2 Sterne vergebe, nur 1 Stern ist NICHT gerechtfertigt. Habe mir die 5 Sterne-Rezensionen alle durchgelesen und kann das in keinster Weise nachvollziehen.

=> Eine deutliche "Finger weg !"-Empfehlung von mir, egal ob man Klassik-Fan (dann noch viel weniger) oder Schiller-begeistert ist oder einfach nur neugierig auf etwas Neues.

Persönliche Schlußbemerkung an den (insgesamt trotzdem herausragenden) Künstler : Herr v. Deylen, lassen Sie sich doch bitte, bitte ZEIT. Es ist kein Problem, 3 Jahre mal NICHTS zu veröffentlichen und vielleicht 1 Jahr KEIN Konzert zu geben. Wo sollen denn die schönen Melodien herkommen ? Woher die Emotionen ? Gerade auf "Sonne" haben Sie doch so viele rausgehauen, warum tun Sie sich, den Gastmusikern und uns dieses Album an ? Kein Problem, kann passieren, ich werde mir das nächste Album bestimmt kaufen - aber nur, wenn es nicht vor 2015 erscheint.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das war nicht nötig - Update, 30. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Opus [+digital booklet] (MP3-Download)
ich bekam heute die Ultra-Version mit Leinwand und 4 CDs. Es war nicht meine erste Schiller-Scheibe, und es wird wohl nicht meine letzte gewesen sein, aber die Begeisterungs-Kurve zeigt nach unten.. Als ich das erste Mal las, Schiller goes Classic, da dachte ich gleich an die Adya-Reihe, und diese Serie halte ich für ein einziges Kultur-Verbrechen ersten Ranges. Ganz so schlimm ist es denn doch nicht geworden. Trotzdem wurde meine ohnehin nicht zu hohen Erwartungen enttäuscht. Wie andere schon sagten, es plätschert dahin, klassische Themen werden angerissen und elektronisch unterlegt, aber es fehlt einfach die Tiefe, die frühere Schiller-Stücke durchaus hatten. Es ist so, als ob ich bei einem Buch nur die Überschriften lesen darf, die sich zwar schön anhören, mich aber hungrig zurück lassen.

Ich denke, ein anderer Rezensent hier macht es sich zu einfach, wenn er sagt 'erwartet nicht so viel, dann werdet ihr auch nicht enttäuscht'. Wenn ich von einer CD 'nicht so viel' erwarten darf, dann kaufe ich sie mir gar nicht erst. Und wenn ich von einer Scheibe von vornherein nur seichtes Geplätschere erwarte, dann sowieso nicht. Aber ich weiß schon, von der nächsten Schiller-CD werde ich wieder viel erwarten, denn ich weiß, er kann es doch, das hat er doch früher gezeigt.

Als Unverschämheit sehe ich es allerdings an, dass ich 83 Euro für die Ultra-Version ausgebe, und dann sehe ich, dass es beim Media-Markt eine Version mit 2 Bonus-Tracks gibt. Da neige ich dann doch zu der Aussage 'ich bin doch blöd'. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.

Fazit : CD1 kriegt 2 Punkte, CD2 und Horizon kriegen 4 Punkte (da hört man wenigstens Schiller und keinen Klassik-Matsch), Origins kriegt 1 Punkt (ich mag keine best of Classics), abzüglich 1 Verarsche-Punkt, ergibt abgerundet (heute bin ich mal ungnädig) 2 Punkte.
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Nachtrag vom 28.10.13 : ich habe heute auf der Schiller-Seite entdeckt, dass es bei Eingabe eines Codes (steht im Horizon-Cover) vier Zusatz-Tracks zum gratis downloaden gibt, darunter die beiden auf der Mediamarkt-Version enthaltenen Stücke. Somit entfällt der Strafpunkt-Abzug, und es gibt 3 Sterne für das Album.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Auspacken der 4 CD's habe ich an Reizüberflutung gelitten.
Wie immer bei Schiller musste ich das Grundwerk 2-3 mal anhören, bis sich mir die Schönheit aller Klänge erschlossen hat.
Nicht nur die Zusammenarbeit mit den Stars der klassischen Musik beurteile ich als besonders gelungen - die neuen elektronischen Kompositionen laden herrlich zum entschwinden aus dem hier und jetzt ein.
Ebenfalls ist das Beifügen der Originalwerke eine schöne Idee zum Vergleich.
Ich empfehle das Werk vorbehaltlos.
Möge die "Schillerreise" noch recht lange andauern.
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5.0 von 5 Sternen A new and yet unmistakable Schiller, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
A beautiful, harmonic, powerful, inspiring, deep and brilliant mind-blowing arrangement of sounds.

This work is just a confirmation of their talent and sensibility.

Schiller just has reinvented itself - again.

It's somewhat different, but the best of Schiller is still there. Open your mind and enjoy it.
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