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TOP 500 REZENSENTam 28. Oktober 2013
Thielemann und Wagner gelten - wie man hier einmal mehr hören kann - nicht zu Unrecht als eine Art "Dreamteam": kaum ein Musiker versteht es heutzutage, Wagner so dicht, so rauschhaft zu musizieren, wie Thielemann. Die Kunst, Musik atmen zu lassen, auf einen Höhepunkt zusteuern zu lassen, diesen spezifischen "sehnsuchtsvollen" Sog zu erzeugen, der Wagners Musik immanent ist - all das ist mehr als reichlich vorhanden. So wird auch ein Programm, welches nur aus Vor- und Zwischenspielen besteht spannend und berührend. Das jetzt das Orchester der Deutschen Oper (ein reines Opernorchester) nicht ganz die Qualität z.B. der Wiener Philharmoniker hat (gut zu hören bei der Rienzi Ouvertüre, erschienen bei der DG) aufweist, kann dabei nicht verschwiegen werden (besonders augenfällig z.B. in den hohen Streicherklängen bei der Lohengrin-Ouvertüre, oder bei den Bläsereinsätzen in der Tannhäuser-Ouvertüre). Das wird aber dadurch wettgemacht, dass Thielemann live spontaner dirigiert, mehr aus dem Bauch heraus und somit mehr diesen Sogs erzeugt, der Wagners Musik auszeichnen kann.
Die Tonqualität ist gut. Als Ergänzung und Erweiterung seines Wagner-Albums mit dem Philadelphia Orchestra ist diese CD sehr willkommen, trotz der nicht optimalen Orchesterleistung.
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TOP 500 REZENSENTam 21. September 2013
28. November 2004: Christian Thielemann gastiert mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin beim Wiener Musikverein. Es ist eine Art doppelter Abschluß: Musikalisch, weil er ausschließlich Richard Wagners Konzertstücke quasi als Essenz seines Berliner Wirkens dirigiert. Thielemann hatte dort den kompletten Bayreuther Opernkanon gespielt. Und räumlich, weil der Dirigent inmitten seines Wechsels von Berlin nach München ist.

Dieses Konzert, vom ORF mitgeschnitten, veröffentlicht Orfeo nun in einer 2-CD-Box. Man wollte wohl Geld sparen, denn es hat nur für eine Papp-Plastik-Box "gereicht".

Der Inhalt zählt!

Die Aufnahme bietet der Reihe nach: Rienzi-Ouvertüre, Lohengrin-Vorspiel, Tannhäuser-Ouvertüre sowie Siegfrieds Rheinfahrt und Trauermarsch aus der Götterdämmerung. In der zweiten Konzerthälfte wurde gegeben: Karfreitagszauber aus Parsifal, Tristan-Vorspiel und Liebestod (instrumental) sowie als Zugabe das Meistersinger-Vorspiel.

Gestaltung: herausragend; Orchester: mit Schwächen

Das Wiener Publikum ist begeistert, das hört man. Allerdings bleibt der Eindruck, daß die Leistung des Orchesters nicht durchgehend Thielemanns Gestaltungswillen und -anspruch gewachsen ist. Es wirkt als hätte Thielemann mehr Luft, als in den "Orchesterballon" paßt – so sehr er auch pustet. Der Klangkörper, so hat man das Gefühl, gerät bei den feinen Differenzierungen, dem gewaltigen Farbenspiel und großen Emotionen, die sein Leiter heraufbeschwört, durchaus an seine Grenzen. (Wer die Geburtstagskonzerte in Dresden und Bayreuth 2013 aufmerksam verfolgt hat, wird schnell erkennen, auf welchen Unterschied ich hinaus will!)

Die Erfahrung, die ich mit dem Berliner Orchester schon mehrfach live gemacht habe, trifft auch hier zu: überzeugende Streicher, aber Höhen und Tiefen bei den Bläsern.

Differenzierter betrachtet muß ich sagen, daß mir Thielemanns Rienzi-Ouvertüre mit den Wiener Philharmoniker (von 2002) besser gefällt – die Berliner scheinen sich beim Konzertauftakt noch finden zu müssen (4/5). Doch schon Lohengrin und Tannhäuser sind exzellent interpretiert und von schier atemberaubender Intensität (5/5). Die Rheinfahrt (4,5/5) und der Trauermarsch (5/5) aus der Götterdämmerung sind ebenfalls erstklassig. Parsifal und Liebestod sind im Bereich von 4,5/5 Sternen angesiedelt, während die Vorspiele zu Tristan und den Meistersingern berauschend und mitreißend dargeboten werden (5/5).

Fazit und mehr

Insgesamt ist das Konzert sehr gut gelungen. Es gibt bei Ausdruck, Präzision und Brillanz hin und wieder "Platz nach oben", aber das Gesamterlebnis schmälert das nicht wirklich. Persönlich hoffe ich auf eine Veröffentlichung der Dresdner und Bayreuther Geburtstagskonzerte – denn überragender wurde Wagner in den letzten Jahren konzertant wohl kaum gegeben.

Die Orfeo-Box lädt letztlich auch zu einem reizvollen Vergleich mit Thielemanns Wagner-Konzertstücken aus den Neunzigern und den jüngeren, herausragenden Interpretationen des Wiener Rings und des Salzburger Parsifals ein.

Das Begleitheft, in deutscher und englischer Sprache, geht auf die einzelnen Stücke ein und erläutert ihre Anordnung im Konzert – sehr lesenswert und informativ.
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am 4. September 2014
Der Mitschnitt ist wunderbar. Über die Interpretation zu schreiben hieße Eulen nach Athen tragen. Der Liebestod ist so nur orchestral aufzuführen, dem Sopran ginge vermutlich die Luft aus. Thielemann zeigt, dass er ohne Sänger in der Lage ist, einen noch gewaltigeren, noch spannungsgeladeneren Bogen zu ziehen. Trotzdem oder gerade deswegen unbedingt zu empfehlen.

Sehr traurig ist der Schnitt. Was ist Orfeo da eingefallen? Nach den Stücken wird der Applaus gnadenlos nach 5 Sekunden ausgeblendet. Dann folgt 10 Sekunden tote Materie, bevor wieder in die Saalakustik eingeblendet wird. Das ist dem Livemitschnitt abhold. Die Atmosphäre geht baden ... die nachwirkende Spannung kann sich nicht lösen und reißt. Der Wahnsinn: bei der Zugabe (Vorspiel Meistersinger) blendet man in den Applaus des tobenden Publikums ein!
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am 11. März 2014
Das Orchester der Deutschen Oper Berlin ist ein recht ordentliches Ensemble. In der Höhle des Löwen (in diesem Falle im Wiener Musikvereinssaal) ist jedoch das Bessere des Guten Feind. Um deutlicher zu werden: insbesondere die Berliner Streicher können wohl kaum mit ihren Kollegen der Wiener Philharmoniker konkurrieren.
Die Live-Atmosphäre, die diese Aufnahme versprüht, ist jedoch, trotz orchestraler Mängel, atemberaubend und mehr als beeindruckend. Insofern stellt dieser Live-Mitschnitt einen höchst willkommenen Gegenpol zu mancher sterilen Studio-Produktion dar.
Sehr empfehlenswert ! Klangqualität: gut bis sehr gut !
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