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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut...kaufen kaufen kaufen!!, 25. Oktober 2013
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Zu "Fillmore Complete Rcordings":

Wahnsinn, dass die vier Konzerte nun endlich nach 42 Jahren vollständig ohne irgendwelche Edits und mit allem Bühnengeplauder, vorwiegend von Steve Marriott, veröffentlicht wurden. Jerry Shirley und Peter Frampton, die beiden Überlebenden von Humble Pie, haben da wirklich ganze Arbeit geleistet.

Nun könnte man sagen, wie langweilig, sich viermal die gleiche Set-List anzuhören. Ist aber überhaupt nicht der Fall, da die Songs von der Band immer anders variiert und gespielt wurden, sowohl vom Gesang als auch den Gitarren-Soli und der Länge der Songs. Und es gibt hier durchaus sehr gute Alternativversionen, so z.B. "Guilded Splinters" mit seinen langen Jam oder auch "Halleluja, I Love Her So", das irgendwo jedes Mal für mich anders swingt, je nachdem welches Konzert man gerade hört.

Das ist ähnlich bei "Made In Japan" im Vergleich zur 3-CD-Box Live In Japan 1972 von Deep Purple, die ja auch alle drei Konzerte aus Osaka und Tokyo vom August 1972 enthält und keinerlei Langeweile beim Hören aufkommt.

Die Intensität und Dichte der einzelnen Konzerte ist einfach unglaublich, man spürt förmlich das Knistern bei der Kommunikation der Band mit der Fillmore East-Crowd, die ihrerseits ebenso mitgeht und die Band zur Höchstleistung antreibt. Nach dem letzten Rolling Stone von der Late Show vom Samstag ruft Steve Marriott dem Publikum zu: "Thank you very very much, don't sit down, don't sit down, cause this is the last time we're gonna be playing here. Ever! And I don't forget it, I don't forget it, you know!"

Alle Versionen der Songs der ehemaligen Doppel-LP von 1971 sind auch hier vertreten und teilweise etwas länger, weil sie für die LP aus Laufzeitgründen beim Mixing gekürzt wurden.
Auch der Sound der Konzerte ist unglaublich gut und druckvoll. Wenn auch das Doppel-Album bereits einen sehr guten Klang hatte, so hat dieser hier noch mal sehr sehr deutlich zugelegt. Und ich habe die Complete Recordings heute lediglich als AutoRiP-Version aus der amazon-Cloud über meinen Compi-Monitor angehört. Auf der Anlage zu Hause dürfte der Sound einem genussvoll aus den Boxen um die Ohren blasen.
Das kann ich jetzt voll bestätigen, nachdem ich die Early-Show vom Freitag-Abend zu Hause in den Player eingelegt habe. Phänomenaler Sound, als wenn man vor der Bühne sitzt. Da kann, nein muss man die alte CD sofort weglegen, denn die hat sich soundmäßig hiermit absolut erledigt. Was die beiden zusammen mit den Ton-Ingenieuren aus den alten Multitrack-Tapes rausholen konnten, ist nur gewaltig. Wahnsinn!

Ganz abschaffen sollte man die Ur-CD jedoch nicht, da man sonst die gewohnte 23 Minuten lange Album-Version von "Guilded Splinters" nicht mehr hören kann. Diese Version wählte die Band von der "Second Show" vom Samstag, die für die Doppel-LP 1971 von 27 Minuten rund vier Minuten gekürzt wurde, damit sie auf das Vinyl-Format passte. Zudem wollte Peter Frampton beim Final-Mix, dass eines seiner Guitar-Solo getauscht wird mit einem Solo der Version des Songs von der "Second Show" vom Freitag. Man kann das bei der "Guilded Splinters-Version auf CD 4 hören von Minute 9 bis etwa Minute 10.25.

Die vier CD's sind alle einzeln in kleine Papphüllen eingeschoben, die wiederum alle in einer stabilen Pappbox mit Deckel liegen. Beigelegt ist ein sehr schönes und informatives 20-Seiten-Booklet in Hochglanz mit vielen Fotos in Farbe und Schwarz-Weiß onstage/backstage. Peter Frampton und Jerry Shirley erzählen dort, wie es bei den Konzerten im Fillmore East abging. Auch werden alle Songs von beiden erläutert.

Fanatics - wie ich - dieses Live-Klassikers kommen um eine Anschaffung dieser Box überhaupt nicht vorbei. Großes Lob auch an die Record-Company, so macht man das richtig! Peter Frampton erzählte in einem Interview dazu, dass er und Jerry Shirley die Aufnahmen aller vier Gigs unglaublich fanden, als sie die beide nach so vielen Jahren das erste Mal von den 24-Track-Tapes hörten. Der Beschreibung kann ich nichts mehr hinzufügen...außer, natürlich *****...mindestens für dieses Juwel!

Zum Original-Album "Rockin' The Fillmore":

Dafür kann es nur 5 Sterne geben. Für mich seit 1971 eines der allerbesten Live-Alben /CD. Da können nur noch mithalten Deep Purple's Made in Japan (25th Anniversary Edition), Allman Brothers At Fillmore East (Deluxe Edition), Waiting For Columbus (Deluxe Edition) von Little Feat, The Who's Live at Leeds (25th Anniversary Edition) und vielleicht noch 2-3 andere. Auf jeden Fall ein Album der Top-Ten der besten Live-Alben.

Kurz vor der Schließung des legendären "Bill Graham's Fillmore East" in NYC von Eddie Kramer aufgenommen in einer für damalige technischen Möglichkeiten erstaunlich guten Aufnahmequalität (dies ist allerdings bei vielen Fillmore-Konzerten der Fall). Frampton und Mariott in allerbester Spiellaune mit einer ebenso tollen Bass/Drums-Unterstützung von Jerry Shirley und Greg Ridley.

Die Songauswahl ist erste Klasse. Viel Blues, lange Jam, Gitarrenduelle ohne Ende und Steve Mariott mit einer nie besser gewesenen Stimme. Mein Gott, was muss der sich an diesen Abenden verausgabt haben. Und das jeweils "Two sets a night", wie das im Fillmore East/West immer der Fall war. Die Titel sind durchschnittlich sehr lang, so "Guilded Splinters" mit 24 Min., "Rolling Stone" mit 16 Min., "I Don't Need No Doctor" mit über 9 Min. und "I'm Ready" mit rd. 8 Minuten. Es kommt trotzdem keine Langeweile beim Hören auf, die Band wußte ihr Publikum zu unterhalten und zu begeistern. Und so kommt das auf der CD auch rüber.

"Guilded Splinters" beginnt mit einem wunderschönen Guitar-Intro von Peter Frampton, bevor die Band einsetzt mit dem Grundthema von Dr. John's Song. Der Mittelteil ist ein langer Jam für sowohl Frampton/Mariott, als auch Ridley/Shirley, die beide zusammen solo spielen und Steve Mariott mit seiner Harp einsetzt und für Bluesfeeling sorgt. Der Jam endet nach spannungsgeladenen 23 Minuten wieder mit dem Grundthema. Langeweile? Keine Spur!

Auch "Rolling Stone", auf "Rock On" gut 5 Minuten lang, wird hier zum langen Bluesjam, der kurz vor Ende in's Boogie-Tempo wechselt. Steve Mariott's Gesangsleistung ist hier spitzenmäßig.

Erste Klasse ist auch die Ray Charles-Nummer "(Halleluja) I Love Her So", die von der Band im Mittelteil des Songs richtig verswingt wird.

Fazit: Für mich die Beste von Humble Pie und eines der besten Live-Konzerte überhaupt! Unbedingt kaufen. Wenn man dann noch weiteres von Humble Pie (in dieser Besetzung) haben möchte, empfehle ich die Studio-Alben Rock on und Humble Pie, die ebenfalls erstklassig sind.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen D A S Live Album, 6. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Meine Herren.....ein unglaublich fulminantes Live Konzert .No Overdubs,einfach immer Vollgas,die Beteiligten geben alles.....das macht einfach nur Spass.4 Auftritte im legendären Fillmore Konzert Tempel.Top Aufnahmequalitaet,schönes Booklet....eines der intensivsten Liveaufnahmen.....KAUFEN!!Wer hören will, wie eine Liveaufnahme klingen soll bzw.muss...KAUFEN.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Performance, 29. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Nun sind sie endlich verfügbar, die kompletten uneditierten 4 Konzerte vom Fillmore East. Die wesentliche Erkenntnis: Die Produzenten hatten schon 1971 ein außerordentlich gutes Gespür für musikalische Klasse. Denn die Titel, welche in „Performance“ aufgenommen wurden, sind im Großen und Ganzen wirklich die besten der zwei Abende gewesen. CD1, das erste set, zeigt HP noch gebremst, auch sind die Tontechniker noch dabei, die endgültige Abstimmung zu finden (so auch in den Liner Notes zu lesen). Die besten Momente von HP sind dann auf CD2 und CD4, es scheint, dass bei set 1 und 3 doch mehr Zeitdruck und Nervosität herrschte, als gut war. Keine Überraschung also, dass in der Hauptsache die Compilation zu „performance“ aus set 2 und 4 besteht, von „Stone Cold Fever“ mal abgesehen.

Die große Virtuosität von HP wird an „Gilded Splinters“ deutlich. HP bringen diesen Titel in jedem Set, und es wird klar, daß die Version, die sich auf „Performance“ findet, diejenige ist, die noch am meisten Längen aufweist. Keine schlechte Version, wohlgemerkt, aber vor allem die Versionen von set 2 und 3 gefallen mir wesentlich besser: Frampton kann mit längeren Soli glänzen ebenso wie Marriott mit Vocals und Harmonica. Aber diese beiden Versionen haben klar mehr Dynamik, im Rhythmus straight forward, wo es bei der bekannten Version in der Mitte doch einen kleinen Durchhänger gibt. Auch bei „Halleujah“ (set 3 und 4) hat Frampton mehr Zeit für Soli. Und er zeigt, wie virtuos und variantenreich man einen solchen Song spielen kann.

Eine enorme Verbesserung hat der Sound erfahren. Bass und Grundtonbereich sind jetzt einfach präsent, insgesamt hat die Aufnahme jetzt mehr Transparenz, sehr ausgewogen. Fans können einfach mal das Intro zu „No Doctor“ aus „Performance“ zur aktuellen Abmischung in „Complete“ gegenhören: Der Monsterbass fegt jetzt wirklich alles weg, ein Sturm jetzt, kein Lüftchen mehr. Im Gegensatz zur bekannten „Performance“ herrscht, gewollt, der Eindruck, man sitze (Fillmore East war bestuhlt) in der 5 oder 6 Reihe. Hall und Echo, die zu diesem Zweck zugemischt wurden, können zu Beginn etwas irritieren, am Ende vermittelt es aber einen authentischen Konzerteindruck.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich!, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Viele Musikliebhaber kennen das, man hört einen Song oder sieht ein Album aus längst vergangener Zeit und sofort werden Erinnerungen wach. Man verbindet etwas mit dem Song, dem Album. Seine erste Liebe oder eine Urlaubsgeschichte oder eine andere Geschichte an die man sich gerne erinnert.

Eines dieser Alben ist für mich „Performance Rockin‘ The Filmore“ (1971) von Humble Pie.
Ich hatte mir damals das erste Album dieser Band zugelegt „As Save As yesterday Is“, denn ich hatte gelesen das Steve Marriott und Peter Frampton eine neue Band gegründet hatten: Humble Pie.

Peter Frampton hatte ich einmal im Fernsehen gesehen, in der Sendung Beat-Club trat er mit der Band The Herd auf. Steve Marriott kannte ich von the Small Faces, einige Songs dieser Band hatten mich durch die späten 60s begleitet und im Beat-Club waren sie auch zu sehen.
Steve Marriott begann seine Karriere als Kinderstar. Mit 12 spielte er Gitarre und gründete mit Mitschülern in Forest Gate (heute London) seine erste Band „The Wheelers die sich später The Mississippi Five nannten. Er war ein fanatischer Buddy Holly Fan, konnte ihn so gut imitieren das man glaubte den echten Buddy zu hören. Sein Vater beobachtete sein Talent und meldete ihn in London zu einem Casting für das Musical „Oliver!“ (nach Oliver Twist) an. Zum vorsingen hatte er sich „Oh Boy“ von Buddy Holly und „Who’s sorry now“ von Connie Francis ausgesucht. Gerade einmal 13 Jahre jung bekam er die Rolle. Drei Jahre später gab er die Rolle auf und tourte mit einer Band durch England. Dabei traf er auf Kenney Jones, und Ronnie Lane. Mit Jimmy Winston fand man einen passenden Keyboarder, er wurde durch Ian McLagan ersetzt. Ihr erster gemeinsamer Gig endete im Knast. Nach der Show hatte Steve Marriott das Piano im Saal zerstört und die Band benahm sich komplett daneben. 1964 wollte sein guter Freund David Bowie mit ihm ein Duo gründen, Steve entschied sich für die Small Faces. Der Name der Band entstand tatsächlich durch ihr Aussehen. Keiner war größer als 167cm und daher waren ihre Gesichter eher schmal.
Die Small Faces wurden schnell bekannt und ihre LPs und Singles verkauften sich wie geschnitten Brot.
Bei Live Auftritten bauten sie immer wieder R&B und Blues Nummern ein, so auch den Willie Dixon Klassiker „You need Lovin‘. Robert Plant mochte diese Band und saß häufig als Gast im Publikum, später sagte er in einem Interview das die Small Faces (Steve Marriott) ihn und Led Zeppelin zu dem Song „Whole Lotta Love“ inspiriert haben.
Die Geschichte von den Small Faces endet an Silvester 1968. Es gab Gerüchte das Steve die Band verlassen wollte um mit Peter Frampton einen neue Band zu gründen. Peter sollte als Gitarristen bei den Small Faces einsteigen, die anderen Bandmitglieder waren nicht einverstanden.
An Silvester 1968 hatten sie einen Auftritt der so miserable war, das Steve während des Konzerts von der Bühne sprang und nicht mehr gesehen wurde.
Kurz darauf gründete er zusammen mit Greg Ridley (Bass), Jerry Shirley (Drums) und natürlich Peter Frampton (Gitarre/Voc) seine neue Band: Humble Pie. Peter Frampton war zu diesem Zeitpunkt 18.
Die erste Single wurde gleich ein R&B Hit, Natural Born Bugie.
Kurz nach erscheinen des ersten Albums ging ihre Plattenfirma „Immediate“ Pleite, zum Glück übernahm A&M die Band sonst wäre die Geschichte hier zu Ende.
Der neue Manager bei A&M war Dee Anthony und dessen erste Maßnahmen waren entscheidend für die Band. Akustische Musik war von nun an kein Thema mehr und es wurde in eine neue, viel kräftigere Vertärkeranlage investiert und ab sofort stand der amerikanische Markt im Fokus.
In 2 Jahren tourten sie 19 mal durch die USA. Aus dieser Zeit gib es leider nur wenige Aufnahmen. Eine davon ist “Live At the Whiskey A-Go-Go” und nachdem Peter Frampton die Band verlassen hatte erschien „Live Concert for King Biscuit Flower Hour“.
Aber das Ultimative Live Album sollte 1971 erscheinen: Performance Rockin‘ The Fillmore.

Die Doppel LP enthielt eine andere Songfolge als das Original, aber das wusste damals niemand.
Stone Cold Fever findet sich auf LP #1 war aber der Song den sie an diesen 2 Tagen nur einmal spielten, am Samstag dem 29.May 1971, dem zweiten Tag.
An zwei Tagen, am 28. Und 29.May 1971 hatten sie das Fillmore East gerockt. An beiden Tagen jeweils zwei Konzerte gegeben, alle Ausverkauft. Die Konzerte dauerten jeweils ca. eine Stunde. Am späten Nachmittag spielten sie 5 Songs, am Abend 6 Songs.
Ende November 1971 erschien „Performance:Rockin‘ The Fillmore“ als Doppel LP.

Zu Weihnachten 1971 lag das Album dann unter dem Weihnachtsbaum.
Ich wollte mir die DoLP von meinem eigenem Geld kaufen, hatte es aber leichtsinnigerweise für ein anderes Album ausgegeben und mir ein neues Schlagzeug gekauft. Irgendwie ist mein Wunsch nach diesem Live-Album an die richtige Adresse gelangt, und nun lag es dort schön verpackt und wartete auf meinen Plattenspieler.
Was ich dann zu hören bekam ist für mich bis heute eines der besten Live Alben überhaupt.
Auf Seite 1 befanden sich drei Titel
Four Day Creep (Ida Cox) 3:46
I’m Ready (Willie Dixon) 8:31
Stone Cold Fever (Humble Pie) 6:18
Seite 2 hat nur einen Titel und der hat es in sich:
I Walk On Gilded Splinters (Dr.John) 23:25
Seite 3 auch nur rein Titel:
Rollin‘ Stone (Muddy Waters) 16:07
Seite 4 mit zwei Titel:
Hellelujah I Love her so (Ray Charles) 5:10
I don’t need no Doctor (Ashford/Simpson) 9:15

Noch heute bekomme ich Gänsehaut wenn ich mir das Album anhöre. Jetzt hat irgendeine höhere Instanz ein einsehen mit allen Fan’s gehabt und es erscheint, 42 Jahre nach der DoLP, eine Box mit den kompletten 4 Konzerten vom May 1971.
For Day Creep ist Blues, Blues-Rock und ein erster Vorgeschmack auf das weitere Geschehen an diesem Abend. Peter Frampton zaubert ein astreines Solo aus seiner Gitarre, Steve singt schon mal seine Stimmbänder warm.
Es folgt Are You Ready, das Publikum ist “ready” und so legen sie dann los. Blues-Rock wie nur Humble Pie ihn zelebrieren konnten.
I walk on Gilded Splinters ist auf jeder dieser 4 CD’s ein Höhepunkt. Lange Gitarren Soli, Steve mit einem Harmonika Solo das zeitweise so leise gespielt wird das man, wie das Publikum, den Atem anhält.
Hallelujah I Love her so klingt als ob es ein Humble Pie Original ist. Der Song scheint wie gemacht für diese Band.
Rollin‘ Stone ist eine Offenbarung. Hier treffen Brit-Blues und Muddy Waters zusammen. Der Song kommt nur langsam in Fahrt endet dann aber Furios.
I don’t need no Doctor ist so etwas wie die Humble Pie Nationalhymne und wurde bei keinem Live Auftritt vergessen .
Stone Cold Fever ist für mich noch einen Tick besser als No Doctor.
Wenn man heute Bluesrockern zuhört dann kann man bei einigen sehr gut Humble Pie und Rory Gallagher wiedererkennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein legendäres Konzert - jetzt komplett!, 18. Dezember 2013
Von 
Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
"Performance - Rockin' The Fillmore" ist bis zum heutigen Tage eines der energetischsten und feurigsten Live-Konzerte der Rockgeschichte - im einem Atemzug zu nennen mit z.B. "The Allman Brothers Band - At Fillmore East", "Deep Purple - Made In Japan" oder "The Who - Live At Leeds". Die Doppel-LP aus dem Jahr 1971 wurde zusammengestellt aus Material, das bei vier Konzerten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im legendären Live-Tempel Fillmore East aufgenommen wurde. Die Aufnahmedaten: Freitag, 28.05.1971 und Samstag, 29.05.1971 - jeweils First und Second Show. Nunmehr liegen mit "The Complete Recordings" alle vier Shows komplett vor (4-CDs in einer Hardcover-Box im CD-Format + 20seitiges Booklet). Ergebnis: Gigantisch!
Die Vinyl-Doppel-LP aus dem Jahr 1971 ist wie folgt aufgebaut:
Side One:
- Four Day Creep (Ida Cox) 3:48 (Samstag, 2nd Show)
- I'm Ready (Humble Pie / W. Dixon) 8:30 (Samstag, 2nd Show)
- Stone Cold Fever (Humble Pie) 6:20 (Samstag, 1st Show)
Side Two:
- I Walk On Gilded Splinters (Dr. John) 24:30 (Samstag, 2nd Show)
Side Three:
- Rollin' Stone (Muddy Waters) 16:10 (Freitag, 2nd Show)
Side Four:
- Hallelujah (I Love Her So) (Ray Charles) 5:10 (Freitag, 2nd Show)
- I Don't Need No Doctor (N. Ashford) 9:20 (Freitag, 2nd Show)
Nach mehrmaligem Anhören der gesamten vier Shows muss ich feststellen, dass die Band schon damals die besten Aufnahmen ausgewählt hatte. Das bedeutet aber keinesfalls, dass diese "Complete Recordings" überflüssig sind. Die einzelnen Versionen sind zum Teil recht unterschiedlich und somit gibt es immer wieder Neues zu entdecken.
Klangtechnisch klingen die neuen Mixe sehr transparent und rund - ohne allerdings an die Original-Vinyl-LPs heranreichen zu können - bin eben ein alter Vinyl-Freak :-)
Abschließend die Band-Besetzung:
- Steve Marriott (vocals, guitar, harp)
- Peter Frampton (vocals, guitar)
- Gred Ridley (bass, vocals)
- Jerry Shirley (drums)
Fazit: Marriott singt unvergleichlich leidenschaftlich und Frampton zaubert auf der Gitarre. Gigantischer Hard- und Boogie-Rock mit hohem Soul-Anteil = Ein Konzert wird zur Legende.
Anmerkung: Der Ticket-Preis für eine Show lag damals bei $3.50 bis $5.50 !
Höchste Empfehlungsstufe!
[Reinhard Busse]
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4.0 von 5 Sternen Blut. Schweiß und Tränen., 21. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Ich kannte HUMBLE PIE nur von "As Safe As Yersterday Is" (als Schüler gekauft) und fand sie erfrischend gut, ungewöhnlich, verschroben. Ich wollte nie weitere Scheiben von ihnen besitzen. Das Genre reichte mir. Dann las ich die Kritiken hier und dachte: "Was kann an einem Live-Konzert so toll sein?"

Heute habe ich mir "... Fillmore" auf den Sennheiser PX 100 II Kopfhörern angehört. Kein befürchtetes "Schmalhans ist Küchenmeister Live-Konzert". Es ist, als ob man nicht nur vor der Bühne, sondern auf der Bühne neben dem Sänger Mikrofon stünde. Diese "Präsenz" der Aufnahme ist unglaublich. Als wenn man es vor 3 Monaten mit feinster Digitaltechnik aufgenommen hätte, und nicht Anfang der 70-er. Begnadete Toningenieure waren hier wohl am Werk. Volle Bässe, wuchtige Drums. Saftig.

Warum ich die Scheibe beachtlich finde? Sie läßt einen Teil haben, wie Meister ihres Fachs sich verausgaben. Hier begreift man, was es heißt, live zu spielen. Man hört alles, auch kleine Fehlerchen. Aber genau das macht die CD dokumentarisch und ist ein Zeitzeugnis schlechthin. So also klingt HUMBLE PIE auf einer Bühne in New York.

Besonders eindrucksvoll: die Stellen in der Musik, an denen fast Stille herrscht, wenig passiert. Da atmet es, da spürt man Gänsehaut. Es wird nicht alles zugekleistert mit Powersound. Da kommt Blues zum Tragen - als Klagegesang.

Man hätte Beethoven oder Mozart gegönnt, sich diese Scheibe einmal anzuhören. Was für ein Sound! Der elektrische Strom kommt durch alle Ritzen der Riesenboxen. Es ist eine Urgewalt, laut, schmutzig, verzerrt. Adrenalin pur. Eine neue Welt im Vergleich zu einem 90 Mann Klassik-Orchester. Hier definiert sich die Neuzeit der Musik, die mithilfe der Elektrizität eine völlig neue Ausdruckkraft erreichte.

Und HUMBLE PIE spielen das, was sie einfach können: Blues in seinen Spielarten. Man fiebert mit. Steve MARRIOT ist ein Wizard. Er muss als Mensch eine Art Atombombe gewesen sein. Er kann sich kaum halten vor Explosivkraft. Der fuhr am absoluten Limit. Welche Energie! Eine Dampflok. Da spürt man auch die Tragik seines Lebens, das jäh zu Ende ging. Eben Blues.

Und Peter FRAMPTON zeigt hier ganz beiläufig, wie klug und spannend man eine Gitarre bedienen kann. Kein endloses Gefrickel, sondern klassische Melodieführungen, die immer eine Richtung haben. Kein Wunder, dass aus ihm später ein Weltstar auf der Gitarre wurde.

Diese Scheibe bringt mir Blues näher, die Essenz von Blues. Damit hatte ich nicht gerechnet. Meine Blues-Kenntnisse beschränkten sich bisher im Wesentlichen auf FLEETWOOD MAC. Aber was HUMBLIE PIE hier vom "Leder" zieht, ist unerhört. Und man sitzt buchstäblich mittendrin.

Eine Aufnahme für alle die, die nie die Chance hatten, einem Live-Konzert beizuwohnen, bei dem elektrische Gitarren die Hauptrolle spielen. Ich hätte 5 Sterne vergeben, wenn mehr verschiedenen Songs auf der CD wären. Die Wiederholung der wenigen Titel ist hochinteressant aus musikalischer Sicht. Doch mir fehlt etwas, was auf "As Safe ...." zu hören ist: Vielfalt. Aber 4 Sterne sind ja nicht schlecht. Bei mir jedenfalls.

Diese Scheibe ist ein Erlebnis im wahrsten Sinne. Quasi 3-D für die Ohren.

jojim
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschenk an die Fans, 12. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Rockin' the Fillmore gehörte für mich schon immer zu den besten Live Alben überhaupt.
Die Intensität und die Spielfreude der Band werden auf dem Album bei sehr guter
Aufnahme fantastisch wieder gegeben. Und jetzt kann man sich alle vier Konzerte, die die Band
am 28. und 29. Mai 1971 gaben in eben dieser hervorragenden Qualität anhören. Noch heute
bekomme ich beim Intro zu "I walked on Gilded Splinters" eine Gänsehaut.
Bei allen vier Konzerten werden die Stücke ein wenig anders gespielt und es ist einfach eine
Freude zuzuhören.
Für mich die beste Veröffentlichung 2013.
Dank an Peter Frampton und Jerry Shirley.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbesserter Klang, 29. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
Eine weitere Beschreibung erübrigt sich angesichts der umfänglichen bereits veröffentlichten Rezensionen (übrigens: volle Zustimmung).

Ob man die zusätzlichen Takes braucht, muss jeder für sich entscheiden. Allerdings rechtfertigt allein der verbesserte Klang den Kauf der Neuauflage - unglaublich präsent, man glaubt, Humple Pie spielen im Wohnzimmer!

Für mich so wichtig wie die 4 CDs von Hendrix aus dem Winterland.
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5.0 von 5 Sternen lange gewartet, nicht enttäuscht, 31. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Rockin' the Fillmore the Complete Recordings (Audio CD)
humble pie eine der legendärsten HR Bands der frühen 70er ....alle vier konzerte aus dem Fillmore east...großartig, tolle aufnahme qualität, und viel atmosphäre dazu marriott und FRampton in ihrer besten zeit
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5.0 von 5 Sternen Überraschung, 25. November 2013
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Ich finde es sensationell. War mr garnicht klar, dass die 2x pro Tag gespielt haben und obwohl ich die "eigentliche" Performance in und auswendig kenne, keine Sekunde langweilig. Für echte Fans, wie mich, ein "muss"!
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