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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Welt mit hässlichen Flecken
Cormoran Strike, ehemaliger Militärpolizist, Kriegsveteran, eher mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist pleite und ohne Wohnung, nachdem er sich gerade wieder einmal von seiner Freundin getrennt hat.
Also kommt ihm der Auftrag des Anwalts John Bristow gerade recht. Er soll den Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen, die vom Balkon...
Vor 4 Monaten von Schneewittchen veröffentlicht

versus
47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ...
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der...
Vor 14 Monaten von Alex Wolff veröffentlicht


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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ..., 25. Februar 2014
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der Autorin gespannt.

Zur Story. Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird beauftragt, den Tod des berühmten Models Lula Landry zu untersuchen. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, indem sie sich von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzte. Jedenfalls ist die Polizei dieser Meinung.
Cormoran Strike hat Zweifel an seinem Auftrag, aber finanzielle Nöte und ein desolates Privatleben, lassen ihn den Auftrag annehmen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kreise der Reichen und Schönen Londons. Ob Stardesigner, Rechtsanwälte oder Popstars. Jeder von ihnen hat eine eigene Version der Geschichte.

Cormoran Strike ist in meinen Augen ein gelungener Ermittler. Körperlich gehandicapt, hat er als Ermittler doch in Afghanistan ein Bein verloren. Auch seine eigene Familiengeschichte ist spannend, denn seine Mutter war ein bekanntes Groupie und sein Vater somit ein bekannter Sänger. Sein Privatleben ist die reine Katastrophe, hat er sich doch gerade mal wieder von seiner Verlobten getrennt.

Überhaupt die Charaktere: allesamt gut getroffen, fein herausgearbeitet und wundervoll beschrieben. Hier liegt die große Stärke des Buches. Strikes Sekretärin zum Besipiel ist wunderbar beschrieben. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Charaktere und ab und an muss man sich schon noch mal in Erinnerung rufen, wer denn nun wer ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Eine weitere Stärke sind die Handlungsorte. Wie London beschrieben wird, liest sich schon toll. Einzelne Straßenzüge und Häuser entstehen direkt vor den Augen.

Die Handlung allerdings gerät zu ausufernd. Sind die Spuren anfangs allesamt noch interessant (auch wenn es etwas dauert, bis das Ganze Fahrt aufnimmt), verschwimmen sie im Laufe des Buches. Es ist mit 640 Seiten schlicht zu lang. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige. Und das Ende hat mich (auch wegen der 640 Seiten Vorbereitung) etwas enttäuscht. Sicher, es ist ein eher ruhiger Krimi und kein Thriller, aber die Spannung hält nicht über die Dauer des Romans.

Fazit: ein zu langes Buch voller Widersprüche, mit tollen Figuren, wunderbaren Orten und einer Handlung, die sich diesmal nicht ausbauen lässt, sondern vielmehr Straffung hätte vertragen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Welt mit hässlichen Flecken, 21. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cormoran Strike, ehemaliger Militärpolizist, Kriegsveteran, eher mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist pleite und ohne Wohnung, nachdem er sich gerade wieder einmal von seiner Freundin getrennt hat.
Also kommt ihm der Auftrag des Anwalts John Bristow gerade recht. Er soll den Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen, die vom Balkon ihres Appartements im Londoner Stadtteil Mayfair gestürzt ist. Die Polizei hielt es für Selbstmord, aber Bristow, ihr Bruder, ist überzeugt, dass es sich um Mord handelt.
Strike begibt sich auf Spurensuche in die Welt der Reichen und Schönen und bringt einiges ans Licht, was eigentlich verborgen bleiben sollte.

Mittlerweile ist bekannt, dass sich hinter dem Pseudonym Robert Galbraith die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling verbirgt.
Eine Parallele zu ihrem berühmtesten Werk kann man auf jeden Fall ziehen: Sie versteht es, interessante Charaktere zu kreieren, seien sie nun angenehm oder nicht. Cormoran Strike ist auf jeden Fall ein Ermittler, der Sympathien weckt, ebenso seine toughe Assistentin Robin. Man darf gespannt sein, wie sich die Dynamik zwischen den beiden weiter entwickelt - ein nächster Band (Der Seidenspinner) ist ja schon auf dem Markt.

Der Fall selbst gestaltet sich eher ruhig. Die Ermittlungen Strikes bewegen sich hauptsächlich in London, das atmosphärisch lebendig geschildert wird.

Einen Kritikpunkt gibt es für mich: Die Handlung verliert sich leider in den langatmigen Dialogen, auf über 600 Seiten zieht es sich manchmal ordentlich.

Fazit: Solider britischer Kriminalfall mit einer Spur Sozialkritik, dessen Handlung sich leider in langatmigen Dialogen verliert.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ruhiger Krimi mit ansprechenden Charakteren, 26. Dezember 2013
Privatdetektiv Cormoran Strike ist am Ende einer langjährigen Beziehung angelangt und haust derzeit auf einer Campingliege in seinem Büro, als ihm die Personalagentur die Aushilfskraft Robin als Sekretärin vorbeischickt. Die kann er sich eigentlich gar nicht leisten, doch als ein neuer Kunde durch seine Bürotür schreitet, ist er schnell dankbar für ihre Anwesenheit und die Professionalität, die sie an den Tag legt.

Er soll den Todesfall eines Topmodels untersuchen, der zur Zeit als Selbstmord deklariert wird. Anfänglich nicht sehr überzeugt stöbert Cormoran in deren Privatleben herum und rekonstruiert die letzten Tage vor ihrem Tod. Dabei fördert er jedoch Dinge zu Tage, die ihn an seiner vorherigen Einstellung zweifeln lassen und bald erkennt er, dass auch noch andere Menschen in Gefahr sind.

Meine Meinung:

Natürlich war ich sehr gespannt auf diesen für mich ersten Krimi aus der Feder von Joanne K. Rowling, die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, so dass ich, wie ich denke, relativ vorbehaltlos, mit dem Roman beginnen konnte.

Dieser steht und fällt meiner Meinung nach mit den beiden Hauptcharakteren Cormoran und Robin. Insbesondere Cormoran ist ein besonders vielschichtiger Charakter, den man ganz gewiss nicht einfach in irgendeine Schublade schubsen kann. Aufgewachsen bei einem drogensüchtigen Groupie hatte er bereits als Kind schon mehr Einblicke in das Leben bekommen, als so mancher Erwachsener in seiner ganzen Lebensspanne und seine Zeit in Afghanistan hat ihn nicht nur durch den Verlust eines Körperteils zusätzlich geprägt. Seine ausgeprägte Intelligenz hat ihm stets genützt, doch im Moment ist er an einem persönlichen Tiefpunkt angekommen.

Es war gut zu verfolgen, wie sehr er innerlich zerrissen ist. Wie sein Wunsch, seine Liebesbeziehung wieder herzustellen mit dem Verstand rang, der ihm ganz klar signalisierte wie zerstörerisch diese Gefühle für ihn sind. Ich habe einen sehr klugen Mann kennengelernt, der sehr viel Stolz besitzt, selbstbewusst und reich an Erfahrung ist und, der auch eine sensible Seite hat, die in den Menschen lesen kann und kleine Gesten durchaus zu schätzen weiß.

Auch Robin ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Ihre Begegnung mit Cormoran rüttelt an ihrem vorherbstimmten 0815-Leben, an dem sie verstandesgelenkt festhalten will, während sie gleichzeitig in ihrem Aushilfsjob aufblüht. Sie ist beeindruckend feinfühlig, taktvoll und agiert stets mit besonderer Rücksichtnahme auf ihren aktuellen Chef, den sie zwischendurch immer mal wieder mit ihrem scharfen Verstand verblüffen kann.

Die Spannung in diesem viele Seiten umfassenden Roman wird erst langsam aufgebaut. Die Ermittlungen sind sehr traditionell und beruhen auf vielen Befragungen, die inhaltlich etwas zu Lasten des Actionfaktors gehen, dafür aber den tollen Charakteren mehr Raum und mir als Leser die Möglichkeit geben, diese gerade in diesem ersten Band besser kennenzulernen. Erst auf den letzten 100 Seiten hatte die Spannung dann doch für mich die Grenze überschritten, die mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließen.

Fazit:

Wer Kriminalromane liebt, die mit außergewöhnlichen Charakteren punkten, sollte unbedingt zu "Der Ruf des Kuckucks" greifen. Freunde actionreicher Handlung werden hier allerdings weniger glücklich. Ich für meinen Teil, fühlte mich von diesem ruhigen Kriminalroman rund um den interessanten Ermittler Cormoran Strike gut unterhalten und bin auf jeden Fall neugierig, ob die Autorin die Reihe fortführen wird.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, interessante Charaktere, aber inhaltlich leider nicht fesselnd, 29. Januar 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Inhalt:
Das berühmte Model Lula Landry hat sich von ihrem Balkon gestürzt, für die Polizei steht sehr bald fest, dass es sich um einen Suizid handeln muss. Doch Lulas Bruder kann und will das nicht glauben, also engagiert er den verschuldeten, frisch von seiner Partnerin verlassenen, seit Wochen auftragslosen Privatdetektiv Cormoran Strike, der das Motiv und den Täter aufdecken, den Fall aufklären soll. Strike dringt immer tiefer in die glamouröse Welt der Reichen und Schönen ein und bringt sich bald selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ich liebe die Harry Potter-Romane und habe auch 'Ein plötzlicher Todesfall' mit Begeisterung gelesen. Deshalb fiel es mir recht schwer zu akzeptieren, dass mir 'Der Ruf des Kuckucks' nicht gefallen hat. Das Buch ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig. Personen, Orte und Situationen werden sehr genau und detailliert beschrieben, die Protagonisten wurden sehr lebendig und überzeugend charakterisiert. Doch der Inhalt konnte mich leider gar nicht begeistert, ich fand das Buch eher unspektakulär, mich hat nicht interessiert, wie die Geschichte weitergeht, wie der Fall gelöst wird, was aus den Protagonisten wird.

Mein Resümee:
Für mich war 'Der Ruf des Kuckucks' inhaltlich eine Enttäuschung. So sehr ich J.K. Rowling eigentlich mag, ich werde wahrscheinlich keinen weiteren Krimi von ihr lesen.
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Model und der Detektiv, 2. Februar 2014
Von 
Nun ist er da, der neue Roman von J.K.Rowling. Diesmal ist es endlich der vor Jahren versprochene Krimi.
Ob die Geschichte mit dem ausgeplapperten Geheimnis der wahren Autorenschaft nun stimmt oder nicht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich gehöre zu denen, die die Geschichte und nicht an einen Marketing-Trick glauben wollen. Denn ein wenig kann ich schon verstehen, dass sie einfach nur eine Geschichte erzählen wollte, ohne den Druck von vermutlich Millionen Lesern, Funk- und Fernsehen, Kritikern usw. auf den Schultern zu spüren. Denn seien wir mal ehrlich: würden wir mit diesem Wissen um den extrem hochgesteckten Erwartungen überhaupt etwas zu Papier bringen können? Ich vermute mal eher nicht, ist doch schon eine Rede vor Familienmitgliedern an Omas 80. Geburtstag oder ein Referat vor der Klasse zu halten ein Grauen, durch das wir alle schon gegangen sind.

"Der Ruf des Kuckucks" ist ein klassischer Detektiv-Krimi. Beim Lesen fühlte ich mich stark an die alten Noir-Krimis mit Humphrey Bogart erinnert. Der gebrochene, problembelastete, dem Alkohol zu sprechende Schnüffler, dort die schöne Frau, die ergebene Sekräterin und dann der alles veränderte mysteriöse Fall, diesmal um den Selbstmord eines weltberühmten Models.

Ich fühle mich sehr gut unterhalten. Der Anfang war ein wenig holprig, der Stil ungewohnt, Cormoran mir nicht symphatisch, doch mit der Zeit bin ich mit ihm warm geworden. Die Charaktere insgesamt sind gut beschrieben, haben Tiefe und viel Raum und sind nicht langweilig.

"Der Ruf des Kuckucks" ist aus heutiger Sicht, ein eher "altmodischer" Krimi: wenig Blut, Dialoglastig, kein kranker Folter-Psycho-Serienmörder. Manche werden das als "langweilig" empfinden, ich fand es herrlich. Dafür schildert Galbraith/Rowling das Leben im Rampenlicht, die Verstrickungen der Figuren und das Leben in London. Gerne bin ich Cormoran gefolgt, sowohl durch London, als auch seinen Erinnerungen. Einige Charaktere bzw. Einzelheiten haben für mich einen Bezug zu wahren Begebenheiten z.B. musste ich öfter an Amy Winehouse und Pete Doherty denken. Auch Kate Moss und Naomi Campell scheinen aus meiner Sicht Pate gestanden zu haben.

Ich kann nur hoffen, das Rowling weiterschreibt, so wie es ursprünglich geplant war. Ich würde Cormoran und Robin gerne weiterbegleiten.

Leider ist es so, dass egal was Frau Rowling in Zukunft noch schreiben wird... sie wird die in sie gesteckten Erwartungen bei vielen nicht erfüllen können. Das ist schade, denn sie hat einen guten, wenn nicht sogar sehr guten, Krimi geschrieben. Ich habe ihn gerne gelesen und warte sehnsüchtig auf das nächste Werk. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen nicht vor Blut triefenden und vor Leichen überfüllten Krimi lesen möchten. Auch auf unnötige seitenweise beschriebene Sexszenen wurde verzichtet.

Update 4.7.2014: Juhu! Es wird einen zweiten Teil geben! Die deutschsprachige Ausgabe erscheint im Oktober 2014 und wird Der Seidenspinner: Roman heißen. Ich freu mich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht aber auch nicht überragend, 29. März 2015
Wenn man vorab weiß, dass es sich bei dem Pseudonym von Robert Galbraith um J. K. Rowling handelt, dann geht man natürlich mit hohen Erwartungen an das Buch heran. Hat die Harry Potter Autorin auch das Zeug für eine gute Krimiautorin?

Anfangs hat mich die Geschichte um den Kriegsverletzten Cormoran Strike, der als Privatdetektiv arbeitet, schnell gepackt. Der Schreibstil ist klar und einfach gehalten und als Leser kann man sich das Londoner Leben rund um den Privatdetektiv und sein Umfeld gut vorstellen. Nach den ersten 200 Seiten wurde mir die Geschichte inhaltlich dann aber doch etwas zu anstrengend...
Kurz zum Inhalt: Das Topmodell Luna Laundrey stürzt von einem Balkon und ist tot. Während die Presse von Selbstmord ausgeht, ist Lunas Bruder John Bristow davon nicht überzeugt und engagiert Strike, den Fall zu untersuchen. Dies sieht so aus, dass Cormoron über 600 Seiten mit allen Personen - manchmal auch mehrmals - spricht, die Luna an dem Tag noch gesehen haben und die eine engere Beziehung zu ihr hatten. Im Leben eines Topmodells nicht gerade wenige Leute mit all ihren Staralüren und Macken. Da mich die Geschichte nicht richtig packte und ich zwischenzeitlich immer ein paar Tage gar nicht gelesen hatte, war es dann natürlich auch wieder schwieriger, sich an all die vielen Personen und ihre eventuellen Motive zu erinnern.
Die letzten 150 Seiten des Buches sind dann zwar wieder etwas spannender, denn dann will man als Leser doch endlich wissen, zu welchen Schlüssen Cormoran nun gekommen ist, aber die Auflösung fand ich dann doch etwas enttäuschend. Die Schlüsse sind nicht immer so eindeutig erkennbar und es fehlen entscheidende Zusatzinformationen für den Leser, um selbst auf den Mörder zu kommen. Überraschend kam die Enthüllung dann aber irgendwie auch wieder nicht. Man war eher froh, dass es nun geschafft ist.
Fazit: Anfang gut, Mitte schwach, zum Ende hin wieder besser. Rowling kann eigentlich mehr. Sie wollte sicher einen guten Krimi schreiben, aber vielleicht sollte sie sich nächstes Mal an das Sprichwort "weniger ist mehr" halten. Diesmal ist sie etwas über das Ziel hinaus geschossen. Ich werde den nächsten Band aber trotzdem noch lesen, vielleicht wird der ja besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Rauch - aber auch ein bisschen Feuer!, 21. Februar 2015
Von 
marcolino1107 (Filderstadt, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die englische Erfolgsautorin "Joanne K. Rowling" befasst sich unter dem Pseudonym "Robert Galbraith" mit einem für sie ganz neuem Genre - dem Kriminalroman! Leider finde ich das Krimidebüt von der "Harry Potter"-Erfinderin nur durchschnittlich, lässt dieses Buch doch vieles vermissen das ihre anderen Werke ausgezeichnet hat.
Positiv wäre zu erwähnen das sich das Buch sehr "flüssig" liest, was für mich sehr wichtig ist. Auch sind die handelnden Personen sehr charismatisch, interessant und wirken sympathisch, so das man sich als Leser gerne mit ihnen identifiziert. "Cormoran Strike" und seine Assistentin "Robin Ellacott" sind wirklich gut getroffen, wobei der Beschreibung nach Cormoran eher ins New York der 60ziger passen würde als ins London des 21. Jahrhunderts. Genau das macht aber, wie ich finde, den besonderen Charme des Protagonisten aus. Auch die Geschichte selbst finde ich durchaus interessant, da wäre wirklich ein bisschen mehr drin gewesen.
Leider verliert sich die Autorin gelegentlich in ausschweifenden, endlos wirkenden und wenig effizienten Dialogen. Die Ermittlungen des Detektives gehen in die unterschiedlichsten Richtungen und der Leser wird sehr lange im ungewissen gehalten, lassen sich die einzelnen Erkenntnisse doch sehr schwer zusammenfügen. Erst gegen Ende des Buches klärt "Cormoran Strike" alles auf und verknüpft die verschiedenen Ermittlungsergebnisse zu einem Gesamtbild - allerdings wirkt das auf mich wenig plausibel und an den Haaren herbeigezogen! Überhaupt ziehen sich die Ermittlungen unnötig in die Länge und das Ende kommt dann doch sehr abrupt und eigentlich auch ziemlich einfallslos - da hätte ich dann doch etwas mehr erwartet! Ich denke das man dieses Buch gut um einige Seiten hätte kürzen können, hätte nicht geschadet.

Mein Fazit: Meiner Meinung nach hat "Der Ruf des Kuckucks" nicht das gehalten was der Klappentext versprochen hat. Das "Joanne K. Rowling" schreiben kann hat sie bewiesen, leider wurde die gute Idee nur mittelmäßig umgesetzt - da wäre noch ne Menge Luft nach oben!
Trotzdem werde ich mir auch den nächsten "Cormoran Strike"-Roman zu Gemüte führen, vielleicht klappt es ja mit "Der Seidenspinner" besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein London Krimi, den man gelesen haben kann, aber nicht muss., 25. Januar 2015
Inhalt

Der Auftakt der neuen Serie von Robert Galbraith (alias J.K. Rowling) um den Privatdetektiv
Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott beginnt mit dem Tod eines berühmten Models, Lula Landry, die vom Balkon ihres Wohnhauses springt. Die polizeilichen Ermittlungen führen zum Schluss, dass es sich um einen Selbstmord handelt, doch ihr Bruder John Bristow ist überzeugt davon, dass seine Schwester ermordet wurde. Er engagiert Strike, um den Fall noch mal aufzurollen.

Cormoran Strike war früher in der Aufklärung von Verbrechen in der Army tätig. Zuletzt wurde er in Afghanistan schwer verletzt, so dass ein Unterschenkel amputiert werden musste. Mit seiner Prothese kommt er recht gut zurecht, hat aber bei anstrengenden Fußmärschen etwas Probleme. Privat steht er gerade vor einem Scherbenhaufen. Er trennte sich von seiner Verlobten, ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und wohnt in seinem Büro.

Um etwas Ordnung in seine Büroarbeit zu bringen, engagiert er bei einer Zeitarbeitsfirma die Sekretärin Robin Ellacott, die sich als sehr wertvolle Kraft erweist und ihn tatkräftig bei der Lösung des Falls unterstützt.

Meine Meinung

Dieser Kriminalroman hatte es nicht gerade leicht mit mir, da er im Milieu von Mode, Models, Designer und It-Girls spielt, was mich so gar nicht interessiert. Da es sich um ein Geschenkt handelt, wollte ich aber nicht gleich aufgeben und habe mich auf das Buch eingelassen.

Gut gefallen hat mir die Charakterisierung von Cormoran Strike, der zu Anfang nur schemenhaft als Kontur dargestellt ist, aber im Laufe des Romans immer mehr an Farbe und Schattierungen gewinnt. Robin Ellacott blieb mir noch etwas blass, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich im Fortsetzungsband „Der Seidenspinner“ noch positiv weiter entwickeln wird.

Da ich London sehr gerne mag, konnte der Schauplatz natürlich bei mir punkten. Die einzelnen Quartiere sind sehr anschaulich beschrieben, sodass ich die Außentermine des Detektivs vor meinem inneren Auge gut nachvollziehen konnte. Durch die flüssige Sprache konnte ich den Krimi recht zügig lesen. Inhaltlich musste ich mich aber immer wieder motivieren, weil mir die Spannung gefehlt hat. Dabei ist mir klar, dass es sich um einen klassischen Detektivkrimi handelt, und somit nicht die gleiche Spannung zu erwarten ist, wie bei einem blutigen Thriller. Dennoch ist mir das Buch für die Geschichte, die geboten wird, einfach zu umfangreich. Es werden eine Vielzahl von Figuren eingeführt und Fährten gelegt. Aber so richtig miträtseln konnte ich nicht, weil die für die Auflösung nötigen Informationen recht spät vorkommen.

Insgesamt bin ich froh, das Buch zu Ende gelesen zu haben, um mir ein eigenes Bild davon zu machen. Aber ich bin noch unentschlossen, ob ich wirklich noch mehr von diesem Ermittlerduo lesen möchte. Gerade weil die Handlung teilweise wirklich ausufernd erzählt wird, fand ich den Schluss im Gegensatz dazu unerwartet plötzlich und für mich nicht wirklich gelungen.

Ich befürchte, dass diese Serie sang- und klanglos untergehen würde, wenn man nicht wüsste, wer sich hinter dem Pseudonym des Autors versteckt.

Mein Fazit

Beim Kriminalroman „Der Ruf des Kuckucks“ handelt es sich um einen eher gemächlichen Detektivroman. Da es sich um den Auftakt einer Serie handelt, spielt das Privatleben des Ermittlers eine recht große Rolle. Der Fall selber wird systematisch durch gut nachvollziehbare Ermittlungsarbeit aufgeklärt. Für meinen Geschmack hat das Buch aber zu viele Längen, so dass ich es mit 3 Sternen bewerten möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Serienstart, 19. Januar 2015
Wer kennt ihn nicht: Harry Potter, den Zauberschüler, der in Hoghwarts sein Handwerk lernt.
Viele lieben ihn, nur schwer kommt man durch die Bücherwelt, ohne zumindest am Rande von ihm gehört zu haben.
Die Autorin J. K. Rowling schreibt nun unter dem Pseudonym Robert Galbraith Krimis für Erwachsene.
Kann das was werden? Fragt man sich. Die Antwort lautet: ja, und ob!

„Der Ruf des Kuckucks“ ist das erste Buch einer Reihe um den Detektiv Cormoran Strike.
Strike ist aus dem Militärdienst ausgeschieden, wo er eine verantwortungsvolle Stellung innehatte. In Afghanistan hat er ein Bein verloren und ist nun mehr oder weniger traumatisiert. Dennoch gibt er sich und sein Leben nicht auf.
Mit einer Detektei versucht er im zivilen Leben Fuß zu fassen, was ihm nicht leicht fällt. Finanziell am Ende, traumatisiert vom Einsatz in Afghanistan kämpft Cormoran Strike ums nackte Überleben. Dabei behilflich ist ihm seine Sekretärin Robin, die als Aushilfe bei ihm tätig ist.
Gemeinsam versuchen sie einen Fall zu klären, den die Polizei längst als Suizid abgeschlossen hat. Das berühmte Model Lula Landry ist von ihrem Balkon in den Tod gestürzt. Lulas Bruder hat jedoch Zweifel an der Selbstmordthese der Polizei und beauftragt Strike, die Wahrheit herauszufinden.
In der Glamourwelt macht man es Strike nicht gerade leicht, seinen Job zu erledigen. Lügen, Intrigen, falsche Fährten, all das muss der Detektiv überwinden und bringt sich dabei selbst in Gefahr.

Der Ruf des Kuckucks ist eine Detektivgeschichte, bei der es nicht um blutrünstige und grausame Details geht, sondern um eine ausgeklügelte Kriminalgeschichte, die den Leser mehr als einmal auf falsche Fährten bringt. Am Ende wird man mit einer Auflösung belohnt, die die knapp 640 Seiten lange Story abrundet und Krimifans zufrieden und neugierig auf weitere Fälle Cormoran Strikes gemacht hat. Zumindest bei mir war es so, dass ich mir gleich den 2. Band besorgt habe, in dem Cormoran ermittelt.
Der Ruf des Kuckucks ist mittlerweile als Taschenbuch erschienen und empfehlenswert für alle, die tiefgründige Kriminalromane lieben, bei dem der Leser stets aufgefordert wird, mitzudenken und auf kleine Details zu achten.
Großer Lesegenuss mit sehr spannendem Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Mörderjagd, 20. Juli 2014
Klappentext:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Die Autorin:
Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die Erfolgsautorin Joanne K. Rowling, die mit ihren Harry Potter Büchern weltweiten Ruhm erlangte.

Meine Meinung:
"Der Ruf des Kuckucks" war für mich eine willkommene Abwechslung, weil ich sonst wenig Krimis lese. Sicher war es auch ausschlaggebend, dass das Buch von Joanne K. Rowling unter einem Pseudonym geschrieben wurde, und ich somit mehr als neugierig war.

Besonders haben mir die Charaktere gefallen. Cormoran Strike, ein Afghanistan-Veteran und vom Pech verfolgter Privatdetektiv und Robin Ellacotts, seine neue Mitarbeiterin, die mit ihrer besonnenen und klugen Art eine Bereicherung für ihn wurde.
Genau an dem Tag, an dem Robin bei ihm zu arbeiten anfängt, schneit John Bristow in das heruntergekommene Büro des Schnüfflers, weil er glaubt, dass seine Schwester Lula, ein bekanntes Model, nicht wie vermutet Selbstmord begangen hat.
Er beauftragt Strike, die Wahrheit herauszufinden.

Das Buch lebt von den Ermittlungen und Nachforschungen des ungewöhnlichen, aber sehr sympathischen Duos. Der Leser/die Leserin bekommt viele Hinweise und Spuren ausgelegt, und man fragt sich die ganze Zeit, wohin die Recherche führt.
Dabei ist der Erzählstil hervorzuheben, der sehr ausführlich gehalten ist. Man taucht praktisch in das Geschehen ein, bekommt ein hohes Vorstellungsvermögen und wird am Ende mit der Auflösung belohnt.

Erwähnt muss werden, dass viel beschrieben, erklärt und geredet wird. Es ist kein actiongeladener Krimi, der den Lesenden in den Sessel drückt und atmelos zurücklässt.
Dieses Buch ist eher dazu da, es sich gemütlich zu machen, den beiden Akteuren zu folgen und sich nicht nur ein paar Kekse, sondern auch den feinen englischen Humor einzuverleiben.
Und trotzdem ist es keine langweilige Geschichte, wenn man es ein bisschen tiefergehend mag.
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