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TOP 1000 REZENSENTam 20. September 2013
Sehr erfreulich ist, dass Carus nach 3 Jahren eine weitere CD mit Instrumentalwerken Norbert Burgmüllers unter Frieder Bernius herausbringt. Nachdem seine beiden Sinfonien in den letzten Jahren etwas aus dem Schatten getreten sind und man besonders den Einfluss seiner Zweiten auf Brahms anerkannt hat, kann diese CD einen weiteren wichtigen Schritt zu einer größeren Verbreitung des mit nur 26 Jahren tragisch verunglückten Genies tun.Hauptwerk ist Burgmüllers Opus 1, das monumentale Klavierkonzert fis-moll, das den heutigen Hörer in der Breite der Themenfindung, der motivischen Verarbeitungskunst und der wuchtigen Orchestration auch eher an Brahms als an die unmittelbaren Zeitgenossen Schumann und Mendelssohn erinnert. Ein Geniestreich des nicht einmal 19-jährigen, der seiner Zeit nahezu 40 Jahre voraus war, über den man nicht genug staunen kann.
Grundsätzlich ist die Interpretation eines solchen Werkes mit Originalinstrumenten die richtige Herangehensweise, zumal wenn so ausgezeichnete Interpreten wie Bernius und Koch zur Verfügung stehen. Doch leider kann sich der Bösendorfer-Flügel von 1849 trotz eines grundsätzlich schönen und warmen Gesamtklangs stellenweise nicht gegen das Orchester behaupten. Viele Details sind kaum wahrnehmbar oder verschwimmen regelrecht. Wie so oft bei alten Klaviere gibt es außerdem in einigen Bereichen besonders des oberen Registers deutlich hörbare Intonationsschwächen. Ich frage mich immer, wieso es dem modernen Klavierbau offenbar nicht möglich ist, solche massiv störenden Probleme, die Wasser auf die Mühlen der Kritiker der Originalklangszene sind, in den Griff zu bekommen. Unter demselben Problem in noch krasserer Ausformung litt übrigens auch Kochs kürzlich erschienene Wagner-CD bei CPO. So kann ich diesmal auch schweren Herzens rein aus diesem Grunde keine Spitzenbewertung vergeben.
Die Stuttgarter Hofkapelle erweist sich wieder einmal als durchweg erstklassige Formation unter kompetentester Leitung, was man auch bei der dramatischen Dionys-Ouverture und den deutlich an Schubert erinnernden kammermusikalisch instrumentierten Entractes hören kann, die zwar kompositorisch weniger originell sind, aber das noch immer unvollständige Burgmüllerbild erfreulich abrunden.
Für musikalische Raritätensammler gilt ganz klar: Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 1. Februar 2014
Dieses Konzert verlangt einen Steinway Flügel.Der Hammerklavier ist zwar zeitgemäss aber das volle Orchester ist nicht im Einklang mit der zu sanften Klavier. Schade. Burgmüller verdient etwas besseres.
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