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am 22. März 2015
Eigentlich schade.
Der Film hat auf einem Level begonnen und eine Handlung geboten, welche was richtig großes erahnen lies.
Die überzeichnete Form der Zukunft und das Aufgreifen von aktuellen Miss-Entwicklungen in der realen Welt (die weltweit immer weiter auseinander driftenden Schere zwischen Arm und Reich, z.B.) wurde gerade zu Beginn enorm gut dargestellt.

Die Missstände und Schicksale resultierend aus diesem Zwei-Klassen System waren greif- und fühlbar, die Inszenierung realistisch jedoch gleichzeitig opulent und generell erschien alles sehr detailliert und durchdacht. Das geht für mich schon mit der Sprache los: Meiner Meinung nach haben nicht umsonst die armen Menschen auf der Erde spanisch gesprochen (eine Anspielung an Lateinamerika vermute ich mal), während die Geld-Elite auf Elysium französisch spricht (könnte man als Anspielung an High Society Orte wie St. Tropez verstehen).

Generell waren die ersten 20, 30 Minuten des Films auf Grund der oben genannten Gründe schlicht grandios.
Der Film konnte das Niveau aber leider nicht halten und verlor sich, weil er sich zu sehr am Mainstream anbiedern wollte oder vielleicht auch musste.

Was hätte man alles hieraus machen können?
- Die Handlung ist toll und brandaktuell
- Die Schauspieler sind namhaft und kompetent
- Das Budget war groß und die Optik dementsprechend spitze

Aber leider nützt das alles nichts, wenn die zweite Hälfte des Films ein fast reiner SciFi-Action-No-Brainer wird.
- Die Länge des Films ist der Handlung kein bisschen angemessen. Hier hätten 30 bis 40 Minuten mehr definitiv gut getan um Charaktere, Handlung und Co. mehr nach vorne zu bringen.
- Die Handlung verkommt zu einem bloßen schwarz/weiß Kampf zwischen Gut und Böse (Protagonist vs. Antagonist). Der systemkritische Aspekt verschwindet fast völlig und alles böse wird in Form von Einzelpersonen manifestiert, was die Handlung dazu noch etwas unglaubwürdig macht.
- Filmisch beginnt der Film Atmosphärisch um letztendlich alles in Geballer untergehen zu lassen
- Gespickt wird das Ganze später mit Logiklöchern noch und nöcher. Seien es die Menschen-, Wachen- und Roboter-leere Regierungsgebäude, Minister ohne jegliches Schutzpersonal, Verschwörungen wie aus dem Kinderdrehbuch oder oder oder.

Ich würde dem Film liebend gerne mehr Sterne geben, denn nicht falsch verstehen: Der Film hat Spaß gemacht!
Aber eben nur als stumpfer 08/15 SciFi-Action Film und das wo der Film zum Einen das Potenzial für so viel mehr hätte und zum Anderen genau das auch sein wollte, zumindest wenn man dem Beginn glauben schenken darf.

Nun ja... Fazit:
Vertane Lebenszeit war der Film wie gesagt nicht, Spaß gemacht hats auch. Die Handlung ist aus Actionfilm-Sicht (bis auf die üblichen Logiklöcher) gut umgesetzt, die Charaktere spielen ihre Rollen glaubhaft (sofern es der Charakter zulässt) und die Optik ist schlicht grandios. Von daher ein völlig solider und guter Action-NoBrainer. Aber leider auch nicht mehr.
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am 22. Mai 2015
Für mich hat die Story B- oder C-Movie Niveau. Man findet gar nicht richtig in die Geschichte rein, weil alles so oberflächlich bleibt.

Das grobe Szenario: Die Bevölkerung ist zweigeteilt. Die reiche "Elite" ist von der Erde geflohen und lebt auf der Raumstation Elysium. Dort herrschen paradisische Bedingungen. Es gibt Serviceroboter für alle Dienste und hochmoderne Maschinen, die in Sekunden Krankenheiten und schwerste Verletzungen heilen können. Ihren Luxus und Reichtum garantiert sie sich die Elite durch die skrupelose Ausbeutung der verblieben Menschen der Erde. Wer nicht Bürger Elysiums ist, der hat keinen Wert. Die Menschen auf Erde leben in den Überresten der großen Städte, die zu Slums verkommen sind. Polizeiliche und administrative Tätigkeiten werden hier allesamt von Roboter ausgeführt, die "eiskalt" in ihren Handlungen sind und keine Rücksicht auf die Lebensumstände der Menschen nehmen. Wer sich nicht an die klaren Regeln hält, der trägt schwerwiegende Kosequenzen. Geregelte Arbeit ist rar und die Zustände in den Produktionsbetrieben erinnern an den Beginn der Industralisierung in Europa. Medizinsche Versogung gibt es, allerding ist sie auf unserem heutigen Stand. Es gibt keine Wundermaschinen, die alles heilen können. Viele Schwerstkranke und Verzweifelt versuchen deshalb zur Raumstation zu fliehen, um zumindest einmal eine dieser Heilungsmaschinen nutzen zu können, die dort anscheinend in jedem Haushalt installiert ist. Natürlich kommen viele auf dem Weg zum Paradis um, weil die skrupellose Verteidgungsministerin von Elysium sie alle abschiessen lässt. Wer es doch bis zur Station schafft, wird sofort in Gewahrsam genommen und wieder abgeschoben.

Die Story (***** Achtung Spoiler *******): Der Protagonist ist bei Nonnen aufgewachsen und träumte als Kind oft davon die Raumstation Elysium zu erreichen. Als Erwachsener ist er mittlerweile von der harten Realität eingeholt worden. Er ist ein ehemaliger Krimineller, der längere Zeit im Gefängnis verbracht hat und nun versucht ein geregelts Leben zu führen. Er ist einer der wenigen seines Viertels, die eine Arbeiststelle haben. Bei einem Arbeitsunfall wird er tödlich verstrahlt und hat noch 5 Tage zu leben. Seine einzige Hoffnung: Benutzung einer dieser Wundermaschinen auf Elysium. Er sucht deshalb einen alten Bekannten auf, wegen dem er im Gefängnis gesessen hat. Dieser ist der einzige, der regelmäßig illegale Transporte nach Elyisum organisiert. Natürlich bekommt unser Held die Fahrt nicht einfach so geschenkt, sondern soll einen Job erledigen. Er soll die Gedanken eines Bewohners Elysiums stehlen (ja das geht hier), damit z.B. Geldkonten geplündert werden konnen. Das ausgewählte Ziel ist der Fabrikbesitzer, in der sich unser Held die tödliche Strahlendosis eingefangen hat. Ohne es zu wissen haben sie eines der wertvollsten Ziele ausgewählt, da der Fabrikbesitzer auch das Sicherheitssystem für Elysium geliefert hat. Zusätzlich ist er Teil eine Putschversuchs auf Elysium und hat ein neues Sicherheitsprogramm vorbereitet (bzw. will einen Neutart des alten Programms). Mit dem will er das alte ersetzen und einen neuen Präsidenten vorgeben. Das System wird dann automatisch den neuen Präsidenten schützen und Aufrührer niederschlagen. Diese Daten speichert er für den Transport zur Raumstation in seinem Gedächtnis. Natürlich kommt er dort nie an, sondern wird beim Start abgefangen und seine gespeicherten Daten gestohlen. Die Verschwörer auf Elysium erkennen die Gefahr der entwendeten Daten, da mit dem neuen Programm ebenfalls die Möglichkeit besteht alle Erdenbürger zu Bürgern Elysiums zu machen. Das wäre das Ende der Elite und muss unter allen Umständen verhindert werden.
Daraufhin wird ein skrupelloser Ex-Militär beauftragt die Daten zu sichern, usw.

Die Geschichte, wenn auch simpel, hätte wirklich Potential für einen Erfolg gehabt. Aber sie verkommt recht schnell zu einer drögen Gefechtsorgie mit platten Sprüchen und lächerlichen Bösewichten, die alles tun, damit man sich auch wirklich als böse wahrnimmt. Weder erfahren wir wirklich viel über die Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere, noch über deren Gefühlswelt oder über ihre Beziehung zu einander. Da wird lautstark der Tod eines Freundes beweint, der maximal 10 Minuten Statistendasein genießen durfte. Oder es wird eine alte Liebe mit ihrem kranken Kind eingebracht, nur damit der Protagonist am Ende das finale Opfer für die beiden erbringt. Ein wirklich ernsthaftes/emotionales Gespräche oder ähnliches gab es aber nie zwischen den beiden. Er tut es einfach, weil er sie schon seit der Kindheit kennt?! Ach ja, ihr Kind hat ihm noch eine Geschichte erzählt, die ihn wohl emotional sehr mitgenommen hat. Würde ich vielleicht sogar gelten lassen, wenn er sie nicht nach dem zweiten Satz abgewürgt hätte. Sorry, bescheuerter gehts echt nicht mehr.
Die "Erstürmung" Elysiums und alle Gefechte dort sind derart absurd, das es schon wehtut. Immer, wirklich immer wenn ein illegales Schiff auf Elysium gelandet ist, waren sofort Sicherheitsroboter vor Ort und haben alle getötet oder gefangen. Beim finalen Akt auf der Station, als viele wichtige Bürger Elysiums getötet werden, ist KEIN EINZIGER Roboter zu sehen. Wo sind die denn alle auf einmal hin? Hinzukommt der übliche Quatsch, wie z.B. übermenschliche Hackerfertigkeiten. Auf der Station tickt auch der Oberbösewicht völlig aus und tötet alles und jeden. Warum genau nochmal? Ach ja, er hatte kurz vorher wegen unsers Heldens sein halbes Gesicht durch eine Granate verloren. Zum Glück war sein Gehirn aber noch in Ordnung und so konnte er in einer Wundermaschine rekonstruiert werden. Danach ist er sichtlich aufgebracht, tötet die Verteidigungsministerin und begibt sich dann auf einen persönlichen Rachefeldzug auf der Station. Wo waren nochmal diese Sicherheitsroboter? Selbst als das System den Tod der Ministerin festgestellt hat passiert nichts. Wie wir zum Ende noch sehen, gibt es auch menschliche Sicherheitskräfte. Die hatte aber wohl besseres zu tun als die wenigen Eindringlinge (7-9) zu stellen.
Auf der Station gibt es deart viele Logiklöcher und Unsinnigkeit, das ich sie gar nicht alle aufzählen kann.

Fazit: Der Film hat gute Action, tollen Sound und schöne Bilder. Die Story beginnt recht vielversprechend und baut nach 20-30 Minuten stark ab. Danach wird es nur noch blöde und ich hatte wirklich Mühe mir das Ende anzusehen. Die Charaktere sind oberflächlich und blass. Der Oberbösewicht ist einfach nur unfassbar peinlich gespielt, bzw die Rolle schlecht geschrieben. Gleiches gilt für die Dialoge, die teilweise zum fremdschämen sind. Wenn der Film einfach nur ein Actionfilm gewesen wäre, dann hätte ich deutlich weniger Problem damit. Aber diese unterschwellig Gesellschaftskritik, die dann doch nicht weiterverfolgt wird und das anschließende Abdriften in die Lächerlichkeit, haben mir den Film wirklich madig gemacht.
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am 3. Januar 2016
Die Action ist OK und oft doch sehr brutal und blutig, die Darsteller (vor allem Sharlto Copley ist spitze!) sind auch ganz in Ordnung.

Die Story enttäuscht jedoch gewaltig. Die Grundidee an sich ist gut, keine Frage! Die Umsetzung aber ist nicht besonders beeindruckend geraten.
Mehr Szenen aus Elysium und im All wären schön gewesen.
Die Idee mit dem ach so kranken Mädchen ist mal wieder der normale Kitsch und versaut das Ende, sehr zum Leidwesen von Matt Damons Figur.
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am 6. Juni 2015
Der SciFi-Film "Elysium" besticht hauptsächlich durch seine Optik: ansprechenden Raumschiffdesigns und Spezialeffekte ohne Ende. Leider bleibt die Geschichte auf der Strecke.

Den Grundkonflikt Arm vs. Reich kennt man aus dem Cyberpunk-Genre, nur ist es im Film nicht ganz so technisch und cool. Die Gesellschaftskritik kommt mit dem Vorschlaghammer. Die Reichen sind grundsätzlich bösartig und hassen die Armen, die Armen sind grundsätzlich gut. Ausnahmen bilden die armen Handlanger der Reichen, denn die sind auch böse.
Natürlich wollen die Armen nur nach Elysium, der Raumstation, wo sich die Reichen mit Champagnergläsern im Pool wälzen, um dort die medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. Natürlich …

Als wäre das nicht genug, verläuft die Geschichte absolut vorhersehbar und sogar absurd: Max de Costa wird von einer tödlichen Strahlendosis getroffen und soll angeblich in fünf Tagen daran sterben. Witzigerweise quält er sich nur ca. 10 Minuten mit der Strahlungskrankheit herum, den Rest des Films metztelt sich der Actionheld durch die Gegend. Zufällig trifft er auch seine Freundin aus Kindheitstagen wieder. Diese hat eine kranke Tochter, der nur auf Elysium geholfen werden kann … Werden Sie es dorthin schaffen? Was für eine Frage!

Auch das Ende des Films setzt dem Ganzen noch eine Krone auf. Wenn es so leicht wäre, die Armen zu befriedigen, hätten es die Reichen doch gemacht, oder? Immerhin kostet es wahrscheinlich weitaus weniger, ein Krankenhausshuttle zur Erde zu schicken, als ein teures Abwehrsystem zu unterhalten. Aber die Gründe werden nicht näher erläutert, denn das hätte die falschen Fragen aufgeworfen und an der Schwarz-Weiß-Malerei und der Politischen Korrektheit gekratzt.

Insgesamt bleiben 2 Sterne für die Optik, Jodie Foster (gut geschauspielert) und Talisa Soto (gut ausgesehen). 0 Sterne gibt es für die "innovative" Geschichte, von der ich mich nicht einmal berieseln lassen konnte.
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am 26. Mai 2015
Der Film hätte durchaus potential gehabt. Aber mich nervt es inzwischen tierisch das es immer wieder Filme gibt deren Inhalte an den Haaren herbeigezogen, nach Lust und Laune manipuliert und so gut wie gar nicht erklärt werden. Das vermittelt einem immer das Gefühl das derjenige der sich diesen Film ausgedacht hat, ne menge cooles Zeug auf die Leinwand werfen wollte, aber technisch und faktisch so gut wie keinen Schimmer davon hat wie diese Dinge funktionieren und das damit kompensiert das er es einfach ignoriert und der Zuschauer dumm sterben darf.

Die Bestrahlungsvorgang in der Fabrik, der beim ersten mal noch extra aktiviert werden musste, aber beim zweiten mal plötzlich automatisch startet kaum das die Tür zu fällt. Die vier Raketen die mal eben vom Boden auf der Erde abgefeuert werden und bis ins All fliegen, aber denen dann durch einen einfachen Schwenker vom Raumschiff mal eben ausgewichen werde kann. Apropro Raumschiff ("Shuttle"), waren es auf der Uhr, die den Countdown bis zum eintreffen der Shuttles anzeigte, noch 12 Minuten und 41 Sekunden als die Raumschiffe 15km entfernt waren, waren es plötzlich nur noch 2 Minuten als Sie 10km entfern haben. Aha. Und während diese Schiffe entdeckt und sofort abgeschossen wurden, konnte dann im letzten drittel des Films das andere Shuttle einfach bequem landen? Dann das Exoskelett. Alle lachen das der Vorgang höllisch weh tun wird. Habt ihr ihn auch nur einmal schreien/klagen/jammern gehört nach der OP? Irgendwelche dumme Kommentare? Nö. Matt Damon werden mal kurz mehrere Schrauben in den Körper gejagt die dicker und länger sind als ein kleiner Finger und kaum ist die Narkose vorbei ist er putz fidel munter und fängt an auf die K**** zu hauen.

Das alles wirkt einfach so total Actiongeil ohne vorher auch nur einmal ein wissenschaftliches Buch in die Hand genommen zu haben. Das ist kein Sci-Fantasy, sondern ein klarer Fall von Sci-Schwachsinn.

Das war vielleicht lustig vor 30 Jahren als Computer noch so groß wie ein Kleinwagen waren und die Menschen keinen blassen Schimmer davon hatten wie solche Technologie auch nur Ansatzweise funktionieren könnte. Aber heute sieht das eben anders aus. Das ausbleiben von Fakten und Informationen zur Umwelt in einem Film nervt heute nur noch, weil es nicht mehr fantastisch, sondern unausgereift und unvorbereitet wirkt.

just my opinion.
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am 20. Juni 2015
Fängt stark an, lässt noch stärker nach. Anfangs wird eine stimmige Welt geschaffen. Die Diskrepanz zwischen den Bevölkerungsschichten wird gut dargestellt, die Geschichte scheint stimmig. Grafisch wird einiges geboten.

Und dann war es das schon. Es artet in ziemlich stumpfe Action aus. Viele Aktionen sind fragwürdig. Das Sicherheitssystem der reichen Bevölkerung zum Beispiel... Das ist alles andere als passend zur Technologie und zum Verlauf. Die Spannung hält sich in Grenzen, da eigentlich die nächsten Minuten immer vorhersehbar sind.

Fazit:
Starker Anfang, der Rest ist meist voraussehbar und ziemlich auf Action beschränkt, die Story an sich gerät in den Hintergrund. Schade! Hier hätte etwas mehr Umfeld und Basis, und weniger geballer besser gepasst. Aber zur Zeit sind die meisten Filme so ausgelegt. Die Idee war gut, die Bilder sind schön, daher war es keine Zeitverschwendung.
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am 24. Mai 2015
Alles in allem war ich froh den Film nicht gekauft zu haben sondern über Prime online angeschaut zu haben.
Ich will hier keine Spoiler aufführen, deshalb nur eine grobe Übersicht:
Logikfehler - zu Hauf, meist stören Sie mich in Filmen nicht, hier schon.
Hauptcharaktere - ich hab keine Ahnung wieso ich mich mit den Schauspielern verbinden sollte. Die Guten sind eigentlich nicht gut, die bösen nicht wirklich böse. Es findet eigentlich nichts statt das die Handlungen der Akteure erklärt. Die machen einfach.
Story - hätte viel Potential gehabt. Aber so war das ziemlich laue Kost.

Auf Primekann man sich das gern mal anschauen wenn man nicht viel erwartet. Kaufen werde ich ihn definitiv nicht. Und ein zweites Mal werde ich ihn auch nicht sehen.
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Die Prämisse von Regisseur Neill Blomkamps „Elysium“ überzeugt. Erzählerisch und bei der Figurengestaltung enttäuscht der Blockbuster von 2013 jedoch mit gewissen Schwächen.

Die Welt im Jahr 2154
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Die heutigen Elendsviertel von Mexiko-Stadt sind es, die in Neill Blomkamps Endzeitvision „Elysium“ von 2013 das Los Angeles der Zukunft veranschaulichen: Im Jahr 2154 hat sich die Kluft zwischen Arm und Reich bis auf das äußerste verschärft. So etwas wie eine Mittelschicht existiert nicht mehr. Auf der ausgebeuteten, verschmutzen und vom Klimawandel gebeutelten Erde leben die Ärmsten der Armen weitgehend sich selbst überlassen in heruntergekommenen Baracken in Not und Elend. Alltagssprache in diesem gigantischen Slum ist Spanisch. Verbrecherbanden haben die überbevölkerte Stadt fest in der Hand und Übergriffe und durch Robo-Cops ausgeübte Polizeigewalt und –willkür sind an der Tagesordnung.

Kluft zwischen Arm und Reich
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Die Reichen hingegen lassen es sich auf einer luxuriösen Raumstation, genannt Elysium, gut gehen. Das Stadtbild dieser „Insel der Seligen“ ist von weißen Villen im Kolonialstil, gepflegten Grünanlagen und strahlend blauen Pools geprägt. Verbrechen, Krankheit und Chaos sind auf der Erde, die zur Produktionsstätte verkommen ist, zurückgeblieben. Auf Elysium herrschen Ordnung, Sauberkeit und Wohlstand. Wie Hohn scheint es, dass die Erdbevölkerung das Weltall-Habitat tagtäglich am Himmel sehen kann. Der Zutritt dort bleibt ihnen verwehrt. Dort zu leben, ist auch für den Waisenjungen Max De Costa und seine Freundin Frey ein unerreichbarer Traum.

Wer es dennoch schafft, an Bord eines der wenigen gekaperten Raumschiffe zu gelangen und von dem Planeten zu entkommen, wird beim Herannahen an Elysium auf Befehl von Verteidigungsministerin Delacourt (Jodie Foster) gnadenlos abgeschossen oder sofort nach der Ankunft wieder zurückgeschickt. Die rigiden Methoden der politischen Hardlinerin werden nicht von allen befürwortet. Aufgrund von Unstimmigkeiten im Rat plant sie einen Putsch, um die Alleinherrschaft über Elysium an sich zu reißen.

Ein Trip nach Elysium als einzige Rettung

Inzwischen ist Max De Costa (Matt Damon) erwachsen geworden. Nach einer kriminellen Karriere schuftet er als Akkordarbeiter in einer Fabrik des ausbeuterischen Waffenkonzerns Armadyne. Dort baut er unter anderem die Roboter zusammen, die als Robo-Cops auf der Erde rücksichtslos für Disziplin und Ordnung sorgen und die Bevölkerung schikanieren. Bei einem Arbeitsunfall wird Max radioaktiv verstrahlt. Ihm bleiben nur noch fünf Tage zu leben. Mit Medikamenten können seine Schmerzen weitgehend in Schach gehalten werden. Mehr kann auf der Erde nicht für ihn getan werden. Das Leben der Armen ist nicht viel wert.

Seine einzige Chance ist eine Behandlung auf Elysium, wo jeder Privathaushalt über eine Maschine verfügt, die sämtliche Krankheiten, Gebrechen und Behinderungen heilen kann. Max hat nichts zu verlieren. Er fasst den Entschluss, zusammen mit seiner Sandkastenfreundin Frey (Alice Braga) und deren an Leukämie erkrankter Tochter (Emma Tremblay) nach Elysium zu fliehen. Dabei lässt sich Max auf einen riskanten Deal ein: Der Underdog wird mit einem kräfteverstärkenden Exoskelett ausgestattet und soll so den Boss von Armadyne (William Fichtner) entführen und geheime Informationen an sich bringen. Als Belohnung winkt ein Trip nach Elysium. Was für Max eine Eintrittskarte in ein besseres Leben werden sollte, wird zum Horrortrip: Er gerät in eine politische Intrige und wird ungewollt zum Vorkämpfer einer ganzen Schicht…

Aktuelle politische Themen
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Was „Elysium“ so beklemmend-faszinierend macht, ist die Realitätsnähe des Science Fiction Thrillers. Ist das überhaupt eine Zukunftsvision, was der südafrikanische Regisseur auf die große Leinwand gebracht hat, oder ist es nicht vielmehr längst politischer Alltag, wenn man das Leben in heutigen Slums mit der dekadenten Lebensweise der Superreichen vergleicht? In der Medizin ist die Zweiklassengesellschaft vielerorts Realität. Umweltzerstörung und Flüchtlingskrise sind alltägliche Schlagzeilen in den Medien. Heute kommen Flüchtlinge aus Nordafrika auf Seelenverkäufern über das Meer nach Europa. In Blomkamps dystopischen Hollywood-Blockbuster sind es von Schleuserbanden gekaperte, heruntergekommene Raumschiffe, mit denen Erd-Flüchtlinge versuchen, ihrem Elend zu entkommen.

Die Gesellschaft der Zukunft? Sozialkritik populär verpackt
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Die Raumstation Elysium wirkt weltfremd, menschenfeindlich und inhuman, wenn der dortige Alltag skizzenhaft präsentiert wird. Man parliert pseudo-kultiviert auf Französisch, kleidet sich der neuesten Mode entsprechend und lässt sich von Robotern Haute Cuisine servieren. Den feinen Leuten mangelt es an nichts, außer an Moral, Mitgefühl und sozialer Verantwortungsbereitschaft.

Klischeehafte Figurenzeichnung
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Prinzipiell besitzt die Prämisse von Neill Blomkamps Blockbuster Sprengkraft. Die Ausgestaltung allerdings reicht allerdings erzählerisch nicht an die Qualität seines Erstlings „District 9“ heran. Zu schlicht und schematisch gerät die Figurenzeichnung: Es gibt Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Charakterentwicklung und feine Nuancen bleiben nahezu ausgespart. Das Figurenensemble ist groß. Protagonisten und Antagonisten sind etwa eine selbstlose Krankenschwester, ein krebskrankes kleines Mädchen, ein geläuterter Ex-Krimineller, eine eiskalte böse Politikerin und ein gewissenloser Chef eines Waffenkonzerns. Die holzschnittartig gezeichneten Charakterzeichnungen laden jedoch wenig zum Mitfiebern ein, wenn ein Klischee das nächste jagt und Tiefe in den Beziehungen an allen Ecken und Enden zu kurz kommt. Die Romanze zwischen Max und Frey bleibt bestenfalls angedeutet und funktioniert als Fundament für sein Handeln nicht.

Ebenfalls enttäuschend: Im Geschlechterverhältnis hat sich wenig verändert. Eine innovative Herangehensweise sucht man hier vergeblich. Auf Elysium sieht man mit Delacourt zwar eine Frau in politisch gehobener Position. Auf der Erde haben Frauen nach wie in erster Linie Opferstatus. So befindet sich Frey mehrfach in Gefahr, vergewaltigt zu werden, was einen starken Beschützer nötig macht.

Löcher im Plot
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Wenn man sich von dem bombastischen Action-Spektakel erholt hat, lassen sich inhaltliche Unstimmigkeiten und Löcher im Plot nicht mehr ignorieren.

Warum wird bei Armadyne in der Fertigung von Robotern überhaupt mit radioaktiver Strahlung gearbeitet?

Auf Elysium sind sämtliche Krankheiten und Gebrechen in Minuten kostenfrei und ohne ärztliche Aufsicht heilbar. Damit ist weitgehend Unsterblichkeit gegeben. Doch auf der Erde, wo für den Wohlstand der Privilegierten hart gearbeitet werden muss, sind die Ressourcen längst erschöpft. Was passiert, wenn die medizinischen Möglichkeiten Elysiums auch auf der Erde Anwendung finden? Auf dem Himmelsrad ist der Platz begrenzt. Die Erde ist ohnehin hoffnungslos überbevölkert.

Auch geht die Einnahme Elysiums am Ende zu komplikationslos über die Bühne, zumal man in diesen Sequenzen die maschinellen Sicherheitskräfte vermisst, die vorher ganze Arbeit geleistet haben.

Fazit
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Nach Blomkamps Überraschungshit „District 9“ (2009) lag die Messlatte zugegebenermaßen hoch. Die erzählerische Tiefe seines Erstlings erreicht der südafrikanische Regisseur mit „Elysium“ nicht. Dafür punktet er auf visueller Ebene mit scharfen Kontrasten zwischen der vermüllten Erde und der schönen neuen Welt auf Elysium. Die Actionsequenzen dieses visuell opulent umgesetzten Filmspektakels sind spannend und solide inszeniert. Wirkliche Überraschungen darf man im Handlungsverlauf allerdings nicht erwarten. Letztendlich bleibt es Popcorn-Kino mit sozialkritischen Untertönen, bei denen hochkarätig Schauspielgrößen wie Jodie Foster und Matt Damon auf enttäuschend klischeehafte Rollenbilder reduziert werden.
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am 10. Mai 2015
Nach meiner Meinung war Jodie Forster Super, und die Idee des Films ganz GUT!
Deswegen bekommt der Film von mir 2 Sterne :-)

Der Rest ist von Klischee -Ideallismus geprägt.

Der gute Mensch - der; weil er Gut ist - gewinnt.

Macht einen nur "sauer" über so viel Naivität!

Schade....tolle Schauspieler, ab der Dreh ist nicht sehenswert.

Die Erwartungen wurden geweckt, doch absolut enttäuscht!
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am 11. Februar 2016
Der Film handelt von der Erde im Jahr 2154:

Die Erde ist überbevölkert ud verdreckt, auf dem ganzen Planeten herrscht Armut. Die wenigen Reichen haben sich auf eine Weltraumstation namens "Elysium" gerettet, die im Erdorbit schwebt und leben dort im Luxus. Krankheiten sowie Sterblichkeit sind auf Elysium nicht existenz. Auf der Erde herrscht das genaue Gegenteil. Eines Tages hat der Fabrikarbeiter Max Da Costa einen Arbeitsunfall und wird verstrahlt, der Tod ist nur wenige Tage entfehrnt. Er will nach Elysium, um dort die Rettung zu kriegen. Doch Elysiums Verteidigungsministerin Delacourt wehrt sich gegen Eindringlinge...

Der Film spiegelt die aktuelle Flüchlingspolitik Europas wieder. Obwohl der Film wirklich stark anfängt und sich kritisch mit unserer Geselschaft auseinander setzt, verläuft der Film langsam vorhersehbar und langweilig mit einem Ende, das man wirklich nicht erraten braucht. Finde ich schade.
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