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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Helden sterben?
Neben viel Action bietet der Film auch einiges zum nachdenken. In welcher Gesellschaft wollen wir leben. Er zeigt die Flüchtlingsdramen wie sie in der heutigen Welt täglich ereignen. Auf der Suche nach einem besseren Leben, treibt nicht nur Matt Damon als gequälten Helden zu schier ausweglosen Handeln.
Vor 6 Monaten von Stefan Kaatz veröffentlicht

versus
112 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit...
Vor 12 Monaten von Mustermann veröffentlicht


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112 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit krassen Gegensätzen die sich in Zukunft auftun. Die Masse lebt in trostlosen Zuständen auf der Erde. Die reiche Oberschicht auf einer luxuriösen Raumstation im Orbit, bestens versorgt mit Technik die den Körper endlos regenerieren kann. Das Szenario ist erschreckend realistisch (die Filmszenen sehr eindrucksvoll, die Effekte hervorragend), denn es ist in der Tat wohl so das die Menschen die Überbevölkerung nicht in den Griff bekommen. Jedenfalls sieht es nicht danach aus, auch wenn in den westlichen Ländern die Bevölkerung leicht zurückgeht. Andererseits werden Reiche immer reicher und es wirkt völlig plausibel das mit zukünftiger Technik plus Geld, viel Geld, ein Elysium möglich sein wird in dem dann exakt die gesamte reiche Oberschicht. ihr Wohl findet -während der Rest dahin vegetiert. Besonders eindringlich zeigt der Film dann auch die unmenschliche Behandlung von allen zurück gebliebenen. In gigantischen Slums zusammengepfercht mit primitiven Jobs die sich immer mehr dem reinen Sklavenhaltertum annähern, die Arbeiter nur Teil des notwendigen Materials sind und bei kleinsten Defekten ausgewechselt werden. Einer davon ist Matt Damon der Ordnungsroboter am Fließband zusammenschraubt, die ihn als solche draußen schnell mal brutal zu Boden schlagen wenn sich die leiseste Abweichung von Vorgaben (er erlaubt sich einen witzigen Spruch) zeigt. Sein Bewährungshelfer (viele sind kriminell um überhaupt zu überleben) ist ebenfalls ein Roboter der aussieht wie eine angemalte Mülltonne mit ebenso gemalten Gesicht, vor dem sich in einer schäbigen Bude ganze Schlangen bilden und der Reihe nach abgefertigt werden. Eine grausige Welt, erschütternd realistisch auf die Leinwand gebracht. Hier ist der Film ausgezeichnet

2. Die Geschichte entwickelt sich zunächst noch sehr gut. Matt Damon wird tödlich verstrahlt und hat noch 5 Tage zu leben. Er bekommt ein paar Schmerztabletten vom Medizinroboter, eine Mischung aus Stapler und Dosen-Automat, dann fliegt er raus auf die Strasse. Weitere Chancen, null. Aber eine gibt es, Elysium. Dort ist alles heilbar also setzt er alles daran um dahin zu gelangen, was aber im Grunde unmöglich ist. Es existiert aber eine Art Untergrund der Shuttleflüge dorthin organisiert, hauptsächlich um Kranke eine letzte Chance zu geben, die einzige Chance. Im Film sind diese Szenen besonders dramatisch wenn sich ausgemergelte Gestalten in die Shuttles schleppen und die wenigen die es auf die Station schaffen in x-beliebigen Häusern, Fenster einschlagen, um die wenigen Minuten zur Heilung, durch die in jedem Haus stehenden medizinischen Apparate, zu nutzen, bevor sie von dortigen Wachrobotern aufgegriffen, zusammengepfercht und sofort abgeschoben werden, zurück auf die Erde. Krank oder Gesund (weil soeben geheilt) es spielt kein Rolle. Sie werden ihrem Schicksal überlassen obwohl die Heilung eines jeden, auch bei schwersten Krankheiten mittels dieser Technik nur Sekunden dauert.

3. Matt Damons Kampf um sein Leben ist der Zeitpunkt ab dem der Film dann leider immer mehr schwächelt und es wird zunehmend hanebüchend. Leider, denn jetzt ginge der Film erst richtig los. Die gesamte Handlung konzentriert sich jedoch zu sehr auf ein Duell zwischen Matt Damon und dem Bösewicht des Films, einen brutalen Söldnerfreak der zuerst illegal für die Ministerin der Verteidigung arbeitet (Judi Foster (sehr gut) als eiskalte Fanatikern in ihrem Bestreben Elysium von "Erdlingen" rein zu halten.), dann aber selbst die Macht will. Die Prügeleien zwischen den beiden nehmen bedrohlich zu und als es einer kleinen Gruppe einer Art Freiheitskämpfer gelingt auf Elysium zu landen reichen diese 10 Gestalten aus die Dinge grundlegend zu verändern. Wo sind plötzlich die Sicherheitskräfte von Elyium (superfitte Roboter Polizisten, -zu sehen am Anfang des Films), wo hunderttausende Menschen leben? Niemand weit und breit, keine Polizeiroboter, keine Menschen. Alles wirkt seltsam verlassen und leer. Keine aufgeregten Diskussionen was zu tun ist, Sondermeldungen im Fernsehen, Aufrufe an die Bevölkerung, Evakuierung von bedrohten Zonen, -nichts dergleichen. Disput gibt es nur zwischen der Verteitigungsministerin und dem Präsidenten. Sie trifft dann noch den Söldnerfreak ganz allein ohne Roboterbegleitung als Personenschutz, mitten in Ihrer Zentrale und auch dort sind kaum Menschen. Selbst als ein Shuttle dramatisch auf Elysium abstürzt geschieht danach, fast gar nichts. Weder kreisen dutzende Hubschrauber (des merkwürdigerweise auch noch gibt) um das geschehen, wird die Absturzstelle abgeriegelt, noch tauchen überhaupt mehr als 10 Personen drum rum auf. So marschiert die tapfere Truppe ruhig durch die Gegend und trifft auf niemanden außer...? Richtig unseren Freak... Bühne frei für Endlosgeballere und Geprügel.

4. Die Brutalitäten hätten so nicht sein müssen. Unserem Freak wird das halbe Gesicht weggerissen. Das überlebt niemand, auch er nicht. Trotzdem flicken ihn die wunder Apparate in Sekunden wieder zusammen. Doch auch in der Zukunft kann in 15 Sekunden kein halber Kopf (samt Gehirn und den dortigen Erinnerungen) neu wachsen. Begleitet wird die Prozedur noch von den unumgänglichen Lässigsprüchen ala Terminator 35. Ab da wird das Zusehen langsam aber sicher ermüdend und man wartet auf das Ende, -das kein richtiges ist weil keine Frage richtig beantwortet wird. Was wird aus Elysium, was aus den Menschen auf der Erde? Überhaupt hört man im gesamten Film von den "Elysianern" erstaunlich wenig. Wir erfahren lediglich was aus Matt Damon und dem Freak wird (bei letzterem kann man es sich wohl denken). Vom Rest? Egal. Dabei gibt es viele Nebenfiguren von denen allesamt interessant wäre wies weitergeht. Das Ende wäre eigentlich erst der Augenblick wo alles auf den dramaturgischen Höhepunkt hin zusteuert. Stattdessen ist er aber einfach Schluss.

Fazit, teilweise beeindruckende Optik und Style hinsichtlich Szenen und Musik, dann flacht der Film nach der Hälfte doch sehr ab und ist am Ende nur ein Actionkracher mehr, der leider anhand der hervorragenden Ausgangslage viel zu viel verschenkt. Angesichts der bestechenden Optik, Szenengestaltung, Matt Damon und guter Grundidee sind 3 Punkte für mich in Ordnung.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story gut, mässige Umsetzung, Schwächen in Kameraführung und Ton, 13. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
Als Fan von Matt Damon und Jodie Foster war der Film für mich ein must have. Bin leider ziemlich enttäuscht - hauptsächlich wegen technischer Schwächen. Die wackelige Kameraführung soll Dynamik suggerieren, nervt aber mich zumindest extrem und verursacht mir Kopfschmerzen. In den Kampfszenen ist deshalb so gut wie nichts zu erkennen aber das scheint in letzter Zeit in Action Filmen üblich zu sein. Dazu ein schwülstiger, dumpfer Ton, der die Dialoge trotz Surround schwer verständlich macht.

Schade um die eigentlich gute Story ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 20. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
-Enthält Spoiler-
Vorweg will ich deutlich machen, daß es schlichtweg schade ist, einem Film mit einer solchen im Grunde guten Idee nur zweieinhalb Sterne zu geben (keine drei, aber anders geht das hier nicht). Ein wenig erinnerte mich die Grundidee des Films an einen älteren, japanischen Manga - Battle Angel Alita (falls jemand diese Comics kennt). Auch dort schwebt eine "Himmelsstadt" über im Müll lebenden Menschen, und auch dort träumt ein Junge davon, eines Tages dorthin zu gelangen (was dort tragisch endet).
Diese Grundidee hätte das Zeug für einen großartigen Film gehabt, und zu Beginn sah es danach auch aus. Bedrückende Überbevölkerung, der Zusammenbruch sozialer Systeme, die rücksichtslose Vorherrschaft von Konzernen und Reichen sowie deren unbegrenzte, medizinische Versorgung entgegen der des Großteils der Menschen - all das wurde anhand des Schicksals des Hauptdarstellers auch gut rübergebracht. Ebenso jenes am Himmel schwebende "Paradies", auf das besagter Hauptprotagonist seit seiner Kindheit sehnsüchtig blickte. Genau jene Szene hätte (ist meine Meinung) zu einem nachdenklicheren, ruhigeren Film verpflichtet.

Aber dann ging genau diese Botschaft, die genug Raum für Spannung und Emotionen gegeben hätte, buchstäblich im Pulverdampf von modifizierten High-Tech-Waffen und einiger krasser Unlogik unter. Ungefähr die zweite Hälfte des Films verliert man die anfängliche Tragik und die Message an sich fast vollkommen aus den Augen. Tote in Massen, ein Bösewicht, den man eigentlich gar nicht gebraucht hätte (warum wurde eigentlich plötzlich irgendein durchgeknallter Söldner zum Oberbösen hochstilisiert, während die Reichen und Mächtigen entweder in den Hintergrund traten oder gekillt wurden? Sehr seltsam, angesichts der Botschaft, die der Film doch eigentlich vermitteln wollte) und der, obwohl SEHR tot (völlig zermatscht im Sinne des Wortes), mal eben wieder zum Leben erweckt wird. Für einen Endkampf, der vielleicht zu Robo-Cop gepasst hätte. Eine von der Schulter abgefeuerte Boden-Luft-Rakete, die ein Raumfahrzeug außerhalb des Orbits erwischt (technisch selbst bei der Annahme von verbessertem Antrieb ziemlicher Unsinn - vor allem, wenn man bedenkt, wie leicht man diese Raketen hätte von der Raumstation selbst hätte abfeuern können). Inaktive Roboter-Wachen, die anfänglich sofort zur Stelle sind, beim Showdown aber gar nicht einschreiten. Und dann, leider, ein Ende, das, abgesehen davon, daß es unrealistisch war (ein paar Shuttles mit ein paar hundert dieser Wunder-Heilungs-Einheiten für einen ganzen Planeten mit ca. 8-10 Milliarden Bevölkerung oder so), einfach nicht passen wollte.

Worauf ich mit meiner Überschrift hinaus wollte: Weit weniger Action und mehr von jener Story, um die es ging, wäre wünschenswert gewesen. Vielleicht hätte es nicht so viele Leute ins Kino gelockt, die eher auf Krachbumm als auf eine sinnvolle Botschaft stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Helden sterben?, 12. Februar 2014
Von 
Stefan Kaatz "SK" (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Neben viel Action bietet der Film auch einiges zum nachdenken. In welcher Gesellschaft wollen wir leben. Er zeigt die Flüchtlingsdramen wie sie in der heutigen Welt täglich ereignen. Auf der Suche nach einem besseren Leben, treibt nicht nur Matt Damon als gequälten Helden zu schier ausweglosen Handeln.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich vorhersehbar, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
In diesem Film werden so ziemlich alle Klischees bedient, die es gibt.
Latinos machen die große Masse der Armen aus, einer davon opfert sich, um viele zu retten. Die Bösen sind wirklich sehr böse und sprechen zT französisch (!); die Guten sind arm, der Präsident ein schwacher Trottel.
Kurz zum Inhalt: Die Reichen haben sich außerhalt der Erde eine Stadt im Weltraum, Elysium, gebaut. Die Armen leben ohne medizinische Versorgung auf der Erde und werden unterdrückt. Der Held wird Opfer eines Arbeitsunfalles, radioaktiv verseucht und versucht, nach Elysium zu kommen um sich dort einer Behandlung zu unterziehen (dort sehr einfach: man legt sich auf eine Bank und ist nach 2 Minuten geheilt, egal von welcher Krankheit).
Mit Hilfe von kriminellen Schleppern schafft er es dorthin und fast alles geht gut aus.
Handlung schwach, aber gute Effekte und schöne Bilder vom Elend und vom Reichtum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentliche SciFi..!, 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Leider aber auch nicht mehr. Bleibt leider weit hinter den Erwartungen und Filmen wie Oblivion oder Star Trek.
Ist aber dennoch sehenswert, ich bereue den Kauf nicht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELYSIUM - Neil Blomkamps eindrucksvolle Dystopie mit erkennbarem Gegenwartsbezug, 12. Januar 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Los Angeles 2154. Die verseuchte und abgewirtschaftete Erde dient nur noch als Produktionsstandort und beherbergt eine desillusionierte Bevölkerung, die mit Roboterpolizei kontrolliert und verwaltet wird. Die Reichen und Privilegierten leben auf der Raumstation ELYSIUM, wo dank medizinischer Geräte alle Krankheiten heilbar sind und das Leben nahezu ewig dauert. Verteidigungsministerin Delacourt (Jodie Foster) tut alles dafür, eine absolute Abschottung der Raumstation zu gewährleisten. Nachdem der Arbeiter Max DeCosta (Matt Damon) bei der Arbeit verstrahlt wurde und ihm nur noch 5 Tage Leben bleiben sollen, will er sich zur Heilung nach Elysium einschleusen lassen. Dabei kommt er zufällig auch in den Besitz eines Neustartprogramms für Elysium. Eine gnadenlose Jagd beginnt ...

Neil Blomkamp (*1979), der bereits mit seinem Regiedebüt DISTRICT 9 erfolgreich Action mit gesellschaftskritischem Anspruch verband, greift in ELYSIUM erneut das Thema der Verteilungsgerechtigkeit auf. Denn der immer größere Unterschied zwischen Arm und Reich ist ein globales Problem, dass das 21. Jahrhundert wesentlich prägen wird. Die technisch brillant umgesetzte Science-Fiction-Story erreicht damit ein Publikum, dass sich für diese Problematik ansonsten eher weniger interessiert. Matt Damon spielt die ungewohnte Rolle des heldenhaften Underdogs überzeugend. Auch Jodie Foster ist in ihrer klischeehaft-negativen Rolle ungewohnt besetzt.

Die Blu-ray von SONY bietet den Film in hervorragender Bild und Tonqualität: Mastered in 4 K und Deutscher Ton in 5.1 DTS-HD MA. Das 90-minütigen Bonusmaterial (komplett deutsch untertitelbar) bietet mehrere Dokumentationen über Entstehung und Hintergründe. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem Schuber (O-Card, mit aufgedrucktem FSK-Logo) sowie beiliegender Ultraviolet-Copy-Lizenz (gültig in Deutschland/Österreich/Schweiz) ausgeliefert. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist innerhalb der Amaray-Hülle vorhanden.

Sowohl für Actionfans als auch Sammler ernsthafterer Science-Fiction-Produktionen sehr zu empfehlen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen kann mir mal einer über die Straße helfen ? Bin der Weltpräsident, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Oh Mann - was hätte man daraus machen können ?

Die Grundidee ist an sich schon super interessant - wenn man dann noch ein dickes Budget und grundsätzlich auch noch talentierte Schauspieler zur Verfügung hat - warum klappts dann nicht mit einem auch nur ansatzweise brauchbaren Drehbuch ?

Ich weiß auch nicht warum ich mich zu 2 Sternen aufgerafft habe - wahrscheinlich weil er eben trotz allem nicht ganz so mies ist wie die miesesten Filme aller Zeiten. Die Effekte sind auf einem guten Niveau - leider kam es mir so vor als ob die Verdummung der Menschheit noch zügiger vorangeschritten wäre als die Überbevölkerung - In Idiocracy wurde das ja bereits ziemlich anschaulich dokumentiert.

Es gibt in "Elysium" nur Vollidioten. Alle führen sich auf als ob die "Weltformel" 1+1 immer noch von irgendwelchen Supercomputern oder Rechnerverbünden ausgetüftelt werden müßte weils ja quasi unlösbar ist.

In jeder Situation verhalten sich fast alle handelnden Personen nahe am "worst case" Szenario - Leider auch der gute Matt Damon der es schafft dümmer zu sein als ein Blumentopf.

Die "Sicherheitsdienstvorsitzende" Jodie Foster agiert knapp über Feldwegniveau - aber bekommt natürlich auch eigentlich nichts auf die Reihe. Man wundert sich eher das "Elysium" sich mit so inkompetentem Personal überhaupt so lange halten konnte - ich will jetzt nicht spoilern aber die "Abwehranlagen" sind *hüstel* doch recht verbesserungsbedürftig..

Dann noch diese aufgezwungen wirkende Pseudo - Lovestory von Matt und der Ärztin mit dem kranken Kind passen leider auch nicht so richtig zusammen.

Kurzum - nicht der schlechteste Film aller Zeiten aber angesichts des Potentials eine riesige Enttäuschung.

Wie man es wesentlich besser machen kann sieht man in "Oblivion".
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Heutzutage..., 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
....kann man sich weder auf Namen renommierter Schauspieler, noch bekannter Regisseure verlassen, daher ist es besser, sich jede filmische Neuerscheinung zuerst einmal aus der Videothek zu holen, bevor man sich zum Kauf entschließt. Bezüglich Zukunftsprognosen wäre der Film ja ziemlich realistisch, leider gebietet das hollywoodimmanente Blockbuster-Gesetz, die Handlung in eine der üblichen Wirtshausraufereien zwischen gut und böse ausarten zu lassen. Die von mir sehr geschätzte Jodie Foster ist mit ihrer Rolle total unterfordert und ich möchte gerne wissen, welcher Teufel sie geritten hat, bei diesem Schund mitzumachen. Geldsorgen können es wohl kaum gewesen sein. Auch Matt Damon, in der Bourne-Trilogie recht gut, ist hier ziemlich enttäuschend. Alle anderen Charaktere sind völlig oberflächlich und klischeehaft.
Zu einem Zeitpunkt, wo die Entwicklung interessant werden könnte, nämlich nach der Invasion und der Umprogrammierung von Elysium, ist der Film zu Ende. Die entscheidende Frage, wie lange es wohl dauern wird, bis die Invasoren Elysium genau so zugrunde gerichtet haben, wie die Erde, bleibt leider unbeantwortet. Ein grosso modo banales Spektakel, welches man sich ruhig ersparen kann. Trotz ihrer flachen Leistung hat mir Jodie Foster den zweiten Stern abgerungen.
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36 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterhaltsamer Sci-Fi-Film, der kein zweites Distric 9 ist, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Neill Blomkamp hat mit District 9 ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt gehabt. Jetzt setzt er mit Elysium nach und hat mich nicht enttäuscht.

Die Erde ist ein Schutthaufen. Nur die armen Menschen müssen noch versuchen auf ihr zu überleben, während die Reichen im Luxus auf einer Weltraumstation namens Elysium leben. Max lebt auf der Erde und wünscht sich, einmal nach Elysium fliegen zu können. Dafür spart er mühselig, bis er allerdings eines Tages verstrahlt wird und nur noch wenige Tage zu leben hat. Da seine einzige Rettung Elysium ist, lässt er sich auf einen Deal ein, der ihm die Reise ermöglichen soll. Dieser Deal geht aber schief und Max tritt die Reise unter großen Gefahren an.

Nachdem Neill Blomkamp keinen Film basierend auf dem Spielefranchise Halo machen durfte, hat er seiner Zeit einfach District 9 gemacht und dafür viel positives Kritikerlob eingeheimst und dem Studio eine Menge Geld in die Kassen gespült. Elysium ist wieder eines seiner eigenen Projekte, und wenn er in Zukunft wirklich nur noch solche Projekte machen will, dann kann ich mich nur auf jedes einzelne freuen.
Gleich zu Beginn des Films fiel mir eine ganz klare Parallele zu District 9 auf. Blomkamp versetzt seinen Hauptdarsteller in ein dreckiges, staubiges, menschenunwürdiges Terrain. Dies spielt auch bis zur Hälfte des Films eine große Rolle, bis auch hier der Umbruch stattfindet und der Film richtig an Fahrt aufnimmt.
In dieser ersten Phase stellt Blomkamp erst einmal die Umstände vor, unter denen die Menschen zu leben haben. Vor allem in dieser Phase greift er wieder geschickt und gekonnt einige soziale Themen auf, wie Unterdrückung und sogar Immigration. Dies macht Blomkamp meisterhaft. Er spricht diese Themen durch ganz klare Ereignisse an, drückt sie dem Zuschauer aber nicht rein und macht sie auch nicht auf Teufel komm Raus zum Leitmotiv. Dies hat mir sehr gut gefallen. Im Vergleich ist die erste Hälfte zwar nicht so stark und offensiv mit den Themen wie bei Blomkamps Projekt davor, aber genau das finde ich gut, denn dann hätte die zweite Hälfte wieder nicht so gut gepasst.
Nachdem man hier nämlich die Grundsituation geklärt und die Charaktere eingeführt hat, kommt der Actionpart. Die zweite Hälfte ist wirklich sehr von Action geprägt und genau diese Tatsache hat mir gut gefallen. Durch das Setting und die Ausgangslage war es eigentlich klar, dass die ganze Geschichte in einem großen Showdown enden würde und genau den gab es auch.
Die Action, die einen hier präsentiert wird, erfindet zwar nichts neu und hat keine neuen, innovativen Ideen, weiß aber auf jeden Fall zu unterhalten. Die Action ist gut choreographiert und inszeniert und die Effekte sehen wieder super aus. Jene Effekte sind mir hier wieder sehr positiv aufgefallen, weil sie einfach klasse aussehen.
Klasse sehen auch die ganzen Settings aus. Sei es die authentisch staubige Erde oder das Hochglanz Elysium. Die Settings wurden sehr authentisch gestaltet und vermitteln einen erstklassigen Eindruck der unterschiedlichen Gesellschaften.
Neben den Settings passen auch die Schauspieler sehr gut in diese Welten. Matt Damon (Bourne-Trilogie) spielt hier solide Max und hat sich dafür in beneidenswerte körperliche Form gebracht. Sein weiblicher Gegenpart Alice Braga (I Am Legend) zieht hier schon mehr aus den Vollen und spielt authentisch. Jodie Foster (Contact) hingegen hat mich enttäuscht. Sie scheint hier anfangs eine große Rolle zu spielen, taucht im Endeffekt aber kaum wirklich auf. Überrascht hat mich aber wiederum Sharlto Copley aus District 9. Ich habe ihn hier nur an der Stimme erkannt, muss ich ehrlich sagen, denn hinter seinem Bart und dem widerlich, ekelhaften und brutalen Antagonisten, hätte ich nicht den unscheinbaren Mann aus District 9 erwartet. Copley spielt hier wirklich super und ist ein sehr guter Antagonist.

Fazit:
Elysium ist nicht District 9.2. Es ist vielmehr das erste Elysium. Regisseur Neil Blomkamp spricht hier wieder gekonnt einige soziale Themen an, macht dies aber nicht so offensiv, wie bei seinem ersten Projekt. Er inszeniert hier vielmehr einen sehr unterhaltsamen Science-Fiction-Film, der mit seiner Zweiteilung genau den richtigen Weg beschreitet. Neben der schönen Optik und der guten Action hat man hier noch authentische Charaktere und Welten, und eine gute Geschichte.
Science-Fiction-Fans werden hier ihren Spaß haben, wenn sie nicht den Realismus eines District 9 erwarten und den Film als Einzelwerk betrachten.
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Elysium
Elysium von Matt Damon (DVD - 2013)
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