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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELYSIUM - Neil Blomkamps eindrucksvolle Dystopie mit erkennbarem Gegenwartsbezug
Los Angeles 2154. Die verseuchte und abgewirtschaftete Erde dient nur noch als Produktionsstandort und beherbergt eine desillusionierte Bevölkerung, die mit Roboterpolizei kontrolliert und verwaltet wird. Die Reichen und Privilegierten leben auf der Raumstation ELYSIUM, wo dank medizinischer Geräte alle Krankheiten heilbar sind und das Leben nahezu ewig dauert...
Vor 9 Monaten von j.h. veröffentlicht

versus
118 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit...
Vor 14 Monaten von Mustermann veröffentlicht


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118 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit krassen Gegensätzen die sich in Zukunft auftun. Die Masse lebt in trostlosen Zuständen auf der Erde. Die reiche Oberschicht auf einer luxuriösen Raumstation im Orbit, bestens versorgt mit Technik die den Körper endlos regenerieren kann. Das Szenario ist erschreckend realistisch (die Filmszenen sehr eindrucksvoll, die Effekte hervorragend), denn es ist in der Tat wohl so das die Menschen die Überbevölkerung nicht in den Griff bekommen. Jedenfalls sieht es nicht danach aus, auch wenn in den westlichen Ländern die Bevölkerung leicht zurückgeht. Andererseits werden Reiche immer reicher und es wirkt völlig plausibel das mit zukünftiger Technik plus Geld, viel Geld, ein Elysium möglich sein wird in dem dann exakt die gesamte reiche Oberschicht. ihr Wohl findet -während der Rest dahin vegetiert. Besonders eindringlich zeigt der Film dann auch die unmenschliche Behandlung von allen zurück gebliebenen. In gigantischen Slums zusammengepfercht mit primitiven Jobs die sich immer mehr dem reinen Sklavenhaltertum annähern, die Arbeiter nur Teil des notwendigen Materials sind und bei kleinsten Defekten ausgewechselt werden. Einer davon ist Matt Damon der Ordnungsroboter am Fließband zusammenschraubt, die ihn als solche draußen schnell mal brutal zu Boden schlagen wenn sich die leiseste Abweichung von Vorgaben (er erlaubt sich einen witzigen Spruch) zeigt. Sein Bewährungshelfer (viele sind kriminell um überhaupt zu überleben) ist ebenfalls ein Roboter der aussieht wie eine angemalte Mülltonne mit ebenso gemalten Gesicht, vor dem sich in einer schäbigen Bude ganze Schlangen bilden und der Reihe nach abgefertigt werden. Eine grausige Welt, erschütternd realistisch auf die Leinwand gebracht. Hier ist der Film ausgezeichnet

2. Die Geschichte entwickelt sich zunächst noch sehr gut. Matt Damon wird tödlich verstrahlt und hat noch 5 Tage zu leben. Er bekommt ein paar Schmerztabletten vom Medizinroboter, eine Mischung aus Stapler und Dosen-Automat, dann fliegt er raus auf die Strasse. Weitere Chancen, null. Aber eine gibt es, Elysium. Dort ist alles heilbar also setzt er alles daran um dahin zu gelangen, was aber im Grunde unmöglich ist. Es existiert aber eine Art Untergrund der Shuttleflüge dorthin organisiert, hauptsächlich um Kranke eine letzte Chance zu geben, die einzige Chance. Im Film sind diese Szenen besonders dramatisch wenn sich ausgemergelte Gestalten in die Shuttles schleppen und die wenigen die es auf die Station schaffen in x-beliebigen Häusern, Fenster einschlagen, um die wenigen Minuten zur Heilung, durch die in jedem Haus stehenden medizinischen Apparate, zu nutzen, bevor sie von dortigen Wachrobotern aufgegriffen, zusammengepfercht und sofort abgeschoben werden, zurück auf die Erde. Krank oder Gesund (weil soeben geheilt) es spielt kein Rolle. Sie werden ihrem Schicksal überlassen obwohl die Heilung eines jeden, auch bei schwersten Krankheiten mittels dieser Technik nur Sekunden dauert.

3. Matt Damons Kampf um sein Leben ist der Zeitpunkt ab dem der Film dann leider immer mehr schwächelt und es wird zunehmend hanebüchend. Leider, denn jetzt ginge der Film erst richtig los. Die gesamte Handlung konzentriert sich jedoch zu sehr auf ein Duell zwischen Matt Damon und dem Bösewicht des Films, einen brutalen Söldnerfreak der zuerst illegal für die Ministerin der Verteidigung arbeitet (Judi Foster (sehr gut) als eiskalte Fanatikern in ihrem Bestreben Elysium von "Erdlingen" rein zu halten.), dann aber selbst die Macht will. Die Prügeleien zwischen den beiden nehmen bedrohlich zu und als es einer kleinen Gruppe einer Art Freiheitskämpfer gelingt auf Elysium zu landen reichen diese 10 Gestalten aus die Dinge grundlegend zu verändern. Wo sind plötzlich die Sicherheitskräfte von Elyium (superfitte Roboter Polizisten, -zu sehen am Anfang des Films), wo hunderttausende Menschen leben? Niemand weit und breit, keine Polizeiroboter, keine Menschen. Alles wirkt seltsam verlassen und leer. Keine aufgeregten Diskussionen was zu tun ist, Sondermeldungen im Fernsehen, Aufrufe an die Bevölkerung, Evakuierung von bedrohten Zonen, -nichts dergleichen. Disput gibt es nur zwischen der Verteitigungsministerin und dem Präsidenten. Sie trifft dann noch den Söldnerfreak ganz allein ohne Roboterbegleitung als Personenschutz, mitten in Ihrer Zentrale und auch dort sind kaum Menschen. Selbst als ein Shuttle dramatisch auf Elysium abstürzt geschieht danach, fast gar nichts. Weder kreisen dutzende Hubschrauber (des merkwürdigerweise auch noch gibt) um das geschehen, wird die Absturzstelle abgeriegelt, noch tauchen überhaupt mehr als 10 Personen drum rum auf. So marschiert die tapfere Truppe ruhig durch die Gegend und trifft auf niemanden außer...? Richtig unseren Freak... Bühne frei für Endlosgeballere und Geprügel.

4. Die Brutalitäten hätten so nicht sein müssen. Unserem Freak wird das halbe Gesicht weggerissen. Das überlebt niemand, auch er nicht. Trotzdem flicken ihn die wunder Apparate in Sekunden wieder zusammen. Doch auch in der Zukunft kann in 15 Sekunden kein halber Kopf (samt Gehirn und den dortigen Erinnerungen) neu wachsen. Begleitet wird die Prozedur noch von den unumgänglichen Lässigsprüchen ala Terminator 35. Ab da wird das Zusehen langsam aber sicher ermüdend und man wartet auf das Ende, -das kein richtiges ist weil keine Frage richtig beantwortet wird. Was wird aus Elysium, was aus den Menschen auf der Erde? Überhaupt hört man im gesamten Film von den "Elysianern" erstaunlich wenig. Wir erfahren lediglich was aus Matt Damon und dem Freak wird (bei letzterem kann man es sich wohl denken). Vom Rest? Egal. Dabei gibt es viele Nebenfiguren von denen allesamt interessant wäre wies weitergeht. Das Ende wäre eigentlich erst der Augenblick wo alles auf den dramaturgischen Höhepunkt hin zusteuert. Stattdessen ist er aber einfach Schluss.

Fazit, teilweise beeindruckende Optik und Style hinsichtlich Szenen und Musik, dann flacht der Film nach der Hälfte doch sehr ab und ist am Ende nur ein Actionkracher mehr, der leider anhand der hervorragenden Ausgangslage viel zu viel verschenkt. Angesichts der bestechenden Optik, Szenengestaltung, Matt Damon und guter Grundidee sind 3 Punkte für mich in Ordnung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 20. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
-Enthält Spoiler-
Vorweg will ich deutlich machen, daß es schlichtweg schade ist, einem Film mit einer solchen im Grunde guten Idee nur zweieinhalb Sterne zu geben (keine drei, aber anders geht das hier nicht). Ein wenig erinnerte mich die Grundidee des Films an einen älteren, japanischen Manga - Battle Angel Alita (falls jemand diese Comics kennt). Auch dort schwebt eine "Himmelsstadt" über im Müll lebenden Menschen, und auch dort träumt ein Junge davon, eines Tages dorthin zu gelangen (was dort tragisch endet).
Diese Grundidee hätte das Zeug für einen großartigen Film gehabt, und zu Beginn sah es danach auch aus. Bedrückende Überbevölkerung, der Zusammenbruch sozialer Systeme, die rücksichtslose Vorherrschaft von Konzernen und Reichen sowie deren unbegrenzte, medizinische Versorgung entgegen der des Großteils der Menschen - all das wurde anhand des Schicksals des Hauptdarstellers auch gut rübergebracht. Ebenso jenes am Himmel schwebende "Paradies", auf das besagter Hauptprotagonist seit seiner Kindheit sehnsüchtig blickte. Genau jene Szene hätte (ist meine Meinung) zu einem nachdenklicheren, ruhigeren Film verpflichtet.

Aber dann ging genau diese Botschaft, die genug Raum für Spannung und Emotionen gegeben hätte, buchstäblich im Pulverdampf von modifizierten High-Tech-Waffen und einiger krasser Unlogik unter. Ungefähr die zweite Hälfte des Films verliert man die anfängliche Tragik und die Message an sich fast vollkommen aus den Augen. Tote in Massen, ein Bösewicht, den man eigentlich gar nicht gebraucht hätte (warum wurde eigentlich plötzlich irgendein durchgeknallter Söldner zum Oberbösen hochstilisiert, während die Reichen und Mächtigen entweder in den Hintergrund traten oder gekillt wurden? Sehr seltsam, angesichts der Botschaft, die der Film doch eigentlich vermitteln wollte) und der, obwohl SEHR tot (völlig zermatscht im Sinne des Wortes), mal eben wieder zum Leben erweckt wird. Für einen Endkampf, der vielleicht zu Robo-Cop gepasst hätte. Eine von der Schulter abgefeuerte Boden-Luft-Rakete, die ein Raumfahrzeug außerhalb des Orbits erwischt (technisch selbst bei der Annahme von verbessertem Antrieb ziemlicher Unsinn - vor allem, wenn man bedenkt, wie leicht man diese Raketen hätte von der Raumstation selbst hätte abfeuern können). Inaktive Roboter-Wachen, die anfänglich sofort zur Stelle sind, beim Showdown aber gar nicht einschreiten. Und dann, leider, ein Ende, das, abgesehen davon, daß es unrealistisch war (ein paar Shuttles mit ein paar hundert dieser Wunder-Heilungs-Einheiten für einen ganzen Planeten mit ca. 8-10 Milliarden Bevölkerung oder so), einfach nicht passen wollte.

Worauf ich mit meiner Überschrift hinaus wollte: Weit weniger Action und mehr von jener Story, um die es ging, wäre wünschenswert gewesen. Vielleicht hätte es nicht so viele Leute ins Kino gelockt, die eher auf Krachbumm als auf eine sinnvolle Botschaft stehen.
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3.0 von 5 Sternen Die oberen Zehntausend, 14. September 2014
Von 
Alexander Gebhardt "majorcrampas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Während der durchschnittliche Erdenbürger auf der verdreckten Mutter Erde des Jahres 2154 vor sich hinvegetiert und seiner grauen Alltagsplackerei nachgeht, lässt es sich die reiche Oberklasse an Bord der sich im Erdorbit befindlichen Raumstation "Elysium" richtig gut gehen. Hunger und Krankheiten kennt man nicht, selbst gegen die Sterblichkeit scheint, auf Grund modernster Technik, ein Kraut gewachsen zu sein. Doch Verteidigungsministerin Delacourt (Jodie Foster) ist mit der Leistung der "Elysium"-Regierung unzufrieden und beauftragt den Großindustriellen Carlyle (William Fichtner) mit der Programmierung einer Software, welche die Kommandostruktur der Raumstation neu ordnen soll. Doch dieser wird von einer Gruppe krimineller Aufständischer getötet und sein Wissen gerät unversehen in deren Hände. Inmitten der ganzen Situation kämpft Max (Matt Damon) um die Erfüllung seines kindlichen Versprechens, sich und seine beste Freundin vom elenden Dasein auf der Erde zu befreien und um jeden Preis nach "Elysium" zu gelangen.

Selten war ich bei meiner Sternvergabe zu einem Film so unentschlossen wie bei Neill Blomkamps neuestem Werk. Auf der einen Seite ist "Elysium" ganz klar nicht der Hit, der es mit ein wenig mehr Laufzeit und damit Gewinn an Tiefgang ODER Action hätte sein können. Auf der anderen Seite unterhält der Streifen Freunde von passablen Sci-Fi-Geschichten immerhin gute 100 Minuten und trumpft dazu mit durchweg guten Darstellern auf (Sharlto Copley als Kopfjäger haben wir in der Storyzusammenfassung glatt "vergessen" ;) ), wenngleich insbesondere Jodie Foster sich bestimmt über ein paar Minuten mehr Aktionszeit gefreut und ihre Figur an Profil gewonnen hätte.
Technisch ist die Blu-ray absolut gelungen, das Bild hat einfach Referenzniveau ( kein Filmkorn, sehr natürliche Farbgebung, großartige Schärfe und hoher Detailgrad...für mehr Technikblabla bitte die anderen Rezensenten konsultieren), tonal gibt es eine sehr gute deutsche DTS-HD-Master-Audio-5.1.-Spur mit nahezu perfekten Abmischungseigenschaften und mit genug "Wumms" in den Actionszenen (gut, das ist nicht wirklich ein wissenschaftliches Kriterium...). Die Extras, allesamt in HD vorliegend, konzentrieren sich auf die lückenlose Darstellung der Entstehungsgeschichte des Filmes und eine erweiterte Szene.

Verpackungstechnisch entschied ich mich für das deutsche Steelbook (siehe Bilder), das in der Sammlung natürlich besonders schick aussieht und optisch mehr als gelungen ist. Technisch und darstellerisch ist der Film dazu sicherlich gut, aber er verschenkt meiner Ansicht nach zu viel (Story-)Potential, als das ich guten Gewissens mehr als die drei vergebenen Sterne locker machen kann. Vielleicht existiert irgendwo noch ein Directors Cut, der diese Scharte wieder auswetzt - der Film hätte es definitiv verdient, selbst sein "Elysium" zu finden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELYSIUM - Neil Blomkamps eindrucksvolle Dystopie mit erkennbarem Gegenwartsbezug, 12. Januar 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Los Angeles 2154. Die verseuchte und abgewirtschaftete Erde dient nur noch als Produktionsstandort und beherbergt eine desillusionierte Bevölkerung, die mit Roboterpolizei kontrolliert und verwaltet wird. Die Reichen und Privilegierten leben auf der Raumstation ELYSIUM, wo dank medizinischer Geräte alle Krankheiten heilbar sind und das Leben nahezu ewig dauert. Verteidigungsministerin Delacourt (Jodie Foster) tut alles dafür, eine absolute Abschottung der Raumstation zu gewährleisten. Nachdem der Arbeiter Max DeCosta (Matt Damon) bei der Arbeit verstrahlt wurde und ihm nur noch 5 Tage Leben bleiben sollen, will er sich zur Heilung nach Elysium einschleusen lassen. Dabei kommt er zufällig auch in den Besitz eines Neustartprogramms für Elysium. Eine gnadenlose Jagd beginnt ...

Neil Blomkamp (*1979), der bereits mit seinem Regiedebüt DISTRICT 9 erfolgreich Action mit gesellschaftskritischem Anspruch verband, greift in ELYSIUM erneut das Thema der Verteilungsgerechtigkeit auf. Denn der immer größere Unterschied zwischen Arm und Reich ist ein globales Problem, dass das 21. Jahrhundert wesentlich prägen wird. Die technisch brillant umgesetzte Science-Fiction-Story erreicht damit ein Publikum, dass sich für diese Problematik ansonsten eher weniger interessiert. Matt Damon spielt die ungewohnte Rolle des heldenhaften Underdogs überzeugend. Auch Jodie Foster ist in ihrer klischeehaft-negativen Rolle ungewohnt besetzt.

Die Blu-ray von SONY bietet den Film in hervorragender Bild und Tonqualität: Mastered in 4 K und Deutscher Ton in 5.1 DTS-HD MA. Das 90-minütigen Bonusmaterial (komplett deutsch untertitelbar) bietet mehrere Dokumentationen über Entstehung und Hintergründe. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem Schuber (O-Card, mit aufgedrucktem FSK-Logo) sowie beiliegender Ultraviolet-Copy-Lizenz (gültig in Deutschland/Österreich/Schweiz) ausgeliefert. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist innerhalb der Amaray-Hülle vorhanden.

Sowohl für Actionfans als auch Sammler ernsthafterer Science-Fiction-Produktionen sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Matt Damon go's Scifie, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
In diesem Fim wird ein altes Thema neu aufgelegt. Armut und Reichtum, Hunger und Übermaß...
Zur Überraschung aber absolut spannend und (obwohl Scifie) realistisch inszeniert.
Technisch gibt es an diesem Scifie-Meisterwerk nichts auszusetzen.
Alle Darsteller sieht man, wie von Ihnen gewohnt in Topform.
Ein Muss für alle Scifie- und Matt Dämon Fans.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story gut, mässige Umsetzung, Schwächen in Kameraführung und Ton, 13. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
Als Fan von Matt Damon und Jodie Foster war der Film für mich ein must have. Bin leider ziemlich enttäuscht - hauptsächlich wegen technischer Schwächen. Die wackelige Kameraführung soll Dynamik suggerieren, nervt aber mich zumindest extrem und verursacht mir Kopfschmerzen. In den Kampfszenen ist deshalb so gut wie nichts zu erkennen aber das scheint in letzter Zeit in Action Filmen üblich zu sein. Dazu ein schwülstiger, dumpfer Ton, der die Dialoge trotz Surround schwer verständlich macht.

Schade um die eigentlich gute Story ...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elysium, 20. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Würde man all die Science Fiction Elemente weglassen, könnte Neill Blomkamps Thema aus dem Jahre 2154, auch in unserer Gegenwart spielen.
Es geht um den systemimmanenten Konflikt zwischen armen und reichen Menschen. Eine Oberschicht nutzt exklusiv alle Vorzüge des Fortschritts den alle erarbeitet haben.
Die künstlich erzeugte Knappheit läßt das Gros der Menschheit im Elend dahinvegetieren. In weiten Teilen der Welt sind die Unterschiede ebenso gravierend wie sie in Elysium dargestellt werden.

Die Rollen sind mit Matt Damon, Wagner Moura und Alice Braga, als Hauptprotagonisten gut besetzt. Sharlto Kopley, der Held aus District 9, zusammen mit Jodie Foster und William Fichtner, die bereits in Contact zusammen agierten, mimen sehr überzeugend die Antagonisten.

Die Akteure spielen ihre Rollen durchweg überzeugend. Die Darstellung der Actionszenen wirkt außerordentlich authentisch. Die Computereffekte sind auf höchstem Niveau.
Bild und Ton sind erstklassig.

>>Im Folgenden Spoiler<<

Die "Reichen und Schönen" leben auf einem ziemlich großen, paradiesischen, künstlichen Satelliten im Orbit der Erde.
Dort ließen sie sich ein Refugium erschaffen um nicht mit dem übrigen Pöbel im Schmutz und Elend leben zu müssen.

Die Erde sieht mittlerweile doch recht mitgenommen aus. Der Film spielt ein Stück weit in Los Angeles und das scheint, fast ausschließlich, ein einziges Ghetto zu sein.

Das sehr restriktive Justizsystem wird hauptsächlich von Droiden ausgeübt. Die meisten Menschen sind arbeitslos und jene welche Arbeit haben, verrichten diese unter sklavenähnlichen Bedingungen.
Max DeCosta (Matt Damon) ist einer der Glücklichen(?) und arbeitet in einer Fabrik, welche die Androiden herstellt, die zur Aufrechterhaltung des Polizeistaats benötigt werden.
Durch einen Unfall in der Fabrik hat er noch fünf Tage zu leben, es sei denn er kommt nach Elysium wo die Möglichkeit einer Heilung gewährleistet ist.

Spider (Wagner Moura) ist ein Untergrundboss/Widerstandskämpfer, der ihm helfen kann nach Elysium zu kommen. Als Gegenleistung soll Max einen bewaffneten Datenraub, an einem Elysianer ausführen.

Das Ziel dieses Raubes ist John Carlyle (William Fichtner), CEO des Droiden u. Waffensystemkonzerns Armadyne, welcher gerade für Ministerin Delacourt (Jodie Foster) ein Neustartstartprogramm für Elysium geschrieben hat. In der Welt der Bits und Bytes, in der die Exekutive hauptsächlich Droiden sind, ist dies faktisch ein Putsch. Sie soll dadurch zur Präsidentin werden, ihre Agenda ist noch mehr Repression für Alle.

Eines ihrer Repressionswerkzeuge ist M. Kruger (Sharlto Kopley), ein psychotischer Söldnerführer. Er und sein Team greifen beim Datenraub ein und jagen im Folgenden Max.
Doch ist er schwer zu kontrollieren und hat insgeheim noch ganz eigene Pläne.

Frey (Alice Braga) ist Krankenschwester und Kindheitsfreundin von Max. Zudem Mutter einer an Leukämie erkrankten Tochter. Sie hilft Max und möchte ihre Tochter auch auf Elysium heilen lassen. Dennoch gerät sie mehr durch Zufall in den Strudel der Ereignisse.

Soviel zur Handlung.

>>Spoiler Ende<<

Fazit: In den Zeiten des totalen Pixelkrieges ist es einmal mehr erfreulich wenn denn solch ein Streifen ein Gegenwartsthema vorweisen kann und dieses auch noch überzeugend transportiert.
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3.0 von 5 Sternen Elysium, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hatte imo riesen potenzial welches aber irgendwie mässig umgesetzt. Matt Damon als Hauptdarsteller bleibt erschreckend blass und sein gegenüber mit welchem er sich am Ende prügelt ist dermaßen albern. Auch Jodie Foster als Weltraum Verteidigungsministerin ist auch sehr sehr schwach.
Die Story ist schnell erzählt die Erde ist am Ende Giraffen und andere Tierarten sind ausgerottet, die Städte kaputt und die reichen leben auf einer Weltraumstation wie Star Trek Deep Space Nine. Naja das akzeptieren die Menschen nicht diese Ungerechtigkeit und wollen die Vorteil der Reichen.
Mit Sicherheit für 4-8€ empfehlenswert aber mehr auch nicht.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen kann mir mal einer über die Straße helfen ? Bin der Weltpräsident, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Oh Mann - was hätte man daraus machen können ?

Die Grundidee ist an sich schon super interessant - wenn man dann noch ein dickes Budget und grundsätzlich auch noch talentierte Schauspieler zur Verfügung hat - warum klappts dann nicht mit einem auch nur ansatzweise brauchbaren Drehbuch ?

Ich weiß auch nicht warum ich mich zu 2 Sternen aufgerafft habe - wahrscheinlich weil er eben trotz allem nicht ganz so mies ist wie die miesesten Filme aller Zeiten. Die Effekte sind auf einem guten Niveau - leider kam es mir so vor als ob die Verdummung der Menschheit noch zügiger vorangeschritten wäre als die Überbevölkerung - In Idiocracy wurde das ja bereits ziemlich anschaulich dokumentiert.

Es gibt in "Elysium" nur Vollidioten. Alle führen sich auf als ob die "Weltformel" 1+1 immer noch von irgendwelchen Supercomputern oder Rechnerverbünden ausgetüftelt werden müßte weils ja quasi unlösbar ist.

In jeder Situation verhalten sich fast alle handelnden Personen nahe am "worst case" Szenario - Leider auch der gute Matt Damon der es schafft dümmer zu sein als ein Blumentopf.

Die "Sicherheitsdienstvorsitzende" Jodie Foster agiert knapp über Feldwegniveau - aber bekommt natürlich auch eigentlich nichts auf die Reihe. Man wundert sich eher das "Elysium" sich mit so inkompetentem Personal überhaupt so lange halten konnte - ich will jetzt nicht spoilern aber die "Abwehranlagen" sind *hüstel* doch recht verbesserungsbedürftig..

Dann noch diese aufgezwungen wirkende Pseudo - Lovestory von Matt und der Ärztin mit dem kranken Kind passen leider auch nicht so richtig zusammen.

Kurzum - nicht der schlechteste Film aller Zeiten aber angesichts des Potentials eine riesige Enttäuschung.

Wie man es wesentlich besser machen kann sieht man in "Oblivion".
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3.0 von 5 Sternen Film hätte soviel Potenzial..., 6. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
Als ich den Trailer gesehen hab, dachte ich: Wow. Dann hab ich den Film gesehen und dachte: Meh. Eine unlogische Szene folgt der nächsten. Der Kopf vom Gegenspieler wird von ner Granate komplett zerlegt, aber hey! In der Zukunft legt man sich einfach auf die sonnenbank-ähnliche Vorrichtung und die Kauleiste wird wieder hergestellt. Ich will jetzt hier nicht noch mehr von der Story verraten. Also wer auf Zukunft und Geballer steht ist hier einigermaßen gut bedient, man sollte beim Schauen allerdings sein Hirn abschalten.
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Elysium
Elysium von Matt Damon (DVD - 2013)
EUR 7,99
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