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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELYSIUM - Neil Blomkamps eindrucksvolle Dystopie mit erkennbarem Gegenwartsbezug
Los Angeles 2154. Die verseuchte und abgewirtschaftete Erde dient nur noch als Produktionsstandort und beherbergt eine desillusionierte Bevölkerung, die mit Roboterpolizei kontrolliert und verwaltet wird. Die Reichen und Privilegierten leben auf der Raumstation ELYSIUM, wo dank medizinischer Geräte alle Krankheiten heilbar sind und das Leben nahezu ewig dauert...
Vor 6 Monaten von j.h. veröffentlicht

versus
108 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit...
Vor 10 Monaten von Mustermann veröffentlicht


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108 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wäre weit mehr möglich gewesen, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach viel Lobenden Worten von z.B. Filmstarts.de und den Macher von District 9, war ich optimistisch neben Star Trek in diesem Jahr nochmal wunderbaren Science Fiction genießen zu können. Leider ist Elysium aber nur teilweise ein rundes und gutes Filmerlebnis geworden.

1. Der Anfang des Film besticht mit hervorragender Optik und schockiert mit krassen Gegensätzen die sich in Zukunft auftun. Die Masse lebt in trostlosen Zuständen auf der Erde. Die reiche Oberschicht auf einer luxuriösen Raumstation im Orbit, bestens versorgt mit Technik die den Körper endlos regenerieren kann. Das Szenario ist erschreckend realistisch (die Filmszenen sehr eindrucksvoll, die Effekte hervorragend), denn es ist in der Tat wohl so das die Menschen die Überbevölkerung nicht in den Griff bekommen. Jedenfalls sieht es nicht danach aus, auch wenn in den westlichen Ländern die Bevölkerung leicht zurückgeht. Andererseits werden Reiche immer reicher und es wirkt völlig plausibel das mit zukünftiger Technik plus Geld, viel Geld, ein Elysium möglich sein wird in dem dann exakt die gesamte reiche Oberschicht. ihr Wohl findet -während der Rest dahin vegetiert. Besonders eindringlich zeigt der Film dann auch die unmenschliche Behandlung von allen zurück gebliebenen. In gigantischen Slums zusammengepfercht mit primitiven Jobs die sich immer mehr dem reinen Sklavenhaltertum annähern, die Arbeiter nur Teil des notwendigen Materials sind und bei kleinsten Defekten ausgewechselt werden. Einer davon ist Matt Damon der Ordnungsroboter am Fließband zusammenschraubt, die ihn als solche draußen schnell mal brutal zu Boden schlagen wenn sich die leiseste Abweichung von Vorgaben (er erlaubt sich einen witzigen Spruch) zeigt. Sein Bewährungshelfer (viele sind kriminell um überhaupt zu überleben) ist ebenfalls ein Roboter der aussieht wie eine angemalte Mülltonne mit ebenso gemalten Gesicht, vor dem sich in einer schäbigen Bude ganze Schlangen bilden und der Reihe nach abgefertigt werden. Eine grausige Welt, erschütternd realistisch auf die Leinwand gebracht. Hier ist der Film ausgezeichnet

2. Die Geschichte entwickelt sich zunächst noch sehr gut. Matt Damon wird tödlich verstrahlt und hat noch 5 Tage zu leben. Er bekommt ein paar Schmerztabletten vom Medizinroboter, eine Mischung aus Stapler und Dosen-Automat, dann fliegt er raus auf die Strasse. Weitere Chancen, null. Aber eine gibt es, Elysium. Dort ist alles heilbar also setzt er alles daran um dahin zu gelangen, was aber im Grunde unmöglich ist. Es existiert aber eine Art Untergrund der Shuttleflüge dorthin organisiert, hauptsächlich um Kranke eine letzte Chance zu geben, die einzige Chance. Im Film sind diese Szenen besonders dramatisch wenn sich ausgemergelte Gestalten in die Shuttles schleppen und die wenigen die es auf die Station schaffen in x-beliebigen Häusern, Fenster einschlagen, um die wenigen Minuten zur Heilung, durch die in jedem Haus stehenden medizinischen Apparate, zu nutzen, bevor sie von dortigen Wachrobotern aufgegriffen, zusammengepfercht und sofort abgeschoben werden, zurück auf die Erde. Krank oder Gesund (weil soeben geheilt) es spielt kein Rolle. Sie werden ihrem Schicksal überlassen obwohl die Heilung eines jeden, auch bei schwersten Krankheiten mittels dieser Technik nur Sekunden dauert.

3. Matt Damons Kampf um sein Leben ist der Zeitpunkt ab dem der Film dann leider immer mehr schwächelt und es wird zunehmend hanebüchend. Leider, denn jetzt ginge der Film erst richtig los. Die gesamte Handlung konzentriert sich jedoch zu sehr auf ein Duell zwischen Matt Damon und dem Bösewicht des Films, einen brutalen Söldnerfreak der zuerst illegal für die Ministerin der Verteidigung arbeitet (Judi Foster (sehr gut) als eiskalte Fanatikern in ihrem Bestreben Elysium von "Erdlingen" rein zu halten.), dann aber selbst die Macht will. Die Prügeleien zwischen den beiden nehmen bedrohlich zu und als es einer kleinen Gruppe einer Art Freiheitskämpfer gelingt auf Elysium zu landen reichen diese 10 Gestalten aus die Dinge grundlegend zu verändern. Wo sind plötzlich die Sicherheitskräfte von Elyium (superfitte Roboter Polizisten, -zu sehen am Anfang des Films), wo hunderttausende Menschen leben? Niemand weit und breit, keine Polizeiroboter, keine Menschen. Alles wirkt seltsam verlassen und leer. Keine aufgeregten Diskussionen was zu tun ist, Sondermeldungen im Fernsehen, Aufrufe an die Bevölkerung, Evakuierung von bedrohten Zonen, -nichts dergleichen. Disput gibt es nur zwischen der Verteitigungsministerin und dem Präsidenten. Sie trifft dann noch den Söldnerfreak ganz allein ohne Roboterbegleitung als Personenschutz, mitten in Ihrer Zentrale und auch dort sind kaum Menschen. Selbst als ein Shuttle dramatisch auf Elysium abstürzt geschieht danach, fast gar nichts. Weder kreisen dutzende Hubschrauber (des merkwürdigerweise auch noch gibt) um das geschehen, wird die Absturzstelle abgeriegelt, noch tauchen überhaupt mehr als 10 Personen drum rum auf. So marschiert die tapfere Truppe ruhig durch die Gegend und trifft auf niemanden außer...? Richtig unseren Freak... Bühne frei für Endlosgeballere und Geprügel.

4. Die Brutalitäten hätten so nicht sein müssen. Unserem Freak wird das halbe Gesicht weggerissen. Das überlebt niemand, auch er nicht. Trotzdem flicken ihn die wunder Apparate in Sekunden wieder zusammen. Doch auch in der Zukunft kann in 15 Sekunden kein halber Kopf (samt Gehirn und den dortigen Erinnerungen) neu wachsen. Begleitet wird die Prozedur noch von den unumgänglichen Lässigsprüchen ala Terminator 35. Ab da wird das Zusehen langsam aber sicher ermüdend und man wartet auf das Ende, -das kein richtiges ist weil keine Frage richtig beantwortet wird. Was wird aus Elysium, was aus den Menschen auf der Erde? Überhaupt hört man im gesamten Film von den "Elysianern" erstaunlich wenig. Wir erfahren lediglich was aus Matt Damon und dem Freak wird (bei letzterem kann man es sich wohl denken). Vom Rest? Egal. Dabei gibt es viele Nebenfiguren von denen allesamt interessant wäre wies weitergeht. Das Ende wäre eigentlich erst der Augenblick wo alles auf den dramaturgischen Höhepunkt hin zusteuert. Stattdessen ist er aber einfach Schluss.

Fazit, teilweise beeindruckende Optik und Style hinsichtlich Szenen und Musik, dann flacht der Film nach der Hälfte doch sehr ab und ist am Ende nur ein Actionkracher mehr, der leider anhand der hervorragenden Ausgangslage viel zu viel verschenkt. Angesichts der bestechenden Optik, Szenengestaltung, Matt Damon und guter Grundidee sind 3 Punkte für mich in Ordnung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story gut, mässige Umsetzung, Schwächen in Kameraführung und Ton, 13. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium (DVD)
Als Fan von Matt Damon und Jodie Foster war der Film für mich ein must have. Bin leider ziemlich enttäuscht - hauptsächlich wegen technischer Schwächen. Die wackelige Kameraführung soll Dynamik suggerieren, nervt aber mich zumindest extrem und verursacht mir Kopfschmerzen. In den Kampfszenen ist deshalb so gut wie nichts zu erkennen aber das scheint in letzter Zeit in Action Filmen üblich zu sein. Dazu ein schwülstiger, dumpfer Ton, der die Dialoge trotz Surround schwer verständlich macht.

Schade um die eigentlich gute Story ...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELYSIUM - Neil Blomkamps eindrucksvolle Dystopie mit erkennbarem Gegenwartsbezug, 12. Januar 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Los Angeles 2154. Die verseuchte und abgewirtschaftete Erde dient nur noch als Produktionsstandort und beherbergt eine desillusionierte Bevölkerung, die mit Roboterpolizei kontrolliert und verwaltet wird. Die Reichen und Privilegierten leben auf der Raumstation ELYSIUM, wo dank medizinischer Geräte alle Krankheiten heilbar sind und das Leben nahezu ewig dauert. Verteidigungsministerin Delacourt (Jodie Foster) tut alles dafür, eine absolute Abschottung der Raumstation zu gewährleisten. Nachdem der Arbeiter Max DeCosta (Matt Damon) bei der Arbeit verstrahlt wurde und ihm nur noch 5 Tage Leben bleiben sollen, will er sich zur Heilung nach Elysium einschleusen lassen. Dabei kommt er zufällig auch in den Besitz eines Neustartprogramms für Elysium. Eine gnadenlose Jagd beginnt ...

Neil Blomkamp (*1979), der bereits mit seinem Regiedebüt DISTRICT 9 erfolgreich Action mit gesellschaftskritischem Anspruch verband, greift in ELYSIUM erneut das Thema der Verteilungsgerechtigkeit auf. Denn der immer größere Unterschied zwischen Arm und Reich ist ein globales Problem, dass das 21. Jahrhundert wesentlich prägen wird. Die technisch brillant umgesetzte Science-Fiction-Story erreicht damit ein Publikum, dass sich für diese Problematik ansonsten eher weniger interessiert. Matt Damon spielt die ungewohnte Rolle des heldenhaften Underdogs überzeugend. Auch Jodie Foster ist in ihrer klischeehaft-negativen Rolle ungewohnt besetzt.

Die Blu-ray von SONY bietet den Film in hervorragender Bild und Tonqualität: Mastered in 4 K und Deutscher Ton in 5.1 DTS-HD MA. Das 90-minütigen Bonusmaterial (komplett deutsch untertitelbar) bietet mehrere Dokumentationen über Entstehung und Hintergründe. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem Schuber (O-Card, mit aufgedrucktem FSK-Logo) sowie beiliegender Ultraviolet-Copy-Lizenz (gültig in Deutschland/Österreich/Schweiz) ausgeliefert. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist innerhalb der Amaray-Hülle vorhanden.

Sowohl für Actionfans als auch Sammler ernsthafterer Science-Fiction-Produktionen sehr zu empfehlen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorausschaubar und platt, 13. Februar 2014
Von 
T. Baumann "KingAtax" (Mannheim, BW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
!!! Achtung !!! In der Rezension kommen Spoiler über die Geschichte des Films vor.

Die Geschichte ist bekannt und war schon oft da - und das wesentlich besser. Der ewige Kampf zwischen Arm und Reich.
Der arme, kleine Weise Max hat einen Traum: Hinauf nach Elysium, wo das Leben das Paradies ist (schon hier erste Paralellen zu Metropolis, Die Insel, The Time Machine...), doch er ist verdammt zu einem Leben auf der verseuchten, überbevölkerten Erde. Er wird Erwachsen, bleibt straffällig und Außenseiter, bis er seine Kinderliebe Fray wiedertrifft. Ihr gemeinsamer Traum war es, nach Elysium zu gelangen, das hatte Max ihr damals auch versprochen.
Die Geschichte fordert jetzt natürlich den letzten Antrieb, das Max in die Puschen kommt und alles riskiert. Es ist nicht Frays an Leukämie erkrankte Tochter, die auch noch einen tränendrückenden Auftritt hat, nein, es ist Max selbst, der bei einem überaus dämlichen Arbeitsunfall verstrahlt wird. Schaut man dem Film bis dahin zu, ist das alles klar wie Kloßbrühe, keine Überraschungen, keine Wendungen, vor allem aber keine psychologische Tiefe. Suspence geht anders. Man fühlt sich als ungläubiger Zuschauer in einer Farce, in der weder die Charaktere, noch die Umwelt oder die ganze Geschichte Tiefgang oder Realismus verspüren lassen. Und das Schlimmste dabei: Irgendwie wird man auch das Gefühl nicht los, dass Blomkamp und Co das alles todernst nehmen. Oft entsteht so ungewollter Sarkasmus, der einfach nur peinlich ist. Auch Elysium selbst wirkt unausgegohren, undurchdacht und flach.
Der zweite Handlungsplot mit Max' Chef Carlyle und der Verteidigungsministerin Delacourt, in der dieser ein Programm schreibt, das die Raumstation rebootet (?) und dafür sorgt, dass Delacourt die neue Präsidentin wird, ist alleine der Action und einer hohlen Erklärung verschuldet, wie sich am Ende alles zum Guten wenden kann. Der Schmuggler Spider (der einzige Darsteller, der in seiner Rolle wirklich glänzen kann, Wagner Moura) überschreibt am Ende einfach eine Befehlszeile und schon ist alles gut. Ein offenes Ende wäre sicher besser gewesen.
Fazit: Schade. Aber das passiert, wenn man einem so jungen Regisseur wie Blomkamp zu viele Freiheiten gibt. Die von ihm ersonnene Geschichte ist einfach nur Murks und wurde mit viel Geld auf Hochglanz poliert. Mir kommt es so vor, als wäre er sich der unabsichtlichen Plagiate und Parallelitäten zur heutigen Welt gar nicht bewusst. Die Erde sieht aus wie eine Favela in Mexico-City in der Armut, Gewalt und Elend herrscht (Und da wurde auch tatsächlich gedreht!). Die Arbeitsbedingungen in der Industrie, in der Max arbeitet, ist sicher nicht ein Bruchteil so schlimm, wie z.B. die Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern heute (Textilfabriken in Pakistan oder Bangladesch). Elysium wirkt wie ein superreicher Vorort in einer x-beliebigen amerikanischen Großstadt und die Flucht nach Elysium in all ihren Facetten wirkt 1:1 wie die Flucht aus Mexico nach Amerika per Schleuser.
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5.0 von 5 Sternen Arm und Reich, in ..., 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
... einem SF der anderen Klasse! Tolle Endzeitidee und Umsetzung der schon heute vorhandenen Arm/Reich-Schere in einem zukünftigen, düsteren Höhepunkt!
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5.0 von 5 Sternen Eine Kampfmaschine, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Armen werden im Jahr 2154 auf einer übervöllkerten Erde Ihrem Schicksal überlassen, die Reichen haben sich auf eine luxeriöse Raumstation zurückgezogen. Für die Armen wäre ein Ticket dort hin die Erlösung, die Reichen verteidigen Ihr Reich.
Max (Matt Damon) der früher selbst kriminell war arbeitet nun in der Fabrik für Armadyne (Roboter) zusammen zu bauen die Ihn einst verhaftet haben. Durch einen Unfall bei dem Max einer tödlichen Strahlendosis ausgesetzt wird beschließt er mit ein wenig Hilfe nach Elysium zu reisen. Doch der Tripp hat einen hohen Preis.
Ein mitreisender Film in dem man mit Max kämpfen und Ihm helfen möchte
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3.0 von 5 Sternen ja, aber, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Spannendes Thema, In der Handlung manchmal etwas verworren und teilweise nicht ganz logisch. Ich hatte mir mehr versprochen. Schade drum.
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4.0 von 5 Sternen Ordentliche SciFi..!, 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Leider aber auch nicht mehr. Bleibt leider weit hinter den Erwartungen und Filmen wie Oblivion oder Star Trek.
Ist aber dennoch sehenswert, ich bereue den Kauf nicht.
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4.0 von 5 Sternen Helden sterben?, 12. Februar 2014
Von 
Stefan Kaatz "SK" (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Neben viel Action bietet der Film auch einiges zum nachdenken. In welcher Gesellschaft wollen wir leben. Er zeigt die Flüchtlingsdramen wie sie in der heutigen Welt täglich ereignen. Auf der Suche nach einem besseren Leben, treibt nicht nur Matt Damon als gequälten Helden zu schier ausweglosen Handeln.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Kunst bei der Unterhaltung, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Elysium [Blu-ray] (Blu-ray)
Elysium - der Film - ist gar nicht unähnlich seiner Geschichte. Hier die superschöne Traum-Welt der elitären Superreichen auf Elysium, dort die Slum-Realität der massenhaften Ärmlichen auf der Erde. Hier die technisch superschön umgesetzte Traum-Bildwelt von Raumstation, Robots und Raumschiffen, dort die leider ärmliche Drehbuch-Realität mit wenig Tiefgang und so gar keiner Botschaft oder Aussage. Ein Manko, das sich in recht vielen aktuellen Filmen findet: Optik top, Story flop. So findet man seinen Spaß an Elysium auch nur dann, wenn man Augen und Ohren etwas Gutes tun möchte und das Hirn so lange Chips und Bier holen schickt. Denn Nachdenkenswertes, Sinn erweiterndes oder eine Art von Message findet man weder im Film noch in seinen Extras. Dass die soziale Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht, dass sich Gesundheit bald nur noch Wohlhabende leisten können - das ist ebenso verurteilenswert wie wahr wie nicht neu. Insofern zeigt uns Elysium nur eine Zukunft, in die wir heute schon auch ohne seherische Talente und gar gleich ohne Elysium einen wohl realistischen Blick werfen können.

Wenn also die Geschichte schon kein Ereignis ist, dann halt etwas zum audiovisuellen Happening. Da ist dann wieder recht viel geboten. Besonders natürlich in allen Sequenzen auf der paradiesähnlichen Raumstation mit ihren Villen, Pools, Androiden usw. Die Sequenzen auf der Erde zeigen dagegen nicht nur eine Öde, sie wirken auch so. Die Darstellung der Erde als Riesen-Favela sieht im Vergleich zur Elysium-Welt in ihren immergleichen staubigen Brauntönen einfach nur langweilig und eindimensional aus. Und frappant ähnlich dem was man aus dem Movie District 9 kennt. Klar soll diese arme Welt bewusst einfach aussehen - aber muss man sie deshalb auch in einfachen, sprich uninspirierten Kamerafahrten zeigen statt diese Welt handwerklich etwas peppiger herauszuarbeiten? Matt Damon, als armer und zudem tödlich verstrahlter Arbeiter aus der Masse, läuft durch dieses Mega-Township in einer Art Harnisch, der auf dem BD-Cover noch total cool aber im Film nur noch absolut lächerlich aussieht. Das sieht keine Spur aus nach Hightech-Krieger, eher nach Don Blech aus der Augsburger Puppenkiste. Auch hier eine Zweiteilung: Elysium und seine Robots - also alles was CGI ist - handwerklich top umgesetzt und aus der Feinkostabteilung, die reale Film-Ausstattung (Requisiten, Kostüme) und sämtliche Schauspielerleistungen nur vom Discounter-Grabbeltisch. Unverständlich, dass mit Matt Damon und Jodie Foster zwei ausgewiesene Klasse-Mimen für diesen Film gewonnen werden konnten. Der erste tapst mit einer Wäschespinne umwickelt umher, die zweite bekommt nicht den Hauch einer Chance aus ihrer flachen Rolle etwas Tiefgang und Zeichnung herauszuholen.

Und dann die Logik - keine Löcher sondern ein Vakuum wie im Weltraum. Einerseits schirmt sich das Elysium total von der verslumten Erde ab und genießt den Nimbus der Unerreichbarkeit. Andererseits schippern trotzdem täglich gekaperte Schiffe voller armer Seelen aus LA (warum eigentlich nicht sonst woher?) dort hoch wie nach Lampedusa und dringen problemlos ein. Erwischt sie das Elysium noch im Anflug werden ohne Skrupel alle Flüchtlingsboote zu Staub zerschossen, schaffen sie aber die Landung werden die Flüchtlinge nur recht human eingefangen und ohne weitere Repressalien wieder abgeschoben. Häh, wie passt das denn bitte zusammen? Genauso das politische System auf Elysium: da tritt für den Einzelfall eines kleinen lokalen "Aufstandes" aus Los Angeles das gesamte Kabinett zusammen und der Präsident überwirft sich wegen einer Alltagsgeschäfts-Lapalie (man darf sie im Rahmen des Geschehens als solche bezeichnen) mit der Außenministerin, die daraufhin einen Putsch anleiert und das große Ganze infrage stellt. Häh, wer würde denn für etwas Wichtiges wie Elysium so eine in sich instabile Regierung bilden oder wählen? Und ist das Elysium nicht das Elysium der gesamten Welt oder schwebt es ausschließlich über LA?

Fazit: Ein Film der sich einreiht in eine Schlange ähnlicher SciFi- oder Fantasy-Movies, bei denen das Hauptaugenmerk (welch trefflicher Ausdruck) auf dem Visuellen liegt und die Story nur vernachlässigtes Beiwerk ist. Brot und Spiele statt Aussage und Botschaft. Ein Movie bei dem vielleicht das Popcorn noch einige Zeit am Sofa haften bleibt aber der Film sicher nicht in der Erinnerung. Die Macher solchen filmischen Fast Foods sollten sich mal orientieren an wirklichen Sci Fi Movies wie z.B. Lautlos im Weltall, Logans Run, Moon, 2001, Fahrenheit 451 oder Soylent Green, wo der Blick in die Zukunft auch mit einer Aussage verbunden war, über die man in Zukunft nachdenken konnte und das auch gerne getan hat. Es mag subjektiv sein aber Sci Fi ist zumindest für den Rezensenten immer dann am besten wenn die Geschichte eine Parabel birgt, auf Fehlentwicklungen aufmerksam macht, zum Umdenken anregt. Bei Elysium ist diese Botschaft jedoch leider nur schwacher Aufhänger aber nicht staatstragend und schon gar nicht wird ein gangbar seriöser Ausweg aufgezeigt. Elysium ist Unterhaltung aber keine Kunst. Beides zu können ist die Kunst bei der Unterhaltung!
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Elysium
Elysium von Matt Damon (DVD - 2013)
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