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5.0 von 5 Sternen Karla verändert sich...
Karla verliert ihren Job in der schicken PR Agentur und da sie chronisch pleite ist, muss sie den Job in Hinter-Russbach annehmen. Aber halt...wo liegt das eigentlich?! Darüber hat sie sich vorher gar keine Gedanken gemacht. Aber nun ist es zu spät und sie fährt in die Provinz weit weg von der schicken Stadt Wien. Dort angekommen hofft sie, dass es bald ein...
Vor 15 Monaten von hoonili veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großstadtzicke auf dem Lande
Karla, It-Girl in der Stadt, verliert ihren Job und muss aufs Land. Dort ist sie bockig und zickig ohne Ende, kann nix und niemanden leiden und wacht erst auf, als die armen Hinter-Russbacher ihre einzige Einnahmequelle, die Gosauer Schuhfabrik, verlieren. Sie will all die lieben Menschen glücklich machen ....

Das Autorenteam greift ganz tief in die...
Vor 13 Monaten von Catmaniac veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karla verändert sich..., 22. September 2013
Karla verliert ihren Job in der schicken PR Agentur und da sie chronisch pleite ist, muss sie den Job in Hinter-Russbach annehmen. Aber halt...wo liegt das eigentlich?! Darüber hat sie sich vorher gar keine Gedanken gemacht. Aber nun ist es zu spät und sie fährt in die Provinz weit weg von der schicken Stadt Wien. Dort angekommen hofft sie, dass es bald ein Ende hat und sie wieder in die Stadt kann. Alles ist langsamer und eben unmoderner dort. Doch die Menschen nehmen Karla gleich sehr nett auf und so fühlt sie sich dann schneller als gedacht heimisch.
Leider hat ihr Chef Rupert kein so gutes Händchen für die Geschäfte und der Gewinn bleibt auf der Strecke. Als dann die Fabrik schließen muss, geht Karla recht aussichtslos zurück nach Wien. Sie hatte sich schon so an das Dorfleben gewöhnt... doch in Wien kommt sie recht schnell auf eine gute Idee für die Zukunft... und auch die Liebe bleibt nicht auf der Strecke...
Das Buch ist von Anfang an sehr flüssig geschrieben und durch die Sprache fühlt man sich so als wäre man direkt vor Ort bei Karla. Dazu gibt es viel zum Schmunzeln und ich habe einfach mit Karla gefühlt. Sie ist mir so sympathisch gewesen, dass es richtig schade ist, dass es zuende ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großstadtzicke auf dem Lande, 3. November 2013
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Karla, It-Girl in der Stadt, verliert ihren Job und muss aufs Land. Dort ist sie bockig und zickig ohne Ende, kann nix und niemanden leiden und wacht erst auf, als die armen Hinter-Russbacher ihre einzige Einnahmequelle, die Gosauer Schuhfabrik, verlieren. Sie will all die lieben Menschen glücklich machen ....

Das Autorenteam greift ganz tief in die Klischee-Kiste und spielt mit allen Stilmitteln, die für diese Art Bücher typisch sind. Allerdings nervt das doch gewaltig. Ja, wenn man total albern drauf ist, findet man garantiert lustige Stellen, aber ich habe wohl zu viele witzige Bücher gelesen, zu viele Commedians gesehen, als dass mich noch irgendwelche neuen Gags begrüßt hätten.

Besonders nervig finde ich diese pseudolustigen Wiederholungen im Stil von: .... lenkte sie vom Thema ab. "Lenkst Du vom Thema ab?"

Die Charaktere sind einfach zu platt und einfarbig. Die Guten sind gut, die Fiesen sind fies, die Doofen sind doof, die Bösen sind böse - da gibt es keine Überraschungen, keine Farbtupfer, nix. Der Rupert ist Ökologe durch und durch und sein Lieblingsspruch ist "Der Kapitalismus schlägt zu!". Die Eva ist ein Hascherl, dessen Motto lautet: "Weißt, man merkt erst, dass einem was fehlt, wenn man es kennengelernt hat. Sollt' ich besser gar nix haben, weil dann bin ich auch nie traurig." Und über allem der Spruch: "Schaun wir mal, dann sehen wir schon."

Schlecht ist die Story nicht, aber ich kann mich leider den Lobgesängen hier nicht anschließen. Bei Matthias Sachau, Nora Miedler und Ildiko von Kürthy kann ich laut lachen beim Lesen. Bei "Fanny Schönau" konnte ich leider nur an wenigen Stellen etwas grinsen.

Deshalb drei Sterne und die Empfehlung, das Buch nur dann zu lesen, wenn man wirklich null Anspruch stellen mag und ein wenig "Bauernstadel" sucht. Auch, wenn das den Fans gar nicht gefällt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier kommen die Gosauer, 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Liebesglück und Beerenkipferl: Roman (Kindle Edition)
Dank der desaströsen Geschäftspolitik ihrer Vorgesetzten wird Karla Fischer von einer der Top-Werbeagenturen Wiens gekündigt. Das Society-Girl fürchtet nun nicht nur die Armut, sondern auch den Verlust ihres mühsam aufgebauten Images. Deshalb sagt sie auch ohne große nachfrage zu, als der Typ vom Arbeitsamt ihr einen Werbe-Job bei einem Schuhhersteller anbietet. Dass sie dafür ins Salzburger Hinterland ziehen muss, ist nur eine von vielen Überraschungen, die daraufhin auf Karla warten...

Dieser Regional-Roman bietet etwas Abwechslung zu den vielen Regional-Krimis die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Mit viel Lokalkolorit und einer sympathischen, wenn auch reichlich naiven Hauptdarstellerin schreibt sich das Autorenduo Fanny Schönau in die Herzen der Leser.
Liebenswerte Nebendarsteller und einige schräge Charaktere sorgen für Kurzweile und auch einige Lacher.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist flüssig und frisch. Leider gab es ein paar interessante bzw. prekäre Situationen, die mir zu schnell abgehandelt wurden. Hier hätten sich Magdalena Guilarte und Karin Bischof ruhig noch ein paar Seiten mehr Zeit lassen können.
Wie auch in vielen Anderen Büchern des Regional-Genres ist auch hier ein Rezept zu finden. Und zwar eins, das sich wirklich vielversprechend liest. Die Kipferl auf jeden Fall nach Mirlis Rezept ausprobiert ;-)

Fazit: Ein größtenteils gelungener Regional-Roman, für dessen letztes Drittel sich das Autorenduo ruhig noch etwas mehr Zeit hätte lassen können. Dank vieler schöner Momente gibt trotzdem eine Leseempfehlung für Karla und ihre Gosauer!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seichte Unterhaltung für Zwischendurch, 18. Dezember 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Inhalt
Die junge Karla möchte die Welt erobern, am liebsten in Designer-Pumps. Dumm nur, dass sie ihren Job bei der angesagten PR-Agentur verloren hat und kurzerhand nach Hinter-Russbach befördert wird, wo sie einer alten Schuhfabrik zu neuem Glanz verhelfen soll.
Doch das Landleben bringt unerwartete Vorteile mit sich und Karla lernt die Vorzüge der Natur kennen.
Doch ihre Karriereziele möchte sie dennoch nicht auf's Eis legen und wagt ein risikoreiches Geschäft.

Meine Meinung
Das Autorinnenduo Fanny Schönau hat mit "Liebesglück und Beerenkipferl" seinen Einstand gegeben.
Das 10 Euro teure Taschenbuch mit den 340 Seiten ist nett gestaltet, ein Hirschgeweih und die karierte Tischdecke deuten bereits an, dass es hier ländlich zugeht!
- Und wie es das tut. Dialekte, Akzente und für hochdeutsch sprechende Menschen leider teilweise schwer zu verstehende Konversationen lassen sich in diesem Buch finden.

Glücklicherweise hatte ich vor dem Lesen den Buchdeckel nicht gelesen, denn er fasst die ersten 250 Seiten des buches zusammen. Per Zufall las ich ihn während ich das Buch für eine Pause weglegte und musste fast lachen. Wer macht sowas?

Inhaltlich ist dieses Werk wenig spannend. Großstädterin trifft auf Provinz und sieht doch die guten Seiten. Schon tausendmal dagewesen.
Der Hauptcharakter Karla war mir auch nicht unbedingt sympatisch. Sie wirkt recht egozentrisch und auch ihr Liebesglück lässt mich recht kalt.

Das Buch konnte mich weder inhaltlich noch sprachlich besonders mitreißen, weswegen ich für die nicht mal 400 Seiten knapp 2 Wochen brauchte. Ein Unding für eine Leseratte wie mich!

FAZIT
Ich kann "Liebesglück und Beerenkiperl" nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Story ist recht klischeebehaftet, die Sprache durchschnittlich und auch die Charaktere recht nichtssagend.
Wer dieses buch nicht gelesen hat, hat nichts verpasst.
Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karlas Trip in die Pampa, 28. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Liebesglück und Beerenkipferl: Roman (Kindle Edition)
Karla Fischer, die weder die Welt besser, noch Leichen schöner machen möchte, macht niemand so schnell Platz eins als Shoppingqueen streitig. Allerdings hat sie jetzt ein echtes Problem, denn die PK-Welt hat sie erst einmal gefeuert und nun muss sie auf ihren großzügigen Verdienst leider verzichten. Ihr Bankberater, das Mann" findet ihre Einkaufslaunen allerdings gar nicht so gut, aber wenigstens kann der Überziehungsrahmen trotz Arbeitslosigkeit erst einmal bleiben. Trotz der misslichen Lage sind schon die ersten Szenen auf dem Arbeitsamt für den Leser amüsant. Wenig später flattert auch das neue Jobangebot als Kuhdompteuse, nein natürlich als PR -Beraterin für die Schuhmanufaktur Grossauer in Hinter Russbach herein. Für das Püppchen Karla fällt eine Welt zusammen. Vom Großstadtlifestyle soll sie in die Pampa abwandern! Da ihr jedoch nichts anderes übrigbleibt, macht sie sich grollend auf den Weg. In der dörflichen Idylle ist sie erst einmal entsetzt, nicht nur weil ihr neuer Chef sich als Yeti, der vor 30 Jahren in den Hinterwald abgebogen und dort vergammelt ist", entpuppt. Das verwöhnte Gör hat keinerlei Blick für die tolle Atmosphäre und die netten Leute. Wird sich ihre Einstellung ändern, kann sie die Grossauer Schuhe besser vermarkten und wie sehr wird sie wohl unter fehlendem Internet und gewohntem Spaßprogramm leiden? Das wird hier natürlich auf keinen Fall verraten.

Das Autorenduo Fanny Schönau hat hier einen Debütroman aller erster Güte vorgelegt. Ich habe den Roman wirklich mit einem dicken Grinsen, das von lauten Lachern unterbrochen wurde, regelrecht verschlungen. Aber nicht nur flaches Spaßprogramm wird geboten, auch Themen wie Liebe, Freundschaften und Oberflächlichkeit kommen auf das Tablett. Die Charaktere sind alle besonders gut gelungen, die liebenswerten Leutchen vom Dorf sind sofort in mein Herz gewandert und ich hätte mich am liebsten zu einer der Brotzeiten oder Kirtage dazugesetzt. Selbst Karla, die völlig auf High Society fixiert ist, wurde mir immer sympathischer.

Alles in allem bin ich mit Liebesglück und Beerenkipferl so zufrieden, wie ein Karpatenbär, der sich den Bauch mit Honig vollgeschlagen hat" und ich hoffe auf reichlich Nachschub von den zwei Autorinnen. Übrigens auch auf die Beerenkipferl muss man nicht verzichten, denn das Rezept wird mitgeliefert!

Ich kann den Roman wirklich nur guten Gewissens weiterempfehlen und daher hat er sich seine fünf Sterne redlich verdient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super-unterhaltsame Freizeitlektüre, mit viel Schwung, Humor und auch noch ein bisschen Lebensweisheit, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Liebesglück und Beerenkipferl: Roman (Kindle Edition)
Liebesglück und Beerenkipferl, vom österreichischen Autorinnenduo Karin Bischof und Magdalena Guilarte, die gemeinsam unter dem Pseudonym "Fanny Schönau" schreiben, ist ein witzig-spritziger Roman, der einen gleich von Anfang an neugierig macht - wie kann das bloß weitergehen? Die Charaktere sind plastisch gezeichnet, man freut sich und leidet mit ihnen. Schlagfertig und witzig gehen sie mit allen möglichen und unmöglichen Situationen um, selbst wenn die Katastrophe perfekt scheint, blitzt irgendwo wieder Humor und Lebensfreude durch. Auch eine Hinweis, dass man mit dem eigenen Leben oft ein bisschen leichter umgehen könnte!
Höchst empfehlenswerte, leichte, aber nicht belanglose Lektüre!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großstädterin trifft auf Provinz, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Liebesglück und Beerenkipferl: Roman (Kindle Edition)
Die Großstädterin, Karla Fischer, verliert ihren schicken Job in einer angesagten Wiener PR Agentur und wird, zu ihrem Missfallen, vom Arbeitsamt nach Hinter-Russbach vermittelt. In dem dörflichen Provinzidyll, in den Salzburger Bergen, ist die kleine, alteingesessene und altmodische Schuhmanufaktur Gosauer beheimatet, der Karla mit frischen PR-Ideen neuen Schwung geben soll. Karlas Bankberater Paul Lenz, rät der Wienerin dringend die neue Arbeitsstelle anzunehmen und so macht sich Karla auf den Weg in das abgelegene Alpendorf.

Als sie bei den Gosauer Hinterwäldlern ankommt, ist ihr mit einem mal klar, dass in Hinter-Russbach die Uhren anderes ticken und ihre anfängliche Vorfreude, als PR Beraterin für einem Schuhhersteller arbeiten zu dürfen, ist dahin. Karla kann sich nur schwer in das behagliche und heimelige Landleben einfügen; zu sehr vermisst sie ihren Großstadt Lifestyle.

Doch mit der Zeit lernt sie das Dorfleben und seine skurrilen aber freundlichen Bewohner besser kennen. Karlas gemütlichen Chef Rupert „Yeti“, die liebenswürdige Schuhdesignerin Eva, die rustikale Tante Mirli und viele weitere Hinter-Russbacher, begrüßen die Wienerin freundschaftlich und integrieren sie in die Gosauer Gemeinschaft.

Leider stoßen Karlas Werbeideen, für die Schuhfabrik, bei Rupert nur auf wenig Interesse, denn seine Leidenschaft gilt nicht dem Geschäft sondern der Gemütlichkeit und den Pflanzen und als Karla nun endlich die Vorzüge der beschaulichen Lebensart lieben lernt, geht die Schuhmanufaktur bankrott und Karla muss zurück nach Wien. Bis die Angelegenheit eine unerwartete Wendung nimmt, denn Karla beginnt mit viel Herz für Hinter-Russbach und ihre neuen Freunde zu kämpfen.

Obwohl im Debütroman des österreichischen Autorenduos, Karin Bischoff und Magdalena Guilarte, nicht mit Klischees gespart wird, begeistern die Autorinnen mit einem charmanten und amüsanten Buch, ganz nach dem Motto: „Großstädterin trifft auf Provinz“. Dem Verlag ist die Gestaltung des Buchcovers besonders gut und passend gelungen, denn es ist äußerst detailreich und liebevoll gestaltet und vermittelt pures „Alpen Feeling“. Sowohl die originellen Charaktere als auch die Landschaftbeschreibung des wunderschönen Dachsteinpanoromas, laden ein, in die Geschichte einzutauchen. Die Protagnisten werden sehr lebensnah dargestellt und sind erfrischend lustig gezeichnet. Mit viel Witz und Humor wird die Lebensart in den Bergen beschrieben und man bekommt Lust, gleich selbst die Alm zu erobern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Witzig, aber auch etwas oberflächlich, 9. Februar 2014
Ganz einfach fällt es mir nicht dieses Buch zu bewerten. Zum Einen ist es unterhaltsam und dank der Protagonistin Karla Fischer sehr spritzig, zum Anderen hab ich es als etwas oberflächlich und durch den österreichischen Dialekt manchmal etwas nervig empfunden.

Karla Fischer macht einen großen Wandel durch. Bisher waren ihr Aussehen, Parties und ein guter Stand in der Gesellschaft wichtig, doch nach wird sie aus ihren guten Job entlassen und braucht dringend eine neue Arbeitsstelle, um ihr Konto wieder gut zu füllen und damit die nächsten Shoppingtouren möglich zu machen. So landet sie notgedrungen in einem Kuhdorf namens Hinter-Russbach, weit von ihrer Heimatstadt Wien entfernt, wo die Zeit irgendwann einmal stehengeblieben ist. Karla trieft anfangs nur so vor Selbstmitleid, doch nach und nach freundet sie sich mit diesem Völkchen an und findet in Kollegin und Schuhdesignerin Eva und ihrer Tante Mirli, die die besten Beerenkipferl backt, neue Freundinnen.

Allerdings weiß Karla nicht, was ihre Aufgabe in der Schuhmanufaktur Gosauer sein soll. Die PR-Frau kann bei ihrem neuen Chef Rupert keine Begeisterung für ihre Werbestrategien entfachen, im Gegenteil, er wirkt gleichgültig was die Zukunft der Manufaktur angeht, Leidenschaft entdeckt man bei ihm erst, wenn's darum geht seine Angestellten zu bekochen.

Auf Hochtouren kann Karla erst auflaufen, als die Schuhmanufaktur pleite geht, sie hat eine großartige Idee, die allerdings großen Einsatz und eine finanzielle Grundlage erfordert. Hier kommt ihr Bankberater Paul Lenz in's Spiel, der scheinbar nicht nur ein biederer Anzug-Mensch ist, was Karla sehr spät klar wird.

Die Geschichte um Karla und ihrer Mission in Hinter-Russbach hat mich mich ganz gut unterhalten und mir den ein oder anderen Schmunzler entlockt. Die Hinter-Russbacher hab ich als einen netten Schlag Menschen kennengelernt, jeder kennt jeden, es wird zünftig gefeiert, man setzt sich füreinander ein und abgeschlossene Türen braucht hier niemand, die Uhren ticken einfach anders. Leider konnten mich Karla jedoch kaum überzeugen, ihr Wandel von der Großstadt-PR-Frau zur Freundin mit Herz war für mich nicht sehr nachvollziehbar. Sie wurde mir am Ende zwar immer sympathischer, aber gereicht hat's nicht ganz. Vieles wirkte etwas überzogen.

Ich gebe dem Buch 3 Punkte für einen flüssigen Stil, bei dem mich nur der Dialekt manchmal etwas aufgehalten hat, recht gute Unterhaltung und den Hinter-Russbachern, die mir im Gegensatz zu Karla ein bisschen an's Herz gewachsen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut Weltklasse....., 23. November 2013
Kurzbeschreibung
Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesignerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt – und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet ...

Meinung
Dies ist mal ein Frauen-Roman mit soviel Charme, Witz und Humor, wie ich schon lange keinen mehr gelesen habe. Seite für Seite fühlte ich mich wohl und sehr unterhalten, und tauchte in die österreichische Welt in Hinter-Russbach ein. Gelacht habe ich sehr viel, ich fand den trockenen Humor der Hauptprotagonistin Karla einfach umwerfend.

Eigentlich wird ja Karla am Anfang als zickige Stadtpflanze mit einem leichten Kleidungs- und Schuhtick dargestellt. Sie kam sehr überheblich rüber, scherte sich um gar nichts und genoss ihr Leben in vollen Zügen.....bis sie den Job verlor und in ein auf Deutsch gesagtes „Kuhdorf“ vermittelt wurde. Erst hatte sie ja einige Schwierigkeiten, trotzdem gewöhnte sie sich schnell an die Lebensart in den Bergen. Und genau ab diesem Zeitpunkt wurde sie mir sehr sympathisch.

Durch die Liebe zum Detail vom Autorenduo wirkt der ganze Roman sehr locker und vorallem sehr romantisch. Deshalb darf natürlich eine aufkeimende Liebesgeschichte nicht fehlen. Warum aber genau zwei so unterschiedliche Charakteren zueinander finden, müßt ihr schon selbst lesen.

Richtig knuffig fand ich auch Guido, den erdnußfutternden Dackel. Gekonnt wird er immer in Szene gesetzt und erfreut sich großer Beliebtheit. Auch die ganzen anderen Darsteller sind richtig „liab“ und man erfährt über jeden einzelnen sehr viel und genau. Auch die Umgebung wurde so liebevoll und detailgerecht dargestellt, das man sich alles wundervoll bildlich vorstellen kann.

Der Schreibstil ist frech, locker und einfach zum Genießen. Durch teilweise Einschübe in Mundart, welches allerdings ganz leicht zu verstehen sind, viele Dialoge und so Dahingesagtes, machen das ganze noch unterhaltsamer. Hoffentlich gibt es bald wieder etwas Neues von Fanny Schönau, ich werde es bestimmt sofort mir zulegen.

Der Hammer aber ist, das man auf dem Klappentext das Rezept von „Tante Mirlis Heidelbeerkipferl“ findet. Ich habe jetzt schon den Duft in der Nase und werde diese auf jeden Fall nach backen.

Cover
Das Cover finde ich wunderschön. Es passt wie die Faust aufs Auge zum Buchinhalt und Titel. Die Farben stechen heraus und man möchte dieses Buch einfach nur in der Hand halten.

Fazit
„Liebesglück und Beerenkipferl“ ist ein sehr witziger und frecher Frauen-Roman über Landeier, Großstadtpflanzen und wirklich liebevollen Menschen, den man nur so verschlingt. Ich kann ihn einfach nur weiterempfehlen und gebe ihm sagenhafte 5 mit * von 5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebesglück und Beerenkipferl, 25. September 2013
Karla Fischer verliert ihren Job in einer großen PF-Agentur in Wien. Doch leider sind freie Stellen in diesem Berufszweig Mangelware. Da heisst es entweder umschulen oder das Angebot einer Schuhfabrik in den Bergen annehmen. Schuhe sind Karlas Leidenschaft. Daher fällt ihr die Wahl nicht schwer. Allerdings hat sie sich alles ganz anders vorgestellt. Doch schneller als erwartet lebt sie sich ein und fühlt sich sogar recht wohl. Doch gerade hat sie sich eingelebt, da muss sie auch schon wieder zurück nach Wien, da die Schuhfabrik pleite ist. Dort angekommen, merkt Karla erst, wie sehr ihr die Einwohner von Hinter-Russbach und das stille Landleben fehlen. Und dann hat Karla eine geniale Geschäftsidee. Nur wie soll sie ihren Bankberater Paul davon überzeugen …

Hinter dem Pseudonym Fanny Schönau versteckt sich ein Autorenduo, das mit „Liebesglück und Beerenkipferl“ sein Erstlingswerk vorlegt. Und eigentlich hätten sich die beiden Damen wirklich nicht verstecken müssen. Mit viel Humor und Liebe zum Detail werden die Protagonisten dem Leser nahe gebracht. Erschien mir Karla anfangs noch ziemlich arrogant und eingebildet, verändert sie im Laufe des Romanes ihr Wesen ins genaue Gegenteil. Sie versteht sich prächtig mit den „Hinterwäldlern“, und kann sich sogar deren Lebensstil anpassen. Beim Lesen sind mir die einzelnen Personen selbst ans Herz gewachsen. Ich konnte mich so gut in die Geschichte hineinversetzen, als sei ich live dabei.
Obwohl hier wirklich nicht mit Klischees gespart wird, ist der Roman absolut gelungen und lesenswert. Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt und ich dann wieder nach Hinter-Russbach reisen darf.
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Liebesglück und Beerenkipferl: Roman
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