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am 3. September 2013
Mir hat der 1. Teil von Kick-Ass sehr gut gefallen was Grund genug war mir den 2. Teil anzusehen. So ging ich mit ähnlich hohen Erwartungen an den 2. Teil ran und wurde hauptsächlich positiv, aber auch teils negativ überrascht:
Wie in Teil 1 erzählt "Kick-Ass 2" auch auf eine lustige Art und Weise das Leben eines Superhelden (ohne Superkräfte), sowie die damit verbundenen Höhen und Tiefen. In dieser Hinsicht haben beide Filme es mir wirklich angetan.
Darüberhinaus gibt es in "Kick-Ass 2" so übertriebene Szenen, in Bezug auf Brutalität und Action, dass man sich teils wirklich schrottlachen muss und der Film einfach wirklich Laune macht. Ein Beispiel:
Ein mit Muskeln bepackter, weiblicher Bösewicht, wirft 2 Rasenmäher auf Polizisten. Da das noch nicht reicht, wird noch eine Gasflasche hinterher geworfen die dann das Polizeiauto entgültig in die Luft sprengt.
So oder so ähnlich witzige Szenen darf man in diesem Film erwarten, das will gesagt sein.
Die Blu-Ray ist meiner Meinung nach gut und entspricht dem Standart, ist jetzt aber auch kein Überflieger. Scharfes Bild, passt!
Nun aber was hat mich gestört?
Das Ende. Ich finde nichts schlimmer als einen klasse Film, mit einem superschwachen Ende. Das Ende erfüllt nicht nur das Gut gegen Böse Klischee, es ist darüberhinaus auch noch fast genauso wie das Ende des 1. Teils und zu allem Überfluss, passt es einfach nicht zum Film:
Der Film erfüllt meiner Meinung nach (bis auf das Ende) kein Klischee und ist in absolut jeder Hinsicht originell, was Action, Storyverlauf, Erzählweise, etc. angeht. Aber dann so ein Ende, was man nun so gar nicht ernst nehmen kann und einfach null zum Film an sich passt, hat mich dann doch etwas ernüchtert.

Fazit:
Dieser Film ist was für Leute, die einen nicht allzu ernsten Film wollen, der sich auch mal gerne auf die Schippe nimmt, und den man so auf diese Art noch nicht gesehen hat. Wer sowas erwartet, ist defintiv gut beraten.
Wer jedoch so gar nicht auf Brutalität steht, einen todernsten Film erwartet oder viel Wert auf ein originelles Ende legt, sollte bei diesem Film lieber nicht zugreifen.
4 von 5 Sterne für einen originellen, witzigen Film der Laune macht, mit einem vollkommen unpassendem Ende.
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am 23. Juni 2015
ich war ja etwas geschockt, als ich gelesen habe, dass von kickass ein zweiter teil erscheinen soll... meistens sind ja die fortsetzungen guter filme enttäuschend. daher war ich auch gar nicht böse, als ich zu einem filmabend mit diesem film eingeladen wurde - und habe danach sofort bestellt.
der film ist, wie der erste teil, extrem lustig, hat einen bitterbösen humor, den ich allerdings sehr mag. die schauspieler machen ihr ding wieder großartig, die story ist völlig absurd und bescheuert, allen in einem völlig übertrieben. und genau das macht den film aus. wer den ersten teil mochte, wird den hier lieben, wer den ersten teil doof fand, wird diesen noch blöder finden. ich denke damit ist alles gesagt.
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am 20. August 2013
"Kick Ass" war ein absoluter Überraschungs-Erfolg 2010! Matthew Vaughn revolutionierte das Superhelden-Kino mit seiner Comic-Verfilmung zur Buch-Vorlage. Die Erwartungen zur Fortsetzung waren dementsprechend unglaublich hoch, auch von meiner Seite aus. Die ersten Infos zum Sequel damals waren sehr enttäuschend, doch Teaser und Trailer ließen meine Hoffnungen wieder aufblitzen. Und "Kick Ass 2" hat es dann doch geschafft und mich überzeugt! Dave und sein grüner alter Ego sind wieder da, an seiner Seite Hit Girl und eine Armee von Superhelden.

So kann man den Film auch sehr gut einleiten: Nachdem Dave Kick Ass aufgegeben hat, folgen ihm immer mehr Leute und wollen die Stadt vom Kriminellen befreien. Doch Chris D'Amico will nach wie vor Rache für seinen toten Vater und gründet ebenfalls einen Anhang von Superschurken, darunter gekaufte Psychopathen, Killer und eine russische Kampfmaschine. Ein Krieg der Maskenträger steht bevor...

Obwohl mir "Kick Ass 2" sehr gefallen hat und es für meine Verhältnisse unfair wäre ihm nur vier Sterne zu geben, so muss ich doch sagen, dass Jeff Wadlow mit seiner Fortsetzung nicht so ganz an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen kann. Und das sieht man schon in den ersten Minuten, denn das Tempo des Films ist viel zu hoch. Und das sowohl was die Story betrifft, als auch die Schnitte. Manchmal war es doch etwas anstrengend den hektischen und überaus wackeligen Kameraführungen zu folgen, ich mag diese unkenntliche "Shakey-Cam" bei Action-Szenen einfach nicht!
Aber wie gesagt, auch die Story leidet zu Beginn etwas unter dem Tempo, besonders Daves Freundin Katie wird sehr lieblos aus der Reihe verabschiedet, ich meine im ersten Teil hat sie so viel aus gemacht, was Dave und Kick Ass anging. Die Liebes-Geschichte zwischen den beiden war nicht großartig, aber doch irgendwie wichtig. Dafür überzeugt aber Dave's zweite "Liebschaft", aber ich will nicht zu viel verraten...

"Kick Ass 2" glänzt trotzdem mit jeder Menge Charme. Zum einen ist es einfach toll, dass die Fortsetzung sich an der Grundthematik und dem Geist des ersten Teils orientiert: Alles, was man tut zieht Konsequenzen mit sich. Was das angeht, so wird man doch das eine oder andere mal sehr überrascht, Wadlow geht keine Kompromisse ein und lässt auch mal den einen oder anderen liebgewordenen Charakter sterben. Doch das braucht es auch, zudem orientierte sich Teil 2 ebenfalls am Comic.
Besonders der Zusammenschluss der Superhelden- und Schurken ist rund um gelungen und gibt dem Film immer wieder tolle Momente. Wer würde sich nicht gerne verkleiden und mal die Sau raus lassen oder versuchen das Verbrechen zu bekämpfen? Und alle Figuren sind schön individuell und voller Tatendrang.
Wo wir bei Figuren sind: "Kick Ass 2" punktet vor allem durch die neuen und großartigen Charaktere. Colonel Stars and Stripes, gespielt von Jim Carrey, ist einfach super in seiner ruppigen und kompromisslosen Rolle. Dazu gesellen sich Donald Faison als Dr. Gravity und besonders Mother Russia (Olga Kurkulina) ist der Hit!
Natürlich gibt es die alten Gesichter wieder zu sehen, Aaron Taylor-Johnson als Kick Ass und Chloë Grace Moretz bekommt mehr Tiefe als Hit Girl und ist sowieso wieder der heimliche Star! Aber auch Christopher Mintz-Plasse überzeugt als wahnwitziger und manchmal überforderter "Motherfucker".
Was mich etwas gestört hat, dass Todd's Darsteller durch Augustus Prew ersetzt wurde, doch man gewöhnt sich an ihn.

Obwohl ich die eben erwähnte "Shakey-Cam" bei den Action-Szenen etwas nervig empfinde, so überzeugen die vorhanden Momente doch sehr: Die Verfolgungs-Jagd ist der Hammer, ebenso wie das Finale, dazu gibt es viel Blut in alter "Kick Ass"-Manier. Und natürlich richtig kompromisslosen Humor! Mindy alias Hit Girl ist zum Brüllen mit ihren Sprüchen, aber auch Col. Stars and Stripes ist in seinen Szenen überraschend witzig.
Um da die Gratwanderung zwischen Witz und Drama hin zu bekommen, bedarf Talent und das hat Regisseur Wadlow auf jeden Fall.

Zum Schluss noch der Soundtrack: Es ist schon zu hören, dass die alten Themen von Henry Jackman und Co wieder übernommen wurden, gemixt mit vielen Songs, besonders der Einsatz der russischen "Tetris"-Melodie war im Film der Hit!

Fazit: Mehr als zufrieden kann man mit dieser Fortsetzung sein, zwar erreicht "Kick Ass " nicht die Klasse und die Härte von Teil 1, setzt aber Figuren, Handlung und Thematik logisch fort und entwickelt das Universum um "Kick Ass" gekonnt weiter. Zieh dich warm an Verbrechen!

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Da "amazon.de" es einfach nicht hinkriegt meine Rezension zum Soundtrack zu veröffentlichen, werde ich dies wohl oder übel hier machen müssen...

Den tollen Score zum ersten "Kick Ass"-Film komponierten viele verschiedene Komponisten, darunter auch Danny Elfman. Die wichtigsten waren aber Henry Jackman und John Murphy. Leider wurde dieser Score niemals als CD veröffentlicht, nur als Download (und das auch nicht hier auf "amazon.de"), stattdessen gab es nur den Song-Sampler. Doch die Produzenten haben mit gedacht und diesmal beides auf CD gepresst, ähnlich wie damals bei "Transformers". Ich als Filmmusik-Liebhaber tendiere eher zum Score, obwohl die Songauswahl auch gut war.
Den reinen Score komponierten diesmal auch Henry Jackman und Matthew Margeson, dieser arbeitete meist immer an Scores mit und seine einzige selbst geschriebene Komposition ist bis heute "Skyline". Egal, mir gefällt der Nachfolger sehr gut!

Gleich zu Beginn fällt sehr positiv auf, dass die alten Themen übernommen wurden, selbst Murphys Abwandlungen von "28 Days Later". Heißt wir bekommen Big Daddy's Motiv wieder zu hören und das sehr melancholisch in "Honor To Serve Him".
Natürlich ist aber das Kick Ass-Thema selbst das Herzstück der Musik und wird zum Glück sehr oft benutzt, die Komponisten und auch Produzenten haben die Kraft dieses Themas wohl auch erkannt.
Trotzdem gibt es einige neue und tolle Themen: Da wäre zu aller erst das fiese und rockige "Motherf*cker"-Thema in "Convenience Store", einer meiner Lieblinge im Score.
Daneben glänzt das sanfte und schöne Motiv für Mindy, besonders in "Mindy's First Date" und auch im Finale.
Zum Schluss gibt es noch das Thema für "Justice Forever", zu hören im selbigen Titel. Zwar taucht dieses Stück eigentlich nur hier auf, treibend und passend ist es trotzdem, zumal es einen typisch, heroischen Sound hat.

Ansonsten gibt es eine grandiose Mischung aus Action und ruhigeren Momenten, mit vielen guten Themen-Variationen. Das zieht sich durch die ganzen 50 Minuten. Highlights sind vor allem das Finale mit "Warehouse Showdown" und "Hit Girls Farewell".

Fazit: Man merkt, dass man sich bei der Musik wirklich viele Gedanken gemacht hat und nicht nur auf ein simples Ergebnis aus war. Jackman und Margeson komponierten einen treibenden und packenden Score, der dem ersten Teil in Nichts nach steht. Zwar merkt man den Remote Control-Sound der beiden Komponisten, aber wen juckt das schon, besonders wenn die Musik so passend und stimmig ist. Fans des Films und natürlich des ersten Scores sollten auf jeden Fall zugreifen, immerhin ist dies im Moment die einzige Möglichkeit einen "Kick Ass"-Score auf CD zu bekommen, hoffen wir, dass der erste auch irgendwann auf einer Scheibe veröffentlicht wird.
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am 5. Januar 2014
"Kick Ass 2" ist eine annehmbare, aber nicht wirklich gelungene Fortsetzung. Beim zweiten Teil bleibt logischerweise der Wow-Effekt und die Originalität, welche der Vorgänger definitiv mit sich brachte, etwas auf der Strecke. Die zusätzlich eingeführten Helden bleiben mit wenigen Ausnahmen blass und irgendwie versuchte man hier mit aller Gewalt den ersten Teil zu übertrumpfen, weshalb so Manches etwas erzwungen wirkt. Ebenso musste der bissige Humor und der sarkastische Ton etwas dem abgestandenen Standartwitz weichen. Dennoch bekommt man hier wieder einen abgefahrenen Superheldenfilm mit spektakulären Actionszenen, frechen Sprüchen, dummen Kommentaren sowie brutalen und blutigen Sequenzen geboten. Der Film bringt einfach die Problematik eines wirklich klasse Vorgängers mit sich, das Wiedersehen mit Kick-Ass und Hit-Girl hätte aber wahrlich schlechter ausfallen können.

"Kick Ass 2" rockt nicht wirklich, irgendwie ist der Streifen aber dennoch unterhaltsam und amüsant.

6 von 10
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am 28. Juni 2016
Viel mehr Action und spezial Effekts als im ersten Teil aber trotzdem ein sehr gelungener streifen. Kann ich nur weiterempfehlen
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am 13. Januar 2014
Nachdem der erste KickAss eine intelligente und unterhaltsame Comic Verfilmung mit Charme und Humor war, kann man dem Nachfolger all diese Eigenschaften leider nicht mehr attestieren.

Die episodenhaft wirkende Story, die durch eine Vielzahl von Übertreibungen geprägt ist, kann in keinster Weise fesseln. Während die Übertreibungen im ersten Teil voller Humor steckten, sind sie hier einfach nur lächerlich. Durch die hohe Anzahl an Möchtegern-Superhelden zerfasert die Story ziemlich schnell. Die Fokussierung auf weniger Personen hätte dem Film gut getan. Es werden zu viele Personen eingeführt, die danach nur wenig Spielzeit bekommen. Die Darstellung von Mo..Fu.. ist deutlich überspitzt und relativ humorfrei, die Rolle von KickAss langweilt eher. Die pubertären Probleme von Hitgirl wirken aufgesetzt und albern, vor allem aber überflüssig.

Einige wenige witzige Momente muss man dem Film zugestehen, unter dem Strich bleibt aber die Enttäuschung über die schlechte Story und die inspirationslose Umsetzung.
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am 28. April 2015
Ich vergebe 5 Sterne, denn der Film ist ein gelungener nachfolger des ersten Teils.
Die Story und die Action ist super und es gibt auch wie in Teil eins immer wieder was zum lachen.
Es ist ein Film den ich nach eingier Zeit auch gerne wieder ansehe.
Ich würde den Film allen empfehlen die Action, Comedy, Splatter und "ganz normale" Superhelden lieben.
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am 25. August 2013
Wem Teil 1 schon gefallen hat, kommt hier wieder voll auf seine kosten. Ich finde es immer wieder aufs neue faszinierend, wie man so viele verschiedene Eigenschaften in einem Film unterbringen kann, ohne dass sich dabei irgend etwas in die quere kommt.

Kick Ass 2 kann vor allem folgendes gut an die Zuhschauer bringen: Es wird erst gelacht und von einem auf den anderen Moment bleibt einem der Atem weg und es steht die fassungslosigkeit über so viel brutalität und Leid aufs Gesicht geschrieben.

Menschen kämpfen für Gerechtigkeit oder wollen einfach nur den Menschen was Gutes tun. Und um das deutlich rüberzubringen, wird in Kick Ass auf "Freaks" mit Superheldenkostümen gesetzt.
- Etwas übertrieben aber doch Real schaffen es die Filmemacher die Geschichte zu erzählen.

Vor allem bin ich von den Szenen begeistert, wo man von Kick Ass (Hauptcharakter) denkt, dass er es locker mit Gangstern anlegen kann, weil er ja ein Superheld ist, aber von jetzt auf gleich selbst viel einstecken muss und dadruch die Zuschauer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Es ist kein typischer Superheldenfilm (!), denn von Superkräften sieht man keine Spur. Gewöhnliche Bürger, die sich entschließen, gegen das Böse zu kämpfen und sich dabei in, zum Teil lächerliche, Kostüme stecken.

Action, Komödie, Drama. Alles vereint dieser Film tadellos.
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am 11. März 2015
mir war schon etwas mulmig zumute als ich sah, dass der Regisseur das ersten Teils bei der Fortsetzung nur die Produktion übernahm und somit Buch und Regie einem mehr oder weniger blutigen Anfänger überließ. Doch das große rote FSK 18 Siegel machte gleichzeitig Hoffnung auf einen noch etwas extremeren Film.
Wenn ich nun erklären möchte, weshalb ich so von diesem Film enttäuscht wurde, muss ich zunächst ausführen, was ich an dem Vorgängerfilm so mochte, damit jeder für sich selbst entscheiden kann, ob die hier von mir genannten Kritikpunkte für ihn relevant sind. Der erste teil wusste vor allem durch zwei Elemente zu begeistern. Zum einen bekam man hier einen ungewöhnlich locker erzählten Teeniefilm zu sehen, mit Nerdigen Momenten mit den Freunden und einer verzwickten Romanze begleitet von fein eingestreuter Erotik. Dabei fieberte man stets mit unserem Heden mit, was dadurch besonders spannend wird, dass der Film laufend zwischen Realismus und Postmoderne sowie zwischen Ernsthaftigkeit und schwarzem Humor hin und herschwenkt und man somit niemals weiß, was zu erwarten ist. Zum anderen wussten vor allem die Auftritte von Hitgril durch eine an John Woo, Robert Rodriguez und Quentin Tarantino erinnernde Actionchoreografie zu begeistern. Vor allem der finale Shootout dürfte jedem im Gedächtnis geblieben sein.
Wer nun genau diese Elemente auch hier erwartet, was man ja eigentlich von einer Fortsetzung auch verlangen kann, der wird schwer enttäuscht. Statt der zwischen Extremen balancierenden spannenden Handlung wird die Geschichte hier eher nach Schema F abgearbeitet. So treten hier zwar viele neue Superhelden und Superbösewichter auf, doch sind diese neuen Charaktere schlecht gezeichnet und machen einfach keinen Spaß. Zwar gibt es auch hier einige auch durchaus derbere Gags, diese scheitern aber fast alle am Timing und wirken eher platt. Dies alles würde aber noch einigermaßen funktionieren, wenn die Actionszenen was taugen würden. Zwar sind die Fights unseres Titelhelden und seiner Unterstützer zwar durchaus besser choreografiert und können sich zum teil durchaus sehen lassen. Allerdings wurde hier der fatale Fehler begangen Hitgirld, für viele das Highlight in der Reihe, nach einem Eröffnungskampf erstmal in den Ruhestand zu schicken. Das Spiel haben wir natürlich längst durchschaut, lange moralische Debatten und Charakterentwicklungen sollen natürlich schließlich dazu führen, dass unsere Heldin eigenhändig wieder ins Geschehen eingreift. warum Hollywood immer wieder dieses Handlungmuster anwendet, ist mir schleierhaft. Schließlich lohnt es sich meist nicht, zugunsten einer eh schon vorhersehbaren Charakterentwicklungsfarce, auf zentrale Elemente zu verzichten, die der Zuschauer eigentlich erwartet und sehen möchte. Hier ist das umso ärgerlicher, da Chloe Moretz langsam aus dieser Rolle herauswächst, und hier wohl die letzte Möglichkeit für Hitgirld bestand die Sau rauszulassen. Doch all dies wäre ebenfalls noch durch eine furios choreografierte Actionszene noch einigermaßen gutzumachen gewesen. Doch lässt Higirld diesmal die Knarren zuhause (unverständlicherweise war ja schon zuvor Kickass entsetzt als ein Gangster mit einer Waffe nur bedroht wurde) und absolviert noch genau zwei Kampfszenen. Bei der ersten handelt es sich um einen Kampf auf einem fahrenden Minivan. Die Indiana Jones Filme haben ja gezeigt, wie viel Spaß so was machen kann, wenn das ganze realistisch aussieht. Hier wurde leider ganz offensichtlich mit greenscreen und CGI gearbeitet, was der Szenen jeden Reiz nimmt. Entsprechend verzweifelt erwartet man dann nun den Showdown. der wir zunächst vielversprechend vorbereitet, schließlich stehen unsere beiden Helden einer regelrechten Armee von Superschurken gegenüber. Während man also voller Freude ein leider so seltenes one vs many Spektakel erwartet tauchen plötzlich im Hintergrund die miterweile ebenso zahlriechen Superheldenfreunde auf. Was sich dann entwickelt ist eine belanglose Massenkeilerei, in der die einzelnen Kmämpfe untergehen, was das ganze von der Choreografie her uninteressant macht. Für eigentlich alle Actionszenen im Film gilt, dass die Gewaltspitzen zwar durchaus krass sind, aber auch immer etwas fehlplatziert und verschämt hineingeschnitten wirken und sich eben nicht in den Kampfrythmus einfügen. Ebenfalls fallen immer wieder schelchte Computereffekte auf (mother russia vs Police). zumindest das sollte doch ein teurer Hollywood Film schaffen: teuer aussehen.
Fazit: handwerklich versagt der Film auf zahlreichen Ebenen. vor allem Filmfans der alten Schule und Actionfanatiker, die Wert auf exzellent inszenierte Kampfszenen legen werden hier auf ganzer Linie enttäuscht. Wer nochmal einen Blick auf die Figuren werfen möchte und eher auf den Humor baut, wird hier einigermaßen unterhalten Doch auch hier sind die Qualitätsverluste gegenüber dem Vorgänger offensichtlich.
33 Kommentare|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2014
Wie der erste Teil ist auch dieser einfach nur super.
der erste Teil war ja an manchen Stellen schon brutal, da legt der Zweite aber noch was drauf.
Schauspielerisch gefallen mir die Hauptcharaktere sehr. Natürlich ist der Film an manchen Stellen sehr übertrieben. Darauf muss man sich einlassen können, sonst ist man evtl. enttäuscht. Viel Realität gibt es in dem Streifen einfach nicht. Somit ist natürlich auch dieser Teil nicht jedermanns Sache.
Qualität und Bild sind toll.
Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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