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595 von 642 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist so traurig...
...wenn man manche Kommentare hier liest. Hat das deutsche Fernsehen ja nun schon einige Jahre damit zu tun, die Zuschauer massivst zu verblöden, so kommt es mir vor als müsste ich hier Kommentare von ebendiesen Zuschauern lesen, Kobra 11 und Duschungelcamp-Gucker. Von blödsinnigen Dialogen ist da die Rede, von Soap-Opera, von Unglaubwürdig und...
Vor 17 Monaten von lecars veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten
Eines vorneweg: Die dritte Staffel ist für mich unter den ersten dreien die schwächste der Serie. Dennoch fällt sie meiner Meinung nach nicht allzu sehr von den ersten beiden ab.
Es gibt einige Dinge, die mir wirklich gut gefallen; so kommt zu der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Untoten eine sehr lebendige Bedrohung hinzu - andere...
Vor 1 Monat von Michael veröffentlicht


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595 von 642 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist so traurig..., 5. November 2013
...wenn man manche Kommentare hier liest. Hat das deutsche Fernsehen ja nun schon einige Jahre damit zu tun, die Zuschauer massivst zu verblöden, so kommt es mir vor als müsste ich hier Kommentare von ebendiesen Zuschauern lesen, Kobra 11 und Duschungelcamp-Gucker. Von blödsinnigen Dialogen ist da die Rede, von Soap-Opera, von Unglaubwürdig und Klischeebeladen. Ja ne is klar. Weil man nicht Zombies auf Dauer als die grösste Bedrohung ins Szene setzen kann und konnte, ist die Serie also im qualitativen Tief? Es ist offensichtlich das sich so manche von WD hier eine reine Splatterorgie versprochen hatten und es wohl als höchstes filmisches Gut betrachten möglichst viel rote Farbe, Gedärme und Matschköpfe mit Gehirnaustritt zu sehen. Scheiss auf die Charaktere, scheiss auf die Konflikte innerhalb der Gruppe und der intensiven Auseinandersetzung damit, nichts ist überzeugender als ein paar flache seelenlose Axtschwinger die sich ordentlich mit Suppe bekleckern sollen, das ist schliesslich das was die Serie ausmacht. Jawoll. Traurig, wirklich traurig.

Ich betrachte die 3 Staffel derweilen als Höhepunkt weil sie eben genau das macht, wie es realistisch wäre. Der Mensch ist und bleibt die grösste Bedrohung und stellt eine eingeschworene Gruppe die sich zusammenraufen muss, vor eine Zerreissprobe und das setzt die Serie so gekonnt und plastsich in Szene das ich mich selbst dabei ertappe wie ich laut schimpfend vor dem TV sitze, das Sie doch endlich ihren verdammten Hintern bewegen solle weil sie sonst gleich tot ist. Das passiert mir so gut wie nie weil mich die meisten Seriencharaktere völlig kalt lassen. Ebenso Trollrezensionen von blödsinnigen Möchtegern-Kritikern die mit typisch deutschen Besserwisser-Attitüden hier die Serie zu Kleinholz reden möchten!!
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65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombies sind die weitaus besseren Menschen, 21. November 2013
Liebe Interessenten, TWD-Fans, Serienjunkies und Rezensenten.

Lange hab ich überlegt, ob ich überhaupt noch eine Rezension zur dritten Staffel von The Walking Dead tippen soll, nachdem schon so viele gut gelungene ihren Platz gefunden haben - nachdem ich jedoch gestern ebenfalls die letzte CD hinter mir ließ, erübrigte sich die Frage. Ja - ich muss.

The Walking Dead ist eine Serie, nicht über eine Zombieapokalypse - sondern über DIE Zombieapokalypse schlechthin. Wo man in den ersten zwei Staffeln eine Mischung aus Angst, Ekel, Furcht und Panik verspürte, wird einem erst in der dritten Staffel die Dramatik hinter der gesamten Storyline wirklich bewusst. Der Spannungsaufbau dieser Serie ist in sämtlichen Bereichen des TV's einmalig, die Darsteller erstklassig und inhaltlich gibt es in keiner der bisher erschienenen Episoden auch nur eine einzige Minute die langweilig erscheint. Dafür schonmal die volle Sterne-Anzahl, einfach, weil es kein TV-Format gibt, welches so unendlich fesselt, wie The Walking Dead (Nein, nichtmal Meilensteine wie Game of Thrones).

--

ZUR STAFFEL 3 EXPLIZIT - OHNE SPOILER

Nachdem zwei Staffeln lang der Kampf ums Überleben im Vordergrund stand, das Weiterziehen der kleinen überschaubaren Gruppe Überlebender und immer wieder der Verlust eines ans Herz gewachsenen Charakters, legt Staffel 3 noch eine ganze Schippe an Panik drauf. Im Grunde genommen ist die Angst vor den Beißern, den Zombies, nichts anderes als die Angst vor wilden Tieren, Krankheiten oder Naturkatastrophen. Ein weitaus schlimmeres Kaliber jedoch, verkörpert The Walking Dead in den neuen Episoden, eine Furcht vor dem schlimmsten was unsere Erde zu bieten hat, eine Furcht die jeder schonmal live am eigenen Leib gespürt hat:

Die Furcht, vor der Menschheit.

Es gibt weitaus mehr Überlebende, als unser lieb gewonnenes Grüppchen rund um Rick. Manche, wandern ebenfalls in kleinen Überlebensgruppen durch die Einöde, auf der Flucht vor dem Virus - andere versuchen sich im Neuaufbau einer geschützten Stadt, ähnlich einer Festung, bewacht von Menschen mit militärischer Gewalt und einem selbsternannten Diktator der vom Wahnsinn beherrscht ist. In Zeiten wie diesen, in denen Plünderei zum Alltag gehört um Überleben zu können, fehlt es nicht nur an Vertrauen gegenüber sämtlichen Fremden, sondern auch an Menschlichkeit ansich. Hört man von Überlebenden, die sich irgendwo niedergelassen haben und sich schützen konnten, gilt nicht mehr die Regel diese zu retten - sondern ihr Versteck aufzuspüren um alle Überlebenden zu töten und ihre Habseeligkeiten zum eigenen Überleben zu rauben.

Fernab vom grauenvollen Zustand der Menschheit in dieser Staffel, trifft man wieder auf alte Bekannte, bei welchen man sich seit der ersten Staffel gefragt hat, was wohl aus ihnen geworden ist. Viele erkennt man vorerst gar nicht wieder, weil die Monate ihres Kampfes ums Überleben deutliche Spuren hinterlassen haben.

Nachdem besonders in Staffel 2 erneut Schlüsselfiguren starben, schließen sich gelegentlich neue Charaktere der Gruppe an. Die meisten jedoch, fügen sich nicht ein, drehen durch oder stellen für die Gruppe eine Bedrohung dar und werden deshalb verjagt oder getötet - ein paar wenige jedoch, werden Teil des ganzen - und fügen sich dabei optimal ins Bild ein. Leider schaffen es auch diesmal nicht alle zu überleben und bei dem ein oder anderen Tod, wird es den Zuschauern Tränen, Schock oder Entsetzen ins Gesicht treiben.

Nachdem ich Rick in Staffel 2 gar nicht mehr leiden konnte und zwischenzeitlich sogar froh gewesen wäre, hätte ihn ein Beißer als Abendessen serviert, hat er mich in Staffel 3 wieder vollends für sich gewonnen. Zwar ist er immer noch gelegentlich geistig verwirrt, von all den Erlebnissen die er durchmachen musste - jedoch versteht man langsam, welche Last und Bürde auf seinen Schultern liegt.

Ebenfalls erstaunlich ist der Werdegang seines Sohnes Carl, der als Kleiner Junge in der Serie für mich immer eine nervende Position inne hatte - mittlerweile jedoch ein abgebrühter und reifer Teil des Teams geworden ist, welcher den Ernst der Lage trotz seines Alters verstanden hat. Er übernimmt die Rolle seines Vaters, wenn dieser mit einem Teil der Gruppe das Camp kurzzeitig verlässt - und tritt dabei zwar in große Fußstapfen, schafft es aber tatsächlich diese beinahe zu füllen.

Die Frage die sich stellt - neben all der Dinge, die man ohnehin schon vermutet hatte - ist für sämtliche Fans die Staffel 3 noch nicht gesehen haben vermutlich folgende: Was passiert mit der schwangeren Lorie und ihrem ungeborenen Baby?

Diese Frage war bis sie gelöst war auch in meinem Kopf.
Die Antwort hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen und mich panisch vorm Fernseher sitzen lassen.

Ihr wollt wissen, warum ich hierbei den Tränen nahe war?
Dann kauft euch die Staffel. Spoiler ist doch Mist oder?

5 volle CDs haben ihren Preis auch wahrlich verdient.
Im Übrigen ist Amazon hierbei wieder teurer, als die meisten Fachmärkte, in welchen man die Uncut-Staffel für 24,99€ bekommt. Nur als Info - von Schnäppchenjägerin zu Schnäppchenjäger ;)

Viel viel Spaß beim Ansehn!!

Edit1: Im Übrigen ist meine DvD-Box optimal. jede CD einzeln in einer Halterung, welche man wie Buchseiten blättern kann. Booklet gibts zwar keines, dafür einen Kartonschuber um die Plastikhülle - auf der Plastikhülle selber befindet sich im Gegensatz zum Karton kein AB18-Logo.

Anhang: Wer bis Staffel 4 weiteren "Stoff" benötigt - sollte sich World War Z direkt in den Warenkorb dazuwerfen. Hab ihn zwischenzeitlich im Kino gesehen und als Zombiefilm ist er einfach nur empfehlenswert!!
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83 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beste Serie aller Zeiten, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fast jeder dürfte mittlerweile diese Serie kennen.
somit dürfte auch fast jeder wissen, worum es sich dabei handelt.
Schön ist auch, das Deutschland die Finger von der Schere gelassen hat.
Diese Serie ist wirklich ungekürzt.
Hoffentlich folgen noch einige Staffeln.

einziges Kontra:
beim Cover wurde natürlich wieder mal gespart.
Kein Booklet, und die Dvd's werden im Cover gestapelt.
Ich finde diese Cover gehen gar nicht.
Um die letzte Dvd zu schauen, muss man erst 4 entnehmen.
Da hätte man auch eine andere Lösung für finden können.

Dennoch volle 5 Sterne für die Serie, und volle Punktzahl
natürlich wieder für Amazon.
Der Versand war wieder sehr schnell.
.............................................................................................................
kleine Kritik an Amazon:
bei Bestellung von Dvd'ab 18 erhebt ihr 5, 00 € Gebühr.
Für was bitte?
Die Mitarbeiterin der Post brauchte kurz meinen Personalausweis
zur Legitimierung und dass ich auch tatsächlich 18Jahre bin.
Dafür zahle ich 5, 00 € zusätzlich?
Bei Sat.rn kostet die Staffel 26, 99 € und muss nicht extra 5, 00 €
zahlen!
Muss man bei Allem immer irgendwie dem Kunden unnötig Geld
aus der Tasche ziehen?
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen immer noch gut, 24. Oktober 2013
Also ich muss sagen, der Anfang der dritten Staffel ist auf jeden Fall ein Hammer! Vor allem der Einritt ins Gefängnis ist echt sehenswert mit einer Kameraführung ohne Schnitte und super Effekten! Aber wie es so ist, flacht es dann auch wieder ab. Leute kommen, Leute gehen. Wichtige Leute kommen und wichtige Leute gehen. Manche drehen durch. Andere kriegen Kinder. Manche hauen ab. Manche bleiben. Es gibt ne Menge Überraschungen, also ich meine "richtige" Überraschungen.
Mir ist der Konflikt mit dem Governor ein bisschen ausgeartet, weil dadurch das ganze Survival Zeug zu kurz kommt. Manchmal stehen ein paar Zombies als Kulisse rum, während im Vordergrund über Beziehungen gequatscht wird. Ist schon stellenweise komisch.
Aber gut, die Serie nimmt zwischendurch auch wieder Fahrt auf. Mir gefällt das ganze als Road Movie trotzdem besser, wenn die Gruppe konstant in der kaputten Welt unterwegs ist. Jetzt sitzen sie gefühlte Wochen im Gefängnis, das hat mich gestört. Obwohl gut rüberkommt, dass gerade Rick hofft, endlich einen sicheren Hafen gefunden zu haben. Aber was ist in dieser Welt schon sicher? Wem kann man vertrauen? Sollte man überhaupt jemandem vertrauen? Und ist man selber überhaupt jemand, dem andere vertrauen können?

Der Splatter Grad ist wie immer sehr hoch. Ich bin eigentlich kein Splatter Fan und muss nicht sehen, wie man Leuten mit einem Messer im Gesicht rumbohrt oder selbiges mit einem Spaten zerdrischt, aber die Serie ist einfach zu spannend, als dass mich das abschrecken würde. Vor allem die moralischen Konflikte, die in dieser Welt entstehen, finde ich immer wieder spannend (und ich glaube, darum geht es eigentlich). Ich habe die Gruppe ins Herz geschlossen und hoffe, das möglichst viele "es schaffen" - und dabei Menschen bleiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „The Walking Dead“ bleibt top!, 1. Februar 2015
Von 
Sebastian Schlicht "Bumblebee" (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Walking Dead - Die komplette dritte Staffel - Uncut [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer hätte gedacht, dass eine Serie über Zombies so facettenreich werden könnte? Nach einem furiosen Staffelfinale auf der Farm, geht es nun weiter mit vielen alten, aber auch neuen Figuren. Dabei geht es in der Erfolgsserie längst nicht mehr nur um Zombies (oder auch „Beißer“ genannt). Die menschlichen Figuren führen die Serie an, so auch in der dritten und bis lang aufregendsten Staffel!

Rick und der Rest der Überlebenden finden ein verlassenes Gefängnis und wollen dort einen Neuanfang starten. Doch schon bald merken sie, dass sie nicht allein sind, keine Beißer, sondern ein ominöser „Gouverneur“…

Und viel mehr sollte ich auch gar nicht zur Handlung schreiben, denn schon ab der ersten Folge geht’s rund und das gibt der Serie wieder das Suchtpotential! Gleich vorweg, es wird keine Spoiler geben, allerdings setze ich voraus, dass die ersten beiden Staffeln geguckt worden sind!

Der neue Ort der Staffel gibt der Serie eine sehr interessante Atmosphäre, das Gefängnis ist nun ein neues Zuhause für die Verbliebenen, trotzdem ist es immer noch gefährlich. Eins der zentralsten Themen in der Staffel ist aber die Frage: Wem kann man vertrauen? Gerade Ricks Charakter macht eine große Veränderung in dieser Season durch. Er trägt die Serie und ist zum Glück kein eindimensionaler „Held“, der immer nur Gutes tut, er trifft auch falsche Entscheidungen und muss dann mit den Konsequenzen leben. Aber auch die Nebencharaktere sind wieder sehr schön, Hershel gefällt mir sehr in dieser Staffel, auch Daryl ist wieder klasse, vor allem auch seine Beziehung zu Carol! Sogar Carl ist nicht mehr der vorlaute und nervige kleine Junge, sondern gereift und manchmal sogar richtig cool! Und dann gibt es noch die Rückkehr einer bekannten Figur, die ebenfalls frischen Wind in die Serie bringt!
Einzig der Gouverneur schwächelt etwas… Im Verlauf der Staffel wird er mir etwas zu einspurig dargestellt, aber er funktioniert als Figur dennoch.

Auch wenn man weiß, dass jeder Zeit etwas schief gehen kann, so sind doch einige Tode hier sehr überraschend und gewagt von den Produzenten, verleiht der Serie aber die Qualität, die „Game of Thrones“ so ausmacht, denn man weiß nie, welcher Charakter wie lange überlebt und jeder Angriff der Beißer oder anderer Feinde wird dadurch umso intensiver!

Auch die Action ist deutlich angestiegen, in jeder Folge müssen mindestens drei Beißer oder mehr dran glauben und die „rote Farbe“ ist noch öfter zu sehen, als vorher. Dabei sind die Effekte wieder klasse, George A. Romeros Zombie-Klassiker waren offensichtlich Vorbild für einige Effekte!
Etwas negativ fallen einige „Jump-Scares“ auf, weil es diese bis jetzt in der Serie nicht gebraucht hat, aber es ist ja auch eine Horror-Serie, da kann man das verzeihen.

Die Musik ist wieder sehr beeindruckend, zwar hört man weniger von Bear McCrearys gutem Score, aber dafür mehr passende und richtig coole Songs, die meist am Schluss einer Folge gespielt werden.

Fazit: Eine tolle Staffel, der man einige Schwächen in Bezug auf Figuren und Klischees im Horrorgenre verzeihen kann! Die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Tatsache, dass die Menschen selber manchmal noch größere Gefahr darstellen, als die Beißer, macht „The Walking Dead“ wieder qualitativ hochwertig und unterhaltsam!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 30. Januar 2015
Von 
Michael (Bensheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eines vorneweg: Die dritte Staffel ist für mich unter den ersten dreien die schwächste der Serie. Dennoch fällt sie meiner Meinung nach nicht allzu sehr von den ersten beiden ab.
Es gibt einige Dinge, die mir wirklich gut gefallen; so kommt zu der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Untoten eine sehr lebendige Bedrohung hinzu - andere Überlebende. Schon in der zweiten Staffel hat sich das durch die vagabundierende Bande ja angedeutet, nun in der dritten Staffel wird dies zu der Hauptbedrohung und - wie schon viele andere Kritiken sagen - löst die Zombie-Bedrohung quasi ab. Dies sehe ich aber im Großen und Ganzen nicht negativ, es musste einfach auch mal etwas Neues her!
Auch entwickeln sich die Charaktere durchaus (meist positiv) weiter (Carl, Daryl und Glenn zum Beispiel) und lernen immer besser mit der neuen Welt umzugehen - ebenfalls ein Plus-Punkt.

Zu negativen Punkten:
Die zentrale Frage, was es mit der Krankheit (?) auf sich hat -woher sie kommt und warum, etc.-, wird nicht auch nur ansatzweise thematisiert. So kommt die Handlung nicht wirklich vom Fleck und es ergeben sich gewisse Längen, die nicht wirklich spannend sind.
(Ich unterstelle mal, dass das vor allem deshalb geschieht, um den Plot auf noch mehr Staffeln strecken zu können.

In der dritten Staffel fällt mir auch ganz besonders auf, dass die Charaktere oft völlig unlogisch handeln. Damit meine ich nicht, dass ich viel besser wüsste, wie man in so einer Situation handeln sollte, sondern dass die Regisseure serien-interne Logik verletzen. Diese Momente lassen die ganze Serie irgendwie naiv und flacher dastehen, als sie eigentlich ist!
Beispiele (ohne relevante Spoilerinfos):
- Es wird ständig gesagt, dass nicht geschossen werden sollte, ohne dass es unbedingt nötig ist. Und kaum "braucht" die Regie zur Spannung mal ein paar Untote - schon vergisst eine erfahrene Figur dieses Gebot wundersamer Weise und lockt mit dem Geballer einen Haufen Zombies an. (Die Munition scheint im Übrigen auch unendlich zu reichen, AUSSER dann natürlich wenn man sie am meisten braucht.
- Manchmal können Figuren eine ganze Reihe von Zombies nur mit Hilfe eines Schraubenziehers töten oder ganz ohne Waffe mit Fußtritten, etc. Manchmal aber können die gleichen Figuren einen einzigen Zombie nicht ausschalten, selbst wenn sie bewaffnet sind. Spannung kann man auch anders erzeugen...!
- Eine Person der Gruppe läuft von der Straße ein paar Schritte in den Wald um sich vor einem Auto zu verstecken. Obwohl sie auf ihrem Weg zig Umtote erledigt hat, lehnt sie sich jetzt völlig unbedarft an einen Baum, schließt die Augen (!) und fühlt sich in Sicherheit, da das Auto vorbei fährt. Natürlich kommt dann eine Zombie von hinten an und sie entkommt nur mit knapper Not. Und zwar in dem sie einem ganzen Dutzend Zombies mit einem kleinen Taschenmesser in den Kopf sticht und dann querfeldein zum Lager läuft.

ACHTUNG SPOILER--- --- ---ACHTUNG SPOILER--- --- ---ACHTUNG SPOILER

- Die gleiche Person bringt es aber nicht fertig, mit einer Kombizange bewaffnet, einen einzigen Untoten niederzustrecken ohne dass dieser ihr genüsslich die halbe Schulter wegreißt und sie so natürlich dem Tod geweiht ist. Wenn die Figur schon sterben muss, dann doch bitte auf eine vernünftige Art und nicht so!
- Wie in einer anderen Rezension zu finden, stolziert der Gouvernor "wie Clint Eastwood" durch eine wilde Schießerei, ohne etwa abzukriegen und selbst dann, als Merle mit einem Scharfschützengewehr als Heckenschütze nichts anderes zu tun hat, als ihn umzulegen, kommt er natürlich davon und erledigt Merle, der seit der Apokalypse zig Männer getötet hat und schon vorher ein knallharter Knastbruder war, der wohl jedem den Schädel einschlagen konnte, im Nahkampf (!) Auch hier- wenn eine Figur stirbt, dann doch bitte auf eine logische Art und Weise!

SPOILER ENDE--- --- ---SPOILER ENDE--- --- ---SPOILER ENDE
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Staffelfortsetzung, die stellenweise etwas an Atmosphäre verliert, 20. August 2013
Von 
Miffe (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als innovativer Serien-Hit hat sich "The Walking Dead" im hart umkämpften Serienmarkt etabliert.
Hierbei sorgten in den vorherigen Staffeln vor allem die spannende Storyline, die
interessanten Charakter und die dichte und bedrückende Atmosphäre für beste Unterhaltung.
Während viele Zombie-Filme in die Trash-Abteilung abdriften, schafft es "The Walking Dead"
durchweg ein hohes Unterhaltungspotenzial aufzubauen und zu keiner Zeit klischeehaft oder gar
trashig zu wirken.

Auch die dritte Staffel schafft es nahtlos an die erfolgreichen Vorgängerstaffeln anzuknüpfen.
Allerdings erlebt die dritte Staffel im Laufe der Episoden einen Wandel in der Storyline.
Die in den vorherigen Staffeln stets präsente Gefahr selbst zu einem Untoten zu mutieren,
wird mehr und mehr in den Schatten gestellt.
Zwischenmenschliche Beziehungen und der anstehende Krieg zwischen den beiden "menschlichen"
Lagern wird zusehens zur Hauptstory.

Genau hier liegt meiner Meinung nach auch das Manko dieser Staffel.
Die Zombie-Gefahr, die bisher jederzeit präsent war und die dichte und bedrückende Atmosphäre
des Formats überhaupt erst zuließ, wird zum Nebenschauplatz.
Die Untoten werden zur Randerscheinung deklassiert, da plötzlich andere Probleme wichtiger zu
sein scheinen als der bisherige Überlebenskampf.
So werden die Zombies ganz nebenbei erledigt, ja gar lästig scheinen die Untoten zu wirken,
die Bedrohung verliert ihre Wirkung.
Hierdurch büst das Format eine ganze Menge an Spannung und Atmosphäre ein.

Zugegeben bei einem Format dieser Klasse kann man dies auch als Jammern auf ganz hohem Niveau
bezeichnen, denn "The Walking Dead" ist immer noch ein grandioses Format, das bestens unterhält.

Auch darstellerisch wirken die Schauspieler routinierter und besser als in den vorherigen
Staffeln. Die einzelnen Charaktere werden detaillierter beleuchtet und der Verfall der
einstigen zivilisierten Gesellschaft mit sozialen Umgangsformen interessant und glaubhaft
dargestellt.
Durch diesen Wandel erlebt das Format auch eine Steigerung an Brutalität und Gnadenlosigkeit.
Die Charaktere wirken härter und abgebrühter als zuvor, was für den Zuschauer allerdings
aufgrund der Umstände, ein nachvollziehbarer Prozess ist.

Insgesamt ist die dritte Staffel gelungen, wenn auch die eigentliche Bedrohung durch Zombies
mehr Beachtung hätte finden müssen.
Nach dem offenen Ende bleibt abzuwarten wie die Umsetzung des Formats in der vierten Staffel
weiter geht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, es muss nicht immer eine Komödie sein., 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Walking Dead - Die komplette dritte Staffel - Uncut [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Box/Serie ist einfach Super, nach der Staffel 1 & 2 haben wir jetzt die 3. Staffel zu hause.

Das einzige was mich ein bisschen stört sind die Pappschuber der Boxen. bei denen man die Blu-ray Box nach oben oder nach unten raus zieht. Mir wäre lieber wenn man die Pappschuber macht, bei denen man die Blu-ray Box Seitlich raus nimmt ( mit einer Öffnung )
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle (Zombiehorror) Serie, 12. November 2013
Die Serie ist echt sehr gut und steigert sich meines erachtens von Staffel zu Staffel immer weiter.

Alle Folgen sind Uncut was ja auch nicht immer selbstverständlich ist :)

Das einzige was mich an dieser DVD Box stört ist das die 5 DVDs einfach nur lieblos übereinander gestapelt sind.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke, dass es weiter geht!, 2. November 2013
Nun ich finde auch wenn Walking Dead eine Serie ist kann oder besser gesagt sollte man jede Staffel sich mal gesondert unter die Lupe nehmen. Oder besser gesagt betrachten/bewerten!

Die erste Staffel ist meiner Meinung nach sehr gefühlsbetont. Obwohl auch heftige Szenen geboten werden, Spannung und Dramatik vorhanden ist stehen im Vordergrund zwischenmenschliche Probleme. Fast schon eine Soap in der Beißer mutwillig die Idylle ständig stören.

In der zweiten Staffel wird die Gangart bereits härter. Zugleich wird gewaltig Dramatik und Spannung serviert. Zwischendurch immer wieder haben die Beteiligten heftig zu kämpfen mit ihrer Gefühlswelt und müssen moralische Entscheidungen treffen, die noch mehr Probleme aufwerfen. Streit/Stress in der Gruppe, die dann auseinander fällt.

Am Ende keimt Hoffnung auf, das Ziel ist greifbar nahe..........

Die dritte Staffel ist wieder eine andere Gangart. Eigentlich alles perfekt aufeinander abgestimmt irgendwie. Denn eine Serie, Staffel für Staffel im gleichen Turnus durch zu ziehen ist fast unmöglich. Da wäre Langeweile vorprogrammiert.

Die Beteiligten sind mittlerweile Zombie-Meuchel-Profis vor dem Herrn. Eigentlich auch logisch, denn sie haben überlebt und solch ein Desaster, da können nur die Besten überleben. Wer nach dem 100.000ten Beißer um klatschen es immer noch nicht drauf hat, der lernt es nie und wird selbst zu einem!

Die Sache mit dem Knast bietet sich ja auch an, logisch nach vollziehbar. Dort gibt es alles was das Flüchtlingsherz begehrt und vermisst. Essen/Waffen und Medizin. Alle machen eine logische Verwandlung durch, die Gangart wird bedeutent härter und brutaler. Entscheidungen werden schneller gefällt.

Doch eine Chance dem Größenwahn zu verfallen haben die überhaupt nicht, denn der Drehbuchautor regiert mit eiserner Hand und schreibt ihnen immer wieder derbes Zeugs auf den Leib. Nur so ist es gegeben, dass sie jedes Mal auf dem knallharten Boden der Tatsachen zurück geprügelt werden!

Eine geniale Serie, Staffel für Staffel. Die dritte Staffel kommt sehr Action geladen daher, es geht mit Vollgas ans Eingemachte. Immer wieder wird zwischendurch gekonnt abgebremst um danach wieder volles Rohr kräftigst durch zu starten.

Erzeugt bei mir Vorfreude pur auf Staffel 4!

Herzlichen Dank an die Macher, dieser großartigen Serie!
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