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The Ghost Of The Mountain
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am 30. August 2013
Lang‘ erwartet und alles andere als enttäuschend – Tired Pony übertreffen mit ihrem neuen Album „The Ghost of the Mountain“ ihr Erstlingswerk „The place we ran from“.

Faszinierend, wenn sich sieben Ausnahmemusiker für eine kurze Zeit zusammenfinden, tagsüber im Studio sind, nur ein paar Stunden, und sich dann abends zu Wein und weiterer Musik zusammensetzen…man muss gut sein, wenn am Ende solch‘ eine Songliste entsteht. Sehr gut sogar! Gary Lightbody (Snow Patrol), Peter Buck (Ex-R.E.M.), Jacknife Lee, Scott McCaughey, Iain Archer, Troy Stewart, und Richard Colburn (Belle & Sebastian) sind genau das – Virtuosen, Multi-Instrumentalisten, und hören sich an wie eine Band, wie eine Band, deren Mitgliedern Musik Spaß macht, die dafür leben, sie atmen, es einfach fühlen. Minnie Driver, Bronagh Gallagher and Kim Topper wurden diesmal zur gesanglichen Unterstützung dazu geholt und komplettieren mit Background- bzw. Duettgesang.

Im Opener „I don’t want you as a ghost“ klingt Gary Lightbodys Stimme sofort so, wie man sie in Erinnerung hat, und das Tiefe, Sonore, Unverwechselbare bleibt zum Glück in allen Songs erhalten… Einfühlsame Melodien, perfekt eingesetzte Instrumente, mit Minnie Driver eine noch viel bessere Gesangspartnerin als es Zooey Deschanel auf „The place we ran from“ war; und eine Musikmischung, die man nirgendwo einordnen kann – Folk, Americana, Rock und Punk…es ist alles drauf, es ist jeder und alles da, wo er/sie/es hingehört… „All things all at once“.
Die erste Single ist ein schlichter, musikalisch reduzierter Song; der Text ist kurz und eingängig. Aber hier sind es eh weniger die Lyrics, als die „whoa-oh-oh“s, die tief unter die Haut gehen. Insgesamt lohnt sich bei Gary Lightbody jedoch immer ein genauer Blick auf die Songtexte...wo andere mit den immer gleichen abgedroschenen Phrasen hilflos um sich werfen, werden hier wunderbare Bilder und Geschichten verbalisiert, teils mystisch, teils kryptisch, doch immer neu und originell.

Anspieltipps sind schwer zu nennen, da es keine wirklichen Durchhänger gibt. „Your way is the way home“ steht aber trotzdem hervor, grandios. 2010 bei Konzerten noch unter dem Titel „I’ll carry you“ mit Lisa Hannigan gesungen, haben es Lightbody und seine Virtuosen nun noch einmal eingespielt, und Minnie Driver beendet das Album mit schmachtend-melancholischem Gesang. Man beachte außerdem das Piano, nicht nur, aber besonders in diesem Song. Wunderschön, kein Ton zu viel oder zu wenig.
Auch „Ravens and wolves“ ist ein kleines Meisterwerk, beginnt klagend und vorsichtig, und dreht im Refrain ordentlich auf.
In „Carve our names“ schreiben Lightbody und Driver ihre Namen in den Ozean, in „Wreckage and bone“ erreicht Lightbodys Stimme ungeahnte Höhen, und „Punishment“ kurz vor Schluss fragt nach Bestrafung oder Liebe – „we reached the end of our golden days at last“…ganz im Gegenteil, zum Glück!

Und auch wenn „Point me at lost islands“ von „The place we ran from” nach wie vor mein Favourite von Tired Pony bleibt – mit „The Ghost of the Mountain” setzt die Gruppe ihren Weg erfolgreich fort. Die guten Geister haben den Weg zurück gefunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
des Erstlingswerks "the place we ran from" muss ich zwei Sterne abziehen. Der Vorgänger war mich eine der Überraschungen 2010 schlechthin, ein Album was ich heute noch regelmäßig höre. "The Ghost of the mountain" reicht weder in seiner musikalischen Vielschichtigkeit noch der textlichen "Tiefe" heran. Ein nettes Album mit netten Songs, viele nicht konsequent zun Ende gebracht und wahrscheinlich hier und da recht hastig produziert. Insgesamt dennoch keinesfalls schlecht - auch kein Wunder bei der Besetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2014
...und in die Welt der Berge abtauchen..die echt tolle Stimme, die Geschichten erzählt..ist einfach ein Genuss, den man sich je nach Stimmungslage oft gönnen sollte
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2013
Wundervoll, wie man den Spaß heraushört, den die sich erneut zusammen gefundenen "Mitglieder" von TP offenbar hatten. Die Stimme von Gary Lightbody klingt teilweise etwas brüchiger als gewohnt. Dies gibt dem Ganzen meiner Ansicht aber besonderen Charme. Ich liebe dieses Album schon jetzt wie das erste. Meine Anspieltipps sind "Raven and wolves", "Blood" und "Wreckage and bone".
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am 14. Januar 2014
Schon das erste Album, auf das ich durch Zufall gestolpert bin, fand ich absolut fantastisch und dieses Album knüpft daran an. Am besten hat mir der Song Nr. 5 gefallen. Augen schließen und genießen!
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2013
Das erste Tired Pony Album hat mir sehr gut gefallen. Leider ist das Zweitwerk nicht ganz so gelungen. Lightbodys Stimme harmoniert nicht besonders mit denen der Backgroundsängerinnen.
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