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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es ist leicht, wenn es nicht Dein Zuhause ist."
Mit diesem Satz beginnt -The East-. 112 Minuten später endet ein Film, den ich ohne große Erwartungen in den Player geschoben habe, ganz fest in der Vorahnung, dass hier das "normale" Gut/Böse und Schwarz/Weiß Szenario eines Aktivistenfilms mit Pathos und hehren Vorstellungen über die Leinwand flimmern würde. Da hatte ich mich...
Vor 6 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen große Ideen...
Der Film hat einige große Ideen und will aufrütteln. Brit spielt sehr gut, man merkt, daß ihr der Film am Herzen liegt. Es ist nur immer etwas "amüsant", wenn die Amis sich an Themen heranwagen, die uns Europäer fast garnicht mehr überraschen. Sind wir wirklich schon so abgebrüht? Oder einfach "wacher"? Trauen wir der...
Vor 7 Monaten von Sunshinemicheline veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es ist leicht, wenn es nicht Dein Zuhause ist.", 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
Mit diesem Satz beginnt -The East-. 112 Minuten später endet ein Film, den ich ohne große Erwartungen in den Player geschoben habe, ganz fest in der Vorahnung, dass hier das "normale" Gut/Böse und Schwarz/Weiß Szenario eines Aktivistenfilms mit Pathos und hehren Vorstellungen über die Leinwand flimmern würde. Da hatte ich mich allerdings gründlich vertan. -The East- ist brillantes, differenziertes, hoch aktuelles Kino mit Starbesetzung und einer Story, die so interessant wie spannend ist. Es geht weniger um die Rettung der Welt, als um die Charaktere von Wirtschaftsbossen, Umweltaktivisten und der Hauptdarstellerin Jane. Das alles hat Zal Batmanglij perfekt auf die Filmrolle gebannt. Dass die Brüder Ridley und Tony Scott bei der Produktion des Films dabei waren, wundert einen dann auch nicht mehr.

Jane(Brit Marling) arbeitet für den privaten Geheimdienst Hiller & Brood. Sie wird von ihrer Chefin Sharon(Patricia Clarkson) auf die Öko-Terrorgruppe "The East" angesetzt. Der Auftraggeber kommt aus der Wirtschaft und will wissen, welche Menschen hinter der Gruppe stehen, die immer wieder spektakuläre Aktionen gegen große Firmen auf die Beine stellt. Dabei sind "The East" bei der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. Jane schafft es, unter dem Decknamen Sarah, tatsächlich Zugang zur Gruppe zu bekommen. Sie wird aufgenommen und soll an drei Aktionen beteiligt werden. Zunächst meldet Jane ihre Erkenntnisse an ihre Chefin weiter, aber dann geschehen Dinge in der Gruppe, rund um den Anführer Benji(Alexander Skarsgard) die Jane nachdenklich stimmen. Nach und nach taucht sie in "The East" ein. Dabei wird sie nicht von deren Ideen angesteckt oder überzeugt, sondern erlebt eine Gemeinsamkeit und Vertrautheit zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern, die sie vorher nie erlebt hat. Diese unglaubliche Verbundenheit beeindruckt Jane, ob sie das will oder nicht. Sie muss erstaunt feststellen, dass sie kurz davor ist, die Seiten zu wechseln. Doch so einfach ist das nicht...

Ein absolut überzeugender, gut gemachter Film; das war -The East- für mich. Ich war überrascht, wie relativ unbekannt dieser Streifen bei dieser Qualität geblieben ist. Batmanglij arbeitet die Konturen seiner Darsteller so detailgetreu und sauber heraus, dass es eine Freude ist, dabei zuzuschauen. Es sind nicht nur Skarsgard und Marling, die in -The East- überzeugen. Auch die Nebenrollen sind mit Ellen Page, Tony Kebbell und Shiloh Fernandez ganz stark besetzt. Den Rest erledigt die Story von -The East- mit einem beeindruckenden roten Faden, hervorragenden Kameraeinstellungen und einer passenden Kulisse. Bezeichnend für einen "etwas anderen Film" ist, dass es nur sehr wenig Musik als Hintergrund für die bewegten Bilder im Film gibt. Einer der Songs stammt allerdings von -The National-; wo wir wieder bei wirklicher Klasse statt jeder Menge Masse wären. Wenn -About Today- aus den Boxen strömt und sich mit den Bildern von -The East- vereint, ist das schon ein kleiner Geniestreich. Von mir gibt es für -The East- daher die absolute Empfehlung zum Anschauen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Thriller ist ein Thriller ist ein Thriller, 5. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The east [Blu-ray] [FR Import] (Blu-ray)
Die Art Rezension, die ich eigentlich schreiben wollte, hat Thomas Knackstedt hier schon so prima vorgelegt, dass ich es lieber gleich - mit einer auf ihn verweisenden Leseempfehlung - bleiben lasse.

Ich möchte also eher ein Plädoyer für einen Film verfassen, durch reichliches Stöbern im Netz allerding mit der gewonnenen Erkenntnis:
Wenn man in einem Thriller überwiegend Action erwartet, wenn einen Brit Marling ganz speziell und allgemein die schlichte Erwähnung des Wortes Ökologie zu Gähnanfällen verleitet, man auf die bloße Andeutung einer Beziehungsgeschichte allergisch reagiert oder einfach alles schon einmal gesehen hat, sollte man sich 'The East' sicher sparen.

'The East' ist eher etwas für Neugierige, und - so behaupte ich jetzt mal kühn - KEIN Ökothriller.
Eher schon ein Religionsthriller. Wer bereit ist zu suchen, wird mit der Arroganz zwar nur eine der Todsünden vorfinden, aber ansonsten mehr religöse Verweise als in 'Sieben': Alexander Skarsgard ist in einigen Szenen als Jesus inszeniert. Eine bekannte Parabel für Himmel und Hölle wird mit einem Abendmahl visualisiert, die Erkenntnis mit dem Biss in den Apfel, die Aufnahme in die Gemeinschaft mit einer Waschung im Fluss. Und das Leitmotiv der 'östlichen' Terroristen lautet 'Auge um Auge'.

Kontrastierend hierzu die frappierende Aktualität: Was macht man mit seinen Erkenntnissen, wenn diese die Illegalität des Systems aufdecken? Gefährdet man diejenigen, die ihm (gutgläubig) dienen? 'The East' ist also auch ganz wesentlich ein Film zu Wikileaks und (zum Zeitpunkt der Dreharbeiten geradezu prophetisch) Edward Snowden. Und was weiß man überhaupt über kommerzielle Geheimdienste? Erstaunlicherweise wird zwar durchaus oft angemerkt, dass der Film scheinbar mit (linken/ökologischen/anarchistischen) Aktivisten sympathisiere, nirgendwo jedoch, dass dies auf eine sehr konservative Art geschieht. Das mag nicht unbedingt gefallen, äußerst ungewöhnlich ist es allemal; vielleicht erklärt sich die relative Unbekanntheit des Filmes ja auch aus dieser Unbequemlichkeit.

Über den formalen Aufbau von 'The East' bin ich mir noch nicht ganz klar geworden. Von David Lynch und Kim Ki-Duk sensibilisiert, glaubte ich als Motiv eine Möbius-Schleife zu erkennen: Die Dinge kehren zu ihrem Ausgangspunkt zurück, verkehren sich dabei aber. Andererseits sind z.B. Heimkehr, Wiedersehen mit dem Vater oder wiederholte Gebete jetzt nicht so außergewöhnlich. Kaum verwerfe ich meine Theorie als zu verkopft, fallen mir beim wiederholten Anschauen einzelner Szenen die hingetupften Klaviertöne auf, Arvo Pärts 'Spiegel im Spiegel' ...

Nein, 'The East' ist weder Ökothriller noch ein perfekter Film. Aber, wie ich finde, großes Kino, das einen nachhaltig beschäftigt - wenn man es denn zulässt.

\\\ Für Feedback - insbesondere bei Nichtgefallen mit einem kurzen Kommentar - bin ich dankbar ///
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, erfrischend und relevant, wäre da nicht..., 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
...die Romanze zwischendurch, die die sonst so packende und abwechslungsreiche Story ein wenig zu sehr in den Hollywoodbereich mit runter reißt. Performances und Drehbuch sind gelungen, aber beim besten Willen... muss denn überall eine berechenbare love story inkludiert sein?
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzte Qualität, 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
Was man bei "The East" in erster Linie bekommt, sind ein gut durchdachter Cast und exzellente Bilder. Ohne aufpoliert zu wirken, findet der Regisseur Einstellungen, die den Zuschauer nicht so schnell wieder loslassen, und immer weiter in das Leben der idealistischen Ökoterroristen hineinführen.
Der Plot gibt sich angenehm geradlinig, während das Drehbuch logisch und konsequent auf die Enscheidung zusteuert, die Brit Marlings Figur am Ende dieses Thrillers treffen muss. Dabei spielt sie furios gegen Skarsgard, Page und Clarkson auf, und zeigt einmal mehr ihre schauspielerische Stärke.
In Zusammenarbeit mit seinem Bruder (auch Vampire Weekend) bietet Batmanglij dazu einen grandiosen Soundtrack, der Stimmung und Bilder souverän verbindet.

FAZIT: Ziemlich gut gespieltes Drama, das etwas mehr Presse verdient hätte. Derart gut umgesetzte Filme werden leider immer seltener.
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5.0 von 5 Sternen Der gute Terrorist, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
Die Charaktere der Personen sind gut herausgearbeitet, man kann eine Beziehung aufbauen und versteht die innere Zerrissenheit, die Labilität oder auch die Überzeugung der Handelnden. Auch die Grundhandlung ist weitgehend schlüssig, der Film verfügt über einen ordentlichen Spannungsbogen und die Auflösung ist bewegend und unerwartet. Ich habe diesen Film sehr genossen!
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4.0 von 5 Sternen Toller film, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
DIESER FILM SOLLTE INS KINO!!
hätte ihn lieber auf Blue-Ray gekauft aber mit 80€ doch bisl teuer ;D

Tolles Thema und tolle besetzung ^^ als großer Ellen Page und Natur fan ein muss :)
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5.0 von 5 Sternen Tolle Story, genialer Cast!, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
Hiervon könnten sich so manche High-Class-Hollywood-Streifen einiges abschneiden. Die Story ist top, es kommt keine Langeweile auf und nach dem Ansehen bleibt einem ein fahles Gefühl in der Magengegend zurück. Regt definitiv zum Nachdenken an, auch wenn wir eigentlich alles wissen sollten, wies um die Welt so steht.
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5.0 von 5 Sternen Interessant, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
In dieser Art habe ich nun noch keinen Film gesehen. Er lief zwar im Kino, allerdings habe ich ihn da verpasst. Das Ende überrascht und auch zwischendurch wird man das eine oder andere Mal überrascht. Sehr empfehlenswert
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5.0 von 5 Sternen Toller Öko-Thriller, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
super Spannend gemacht, leider bzw. Gott sei dank wurde in diesem Film nicht an der Wahrheit gespart. Nach diesem Film verhält man sich für eine weile zumindest der Umwelt gegenüber etwas besser.
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5.0 von 5 Sternen Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten ., 11. Dezember 2013
Von 
Pir Sultan Abdal "1550" (Sivas) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The East (DVD)
...ein Zitat von Marquis de la Fayette. Demnach wäre das heiligste aller Rechte ein Recht, das nicht in Gesetzesbüchern verankert ist ! Ufff... das muss man als braver Bürger erst einmal verdauen. Schließlich will man als Otto Normalverbraucher keinen Ärger haben und nur in Frieden leben. In der klassischen deutschen Literatur ist entspricht das dem berühmten Michael Kohlhaas Thema / Problem – wie weit darf Selbstjustiz gehen?

--------------------------- SPOILER (Anfang) ------------------------------

The East ist eine Bewegung von Öko-Terroristen. Sie agieren nach dem Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn, wenn sie Firmen / Konzerne mit ihren Giften, zweifelhaften Medikamenten und Untaten konfrontieren. Natürlich begreift sich The East selbst nicht als Terrorvereinigung; sie bezeichnen die eigenen Vergeltungsmaßnahmen als gerecht und angemessen. Agentin Sarah arbeitet für Konzerne, um Mitglieder von The East ausfindig zu machen. Sie fliegt nach … und streift lange Zeit erfolglos umher. Viele zweifeln, daß es The East überhaupt gibt – war sie vielleicht nur eine Legende? Eines Tages hilft Sarah einem Tramper. Als sie sich am Arm schneidet will sich dieser Tramper revanchieren und führt sie zu einem befreundeten Arzt, der inmitten von Aussteigern in einem abgeschiedenen Ort im Wald lebt. Anfangs erregt Sarah ihren Argwohn. Die seltsame Gruppe plant eine illegale Aktion. Da ein weibliches Mitglied ausfällt bekommt Sarah eine Chance, sich zu bewähren. Die Vertreter eines Pharmakonzerns bekommen auf einer Party ihr eigenes Medikament zu trinken, ein Mittel, das giftige Nebenwirkungen besitzt. Nach dieser erfolgreichen Aktion trennt sich Sarah von dieser Gruppe und reist in die Heimat. Schon bald wird sie von ihren Arbeitgebern wieder zurückgeschickt, da man weitere Aktionen von The East vermutet. Immer mehr verbrüdert sich die Ermittlerin mit den sogenannten „Anarchisten“. Schließlich wird Sarahs Identität erkannt und man verlangt von ihr, dass sie die Identitäten aller gegen THE EAST verdeckt ermittelnden Agenten aufdeckt...
Am Ende wird in einzelnen Bildern (es wirkt wie eine Diashow) gezeigt, wie Sarah andere Agenten von der Rechtschaffenheit ihrer Sache überzeugt und sie für ihre Bewegung begeistert.

Meinung: The East ist ein origineller Film, sein Thema ist nicht verbraucht und abgelutscht. Was mir gut gefällt ist die moralische Ambivalenz von The East: sind sie jetzt gut oder sind sie böse? Laut Gesetz sind sie kriminell. Doch Recht impliziert nicht immer Gerechtigkeit... Ich habe beim Zusehen mit ihnen sympathisiert, ihnen die Daumen gedrückt. Gerechtigkeit ist im Herzen und im gesunden Menschenverstand beheimatet, nicht in Gesetzesbüchern. Die Mitglieder von THE EAST leben zurückgezogen im Wald, in einer geheimen Zuflucht – das weckt Assoziationen an Robin Hood. Die soganannten "Anarchisten" sind gerechter als die Firmenmilliardäre. The East bestrafen / vergelten nach dem Prinzip der Gerechtigkeit, wohingegen die Konzerne aus Profitgier schaden. Was ist verwerflicher?

-------------------------- SPOILER (Ende) ------------------------

Spannung entsteht durch die Fragen:
Wie weit können The East gehen, bis sie gefasst werden?
Und wird Sarah die Seite wechseln? Wird in ihr ein Gesinnungswandel erfolgen?
Wird ihre Identität als Agentin von The East aufgedeckt?
Sehen die Konzerne / ihre Auftraggeber in Sarah eine potentielle Verräterin?
Sind THE EAST gut oder böse?

Sound, Bild sind makellos und die Synchronisation ist gelungen und glaubwürdig.

Fazit: absolut empfehlenswert. Ein anspruchvoller, intelligenter und zu Unrecht verkannter Film.

In der IMDb-Wertung erreicht THE EAST eine gute Note von 6,9 (1-10)
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The East
The East von Alexander Skarsgård (DVD - 2013)
EUR 7,99
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