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am 25. Oktober 2013
Bewertung: 4,5 Sterne

Jeder kennt sie: Bilder und Videos von kreischenden Teenies und oftmals noch Jüngeren, wie sie ihr Idol oder ihre Lieblingsband anhimmeln und reihenweise in Ohnmacht fallen. Ob es früher die Beatles waren, die Boygroups der 90er oder aktuell z. B. Justin Bieber. Angesichts derartiger Bilder fragte man sich oft, wie verrückt man eigentlich sein muss, um sich so zu verhalten und will den jungen Menschen am liebsten zubrüllen: Werdet endlich erwachsen!

In der Dokumentation „Springsteen & I“ geht es auch um Fans eines Musikers, die sich allerdings in einer Hinsicht gravierend von den kreischenden Teenies unterscheiden: Sie sind (die meisten zumindest) bereits erwachsen, zumindest dem Alter nach. Sie kreischen auch nicht, sind aber nicht minder crazy, weil sie ihrem Idol oftmals hinterherreisen (daher auch der Spitzname „Tramps“), Setlists akribisch studieren und Strichlisten führen, welche Songs man schon alle selbst live gehört hat, Bootlegs sammeln, die zum Teil so eine schlechte Klangqualität haben, dass man die Lieder kaum erkennt und es kaum noch einen Live-Auftritt gibt, der nicht von irgendeinem Fan in oft minderwertiger Qualität auf YouTube eingestellt wird. Das Durchschnittsalter der Tramps dürfte in Europa bei rund 40 bis 45 Jahren liegen, in den USA/Canada vielleicht zehn Jahre älter. Dazu kommt, dass der angehimmelte Star kein Teenager, sondern mittlerweile selbst 64 Jahre alt ist und erwachsene Kinder hat.

Um diese, auf ihre eigene Weise ganz besonderen, Fans geht es in der Doku. Doch auch in der Produktionsweise der Doku unterscheidet sich diese von bisher ähnlichen Filmen. Für das Projekt wurden Springsteen-Fans in aller Welt via Internet aufgerufen, Videoclips von sich zu verfassen und darin zu erklären, was für sie das Phänomen Springsteen ausmacht. Es wurden tausende Clips eingeschickt, nur ein Bruchteil davon ist im Film zu sehen. Herausgekommen ist eine unterhaltsame Ansammlung von Videoclips, ergänzt um Videoclips, wie man sie fast alle auch im Internet finden kann, mit Konzertausschnitten der letzten Wrecking-Ball-Tour oder auch ganz alte Mitschnitte von Bruce-Konzerten aus den 70ern.

Das ist größtenteils sehr unterhaltsam (wie z. B. der Elvis-Imitator, der Springsteen hassende Ehemann, der sich über die furchtbar langen Konzerte beschwert, zu denen er seine Frau begleiten muss oder der von seiner Freundin verlassene Fan, der von Bruce auf die Bühne geholt wird), manchmal etwas langatmig (die Mutter in der Küche, die ihrem Sohn die Antworten zuflüstert oder die Frau, die monoton und viel zu lang von ihrer Begeisterung von Springsteen in die Kamera spricht) und manchmal auch zum Fremdschämen (der heulende Mann im Auto, das verrückte tanzende Ehepaar, das noch nie bei einem Springsteen-Konzert war, weil sie es sich nicht leisten können, wobei das schon wieder ganz interessant ist). Im Großen und Ganzen wird so ein sehr einseitiges und leicht verstörendes Bild von Springsteen-Fans gezeichnet und ich als bekennender großer Springsteen-Fan kann mich nicht wirklich mit auch nur einer hier gezeigten Person identifizieren. Dann wiederum kann man sich auch die Frage stellen, welch` anderer Musiker hat eine vergleichbar starke Wirkung auf seine meist erwachsenen Fans? Und für welch` anderen Musiker wären Fans zu einem derartigen Projekt überhaupt bereit?

Als ich den Film im Kino gesehen habe, waren die Erwartungen ob der Ankündigung sehr groß. Nach 80 Minuten, als der eigentliche Film zu Ende war, war ich zwar nicht enttäuscht, jedoch habe ich deutlich mehr erwartet, zumal ich einige der eingesandten Videoclips zuvor gesehen habe und mich wunderte, weshalb diese nicht gezeigt wurden. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich dem Film 3 Sterne gegeben. Auch nach dem 35-minütigen Mitschnitt des Bruce-Konzerts im Londoner Hyde-Park 2012 (ja, jenes Konzert, wo ihm nach 3 Stunden und 11 Minuten Konzertdauer der Strom abgestellt wurde, weil er die Curfew der Stadt London überschritten hat und somit das Konzert abrupt zu Ende war; dass mit Paul McCartney eine Musiklegende mit Bruce auf der Bühne stand, half da auch nichts) wäre ich in der Sternezahl nicht hochgegangen.

Die Heraufstufung auf 4 Sterne erfolgte alleine wegen des Epilogs, denn der allein war das Eintrittsgeld und damit auch die DVD wert! Mit diesem rund 15-minütigen Epilog erklärt sich das Springsteen-Phänomen dann doch noch – zumindest in Ansätzen. Einige der Protagonisten aus dem Hauptfilm kommen hier nochmals zu Wort, weil Bruce Springsteen persönlich darum gebeten hat, diese Personen Backstage zu treffen (er hat den Rohfilm vorab zu sehen bekommen und kannte insoweit einige der „Darsteller“). Mit diesen Szenen bestätigt sich einmal mehr, wie bodenständig, normal und sympathisch Bruce Springsteen ist und wie er den Kontakt zu seinen Fans pflegt. Dieses „ich bin einer von Euch“, das nicht nur in seinen Konzerten immer wieder bemerkbar ist, bestätigt sich auch in diesen Szenen. Es gibt meines Wissens keinen internationalen Superstar, der so nah an seinen Fans ist wie eben Springsteen. Und das ist auch der Grund, weshalb ihn seine Fans so verehren, weshalb sie ihm zu zig Konzerten einer Tour hinterherreisen und keine Scheu haben, qualitativ minderwertiges, zum Teil durchaus peinliches Filmmaterial von sich selbst für einen derartigen Film zur Verfügung zu stellen.

Trotz des Epilogs reicht es meines Erachtens aber nicht für den 5. Stern, denn dafür hätte es zumindest auf der DVD etwas mehr zusätzlichen Bonusmaterials bedürft, viele Stunden Material müssten dafür eigentlich zur Verfügung stehen. So gibt es lediglich 4 kurze Extra-Filmchen zusätzlich.

Bildtechnisch muss man natürlich Abzüge machen, denn es handelt sich ja größtenteils um Amateur-Aufnahmen und die Mitschnitte aus alten Konzerten wurden auch unter anderen Technikbedingungen gemacht. Der Konzertmitschnitt vom Hyde Park ist dagegen hervorragend, auch tontechnisch. Weshalb aber erneut das Hyde Park-Konzert auserwählt wurde, nachdem ja bereits die letzte Live-DVD vom Hyde Park stammte, muss man nicht verstehen und kann nur rein wirtschaftliche Gründe haben.

Die Doku ist natürlich in erster Linie für Fans gemacht und persönlich habe ich mich gefragt, ob ich diesen Film wirklich einem Nicht-Fan zeigen sollte. Wenn ja, sollte man nur bitte darauf hinweisen, dass die gezeigten Beispiele nicht annähernd repräsentativ für das Gros der Springsteen-Fans sind. Ansonsten könnte es staunende und ungläubige Blicke geben. :-) Für diesen Fall würde ich immer darauf hinweisen, dass wir Springsteen-Fans zwar allesamt positiv bekloppt, aber doch sehr liebenswert sind! :-)
1010 Kommentare24 von 27 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dokumentationen über Musiker gibt es viele. Meistens laufen diese so ab, dass ein oder mehrere Journalisten einen Musiker unter die Lupe nehmen und dessen Lebensweg nachzeichnen. Springsteen & I ist eine Dokumentation über Bruce Springsteen die vieles anders macht. Anstatt dem oben genannten und auch erprobten Schema zu folgen, hat Produzent Ridley Scott, ansonsten eher Spezialist für Alien Attacken, Springsteen Fans dazu aufgerufen ihre Erfahrungen und den Grund warum sie Fan sind mitzuteilen. Daraus ist ein Film entstanden, welcher beeindruckend zeigt, wie loyal die Fanbasis von Bruce Springsteen ist.

Negative Töne gibt es hier kaum, woher auch, wenn man nur Fans befragt. Andererseits gibt es auch außerhalbe der Fangemeinschaft des Bosses nur wenig Negatives zu berichten. Beeindruckend sind die Meinungsäußerungen eines Elvis Doubles, welches von Springsteen auf die Bühne geholt worden ist, auch der Fan, welcher sich Karten für 2 Konzerte im Madison Square Garden vom Munde abgespart hat um festzustellen, dass er die schlechtesten Karten im Konzertsaal erwischt hat. Durch eine glückliche Fügung sitzt er schlussendlich dann aber auf den besten Plätzen.

Die Faninterviews werden immer wieder von alten Liveaufnahmen unterbrochen, welche gut zum übrigen Film passen.

Im Bonusteil der DVD gibt es Ausschnitte des Springsteen Auftrittes auf dem Hard Rock Calling Festival 2012 zu sehen. Sowie zwei Fanfilme und Ausschnitte eines Treffens zwischen Springsteen und seinen Fans!

Für Bruce Springsteen Fans ist diese Dokumentation schon fast ein must have
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am 18. November 2013
Direkt nach dem Kinofilm wartete ich sehnsüchtig auf die DVD.
Ich hatte von der ersten bis zur letzten Minute Gänsehaut, weil Bruce so viele Emotionen in den Menschen weckt und selbst so wahnsinnig sympathisch und auf dem Teppich geblieben ist.
Tolle seltene Konzertmitschnitte und als I-Tüpfelchen 5 Spitzenlieder der letzten Tournee. '
The only Boss I listen to... :)
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am 24. September 2013
Fans berichten von ihren Erlebnissen mit dem Boss. Als ich zuerst von diesem Projekt hörte, war ich gespannt, was das werden würde. Ich hatte auch selbst überlegt meinen Beitrag einzusenden. Als dann jedoch die ersten Trailer zu sehen waren und die Leute z.B. ihre Springsteen Devotionalien wie eine signierte Gitarre in die Kamera hielten, hielt ich meine Erfahrungen mit Springsteen für zu unbedeutend und fürchtete, dass es bei dem Film um eine Kommerzausschlachtung gehen würde.
Aber es ging doch um Springsteen. Kann das trotzdem mal schief gehen? Welche Qualität wird der Film haben? Gibt es nur Fanaufnahmen? Haben Sie die Lizenz für Originalmusik?
Als die Vorstellung im Kino begann, war der Name Ridley Scott zu lesen. Okay, dachte ich, das kann kein Mist werden...
Um es kurz zu machen, meine Erwartungen vor dem Film waren gemischt, nach dem Vorspann waren sie positiv und am Ende des Films wurden alle Erwartungen deutlich übertroffen.

Es mag ja manches inszeniert sein, aber diese Inszenierung hat mich wirklich berührt und nicht nur amüsiert. Das ist echt groß. Ich finde Floskelsätze eigentlich blöd, aber hier will ich sagen: Wer 'PJ20' und 'Back and Forth' mochte, wird von 'Springsteen & I' mindestens begeistert sein.

P.S.: Ich hoffe auf Tonnen von Bonusmaterial.
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am 21. Juli 2014
Ich hatte den Film am einzigen Aufführungstag im Urlaub in einem Kino in der deutschen Provinz (Magdeburg) gesehen und fand die Idee einfach nur gut. Die Vorstellung das am gleichen Tag weltweit in den Kinos die Fans sitzen. surreal und coole Nummer.
Im Film dann interessante, sehr sympathische Fans mit ihren sehr individuellen Stories aus aller Welt die eines verbindet: der Boss bzw. die Verehrung desselben. Die DVD bietet noch etwas mehr Länge als der Kinofilm was kein Nachteil ist. Ein Klassiker schon heute zum Phänomen Bruce Springsteen. BRUCE - bleib so wie Du bist!!!
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am 22. November 2013
Ich hatte den Film schon im Kino gesehen. Als Bruce Fan hatte ich dort eine Gänsehaut. Das Feeling kommt gut rüber. Dieses Projekt ist eine tolle Idee von Springsteen.
Ein Minus bei der DVD: die Untertitel haben ein grobe Auflösung, das war im Kino besser.
Für Springsteen Fans trotzdem ein echtes "must have"
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am 31. Januar 2014
Also für Springsteen Liebhaber ein absolutes Muss, gibt einen kleinen Einblick auf den Mensch Bruce Springsteen. Einer der wenigen Musiker der wirklich auf seine Fans eingeht und immer Top Performances abliefert. Jedes Konzert einzigartig und immer für einen Spaß gut. Absolutes must have meiner Meinung nach.
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am 18. März 2014
Sehr rührender Film. Mein Mann und ich hören die Musik schon gerne und waren auch auf Konzerte, ohne dass ich uns direkt Fans nennen würde, aber diese DVD war wirklich teilweise zum totlachen. Schön wie die Menschen erzählen was die Musik Ihnen bedeutet und welche Erinnerungen sie damit verbinden.
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am 30. Januar 2014
wie nicht anders zu erwarten Bruc Springsteen pur,einfach Klasse Er kann es immer noch mit so machen jüngeren Bands aufnehmen. Und man erlebt noch soviel neues in seinem musikalischen Werken.
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am 30. November 2013
So wie wir den "Boss" lieben: sympatisch, rockig und witzig!
Gute Mischung aus Konzertausschnitten und unterhaltsamen Fan-Videos.
Der Konzertmitschnitt am Ende der DVD macht Lust auf mehr...
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