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Kundenrezensionen

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am 2. Juli 2013
Die einen nehmen es kaum ernst, denn „sie haben ja nichts zu verbergen“, für die anderen ist es eine der wohl größten Bedrohungen der menschlichen Freiheit: Die Kontroll-, Überwachungs- und Zensursysteme, welche auf fast der gesamten Welt immer weiter voran schreiten. Erst geriet die Vorratsdatenspeicherung in den Fokus der Kritiker, anschließend folgen Three-Strikes, biometrische Passfotos, immer mehr Chips und Videoüberwachung, INDECT, ACTA und viele weitere Möglichkeiten zur Überwachung der Bürger. Aktivisten wie Anonymous und WikiLeaks machten sich die Transparenz und Aufdeckung zu ihrem Ziel und selbst ganze Parteien wurden zum Zwecke der Überwachungsbekämpfung gegründet. Doch „Silent Control“ will uns darauf aufmerksam machen, welchen Zweck all diese Mittel wohl wirklich haben mögen.

Die Angst wird Realität
Thore D. Hansens „Silent Control“ erinnert dabei auf den ersten Blick vor allem an bekannte Genrevertreter, die teilweise längst zum Kult wurden. In neuerer Hinsicht erinnert uns der Thriller vor allem an Karl Olsbergs „Das System“ und schauen wir einmal einige Jahrzehnte zurück, so erinnern wir uns schnell an „1984“ von George Orwell. Auch er beschrieb bereits die Möglichkeiten zur totalen Überwachung und schaffte einen Staat, in dem die Meinungen und Gedanken praktisch vorgegeben waren. Heute jedoch sind die technischen Möglichkeiten längst weiter fortgeschritten und die mögliche Bedrohung reicht weit über das hinaus, wovor die Leute sich in „1984“ einst noch fürchteten. Gleichzeitig ist der Thriller dank politischer Sachkenntnis und einem gewissen EDV-Verständnis erschreckend realistisch und könnte so tatsächlich eintreffen. Eine furchteinflößende Story, die einerseits Verschwörungstheorie sein könnte, andererseits aber doch beängstigend real erscheint – zumal einige der Überwachungsmaßnahmen in Europa und den USA längst umgesetzt sind und die Bedrohung durch Drohnen auch heute mehr als aktuell ist.

Die Manipulation der Massen
„Silent Control“ stellt das kapitalistische System grundsätzlich in Frage. Die Regierungen scheinen allesamt korrupt und lassen sich von Lobbyisten und Großkonzernen schmieren, die allesamt daran interessiert sind, an der Macht zu bleiben und alte Strukturen aufrecht zu erhalten. Mit klassischen Medien noch ein leichtes Ziel, wird dies mit der freien Meinungsbildung durch das Internet immer schwieriger und freidenkende Bürger wollen sich gegen das System zur Wehr setzen. Nur die totale Überwachung und Kontrolle scheint da noch eine Lösung, die Massen mittels gezielter Manipulation „auf Linie“ zu bringen. Schlägt das Fehl, müssen härtere menschenverachtende Maßnahmen ergriffen werden. Der Bezug zur Realität wird vor allem daran verdeutlicht, dass „Silent Control“ auf Maßnahmen und Techniken aufbaut, die längst umgesetzt wurden. Ein Three-Strikes-Modell wird plötzlich zu einer On-the-Fly-Zensur, soziale Netzwerke liefern ihre Daten direkt an die Geheimdienste, biometrische Pässe und psychische Analysen werden zu einem angsteinflößenden Pre-Crime-Modell und Brain-to-Computer-Interfaces zur gedanklichen Steuerung von Anwendungen, die eigentlich für Behinderte interessant erscheinen, werden zu einer Gedankenmanipulationswaffe ausgebaut. Findet man dann noch die richtigen Zusammenhänge und glaubwürdige Motive – und das gelingt Thore D. Hansen – außerordentlich gut, wird sich so mancher Leser wohl fragen, welche Teile der Geschichte nicht vielleicht doch der Wahrheit entsprechen und längst in Planung sind. Die Sicherheitspolitik der EU-Länder deutet jedenfalls auch heute bereits darauf hin.

Ein genialer Außenseiter
Hansen schafft damit einen beklemmenden Thriller, der so nah an unserem eigenen Leben ist, dass wir schnell feststellen, dass wir längst von vielen der beschriebenen Maßnahmen betroffen sind. Wer einst noch der Meinung war, er habe doch nichts zu verbergen, könnte nach „Silent Control“ ganz schnell anderer Meinung sein. Kein Wunder übrigens, wenn man bedenkt, dass der Thriller so natürlich wie möglich beschrieben wurde. Die Figuren wirken absolut glaubwürdig und nachvollziehbar und könnten praktisch Menschen von nebenan sein. Denn wer kennt sie nicht, die stillen zurückgezogenen Nerds von nebenan, die ihre Freizeit lieber im Internet verbringen, statt mit Freunden zu feiern. Andererseits die rebellischen Andersdenkenden, die unbedingt gegen das System rebellieren wollen. Aber auch der systemkonforme Mitläufer, der täglich brav zu seiner Arbeit fährt und jegliche Systemkritik als paranoide Verschwörungstheorie abtut – und damit wohl etwa einem Durchschnitt der Bevölkerung entspricht. Gleichzeitig die brutalen Polizisten, die mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen, während die Medien der anderen Seite die Schuld in die Schuhe schieben. Alles Szenarien, die keineswegs unbekannt sind. Und gerade Torben Anström, der geniale Nerd von „nebenan“, fesselt uns mit seiner natürlichen gefühlvollen Art so sehr, dass wir uns fast tatsächlich mit ihm anfreunden wollen. Man hätte einen Thriller mit derartiger Thematik wohl kaum besser schreiben können, als es Hansen mit „Silent Control“ tat. In kaum einem Zukunftsthriller steckt womöglich so viel Wahrheit.

Fazit:
Der Zukunftsthriller von Thore D. Hansen nimmt den Überwachungswahn glaubwürdig unter die Lupe und schildert uns ein erschreckendes Szenario der totalen Kontrolle, das so real und beängstigend zugleich ist, dass so mancher seine Sicht der Dinge schnell überdenken könnte. Ein Meisterwerk voller Tempo, Realismus und Spannung.
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am 12. Dezember 2012
Ich konnte meinen Kindle kaum weglegen so fesselnd war die Geschichte. Am Ende denkt man sich - was war nun Fiktion und was Real denn leider ist allzuviel sehr gut recherchierte Realtität.

Ich war sehr froh über die zeitnahe Verfügbarkeit der Kindleversion. Die e-Book Umsetzung ist gelungen und ist fast fehlerfrei.

Und was jetzt? Facebook und Google Account löschen bzw. wenigstens mit anderen Augen betrachten und warten auf das nächste Buch von Thore, ich hoffe es kommt bald :)
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am 15. Januar 2013
Nach seinem Debüt "Die Hand Gottes" präsentiert der Autor wieder ein Buch, den man kaum aus den Händen legen will. Der Schwerpunkt dieses Thrillers ist zeitnah und realistisch, die Fakten einwandfrei recherchiert. Freiheit und Demokratie sind für uns selbstverständlich, so zeigt "Silent Control" jedoch, auf was für einem dünnen Eis sich diese Grundrechte befinden. Aktuelle Schlagzeilen in den Medien lassen erahnen, dass der Roman leider keine Fiktion mehr ist.
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am 9. August 2013
Den zweiten Stern gibt es für das topaktuelle Thema, mit dem sich das Buch kritisch auseinandersetzt. Schließlich sind wir ja mittendrin im totalen Überwachungsszenario.
Schon nach wenigen Seiten war mir aber klar, dass es sich hier um einen wirklich schlechten Autor handelt. Ich habe nicht aufgegeben, wie der andere Rezensent hier, der das Buch nach 50 Seiten in die Ecke geworfen hat. Aber verstehen kann ich ihn. Denn der Autor hat leider überhaupt kein technisches Verständnis (auch wenn das andere Leser hier anders einschätzen, die aber selber nicht bewandert sein können) und leider auch nicht die Bereitschaft bewiesen, für seinen Roman hinreichend zu recherchieren, um ein plausibles Szenario zu erschaffen. Wo das politische Hintergrundwissen des Autors eingeflossen sein soll, konnte ich leider auch nicht erkennen. Wirklich jedes technische Detail, das er erwähnt, ist so falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit der Kritik anfangen soll. Vielleicht damit, dass die Rechenkapazität der NSA zu Totalüberwachung der Bevölkerung mit einer Größe angegeben wird, die (in der Realität jenseits von Thore Hansens Vorstellungskraft) heute von 200 Grafikkarten geleistet wird? Und Gehirn-Computer-Kommunikation wird hier durch Dioden als Schnittstellen hergestellt. Nein, das sind Elektroden, wie es weiter hinten im Buch dann auch ein paar Mal steht. Lektorat?
Jetzt will ich mal nicht so sein - da ich mir ja auch NCIS anschauen kann, ohne mich zu sehr über den informationstechnischen Schwachsinn zu ärgern, der dort gezeigt wird, und Spaß an der Story haben kann. Leider trüben hier auch der sprachliche Stil und die plump entworfenen Motivationen der Charaktere das Lesevergnügen erheblich.

Als Beispiel folgendes Zitat zur Einführung des CIA-Direktors (S. 72):

"Sollten die Aufstände nicht unter Kontrolle zu bekommen sein, hatte er noch einen Trumpf in der Hand, bevor jene Lobbyisten, die ihn an diese Position gebracht hatten, die Geduld verlieren würden. Alles musste schneller gehen, damit er als der Mann in die Geschichte einging, der nicht nur das Internet unter Kontrolle gebracht hatte, sondern die gesamte instabile Lage einer Welt, in der Millionen im Begriff waren, alles infrage zu stellen, ohne dabei eine gemeinsame Richtung zu haben.
[...]
>Scheißkerle<, murmelte er vor sich hin. >Ihr gehört alle auf den elektrischen Stuhl. Ich lass mir von euch nicht mein Lebenswerk kaputt machen.<
Clark war in der Bronx aufgewachsen, in einem sozialen Klima brutaler Härte. Dank seiner Intelligenz und nicht zuletzt wegen seiner in Straßenkämpfen seines Viertels erprobten Durchsetzungsfähigkeit hatte er sich zielstrebig hochgearbeitet."

Da muss ich mich der Rezension hier auf Amazon zu einem anderen Buch des Autors anschließen: Schüleraufsatz-Niveau.
Die Story ist vorhersehbar zusammengestückelt aus Motiven, die man aus mittelmäßigen Thriller-Filmen kennt, Protagonist kommt nach Hause, um festzustellen, dass die Bösen ihm schon auf den Fersen sind, geheimnisvoller väterlicher Freund versorgt ihn mit gefälschtem Pass, die Behörden setzen den besten Freund unter Druck, damit er ihn verrät ... und (SPOILER ON) zu guter Letzt knistert es natürlich zwischen dem Helden und seiner toughen Bewacherin vom CIA (SPOILER OFF).

Die Welt ist etwas komplexer, als sie hier dargestellt wird. Ich kann mir zwar auch mal einen schlechten Film anschauen, erwarte aber mir persönlich von einem 500seitigen Roman etwas mehr Substanz - und bin erstaunt, wie wenig Wortaneinanderreihungsgewissen der Autor zeigt.
Die vielen sehr guten Bewertungen und den Mangel an schlechten kann ich mir nur so erklären, dass die Leser mit ein wenig literarischem Anspruch das Buch nach kurzer Zeit zur Seite gelegt und so schnell wie möglich vergessen haben. Oder sind die positiven Rezensionen hier vom Verlag gekauft?

Bleibt nur die Quintessenz (S. 224): "Der Schutz vor Terrorismus rechtfertigt keine Gesellschaftssysteme, die auf Unterdrückung beruhen. Im Gegenteil. Diese Systeme provozieren den Terror ja erst."
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am 4. Dezember 2012
Das Buch hat das Zeug zum Bestseller. Es ist nicht nur die Spannung von Anfang bis Ende. Wer es trotz des rasanten Erzähltempos schafft, langsam und bewußt zu lesen, wird erkennen, wie aktuell und hochbrisant der Inhalt ist. Ein Augenöffner, der einem kalte Schauer über den Rücken jagt, denn man darf nicht vergessen, daß der Inhalt auf intensiven Recherchen und Hintergrundinformationen beruht. Wer manche Sachen nicht sofort versteht, sollte sich die Zeit nehmen, noch mal zu lesen - die gelieferten Fakten sind es Wert. Manche Schlagzeile in den Nachrichten erscheint auf einmal in einem ganz anderen Licht. Es ist mit Sicherheit ein in bestimmten Kreisen äußerst unbeliebtes Buch - Hut ab vor dem Mut des Autors - ich hoffe er bleibt uns gesund und munter für weitere Bücher (und Informationen) erhalten.
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am 28. November 2012
Thore D. Hansens Thriller Silent Control ist einfach nur spannend und erscheint so real greifbar. Die Figuren leben in einer nahen Zukunft, wie nah überlässt der Autor schön der Phantasie des Lesers. Es geht um den schleichenden Überwachungsstaat, die Manipulation und Unterwanderung der Demokratien durch unsichtbare Männer und Frauen, die ihre gierigen Interessen immer vor das Wohl der Bevölkerung und einem Frieden stellen. Die Figuren sind sehr gut nachzuempfinden. Man spürt förmlich, dass der Autor irgendwie mehr mit dem Thema zu tun hat. In einem Interview auf seiner Homepage beschreibt er, dass er über 15 Jahre mit dem ehemaligen CIA Agenten Philip Agee befreundet war. Dieser Mann war eine Legende zu Lebzeiten, da er seinen Verrat an der CIA überlebt hat und ein Enthüllungsbuch dazu geschrieben hat. Hansen webt seine Erfahrungen mit diesem Mann perfekt in Silent Control und unsere Zeit ein. Die Hauptfigur Torben Arnström und die Art und Weise wie er zwischen die Fronten, nämlich der Hackertruppe Anonymous, die Occupy Bewegung und die CIA gerät, ist sehr spannend aufbereitet. Das Buch ist nicht zuletzt durch seine starken Hintergründe rund um das Thema Wirtschaftskrise und die Visionen einer menschenverachtenden Elite fesselnd bis zum Ende und lässt am völlig packenden Ende einen Folgeroman erahnen. Bin schon ganz gespannt darauf. Es liest sich wie eine Warnung, die schleichende Unterwanderung der Politik durch Lobbyisten und die unkontrollierten Machenschaften der Geheimdienste, die Zensur im Internet und andere Verletzungen demokratischer Bürgerrechte nicht einfach hinzunehmen. Das ist der Thriller für die Generation Occupy und Anonymous und für jeden Fan von Romanen, die ihre Geschichte haarscharf an der Grenze zwischen Realität und düsterer Zukunftsprognose stricken. Hervorragend und ein Stoff den man bald auf der Leinwand sehen möchte.
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am 21. Juni 2013
Thore D. Hansen ist hier ein ganz besonderes Buch gelungen. Der Autor lässt uns ausgezeichnet recherchiert hinter so manche Kulisse blicken. Offenbar schöpft er aus gut informierten Quellen. Der rasante Schreibstil macht es schwer, das Buch weg zu legen. Neben der spannenden Geschichte aus der Überwachungsszene erfährt man hier auch einiges zur aktuellen Technologie. Und wer glaubt, es handele sich hier nur um eine exzellent geschriebene Story, der sollte sich die aktuellen Nachrichten zu den beschriebenen Themen mal genauer ansehen und nachverfolgen. Die Realität hat das Buch längst eingeholt...
Darüber hinaus gibt das Buch auch den Anstoß mal über das eigene Handeln im Netz und im Umgang mit der hochgelobten modernen Technologie nachzudenken. Mich wundert es, warum das Buch nicht viel bekannter ist und warum es bislang nur so wenige Rezensionen dazu gibt. Offenbar lesen "die Betroffenen" zu wenig gute Bücher ;-)
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am 5. Oktober 2013
Torben Arnström ist Mitte Zwanzig und arbeitet beim schwedischen Softwareunternehmen Saicom, die sich auf Computersicherheit spezialisiert haben. Torben ist ein Computergenie, hängt Tag und Nacht vor dem Bildschirm, ein echter Nerd also. In seiner Freizeit hat er ein Programm mit Namen Spygate entwickelt, das Datenklau sichtbar macht bzw. auch aufzeigt, welche Wege die Daten nehmen, die man selbst zur Verfügung stellt. Eines Tages gelingt es ihm, sich in die Datenbank des CIA zu hacken und dort einen Wurm zu platzieren. Doch seine Tat bleibt nicht unentdeckt, so dass sich Torben bald auf der Flucht wiederfindet. Sein Weg führt ihn erst nach Hamburg und dann mit gefälschten Papieren weiter in die USA. Doch der CIA hat die Verfolgung schon aufgenommen. Wen hat Torben mit seinem Programm gegen sich aufgebracht, welchem Gegner muss er sich stellen?
Thore D. Hansens Roman Silent Control" ist ein rasanter und spannender Thriller über ein sehr aktuelles Thema. Es geht um die Überwachung sämtlicher User im Internet und die totale Kontrolle von Daten. Gerade heute in Zeiten von Prism und NSA zeigt sich wieder, wie weit man technisch bereits ist. Man bekommt regelrecht Gänsehaut bei der Vorstellung, wie sehr man als normale Privatperson schon überwacht wird, eine Privatsphäre ist eigentlich nicht mehr gegeben. Der gläserne Mensch ist Realität geworden.
Die Protagonisten wurden vom Autor gut beschrieben, Torben wirkt dabei besonders sympathisch, eine Art Robin Hood in der Datenwelt. Ein unheimlich realer Roman, der einem die aktuelle Thematik einmal mehr verdeutlicht und den man unbedingt lesen sollte.
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am 2. Dezember 2012
Wenn ich "Silent Controll" lese, galoppiert der (mir manchmal fast zu) realistische Erzählverlauf mich über die Seiten hinweg. Ich bin so schnell dadurch gezogen und zwinge mich das Buch manchmal wegzulegen, um durchzuatmen. Das liegt weniger am Sprachlichen als an einem super heißen Inhalt, wo es schwer fällt zu glauben, dass das "nur" ein Buch ist. Ist es ja auch nicht.
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am 2. Juli 2013
"Realität übertrifft die kühnsten Vorstellungen"

13 Rezensionen (von 15) mit 5 Sternen sprechen für sich. Dagegen ist Orwells 1984 eine harmlose Vision gewesen,
denn die packende Darstellung und Vorhersage in diesem Buch unter der Rubrik "Angriff" wurde von der Realität
schneller ein- und überholt, als man es je für möglich gehalten hätte. Man kann das Buch nur empfehlen, um sich
noch für all das zu wappnen, was noch kommen kann.

Da ist es nicht zu weit hergeholt, sich die weiteren Punkte "Ende der Freiheit des Internets" und die
"Gedankenkontrolle durch Beeinflussung des Gehirns" als realistische Zukunft vorzustellen.

DANKE Thore D. Hansen für diesen überaus spannenden Thriller ..
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