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4.0 von 5 Sternen Satanische Blasphemie
Rob Zombie lässt immer ein wenig von seiner Musik in Bildern einfließen.
The Lords of Salem behandelt mehrere Themen neben den 70er Jahren Horrorfilmen und Videoclips heute.
Ein Alptraum voller Heroin und Hexerei gegen die Kirche (die Hexen verbrannt hat) hin zu einer Blasphemischen Blut-Orgie auch als Racheakt mit der Unheiligen Mutter des Drachen...
Vor 26 Tagen von Ärgernis veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Atmosphäre o.k., Drehbuch k.o.
Rob Zombie hat sich mittlerweile zu einem ganz guten Filmemacher entwickelt. Damit steigen natürlich auch die Ansprüche, die man an den Rocker stellt. Zugute halten muss man Zombie in jedem Fall, dass er – eigentlich ein Amateur – in seinen Filmen eine vollkommen eigene Atmosphäre mit hohem Wiedererkennungsgrad schafft. Vornehmlich entsteht...
Vor 10 Monaten von Stefan T. veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Satanische Blasphemie, 2. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem [Blu-ray] (Blu-ray)
Rob Zombie lässt immer ein wenig von seiner Musik in Bildern einfließen.
The Lords of Salem behandelt mehrere Themen neben den 70er Jahren Horrorfilmen und Videoclips heute.
Ein Alptraum voller Heroin und Hexerei gegen die Kirche (die Hexen verbrannt hat) hin zu einer Blasphemischen Blut-Orgie auch als Racheakt mit der Unheiligen Mutter des Drachen persönlich als Folge.
Tod und Geburt als Grenzerfahrung ohne Romantik wie ein Schlag in den Magen und teilweise Unangenehm an zu schauen obwohl dieser Film nicht sein Gewalttätigster ist.
Seine Frau zeigt dabei wie immer ihren Körper und Psychischen Trash als seine persönliche Mutter die er lieb hat.
Viele können mit seinem Machwerk nicht viel anfangen weil das ganze keiner Menschlichen Logik folgt.
Sicher nicht sein bester Film aber auch nicht sein Schlechtester weil er der Alptraumhafteste von Herrn Zombie ist.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Atmosphäre o.k., Drehbuch k.o., 28. Januar 2014
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem [Blu-ray] (Blu-ray)
Rob Zombie hat sich mittlerweile zu einem ganz guten Filmemacher entwickelt. Damit steigen natürlich auch die Ansprüche, die man an den Rocker stellt. Zugute halten muss man Zombie in jedem Fall, dass er – eigentlich ein Amateur – in seinen Filmen eine vollkommen eigene Atmosphäre mit hohem Wiedererkennungsgrad schafft. Vornehmlich entsteht diese Atmosphäre aus einer regelrecht betörend wirkenden Kombination aus Bildern und Bildcollagen mit exzellent gewähltem Soundtrack.

Diese Attribute treffen weitgehend auch auf Zombies 2012er Werk "The Lords Of Salem" zu. In diesem Film trifft ein ausgesprochen düsteres Ambiente auf gutklassige Filmmusik, die teilweise von Rob Zombies Haus- und Hofgitarristen John 5 komponiert wurde. Am Effekt, den die Bilder haben, können auch die an einer Hand abzählbaren Locations, an denen gefilmt wurde, nichts ändern. Die Ausstattung bzw. die Requisiten sind hingegen etwas steril – das hat man von Zombie definitiv schon besser gesehen. Trotzdem – optisch und akustisch macht dem Rockmusiker so leicht keiner was vor, da passt wirklich alles zusammen.

Leider gilt das für den Rest des Films nicht so ganz. "The Lords Of Salem" leidet vor allem an einem schwachen Drehbuch mit stellenweise konfuser Handlung. Der Film kann sich offenbar nicht entscheiden, ob er eine Art "Blair Witch Project", ein "normaler" Horrorfilm, eine Hommage an (schlechte, heute als "Kult" geltende) Filme aus den 1970ern oder vielleicht doch so etwas wie ein Psychothriller sein will. Und wie immer in einem solchen Fall ist er ein bisschen was von allem, ohne irgendwo richtig gut zu sein. Die Handlung ist zum Teil ausgesprochen abstrus und – noch schlimmer – so dünn, dass man sich fragt, wie der Film auf abendfüllende Länge gestreckt werden konnte. Das wird beim Ansehen allerdings schnell klar – das Erzähltempo ist, gelinde gesagt, "ein wenig" bedächtig. Lange Phasen, die geradezu statisch wirken, wechseln sich mit Dialogen ab, die so nichtssagend sind, dass man tatsächlich versucht ist, den Vorlauf zu aktivieren. Natürlich trifft das nicht auf alle Dialoge zu, aber stellenweise ist es schon unglaublich, wie wenig Aussage drin steckt.

Nächstes Sorgenkind ist die Schauspielerriege. Selbstverständlich darf man von einem Rob Zombie-Streifen kein Star-Ensemble aus Hollywood erwarten. Das ist grundsätzlich auch kein Problem und macht seine Filme auch zu dem, was sie sind. Aber in diesem Fall wirkt nicht nur das Drehbuch ermüdend, sondern die Darsteller scheinen das ein bisschen zu sehr verinnerlicht zu haben. Begeistern kann eigentlich nur Bruce Davison, der seine Rolle als Historiker sehr gut spielt und sich damit umso mehr vom restlichen Cast abhebt. Auch Meg Foster als alte Hexe macht ihre Sache ganz gut, auch wenn aus meiner Sicht mehr aus dieser Rolle herauszuholen gewesen wäre. Die übrigen Darsteller bieten zwar an sich keine schlechte Leistung, leiden aber besonders am durchwachsenen Drehbuch.

Bleibt die Hauptdarstellerin: Sheri Moon Zombie liefert meines Erachtens eine ambivalente Leistung ab. Sie profitiert grundsätzlich von ihrer natürlichen Ausstrahlung, die ihr nicht abzusprechen ist. Leider ist die Rolle, die sie in "The Lords Of Salem" spielt, beinahe wie eine Charakterrolle angelegt – und dafür reicht das schauspielerische Talent dann doch (noch) nicht so ganz. Frau Zombie bewegt sich auf eine Art und Weise durchs Bild, die wohl bedächtig-tiefsinnig wirken soll – leider kommt sie dem Zuschauer stattdessen müde und farblos vor. In einigen Szenen kann sie zwar durchaus zeigen, was sie kann, aber insgesamt hat man die Dame definitiv schon in besserer Verfassung gesehen. Nebenbei bemerkt: Auch wenn Sheri Moon Zombie wirklich attraktiv ist, stellt sich die Frage, wie lange man ihr die Rolle als junges Mädchen noch abkauft. Aber das sei nur am Rande erwähnt.

Was dem Film außerdem fehlt, ist, dass er tatsächlich Furcht beim Zuschauer auslöst. Die Grundstimmung mag zwar bedrohlich sein, richtig beängstigend ist sie jedoch nicht. Das war aber etwas, was – zumindest ich – mir nach den Vorschauszenen, die unter anderem auch auf der "Twins of Evil"-Tour zu sehen waren, versprochen habe. Splatter fehlt praktisch völlig, ist aber auch nicht notwendig. Trotzdem wäre etwas mehr subtiler Horror meines Erachtens angebracht gewesen.

Fazit: Leider reicht es damit nur für zwei Sterne. Eine Bewertung, die mir als Zombie-Fan schwerfällt – aber genauso schwer ist es mir gefallen, "The Lords Of Salem" von Anfang bis Ende durchzustehen. Wenn das Kunst sein soll, wünsche ich mir, dass Rob Zombie sich künftig wieder mehr an seinem ziemlich geradlinigen Meisterwerk "The Devil's Rejects" orientiert. Klar, prinzipiell nicht zu vergleichen – aber dieser Film war in allen Belangen überdurchschnittlich, was man von "The Lords Of Salem" beim besten Willen nicht behaupten kann.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bizarrer Hexenspuk mit hypnothischen Bildern, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem (DVD)
Wollen eigentlich die DVD-Anbieter mutwillig riskieren, daß dieser Film in den Regalen versauert.
Wer von diesem Coverbild eines bemaltem Hungerhakens mit kryptischer Durchfalllmimik nicht erst einmal vom Kauf abgeschreckt wird, beweist jetzt bereits gute Nerven.
Mein persönlicher Favorit für das schlechteste Motiv, das je auf eine DVD- Hülle gewürgt wurde.
Der Gruselfilm jedoch, der sich dahinter versteckt ist allemal einen gelungenen Filmabend wert, erinnert mehr an ein surreales Schauermärchen und spaltet wie man hier im Forum auch lesen kann, gewaltig die Gemüter.
Alle angesprochenen Kritikpunkte sind berechtigt, und künftige, interessierte Käufer seien rechtzeitig gewarnt.
Bis auf eine sehr dürftige Story- Grundstruktur beinhaltet Rob Zombies neuestes Werk so gut wie keine nachvollziehbare stringente Handlung. Ebenfalls ist auch die Schock-Frequenz arg übersichtlich.
Warum dennoch vier Sterne: Rob Zombie schafft etwas, was wir im heutigen Horrorfilm so gut wie gar nicht mehr erleben.
Eine Eleganz, eine schwarze Phantastik der Bilder, einen fiebernden Farbenrausch, eine alptraumhafte Magie bestehend aus Bildstrukturen, gemäldehaften, vibrierenden Phantasmagorien, atmosphärischer Ausleuchtung und Wahnvorstellungen.
Das gelingt ihm dannn doch vortrefflich und so funktioniert und berauscht, bisweilen verstört er durch eine unaufhörliche Reihe von morbiden Szenen.
Ein surreales böses Märchen, freilich ohne Logik oder innere Dramaturgie.
Langsam , schwebend, arabesk ist er inszeniert.
Wenn in einem dunklen Hotelflur mit verschlungenen unheimlichen Tapetenmustern plötzlich die Deckenleuchter anfangen zu pendeln, wenn eine Tür sich zu blutroten,dämonischen sakralen Sälen öffnet, wenn Ziegenköpfe als Satanssymbol ins Bild gerückt werden, verhüllte Priester auf monströsen Thronen mit Dildos hantieren, blutüberströmte Heiligenbilder im Kerzenlicht zucken, eine Teufelsgeburt in schillernden Farben vonstattengeht, plötzlich dämonische Fratzen, und verzerrte Gestalten in Zimmerecken unbeweglich lauern, Hexenrituale mit alten, entstellten nackten Frauen zelebriert werden, dann ist das alles eine einzige irreale Wahnvorstellung.
Fast vollkommen unblutig zitiert hier Rob Zombie fleißig aus vielen Meisterwerken der Horrorgeschichte.
Die nackten Hexen, die Teufelsgeburt kennen wir aus Polanskis "Macbeth" und "Rosemaries Baby", die phantastische, groteske Bildersymbolik aus Filmen wie "Suspiria", "Horror Infernal", "Mother of Tears", die Verhöhnung der Kreuz- und Heiligensymbolik aus Werken Ken Russels, wie "Der Biß der Schlangenfrau", oder "Gothik".
Überraschen kann uns Rob Zombie also hier nicht wirklich, noch schafft er es den Vorbildern ebenbürtig zu sein.
Jedoch die ähnliche hypnotisch, exaltierte Machart, eine Regie, die die magische Kraft der Bilder über jedwede Handlung stellt ist gerade heute außergewöhnlich und rechtfertigt aufs neue Rob Zombies Ruf als exzentrischer Regisseur, der sich ein Nichts um den aktuellen Mainstream- Geschmack schert.
Bereits mit den ultrabrutalen "Haus der tausend Leichen" und "The devil rejects" konnte er provozieren, und mit seinen eigenständigen Halloween- Neuinterpretationen reihenweise Michael Myers- Hardcore Anhänger fast in den Suizid treiben.
Um den Beifall des Zuschauers hat Rob Zombie nie gebuhlt und genau das macht ihn so sympathisch.
Man kann es als Lob oder als Kritikpunkt sehen: "Lords of Salem" wirkt mit seiner grossartigen Orchestrierung und seinen satanisch, burlesken Bildern tatsächlich wie ein langer pittoresker Videoclip aus Dantes Inferno und Hieronymus Bosch.
Um ehrlich zu sein, sehr viel mehr stringente Handlung hatte ein Dario Argento, Mario Bava oft auch nicht zu bieten.
Doch was im Gegensatz zu deren grossen Meisterwerken Rob Zombie nicht gelingt, ist wirklich treffsichere Höhepunkte in "Lords of Salem" zu inszenieren. Man hätte ihn sich kraftvoller, und auch schockierender gewünscht.
Ein Film wie ein schillernder Drogentrip alllemal, aber leider auch dahinplätschernd.
Mich hat dies dann doch schlußendlich wenig gestört, wenn man von Anfang an "Lords of Salem" als wahnhaftes Gruselmärchen einordnet.
Die Geschichte ist in drei Sätzen erzählt:
Vor 300 Jahren wurde in der finsteren Stadt Salem ein Zirkel von Hexen grausam hingerichtet. Den Teufel hatten sie beschworen, Luzifer wollte ein eigenes Kind zeugen.
Hier und heute lernen wir die junge labile Heidi (Sheri Moon Zombie) kennen, die in dem kleinen für immer verfluchten Städtchen als Radiomoderatorin und DJ arbeitet.
Eine seltsame unbekannte Schallplatte, in einer hölzernen Kiste mit heidnischen Symbolen, wird eines Tages in der Radiostation abgeliefert. Nur der Bandname "The Lords" ist zu lesen.
Als die Platte mit ihren verzerrten Klängen abgespielt wird, erwacht der grauenhafte Hexenspuk aus der Vergangenheit zu neuem Leben.
Von da an gleicht Heidis Leben eine Reise in den Wahnsinn. Dämonische Zeichen, Bedrohungen häufen sich.
Sheri Moon macht ihre Sache gut, ist bei weitem betörender als das ratzige DVD-Cover vermuten läßt, Musik und Kamera, Effekte und Atmosphäre ebenfalls hervorragend.
Fazit: eine elegante wahnhaft teuflische Bilderpracht mit grosser Sogkraft aber natürlich nicht für diejenigen, die eine stringente Horror-Story erwarten.
Für mich jedenfalls eine schöne Überraschung, die nach "Halloween 2", den ich durchaus schätze ,Rob Zombie noch mehr als Visionär der Bilder, fern ab von einem durchgängigen Drehbuch zeigt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine ziemliche Enttäuschung, 9. Dezember 2013
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem (DVD)
Rob Zombie hat sich eigentlich immer dadurch ausgezeichnet, das er den unter seiner Regie entstandenen Filmen seine ganz eigene Note verliehen hat, so das sie sich definitiv von anderen Werken abheben. Vor allem kam dies sehr positiv bei seinem Erstling "Haus der 1000 Leichen" sowie dessen Nachfolger "The Devil's Rejects" zum Ausdruck, präsentierten sich doch zwei abgefahrene Filme mit durchgeknallten Charakteren und Geschichten, die in Fan-Kreisen mittlerweile längst Kultstatus erreicht haben. Nach der Sichtung von "The Lords of Salem" muss sich der Zuschauer nun aber so langsam die Frage stellen, ob Zombie mittlerweile seinen Biss verloren hat, oder seinen neueren Werken ganz einfach nur mehr entlocken will, als sie letztendlich beinhalten? Schon mit seinem "Halloween II" wagte er den Spagat zwischen einem Horrorfilm und einer visuellen Achterbahnfahrt, die den Betrachter phasenweise in einen regelrechten Drogenrausch versetzte und dabei so dermaßen wirre Bilder präsentierte, das die Legende Michael Myers regelrecht demontiert wurde. Rechnete man zur damaligen Zeit noch mit einem einmaligen Ausrutscher, so bekommt man mit vorliegender Geschichte den praktischen Gegenbeweis geliefert, denn "The Lords of Salem" versucht ebenso durch visuelle Stärke zu punkten, die sich letztendlich aber eher als streckenweise verwirrender Bilderrausch offenbart, an dem man nur streckenweise seine Freude haben kann.

Das mag eventuell auch daran liegen, das der gute Rob hier im Prinzip eine vollkommen ausgedünnte Rahmenhandlung präsentiert, die rein inhaltlich sicherlich auf einem halben Bierdeckel zusammengefasst werden kann. Um die eklatanten Schwächen des Drehbuches zu kaschieren wurden dann halt kurzerhand einige visuelle Farbtupfer gesetzt, die zumindest in einigen Phasen recht nett anzusehen sind. Um das Ganze noch ein wenig aufzupäppeln bekommt der Zuschauer dann auch noch die gewohnte Zombie-Mixtur eines musikalischen Overkills serviert und fertig ist "The Lords of Salem". Doch ganz so einfach kann man sich die Sache dann doch nicht machen, beinhaltet die Geschichte doch dennoch einige starke Ansätze, die aber letztendlich allesamt im Sande verlaufen. Daran ändert auch eine bemüht agierende Sheri Moon Zombie nichts, die natürlich selbstredend in der Hauptrolle zu sehen ist. Die Ermüdungserscheinungen ihres holden Gatten scheinen jedoch auch auf sie abgefärbt zu haben, denn die immer noch nett anzusehende Blondine hat schon weitaus bessere Leistungen abgeliefert als es hier der Fall ist. Andererseits passt ihre müde wirkende Performance aber nahezu perfekt in das Gesamtbild dieses Filmes, denn das größte Defizit ist sicherlich darin zu erkennen, das im Prinzip über die ganze Laufzeit nicht wirklich etwas passiert.

Denkt man dabei zu Beginn noch an eine ruhig-und bedächtig daher kommende Einführungsphase, so muss man mit der Zeit immer mehr feststellen, das sich diese über die gesamten gut 90 Minuten Spielzeit hinzieht, so das der Film zu keiner Zeit wirklich auf Touren kommt. Nun muss man bei einer Geschichte mit der vorliegenden Thematik sicherlich keinen Action-Kracher im Horror-Gewand erwarten und ehrlich gesagt ist man auch keinesfalls von blutigen oder reißerisch umgesetzten Szenen ausgegangen, doch "The Lords of Salem" erstirbt streckenweise in der totalen Ereignislosigkeit und kann zudem als Highlight-befreite Zone bezeichnet werden. Wenn man denn so will ist einer der Höhepunkte darin zu erkennen, wie der gute Bruce Davison mit einer Bratpfanne erschlagen wird, was auch gleichzeitig die einzige Härte in einem Szenario darstellt, das ansonsten viel eher den Anschein eines weichgespülten Versuches darstellt, die Hexen-Thematik ins Bild zu setzen. Im Großen und Ganzen hat die Geschichte eine schon fast einschläfernde Wirkung, was komischerweise von nicht gerade wenigen Leuten als hypnotische Faszination deklariert wird. Wären da nicht die manchmal auftretenden visuellen Farbtupfer in der Erzählung zu erkennen, würde man höchstwahrscheinlich spätestens nach der hälfte des Werkes sanft dahin schlummern, um am nächsten Tag ausgeruht und entspannt wieder aufzuwachen und sich daran zu erfreuen, das man sich diese langweilige Chose nicht bis zum Ende angesehen hat. Meine Worte mögen ziemlich hart klingen und die Filme von Rob Zombie eigneten sich schon immer bestens dafür die Meinungen zu spalten, doch bei diesem mauen Filmchen fragt man sich nach der Sichtung ganz ehrlich, was man da eben eigentlich gut 90 Minuten gesehen hat.

Entweder war es ein eher misslungener Versuch eines Horrorfilmes mit Hexen-Thematik, oder aber der gute Rob hat vor dem Dreh der Geschichte ganz eindeutig die falschen Drogen eingeworfen, wobei die Wahrheit wohl wie immer in der Mitte liegt. Positiv wäre dann aber doch noch zu erwähnen, das man zumindest einige altbekannte Gesichter zu sehen bekommt, denn mit Dee Wallace, Ken Foree oder auch Bruce Davison ist ein recht guter Cast vertreten, der den eher unterdurchschnittlichen Eindruck des Gesamtwerkes aber auch nicht sonderlich aufwerten kann. Bisher habe ich eigentlich immer sehr viel von Herrn Zombie gehalten, der nun aber mit "Halloween II" und nun auch "The Lords of Salem" zwei aufeinander folgende Filme präsentiert hat, die er sich auch gut und gern hätte verkneifen können. Es bleibt durchaus zu wünschen, das der Regisseur wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und sich auf seine eigentlichen Stärken besinnt, die momentan jedoch irgendwie abhanden gekommen sind. So ist diese ominöse Filmchen leider nur sehr bedingt zu empfehlen, wobei es sicherlich genügend Leute geben wird, die diesem langweiligen Szenario nicht zu erkennende Stärken abgewinnen können.

Fazit:

Was hatte ich mich auf das neueste Werk von Rob gefreut, um dann letztendlich die nächste bittere Enttäuschung zu erleben. Eine extrem dünne Geschichte, eine streckenweise grausam langweilige Umsetzung und eine müde agierende Sheri Moon Zombie sind nicht gerade die Atribute um diesem Werk eine Empfehlung auszusprechen. Zumindest bekommt man aber an einigen Stellen recht kraftvolle Bilder serviert, wobei sich der visuelle Gesamteindruck des Szenarios aber in die Richtung eines schlechten Drogen-Trips entwickelt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heidi, Heidi...deine Welt ist die Hölle..., 11. Mai 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem (DVD)
Wer die bisherigen Horrorwerke von Rob Zombie wie etwa "Haus der tausend Leichen", "The Devil Rejects" oder die beiden Halloween Neuverfilmungen gesehen hat, wird bei "The Lords of Salem", seinem neuen Horrorschocker, total überrascht sein, denn zum ersten Mal zeigt der Rockmusiker Zombie auch seine subtile Seite und einen hohen künstlerischen Anspruch. "The Lords of Salem" ist nämlich ein visuelles Meisterwerk, das von verstörenden Bildern dominiert wird und eine beklemmende pessimistischen Stimmung präsentiert. Die Bilder und die Settings erinnern interessanterweise sehr an Ken Russell, aber auch an Altmeister Dario Argento. In Salem, Massachuettes fanden ja ab dem Jahr 1692 die berüchtigten Hexenprozesse statt, in deren Verlauf viele unschuldige Menschen der Teufelsanbetung angeklagt wurden und auf grausame Art ihr Leben lassen mussten. In dieser Zeit wird auch Margaret Morgan (Meg Foster) als Hexe entlarvt und mit ihren 5 teuflischen Gehilfinnen von Reverend Hawthorne zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Hexe spricht aber einen Fluch aus, der sich nun erfüllen soll. Heidi (Sheri Moon Zombie) arbeitet erfolgreich als Teil eines Trios in einer Hard-Rock Radio Station. Ihre Kollegen sind Whitey (Jeff Daniel Phillips), mit dem sie eine lockere Liebesbeziehung hat und Herman (Ken Foree). Eines Tages erhält sie eine seltsame Holzkiste, in dem sich das neue Album einer völlig unbekannten Band namens "Lords of Salem" befindet. Als sie die Platte auflegt ist sie von diesem geheimnisvollen Gesang sowohl fasziniert wie abgestoßen. Die Klänge lösen auch Visionen von Hexen aus, die ein Kind gebären. Am nächsten Tag interviewt Heidi den Schriftsteller Francis (Bruce Davison), der ein Buch über diese Hexenprozesse geschrieben hat und der sich auch sehr für dieses ominöse Album interessiert. Währenddessen geschehen in dem Haus in dem Heidi wohnt seltsame Dinge. Heidi sieht in dem leerstehenden Appartment Nr. 5 auf ihrer Etage eine Gestalt, die dort scheinbar wohnt. Ihre Vermieterin Lacy (Judy Geeson) versichert aber, dass sie nicht vermietet hat. Sie ist eine treue Freundin von Heidi und stellt dieser ihre beiden Schwestern Sonny (Dee Wallace) und Megan (Patricia Quinn) vor, die hellsichtige Megan will Heidi aus der Hand lesen. Später merkt Heidi, dass ihr Hund sich etwas seltsam benimmt und an der angeblich freien Wohnung Nr. 5 scharrt. Die Tür geht auf und schwupps befindet sich die neugierige Heidi mitten in der Hölle...
Ein sehr bemerkenswerter Film, den ich spontan zu den sehr guten neuen Horrorfilmen zähle. Natürlich ist diese ruhige Machart nach dem Vorbild europäischer Filme der 70er Jahre sicherlich nicht jedermanns Geschmack und die Höllenbilder, die der Alptraum für Heidi und für uns Zuschauer offenlegt sind künsterisch sehr ambitioniert. Doch die Furcht und die Paranoia die die Hauptfigru druchlebt überträgt sich gnadenlos auf den Betrachter dieses Szenarios, das zudem noch viele gute Einzelszenen beinhalten und sich sehr viel Zeit lässt
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne, kein Meisterwerk, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: [UK-Import]The Lords Of Salem DVD (DVD)
Dieser Film spaltet sicherlich nicht nur diejenigen, die Rob Zombies bisheriges Schaffen mochten und die ihn schlecht fanden, sondern auch die Rob Zombie-Filmfans unter sich. Denn "The Lords of Salem" ist anders als alle seine anderen Filme bisher. Das ist an sich nicht schlecht und hätte trotzdem zu einem weiteren Meisterwerk gereicht, aber das tat es nicht.

1) Wenig ausgearbeitete Figuren.
Was ich an Rob Zombies Filmen so mag, ist sein Auge für's Detail bei den Figuren, ob sie nur für fünf Minuten vorkommen oder eine Hauptrolle inne haben. Ganz gleich, jeder wird mit der nötigen Würde betrachtet. Darum funktionieren seine Gewalt-Exzesse auch so gut, weil sie emotional sind.
In "Lords of Salem" hat er dieses Talent von sich vernachlässigt und das merkt man leider. Die Schicksale der Figuren berühren nicht wirklich. Besonders bedenklich: Wenn der Haupt-Antagonist mehr Mitgefühl erweckt als die Hauptfigur, dann stimmt was nicht, würde ich sagen.

2) Keine durchdachte Struktur.
Auch wenn ich das abstrakte Feeling, das dieser Film vermittelt, mag, muss ich zugeben, die Szenenfolgen scheinen manchmal einfach nur willkürlich, als hätte Rob Zombie sich erst im Schneideraum darüber Gedanken gemacht, wo er welche Szene einfügt.

3) Zu viel wird angerissen und nicht weiter ausgeführt.
Vieles im Film bleibt unausgesprochen und wird nicht aufgelöst. Nun gut, nicht alles muss erklärt werden, aber in "The Lords of Salem" gibt es so viele Details, die bei näherer Betrachtung keinen Sinn machen, weil sie ohne Bezug bleiben.

Warum ich trotzdem 3,5 Sterne vergebe, obwohl es schon nach 2 Sternen klingt? Weil die Inszenierung mal wieder Rob Zombie-typisch äußerst atmosphärisch ist, unheimlich, bedrohlich, und man den typischen Humor seiner Filme wieder findet und der Film einfach schick aussieht, sodass man ihm sein geringes Budget gar nicht ansieht.

FAZIT: Weder ein Film für Horrorfans noch für (eingefleischte) Rob Zombie-Fans. Natürlich gibt es wieder welche, die diesen Film in den Himmel loben werden, aus welchem Grund auch immer. Mein Tipp: Erst das Buch lesen, das ausführlicher, intensiver und stringenter als der Film ist, und dann den Film genießen. Schade, dass er das Erlebnis "The Lords of Salem" auf zwei Medien aufteilte. Wäre das Buch so wie es ist als Film umgesetzt worden, hätte er ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Aber so bekommt "The Lords of Salem" insgesamt nur 4 Sterne, denn: der Film lässt zu wünschen übrig und Rob Zombie ist eben kein Schriftsteller.
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2.0 von 5 Sternen Das Buch war super, aber der Film kann leider gar nix, 27. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem (DVD)
...mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Schade, habe mir mehr erwartet, vor allem, da Rob Zombie ja mit dem zugehörigen Buch eigentlich eher aus der Reihe fiel. Dennoch fand ich es tatsächlich besser als den Film.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sooo schlecht, ist er nun wirklich nicht... bzw. ... eine Homage an den 60'er und 70'er Okkult-Film!, 2. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem [Blu-ray] (Blu-ray)
Tja... jetzt kann ich die ganzen schlechten Kritiken verstehn, die ich vorab gelesen und gehört habe. Aber bestätigen kann ich sie auch wieder nicht. Denn sooo schlecht ist der Film nun wirklich nicht.

Der Film ist eine Homage an den 60'er und 70'er Okkult-Film, von Filmen wie Rosemary's Baby, City of the Dead, The Wicker Man ect. der aber leider 30 Jahre zu spät kommt, ich denke nicht das daß groß der jüngeren Generation etwas damit anfangen kann, zumal er eben genau in diesem Stil gedreht ist. Die Leute haben sich mit Sicherheit auch etwas anderes Vorgestellt, nach Rob Zombie's bisherigen Filmen.

Die Filmproduktion stand zudem unter keinem guten Stern. Das lag unter anderem daran das Richard Lynch wärend der Dreharbeiten verstarb (R.I.P.), der eigentlich den Reverant Hawthorn spielte. Dessen Screentime war zu 60% abgedreht und das Material konnte nicht verwendet werden und der Charakter und Story wurden dann nur zum Teil mit einem anderen Schauspieler nachgedreht. Dann sprangen auch viele Schauspieler wärend der Dreharbeiten wieder ab, unter anderem Billy Drago und es wurde ein Teil der Story die mit Udo Kier gedreht wurde auch nicht verwendet. Desweiteren lag es wohl auch am sehr mageren Budget von 2,5 Millionen US $. Und das ziehmlich viel der original Roman Vorlage fehlt in der Film umsetztung (wie ja so oft)!

Ich muss sagen, der Film hat sehr gute Ansätze, die erste halbe Stunde ist sehr, in der Mitte zu langatmig und am Ende lässt er zu viel Fragen auf! Der größte Mangel sind wohl die zu wenig ausgearbeiten Charaktere, die Storyline und der mangelnde Schnitt, der aber angesichts der Hintergrundprobleme nicht verwunderlich ist.

Ansonsten ist Zombie's Film mal wieder genial in Optik, Score, Music und Auftritt markanter Persönlichkeiten der B-Movie Geschichte, unteranderem Meg Foster (verdammt, was für geile Augen)!!!

Ich lege jedem an Herz, einmal die original Roman Vorlage zu lesen, die weit aus besser ist als der Film!
Der Roman wird jetzt im Dezember auch zum ersten mal in deutscher Übersetzung veröffentlicht.
Und ist im Übrigen von Rob Zombie selbst geschrieben, also sein erster Roman sozusagen, den als Author und Comic Zeichner ist er ja schon länger tätig!

Also in anbetracht der Umstände, würde ich ihm eine 5/10 geben, aber eigentlich will ich ihn garnicht bewerten!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet gut und speziell..., 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem [Blu-ray] (Blu-ray)
Bin mit geteilter Meinung an den neuen Zombie heran, fand ich die Halloween Filme doch sehr enttäuschend und dachte schade um den Regisseur. Es war doch in den vorangegangen Filmen großes Potential.

Umso überraschter war ich von Lords of Salem, kommt dieser doch eher als klassischer Hexen- oder Gruselfilm mit leicht kranken Bildern daher. Visuell toll gemacht, mit teilweise sehr verstörenden Bildern, kurz und knapp um dem Kopf die weitere Arbeit zu überlassen. Habe mich stellenweise wie in einem italienischen Film der alten Schule gefühlt, gerade wenn nicht viel gesprochen wurde oder man einfach nicht wusste was soll das jetzt (oder auch Richtung Lynch etc.). Zu wenig von Ken Foree, aber schön das er noch immer einer der wenigen herausragenden Nebendarsteller schlechthin ist, auch wenn zu kurz. Überhaupt ist das ein kleines Nebendarsteller Aufgebot, was man auch nicht erwartet. Zu Sherri Moon brauch ich nichts zu sagen, fand nur die Brille etwas eigenartig :D

Score auch sehr interessant, insbesondere das Hexenlied sollte man mal laut über 5.1 hören, da wird einem echt anders.

Alles in allem, ein guter Film der jedoch nicht jeden Geschmack treffen wird, man muss sich darauf einlassen können. Von mir 4 Sterne und find es klasse das Rob wieder zurückgefunden hat zu interessanten, nicht unbedingt mainstreamtauglichen Filmen.

Cheers
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein anderer Zombie ... aber gut, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lords of Salem [Blu-ray] (Blu-ray)
Durch viele Vorab Rezensionen war ich irgendwie bocklos auf den Film geworden und habe mir Zeit gelassen, die viel früher erschienene Import Scheibe ignoriert und schnöde auf die deutsche gewartet (und selbst die habe ich erst viel später gekauft).
Zombie hat seinen Stil, den erkennt man schnell wenn man mit seinen Werken ein wenig vertraut ist und ein wenig Plan von Filmen hat. Mir hat gefallen, das er nicht wieder einen Horror-Film gemacht hat, sondern einen eigenen Weg geht und nicht den Werk des geringsten WIederstandes, denn sind wir ganz ehrlich, ein Horrorschinken im Stil der ersten drei, wäre wieder eingeschlagen, weil das einfach jeder erwartet hätte.
LoS erinnert an viele guten alten Filme der spät 70er und 80er, wo es eine ganze Menge der Hexengeschichten gab, die hier durchblicken. Sherri-Moon wieder in er Hauptrolle paßt famos und auch diverse andere Charaktere sind prima besetzt.

Finger weg für alle, die hier ein "House of 1000 Corpses", "Devils Rejects" oder "Halloween" vermuten - das war eine andere Baustelle!
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The Lords of Salem
The Lords of Salem von Udo Kier (DVD - 2013)
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