Kundenrezensionen


9 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gereiftes und überzeugendes Werk zur Volljährigkeit der Band
Mit „A Matter Of Trust“ präsentieren die Hamburger Jungs von Dark Age nun das achte Album in ihrer 18-jährigen Bandgeschichte. Ihren Stil hat die Band in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt: während man auf den ersten beiden Alben noch düsteren Dark Metal spielte, ging es schnell über astreinen Melodic Death Metal (ab...
Vor 14 Monaten von S. May veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Elektro-Pop-Metal-Enttäuschung- nichts mehr für alte Fans.
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Es ist unstrittig, dass "A Matter of Trust" handwerklich und musikalisch ein solides und gut produziertes Album geworden ist, aber diejenigen Dark Age-Fans, die bisher auf die metallischen Klänge der Band vertraut haben, sollten dieses Werk schnell abhaken. Man kann es sicherlich eine Weiterentwicklung der Band nennen, wenn man...
Vor 13 Monaten von Wackenmaniac veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gereiftes und überzeugendes Werk zur Volljährigkeit der Band, 6. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Mit „A Matter Of Trust“ präsentieren die Hamburger Jungs von Dark Age nun das achte Album in ihrer 18-jährigen Bandgeschichte. Ihren Stil hat die Band in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt: während man auf den ersten beiden Alben noch düsteren Dark Metal spielte, ging es schnell über astreinen Melodic Death Metal (ab „Insurrections“) bis zu einem Modern Metal mit einem immer höher werdenden Anteil Cleangesang.

Ich war einigermaßen schockiert, als die ersten Songauszüge des neuen Albums und das Musikvideo zur ersten Single „Afterlife“ veröffentlicht wurden. Kurzgeschorene Mittdreißiger in Lederoutfits spielen da eine Art Pop-Metal ohne Growls. Waren das noch Dark Age? Wo ist dieses rebellische, verzweifelte Atmosphäre aus früheren Tagen? Die Hassgesänge auf die Perversitäten unserer Gesellschaft und der Aufruf zur Revolution wie auf „Insurrections“?
Einige Jahre später setzen sie sich hochprofessionell vor die Kameras und zeigen auf Youtube jede Woche Ausschnitte aus der Produktion des Albums und wollen mich in bester Versicherungsvertreter-Manier überzeugen, warum ihr neuestes Werk das Ultimative ist. Die Jungs wissen, dass „A Matter Of Trust“ bei entsprechender Vermarktung das Potenzial hat, kommerziell erfolgreich zu werden. Mit ihren zahlreichen Ankündigungen und Appetizern schon Monate vorher auf Facebook haben sie auch ihr Möglichstes getan, die Münder der Fans zu wässern.

Doch nun, am 06.09.2013 ist es endlich so weit: Die Scheibe ist raus. Als Fan musste ich mich für das auf 400 Stück limitierte Box Set entscheiden, dessen Preis von 31,99€ gerade so vertretbar ist. Ein schickes Papp-Hochhaus, gefüllt mit einem einzigen Plektrum, einem einzigen Button, einem einzigen Sticker, einem Schlüsselanhänger, einer signierten Karte, Booklet, einer Bonus CD mit Covern und Remixes und zu guter Letzt der Scheibe selbst. Und nur auf diese Scheibe mit ihren elf Tracks kommt es schließlich an:

Die ersten beiden Songs „Nero“, die vorab publizierte Single „Afterlife“ sowie der fünfte Track „Don't Let The Devil Get Me“ zeigen ganz gut, wohin die Richtung geht. Eingängig, melodisch und verdammt groovig.
Weiter geht's mit „Out Of Time“ und „Fight!“: Yeah! Das ist Dark Age wie ich es liebe. Aggressive Strophen, hymnenhafte Hooklines und fetzende Gitarrensoli. Genau solche Songs sind ihre Stärke.
Ein besonderes Highlight ist für mich der Song „My Saviour“. Textlich ein sehr emotionales Bekenntnis zur Musik, mit dem sich jeder Musik(liebhab)er identifizieren kann. Den Refrain kann man schon beim ersten Hören mitgrölen. Trotzdem, die schönste Ode an die Musik bleibt für mich „Darkness Within“ von Machine Head.
„Glory“ und „The Great Escape“ fallen etwas ab. Ersteres ist eine leicht schleimige und langweilige Ballade. Beide sind einfach zu soft.
„Dark Sign“ ist ein starker, thematisch düsterer Song wiedermal mit passendem Sprachsample.
„The Locked In Syndrome“ ist durchzogen von Geigenklängen, die den Song noch dramatischer und spannender machen und einen besonderen Touch verleihen.
Das langsame und getragene „Onwards!“ lässt das Album ausklingen. Angenehm unaufgeregt, aber nichts Herausragendes.
Anspieltipps: „Fight!“, „My Saviour“, „Dark Sign“

Wenn etwas diese Band auszeichnet sind es für mich folgende Dinge: technische Perfektion von höchst versierten Musikern, recht tiefe und emotionale Texte sowie eingängige, große Melodien. An diesen Prinzipien hat sich kaum etwas verändert - all das bieten Dark Age auch noch mit „A Matter Of Trust“, obwohl der Fokus nun auf dem klaren Gesang liegt; Growls werden nur noch punktuell eingesetzt und rücken ebenso in den Hintergrund wie die geniale Gitarrenarbeit vom Leadgitarristen Jörn Schubert. Passende und wunderbar gefühlvolle Soli gibt es zwar immer noch genug, allerdings sind diese lange nicht so ausschweifend wie auf früheren Alben. Zugenommen haben dagegen die Synthie-Elemente, die sehr variantenreich genutzt werden und mit denen auch endlich mal der Keyboarder der Band sein Dasein rechtfertigt. Das Album wirkt sofort zugänglich und trotzdem kann man bei jedem Hören noch so viele musikalische Details und Feinheiten entdecken. Großartig!
Produziert wurde das Album wie schon die Vorgänger von Sänger und Gitarristen Eike Freese im Hamburger Hammer Studio. Der Sound klingt sehr modern und fett, aber nicht glattgebügelt. Gefällt mir und passt gut zum Gesamtbild.
Einzige Schwachstelle sind in meinen Ohren die immer sehr ähnlichen Songstrukturen. In Kombination mit den Melodiebögen wirken die Lieder so eingängig, wie das im Metalbereich vielleicht nur noch die „Farmer Boys“ geschafft haben. Abwechslung wird dadurch aber verhindert. Ich würde mir für das nächste Album einen ab und an progressiveren Aufbau wünschen.

Ich kann ich nur jedem, der etwas mit Metal oder härterem Rock anfangen kann, und nicht zuletzt den Fans der alten Alben empfehlen, „A Matter Of Trust“ eine Chance zu geben, sich auf die Musik einzulassen und dabei sämtliche Vorverurteilungen und Genre-Scheuklappen auszublenden. Auch wenn's pathetisch klingt: Ob Death Metal oder Rock; Musik hat seine Aufgabe erfüllt, wenn sie mich berührt. Und Dark Age schaffen das auch mit diesem Album.
Eine Sache des Vertrauens ist es, dass ich es den Jungs abnehme, dass dieses Album genau das ist, was sie als Musiker machen wollen. Und so klingt es auch – ein großartiges Werk und das Ergebnis einer jahrelangen, natürlich verlaufenen, menschlichen wie musikalischen Weiterentwicklung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Elektro-Pop-Metal-Enttäuschung- nichts mehr für alte Fans., 23. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Es ist unstrittig, dass "A Matter of Trust" handwerklich und musikalisch ein solides und gut produziertes Album geworden ist, aber diejenigen Dark Age-Fans, die bisher auf die metallischen Klänge der Band vertraut haben, sollten dieses Werk schnell abhaken. Man kann es sicherlich eine Weiterentwicklung der Band nennen, wenn man - ähnlich wie In Flames - mehr und mehr auf melancholische Pop-Strukturen bei den Songs setzt. Es werden so neue Fans erreicht und radiotauglich sind die Songs nebenbei betrachtet auch noch.
Für alle Metal-Fans die eine Metal-Attidtude sowie Metal-Riffing schätzen und live die geballte Faust hissen, ist dieses Album eine Elektro-Pop-Metal-Enttäuschung. Pop-Songs in Metal-Gewand - ob die Band das wirklich möchte? Ich befürchte, ja. Schade! Ihr wart mal eine geile Band!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen leicht poppig aber klasse, 6. September 2013
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Dark Age, eine Melodic Death Metal Institution aus Hamburg goes Pop!
Das waren meine ersten Gedanken zum siebten Album "A Matter Of Trust". Den Titel des Albums kann man wörtlich nehmen, kann ich der Band noch trauen, nur weil sie etwas massentauglichere Songs schreiben? Nach einem Durchlauf war mir klar: JA! Dark Age haben einfach gute Lieder und wirklich ein Händchen für Abwechslung und lassen niemals Langeweile aufkommen. Die soften Rockparts in Liedern wie "Afterlife" erinnern mich zwar mehr als einmal an die musikalisch kommerzielleren Labelkollegen A Life [Divided], aber das kann auch Zufall sein. Dark Age beweisen 2013 das sie sehr vielseitig sind und zwischen Melo Death und Gothic Metal auch eine kleine Elektrorock Schlagseite zeigen dürfen, ohne sich lächerlich zu machen. Hier passt alles zusammen und der Gesang von Eike Freese ist besser als bei mancher Band die früher eher derbere Musik gemacht haben. Die 11 Lieder sind meist unter vier Minuten und kommen so direkt auf den Punkt. Trotz aller Eingängigkeit wird auch mal wohl dosiert aggressiv gesungen. Das intelligent eingesetzte und nicht mit tausend Mal gehörten Sounds bestückte Keyboard gibt dem Album sehr interessante Farbtupfer. Auch wenn sicherlich der eine oder andere Hardliner das hier nicht gefallen wird, könnte Dark Age mit diesem verdammt guten und genreübergreifenden Werk bei etwas Konzertpromotion außerhalb Hamburgs der Durchbruch gelingen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Ich bin per Zufall auf das Album gestossen, als ich es beim Media Markt gesehen habe. Das Cover gefiel, und so wurde es mal probe gehört. Ich fand es von Anfang an Klasse, es versprüht eine dichte Atmosphäre und ist sehr melodisch, dazu die schöne Stimme des Sängers gekonnt eingesetzt (clean, growl und shout). Überwiegend wird mit normaler Stimme gesungen.

Auf jedenfall mal reinhören! Mit gefällts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modern Melodic (Death) Metal!, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (MP3-Download)
Zugegebenermaßen ist vom Melodic Death Metal nicht mehr viel übrig geblieben und anfangs war ich auch noch äußerst skeptisch, ob der angedeutete Stilwechsel so gut sein wird. Allerdings belehrt mich Dark Age da eines besseren! Das Album ist wirklich Hammer, tolle Songstrukturen, klasse Gitarrenarbeit, sehr guter Gesang und gekonnt gesetzte Growls/Screams (dezenter als im Vorgängeralbum "Acedia").

Insgesamt klingt das Album frisch und modern. Wesentlich besser als der angestaubte Standard-Melodic-Death-Sound den andere Bands so präsentieren.

Der absolute Top-Song des Albums ist für mich "Dark Sign". Mehr davon bitte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend erwachsenes Album!, 11. September 2013
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Den auf dem Vorgänger Acedia eingeschlagenen Weg geht die Band Dark Age aus Hamburg konsequent weiter. Vom ehemaligen Melodic Death Metal ist eigentlich nur noch Melodic Metal übriggeblieben. Dies heißt nun nicht, dass die Band mit Genrevertretern wie Helloween und Stratovarius in einen Topf geworfen werden sollte, dies ist dann doch eine komplett andere Baustelle.

Sänge Eike Freese singt nun vermehrt mit klarer Stimme, garstige Growls und Screams werden nur noch sehr sporadisch eingesetzt. A Matter Of Trust wird die alten Fans der Band, welche immerhin schon seit 20 Jahren konstant Alben veröffentlicht, vielleicht ein wenig verschrecken, vielleicht sollten aber genau diese Fans ein wenig Vertrauen in das neue Album haben, denn schon der Opener “Nero“ zeigt, wie gut Dark Age inzwischen darin sind Songs spannend aufzubauen. Feine Keyboardklänge, spannender Gesang und geschickt akzentuierte Rhythmen machen den Song zu einem Ohrwurm. “Afterlive“ nimmt diesen Faden auf und fügt den oben genannten Zutaten noch eine gehörige Portion Groove hinzu. Toll!

Mein persönliches Highlight von A Matter Of Trust ist “My Saviour“. Der durchaus etwas melancholiche Song überzeugt durch emotionale Tiefe und gelungene Gitarrenriffs.

Ausfälle gibt es auf A Matter Of Trust nicht, somit kann ich das Album allen Fans von melodischem und modernem Metal ans Herz legen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen DARK AGE mit neuem Sound, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
DARK AGE haben sich im Laufe ihrer Karriere immer kontinuierlich verändert und meist glich kein Album dem Vorgänger. Ob man diese Veränderung als Vorteil oder als Nachteil ansieht bleibt Geschmackssache, bei machen Bands konnte ich mich damit anfreunden, z.B. bei AMORPHIS, bei anderen Bands fehlte mir durch die Neuausrichtung was, z.B. bei OPETH.

Als Melodic Death Metal Band gestartet, wurden im Laufe der Zeit die Growls mehr und mehr durch Klargesang und die Metalanteile durch Modern Rock ersetzt. Mittlerweile sind die Growls nahezu komplett verschwunden und die klare Stimme bestimmt eindeutig den Sound, auch wenn hin und wieder zur Auflockerung noch etwas gegrölt wird. Auch die schon immer vorhandenen Keyboards wurden noch mehr in den Vordergrund gerückt. Damit bewegen sich DARK AGE jetzt eher im Goth Rock/Dark Metal Umfeld und erinnern mich zuweilen an eine weniger plüschige Version von HIM, an PARADISE LOST zu „Host“-Zeiten oder das fantastische Debüt von 30 SECONDS TO MARS.

Trotz der mittlerweile deutlich weniger metallischen Ausrichtung zeigen die Gitarren aber meiner Meinung nach immer noch genügend Präsenz, sodass das Ganze nicht zu seicht wird. Allerdings sind die Riffs tatsächlich deutlich zahmer ausgefallen als auf den alten Scheiben.

Fazit: Wer sich am poppigeren Soundgewand nicht stört, bekommt jedenfalls wieder ein gutes Album, denn DARK AGE haben es immer noch drauf, tolle Songs mit großartigen Melodien zu schreiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Gelungener Schritt in eine neue Richtung, 9. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (MP3-Download)
Vorneweg, das Album ist erstklassig produziert. Ich war zuerst sehr skeptisch, da ich großer Dark Age Fan bin, aber ich wurde Lügen gestraft, dass ich den Jungs nicht vertraut habe.

Gleich das Introsolo von Nero macht klar: Wir sind immernoch Dark Age und wir sind mit uns im reinen. Die Solos sind durchweg super bis genial, auch finden sich schöne Riffs, aber gerade in den Refrains fehlen mir anständige Riffs die auch alleine stehen könnten, die nur durch den PHÄNOMENALEN Gesang von Eike getragen werden. Jörn hat schöne Solos dazugezaubert und Martin super Ambient Sound und Melodien die recht stark für die fehlenden, markanten Riffs entschädigen. Ich glaube das Andre ein bisschen unterfordert war, aber ist nur mein persönlicher Eindruck. Man merkt, dass sie zusammen an allen Ecken und Enden gefeilt haben, um ein großartiges Werk abzuliefern. Das haben sie auch durchaus geschafft, da es sich jedoch um eine subjektive Bewertung handelt und ich doch recht eingefleischter Metaller bin, sind mir ein paar Songs zu sehr aus dem Ruder gelaufen.

Dazu nenne ich ein paar genauere Stellen, da haben wir beispielsweise den Refrain von Out Of Time, der mir zu poppig und kraftlos ist, nachdem die Strophen richtig Energie aufbauen, die Eike dann aber irgendwie verpuffen lässt, nur Andre mit seiner Doublebass versucht es, aber die anderen ziehen irgendwie nicht mit. Alex Bass gibt den Gitarren noch mal ein bisschen Bums hinters geschrubbe. Die Bridge ist aber auch super. Als nächstes The Great Escape, welches sich zwar super anhört, aber für mich im Refrain zu viel ins poppige abgleitet, mit den einseitig rumkrebsenden Gitarren und dem etwas einlullenden Melodiegeklimper im Hintergrund. Bridge ist super. Bevor sich der erste fälschlicherweise denkt: "Typisch Metaller will immer nur das auf die Kack* gehauen wird.", ist Glory ein super Gegenbeispiel. Ruhig und Gefühlvoll fügen sich Melodien und Gesang zusammen, während die Gitarre im Refrain ein super Fundament bietet, sodass es mir einen Schauer über den Rücken jagt, während The Great Escape sich einfach nur nett vor sich hin plätschert.

So, dass war's jetzt aber mit Kritik, alle anderen Lieder super, egal ob das etwas schnellere metallischere Fight! oder das epische Onwards!. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung, auch für Fans, das sollte man sich wirklich geben. Leider habe ich mir wegen meiner Sekpsis nur den MP3 Download geholt, was ich bitter bereut habe und nun lieber die CD oder gar die Box-Edition haben würde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen OMG, es ist Pop!, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Trust (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Mir muss mal einer mal erklären was an dieser Scheibe noch Metal ist. Da ist im Ansatz kein Metal vorhanden, das Ding geht eher Richtung Rock. Ich würde sowas Absturtz nenne, wie seinerzeit Nightwish. Will man hier mit aller Macht in die TOP 10 Pop-Charts? Das Ding ist mies und in gewisser Maßen ein "Verrat" an seine Hörerschaft. Acedia war schon grenzwertig... Wenn Metal-Bands ihren Stil ändern hat für mich schon immer was grenzwertiges gehabt. Z.B. Metallica: Einst eine super Thrash-Band bis zum denkwürdigem Tag, als sie Nothing Else Matters der Öffentlichkeit zugetragen haben. Was dann folgte ist jedem klar...

Warum sowas als "Erwachsen" bezeichnet wird ist mir mehr als schleierhaft. Soll wohl eine Worthülse sein die ohne Bedeutung bedeutungsschwanger in der Luft liegt?! Was soll das überhaupt bedeuten? Mayhem ist für kleine Kinder? Deicide für die Marienkäfergruppe im Kindergarten?. Nein, vielleicht technische Raffinesse? Nur weil jemand ein paar Tasten auf ein Keyboard drücken kann ist das noch lange keine Raffinesse. Es ist auch nicht "erwachsen" wenn ein neues Album möglichst "komplizierte" Songstrukturen aufweist; der rote Faden oder die Klarheit verwischt wird. Was nicht unbedingt auf dieses Album zutrifft.

Wer also auf rockigen Pop steht, kann hier gefahrlos zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

A Matter of Trust
A Matter of Trust von Dark Age
MP3-Album kaufenEUR 9,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen