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Usa (CD/Dvd-Audio)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
nun das ist eines von zwei offiziell erstehbaren live-aufnahme aus der ersten phase dieser einzigartigen und vielleicht innovativsten progrockbands der frühen 70er jahre.

eine davon - earthbound - ist ein klangliches desaster und nur für ganz harte fans erträglich.

ich hatte die USA mal als platte, spielte sie oft, irgendwann war sie weg und ich habe sie seit jahren nicht mehr gehört und nun als CD nachgekauft.

nun muss ich sagen, dass die scheibe schlecht gealtert ist und auch die üblichen meinungen, dass KC nur live wirklich gut waren, teile ich keineswegs. lebt diese komplexe musik - will man sie vollständig erleben - doch auch sehr von sauberer studiotechnik, overdubs und zusätzlich eingesetzten studiomusikern.

hier werkeln robert fripp mit seiner automatenhaft gespielten e-gitarre, bill bruford mit fantastischer schlagzeugarbeit, john wetton mit aussergewöhnlichen bassfiguren und toller stimme sowie david cross, der mitunter seinen wimmerkasten fast zersägt, schnörkellos und kraftvoll dahin.

die pathetischen melodien im ersten teil münden über "asbury park" und "easy money" in den klirrenden, krachenden "21st century schizoid man", ein verzerrter, komplexer und überhaupt ganz arger hardrocksong, um dann bei "fracture" absolut und endgültig dekonstruiert zu werden...

am ende wird dann mit "starless" das ganze spektrum - pathetisch, fahrt aufnehmend, exzessiv - quasi im schnellgang nochmals durchgenommen. großartig gespielt, aber ich ziehe die kathetralik der studioversion eindeutig vor.

die tonqualität ist zwar wesentlich besser als bei "earthbound" aber bei aller liebe bestenfalls als "nicht ganz schlecht" zu bezeichnen. so war das halt, damals 1975, wenn einfach irgendwie das band mitgelaufen ist.

trotzdem, mehr als ein stern abzug geht hier nicht, zu gut ist in summe das angebot.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2002
Mit den beiden Live-Platten aus der ersten King-Crimson-Phase hatte Band-Mastermind Robert Fripp offensichtlich einige Schwierigkeiten. Erst mit deutlicher Verspätung wurden "USA" und "Earthbound" in neu abgemischter Fassung wiederveröffentlicht.
Für "USA" bedeutet diese Verzögerung, dass die CD fast schon überflüssig geworden ist. Die CD-Box "The Great Deceiver", aber auch die Veröffentlichungen im King Crimson Collector's Club haben alle Titel auf "USA" mit Ausnahme von "Asbury Park" schon vor geraumer Zeit wieder verfügbar gemacht - teilweise in besserer Qualität (einige Violin- und keyboardspuren auf "USA" mussten seinerzeit nachträglich von Eddie Jobson eingespielt werden). Was "USA" trotzdem empfehlenswert macht, ist zum einen der erwähnte Track "Asbury Park", der die Band ungewohnt funky zeigt; zum anderen bietet sich für KC-Neueinsteiger hier eine gute Gelegenheit, die Band in ihrer besten Phase in den 70er Jahren zu hören. An stilstischen Konventionen kaum interessiert und radikal improvisierend nehmen King Crimson da vieles vorweg, was 20 jahre später unter dem Etikett "Postrock" gefeiert wurde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2003
Mag sein, dass das "Great Deceiver"-Boxset nebst diversen anderen Veröffentlichungen eine Neuauflage der "USA" überflüssig gemacht hat. Aber wer eben nicht das teure Boxset sein eigen nennt, bekommt mit der "USA" eine Breitseite King Crimson sondergleichen. Schade, dass ich zu dem Zeitpunkt, an dem "USA" aufgenommen wurde, noch (fast) in den Windeln lag.
Nach dem Fripp/Eno-Soundscape "Walk on No Pussyfooting" kracht "Larks Tongues in Aspic" wahnsinnig aggressiv, packend und mit einem fast irrwitzigen Tempo heraus, die die Studioversion einfach hinwegfegt. "Lament" und "Exiles" folgen, nicht minder packend, während die Improvisation "Ashbury Park" einen guten Teil von "Easy Money" auffrißt. Der Wahnsinn aber ist das paranoide Meisterwerk "21st Century Schizoid Man", bei dem die Musik ausrastet, abfährt, entgleist und sich in einen irrwitzigen, wahnsinnigen Taumel hineinsteigert, bei dem auch der letzte Rest Rationalität im Wahnsinn untergeht. Wer die "USA" nicht hat, verpaßt etwas.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2013
Discipline und Three of a perfect Pair waren meine ersten beiden K.C. Alben, die ich gekauft habe - vor ca. 25 Jahren - leider habe ich die andren Alben von K.C. nicht beachtet - leider!

Das was die Jungs hier abliefern zeigt einfach dass von Old School sicher nciht zu sprechen ist - das könnte genauso heute aufgenommen sein und wäre immer noch genial - es macht Sinn auch und vor allem nach hinten zu blicken. Was so manche band in dieser Zeit abgeliefert hat ist sensationell.

Das gilt genauso für E.L&P - aber beste daran ist die Tatsache, dass es hochauflösende DVD-As hiervon gibt - sehr genial.

Ich hab mir alle DVD-As gekauft von K.C. und sie sind allesamt sehr gut gemacht - doch USA bringt trotz nicht so tollem Klang das Feeling am besten rüber - das zeigt wieder mal dass es eben nicht nur um die Technik geht sondern vor allem um Inspiration und musikalische Leidenschaft.
Zugegeben der Weg zu K.C. mag für machen ein weiter sein - keine leicht zu verstehenden Melodien und sperrige und zuweilen kantige Passagen machen es dem Anfänger schwer.

Sobald man sich auf die Musik eingelassen hat ist eine Offenbarung - das Wort trifft es am besten.

Schade, dass es so wenige Bands auf diesem Niveau gegeben hat und gibt
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2003
Man kann mit Worten nur schlecht beschreiben, wie sehr sich die Kraft der sicher besten King Crimson - Formation in diesem Live - Mitschnitt mitteilt, man muß das einfach hören. King Crimson "USA" war lange Zeit das einzige Live Dokument der Band aus den Jahren 1973-1974, bevor uns CDs, wie z.B. "The Great Deceiver" oder "The Night Watch" zu Verfügung standen. Und trotz dieser starken Konkurrenz ist K.C. "USA" der einzige Tonträger, auf dem das vollkommen unbeachtete "Asbury Park" zu hören ist. Allein wegen diesem Stück lohnt sich die Anschaffung der gesammten CD. "Asbury Park" demonstriert in phänomenaler Weise die Kraft des Imprvisationskönnens der damaligen Band, nie war Bill Bruford so klar und interessant, selten Fripp so Crimson - typisch. Für mich, abgesehen von "Starless" bzw. "Pictures of a city" das beste Stück von King Crimson überhaupt, weswegen sich allein wegen "Asbury Park" der Kauf der ganzen CD lohnt!
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Ich halte ja diese letzte Inkarnation der 70iger für mich die beste KC- Besetzung, Fripp für einen der besten Gitarristen und Bruford ist sowieso einer der besten Schlagzeuger der Jazz - u. Rockmusik.
Am liebsten höre ich sowieso die meisten Bands lieber Live als im Studio, so auch KC. Von daher mache ich bei der Qualität des Sounds keine Abstriche. Gibt schlimmeres. Wichtig ist, dass es die platte überhaupt offiziell auf CD gibt, gab es die lange Zeit nur als Bootleg.

Inzwischen gibt es ja Unmengen Live Material offiziell über das Label von Fripp. Wenn auch teilweise recht kompliziert über Import oder download.
Immerhin hat auch Fripp die Zeichen der Zeit erkannt und gibt Live Material frei. Die Grateful Dead, Phish, Allman Brothers und ihre Ableger, Caravan und einige wenige andere haben das auch begriffen.

Schön, dass auch ein wenig Bonus dazu kam und die LP auf 67 Minuten für die CD gestreckt worden ist.
Starkes Album einer tollen Gruppe. Nicht jedermanns Sache, zugegebenermaßen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2012
Wenn wir Anfang der 70er Jahre auf unseren Keller-Parties die Mädels ärgern wollten, legten wir "21st century schizoid man" von King Crimson auf den Plattenteller. Die jungen Damen, vielfach Sweet- und T.Rex-Fans, suchten dann immer schnell das Weite, um sich frisch zu machen oder draußen zu rauchen. Zu schräg, zu aggressiv war unseren Holden der Song, der da aus den Boxen dröhnte. "21st century schizoid man" findet sich auch auf "USA". Es handelt sich dabei um die zweite Live-Scheibe der Band von Gitarrist und Songschreiber Robert Fripp. Während einer US-Tour im Jahr 1974 mitgeschnitten dokumentiert das Album den einzigartigen King Crimson-Sound völlig ungeschminkt. Metallisch-harte Klänge wechseln mit fast lyrisch-zarten Songs ab. Auch innerhalb von einzelnen Titeln gibt es krachend-harte, manchmal atonale Passagen, die dann durch sanfte Tonfolgen unterbrochen werden. Die Frippschen Gitarreneskapaden sowie Mellotron-Künste und David Cross' irrlichternde Geigenklänge und Keyboard-Beiträge verbinden sich in den Songs zu einem außergewöhnlichen Klanggebilde. Die kraftvolle Stimme John Wettons passt dabei sehr gut zum komplexen Songmaterial der Band. Zudem leistet der Mann einen Klasse-Job am Bass. So wühlt er sich regelrecht durch die nahtlos ineinander übergehenden "Asbury Park" und "Easy money". Schlagzeuger Bill Bruford schließlich, früher bei Yes, grundiert das Ganze mit raffinierten und zugleich kraftvollen Beats. Übrigens mischt auch Eddie Jobson (ex-Curved Air, Roxy Music) mit Violine und Piano auf drei Titeln mit. Neben der Crimson-Hymne "21st century schizoid man" gefällt mir besonders das lyrisch-zarte "Exiles" vom "Larks' tongues in aspic"-Album. Der Qualität der Musik entspricht die Tonqualität der CD leider nicht ganz. Die Aufnahmen sollen zwar digital überarbeitet sein. Richtig toll klingen sie gleichwohl nicht. Zudem wird "Easy money" unschön ausgeblendet. Fast könnte man deshalb auf den Gedanken kommen, daß nicht die Original-Bänder bearbeitet worden sind, sondern eine gut erhaltene Vinyl-Ausgabe dafür herhalten mußte. Sei's drum, selbst anno 2012 höre ich die Scheibe noch gerne. Ob die Mädels von damals, jetzt Damen im reiferen Alter, auch heute noch - im Zeitalter von Techno, Rap etc. - um King Crimson einen Bogen machen würden?
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2007
Platte auflegen (äh, früher war das so), und dann geht es los, eine wilde Reise durch die Tiefen - ein Klangerlebnis der Sonderklasse. Ich widerspreche dem Vorreszensenten: Ohne Drogen gefaellt mir die Scheibe mit Abstand besser. Das ist so wie Bach hoeren, man kann es nicht verstehen, wenn man benebelt ist: dafuer ist eigentlich sinnvoller, klaren Kopfes zu versuchen, die Klangkonstruktion nachzuvollziehen... Fripp selbst kann ich mir nicht vorstellen, diese Musik bekifft komponiert oder gespielt zu haben (wobei ja vieles moeglich sein kann, was weiss ich schon)
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