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Beethoven: The Late Piano Sonatas
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TOP 500 REZENSENTam 16. August 2013
Zunächst könnte man sich fast ob des Muts wundern, den hier ein junger Pianist an den Tag legt: die späten Klaviersonaten von Beethoven als Debüt-Solo-Album, das spricht für ein großes Selbstbewußtsein auf Seiten des Künstlers. Und im Falle von I. Levit ist das absolut berechtigt. Er gilt seit noch gar nicht allzu langer Zeit als einer der shooting stars der jungen Pianisten-Szene und wenn man diese Aufnahme hört, dann weiß man auch, warum. Er stürzt sich mit Verve und großer Leidenschaft in diesen zerklüfteten Kosmos des Beethoven'schen Spätwerks, ist dabei natürlich technisch auf höchstem Niveau, erfaßt aber die Werke auch in ihrer tiefen Dimension. Ungemein sanglich, mit ganz wunderbar differenziertem Anschlag, spannend, nie glättend. In den Ecksätzen spielt er die Schroffheit der Werke ebenso aus, wie er in den langsamen Sätzen ganz wundervoll "atmet" und mit der nötigen Ruhe den emotionalen Gehalt der Werke gestaltet. Man höre sich nur das Adagio der Hammerklaviersonate als Beispiel an, wie er hier ganz lyrisch, berührt und berührend diese wundervolle Musik gestaltet. Und er schafft es, eben auch die Werke in ihrer Ganzheit zu gestalten, die Brüche im Werk so zu spielen, dass er sie nicht glättet und doch nie den Spannungsbogen über die Sonaten hinweg verliert. Und im "Himmel" sind wir dann in der letzten Sonate, die er absolut mitreißend gestaltet. Schwungvoll, "swingend" zu Beginn, ätherisch verklingend am Ende. Ganz große Kunst.
Levit reiht sich mit diesen Aufnahmen unter den ganz großen Beethoven-Interpreten ein. Chapeau.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2015
Zur Zeit meine mir liebste Aufnahme der Hammerklaviersonate. Mag es unter den Hunderten von Aufnahmen noch Interessantere, "bessere" geben, ich allerdings muss bis Marija Judina zurückgehen, um eine noch kompromisslosere Version zu hören.
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31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2013
schon vom kultur-tv als sog. jahrhundert-newcomer medial geadelt,
habe ich mir levits junge beethoven-potenz nunmehr auch an- und nachgehört.
wirklich grosse (beethoven) pianisten (von a-z), von arrau bis zimerman, tot oder
noch lebendig, würden sich angesichts solchen pr-hypes um einen youngster in
den mittzwanzigern nur achselzuckend wundern.

immerhin, igor levit spielt allemal technisch höchst versiert wie virtuos klavier,
und allemal höchst klangschön, high-tech, und auch musikalisch nicht verkehrt,
in modern common sense.
verglichen mit z.b. dem 30er jahre schnabel, der als erster pianist alle beethoven sonaten
en-suite für die neue schallplatte (nun auf cd) einspielte, ist levit rein pianistisch (technisch)
allemal überlegen, jedoch keineswegs im intelligiblen, gestalterischen sinn.
klangschön-perfekt-organisiertes spiel und gestalterisch sinnvolle artikulation sind
durchaus nicht einerlei, oder: flinkes fingerspiel heisst noch kein erfühltes semplice
cantabile, kein brio-appassionato.
schnabel spielte hörbar das technisch-metronomisch grenzgängerische, tempomässig
ausserordentliche des tauben, späten beethoven, der sich nicht mehr ums instrument
scherte, mit pianistischen defiziten, aber extrem ausdrucksscharf, im leisen wie lauten.
und pollini - der vergleich drängt sich repertoire- und altersmässig besonders auf, auch
wenn seine massstabsetzende und unübertroffene aufnahme fast vierzig jahre her ist -
pollini spielt ebenso virtuos, jedoch schlichtweg auf einer höheren ebene geistiger durch-
formulierung des musikalischen materials.The Originals - Beethoven
auch levit beherrscht sein instrument als ein artistischer könner, leider in heutigen, multimedia-
zeitbezügen, adäquat der superben audiotechnik der sony, wie ein top-trainierter piano-man,
der seinen part, hier beethoven, souverän beherrscht, jedoch (noch) ohne die
essentielle vermittlung der klangkonstruktionen (und visionen) des späten, tauben beethovens
und seines inneren, rein geistigen ohrs: glatt-perlend-lupenreiner klang-?
sodenn, ein üppig klingendes und gut gespieltes beethoven album, jedoch keinesfalls ein
musikalisch überragendes.

p.s. wer tiefenscharf artikulierte interpretationen und ebenso klangschöne der sonaten opp.101,
106 u.a.m. hören möchte, sollte unbedingt zu claudio arrau greifen, der mitte der 60er jahre für
die philips-comp. und nunmehr in div. neukompilierten gesamtaufnahmen seine beethovensicht einspielte.
die musikalisch div. einsichten sind eklatant.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
Igor Levit ist mir schon früh durch seine strenge, ernsthafte und gewichtige Interpretation Beethovenscher Sonaten aufgefallen. In dieser Aufnahme der bedeutendsten Werke der Klavierliteratur überhaupt bestätigt sich mein früherer Eindruck. Man wird mit Igor Levit rechnen müssen, wenn es um meisterliche Interpretation geht. Ich erwarte mit Spannung die Erweiterung seines Repertoires.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2013
Unserer gesamten Familie hat diese Aufnahme sehr gut gefallen - die Sonaten klingen so klar und warm, dass wir hoffen, dass in den nächsten Jahren viele weitere (am liebten alle) Beethoven-Sonaten von Igor Levit aufgenommen werden.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2013
Ich kenne die Einspielung der letzten Beethoven-Sonaten bisher nur von dem "großen Alten" - von Alfred Brendel. Igor Levit ist ein brillanter, sehr junger Pianist und seine Interpretation ist jung und suchend, zeigt Empfindsamkeit und einen großen Willen.
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2013
sorry, a second time around:
nicht schlecht für einen versierten newcomer,
der blendend klavier spielen kann, affekt- und
akzentreich zu interpretieren weiss, jedoch
noch allemal nur spielerisch glatt-perfekt und
zu wenig interpretatorisch einfalls-reich.
here's beethoven - and you-?
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2013
ja, das gefällt mir sehr! hatte die Sonaten länger nicht gehört und war sozusagen verzückt!es könnten noch ein paar mehr sein! vielleicht kommt eine Fortsetzung.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2013
Hervorragender Klang, atemberaubendes Tempo und doch äußerst feinfühlige Pianostellen. Unbedingte Empfehlung für alle Klaviermusikfans! Siehe auch heutige F.A.S. (M.Biller und Co...)
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2013
Wundervoll! Endlich mal wieder ein junger Pianist,
den man nicht überhören kann.
Ich höre sein Spiel so, las seien die Sonaten
ganz neu!
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