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Kundenrezensionen

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am 20. September 2013
Endlich legt uns Samantha Fish ihr neues Opus „Black Wind Howlin'“ vor. Bereits von der ersten Platte „Runaways“ war ich begeistert und somit guter Dinge, daß uns die Musikerin wieder einmal anspruchsvollen Blues(rock) und Artverwandtes präsentiert.

Mit dem kleinen Nischenlabel „Ruf Records“ hat die Musikerin den richten Partner gefunden, dort stehen bereits unter anderem Royal Southern Brotherhood, Joanne Shawn Taylor und Devon Allman unter Vertrag und die genannten Künstler haben in jüngster Vergangenheit gute Scheiben vorgelegt.

Als Produzent des Albums fungiert der in der Szene bestens bekannte Mike Zito, der auch Gitarrenarbeit und Backgroundvocals übernimmt.

Eher rockiges Highlight für mich ist das Stück „Lay it down“, trockene Gitarrenlicks mit superber Stimme. Bei den Titeln „Sucker born“ und „ Over you“ stellt Fish Ihre guten Fähigkeiten als Slide Gitarristin unter Beweis. Auch die Harp, die von Johnny Sansone auf dem Titel „Sucker born“ geblasen wird, geht unter die Haut. Beim letzten Lied gelingt ein kleiner Ausflug in Richtung „Country“, größtenteils durch den Einsatz von Geige, die in bester Blues Grass Manier vorgetragen wird.

Werfe ich einen Blick auf die Studiobesetzung der Aufnahme ist es nicht verwunderlich, daß die Rhytmusgruppe derart gut groovt, Mike Zito hat die halbe Band von Southern Brotherhood für die Aufnahmen engagiert.
Das Booklet liefert die kompletten Lyrics und Hintergrundinformationen zu den Liedern.

Das neue Werk bedient (das ist keine Überraschung) nicht die Blues Puristen, Samantha Fish mag sich nicht auf eine Nische festlegen. Eine Rory Block wird authentischeren Country Blues spielen, aber Ihre Gesangsarbeit finde ich nicht so gut wie bei Samantha Fisch, und die Dame ist erst 26.

Das neue Werk bewegt sich auf Augenhöhe zum dem superben Vorgängeralbum, für mich ein schönes Musikhighlight.
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am 24. September 2013
Hier gibt's Bluesrock vom Feinsten. Nicht ganz so in genialer Einfachheit, wie das erste Album, sondern deutlich aufwendiger arrangiert, aber wieder echt Sahne.
Ein klassisch dreckiger, rockiger Sound, nach wie vor tolle Stimme, alles hörbar Handarbeit und es kracht einfach! Die leisen Stücke (z.B. Nr.5: Over you) haben etwas countryhaftes, was mich zuerst irritiert hat, passt aber ab dem dritten Hören durchaus.
Ich empfehle das erste und vierte Stück (Miles to go und Sucker born) als Anspieltipp. Wer da die Füße stillhalten kann, sollte das Valium absetzen...
Fazit: das beste Album, das ich dieses Jahr gekauft habe.
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am 21. Oktober 2013
Die zweite CD von Samantha Fish ist deutlich aufwendiger im Studio bearbeitet als die erste und hat deshalb einen mehr am mainstream-bluesrock in den USA orientierten Touch. Verglichen mit ihrer ersten Scheibe "Runaway" fand ich einige Titel zuerst ein wenig überproduziert. Aber andererseits wird hier wahrscheinlich auch einfach mal ausgelotet, was musikalisch bei Samantha Fish geht. Alles in allem ist sie top und überzeugend. Vor allem der Titel "Black Wind Howling" ist sensationell, vor allem auch deshalb, weil in diesem Fall das Gitarrensolo sehr authentisch live aufgenommen wurde. Da dudelt und jaddelt nix wie bei den männlichen Protagonisten fortgeschritteneren Bluesrock-Alters allenthalben zu hören. Samantha Fish hats definitiv drauf und ist auf dem richtigen Weg.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. September 2013
Mit Recht: gibt es doch durchaus viele sehr gute Veröffentlichungen von Ladies im Blues. Samantha Fish beweist mit dem, soweit ich weiß, 2. Album für das RUF-Label "Black winds howlin" wohin der Wind weht und wo er herkommt. Vom Blues in den Rock - gute Stimme, knackige Band und "hell of a drive" hat sie. Die Band kommt ohne Keyboards in klassischer Besetzung her und braucht auch nicht mehr. Gute Produktion, rau und nicht unnötig geglättet, ich würd es gerne live sehen, was ich hier höre. Aktueller Blues Rock at it's best - Kompliment!
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am 26. März 2014
Der allgemeinen Lobhudelei mag ich mich nicht bedingungslos anschließen. Es liegt bestimmt nicht in meiner Absicht, Samantha schlecht zu machen, im Gegenteil: Als Songwriterin ist sie klasse und als Sängerin erst recht.

Meine Mäkelei muss ich vor dem Hintergrund verständlich machen, dass ich nun einmal ein Gitarren-Junkie bin (Johnny Winter ist seit jeher mein Lieblings-Bluesmucker). - Dem jetzt sicherlich keimenden Protestgeschrei möchte ich von vornherein Einhalt gebieten: Ich bin mir durchaus bewusst, dass in gutem Bluesrock nicht zwangsläufig auch rumgedudelt werden muss! Aber ich steh' nun mal drauf ...

Mich stört, dass Samantha Fish zum nicht unerheblichen Teil Sachen zum Besten gibt, die allenfalls Schulband-Niveau sind. Als ich „Runaway“ zum ersten Mal hörte, sah ich das noch nicht so eng: Ich hörte Talent und Blues-Feeling und sah gerne über verpatzte Noten oder Tempi hinweg. „Das wird schon“, sagte ich mir (und möchte weder großkotzig noch sexistisch erscheinen!). Rund 2 Jahre waren aber bis „Black Wind Howlin'“ vergangen – und da ist nichts „geworden“! Samantha Fish stellt sich eher linkisch an, als dass sie (wie ich das kürzlich irgendwo las, ich weiß nicht mehr, wo) als „Guitar Slinger“ bezeichnet werden dürfte. Und wenn dann mal ein richtig gutes Gitarrensolo kommt, steckt vermutlich Mike Zito dahinter ...

Wer sich auf Gitarrensoli ein Ei pellt, kann sich auf meine Kritik ruhig ein ebensolches pellen. Meine Worte richten sich an Leute, die dieselben Prioritäten setzen wie ich.
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am 31. August 2014
aber auch nicht berauschend. Ich hatte mich in der letzten Zeit etwas im Internet umgetan, um nach interessanten Frauenstimmen zu suchen. Dann ist Dana Fuchs um Längen stimmgewaltiger
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am 2. Juni 2014
Ich habe S.Fish vor ein paar Monaten live gesehen. Sie kann gut klampfen und gut singen. Diese Scheibe ist gut gemacht.
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