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am 16. August 2013
Chennai Express ist eine romantische Komödie mit etwas Action und furiosem Tempo, die am 08.08.2013 zum ersten Mal in den indischen Kinos gezeigt wurde. Die Regie führte Rohit Shetty, der bekanntlich mit einigen Filmen (u.a. 3 x Golmaal, Singham, Bol Bachchan) kommerziell sehr erfolgreich war, während Gauri Khan für die Produktionsfirma Red Chillies Entertainment Verantwortung übernahm. CE ist die erste Zusammenarbeit zwischen Shah Rukh Khan und Rohit Shetty.
Im Film treffen nach ihrem genialen Einstand in Om Shanti Om Deepika Padukone und Shah Rukh Khan wieder aufeinander.
Es sei mir gestattet, auch Siddharth Roy Kapur und natürlich Ronnie Screwvala zu erwähnen, die für die Vertriebsfirma UTV mit dabei waren und deren Schaffen sich wie meine Lieblingsfilmliste liest.
Die Dialoge schrieben die für Komödien bekannten Farhad und Sajid.

Die Filmrollen sind ganz hervorragend besetzt:

- Deepika Padukone als Meena Lochni (Meenamma) Azhagusundaram,
die nach ihrem grandiosen Hit in YJHD gleich den nächsten Erfolg feiert. Sie kann in diesem Film nicht nur ihr ausgezeichnetes schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, sondern auch ihre komödiantische Seite zeigen. Diese Mimik...diese Augen! Wunderbar. Und da ich Hindifilme gern auch im Original schaue kann ich bei dieser Rezension auch auf ihr Sprachtalent verweisen. Hören und Spaß haben! (Und ja, die berühmte Zugszene aus DDLJ, die gibt es...)

- Shah Rukh Khan als Rahul Mithaiwala,
der damit zumindest dem Filmnamen nach an seine Erfolge in Darr, DTPH und KKKG anknüpft. (Es ist jetzt der 8. Film, in dem er den Namen Rahul trägt.) Wie umschreibe ich diese Leistung am besten, ohne ständig in Superlative zu verfallen? Großartig trifft es doch nur im Ansatz. Darum halte ich mich zurück und überlasse euch herzlich gern das Vergnügen, unseren Shah Rukh in diesem wunderbaren Film zu erleben!
Wobei ich allerdings einschränkend anmerken möchte, dass mich sein Spiel so richtig erst nach der Unterbrechung erreicht. Im zweiten Teil lässt Rohit unseren Shah Rukh in gewohnter Manier eine große Bandbreite seines Könnens zeigen. Im zweiten Teil fühle ich mich geborgen und tauche tief in den Film ein, der sich in seiner Gesamtheit von einem etwas flacheren Humor zu einem wirklich gelungenem Film als Ganzes entwickelt.

- Sathyaraj als Durgeshwara Azhagusundaram, Meenas Vater, ein Don;
Er ist ein indischer Schauspieler aus Chennai, Bundesstaat Tamil Nadu. Sathyaraj macht seine Sache sehr gekonnt, wenn er auch leider nicht viel Raum zur Rollengestaltung hat.

- Nikitin Dheer als Tangaballi,
benachbarter inoffizieller Dorfchef und Freund von Durgeshwara. Meena soll ihn heiraten, um eine Allianz zu ermöglichen. Was für eine Erscheinung, was für eine Ausstrahlung, was für eine kleine schauspielerische Rolle. Aber: Fulminante Action und die Darstellung eines guten Herzens. (Leider kaum Raum für Schauspiel.)
Dheer ist Träger es schwarzen Gürtels in der Kampfkunstform Jeet Kun Do und war bereits in dem übergroßen Film Jodhaa Akbar als Sharifuddin Hussain zu sehen.

- Priyamani im Titel "One Two Three Four (Get On The Dance Floor)";
Priya Vasudev Mani Iyer ist Filmschauspielerin und Model, die vor allem im südindischen Kino präsent ist. Sie erwarb 2006 einen National Film Award als beste Schauspielerin für ihre Rolle als Muththazhagu in dem Tamil Film Paruthi Veeran und 2008 eine Ehrung mit dem Filmfare Award als beste Schauspielerin für ihre Rolle als Malavika im Malayalam Film Thirakkatha.

- Kamini Kaushal (geboren 16. Januar 1927) als Rahuls Großmutter,
ist eine Hindifilm- und TV-Schauspielerin, die für ihre Rupa im Film Neecha Nagar 1946 den Palme d'Or (Goldene Palme) beim Cannes Film Festival erhielt. Wir sahen sie auch in Laaga Chunari Mein Daag als Mrs. Verma.
(Nicht erschrecken: Es sind nur wenige Szenen mit ihr.)

- Lekh Tandon (geboren 13. Februar 1929) als Rahuls Großvater,
hat bei verschiedenen Projekten Regie geführt und in einigen Bollywood-Filmen sowie TV Serien mitgewirkt. Wir konnten ihn u.a. in Swades als Dadaji erleben. Im Film spielt er kurz an der Seite Shah Rukhs und muss dann sterben. (Aber wie!!!)

Für die Kameraarbeit brachte der Regisseur dem ihm vertrauten Dudley mit ins Team, der zu meiner großen Freude die deutsche Kameratechnik der Arriflex 435 Xtreme nutzte.

Chennai Express wurde mit den Tonverfahren Dolby Digital 7.1 und in dem erst seit April 2012 kreierten neuen System Dolby Atmos produziert.

Nach dem großen Erfolg von Singham 2011 hatte Rohit Shetty begonnen, das Projekt mit Shah Rukh zu initiieren. Shah Rukh Khan war der erste Schauspieler, der mit der Geschichte ins Vertrauen gezogen wurde und er unterschrieb nach kurzer Zeit. Wie ich meine ist beiden eine sehr interessante Fusion ihrer Stile gelungen. So erkenne ich im ersten Teil eindeutig die Handschrift von Rohit Shetty und seinem Team, der die typischen Merkmale einer etwas seichteren Komödie mit einbringt. Im zweiten Teil kommen dann Shah Rukhs Stärken und seine emotionale Art, Leinwandmagie zu erzeugen, als tragende Elemente zum Vorschein. Daher habe ich mich letztendlich für 5 Sterne entschieden, denn die Qualität ist insgesamt gut.

Die Dreharbeiten begannen in den Mehboob Studio in Mumbai am 5. Oktober 2012. Im Dezember 2012 war das Team für einige Szenen in Jakarta, Indonesien. Ein 10-Tage-Drehplan begann in Munnar, Kerala ab Mitte April 2013, dabei wurden Szenen u.a. am Devikulam See realisiert.

Für die Choreographie sorgten die herausragende Farah Khan (KKKG, Koi..., KHNH, Don, OSO, MNIK, 6 Filmfare Awards), Chinni Prakash (hier Lungi Dance Titel, 3 Filmfare Awards), Ganesh Acharaya (Khakee, Bodyguard) und Raju Sundaram (Kyun! Ho Gaya Na..., Enthiran).

Die Kostümgestaltung lag unter anderem in den Händen von Fashion Design Ikone Manish Malhotra (2 Filmfare Awards), Shiraz Siddiqui (JTHJ) und Navin Shetty (sein 2. Film). Naja, Karan Johar hat sich zusätzlich um SRK gekümmert - Ehrensache...

Der Trailer von Chennai Express hat die 4-Millionen-Marke auf YouTube in nur zwei Tagen nach seiner Veröffentlichung überschritten, was auf ein enormes Interesse am Film hindeutete und eine neue Bestmarke darstellte.

Der originale Soundtrack zum Film ist am 03.07.2013 veröffentlicht worden und wurde vom wohl bekanntesten indischen Komponistenduo, den beiden Brüdern im Geiste Vishal Dadlani und Shekhar Ravjiani komponiert, arrangiert und teilweise selbst intoniert. Die beiden begleiteten in der Vergangenheit einige Produktionen mit Shah Rukh Khan. Erwähnen möchte ich hier gern den unvergessenen Sound von Ra.One und die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bei Om Shanti Om.

Mein Eindruck:

1- One Two Three Four (Get On The Dance Floor) - 3.48 (Choreografie: Chinni Prakash)
Der Titel nimmt im Verlauf an Fahrt auf und hält, was die Titelzeile verspricht. Es darf gezappelt werden und wen der Rhythmus dieses Titels nicht erreicht, den erreiche ich wohl auch mit meiner Bewertung nicht. Allen anderen: Viel Spaß beim Erleben. Priyamani ist eine Vollbluttänzerin und versteht es den Titel, unseren Shah Rukh und nicht zuletzt eben den Tanzboden zu rocken, was das Zeug hält. Gerade im Kontext mit den südindischen Akteuren ein riesen Spaß.

2- Titli - 5.50 (Choreografie: Ganesh Acharya)
Hier geht es sehr traditionell zu und ich erinnere mich beim Hören direkt an ältere Produktionen. Vom Feeling der Komposition her fühle ich mich zu Hause und kann gut genießen. Die visuelle Umsetzung schwelgt in Farben und sehr anmutigen Bewegungen der Beteiligten. Natürlich kann Deepika hier all ihr Talent gekonnt in Szene setzen und besticht an der Seite von Shah Rukh, der wie in guten alten Tagen seinen Charme spielen lässt.

3- Tera Rastaa Chhodoon Na - 4.13 (Choreografie: Farah Khan)
Ein ebenfalls eher ruhiger Titel, der nicht unwesentlich von der Stimme Amitabh Bhattacharyas lebt. Mir gefällt vor allem die gelungene Mischung der Stimmfarben. Große Bilder, große Emotionen, große Gesten - Farah setzt den Titel großartig um.

4- Kashmir Main, Tu Kanyakumari - 5.07 (Choreografie: Farah Khan)
Hier gibt es viel Fröhlichkeit und richtig guten Sound, der Spaß macht. Der Titel strahlt jede Menge Optimismus aus und hat einen ganz eigenen Klang. Deepika und Shah Rukh im Jeep quer durch Teefelder in wunderbaren, sehr klassisch anmutenden Choreografien, die sich mit kunterbunten Bildern abwechseln. Das Auge kann kaum fassen, was an Reizen geboten wird...

5- Ready Steady Po - 4.50 (nicht im Film)
Darf man sich als Komponist schon mal richtig austoben? Ja, solange ein so toller musikalischer Stilmix dabei herauskommt, in jedem Fall. Der Titel ist ein rhythmisches Feuerwerk, klasse abgemischt und macht von der ersten bis zur letzten Sekunde richtig Spaß. Die Beats kommen treibend daher und die Verfremdung einiger Klänge ist sehr gelungen.

6- Chennai Express - Title Song - 3.37 (nicht im Film)
Diese Version ist exzellent und treibt den Rhythmus durch den ganzen Körper und wenn ihr verständnisvolle Nachbarn habt, werden sie den Refrain sicher bald mitsingen können, denn leise hören geht nicht. Definitiv!

!- Thalaivar Tribute (Lungi Dance) -4.53 Choreographie Chinni Prakash (nicht auf der CD)
Der treibende Titel läuft im Abspann von Chennai Express als Hommage an Superstar Rajnikanth und wurde vom indischen Musiker, Rapper, Schauspieler und Bhangra Spezialisten Yo! Yo! Honey Singh geschrieben, gesungen und produziert. Aus meiner Sicht ist der Hit klasse arrangiert und bietet den noch nicht Singh Fans mal etwas Neues. Und da ich mehrere Filme mit Superstar Rajni gesehen habe kann ich mich SRK und Team voll und ganz anschließen, dem Wegbereiter der Tamilkinos meine Verehrung auszudrücken.

In der Woche vom 19. bis zum 25.07. waren die Titel Kashmir Main, Tu Kanyakumari; Titli und One Two Three Four in dieser Reihenfolge die meistgespielten Musikvideos in allen Medien Indiens! Eine Woche später erreichte dann auch noch Tera Rastaa Chhodoon Na den 10. Rang.
In den reinen Musiktitelnutzungen erreichten sie die Ränge 7, 8 und 9.

In der Woche ab dem 09.08. schoss Lungi Dance direkt vom Start weg auf Platz 1 aller gespielten Titel in Indien (TV, Radio, Digitale Medien), wo er vier Wochen verharrte und insgesamt 28 Wochen in den TOP 20 zu finden war!
One Two Three Four erreichte in der Startwoche den Platz 2!

In Indien gelangte Chennai Express mit Rekordbrechenden ca. 3.650 Kopien in die Kinos. Eine große Leistung für den Vertrieb von UTV, denn schon die 3.550 Kopien von Dabanng 2 waren bemerkenswert. Und erfreulicherweise setzen sich die Rekorde fort: Ertragreichste Vorabaufführungen (0,738 Mio. Euro), höchste Einnahmen am 1. (3,9 Mio. Euro), am 2. (3,16 Mio. Euro) und am 3. Tag (3,86 Mio. Euro), kürzeste Zeit zum Erreichen der 100 crore Marke in 4 Tagen).

Chennai Express hatte aber auch den bislang umfangreichsten weltweiten Start mit
196 Kopien in den USA (Ra.One 189), wo der Film gleich den 13. Rang (wie MNIK) erreichte und in 8 Wochen gut 3,922 Mio. Euro einspielte.
175 Kopien gab es in Großbritannien (Ra.One 94), mit denen der Film Rang 10 der Charts erklomm und nach 7 Wochen auf 2,5 Mio. Euro verweisen kann.
55 Kopien gab es in Asien (v.a. VAE), außerhalb Indiens, wo ich beispielsweise 0,133 Mio. Euro aus 5 Wochen Spielzeit in Malaysia und 0,37 Mio. Euro in Singapur zu vermelden habe.
21 Kopien sind in Australien (Ra.One 27) zu verzeichnen, was zu einem 8. Rang in der ersten Woche führte und nach 3 Wochen 0,5 Mio. Euro zu Buche schlagen.
10 Kopien starteten in Neuseeland, womit CE dort auf Rang 6 landete und nach 6 Wochen mit 0,166 Mio. Euro zum weltweiten Erfolg beitrug.
Insgesamt startete Chennai Express mit ca. 700 (JTHJ 500) Exemplaren außerhalb Indiens, u.a. auch in Marokko, der Schweiz, Frankreich, Peru (0,22 Mio. Euro in 4 Wochen) und Israel.

In Deutschland hat sich der deutsche Verleiher Rapid Eye Movies wieder mit der Rekord Film-Vertriebs GmbH & Co. KG für den Vertrieb des Films zusammengetan und beide waren sehr erfolgreich. CE lief in 80 Kinos mit sehr vielen Vorstellungen. Nur English Vinglish mit 83 Kinos hatte eine größere Reichweite, lief allerdings auch im regulären Programm und in deutscher Synchronisation. Am Startwochenende erreichte CE den 14. Rang in der Publikumsgunst und konnte 83.930 Euro einspielen. Insgesamt waren es wohl erfreuliche 10.881 Besucher, die Einnahmen in Höhe von 121.858 Euro erbrachten.

Das Budget des Filmes betrug ca. 9 Mio. Euro, wozu rund 3,5 Mio. Euro für Werbung hinzukamen. Diesen geschätzten 12,5 Mio. Euro stehen rund 48,45 Mio. Euro Einnahmen gegenüber. Diese ergeben sich aus in indischen Kinos in 7 Wochen erzielten 27 Mio. Euro und weiteren 14 Mio. Euro aus Kinoaufführungen außerhalb Indiens. Dazu addieren sich 7,45 Mio. Euro an Vermarktungsrechten.

Unterm berühmten Strich kommt der kommerziell erfolgreichste Film des Bollywoodkinos heraus, der in Indien selbst der erfolgreichste Film aller Zeiten ist. (Ich hatte kaum noch geglaubt, dass je schreiben zu können.)
Bislang ist dies der das gesamte indische Kino veränderte und wegweisende Hum Hain Aapke Koun ..! mit Salman Khan und Madhuri Dixit gewesen. Allerdings lege ich hier die Inflationshochrechnung für den 1993 erschienenen Film zu Grunde.

Chennai Express bietet im Original Unterhaltung pur in einer neuen Dimension. Hier ist alles ein wenig größer als im normalen Leben. Es gibt sehr amüsante Episoden, ein schrilles Drama, feurige Dialoge und Musik, die in die Beine geht. Das alles wird gewürzt mit südindischem Flair, das eine Fusion mit dem Rhythmus des Punjabs eingeht. Mit Action, die der Schwerkraft ein Schnippchen schlägt und Humor in allen Lebenslagen.
Unterhaltung, Unterhaltung, Unterhaltung! (Um mal Silk zu zitieren...)

In gewohnt hoher Qualität bringt Rapid Eye Movies für die AL!VE AG eine Blu Ray mit den Tonformaten DTS-HD MA 5.1 in deutscher und originaler Hindi Fassung. Ein besseres 5.1 Format ist derzeit nicht möglich und ich bin sicher, euer Höreindruck bestätigt dies. Die BD selbst hat ein Fassungsvermögen von 25 GB und enthält den Film im komprimierten MPEG-4/AVC Codec. Das Format beträgt 2.35:1. Damit gibt es beim 16:9 TV zwei hübsche Balken oben und unten sowie bei der historischen 4:3 Röhre einen schmalen Streifen Film. Aber! Keine Panik: Wer die wirklich hammerkrasse Optik von zum Beispiel Don 2 aus dem gleichen Hause erleben konnte, versteht meine Sorglosigkeit. Die Datenmengen reichen jedem guten Flachschirm zur optimalen Wiedergabe und auch die Heimsoundanlage wird's danken...

Kurz zu Bild und Ton, die ich mit
- einem 60PFL9607S TV von Philips,
- einem BDP 7500 Blu-Ray Player von Philips,
- einem Yamaha RX V 567 7.1 AV-Receiver und
- einer Teufel Motiv 6 7.1 (Musikanlage mit 7 Lautsprechern)
sowie meinen eigenen Augen und Ohren erlebt habe:

Das Bild der Blu Ray ist sehr Farbgenau und augenscheinlich frei von Fehlern. Einzig ein kleiner Hang zu etwas gröberer Körnung, gerade bei Nahaufnahmen kann hier als Kritikpunkt angebracht werden.
Der Ton ist wiederum außerordentlich gut gelungen und erzeugt ein hervorragendes Klangbild. Die Stimmen sind klar und voluminös, die Effekte kommen zielgerichtet von vorn, hinten und ein Hahn krähte vernehmlich Mitte links... (Nur so am Rande.) Es gibt wirklich nichts zu meckern und verstärkt den Genuss der Musik umso mehr. Eine gewohnt gute Arbeit des Teams von REM (und nicht zuletzt von Rohit Shetty).

Sehr gut sind auch die Bonusinhalte. Seit einigen Jahren sind gerade die Making of Geschichten qualitativ sehr gut gemacht und so auch hier, wobei mein Favorit die Passagen der Geschichten hinter den Szenen sind...

Die deutsche Synchronisation wurde betreut von Nadine Geist. Ihre Begabung konnten wir bereits bei den von ihr verantworteten Arbeiten an Don 1, Dhoom 1, Chak De! India und Rab Ne Bana De Jodi erleben.
Deepeka Padukone wird erstmals von Annina Braunmiller gesprochen. Bislang konnte man ihre Stimme u.a. als deutsches Pendant für Kristen Stewart erleben.
Für Shah Rukh Khan ist Pascal Breuer mit dabei, der hier wohl vor einer der schwierigsten Aufgaben stand, denn der Film lebt wie kaum ein zweiter vom Humor der Aussprache ganzer Passagen.
Und hier liegt der Hase im Pfeffer, denn ich zumindest finde, dass die gesamte Synchronisation nur zu 10 % gelungen ist und damit meine ich ausschließlich die emotionalen Momente von Rahul, die sehr gut übertragen wurden. Im übrigen entspricht der Stil der Übertragung in unsere Sprache so gar nicht meinen Vorstellungen. Für einen Moment mag die scheinbar fränkisch-norwegische Sprachverwurstelung des südindischen Flairs lustig klingen - doch der Film und der Humor werden aus meiner Sicht komplett zerstört. (Auch die Klangmischung ist nicht gut.)
Ich bleibe daher bei der originalen Fassung und habe damit Spaß.

Ein Film, der nicht eine Woche, sondern einen Monat Arbeit krönt und mit Freunden gesehen einen normalen Samstagabend zu einem fröhlichen Partywochenende werden lässt.

Genießt die wilde Fahrt im Original und steigt in den Zug, Leute!!!
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am 20. Januar 2015
der hat mir WIRKLICH nicht gefallen. Wenn man bei einem Bollywoodfilm sagt er war "zu übertrieben", will das schon was heißen.
Ich habe den ganzen Film ungläubig auf den TV geschaut, ob das jetzt wirklich deren Ernst ist....
Von den Liedern ist mir kein einziges im Gedächtnis geblieben, auch immer kein gutes Zeichen....

Alle Bollywoodfilme sind immer etwas übertrieben, überdramatisch und over the top. Das macht ja auch zum großen Teil deren Charme aus. Aber diesmal war es def. ZU VIEL. Noch danzu hat mich die Lovestory null überzeugt und total kalt gelassen.
Normalerweise haben die 2 ja echt richtig viel Chemie, in ihren anderen Filmen.

1 Stern gibts nur der Film echt schön bunt war (und man leider nicht 0 Sterne vergeben kann, tja....)
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am 6. Dezember 2014
Der Film hat mir gut gefallen. Allerdings hatte ich ihn mir etwas anders vorgestellt. Tut dem Film aber keinen Abbruch. SRK-Fans werden ihn lieben. An seine großen Blockbuster reicht der Film für mich jedoch nicht heran.
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am 12. Juni 2014
Nur widerwillig erfüllt der vierzigjährige Rahul den mit Nachdruck gestellten Wunsch seiner Großmutter, die Asche seines Großvaters nach Rameshwaram zu bringen und dort zu verstreuen. Im Zug lernt Rahul Meena kennen. Meena ist auf der Flucht und ihre Häscher sind ihr dicht auf den Färsen.

Das ungleiche Paar tut sich zeitweise zusammen um unterschiedliche Ziele zu erreichen. Mit der Zeit entdecken beide ihre Zuneigung füreinander.

Die romantische Geschichte lebt von ihren bilderstarken Highlight, wo die Protagonisten erkennen, das sie den anderen lieben. Aufwendige farbenprächtige Szenenbilder mit zahllosen Eyecatchern verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre; wenn nicht gerade Action gefragt ist. Der Spagat zwischen slapstickartiger Action und „Romantic Moments“ fällt leider aus dem Rahmen und geht auf Kosten einer einigermaßen glaubhaften Geschichte. Ansonsten wird geliefert was erwartet wird, Bollywood mit Shahrukh Khan, der einfach nicht älter wird.
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am 26. Februar 2016
Es hat wieder alles dabei. Der Antiheld, der zum Held wird. Liebe. Enttäuschung. Komik. Drama. Ehre.

Hinweis:
Die deutsche Synchronisation ist ganz fürchterlich, weil man das Tamil durch Schwachsinns-Schwäbisch ersetzt hat. Hilfe. Am besten auf Hindustani mit deutschem Untertitel schauen. Zumal die Synchronschauspieler fürchterlich überzeichnet klingen und damit einige Szenen schlichtweg versauen. Ganz besonders die Szene im Zug. Da wurde viel zu frei übersetzt und viel zu dick aufgetragen. Warum nur macht man sowas?

Besonderes Gimmick:
Sämtliche bisherige erfolgreiche SRK-Filme werden in Worten oder Bildern zitiert. Auch hier hilft es, auf die Synchro zu verzichten, weil die Zitate teilweise falsch übersetzt wurden.

Product placement:
Für mich auch eher lustig als ärgerlich. Das Lumia Handy wurde ganz besonders in Szene gesetzt.
(Das gefiel mir besser als damals das Motorola bei Speed.)
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am 24. Dezember 2013
Bin total enttäuscht.
Ich liebe SRK-Filme, aber dieser ist einfach nur schlecht.
Diese komische Sprache im Film hat einfach nur genervt.
Kommt nicht an seine anderen Filme ran.
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am 26. Oktober 2014
Witzig, aggressiv, traurig, bunt und einfach wunderschön. Gut gemacht.
Auch hier ein Happy End. Selbst mein Freund fand den indischen Film gut
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am 2. März 2014
Die Geschichte ist gut. Gut erzählt und umgesetzt.
Allein die Landschaftsaufnahmen lohnen sich. Sie sind wunderschön.

Punktabzüge gibt es für die Synchronisation.
Der "andere" Dialekt wird in einem kindischen deutschen Kauderwelsch widergegeben. Das ist völlig inakzeptabel und auch nicht nötig. Ärgerlich ist es obendrein da die Hindiversion durchgehend untertitelt ist. Auch bei dem Tamil!!!

Man sollte sich den Film auf Hindi anschauen. Dann ärgert man sich etwas weniger.

Für die Zukunft: bitte nicht mehr so schwachs... synchronisieren.
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am 1. Juni 2014
Zugegeben, der Film hat einige Szenen, die mir gefallen haben und wo ich mir gedacht habe "Es geht doch!!!". Aber die Mehrzahl der Szenen ist Fremdschämen pur.
Ich spreche hier mal Punkte an, die ich noch in keiner anderen Rezi gelesen habe, die mich gestört habe:
- der Bösewicht (der Vater) wirkt nicht wirklich bedrohlich
- Szenen, die man besser rausgeschnitten hätte, weil sie peinlich und sinnlos sind (besonders Bettszene und Zwerkszene)
- so toll die Treppenszene auch ist: wo sind denn die anderen Paare geblieben, die bis zum Schluss unmittelbar hinter S. und D. waren?
- die Uptemposongs sind einfach nur Müll - was der Creditsong sollte, ist mir ein totales Rätsel
- Slapstick Sounds und übertriebene Gestik (ok, das ist in Indien in vielen Filmen so - ist halt so (gabs auch schon früher bei Johnny Lever)

Achtung Spoiler:
Am Ende dachte ich mir, dass es gut ist, die Moralkeule zu schwingen und die Männer kritisch auf ihr Verhalten und ihre Denkweise gegenüber Frauen hinzuweisen (Man kennt die Problematik ja aus den Nachrichten). Dann kam die Kampfszene... Völlig überzogen und mies dargestellt mit dem Ende, dass Khan als Sieger hervorgeht und damit den Respekt des Vaters erkämpft hat. "Du bist einer von uns und hast dir meine Tochter verdient!" Pfui Teufel ist das eine falsche Moral - zumal das ein Happy End darstellen soll.
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am 3. November 2014
Ich liebe Bollywood und ich mag alle Filme mit Shah Rukh Khan. Die Musik ist Klasse. Bin wie immer begeistert.
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