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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss einer Genealogie der Menschheit
"Dürft ich zum Augenblicke sagen, verweile doch, du bist so schön..."
Noch im ersten Teil zum verbotenen Satze im Teufelspakt mit Mephistopheles deklariert, hat er nun am Ende von Fausts Leben einen völlig neuen Sinn erhalten. Höchste Lust und Zufriedenheit waren im ersten Teil noch die einerseits verdammten und andererseits im Frust über die...
Veröffentlicht am 13. Mai 2005 von M. B. S.

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrecklich zu lesen, leider
Auch auf die Gefahr hin, vielen Leuten hier zu und andernorts zu widersprechen; ich finde Faust - Der Tragödie Zweiter Teil einfach nur eine Tragödie. Faust I war genial, das liebte ich, doch Faust II hat alle meine Erwartungen zerschmettert.

Es beginnt noch gut, mit dem ersten Akt. Dann jedoch kommt in Akt 2 und 3 Allegorie auf Allegorie, wie eine...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von M. Stockinger


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss einer Genealogie der Menschheit, 13. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Dürft ich zum Augenblicke sagen, verweile doch, du bist so schön..."
Noch im ersten Teil zum verbotenen Satze im Teufelspakt mit Mephistopheles deklariert, hat er nun am Ende von Fausts Leben einen völlig neuen Sinn erhalten. Höchste Lust und Zufriedenheit waren im ersten Teil noch die einerseits verdammten und andererseits im Frust über die menschliche Beschränktheit ersehnten Genüsse, die Fausts Brust in zwei Seelen spalteten und dem Leser als unvereinbare Gegensätze eingehämmert wurden.
Im zweiten Teil jedoch gelingt es dem Goethe, eine geniale Synthese aus beiden zu schaffen: Doktor Faust findet seine Seelenruhe und einen Augenblick höchsten Genusses bei der Betrachtung "seines" Volkes, das emsig arbeitend der Utopie einer besseren Gesellschaft und des Fortschritt sein Leben widmet und jeden Tag sein Leben für seine Freiheit riskiert.
Diese tollkühne Vision entstand aber aus einer Evolution der Erkenntnis, der Leser fühlt mit Faust und seinem Leidensweg mit, um schließlich, von Inhalt und Rhythmik an die Hand genommen, am Ende selbst zu dieser Vision "hingetragen" zu sein. Diese Basisphilosophie als neuer Erkenntnisansatz wird dabei in sprachlicher Schönheit verkleidet und ohne wissenschaftstheoretischen Ballast, wie beispielsweise in Hegels "Phänomenologie des Geistes", vermittelt.
Jedem verzweifelten und sinnsuchenden Menschen, gleich welchen Alters, eindeutig zu empfehlen, obwohl etwas länger und schwerer verständlich als der erste Teil. Filtert man jedoch unter all den mythologischen Gestalten und Nebenschauplätzen den Kern heraus, ist das Werk ein wahrer Höhepunkt der deutschen Literaturgeschichte!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Weltgedicht von universeller Wahrheit, 3. Februar 2005
Von 
Knapp 60 Jahre nach den ersten Skizzen und Ausführungen zu Faust vollendete Goethe kurz vor seinem Tode 1832 noch "Der Tragödie zweiter Teil". Zuvor hatte er die Arbeit immer wieder für mehrere Jahre unterbrochen, neue Entwürfe gemacht und diese wieder verworfen oder verändert. Dabei ist Faust II keine Fortsetzung im klassischen Sinne: Man merkt dem Stück sofort an, dass der spätere Goethe andere Intentionen hatte als noch bei der Arbeit an "Faust I" (1808 veröffentlicht). Die Hauptfiguren Mephisto und Faust dienen vielmehr als roter Faden zwischen den einzelnen Handlungsorten: Im Mittelpunkt steht die Darstellung einer "mannichfaltigen Welt" (Eckermann). Die Weltfahrt gerät zu einer dichterischen Manifestation verschiedener Welten, die sich nur noch symbolisch verbinden lassen. Vom Kaiserhof im ersten Akt über die antike griechische Walpurgisnacht über die Helena-Episode bis zur Landgewinnung am Ende des Stücks. Wer also auf eine Fortsetzung im Stil des Vorgängers hofft, könnte angesichts der Vielzahl der Charaktere und Handlungsebenen abseits der beiden Hauptfiguren enttäuscht sein. Dazu besteht aber keinerlei Grund, weil Goethes Sprache hier unbeschreiblich schön ist, voller Harmonik und Anspruch. Der zweite Teil in seiner Komplexität fasst vieles zusammen, was Goethe in seinem Leben an Erfahrungen gesammelt hat und verbindet dieses Maß an Einsicht mit dem Genie des Dichters. Sorgfalt und Aufwand bei der Entstehung lassen sich aus jedem Vers herauslesen und an Brillianz und Faszination hat dieses Stück Literaturgeschichte nichts eingebüßt. Ich verneige mich vor einer literarischen Leistung, die auf der Welt ihresgleichen sucht.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 2. März 2001
Von Ein Kunde
Der zweite Teil ist in seiner Mannigfaltigkeit einfach unübertrefflich. Hier wird die Tragödie ihrem Anspruch, ein "Weltgedicht" zu sein, erst wirklich gerecht. Sicherlich fällt das Verständnis des Werks auf den ersten Blick nicht immer leicht, doch hat auch niemand behauptet, man müsse das Drama wie einen Groschenroman "verschlingen" können. Wohl gemerkt, Mephistopheles dient nicht der Ergötzung des Lesers bzw. Zuschauers! Ich empfehle eine kommentierte Ausgabe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das größte Werk deutscher Sprache!, 20. Mai 2009
Johann Wolfgang von Goethe hat mit seinem Faust-Stoff (und vorllem mit dem 2.ten Teil) das wichitigste Werk der deutschsprachigene Literatur erschaffen.

Goethes "Faust (2)" bietet eine thematische und stilistische Dichte und Fülle wie sonst kaum ein anderes Werk in der gesamten Literatur.
Es bietet ein solch komplexes Gesellschaftsbild das dem von Joyces Ulysses ähnelt, bringt uns so tief in die Welt des Himmels und der Hölle wie Dante es in seiner göttlichen Kömodie meisterhaft vorgemacht hat, verschleppt uns zudem noch in die wunderbare griechische Antiken und Sagen Welt, und schafft dies alles mit einer spannung und mit einem Sprachniveau das alles andere (deutschsprachige) in den Schatten stellt.
Und noch dazu ist es auch durchaus ein philosophischer ratgeber und eine religiöse Abhandlung.
Ja es kann sogar als weiterführung der Bibel verstanden werden, ein epochaler Kampf um die Seele des Menschen beginnt von neuem.
Faust erobert das "Verloreene Paradies" zurück.
Kurzum "Faust" bietet ein Inventar unserer Kultur, dient als Erinnerungssystem, kritisiert die gegeben Verhältnisse und schafft Lösungen für das richtige Leben.

Goethe hat hiermit seinen namen unsterblich in die höchsten Gefilde der Wetliteratur erhoben, in der nur solche erlauchten Sterne wie John Milton, Dante Aligheri, Jamey Joyces und William Shakespeare stehen.

Sein Faust 2 ist natürlich schwer zugänglich, vorallem die mythologie ist gerade heutzutage nicht mehr so greifbar, deshalb muss man sich bei diesem Mammutwerk nicht schämen," Erläuterungen und dokumente" zu benutzen, allein schon um altdeustche wörter die heute nich mehr gebraucht werdne zu verstehen.

Aber die Mühe lohnt sich, hat man sich erolgreich durch die knapp 400 Seiten (insgesamt, auf ausgabe basierend) gelesen, ist man am ende erschöpft und befiredigt und man hat das gute gefühl seinem Verstand gerade einen großen dienst geleistet zu haben.

5***** habe ich für ein buch noch nie vergeben (auch nicht für andere weltklasiker) doch Faust hat es verdient, es ist die einzig mögliche Punktzahl die dieses wichtigste und beste Buch deutscher Sprache bekommen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der deuten Weltliteratur, den man gelesen haben muss., 12. Mai 2008
Von 
Stefan Seitz (Upperaustria, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Schier unbeschreiblich schön in Sprache und Ausdrucksweise gekleidet, sollten Faust I und II von Jedem der nach Bildung strebt, gelesen und verstanden sein. Nicht umsonst in die Ränge der Weltliteratur aufgenommen, deckt dieses in dichterisch schönsten, höchsten Ausdrucksformen geschriebene Werk, sämtliche Aspekte des Lebens ja des Humanen selbst ab.
Damals wie heute gelten kritische Fragen die dieses Werk zu stellen versucht, um gleichhin selbst die Antwort zu erlangen? Die Kernpunkte der Tragödie die hier gespielt, so denke ich; damals wie auch heute Zentren unseres Lebens. Das tun und handeln, wichtig zweifellos auch Sprache jedes Charakters akribisch durchdacht und ausgearbeitet. Wird immerzu das was höchste Mannesgunst kann je kann erlangen, hoch rühmend in den Himmel verehrt und gleichsam schön und mit Bedacht fürs Detail, in sämtlichen Facetten gehuldigt.
Einzig was man diesem Genie der deutschen Dichtkunst verübeln könnte, dass es vereinzelt Stellen gibt, dessen sich nicht reimen. Allerdings scheibe ich dies der mangelten Zeit zu, die das Leben dem Autor gab, diese Werk zu vollenden.
An Alle die deutsche Dichtkunst verehren und lieben, sei dieses Werk (Alle zwei Bände, der Reihe) nach wärmstens empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen Faust: Tragödie zweiter Teil, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe den 1. Teil gelesen und wollte eine günstige Alternative für den 2. Teil.
Kenne die Taschenbuchausgaben noch von meiner Schulzeit, sind ausreichend
wenn man noch gut sieht
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5.0 von 5 Sternen Alles prima!, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust II (Gebundene Ausgabe)
Sehr günster Preis mit Lieferung für diesen Klassiker. Das Buch hat im Gegensatz zu Reclam Heftchen einen
guten Einband. Schnelle Lieferung. Kann ich sehr empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Faust II, 23. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwischen Faust I und Faust II liegen Jahre. In Faust II fliessen natürlich Goethes Alterserfahrungen mit ein. Das Mittelalter trifft die Antike, deren Mythologie und Symbolik nicht mehr so geläufig ist, wie dem klassisch gebildeten Menschen. Dennoch ist es ein Erlebnis dieses Meisterwerk der deutschen Dichtkunst zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Warum, oh warum ..., 10. Februar 2012
Inhaltlicher Anschluss an den vorigen Teil: Nachdem Mephisto scheiterte, Faust mit Gesellschaft und Liebe zufrieden zu stellen, bietet er ihm nun Macht und schleust beide an einem Königshof ein, wo Mephisto mal eben das Papiergeld erfindet und den König damit reich macht. Als sie die Geister von Helena und Paris aus dem antiken Griechenland beschwören, verliebt sich Faust in Helena und Mephisto muss ihn zu ihr in die Antike bringen ... Wie im vorigen Teil formuliert Goethe etwas umständlich, Beispiel: "Dass Scham und Schönheit nie zusammen, Hand in Hand, |Den Weg verfolgen über der Erde grünen Pfad." (Hier könnte Schluss sein, Aussage getan, aber es geht weiter.) "Tief eingewurzelt wohnt in beiden alter Hass, |Dass wo sie immer irgend auch sich des Weges sich |Begegnen, jede der Gegnerin den Rücken kehrt." bla bla usw. Dies ist aus dem dritten Akt zitiert, wo es zur Story gehört, dass die mythologischen Figuren ungereimt sprechen. Doch auch andererorts hat Goethe manchmal die Reime außer Acht gelassen, wo es keine Entschuldigung gibt ... sehr schade, denn sonst sind die Verse wunderbar und das Werk mit den Elfen, Sphinxen, Greifen, Geistern und Teufeln sehr phantastisch, im Theater noch mehr als gedruckt. Goethe ist ein großer Dichter, daher verstehe ich nicht, warum er nicht auch die Stellen gereimt hat, wo es nicht zur Story gehörte, dass die Personen ungereimt sprechen.
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5.0 von 5 Sternen Gute Wahl!, 1. August 2011
Die Bestellung war eine gute Wahl! Abgesehen davon, dass es sich um ein erstklassiges Werk handelt, war die Wahre in einem Top zustand und die Lieferung erfolgte zügig. Alles was man will.
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Faust II: Der Tragödie zweiter Teil in fünf Akten
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