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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2013
Also, diese Frage muss schon mal gestellt werden. An vielen Stellen musste ich lesen, wie das Album runtergemacht wird, so dass ich es allein aus Zeitgründen schon abgehakt hatte.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich bin zwar Running Wild Hörer (Fan würde es nicht treffen) der ersten Stunde, hatte aber mit den Jahren und nach wirklich schwachen Alben das Interesse an ihnen verloren. Natürlich knüpft dieses Album nicht an die legendären Zeiten an, aber hier wird mit völlig unfairen Vergleichen gearbeitet. Fakt ist, dass das Album mit Soldiers of Fortune, The Drift und drei, vier weiteren Nummern wirklich (!) gute Metal-Songs enthält, die einen Kauf der Platte allemal rechtfertigen. Warum derart heftig und mit blödsinnigen Argumenten auf Rolf eingeprügelt wird ist mir völlig schleierhaft. Wahrscheinlich spielen hier und da auch ein paar persönliche Dinge eine Rolle.

Mein dringender Tipp: Unbedingt selbst anhören!!!
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am 4. Oktober 2013
Nach dem schwachen Shadowmaker klingt Resilient wieder nach Running Wild. Leider wird die power der früheren werke nicht mehr erreicht, Rolf's stimme klingt dünner und auch die gitarren brettern nicht mehr wie beispielsweise auf der genialen Black Hand Inn. Während die alben der 90er noch von anfang bis ende durchrocken, gibts auf Resilient doch einige aussetzer, Bloody Island ist halt leider nicht Treasure Island. Überhaupt sind die eingängigen refrains, die eigentlich immer Running Wild's stärke waren, hier zu selten vorhanden, kaum ein song bleibt wirklich hängen oder lädt zum mitsingen ein. Fazit: Resilient kann man sich zur vervollständigung der sammlung schon zulegen, meilenstein ist es jedoch keiner und die qualität einer Black Hand Inn oder Pile of Skulls wird mit keinem lied erreicht.
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am 7. Oktober 2013
Wer hätte das gedacht. Nach dem die Jolly Roger mit dem "Comeback" Shadowmaker beinahe Schiffbruch erlitten hat, geht der Trend eindeutig wieder zurück zu den glorreichen Zeiten. Natürlich erreicht man niemals die Klasse einer Black Hand Inn oder Death or Glory. Aber einige der der Songs ("The Drift", "Soldiers of Fortune" und mit Abstrichen "Bloody Island") hätten durchaus auch auf diesen Klassikern eine gute Figur gemacht. Neben diesen Songs und einer verbesserten Produktion tragen vor allem wieder die für Running Wild typischen Gitarrenriffs zum "Piratenfeeling" bei ,dass man auf den letzten Alben schmerzlich vermisst hatte. Leider haben sich auch dieses Mal einige Songs eingeschlichen ("Run Riot", "Down the Wire", Titeltrack), die gar nicht zünden und eher uninspiriert aus den Boxen kommen, deshalb Punktabzug. Was bleibt ist das beste Album seit "The Rivalry" und die Hoffnung mit dem nächsten Album vielleicht nochmals einen späten Band(?)klassiker vor den Bug geknallt zu bekommen.Eine echte Band und eine Club-Tour wären dann das i-Tüpfelchen obendrauf.
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am 5. Oktober 2013
Sicherlich ist Resilient besser als Shadowmaker, aber eben auch kein nennenswerter Fortschritt. Wo früher gerade heraus Heavy Metal gespielt wurde, dominieren weiterhin rockige Töne, die wenig mit der brachialen Gewalt und den genialen Harmonien von früher gemeinsam haben. Running Wild konnte früher hervorragend ein Lebensgefühl transportieren, das von Freiheit, Unabhängigkeit und einer erhabenen Ernsthaftigkeit geprägt war. Davon hört man auch auf dem neuen Album leider herzlich wenig. Die Refrains dümpeln oberflächlich dahin, ohne dass die Chöre auch annähernd die Kraft und das Volumen der Vergangenheit haben. Auch die Leads können einfach keine Gänsehaut erzeugen. Rolfs Gesang ist sicherlich okay. Er entfernt sich aber immer mehr von dem aggressiven Shouting von einst. Und die Qualität der Produktion ist weiterhin bestenfalls Mittelmaß.

Rolf ist weiterhin einfach nicht mit Herz und Seele bei der Sache. Nach den Misserfolgen mit Toxic Taste und Giant X dient die schwache Wiederbelebung von RW ausschließlich monetären Zielen. Letzteres wird auch durch die schwache und vor allem billige Produktion sowie der Ansage, dass es keine richtige Tour mehr geben wird, deutlich. Man kann das Teil sich als alter RW-Fan sicherlich anhören, solange man sich damit abgefunden hat, dass RW seit Mitte der Neunziger mausetot ist.
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am 8. Oktober 2013
Den meisten ist der Begriff Quantentheorie sicher ein Begriff.
Leute mit großen Füßen schwimmen besser? Ja schon, aber ich meine stattdessen die Sache mit der Katze. Schrödinger, der verrückte Professor, sperrte seinerzeit eine hypothetische Katze in eine Schachtel mit einer Todesfalle, die eine 50%ige Chance besaß, den Streuner zu massakrieren. Er ließ die Schachtel geschlossen und erschuf somit eine Katze, die lebendig und tot als gleichwertige Quantenzustände besaß. Solange niemand in den Kasten schaute (oder ihn kräftig schüttelte!) war die Katze also gleichzeitig lebendig wie tot.
Was hochphysikalische Tierquälerei mit dem neuen Running Wild Album zu tun hat? Leicht erklärt: Quanten-Rolf, der ebenfalls verrückte Quasi-Professor, hat mit "Resilient" ein Album geschaffen, das einerseits ein Glanzstück, gleichzeitig aber auch ziemlicher Mist ist!
Klingt seltsam? Ist es auch, weshalb es diesmal besonders schwerfällt, mir ein faires Urteil zu bilden.

Letztes Jahr schickte Dr. Rolfenstein seine Shadowmaker-Kreatur in den Metal Markt, um zu testen, auf welche Resonanz ein künstliches Running Wild Album bei den Fans stoßen würde. Die unbemannte Sonde war wohl ein Erfolg, denn das Album stieß zwar auf heftige Kritik, verkaufte sich aber scheinbar besser als die gleichzeitig ins Leben gerufene Re-Release-Kampagne der alten RW-Klassiker.
Also barg Käptn Rolf den leblosen Leichnam des origialen Running Wild Maskottchens mit dem putzigen Namen Adrian aus seinem kalten Seemannsgrab, jagte ihm ein paar Hochstromblitze durch die kupierten Öhrchen (zu sehen auf dem Cover), gab ihm ein paar Songs mit und schickte den reanimierten Klassiker auf die Spuren des Schattenmachers.

Großspurigkeit sind wir ja von Kasparek dem Seebären gewohnt. So hieß es , die Songs auf Resilient könnten 1:1 von alten Klassikern wie "Masquerade" stammen. Zu seiner Verteidigung muss ich ihm aber diesmal zustimmen. Ein zweites "Black Hand Inn" erwartet wohl niemand ernsthaft mehr, aber gegenüber anderen Oldies wie "Under Jolly Roger" oder "The Rivalry" machen die Songs des unverwüstlichen Neulings gar keine so schlechte Figur.
Auch wenn Rock'n'ROlf noch immer das Piratenimage Running Wilds pflegt, die Freibeutersongs sind schon seit Jahren nur noch eine Randerscheinung des Projekts. Trotzdem sind es auch hier mal wieder die nautisch angehauchten Songs "The Drift" und "Bloody Island", die die Höhepunkte des Albums bieten. Aber auch der Rest kann sich hören lassen, Stücke wie "Fireheart", "Resilient" oder "Adventure Highway" lassen sich gut hören, selbst "Desert Rose" oder "Crystal Gold" haben ihre Momente, einzig "Down to the Wire" geht einem etwas auf die Zwiebel, aber ein Aussetzer sei dieser Scheibe verziehen.

Die Songs also sind tatsächlich diesmal wieder eine Glanzleistung, kommen wir aber nun zum zuvor angündigten ziemlichen Mist: Der Sound.
Wer die Geschichte Running Wilds kennt, weiß was ich meine. Je mehr sich die wilde Rennerei von einer echten Band hin zu einem Soloprojekt entwickelte, umso mehr musste der Sound darunter leiden. Und das hört man auch der lebensecht reanimierten, aber dennoch leblosen "Resilient" an. Die Gitarren schnarren wie ein Schwarm verirrter Honigbienen, das Schlagzeug klingt wie die Menüs von Windows beim Aufklappen und Rolf selbst hört sich an, als hätte er durch ein Dosenmikrofon ins Mikro gesungen. Als Laie würde ich es mal so ausdrücken: Der substanzlosen Soundkulisse fehlt einfach ein greifbarer Korpus! Opti meist vor Ei Pott, würd ick ma sajen. Die kleinen Ohstecker kriegen halt eh keine anständigen Bässe hin, aber auf einer Anlage oder im Auto hätte ich gerne ein paar Tiefen in den Klang drehen können. Leider Fehlanzeige, fette Riffs wie noch bei "Soulless" gehören nunmehr vollständig ins Reich des Seemansgarns.

Somit erklärt sich auch der zu Beginn erwähnte QUantenzustand dieses Albums. Ein Haufen echt toller Songs, die leider alle bescheibenkleistert klingen. Die Songs hätten tatsächlich auf "Masquerade" ihre Berechtigung gehabt, der Sound allerdings stammt direkt von "Rouges en Vogue". Wer also mit den letzten Machwerken ab "Victory" nicht glücklich wurde, dem bietet auch "Resilient" nicht mehr als einen Stern in der Bewertung.
Wer sich allerdings mit dem synthetischen Sound abgefunden und akzeptiert hat, dass dieser sich bei Running Wild nun unwiderriflich vom Makel zum Markenzeichen gewandelt hat, dem mag die Scheibe wie ein 5-Sterne-Meisterwerk erscheinen.
Ich persönlich schwebe bei "Resilient" leider weiterhin im Fegefeuer der dreisternigen Unentschlossenheit. Trotzdem lege ich als Geste des guten Willens noch ein Fleißsternchen für die eigentlich schönen Songs obendrauf.

FAZIT: Die Songs von Running Wild hat Rock'n'Rolf tatsächlich wiedergefunden. Jetzt muss er nur noch den Sound wieder auftreiben, dann stände einem echten Revival von Running Wild nichts mehr im Weg!
Die nächste Scheibe von Running Wild werde ich am Besten ungehört in eine Schachtel stecken, dann weiß ich zu 50%, es könnte ein Meisterwerk gewesen sein.
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am 8. November 2013
Als Running Wild Anhänger seit der legendären "Death or Glory" war des Ende der Band nach der "Rogues En Vogue" CD (den Songtext zu "The War" sollte sich jeder mal verinnerlichen!) schon ein Verlust. Diese Pause war aber nötig. Das Comeback "Shadowmaker" war natürlich kein Vergleich mehr zu früher und so ist auch die neue CD ganz was anderes als die alten Alben. Aber ehrlich gesagt, will ich gar nicht mehr "Death or Glory" immer und immer wieder neu eingespielt Jahr für Jahr hören. Man selber ist auch nicht der selbe wie vor 20 jahren und das ist gut so. Das Leben geht weiter, man entwickelt und verändert sich und in der Musik sollte es nicht anders sein. Die alten Zeiten sind vorbei, Running Wild ist noch da und das ist gut so. 4 Punkte für das neue Album von Running Wild und die Hoffnung auf die nächste CD, welche bei einer weiteren Steigerung mal wieder "Hammer" werden könnte!
Anspieltipps: The Drift,Fireheart,Crystal Gold(Text lesen!),Bloody Island
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am 5. Oktober 2013
Nachdem ja Shadowmaker zwiespältig aufgenommen wurde, darf man gespannt sein wo die Reise mit Running Wild als Projekt diesmal hingeht. Zur Überraschung geht man eher einen Schritt zurück, denn die Gitarrenarbeit des von allen geliebten Rock `N Rolf gestaltet sich auf RESILIENT wieder abwechslungsreicher, ja ein paar Songs können sogar wieder an die 90er Spätwerke anknüpfen.
Jedoch sind auch wieder Ausfälle zu verzeichnen und mit der mittlerweile nasalen, dünnen Singstimme Rolfs muß man leben.

Der Opener "Soldiers Of Fortune" ist ein klassischer RW-Song, der mit seinem stampfendem Grundriff und dem coolen Refrain gleich zu Anfang mit allen geliebten Stärken auffährt.
Die Ernüchterung folgt darauf dann erst einmal mit dem Titeltrack "Resilient", einem durchschnittlichem Hardrocker in den Strophen und einem einschneidenen Refrain. Hätte auf "THE BROTHERHOOD" zu den besseren Songs gehört, auf "RESILIENT wirkt er aber eher schwach. Jedoch enpuppt sich der Bastard nach mehrmaligen Durchläufen als sogenannter "Grower":
Ebenfalls hardrockig, aber eine Ecke frischer und abwechslungsreicher geht es mit "Adventure Highway" weiter. Der Song reißt einen richtig mit, hat ein catchy Riff, den richtigen Groove und den passenden Mitsingrefrain.
"The Drift" dann wiederum erinnert an die Hochphase Ende der 80er, Anfang der 90er. Gleich am Anfang schwirren in meinem Kopf die Zeilen "Facing The Wind, We`re Riding The Storm..." herum! Sehr gelungen und neben dem Opener bisher das Highlight.
Als solches darf man auch "Desert Rose" werten, das zwar mal wieder ein Experiment darstellt und eher auf ein Bikertreffen passt, aber durch die eingebauten Bandtrademarks als gelungen gewertet werden darf.
Ganz große Klasse!
Der sechste Song "Fireheart" passt dagegen sowohl stilistisch als auch qualitativ in die "Kiss Of Death" bzw "I`am who I`am" Schublade, "Run Riot" ist darauf dann wieder eher vorhersehbarer Hardrock, der zwar gut gemacht, allerdings stark abnutzungsgefährdet ist.
(Den Totalausfall "Down To The Wire" lasse ich unter den Tisch fallen, weil ich, äh na weil, ähm ich es kann.)
Im Gegensatz zu "Run Riot" steht dann glücklicherweise mit"Crystal Gold" ein Song, der ähnlich wie "Adventure Highway" aufgebaut, nach vorne geht und mit der Zeit wächst.
Mit der Zeit wachsen wird sicher auch "Bloody Island" noch, was bei der Laufzeit von fast zehn Minuten auch nicht schwer zu prophezeien ist. Ich weiß dann nur nicht, wohin das dann führen soll, denn mit diesem letzten Song ist nach 15 Jahren wieder ein potenzieller Bandklassiker in Sicht!

Viel Licht, wenig Schatten und die Feststellung, das der liebe Rolf zumindest für einen Teil von RESILIENT "seine drei Songs" nochmal neu aufgenommen hat (was Kritiker der Band ja immer vorwarfen) und selbst die hardrocklastigen Stücke größtenteils überzeugen.
Das steife Drumming klingt diesmal etwas lockerer, was in mir die Vermutung weckt, das entweder Herr Kasparek oder Herr Jordan das Album eingetrommelt haben und die Drums dann nachbearbeitet wurden.
Aber das Thema ist ja nun...
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am 4. Oktober 2013
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass Rolf Kasparek das eigentlich ganz ordentliche Running Wild - Comeback "Shadowmaker" veröffentlicht hat, das aber eher geteilte Meinungen hervorrief (von wegen Drumcomputer-Sound und eher mittelmässiger & langweiliger Songs), da legt er mit "Resilient" schon ein weiteres Album nach, welches in meinen Ohren dagegen deutlich frischer und endlich auch mal wieder verstärkt nach den älteren Running Wild klingt ! Was zum einen natürlich an den Songs an sich liegt, zum anderen aber auch an der Produktion, der Sound ist viel natürlicher, organischer, nicht mehr so klinisch steril, die Gitarren klingen nicht mehr so glitschig, sondern schön fett und rund, und vor allem : das Schlagzeug klingt endlich mal wieder wie ein richtiges Schlagzeug ! Ich würde sagen, das IST dieses Mal wirklich ein echter Schlagzeuger !
Zu den Songs :
Los geht es mit "Soldiers Of Fortune", ein recht flotter, fröhlich-schrabbeliger, typischer Running Wild - Power-Groover, mit schönem Pre-Chorus/Chorus und Gitarrensolo, der auch auf "Black Hand Inn" oder "Pile Of Skulls" gepasst hätte. Dann folgt der Titel-Track, ein gelungenes 80s Style Midtempo-Metal-Stück, das getragen wird von einem sägenden typischen Mid-80s Metal-Riffing (OZZY / JAKE E.LEE und JUDAS PRIEST ("Ram It Down")lassen freundlich grüßen)und einem starken Prechorus/Chorus.
Bei "Adventure Highway" wird es wieder ein Zacken flotter, das Riffing erinnert zum Teil stark an "Hell Bent For Leather" von JUDAS PRIEST, aber eher im positiven Sinne.
"The Drift" ist wieder ein (früher mal) RW-typischer flotter Schrabbel-Groover mit fetzig-fröhlichem Gitarrenspiel und starkem Chorus, der gut auf "Death Or Glory" oder "Blazon Stone" gepasst hätte, in einer Reihe mit "Riding The Storm" oder "Little Big Horn".
"Desert Rose" ist ein etwas mehr nach den "Rogues En Vogue" - Zeiten klingender Midtempo-Hardrocker, aber auch mit einem starkem Chorus und schönem Gitarrensolo ausgestattet, wo irgendwie ein Thin Lizzy - Einfluss herauszuhören ist.
"Fireheart" ist dann wieder mehr typischer 80s Power Metal, der auch gut auf auf "Port Royal" gepasst hätte, mit schönem Mitgröhl-Chorus und fröhlichem 80s-Gitarren-Geriffel.
"Run Riot" klingt wie eine fröhlich-fetzige Mischung von BILLY IDOL und JUDAS PRIEST 1988 bei "Ram It Down".
Das holperige und eher Running Wild - untypische, nach 90s Rock klingenden "Down To The Wire" ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach mehrmaligem Hören gefällt es mir zunehmend auch gut. "Crystal Gold" erinnert mich vom Riffing her irgendwie wieder etwas an JUDAS PRIEST's "Ram It Down"-Phase, wobei der Sound hier fetter ist und die Stimme von Rolf natürlich nicht mit der von Rob Halford vergleichbar ist. Trotzdem auch ein guter Song.
Das über zehn-minütige "Bloody Island" beginnt mit einem Intro, das mich an SAXON's "Crusader" erinnert, aber als es richtig losrockt, ist es wieder unverkennbar RUNNING WILD, eine schunkelige Midtempo-Hymne mit klasse Mitsing-Chorus und einem längerem Teil mit schönen Gitarren-Soli.
Ganz klar ein Highlight.
Die "reguläre" CD wäre nun schon zuende, aber die "Limited Edition" hat noch zwei weitere Leckerbissen auf Lager : Zum einen das coole 80s-mässige - "Payola & Shenanigans", das gut auf "Under Jolly Roger" hätte stehen können und dort ein weiteres Highlight gewesen wäre. Zum anderen das Stakkato-Riff-Monster "Premonition", das auf "Branded And Exiled" ein Highlight abgeben hätte können.
Alles in allem ist "Resilient" für mich ein durchweg gelungenes und abwechslungsreiches Hard'n'Heavy - Album ohne Ausfälle, aber mit vielen Highlights. Darum fünf Sterne *****
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am 6. März 2014
Ich habe das Album seit der Veröffentlichung nun über hundert Mal gehört und finde es im Kontext der gesamten Diskografie absolut geil. Selbstverständlich klingt es nicht exakt wie "Death Or Glory" oder "Black Hand Inn". Aber das wäre auch komisch, da wir nun 20 bzw. 25 Jahre später haben. Übrigens haben alle Running Wild-Alben ihren ganz eigenen Sound. Alleine bei den ersten fünf Alben klingt jedes Album aus meiner Sicht völlig eigenständig, jedoch immer nach Running Wild.
Es macht bei Resilient einfach Spaß wenn der erste Song "Soldiers Of Fortune" loslegt wie die Feuerwehr. Alleine "The Drift" ist fünf Sterne wert. Man hat bei diesem Titel sofort das Gefühl in einer urigen Piratenkneipe zu sitzen und mit Rolf zusammen anzustoßen. Hammer Refrain den nur Running Wild so genial rüber bringen können. Auch die übrigen Titel sind mit Abstrichen bei dem sehr sperrigen "Down To the Wire" absolut genial, was im knapp 10-minütigen Bloody Island sensationell gipfelt!
Wer dieser Scheibe nur drei oder weniger Sterne gibt, der hat Runnig Wild schon immer nur recht eindimensional verstanden. Nämlich in der Weise, dass man sich nur an "Under Jolly Roger" oder auch "Black Hand Inn orientiert. Wer jedoch Teile der gesamten Diskografie Running Wilds zu schätzen weiß, der wird mit "Resilient" seine absolute Freude haben.
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am 5. Oktober 2013
Schwieriges Unterfangen ein neues Album von Running Wild unvoreingenommen und objektiv zu bewerten. Als absoluter DIE HARD Fan der Ära 1984 bis 1995 muss ich gleich vorab sagen, dass ich mich seit den Releases nach der The Rivalry sehr schwer tue.

Resilient ist durchaus hörbar und ist eine deutliche Steigerung zu den vorangegangenen Alben (Victory bis Shadowmaker). Der Patient ist auf dem Weg der Besserung aber noch lange nicht am Ziel. Songs wie der Opener, The Drift oder Bloody Island sind durchaus starke songs, die auch den alt eingesessenen Running Wild Fan gefallen dürften. Der Rest der Songs plätschert dann aber belanglos vor sich hin. Größtes Manko sind die fehlenden Tempowechsel in den Songs, die durchweg gleich bleiben. Ebenfalls schade finde ich, dass überhaupt keine Speed Metal Nummern wie Pile of Skulls, Powder & Iron oder Marooned enthalten sind, wo das Gaspedal mal richtig durchgedrückt wird. Richtige Schädelabschrauber sind somit leider nicht auf dem Album vertreten und gehören wohl der Vergangenheit an.

Wer auf weiches Hard Rock geriffe abfährt, kann bei dieser Scheibe bedenkenlos zuschlagen. Heavy Metal/Speed Metal fans sollten lieber vorher reinhören.

Mehr als zwei Sterne kann ich für drei gelungene Songs nicht vergeben, da ich von einer Metal Band auch ein Metal Album erwarte und keine Hardrock - Scheibe.
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