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am 4. April 2015
Es war ein gelungenes Feuerwerk an Erzählkunst, an Situationskomik, umgesetzt in beeindruckenden Bildern, für welche sich eine große Leinwand auch lohnt. Mancherlei Wendung war für den erfahrenen Konsumenten vs-amerikanischer Filme vorherzusehen, aber niemals hat dies gestört. An anderer Stelle wird auch schon mal mit einem Klischee aufgeräumt.
In einer frühen Szene fragt man sich, warum nur das Vorspiel der Eröffnung von Wilhelm Tell erklingt und dann abgebrochen wird. Zum Ende hin wird es klar, als Hans Zimmer sie mehr als vollständig in seine Filmmusik einwebt. Wie immer unverständlich, dass so viele Kinobesucher auch diesen Film nicht zuendeschauen, sondern beim ersten Schriftzug des Abspanns hinausrennen, als hätten sie ihre ursprüngliche Absicht vergessen, ihrer Wirklichkeit zu entfliehen. So verpassen sie nicht nur mitreißende Klänge, sondern auch die Abschlusseinstellung.
"Falscher Bruder" wäre sicherlich ein treffenderer und leichter auszusprechender Titel gewesen. So aber muss uns dieser Name für jenen Charakter genügen, der ihn vollauf verdient, wenngleich er eine zugegeben hervorragend gute Figur dabei abgibt. Eine Dummheit reiht sich an die nächste, nichts macht er richtig ohne seinen Mentor. Nicht einmal die ihn liebende Frau nimmt er an.
Kaum überbietbar genial dagegen sein Gefährte wider beider Willen - auch in seinen Fehlern. Wer würde nicht auch gern so dreinblicken können! Es ist bei aller Komik ein tiefgründiger Charakter. Der weise Komantsche sucht die Gerechtigkeit. Eigentlich müsste ihr zuliebe der Film "Tonto" lauten.
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am 4. Februar 2014
Ich möchte hiermit allen, die sich von den katastrophalen Einspielergebnissen abschrecken lassen, sagen, dass dieser Film absolut sehenswert ist. Die Zuschauer, die ihn leider nicht im Kino gesehen haben, können ihn ja schlecht beurteilen, aber sie haben definitiv etwas verpasst. Der Film hat ein paar Schwächen, die Handlung ist manchmal etwas wirr, und in der Mitte hängt der 2,5-Stunden-Film etwas durch, aber die Action-Szenen am Anfang und Ende machen dies mehr als wett. Was sollte man erwarten? Einen Action-Film mit sehr viel Humor, ganz im Stil von "Pirates of the Caribbean" -- schließlich ist das Team ja nahezu identisch. Auch Fans des Lone Ranger werden nicht enttäuscht sein, wenngleich ihr Idol auch tüchtig durch den Kakao gezogen wird ("What's with the mask?"). Hans Zimmer setzt die Tell-Ouvertüre gekonnt und an den richtigen Stellen ein, die Optik ist umwerfend, und alle Schlüsselemente -- von "Kemo sabe" bis "Hi-ho, Silver" -- sind vorhanden. Aber natürlich hat es einen Grund, dass Tonto hier die Hauptfigur ist und die Geschichte aus seiner Sicht (und rückblickend aus dem Jahr 1933, als der Lone Ranger erstmals im Radio auftauchte) erzählt wird: Dies ist ein Lone Ranger des 21. Jahrhunderts, mit sehr viel Augenzwinkern inszeniert, und für derartige Darstellungen ist Johnny Depp der große Spezialist. Er wiederum ließ sich offensichtlich von Stummfilmstars wie Buster Keaton ("The General") und Harold Lloyd inspirieren und wirkt in jeder Hinsicht überzeugend als Kommentator uralter Westernklischees. Aber auch die übrigen Darsteller machen ihre Sache ausgezeichnet. Standard-Bösewichte wie Bill Fichtner ("Prison Break") und James Frain ("The Tudors") sind hier noch fieser als je zuvor, und es macht einfach Spaß, ihnen zuzuschauen. Insgesamt habe ich bei diesem Film Bauchschmerzen vor Lachen gehabt, und zwar im positiven Sinn. Wen ich einen Vergleich ziehen soll: Der Film war fast so gut wie der erste "Pirates of the Caribbean" und um Längen besser als die letzten! Ich hoffe, über das Heimkino kann er noch etwas an Popularität gewinnen -- seinen schlechten Ruf hat er keineswegs verdient.
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am 9. Juni 2014
Ja, dieser Film hat schlechte Kritiken bekommen. Warum, wissen nur die Kritiker und die unterschiedlichen Geschmäcker.
Es stimmt schon, ein oder zwei Mal passt etwas nicht ganz zusammen, wenn plötzlich wirklich tragische oder dramatische Szenen gezeigt oder angedeutet werden, wo ansonsten immer ein Hauch Humor mitschwingt, der manchmal deutlich, manchmal subtil, manchmal in Worten, manchmal in Situationen und manchmal auch nur durch einen Blick oder eine Geste dargestellt wird.
Natürlich, Parallelen zu Fluch der Karibik sind etliche vorhanden; sie zu leugnen hieße, man hat weder den einen noch den anderen Film (bzw. Reihe) gesehen. Aber ist das so schlimm?
Neben Fluch der Karibik werden auch noch eine ganze Menge anderer Filme, bzw. Klischees ein wenig auf die Schippe genommen; zumindest schien mir das so und es ist immer sehr treffend gelungen.
Die Musik untermalt die Stimmung jedes Mal perfekt; sie hat einen leicht humorigen Touch, wenn zum Beispiel eine Situation etwas parodistisch dargestellt wird und beim Showdown (dessen Choreografie ich absolut genial finde) sorgt eine wohl bekannte Melodie für noch mehr Rasanz.
Johnny Depp ist zweifelsohne der Star hier und wenn er auftaucht, ist kaum Platz für jemand anderen, aber dennoch brauchen sich auch die anderen (Haupt)Darsteller nicht zu verstecken.
Einer dieser Filme, bei denen ich kein Problem habe, sie zwei Mal an einem Tag zu schauen. ;)
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am 22. Mai 2016
Ich hab den Film einmal geschaut und bin dabei eingeschlafen. Danach habe ich dem Film eine zweite Chance gegeben und hab es mit meinen Freunden angeschaut. Meine Freunde sagten ungefähr bei der Hälfte des Films, dass sie nach Hause müssen und ich hab dann diesen mit meiner Freundin weiter geschaut. Nach ungefähr 10 Minuten ist auch meine Freundin eingepennt. Soviel zu dem Film.

Der Film ist aus mehreren Gründen schlecht und nicht sehenswert:

-Der Sound ist in diesem Film übersteuert: An manchen Stellen ist die Musik viel zu laut im Vergleich zu den Dialogen, so dass der Zuschauer dazu gezwungen wird die Lautstärke permanent anzupassen.

-Dieser Film enthält unnötige Szenen: z.B. es kommen dort fleischfressende Kaninchen vor, die sich um ein Stück Fleisch zerfetzen oder, nach dem Toto sich entschieden hat John Reid, den jungen Staatsanwalt, als den einzigen Überlebenden mitzunehmen, wird danach gezeigt, wie dieser durch Pferdehaufen gezogen wird (was lustig sein soll) und später auf einem hohen Turm aufwacht. Weshalb er auf den hohen Turm landet und wie er runter kommt, wird nicht gezeigt und so setzt sich das Ganze fort.

Es gibt Brüche in dem Film, sodass der Handlung an roten Faden fehlt: z.B. wurde nicht gezeigt wie der Indianer Toto sich aus dem Gefängnis befreit usw.

-einen Western Film zu einem schlechten Abklatsch von "Fluch der Karibik" zu machen ist Geschmacklos.

- Der Staatsanwalt John Reid, der wie ein Schnösel aussieht, eine Pistole nicht mal richtig halten kann, geschweige einen Verbrecher richtig festnehmen kann, wird plötzlich zu einem Helden. Er hätte besser in eine andere Rolle gepasst.

- An einigen Stellen liegt der Film total daneben:
Als der ältere Bruder von John Reid (Dan Reid) stirbt, kommt John Reid der Frau seines Bruders Stück näher. Irgendwie wird der Eindruck einer Witwe nicht vermittelt, sondern eher einer Frau, die auf den jüngeren Bruder schon immer stand und durch den Tod ihres Mannes jetzt die Gelegenheit hat mit ihm die wahre Liebe auszuleben.
Auch die Szene, wo alle tot liegen, so auch der Bruder von John, wird daraus ein lustiges Spektakel gemacht. Irgendwie Geschmacklos.
Auch Toto, der einen Indianer darstellen soll, hat eine Art lächerliche und zurück gebliebene Persönlichkeit, denn er kann höchstens 3 Wörter aussprechen und füttert einen Vogel, der schon längst tot ist. Was sollen die Kinder daraus lernen, dass Indianer primitiv sind?

-Man taucht nicht in das Leben der Charaktere ein: durch den fehlenden Einblick in das Leben der Charaktere, schwimmt der Zuschauer nur oberflächlich über das Filmgeschehen.

-Es gibt viele Szenen die vorhersehbar sind: z.B. , dass Toto und John Reid von ihren Ketten getrennt werden, als nach dem Zugunfall eine Schiene auf sie zugeflogen kam oder, dass Cole, der sich für den engagierten öffentlichen Ranger ausgibt, das eigentliche Böse verkörpert.

Es gibt noch viele weitere Merkmale. Im Großen und Ganzen ist der Film unnötig lang und langweilig.

Ich würde vom Kauf abraten
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am 6. Dezember 2013
Der Titel hatte ja eine etwas holprige Enstehungsphase (glaube er wurde sogar mal gestoppt und Budget stark reduziert), schaffte es aber dann doch in die Kinos - wo er ziemlich böse floppte. Werde noch ins Detail gehen, aber möchte voranstellen: Lone Ranger dauert fast 2 1/2 Stunden und mir kam trotz später Stunde nie der Gedanke: Wann is endlich vorbei. Ein sehr gutes Zeichen - sicher subjektiv, aber vielleicht sogar trotzdem aussagekräftiger, als all die Fakten, die ich aufzählen kann, warum ich den Film mochte...

Zum Film selbst: Man merk an allen Ecken und Enden, dass hier das Team rund um Fluch der Karibik tätig war, was ja nicht schlecht ist. So ist auch Lone Ramger viel Action die immer wieder mit Slapstick und guten Stunts/Effekten angereichert wird. Und auch wenn viele den Film deswegen verissne haben (der Film weiß nicht was er sein will...musste ich oft lesen), es funktioniert. Nicht so gut wie in Fluch der Karibik 1, aber an Teil 2,3, und 4 kommt Lone Ramger locker ran. Was einmal mehr sicher am sehr gut aufgelegten Jhonny Depp liegt, der viele Szenen - die auch höchst peinlich werdne hätten könnten - gut rüberbringt. Auch der für mich absolut unbekannte Arnie Hammer passt sehr gut als leichtgläubiger Gutmensch, der mit seiner Naivität immer wieder für Lacher gut ist - und errinnert positiv etwas an Terence Hill. Und ja: Die Bösewichte sind schön fies und haben sogar eine kleine Überraschung parat. Das die Story dabei eigentlich nur um 2 sehr unterschiedliche Helden die erstmal zusammen- und zu sich selbstfinden müssen und dann den bösen Buben kräftig einheizen handelt, mag anspruchsvolle Cineasten vielleicht wirklich stören, aber so ist Popcornkino nun mal. Bei den Oscars werden wir den Film wohl nicht sehen, obwohl die Effekte schon gut sind und wie gesagt, das Heldenduo überzeugt, wenn auch Depps Indianer Tonto oft an einen Piraten Captain erinnert... aber hey Bruce Willis spielt seit 10 - 15 jahren auch eigentlich immer nur einen McClane Verschnitt....

Warum also dann doch nur 4 Sterne? Nun, ganz ehrlich habe lange überlegt, aber so im Rückblick betrachtet wäre sicher noch mehr möglich gewesen, wobei es sehr erfrischend war im Finale mal nicht alles kurz und klein zu bomben (Superman, Pacific Rim) sondern ein kleines, feines und gut koordiniertes Finale auf zwei Zügen zu erleben. Und obwohl die Story eher simpeler Natur ist, schafft sie es durch geschickte Szenenordnung immer mal wieder für ein AHA-Erlebnis zu sorgen und auch der eigentlich auf den ersten Blick verückte Tonto hat ein sehr nachvollziehbares Motiv für sein Handeln. Kein übernatürlicher, übertriebener Schmalztopf wird hier übergestülpt, sondern etwas was ich als sehr realistisch fand. Will hier nix spoilern, aber so sind Kinder nunmal ;-)

Alles im allen (und nochmal wiederholt): Sicher rührt meine Begiesterung auch von den ehr niedriegen Erwartungen, aber wenn ein Film um 21 Uhr Abends 2 1/2 Sunden nie den Gedanken aufkommen läst: Wann is vorbei?, muss er doch irgendwie ganz gut sein, oder?
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am 23. November 2014
Es ist mir unverständlich wie man diesen Film mit einem Stern bewerten kann, auf der Hülle ist ein Ranger mit Maske und ein Indianer mit einem toten Vogel auf dem Kopf zu sehen ... ALSO WAS ERWARTEN MANCHE LEUTE wenn sie sich diesen Film anschauen ?!? Hamlet im wilden Westen, Shakespeare im Tippi, den Paten auf einem Pferd ?? Der Film ist kein Meisterwerk, aber er bietet einen lustigen Filmabend mir reichlich Aktion und Humor, die Story ist nicht sehr flach und auch die Rollen sind gut besetzt !! Mich hat er überzeugt und ich bin mir sicher das ich Ihn nach einiger Zeit nochmal aus dem Schrank hole und erneut schaue ... Wer also einen lustigen Western mit Helden und Schurken sucht der ist mit dem Lone Ranger gut bedient !!!!
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am 24. August 2015
Eigentlich wollte ich ja Hohn und Spott ausgießen - aber ‚The Lone Ranger’ ist einer der besten Mainstreamfilme, die ich in den vergangenen zehn Jahre gesehen habe, wenn auch mit einigen sehr großen Schwächen!

Schon die Grundstimmung besteht in einer klassischen Western-Atmosphäre, wie ich sie seit ‚Silverado’ nicht mehr erlebt habe, also weit entfernt von jenen Pseudo- und Psychowestern der vergangenen 20 Jahre! Dabei ist 'The Lone Ranger' auch enthusiastisches Zitatenkino, bedient sich bei ‚The Last Action Hero’, ‚Little Big Man’, ‚Cat Ballou’, ‚Spiel mir das Lied vom Tod’, ‚Blueberry und der Fluch der Dämonen’. Und zwischen der eigentlichen Westernhandlung findet der Film Gelegenheit zur Kritik am aktuellen Weltgeschehen, wie ich dies von einem Film von Jerry Bruckheimer und aus dem Hause Walt Disney echt nicht erwartet hätte:Die Story der Eisenbahntycoons, die unter dem Deckmäntelchen des Fortschritts über die Leichen der Indianer gehen, um die Eisenbahnstrecke bauen zu können und nebenbei das Silber auf dem Indianergebiet abgreifen zu können, erinnert doch fatal ans moderne Weltgeschehen, bei dem Demokratie und Freiheit nur vorgeschobene, hohle Begriffe sind, mit denen die Unternehmen und Konzerne der westliche Mächte an Erdöl, Bodenschätze und seltene Erden gelangen und ihren Einfluss auf andere Länder erweiteren können.

Der Film ist phantasievoll inszeniert, durchaus auch mit Liebe zum Genre, ohne jedoch zu phantastisch oder überdreht zu wirken wie einst der Heuler ‚Wild Wild West’. Die Schwäche liegt dagegen auch in der wechselhaften Inszenierung:Todernste, melancholische Szenen wechseln sich ab mit jenen Momenten, in denen Johnny Depp seinen Jack-Sparrow-Autopiloten aktiviert - beides mag nicht recht zusammenpassen. Aber die Handlung ist derart flott inszeniert, dass diese plakativ-humoristischen Elemente nicht allzu schwer wiegen, ebenso wie die ungewohnte Kleidung der beiden Helden:Da ich in meiner Kindheit die diversen, auch in Deutschland veröffentlichten ‚Lone Ranger’-Comics gelesen habe, bin ich eben noch mit dem hellblaugrauen Kostüm des Lone Ranger und Tontos lederner Fransenjacke (Hat er die später an Stewart Granger als Old Surehand weitergegeben?) gewöhnt. Deshalb war ich auch ziemlich entsetzt, als ich das erste Photo von Johnny Depp als Tonto gesehen habe und habe eben deshalb einen totalen Heuler erwartet!
Zugegeben:Wenn dann das aus der klassischen ‚Lone Ranger’-TV-Serie und diversen Filmen gewohnte ‚Lone Ranger’-Thema, die Overtüre aus Wilhelm Tell, den Showdown einläutet, haut die Neuverfilmung in die Klaviatur der Westernaction, dass es eine helle Freude ist – ‚The Lone Ranger’ zeigt, was für einen schweren Verlust der Niedergang des Western für das moderne Kino darstellt!
Außer am stimmigen ‚Lone Ranger’-Thema hätte man aber für einen solchen Film echt eine bessere Filmmusik komponieren können - ich bin echt kein Fan von diesem Hans Zimmer! Da hätte es eines Elmer Bernstein, Dimitri Tiomkin oder Jerry Goldsmith bedurft!
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am 26. Juli 2014
ich glaub ich bin dem Alter sämtlicher Disneyfilme nun gänzlich entwachsen. Kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren einen guten gesehen zu haben. Die Zeichentrickfilme in den 90 igern waren ja noch monumentale Meisterwerke im Vergleich zu den kindlichen Disneymovies der letzten Zeit.Und genau dort reiht sich auch der Lone Ranger ein.Mit flachem Witz wird der Versuch unternommen einer simplen Handlung Leben einzuhauchen.Vielleicht soll der "Humor" ja auch die ganze schlechte Geschichte verdecken.Klar setzt der Konzern auf sein Zugpferd Johnny Depp, da er ja auch bei Pirates oft the Caribbean heraus stach.Aber ich bin ebenfalls kein grosser Fan der Reihe.Und so setzt sich die Serie einfältiger,klischeeartiger Disneyfilme immer weiter fort.Vom " Geheimnis der Tempelritter über Narnia bis zu Maleficent".Ich denke dass sich auch der neue "Guardians oft the Galaxy" nahtlos da einreihen wird.
Zum Lone Ranger selbst kann ich nur sagen, dass er genau das ist was man von einem Disneyfilm erwartet.Unspannend,bunt und übertrieben.Mir fehlt es an Dramaturgie, Tiefe und Komplexität-daher ist dieses Filmerlebnis in meinen Augen völlig reizlos.
Da "The Lone Ranger" nur ein Abklatsch von "Pirates oft the Caribbean" im Wilden Westen ist, hat der Streifen nicht mehr als 1 Star verdient.
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am 14. März 2015
Wieso dieser Film so schlechte Kritiken bekam, kann ich nicht nachvollziehen.
Man weiß das es ein Western ist, dass Johnny Depp den Indianer Tonto spielt,
und jeder kennt auch den Lone Ranger.
Was erwartet man jetzt.

Genau, einen Western, über den Bau der Eisenbahn, über korrupte Eisenbahnfunktionäre,
über getürkte Indianerüberfälle und Silber im Indianerland.
Alles schon mal dagewesen, aber diesmal etwas anders.

John Reid, der Texas Ranger dem der Indianer Tonto das Leben rettete, versuchen
sich zusammenzuraufen, um den berüchtigt, brutalen Gangsterboss Butch Cavendish dingfest
zu machen.

Da durch die ganze Action auch die Komik nicht zu kurz kommt, kann man sich ja schon
fast selbst ausmalen, allein Johnny Depp leistet da einiges.
Man darf aber auch nicht ausser Acht lassen, dass sehr ernste Szenen vorkommen,
wie der Hinterhalt der Ranger oder das Indianermassaker.
Besonders sehenswert die Verfolgungsjagd per Zug.

Da erst am Ende ,John Reid sich so richtig mit dem Gedanken befasste, jetzt für immer als
der Lone Ranger , für Recht und Gesetz zu sorgen, könnte ich mir vorstellen das es mal eine
Fortsetzung gibt.
Mag der Film schlecht angekommen sein, bei mir ist er es nicht.
Ich schick 5 Krähen nach oben um sich einzunisten, weil ich seh ihn mir mit Sicherheit
noch einmal an.
Ich hatte 143 Min. Kurzweil und gute Unterhaltung.
Für Johnny Depp und Jack Sparrow-Fans ein Muss.
Bild und Ton waren tadellos
Bonus:
Zusätzliche Szenen
Pannen vom Dreh
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am 14. Juni 2014
Aus meiner Sicht eine Art " Pirates of the Carribean " an Land. darüber war ich mir ja schon klar als Ich den Film in Kino sah.
Der ist durchaus unterhaltsam, wenn auch an manchen Stellen etwas langatmig.Johnny Depp kommt irgendwie etwas zu kurz in dieser Story , wie auch die ( wiedermal ) toll spielende Helena Bonham Carter. Dies ist jedoch der Story geschuldet und akzeptabel.
Amie Hamer bemüht sich nach (seinen ) Kräften mit den beiden erfahreneren Partnern mitzuhalten ;und sein Talent als Schauspieler ist vorhanden und ausbaufähig. Der Film lebt natürlich auch von Kulisse und Kameratechnik und einem furiosen Ende , dass ( wie gesagt doch massiv an Pirates of the Carriben erinnert). Daher gute Unterhaltung, die aber keinem Zweiten Teil Bedarf.)
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