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Blazon Stone
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am 28. September 2005
Ja es gab sie mal, die Zeiten in denen Rock N Rolf und Mannen zur absoluten Dolchspitze des internationalen Heavy Metal zählten und ein Aushängeschild in Sachen Teutonenstahl waren. Lang ist's her, aber auch wenn das „1-Mann Projekt" RUNNING WILD mittlerweile nur mehr langweilige Seemannslieder zustande bringt, steht fest, dass die ersten sechs Scheiben absolute Klasse hatten und auf immer geil unausweichliche Klassiker bleiben werden.
Erinnern wir uns zurück: Das 84er Debüt „Gates To Purgatory" und der tolle Nachfolger "Branded And Exiled" waren rohe Klumpen germanischen Nietenmetals, bevor Rolf und Besatzung dann endgültig die weite See für sich entdeckten und ihr, bis heute einzigartig peinlich wie kultiges, Piratenimage kreierten. „Under Jolly Roger" stach, erstmals mit superbem Coverartwork veredelt, in See! Etwas platt und glattgebügelt gab diese, noch leicht gebrechliche, Scheibe Auslaufkommando für drei folgende Höhepunkte des German Metal. RUNNING WILD erweiterten ihr Spektrum, Piratenkapitän Rolf der Rocker arbeitete an seiner Stimme, die Songs wurden melodischer ohne ihre räudigen Wurzeln zu leugnen und die Alben wurden, wenn man so was bei den Hanseaten überhaupt sagen kann, weit abwechslungsreicher und schlicht besser.
„Port Royal", der Oberknaller „Death Or Glory" und das erhabene „Blazon Stone" Machwerk stellen ohne Zweifel die Höhepunkte im Schaffen der Großstadtkanoniere dar, wurden bis heute (abgesehen vom sensationellen 94er Hammer „Black Hand Inn") in keinster Weise, auch nur annähernd erreicht und sind nach wie vor drei der besten und „echtesten" Heavy Metal Alben überhaupt. Jeder dieser Hämmer wäre des Classics würdig, meine Wenigkeit möchte sich hier, der persönlichen Beziehung halber, jedoch ein wenig über eines meiner damaligen Lieblingsalben, nämlich „Blazon Stone" auslassen:
Wunderschönes Cover (...die Picture LP zählt mit zum Edelsten überhaupt!), fette Produktion und durch die Bank saftige RUNNING WILD Hymnen mit Anstand und Niveau zieren dieses Meisterwerk, das bereits mit dem fett stampfenden Titeltrack unwiderstehlich in See sticht. Es folgt ein Beutezug voll typischer Kracher wie dem treibenden „Lonewolf", der superben Hitsingle „Little Big Horn", oder einfach unabnützbar mitreisenden Mitsinghappen wie „White Masque" oder „Bloody Red Rose".
Die Mannen um Rolfi den Rockigen zelebrieren ihre ureigene Kombination aus unnachahmlich melodisch knackigen Killerriffs, kraftvoll hymnischen Vokals, druckvollstem Drumming und einfach wie effizienten Heavy Metal voller grandios treibender Refrains, mächtiger Melodien und ohne jegliche Abnutzungserscheinung. „Blazon Stone" war, ist und bleibt ein absoluter Volltreffer, hat seinen Charme über eine Dekade danach in keinster Weise verloren und zeigt eine Band, die damals wohl am Zenith ihres Könnens angekommen war!
Dass Rolf Kasparek aus Running Wild je wieder eine echte Band macht, ist heute, über zwanzig Jahre nach dem Debüt dieser Metal Institution allerdings leider ebenso wenig zu erwarten, wie ein Rock N Rolf Release, der auch nur annähernd an die Klasse der hier gelobten und bis heute einzigartig wertvollen Alben erreichen wird. Schade, aber zumindest bleibt ein Vermächtnis, das sich absolut sehen lassen kann und RUNNING WILD bis heute, neben ACCEPT und HELLOWEEN zur größten Deutschen Metal Band aller Zeiten macht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2011
*Hast du schon gehört? Running Wild machen jetzt irgend so einen Cowboy-Schei...!* Was ich meinem Kumpel damals als Antwort gegeben hatte, kann ich heute nicht mehr sagen, aber eines steht fest: *Blazon Stone* war alles andere als ein Schei...! Die Platte erschien 1991 und war schlicht und einfach eine Hammer-Scheibe.

Es gab natürlich wieder mal die üblichen Besetzungswechseln in der Band zu beklagen. Gitarrist Michael Kupper war durch Axel Kohlmorgen erstetzt worden und anstelle von Iain Finley schwand nun Rüdiger Dreffein die Stöcke hinter dem Schlagzeug. Musikalisch aber blieb alles beim alten. Nur wurde der typische True-Metal von Running Wild durch eine weitere zusätzlich Komponente verfeinert.

Dieses Mal standen weder Piraten, noch Freibeuter im Mittelpunkt, sondern man griff ein Stück weit auf die amerikanische Geschichte des 19. Jahrhunderts zurück. *Blazon Stone* und *Lonewolf* gehören zu dieser Bereicherung, genauso wie *Little Big Horn*, das von General Custers Niederlage berichtet. Ein weiterer guter *Cowboy*-Song, um mal bei den Worten meines damaligen Spezl's zu bleiben, ist auch der Single-Track *Billy The Kid*.

Ohne die *üblichen* Running-Wild-Themen ging es zum Glück natürlich auch nicht. *Slavery* ist ein gewaltiger Stampfer, Dreffeins Beitrag *Fire & Ice* überzeugt mit starken Gitarren und viel Speed, *White Masque* erzählt einem maskierten Freiheitskämpfer und bei *Straight To Hell* werden fast Erinnerungen an die ersten beiden Schallplatten wach. Running Wild bewegen sich im True-Metal mit der Sicherheit eines Schnellzuges auf seinen Schienen. Eine Scheibe an der es nichts zu bemängeln gibt. Abwechslungsreich, hart und mit allen technischen Finessen versehen. Der True-Metal wird zwar nicht neu erfunden, aber wer erfindet schon das Rad neu, nur weil er im Auto schnell mal ein Packerl Zigaretten holen möchte.

FAZIT: starke Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von Running Wild - und es war noch kein Ende in Sicht...
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am 24. Dezember 2007
Runnig Wilds Blazon Stone ist für mich eines der besten deutschen Heavy Metal Alben überhaupt.
Hymnen wie 'Little Big Horn', 'Heads or tails' oder 'White Masque' zählen mit tödlicher Sicherheit zum Allerbesten, was die Hanseaten bisher zustande gebracht haben, und lassen so manchen RUNNING WILD-Gassenhauer der Vergangenheit weit hinter sich. Die Gitarrenarbeit ist durchweg erstklassig, ebenso wie Rolfs ständig verbesserter Gesang, die treibenden Basslines und das kraftvolle Drumming. Wer die Jungs immer noch als halbgare Piratencombo abtut, sollte sich die Ohren waschen oder vielleicht gleich die Finger von der Materie lassen. Hier gibt's absolut nichts zu mäkeln, jeder Ton sitzt, Ausschußware gibt's auf "Blazon Stone" nicht, und originell ist das Teil zudem auch noch. RUNNING WILD haben ihren ureigenen Stil gefunden, der trotz verschiedener Experimente (Western-Anklänge in 'Little Big Horn' etc.) nie unnatürlich oder überladen wirkt.

Dieses Album (das letzte von Runnig Wild als Band) sollte in keiner Heavy-Metal-Sammlung, die sich als solche Bezeichnen will, fehlen.

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am 24. Dezember 2007
Runnig Wilds Blazon Stone ist für mich eines der besten deutschen Heavy Metal Alben überhaupt.
Hymnen wie 'Little Big Horn', 'Heads or tails' oder 'White Masque' zählen mit tödlicher Sicherheit zum Allerbesten, was die Hanseaten bisher zustande gebracht haben, und lassen so manchen RUNNING WILD-Gassenhauer der Vergangenheit weit hinter sich. Die Gitarrenarbeit ist durchweg erstklassig, ebenso wie Rolfs ständig verbesserter Gesang, die treibenden Basslines und das kraftvolle Drumming. Wer die Jungs immer noch als halbgare Piratencombo abtut, sollte sich die Ohren waschen oder vielleicht gleich die Finger von der Materie lassen. Hier gibt's absolut nichts zu mäkeln, jeder Ton sitzt, Ausschußware gibt's auf "Blazon Stone" nicht, und originell ist das Teil zudem auch noch.
Dieses Album (das letzte von Runnig Wild als Band) sollte in keiner Heavy-Metal-Sammlung, die sich als solche Bezeichnen will, fehlen.

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am 22. Mai 2012
Nachdem auf dem 1989er Album "Death Or Glory" wirklich von vorne bis hinten nur absolute Killer-Songs drauf waren, konnten Running Wild bei "Blazon Stone" dieses hohe Qualitätsniveau nur noch zum Teil halten, z.B. bei solchen Über-Krachern "Little Big Horn", "Straight To Hell", "Heads Or Tails", "Rolling Wheels", "Bloody Red Rose" und starken Tracks wie "White Masque" und "Lonewolf" stimmt noch alles, Sound, Songwriting und das knackig-frische, einfallsreiche Gitarrenspiel. Letzteres rettet auch noch die etwas schwächeren Songs "Fire & Ice" und "Slavery" über die Runden.
Aber beim Titel-Track hilft auch das nichts mehr, den Song kann man bestenfalls als "Füllmaterial" bezeichnen, zu belanglos plätschert er dahin.
Und das Instrumental "Over The Rainbow" ist zwar ganz nett, aber weit von der Klasse eines "Highland Glory" entfernt.
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am 26. Juni 2013
Ich hatte dieses Album in den 90ern schon und fand es super. Jetzt, 20 Jahre später, hab ichs mir wieder auf CD zugelegt. Es kann locker mit aktuellen Bands mithalten. Immer noch ein super Album.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2005
Die Wiege des Power/Epic/Fantasy Metal ist sicher kommerziell in die Mitte der 90er einzuordnen. Running Wild waren ein kräftiges Lebenszeichen aus Deutschland und machten mit ihrem "Pirate Metal" sicherlich etwas, dass niemand anderer in ähnlicher Weise veröffentlichte.
Blazon Stone ist sicherlich ein wichtiger Punkt in ihrer Karriere, da es das erste Album war, das sich konstant anhören ließ, ohne plump zu werden. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die um einiges gereifte Abmischung im Vergleich zu älteren Releases, die es nach zwei Tracks zu einer Tortur werden ließen, sich weiter damit zu befassen.
Blazon Stone eröffnet majestätisch mit dem Titeltrack und funktioniert auf Anhieb. Meine Favourites sind eindeutig "Blazon Stone", "Little Big Horn" und "White Masque".
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0 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2011
Zustand der der CD ist nicht wie ausgeschrieben sehr gut sondern sehr schlecht...
CD-Hülle defekt fiel beim auspacken auseinander...
CD weißt mehrere großflächige Kratzer auf...

Anmerkung: Das kann nur ein schlechter Witz sein....
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