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TOP 1000 REZENSENTam 4. November 2013
Was haben wir gewartet, dass endlich sich jemand traut, dass erfolgreiche Battle Isle von BlueByte (ein Strategieklassiker der 90er)neu aufzulegen.
Klar, Rundenstrategie war quasi im Tiefschlaf die letzten 10 Jahre und so verwundert es kaum, dass KingArts keine unterstützenden Publisher fand, die ihren ersten Entwurf von Battle Worlds vor einigen Jahren (2007) veröffentlichen wollten.
Also half Kickstarter nach (ich backte selber mit und spielte die Beta) - und das mit so grossem Erfolg (das Ziel um rund 100% überschritten), dass sogar noch ein Addon Anfang nächsten Jahres mit Eisenbahneinheiten nachfolgen wird.

Die Kampagne von Battle Worlds erzählt eine Geschichte, die in der Zukunft spielt und sich um 2 Fraktionen dreht, die die Vorherrschaft auf dem titelgebenden Planeten Kronos anstreben. Dabei wird der Fortschritt der jeweils pro Seite mit rund 8-10 Missionen andauernden Kampagnen mittels Zwischensequenzen erzählt, die quaslitativ für ein Rundenstrategiespiel ganz nett geworden sind, aber keine Oskars gewinnen würden im Vergleich zu z.B. einem Mass Effect.
Das Spiel selbst wird klassisch rundenbasiert auf Hexfeldern gespielt. Dabei können die verschiedenen Fahrzeugtypen, die mit jeweils rund 30 Einheiten und 4 Spezialreinheiten pro Seite sehr abwechslungsreich ausfallen (es gibt Aufklärer, Raketenbuggys, Sniperinfantrie, Botinfantrie, leichte-, mittlere-und schwere Panzer, diverse Flugzeuge, Hovercrafts, U-Boote, Zerstörer, Transporter, Artillerie etc etc etc.) verschieden Aktionen ausführen, die in Abhängigkeit ihrer Fahrzeugart stehen.
So gibt es pro Runde immer die Möglichkeit sich einmal zu bewegen, einmal anzugreifen und eine Spezialaktion auszuführen, die z.B. eine weitere Bewegung darstellen kann oder ein zweiter Angriff usw. Im Gegensatz zu Battle Isle dürfen die Aktionen in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden, d.h. man kann erst bewegen, dann andere Fahrzeuge bewegen und danach zur Einheit zurückspringen und beispielsweise erst dann angreifen. Dies führt zu größerer taktischer Tiefe ebenso wie die "Blockfunktion", d.h. dass Umzingeln von gegnerischen Einheiten gibt Boni für den Angriff. So kann ein schwerer Panzer durchaus in einer Runde auch von 4 angrenzenden Infantrieeinheiten geknackt werden.
Mit Gewinn an Erfahrung können die Einheiten jeweils 2 mal aufsteigen und dabei aus 2 Fertigkeiten auswählen, die z.B erhöhte Feuerreichweite oder mehr Panzerung bringen kann. In der Kampagne können solche Eliteinheiten auch mit in die nächste Karte übernommen werden - sehr schön und motivierend! Einzelne Fahrzeugtypen wie z.B. die Artiellerie haben nur begrenzte Munition und Flieger haben eine gewisse Treibstoffmenge, so dass man auch hier immer ein Auge auf seinen Nachschub werfen muss. Dieser kann in Depots und mittels Transportfahrzeugen zur Front geschafft werden und auf der Karte verteilte Fabriken, die erst eingenommen werden müssen, geben die Möglichkeit frische Truppen zu produzieren.
Die einzelnen Kampagnenkarten sind ab der 4.Mission sehr umfangreich und gross und können mehrere Stunden Spielzeit in Anspruch nehmen, so dass die Einzelspielerspielzeit für beide Kampagnen alleine locker um die 30-40 Stunden beträgt.
Die Grafk und Animationen der einzelnen Einheiten sind sehr liebevoll gestaltet und anzusehen und geben dem Spiel ein besonderes flair, auch wenn die Karten recht bunt gestaltet sind, was aber wieder zum Gesamteindruck positiv beiträgt.
Neben den Kampagnen gibt es die Möglichkeit Herausforderungs Matches inkl. Highscoreliste gegen den Computer zu spielen (z.B. halte deine Stellung solange du kannst gegen gegnerische Angriffswellen) sowie auch Multiplayer gegen andere menschliche Spieler, allerdings ohne LAN Modus! Auf der Homepage von KingArts kann ein Map-Editor kostenlos runtergeladen werden, der damit einen steten Nachschub an Karten aus der Community gewährleistet!

Insgesamt einer der besten rundenbasierten Titel der letzten Zeit und für Strategie- und Taktikfans ein Pflichtkauf!

Zusammenfassung:

+ grosse Vielfalt an Einheiten
+ hübsche Animationen
+ hohe taktische Tiefe
+ fordernde KI
+ relativ lange und motivierende Kampagne
+ Levelsystem mit Übernahme von Einheiten von Karte zu Karte in der Kampagne
+ Multiplayer Modus
+ Map Editor
+ Herausforderungs (Skirmish) Matches gegen die KI
+ sehr gute Musik
+ leicht zu erlernen, schwierig zu meistern !
+ "...nur noch eine Runde" Suchtfaktor !!!!
- Bedienung sehr eingewöhnungsbedürftig
- Schwierigkeitsgrad nicht einstellbar
- Nachschub nur für bestimmte Einheiten notwendig
- Geländeart hat wenig Auswirkung aufs Spielgeschehen (kein Verschanzen von Infanterie im Wald möglich)
- angegriffene Einheiten können nur einmal zurückschiessen
1717 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2015
Ich schwanke bei dem Spiel zwischen 2 und 3 Sternen.
Mit etwas gutem Willen, bekommt das Spiel noch 3 Sterne.

Hauptsächlich, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis gut ist.
Für 10 Euro kann man sich das Spiel sicherlich kaufen.

Nach einem Wochenende Spielzeit war es mir dann aber auch bereits langweilig.
Habe daher auch nur die ersten 4 Missionen durch gespielt.

Ich hatte eigentlich nie die geringsten Probleme mit dem Schwierigkeitsgrad.
Von der viel gelobten KI hab ich wenig gesehen, außer dass sie das Klemmen auch beherrscht.
Ansonsten scheint bei der KI zumindest strategisch alles geskriptet.

Positiv:
- Kein Steam-Zwang, offline spielbar
- KI ist taktisch einigermaßen gut (beherrscht z.B. "Klemmen")
- mittlerweile wirklich günstig
- zumindest bei mir stabil

Neutral:
- Grafik jetzt nicht berauschend, reicht aber aus
- Musik auch einigermaßen ok, aber etwas eintönig
- Beförderungssystem vorhanden, aber auch nicht außergewöhnlich
- einige erfahrene Einheiten können in nächste Mission mitgenommen werden
- Balancing der Einheiten stimmig

Negativ:
- Rahmenhandlung / Story / Atmosphäre ist miserabel
- KI ist strategisch miserabel (es scheint das gesamte Verhalten geskriptet, Angriffswellen meist ohne Verstand)
- Transport von Ressourcen etwas lästig

Fazit:

Sehr unspektakuläre Rundenstrategie ohne größere Schwächen, aber auch ohne besondere Stärken.

Den Hype um das Spiel finde ich persönlich etwas übertrieben.
Um ein echter Spielehit zu sein, fehlt mir bei dem Spiel noch einiges.

Nach einem Wochenende und 4 gewonnen Missionen habe ich nun keine Lust mehr darauf.
Mir ist meine Freizeit einfach zu Schade, wenn mich ein Spiel nach den ersten Tagen nicht begeistert.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2013
Da man heutzutage ja nicht gerade so verwöhnt wird, was Rundenstrategie angeht, verfolge ich schon seit einiger Zeit dieses Projekt. Heute habe ich das Spiel installiert und schon über zwei Stunden gespielt.
Es ist keine nervige Anmeldung oder Registrierung für die Kampagne nötig, installieren und spielen, so wie früher!
Der Schwierigkeitsgrad ist weder zu leicht noch zu schwer und die KI kämpft doch sehr intelligent "umgeht deine Fronteinheiten um deine Artillerie anzugreifen, geht konzentriert im Verband gegen einzelne Einheiten von mir vor usw.". Wenn man zu forsch vorgeht, nutzt es die KI gnadenlos aus und setzt einzelne Einheiten des Spielers in einem Verbandsangriff ausser Gefecht.
Die 2D Grafik ist passend für ein Spiel dieser Art und vor allem alte Battle Isle Fans wie ich, werden hier auf ihre Kosten kommen.
Ich bin bisher sehr begeistert und hoffe das auch in Zukunft weitere Titel wie diese erscheinen, die sich vom üblichen Einheitsbrei der Spielbranche unterscheiden.
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am 7. November 2013
Genre:
Rundenstrategie

Szenario:
Science Fiction

Story:
Rudimentär, Kampf zwischen Häusern.
Im Spiel Texteinblendungen ohne größeren Einfluß auf das Spiel.

Umfang:
2 kampagnen, einige Skirmish - Level.

Grafik:
Bunt, zweckmäßig, Kampfanimationen

Schwierigkeit:
Nicht einstellbar, Mittel.

Einheiten/Taktische Tiefe:
Land-, Luft-, Wassereinheiten.
2 Aktionen pro Einheit möglich.
Stein, Schere, Papier - Prinzip.
Einheiten werden aufgewertet.
Einheiten erhalten extras.
Weg-Engpässe.
Untergrund hat wenig Einfluß auf Einheitenfortbewegung oder taktische Vorteile.
Gegner geht meistens mit Übermacht zu Werke.
Einige Sonderregeln im Spiel. Z.B. "klemmen" von Einheiten bringt Kampfvorteil.

Einstieg und Informationen:
Keine Tutorials, nur Hinweise auf bestimmte Aktionen in Form von kurzen Textfenstern.
Zusammenhänge sind oft nicht schlüssig.

Ressourcensystem:
Erschließt sich nicht automatisch. Informationen hierzu fehlen.

Multiplayer:
Vorhanden.
Runde um Runde zeitversetzt ziehen (mit Mailbenachrichtigung im System) möglich. Super!
Angekündigte Liga ist mir nicht schlüssig.
Chatsystem im Spiel nicht schlüssig, bzw. erklärt.

Handbuch:
Kurzanleitung als Hardcover und als PDF vorhanden. Wo ist das angekündigte ausführliche Handbuch???

Angekündigter LevelEditor/Worldbuilder:
Ist nicht auf DVD vorhanden. Link mühsam über Foren auf der Spieleherstellerseite zu suchen (Stichwort: "Battle Worlds Builder download")
Editor startet nicht, Fehlermeldungen.

Spielspaß:
Spiel macht Spaß, auch wenn man sich etwas reinfummeln muß und einige Zusammenhänge raten, bzw. Informationen aus den Foren besorgen muß. Es gelingt mit diesem Spiel ein bischen an gute alte Battle Isle - Zeiten anzuknüpfen.

Fazit:
Die Entwickler haben dieses Spiel über Kickstarter finanziert und haben ein gutes Spiel abgeliefert.
Einige Bugs habe ich gefunden, die aber nicht Spielentscheident sind (z.B. Texte nicht richtig übersetzt).
Was mich ärgert ist das das Spiel nicht vollständig ausgeliefert wurde (Ausführliches Handbuch, Editor und Tutorials). Das sieht dann ein wenig nach überhastetem Release und Bastelei aus und kostet meine Zeit bei der Recherche. Deswegen 1 Punkt Abzug.
11 Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Battle Isle", "Historyline", "Panzer General", "Steel Panthers" und Konsorten - allesamt Legenden der Rundenstrategie, die es immer wieder, trotz mittlerweile nahezu antikem technischen Antlitz, in aller Regelmäßigkeit auf den heimischen Rechenknecht schaffen und seltsamerweise nur recht wenig an Faszination verloren haben. Vor ein paar Jahren nahm sich der Publisher KingArt, der bereits mit der Adventure-Serie "The Book of Unwritten Tales" für Furore sorgte, dem brach liegenden Genre "Hexfeld-Strategie" an und schuf mit "Battle World" eine moderne Interpretation des Klassikers "Battle Isle".

Zur Story: In einer fernen Zukunft tragen verschiedene Adelshäuser den Konflikt über die Herrschaftsnachfolge auf einem fernen Planeten namens Kronos aus, der als Schlachtfeld für ein gigantisches Spiel dient. Sämtliche Häuser ringen miteinander um die Kontrolle zentraler Tempel und wer am Ende der Kriegshandlungen die meisten dieser Bauwerke für sich beanspruchen kann, stellt den neuen Imperator. Als Chefstratege des Hauses der Telit, die den Sieg normalerweise fast für sich gepachtet und eine entsprechende Machtposition inne haben, führt man die Truppen in die beginnende Schlacht um die Thronfolge, doch etwas läuft schief: Ein Sabotageakt droht die Machtverhältnisse zu kippen und skrupellose Industrielle, fanatische Sektenanhänger und furchtlose Eingeborene wittern auf einmal Morgenluft im Kampf gegen die bisher übermächtigen Telit...

Ein wenig erinnert das aus einen wilden Story-Mix aus den bereits oben genannten Spielen, aber auch einer Prise "Dune". Auf den ersten Blick mag die Geschichte zwar durchaus ein wenig Spannung versprechen, bleibt aber letztlich die gesamte Spielzeit hinweg weit hinter den Erwartungen zurück. Sonderlich schlimm ist das aber nicht, denn letztlich ziehen Spiele dieser Art ihren Reiz eher aus dem taktischen Kampfsystem und dem Erproben verschiedener Strategien. Das bietet "Battle Worlds: Kronos" auf jeden Fall, wenngleich die Spieltiefe nicht dem Vergleich mit z.B. "Battle Isle" standhalten kann. Ich empfinde den Vergleich in dieser Hinsicht auch als etwas unfair, da sich KingArt, der Verkaufszahlen willen, natürlich auch ein wenig am Trend zu "Casual"-Games orientieren musste, um nicht nur die Fankreise der alten "Hexagon"-Legenden anzusprechen. Dennoch erfordert das Spiel, trotz seiner eher gemächlichen Rundengangart, vom Spieler durchweg ein waches Auge. Maximal- und Mindest(!)-Einheitenreichweiten, Tankstatus bei Flugzeugen und die Munitionsanzeige bei Artillerieeinheiten sollten immer im Auge behalten werden, da das Spiel selten Fehler ungestraft lässt. Der Schwierigkeitsgrad bleibt aber immer fair und mit der Zeit hat man den Bogen so weit raus, dass maximal die Unmengen an Gegnern und manchmal deren unendlicher Nachschub (nicht immer, aber in einigen Missionen) zu einem kleinen Ärgernis mutieren. Die Steuerung ist schnell erlernbar und geht, dank der Tutorialeinblendungen, schnell in Fleisch und Blut über. Grafisch ist das Spiel natürlich ein klares Kind seines Genres und bietet funktionale visuelle Technik und wenig begeisternde Zwischensequenzen, die bestenfalls dank der guten Sprecher bei Laune halten - der Rest der Story sind durchklickbare Dialog-Textwüsten, die ab und an Multiple-Choice-Dialoge vorgaukeln, die aber keine sind. Steam und andere Registrierungsplattformen sind keine Pflicht, sollte man jedoch den Mehrspieler-Modus nutzen wollen, benötigt man einen entsprechenden Spiel-Account (kostenlos und unkompliziert anlegbar).

Unterm Strich hatte ich mit "Battle Worlds: Kronos" eine ganze Menge Spaß, der lediglich durch die lahme Präsentation der wenig gehaltvollen Geschichte getrübt wurde. Das typische "Nur noch eine Runde"-Gefühl stellte sich in aller Regelmäßigkeit ein, was Fans des Genres vermutlich schon oft Qualitätsmerkmal genug ist. Daher vergebe ich sehr gute vier Sterne für einen durchaus gelungenen Wiederbelebungsversuch der Hexagon-Strategie, der es aber nicht mit den Pionieren des Genres aufnehmen kann, es aber vermutlich auch gar nicht soll.
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am 20. März 2014
Grundsätzlich sollte sich jeder Battle Isle-Fan mangels Alternativen Battle Worlds: Kronos einmal ansehen. Der größte Unterschied ist wohl, dass Einheiten in der gleichen Runde bewegt, und zum Kampf geführt werden können. Dies finde ich durchaus positiv, da die Kämpfe somit etwas dynamischer wirken und keine Einheiten mehr bewegt werden müssen, die ggf. schon vernichtet sind. Grafik und Sound sind ordentlich und durch die vielen verschiedenen Einheiten und die Versorgungs-LKW kommt auch genügend Spieltiefe hinein.

Nun kommen wir jedoch zu den Punkten, die mich etwas enttäuscht haben. Die Story ist relativ abstrus und wird in weiterklickbaren Textfeldern erzählt - ich dachte, diese Zeiten sind eigentlich vorbei.
Da wahren Taktiktüftlern aber natürlich das Spiel selbst deutlich wichtiger ist, komme ich nun zum Schwierigkeitsgrad der Kampagne. Dieser kann es meiner Meinung nach nicht im Ansatz mit Battle Isle aufnehmen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die KI auf den Karten sehr statisch agiert und meist auf die Angriffe vom Spieler wartet. Bei Battle Isle war es hingegen eher so, dass die KI und der Spieler auf eine Karte mit zu erobernden Depots etc. geworfen wurde und die KI mit allen Einheiten losstürmte und die Spieler mit einer Überzahl unter Dauerdruck setzte. Die KI in BW:K agiert eher in kleinen Gruppen, die erst aktiv werden, sobald sich eine Einheit des Spielers nähert. So hat man deutlich mehr Zeit, die Angriffe zu planen und exakt auszuführen. Dies führte dann letztendlich dazu, dass ich die Kampagne so gut wie ohne den Neustart einer Mission durchspielte. Auch die letzten 3 Missionen konnten jeweils beim ersten Versuch gemeistert werden.
Nach dem Ende von BW:K habe ich via DOS-Emulator noch einmal Battle Isle gespielt und schon ab Mission 4 oder 5 ist man dazu gezwungen, Missionen mit einer anderen Taktik erneut anzugehen - und genau hier liegt für mich der Reiz. Da der Schwierigkeitsgrad auch nicht einstellbar ist, war dies etwas ernüchternd. Ich wurde beispielsweise vom XCOM-Remake auf den zwei höchsten Schwierigkeitsgraden deutlich mehr gefordert, als dies bei BW:K der Fall war.
Darüber hinaus ist mir noch aufgefallen, dass es extrem wenige Luftschlachten gibt, da Flughäfen nur in sehr wenigen Missionen überhaupt vorkommen.

Fazit: Ein gutes Taktikspiel, welches alte Erinnerungen hervorruft - leider jedoch aufgrund mangelhafter KI bei weitem nicht so fordernd wie Battle Isle ist.
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am 31. Januar 2014
Insgesamt muss man sagen, dass das Spiel wirklich Spaß macht und vor dem Rechner fesseln kann. Was dann zeitweise doch den Spielspaß und die Atmosphäre etwas trübt sind die üblen Zwischensequenzen und die Durchklickerei durch völlig sinnfreie Frage Antwort Sequenzen. Die Grafik in den Zwischensequenzen ist gruselig, die Leute bewegen sich hölzern und laufen teilweise im Fußboden herum. Was auch extrem nervt sind die wirklich schlechten Töne. Die Explosionen hören sich an, wie die Spielzeugautos meiner Kids und die Animationen sind wirklich gewöhnungsbedürftig. Die KI ist ok, aber sicher nicht gut. Ich habe in der Mission mit dem Atomsprengkopf auf dem Laster 30 gegnerische Truppen, die sich schön um den Gefahrenbereich meiner Artillerie herum positionieren und nie angreifen... In Summe muss man jedoch sagen, dass das Spiel kurzweilig ist und das alte Battle Isle Feeling hochkommt. Mehr als 3 Sterne kann ich dafür aber nicht vergeben. Strategiefans die nicht zu sehr auf Grafik & Sound stehen sollten aber zugreifen!
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am 15. Dezember 2014
Früher spielte ich sehr viel Battle Isle und konnte die veröffentlichung von Battle Worlds Kronos kaum erwarten da es quasi als inoffizieller Nachfolger gehandelt wurde. Leider bin ich etwas enttäuscht. Gerade bei der Steuerung (Einheiten Info) war das uralte Battle Isle sogar besser. Und das alte Battle Isle hatte auch bei den Zwischenscenen Videos und nicht nur irgendwelche blöden Dialoge ohne Ton die man wegklicken muss. Bei mir springt der Funke nicht wirklich über. Außerdem nervt diese Updatefunktion die sehr oft nicht richtig funktioniert. Man muss das spiel dann neu installieren um dann anschließend festzustellen das das Update wieder nicht geht ... das hätte man besser machen können.
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am 13. November 2014
Zuerst mal, ich gebe nicht gerne die schlechteste Note, aber nachdem ich mir dieses Spiel gekauft und mich daran versucht habe kann ich nicht anders.

Die Grafik erinnert mich stark an die C&C Serie vor den Generälen. Nicht mehr und nicht weniger. Zum Beurteilen der Grafik einfach das Werbevideo ansehen. Die hier abgebildeten "Screenshots" sind offensichtlich überarbeitet, den zum Einen kann man gar nicht so weit hineinzoomen und zum Anderen sind die Grafiken auch nicht so bunt und detailiert wie abgebildet.
Zeitgemäß ist wirklich weit entfernt, keine modernen Grafikeffekte bei z. B. Explosionen - auch nicht als Option.
Allerdings kann man sich die fps anzeigen lassen, was ja bei einem rundenbasierten Spiel mit müden Animationen sehr, sehr wichtig ist.
Die Animationen sind lieblos, die kleineren, "schnelleren" Einheiten zappeln ein bisschen vor sich hin, das wars im Großen und Ganzen.

Der Sound ist absolut nichts besonderes, die Effekte nicht nennenswert.

Die KI - nun ich sage es mal so - je länger ich spiele umso weniger kommt mir vor, dass so etwas wirklich in dem Spiel vorkommt. Zuerst mal schaut alles sehr geskriptet aus. Bei jeder Basis stehen ein Haufen Gegner herum, sobald man eine gewisse Distanz unterschreitet greifen sie an. Und zwar in Wellen, in vielen Wellen. Dabei sieht die künstliche Intelligenz so aus, dass es die Kriegsgeräte in der für sie optimalen Schussentfernung aufstellt. Beschädigte eigene Einheiten sind der KI vollkommen egal, sogar aussichtslose Angriffe die im Gegenangriff zur garantierten Zerstörung führen werden brav durchgeführt.
Es gibt eine Art Basen, Versorgungs und Baugebäude, die der Gegner mal überhaupt nicht nutzt. Man selber kann zwar, muss aber die Rohstoffe dafür einsammeln (was auch der Gegner nicht macht, ausser er fährt mal zufällig über ein Feld), diese sind spärlich gesät.
Grundsätzlich steht man immer einer Übermacht gegenüber, und ich habe den Eindruck, dass so lange eine gegnerische Basis nicht im Sichtfeld ist, einfach ständig neue gegnerische Einheiten dort hingezaubert werden. Das nennt sich dann im Spiel "Angriffswellen". Denn sobald eine Basis auf der Karte aufgedeckt ist, auch wenn sie noch dem Gegner gehört, kommen von dort keine Einheiten mehr, dafür halt von irgendwelchen anderen Ecken auf der Karte.

Mir kommt das ganze Spiel schludrig programmiert vor, die "KI" ist hauptsächlich deshalb "schwer" zu knacken weil permanent Einheiten von denen nachkommen, ohne Rücksicht auf morgen.

Basenbau oder ähnliches kann man vergessen, Gebäude sind vorgegeben und können erobert werden. Viel bringts nicht, weil fast keine Rohstoffe in der Gegend herumliegen, ab und zu mal kann man eine Einheit bauen, allerdings deckt das nicht mal die eigenen Verluste.

Die Storyline ist ein Scherzerl... Konkurrenz mit nem anderen Commander, irgend ne Reporterin, ein alter Hase der einen im Hintergrund unterstützt... Pseudodialoge in denen man sich die Antworten aussuchen kann, die dann schlußendlich eh immer im selben Ergebnis münden...

Die Installation war interessant, nach Anwahl des Setups passierte bei mir unter Win7 mal geschlagene 10 Minuten gar nichts, dachte schon der Rechner wäre hängen geblieben, dann installiert sich das Spiel superschnell (zu schnell für die Datenmenge auf der DVD) nur um sich dann anscheinend als "Update" komplett runter zu laden. Und zwar von einem superschnellen Server ( 200 kBit). Nach einer Stunde Installation konnte ich dann loslegen. Das Spiel startet dann in einem Fenster, soll wohl den Retroanspruch darstellen. Das kann in den Optionen geändert werden, auch die Auflösung (allerdings nur per Mausrad, da muss man mal draufkommen), es ist dann aber egal was eingestellt wird, die Grafik ist und bleibt altbacken und lieblos.

Abstürze gibts bei mir immer dann wenn ich einen Level nochmals spielen will... Dann bleibt das Spiel einfach lustig bei 60 % Fortschrittsbalken hängen, reisst aber keine Fehlermeldung.

Zusammenfassend:

- Installation seltsam/mühsam
- Programmabstürze
- Grafik 15 Jahre hinten nach
- Animationen lieblos
- Audio aufs Wesentliche reduziert (Bumm, bumm, zisch)
- KI lebt nur von ständig aufs Spielfeld gebeamten Feinden, benutzt keine Basen oder Einrichtungen
- Storyline ein schlechter Scherz

Ich habe für dieses Spiel 20,- Euro ausgegeben, auch weil viele Rezensenten hier volle 5 Sterne gegeben haben.
Ich sehe dieses Spiel in der 4,99 Euro Ramschspielekiste.

Bitte lasst Euch nicht von den 5 Sternen blenden, die hier viele geben. Anscheinend ist Nostalgie halt modern und wer sich die Rezensionen durchliest sieht dass es durch die Bank Fans der Battle Isle-Serie waren.

Ich empfehle statt diesem Spiel lieber das gute alte und für aktuelles Windows aufgemotzte Battle Isle Andosia Konflikt, das hat mir 100 mal mehr Spaß gemacht.

Liebe Grüße aus Wien
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2013
Was habe ich mich darauf gefreut. Eigentlich ist es Battle Isle II im neuen Gewand mit zeitgemäßer Grafik und sogar kompatibel zu Mac, Windows und Linux.
Die beiden Kampagnen bringen viele Stunden Spielspaß und schreien danach nochmal gespielt zu werden.
Außerdem gibt es einen kostenfreien Editor, der sogar eigene Kampagnen kreieren kann. Ich freue mich schon auf die Communities, die sich dessen annehmen und weitere Kampagnen erstellen.
Den Multiplayer-Modus konnte ich noch nicht nutzen, verlockend ist er jedoch allemal.
Kein hinderlicher Kopierschutz oder Steam-Verpflichtung und ein toller Preis runden das ganze ab. Hier hat sich das Kickstarter-Prinzip wirklich gelohnt.
Danke.
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