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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen22
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Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich mich an diesem grauen Sonntag auf eine schnulzige Liebesgeschichte mit viel Herz und Schmerz & ein wenig Humor gefreut....

Kristan Higgins hat mich ein wenig zwiegespalten hinterlassen: auf der einen Seite kann sie einen emotional packen, so dass man entweder ein Dauergrinsen oder Tränen im Gesicht hat, auf der anderen Seite lässt sie Lucy solange mit ihrem verstorbenen Ehemann hadern, dass einem Ethan nur noch als armer Kerl vorkommt..... Ethan blieb mir leider während des Lesens etwas zu blass...

Diese Leseachterbahn bringt mich zu der 3-Punkte-Bewertung!

Mir hätte es besser gefallen, wenn man zeitweise auch mal etwas aus Ethans Sicht erfahren hätte, dann wäre es mir als Leser einfach leichter gefallen, Lucys "hin und her" besser zu verkraften... Ihre Situation ist durchaus gut geschildert, aber irgendwann war mir die Sache mit Jimmy und Jimmy light einfach zuviel...

Die Nebencharaktere halten die Geschichte in der Waage, ihre schräge Schwester, die Mutter nebst Tanten (die schwarzen Witwen); sowie Parker, die Mutter von Ethans Sohn sind Familie und Freunde von Lucy, die ihr wirklich gut tun und ihr auch das Leben schwer machen. Allesamt sind gut gelungen & runden die Geschichte ab.

Fazit:

Nette Unterhaltung, die bei mir jedoch eher ein "Achterbahnlesegefühl" hinterlassen hat... mal begeistert, mal genervt.
Da mir Parker jedoch ans Herz gewachsen ist, werde ich mir ihre Geschichte "Ein Goldfisch räumt auf" (01. Juni 2014) dennoch nicht entgehen lassen!
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am 27. Juli 2014
Kristan Higgins und ich - dies ist so eine Sache. Ich habe mittlerweile fast alle Romane von der Autorin gelesen und fand diese auch meistens recht nett, jedoch wollte der Funke bislang nie so ganz überspringen. Mit "Lucy kriegt's gebacken" habe ich nun einen weiteren Versuch gestartet und auch hier kann ich wieder nur eines dazu sagen: Ganz nett!

Ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich die Bücher der Autorin nicht mag, allerdings läuft bei leider alles auf ein bestimmtes Motto hinaus: "Kennste eines, kennste alle!" Ich fühle mich von Kristan Higgins einfach nicht überrascht, sämtliche Bücher verlaufen nahezu identisch und am Ende denke ich mir immer wieder nur, dass die Bücher ganz nett sind, aber das gewisse Etwas haben die Bücher leider fast alle nicht. Gleiches gilt auch hier für "Lucy kriegt's gebacken".

Der Schreibstil ist wieder einmal gut. Stellenweise wird einiges wieder recht überspitzt dargestellt, aber dennoch mag ich den Humor zum Großteil sehr. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Figuren werden ausführlich beschrieben, sodass man diese gut kennen lernt und auch sonst ist ein roter Faden in der Handlung erkennbar. Dennoch fehlte es mir ein wenig an Vielseitigkeit, aber wer weiß, vielleicht wird das nächste Buch von ihr wieder besser.

Lucy hatte es in ihrem Leben sicherlich nicht immer leicht. Sie ist mittlerweile dreißig Jahre alt und hört ihre biologische Uhr ticken, gleichzeitig hat sie aber auch große Angst einen Mann in ihr Leben zu lassen, da ihr Ehemann Jimmy vor einigen Jahren verstorben ist. Dennoch ist sie eine wirklich sympathische Frau, die fest im Leben steht und an das Gute auf der Welt glaubt. Obwohl sie immer noch große Angst hat, sich erneut zu binden, hat sie einen großen Wunsch: Ein eigenes Kind. Von daher möchte sie einen neuen Mann kennen lernen, der ihr diesen Wunsch erfüllt. Dabei erwartet sie jedoch nicht die große Liebe, was besonders für Ethan, ihren Schwager alles andere als leicht ist, denn dieser hat ein Auge auf sie geworfen. Ich mochte Ethan von Anfang an recht gern, allerdings kam dieser mir während der Geschichte oftmals zu kurz, da er immer nur mit Jimmy verglichen wird und dieser immer mehr in den Vordergrund rückt. Auch die anderen Figuren sind vollkommen okay, keine wirklich Ausreißer nach oben, aber dennoch recht sympathisch, jedoch auch schnell wieder vergessen.

Die Liebesgeschichte ist ganz okay, weder zu kitschig, noch zu klischeehaft, aber dennoch war ich zwischendurch immer mal wieder genervt, da der Fokus viel zu sehr auf lange Zeit auf Jimmy lag. Man kann trauern, man soll sogar, aber bei Lucy bekam man immer mehr den Eindruck, als wäre Jimmys Tod erst letzte Woche gewesen und nicht schon vor fünf Jahren. Hier wurde mir zu viel getrauert und zu wenig nach vorne geschaut, von daher konnte ich da nicht so mitfiebern, wie ich es zuvor erhofft habe.

Die Covergestaltung gefällt mir ganz gut, besonders die Küken sind wirklich unglaublich niedlich. Die Kurzbeschreibung konnte ebenfalls bei mir punkten und hat mich für die Geschichte direkt begeistern können. Wirklich schade, dass der Inhalt am Ende nicht so ganz mithalten konnte.

"Lucy kriegt's gebacken" ist für Fans der Autorin sicherlich ein absolutes Muss. Mir hat es jedoch nur bedingt gefallen. Es gab viele gute Ansätze, jedoch kamen mir die Figuren, die Handlungsstränge und sonstige Umstände einfach zu bekannt vor. Wer jedoch im Vorfeld noch kein Buch von Kristan Higgins gelesen hat, dürfte mit diesem Buch sicherlich viel Spaß haben. Ich kann jedoch nur eines sagen: Ganz nett, aber mehr auch nicht - leider.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Juli 2014
... aber das macht doch eine Bäckerin sowieso, oder? Auch wenn sie viel lieber in ihrem eigentlichen Beruf als Konditorin in der Familien-Bäckerei arbeiten würde.

Langsam hört die 30-jährige Lucy ihre innere Uhr ticken. Vor allem, nachdem sie von ihrer jüngeren Schwester zur Tante gemacht wurde. Doch so gerne sie ebenfalls eine eigene Familie hätte, so sehr hat sie auch Angst davor, sich noch einmal zu verlieben. Starb doch vor 5 Jahren ihre große Liebe, Ehemann Jimmy, bei einem Autounfall.

Aufgrund des tragischen Schicksals, das anscheinend alle weiblichen Mitglieder ihrer Familie ereilt - nämlich früh Witwe zu werden - kommt für Lucy nur eines in Frage: Ein Ehekandidat muss her der ihr zu einem Kind verhilft, der ihr zwar sympathisch sein muss, in den sie sich allerdings nicht (zu sehr) verlieben will. Denn an einem weiteren schmerzlichen Verlust würde sie endgültig zerbrechen.

Und so schreitet Lucy zur Tat und unterrichtet erst einmal Ethan, ihren Schwager und Freund (seit einigen Jahren "mit gewissen Vorzügen") von ihrem Plan. So sehr Ethan sich im ersten Moment darüber freut, dass Lucy sich endlich wieder neu binden will, so enttäuscht ist er allerdings, als er erfährt, dass nicht er der Glückliche sein wird ...

Eigentlich hatte ich dieses Buch von Kristan Higgins (warum auch immer) für mich erst gar nicht auf dem (Lese-)Schirm. Doch nachdem ich Ein Goldfisch räumt auf gelesen hatte, in dem Ethan und Lucy ihrer Freundin Parker eine große und verlässliche Hilfe sind, MUSSTE ich einfach erfahren, wie diese beiden sympathischen Charaktere zueinander gefunden hatten. Und ich bin sehr froh, dass ich dieser Geschichte doch noch eine Chance gegeben habe.

Ich-Erzählerin Lucy ist eine nette und bodenständige junge Frau, die schon ziemlich schwere Verluste in ihrem Leben erleiden musste. Angefangen mit ihrem Vater, der verstarb als sie 8 Jahre alt war, ihrer beiden Onkel, die ebenfalls jung starben, und als ob das nicht reicht, auch noch ein paar Monate nach der Hochzeit ihre große Liebe Jimmy.

Kristan Higgins wartet in diesem Buch wieder mit einem wunderbaren - teils ironisch/sarkastischen, aber auch sehr einfühlsamen - Schreibstil auf, der sich in Null-Komma-Nichts wegliest. So sehr, wie man Lucy's Beweggründe einerseits auch verstehen kann, so sehr möchte man sie als Leser(in) manchmal zur Seite nehmen und ihr einen Schubs in Richtung Ethan geben, der trotz allem nicht aufgibt, Lucy doch noch für sich zu gewinnen.

Denn in Ethan, der einem aufgrund der Tatsache, dass er für seine Eltern seit seinem ersten Atemzug an eine Enttäuschung war, was ihm auch immer wieder bewusst gemacht wird und der dennoch nicht daran zerbrochen ist, sondern trotz allem allen ein starker und verlässlicher Halt und Trost ist, schon leid tun kann, hat sie eigentlich den perfekten Partner, der immer für Lucy da war und ist.

Aber nicht nur die Haupt-Protagonisten sind lesenswert, auch die Nebenfiguren sind teilweise köstlich. Allen voran die 'schwarzen Witwen' und Parker. Und natürlich ist auch wieder mit Kater Fat Mikey ein tierischer Mitbewohner und Seelentröster mit von der Partie. Kurzum ein warmherziger, gefühl- sowie humorvoller Roman, der wieder dafür sorgte, dass ich mich auf weitere Bücher der Autorin freue :-).
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am 23. April 2014
In dieser Geschichte geht es um Lucy, die ihren Ehemann viel zu früh verloren hat.
Doch nach einer Weile verspürt sie den Wunsch auch Kinder zu haben, nur wie soll sie das anstellen ohne Mann?

Lucy ist eine chaotische aber liebenswerte junge Frau, die manchmal selber nicht weiß was sie möchte und den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
Sie trifft öfters Entscheidungen, die sie hinterher bereut und natürlich muss sie das dann wieder ausbügeln.
Zum Teil wird ihr zuviel abgenommen und somit wird sie auch geschont.
Natürlich hat sie etwas schlimmes erlebt, doch Lucy versucht ihr eigenes Leben zu leben.
Sie ist eine tapfere und mutige Frau, die sie aber noch sehr oft in ihrer Trauerrolle versteckt.

Ethan ist Lucys Schwager und ein absoluter Traummann.
Wenn von ihm erzählt wird, kommt dem Leser eine Wärme entgegen, die es leider zu selten gibt.
Er ist absolut perfekt in allen Situationen und doch sollte er öfters mal auf den Tisch hauen, weil er viel zu sehr ausgenützt wird.
Er nimmt einiges einfach so hin um anderen nicht weh zutun.

Die weiteren Protagonisten wie zb. Lucys Mama und Tanten, die Schwiegereltern oder auch viele Außenstehende passen einmalig zu der Geschichte.
Sie geben dem Buch das Gewisse etwas, denn es wird eine trauriges Thema angeschnitten, das aber nicht überhand nimmt.
Jeder für sich hat seinen eigenen Charakter und gerade das hat mir sehr gut gefallen, denn es wurde dadurch auf keiner Seite langweilig oder langatmig.

Die Umgebungsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen und ich habe mich von Anfang an in dem kleinen Städtchen wohl gefühlt.
Es kennt einfach noch jeder jeden und man hilft auch untereinander mal aus.

Das Cover ist der richtige Anfang zu dieser lustigen aber auch traurigen Geschichte.

FAZIT:
In ' Lucy kriegt's gebacken' packt Kristan Higgins eine Vielzahl an Emotionen in die Handlung
und bezaubert mit einer Geschichte, die man so schnell nicht vergisst.
Wer Sarkasmus und Spaß, aber auch ernstere Augenmerke mag, der ist bei diesem Buch genau richtig.
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Nachdem Lucys Schwester ein Kind bekommt, ist er ganz plötzlich da- der Wunsch nach einem Kind. Doch Lucys Ehemann „Jimmy“ ist bereits tot. Bei einem Autounfall ums Leben gekommen! Da Lucy noch nicht mit seinem tragischen Tod abgeschlossen hat, fällt es ihr daher nicht leicht, wieder ins Leben zurückzufinden. Doch Ethan, bester Freund seit Kindertagen und gleichzeitig Bruder des verstorbenen Jimmys, ist stets, wenn es Lucy schlecht geht, an deren Seite und so suchen beide bei dem jeweils anderen Trost. Glaubt Lucy zumindest, doch Ethan scheint mehr von ihr zu wollen, als nur ein Freund mit gewissen Vorzügen zu sein.

Lucy, die aus einer Familie von Frauen stammt, in der sämtliche Ehemänner bereits in jungen Jahren das Zeitliche gesegnet haben, glaubt mittlerweile fast selbst daran, dass, falls sie sich nochmals auf einem Mann einlassen sollte, dieser abermals ein frühes Ende nehmen wird, doch da sie nicht wie ihre weiblichen Verwandten, auch die „schwarzen Witwen“ genannt, enden möchte, beginnt sie damit wieder Männer zu daten- was Ethan überhaupt nicht zu gefallen scheint. Andererseits trifft er sich seit kurzem ausgerechnet mit einer jungen Frau, die Lucys Erzfeindin ist….

Meine Einschätzung:

Kristan Higgins neuer Roman „Lucy kriegt’s gebacken“ erzählt die Geschichte einer jungen Witwe. Besonders gut gelungen ist es der Autorin die Gefühlswelt von Lucy darzustellen, so dass man sich sehr gut in die Romanheldin und ihre Situation hineinfühlen kann. Und natürlich, wie man es von Kristan Higgins bereits gewohnt ist, bekommt man auch diesmal viel familiäre Atmosphäre und wie im wahren Leben auch, tragische Momente und humorige Szenerien geboten, so dass man beim Lesen stets Taschentücher bereithalten sollte.

Lucys weibliche Familienangehörige (Mutter und Tanten) betreiben seit vielen Jahren eine Bäckerei und auch Lucy ist hier mit von der Partie und für das Backen des Brotes zuständig. Insgeheim träumt sie aber davon eine kleine Konditorei mit Kaffeeausschank zu betreiben, doch davon wollen die „schwarzen Witwen“ leider zunächst nichts hören.
Lucys unverbrüchliche Liebe zu Jimmy ist zwar ans Herz gehend, doch schlug diese Empfindung bei mir leider ab der zweiten Hälfte des Romans ein wenig ins Gegenteil um, da Lucy ihren Jimmy auf ein ziemlich hohes Podest gestellt hat und keinerlei Kritik an ihm und an ihren Erinnerungen zulässt.

Für meinen Geschmack legt sie, bei allem Respekt für ihre Situation, einfach in manchen Romanpassagen zu viel Selbstmitleid an den Tag und verletzt dadurch auch die Menschen in ihrem Umfeld, die sie lieben. Wenn ihr diese Erleuchtung vielleicht eine Spur eher gekommen wäre, hätte das meine Meinung über Lucy ein wenig abgemildert.
So allerdings entwickelte ich stattdessen wahnsinniges Mitleid mit Ethan, der Lucy verzweifelt liebt und deswegen so viel einstecken muss. Ethan, der jüngere Bruder von Jimmy hatte es sowieso nie so leicht im Leben, da seine Eltern stets Jimmy bevorzugten, was diese im Laufe des Romans auch immer wieder verdeutlichten und sie mir ebenfalls sehr unsympathisch machten.
Abgesehen von der Tatsache, dass mich die Romanheldin nicht ganz so überzeugen konnte (aus genannten Gründen) fand ich den Roman als solches aber sehr unterhaltsam und berührend und konnte ihn erst nach einer langen, durchwachten Nacht zur Seite legen, so dass ich trotz meines Kritikpunktes dennoch 4 Punkte vergeben möchte.

Fazit: Familiäre Wohlfühlatmosphäre, viel Gefühl, schrullige Nebenfiguren mit Herz, doch die Romanheldin war nicht so ganz nach meinem Lesegeschmack. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 2. Januar 2014
Seit ihr Mann bei einem Autounfall gestorben ist, hat sich Lucy auf keinen Mann mehr eingelassen - immerhin war Jimmy ihre große Liebe und sein Tod hat sie in ein tiefes Loch gestürzt. Doch nun merkt sie, dass sie sich doch nach Liebe und einer Familie sehnt. Ihr neuer Mann soll bodenständig, nett (aber bloß nicht umwerfend) und vor allem kein Draufgänger sein, damit sie nicht noch einmal früh zur Witwe wird. Doch ihr verführerischer Schwager Ethan, der Lucy als bester Freund mit "gewissen Vorzügen" auch durch die schwerste Zeit geholfen hat, hat da noch ein Wörtchen mitzureden...

Wenn ich zu einem Buch von Kristan Higgins greife, weiß ich schon vorher ziemlich genau, was mich erwartet: liebevolle, leicht durchgeknallte Charaktere, Drama, jede Menge Lacher, eine wundervolle Liebesgeschichte und am Ende das garantierte Happy End. Und genau das habe ich auch wieder in "Lucy kriegt's gebacken" bekommen. Ich habe geweint, herzhaft gelacht und das Buch mit einem Seufzen und warmem Gefühl im Herzen zugeklappt. Kristan Higgins Bücher sind einfach ein Gute Laune-Garant!

Lucy Mirabelli, eigentlich gelernte Konditorin, arbeitet seit dem frühen Tod ihres Mannes Jimmy in der Bäckerei ihrer Mutter und Tanten - den sogenannten Schwarzen Witwen, die genau wie sie ihre Männer schon früh zu Grabe tragen mussten. Statt Torten backt sie dort nun Brot, aber das ist schon okay, denn seit Jimmy tot ist, schmeckt ihr eh nichts mehr. Außer vielleicht der süße Ethan, ihr Schwager und Freund mit gewissen Vorzügen. Doch nun will Lucy einen neuen Ehemann, und Ethan passt so gar nicht zu diesen Plänen. Nur leider sieht er das vollkommen anders...

Es ist mittlerweile mein viertes Buch von der Autorin und so ähnlich die Grundzutaten auch jedes Mal sind (sympathisch-chaotische Hauptprotagonistin, merkwürdige Verwandschaft, Traumtyp wird gleich am Anfang präsentiert), wird es doch nie langweilig und die Geschichten sind jedes Mal anders und neu.

Lucy war mir sehr sympathisch und in ihrer Trauer um ihre große Liebe habe ich richtig mit ihr mitgelitten. Aber aaargh, manchmal hätte ich sie auch so gerne geschüttelt und ihr zugebrüllt, dass sie endlich die Augen aufmachen soll. Denn mit Ethan hat sie eigentlich längst einen Traummann direkt vor ihrer Nase: er ist charmant, sieht verdammt gut aus, ist immer für Lucy da, hat ein großes Herz und liebt seinen kleinen Sohn abgöttisch. Doch während man als Leserin sofort denkt "Schnapp ihn dir, er ist doch perfekt!", findet Lucy immer wieder Kritikpunkte, die gegen ihn sprechen. Immerhin ist er ja der Bruder ihres Mannes...

Bis zum erlösenden Happy End ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, aber dazwischen bekommt man noch jede Menge unterhaltsamen Herzschmerz und Drama präsentiert. Die Geschichten von Kristan Higgin gefallen mir unter anderem auch deshalb immer so sehr, weil sie einen gewissen Zauber versprühen und weil auch viel Liebe in den kleinen Details steckt. So sind die Verwandten wie immer charmant-skurril und die schwarzen Witwen mit ihren ungarischen Wurzeln und einer Vorliebe für Wahrsagerei sorgen für jede Menge Lacher. Und Lucys Leidenschaft - das Backen und Kochen von herrlichen Torten und süßen Desserts - wurde so ansprechend und köstlich beschrieben, dass es sich beim Lesen auch auf mich übertragen und mir richtig Lust aufs Backen gemacht hat :-)

Damit kann ich "Lucy kriegt's gebacken" wie immer nur wärmstens weiterempfehlen. Das Buch rührt zu Tränen, bringt zum Lachen und lässt einen wie der Verzehr eines Schokoküchleins in einer wunderbaren Wohlfühl-Laune zurück. Ich bin wieder einmal begeistert!
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am 22. Dezember 2013
Mit "Lucy kriegts gebacken" hat die Autorin einen sehr atmosphärischen Roman geschaffen, der jede Menge an Gefühl in sich vereint. Die Leser/innen lernen eine junge Frau kennen, die sich immer noch in Trauer um ihren Mann Jimmy befindet und langsam ins Leben zurückfindet. An ihrer Seite sind viele Menschen, die sie dabei unterstützen. Die schwarzen Witwen in der Bäckerei in der Lucy arbeitet, haben alle ihren Mann verloren und sind alle unverheiratet geblieben. Lucy würde dies gerne ändern, denn sie sehnt sich nach einem Heim und nach Kindern. Ist es ein Fluch, der auf der Familie lastet oder ist es einfach nur Schicksal, Zufall, das alle Frauen der Familie jung verwitwet sind?
Lucy versucht es mit einigen Dates, nachdem sich herumgesprochen hat, das sie heiraten möchte. Eigentlich liegt das Glück so nah und dennoch muss Lucy erst herausfinden, was wirklich zählt und für wen ihr Herz schlägt Mir war schon lange vorher klar, welchen Traummann sie sich schon längst gebacken hat, bevor sich Lucys Augen öffnen und sie ihn komplett in ihr Herz einziehen lassen kann.
Lucy hat viele Träume und wenn man sie sich einmal näher betrachtet, wird man feststellen, das sie komplett in Trauer und auch Schuldgefühlen verstrickt ist. Ist es ihre Schuld, das Jimmy völlig übermüdet in sein Auto gestiegen ist und vor einen Baum gekracht ist, da er hinter dem Steuer eingeschlafen ist? Wie soll sie sich also einem anderen Mann öffnen können? Was ist mit ihrem Traum Konditorin zu werden, anstatt in der Bäckerei ihrer Familie zu versauern und nur Brot zu backen?
"Lucy kriegts gebacken" ist ein wunderbarer Frauenroman, der einerseits viel Komik ins sich trägt, aber auch ganz viel Platz zum Nachdenken für uns als Leser parat hat. Es ist zwar ein typischer Frauenroman, der natürlich sehr vorhersehbar ist, aber dennoch ist er nicht platt oder womöglich stumpf. Nein, er nimmt uns als Leser/innen mit in eine wunderbare Szenerie, die mich wirklich ansprechen konnte. Lucy ist eine tolle Frau mit vielen Begabungen und Talenten, die sie selbst so gar nicht wahrnehmen kann, da sie in ihrer Trauer verstrickt ist. Wie gut, das es viele Menschen gibt, die ihr die Augen nach und nach öffnen können.
Es gibt natürlich auch ganz viele witzige Momente, denn mal ehrlich wer möchte von seinen Schwiegereltern beim sexeln erwischt werden? Ich hatte diese eigentlich doch recht unangenehme Szene deutlich vor Augen und konnte mir das Grinsen einfach nicht verkneifen.
Nun komme ich endlich auch zu dem Menschen, der für diese Story genauso wichtig erscheint wie Lucy und das ist Ethan. Ethan ist der jüngere Bruder von Jimmy, dem verstorbenen Ehemann von Lucy. Lucy und er sind Freunde und haben auch hin und wieder Sex miteinander. Sie wohnen im selben Haus und stehen sich recht nah, bis zu dem Zeitpunkt in dem Lucy für sich selbst beschließt zu heiraten und eine Familie zu gründen. Ethan hat einen Sohn und ist mit der Mutter seines Sohnes sehr gut befreundet, aber ob es jemals mehr werden wird? Schlimm finde ich hier, das Ethan im Schatten seines Bruders zu stehen scheint und hier bekommt meine Überschrift "Achte auf den Toast" eine ganz besondere Bedeutung.
So trägt jeder in diesem Roman sein Päckchen und muss sich im Leben zurechtfinden. Es hat mir gefallen insbesondere Lucy zu begleiten, denn sie ist ganz wunderbar gezeichnet. Eine junge Frau mit der ich gerne befreundet wäre, einfach dadurch das sie so echt wirkt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für einen ganz außergewöhnlichen Liebesroman, der mal traurig, aber eben auch oft witzig und einfach nur liebenswert ist.
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am 11. Juni 2016
Wieder ein typischer Roman von Kristan Higgins: Wenn man die anderen Bücher von ihr mag, wird einem auch dieses gefallen. Es ist zwar zwischendrin ein bisschen langatmig, und man fragt sich, wann sie es denn endlich gebacken kriegt. Aber am Ende wird natürlich alles gut, und das Ende ist wirklich sehr schön. Schade, dass es das Buch nicht mehr neu zu kaufen gibt.
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am 15. März 2014
Ich habe alle Vorgängerromane von Kristan Higgins regelrecht inhaliert. Allen Voran " Mit Risiken und Nebenwirkungen", "Ich habe mich verträumt" und " Fang des Tages". Diese drei Romane liebe ich!!!

Bei "Lucy kriegt's gebacken" hatte ich erstmals das Probleme gehabt einen Roman zu ende zu lesen. Ich habe mich regelrecht gequält. Aber ich habe durchgehalten und bis zum ende gelesen, in der Hoffnung, dass es Lucy wirklich gebacken bekommt.

Noch nie war mir eine weibliche Hauptfigur von Kristan so unsympathisch wie diese Hauptfigur Lucy.
Lucy hat vor über fünf Jahren ihren Ehemann nach wenigen Ehemonaten durch einen Autounfall verloren. Mit diesem Unfall hat sie nicht nur ihren Ehemann verloren, sondern auch ihre Lebenslust, was ja auch völlig normal ist. Dass sie aber sich dermaßen gehen lässt und den toten Ehemann dermaßen glorifiziert ist mehr als übertrieben.
Auch konnte ich Ethan (Bruder vom Verstorbenen und bester Freund mit gewissen Extras von Lucy) nicht wirklich verstehen, dass er all die Jahre sich immer in die zweite Reihe gestellt hat und niemals um seine wahre Liebe gekämpft hat. Beim lesen habe ich mich ständig gefragt, was muss Lucy noch anstellen, um Ethan irgendwann einmal ausrasten zu lassen und ihr zusagen "sie soll sich zum Teufel scheren". Aber Nein, ständig hat er für Lucy Verständnis und ist immer und immer und immer für sie da.

Natürlich ist es sehr schwierig ein Liebesroman rund um eine Witwe zuschreiben, aber schon viele andere Autorinnen und Autoren haben es sehr gut gemeistert. Aber Kristan hat es leider nicht "gebacken bekommen".

Ich hoffe, sie wird mit dem Fortsetzungsroman " Ein Goldfisch räumt auf" wieder zu ihrem alten Schreibstil zurückkehren.
Im Fortsetzungsroman wird Parker die Hauptrolle spielen. Sie und ihr Sohn Nicky waren im Roman "Lucy kriegt's gebacken" die einzigen Figuren die ich sympathisch fand. Deshalb werde ich mir diesen Roman auch kaufen.
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am 4. Januar 2014
Zum Club der schwarzen Witwen zu gehören ist nicht unbedingt das, was man sich mit Ende zwanzig wünscht. Doch in Lucys Familie ist es wie verhext. Die Ehemänner sterben jung und so sind bereits ihre Tanten und auch ihre Mutter früh allein gewesen.
Und auch Lucy trifft es. Unverhofft und kurz nach ihrer Hochzeit mit Jimmy, stirbt dieser bei einem Unfall.
Doch das Leben geht weiter und nun, 5 Jahre nach dieser Tragödie, will Lucy endlich wieder eine neue Liebe und irgendwann auch Kinder. Nur gibt es da auch noch Ethan, Jimmys Bruder, mit dem sie momentan unverfänglichen Sex hat... das muss aufhören... leider... oder doch nicht...?

Als ich vor genau einem Jahr mein erstes Buch („Zurückgeküsst“) von Kristan Higgins gelesen habe, hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass ich eine Lieblingsautorin in diesem Genre finden würde.
Nun, ein paar Bücher später, habe ich ihr neuestes Werk „Lucy kriegt gebacken“ regelrecht verschlungen. Es schaute mich eine kurze Zeit lang vom Regal aus an und nun, mit genügend Lesezeit im Rücken, war der richtige Zeitpunkt gekommen.

Auch in diesem Buch, schreibt die Autorin liebenswert, flüssig, manchmal traurig und mit dem Hang zu Szenen, in denen man im Erdboden versinken möchte, über ihre Protagonistin.
Dabei handelt es sich um Lucy, die man als Leserin gerne in den Arm nehmen möchte, der man aber gleichzeitig auch den richtigen Weg weisen und das Brett vor dem Kopf entfernen möchte.

Ihr Leben ist durcheinander, sie sieht zwar irgendwie auch eine schöne Zukunft für sich, aber weiß auf der anderen Seite eben nicht, wie sie dieser entgegengehen soll. Denn ihr Herz schmerzt nach diesem plötzlichen Verlust noch immer.
Das Ethan, der jüngere Bruder ihres verstorbenen Mannes, nicht irgendjemand ist, wird hier schnell klar. Und gerade die Beziehung und Freundschaft zu ihm, hat mir unheimlich gut gefallen. Er ist, seit die Beiden sich kennen, eine wahnsinnige Stütze und der beste Freund, den Lucy sich wünschen kann.

Das Schöne bei Kristan Higgins ist aber auch, dass ich sehr oft, sehr schnell verwundert bin. Da wähne ich mich schon bei dem Happy End, das ich gerne hätte und schon kommt wieder eine neue Wendung. Dies alles aber so spannend und mitreißend geschrieben, dass die Autorin mich damit immer wieder animiert, die Nächte durchzulesen.
So muss es sein und deswegen greife ich auch so gerne zu ihren Büchern.
Bitte mehr davon!

Mein Fazit:
Was soll ich sagen? Ihr sucht einen unterhaltsamen, lustigen und einfühlsamen Roman? Und das Thema Liebe soll ein wichtiger Punkt darin sein?
„Lucy kriegts gebacken“ ist einfach perfekt dafür! Eine Protagonistin, die man mögen muss, gerade weil man sie so gut versteht und eine Liebesgeschichte die ich selber unheimlich gerne gelesen habe.
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