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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach darauf einlassen...
Dieser Film ist vermutlich die realistischste "first contact" Verfilmung die jemals gedreht wurde - basierend auf den Aufnahmen der Bordkameras einer Expedition zum Jupitermond Europa (wo die Wahrscheinlichkeit auf ausserirdisches Leben tatsächlich verhältnismässig hoch ist) erlebt man rückblickend die Erlebnisse der internationalen Crew...
Vor 10 Monaten von Jacques S. veröffentlicht

versus
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, erfüllt aber nicht die Erwartungen
"Europa Report" zeigt, was man heutzutage unter "B-Movie" versteht: Eine hinreichend gute Story, der es vorwiegend an einem mangelt: Geld für gute Animationen, sprich: Tricktechnik. So bleibt ein Kammerspiel in einer realistisch entworfenen Studio-Kulisse übrig, in welcher nicht unsympatische Schauspieler versuchen, ein authentisches Szenario zu entwerfen...
Vor 12 Monaten von Taklamakan veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, erfüllt aber nicht die Erwartungen, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Europa Report (DVD)
"Europa Report" zeigt, was man heutzutage unter "B-Movie" versteht: Eine hinreichend gute Story, der es vorwiegend an einem mangelt: Geld für gute Animationen, sprich: Tricktechnik. So bleibt ein Kammerspiel in einer realistisch entworfenen Studio-Kulisse übrig, in welcher nicht unsympatische Schauspieler versuchen, ein authentisches Szenario zu entwerfen über die Erforschung des Jupitermondes "Europa".
Anleihen und Verweise auf den grossen Film-Bruder "2001-Odyssee im Weltraum" sind unübersehbar, stören aber nicht, im Gegenteil, der Versuch, im gleichen Sinne Authentizität zu schaffen, gelingt und wertet das Filmprojekt auf.
Auch Kameraeinstellungen und Erzählperspektive zeugen von Engagement in der Umsetzung der Story.
Es geschieht allerdings nichts wirklich überraschend Neues, das Meiste hat man schon mal woanders ähnlich gesehen, vieles, z.B. die Dezimierung des Teams gegen Null, ist voraussehbar, aber im Rahmen der -finanziellen- Ressourcen des Films, kann man "Europa Report" als zumindest gelungenes SF-B-Movie abhaken.
Nach dem 80'er Jahre TV-Klassiker "Operation Ganymed" endlich ein neuer Versuch, aktuelle Sonnensystem-Erforschung abseits der Mars-Region allen Astronomie-Fans schmackhaft zu machen.

Enttäuschend, ja sogar regelrecht gemein, ist die grosse Diskrepanz zwischen DVD-Cover und im Film verwendeter Tricktechnik. Der Zuschauer erwartet automatisch eine überwältigende CAD-Planetenkulisse, wovon aber praktisch nichts zu sehen ist, wie gesagt, ein Raumstation-Kammerspiel das Ganze, interessant, aber in Anbetracht des brisanten, hochaktuellen Themas visuell zu unbefriedigend umgesetzt, um ein ganz grosser, nachhaltig wirkender SF-Film zu sein.

Kurzum: Ein wenig mehr "Emmerich-Style" und das Movie wäre ein echter Hit geworden!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz passabel, doch mit Sicherheit kein Meilenstein, 19. August 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Europa Report (DVD)
In "Europa Report" geht es um die Reise einiger Astronauten zum Jupitermond Europa, dort soll unter der dicken Eiskruste die Möglichkeit von Leben entdeckt worden sein (tatsächlich ist dies eher unwahrscheinlich). Der Film ist so aufgebaut, dass es aussieht, als sei der Material der Bord- und Helmkameras zusammengeschnitten worden; also ein Streifen in "Blair Witch"-Manier. So wurde es auch in "Apollo 18" gemacht, und der Film ist leider ziemlich schlecht. "Europa Report" ist zwar besser, dadurch aber noch lange nicht wirklich gut. Es wird eine recht gute Atmosphäre erzeugt, doch hätte man, wie so oft, mehr aus der Sache machen können. Vieles ist schnell vorhersehbar, zum Beispiel, -Achtung, Spoiler!- dass die Crew nicht überleben wird. Die Bilder sind eher zweckdienlich als beeindruckend, ein großes Budget war den Machern ganz offensichtlich nicht vergönnt. So richtig spannend oder gar gruselig wird es nicht, dafür ist der Film allerdings verhältnismäßig realistisch. Aus der Geschichte mit dem Leben auf Europa hätte man ein bisschen mehr herausholen können, das war letztendlich ein bisschen enttäuschend. Nein, ich habe natürlich keine Alien-Action erwartet, diese wäre auch äußerst unpassend gewesen, doch hatte ich gedacht, dass die direkte Suche nach dem außerirdischen Leben etwas mehr im Mittelpunkt steht. Davon bekommt man letztendlich nur wenige Minuten zu sehen. Ein paar weitere Außenaufnahmen des Jupitermondes wären schön gewesen, doch hat dafür wohl das Budget nicht gereicht. Vom Cover der DVD sollte man also nicht zu viel erwarten, denn solche Bilder bekommt man nicht serviert. Den Werbespruch "Der fesselndste Sci-Fi Thriller seit Kubricks '2001 - Odyssee im Weltraum'" kann ich so nicht unterschreiben, denn von jenem Meisterwerk ist "Europa Report" meilenweit entfernt. Man kann den Film mal gesehen haben, ein Muss ist er jedoch nicht.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach darauf einlassen..., 1. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film ist vermutlich die realistischste "first contact" Verfilmung die jemals gedreht wurde - basierend auf den Aufnahmen der Bordkameras einer Expedition zum Jupitermond Europa (wo die Wahrscheinlichkeit auf ausserirdisches Leben tatsächlich verhältnismässig hoch ist) erlebt man rückblickend die Erlebnisse der internationalen Crew.

Dabei gelingt es dem Film das Gleichgewicht zwischen technischer Nüchternheit und menschlicher Anspannung konstant zu halten - die unglaubliche Abhängigkeit der Menschen von der Technik und die extreme Eingeschränktheit ihrer Möglichkeiten wird durch dieses visuelle Spiel fast körperlich spürbar. Und genau diese Grenzen erzeugen auch eine konstant unangehme Atmosphäre, die Fragilität des menschlichen Lebens im All wird von Europa Report deutlich illustriert. Dabei bleibt der Film gänzlich unsentimental. Man könnte sagen, die Technik steht im Mittelpunkt, nicht die Astronauten. Die Crew verhält sich dann auch weitestgehend wissenschaftlich professionell und versucht bis zum "bitteren Ende" das beste draus zu machen.

Es ist ein ruhiger Film, nüchtern und klar, und doch vermochte er mich konstant in Spannung zu versetzen. Das mag auch daran liegen, dass mich das Thema des Filmes wahnsinnig fasziniert. Eine grosse Leistung des Regisseurs ist die stilistische Nutzung blosser Überwachungs- und Helmkameraaufnahmen, sowie das Spiel mit den enormen Zeitspannen, die hier überbrückt werden müssen. Es ist zwar im Kern auch ein "found footage" Movie, aber es fühlt sich nicht so an. Vor allem weil auf die ewigen Wackelkamerabilder fast gänzlich verzichtet wird. Alienkillerorgien und Maschinengewehr-bewährte Mondrover darf man hier freilich nicht erwarten. Vielmehr eine zutiefst realistische Vision einer möglichen Zukunft. Man könnte sagen, eine beklemmend realistische Vision.

Die Blueray ist einwandfrei in Bild und Ton und bietet diverse interessante Extras.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eisiger Jupitermond..., 2. März 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Europa Report (DVD)
Europa, auch Jupiter II genannt, ist mit einem Durchmesser von 3121 km der zweitinnerste und kleinste der vier großen Monde des Planeten Jupiter. Obwohl die Temperatur auf der Oberfläche maximal -150 Grad Celsius erreicht, vermutet man, dass sich unter einer Kruste aus Wassereis ein bis zu 100 km tiefer Ozean aus Wasser befinden könnte.
Der Film "Europa Report" von Sebastian Cordero erzählt die Geschichte einer bemannten Raumfahrt zu diesem Mond, ca. 558 Millionen Km entfernt von der Erde. Die Geschichte der Mission wird von der Vorstandsvorsitzenden Dr. Unger (Embeth Davidtz) erzählt. Sechs der besten Astronauten begegen sich auf diese privat finanzierte Mission, um dort mögliche Quellen des Lebens zu finden. Die Crew besteht aus Captain William Xu (Daniel Wu), Pilotin Rosa Dasque (Anamaria Marinca), dem ChefWissenschaftler Daniel Luxemburg (Christian Camargo), der Meeresbiologin Katja Petrowna (Karolina Wydra) sowie den beiden Ingenieuren James Corrigan (Sharlto Copley) und Andrej Blok (Michael Nyquist). Kurz bevor sie den Mond erreichen, bricht der Kontakt zur Erde ab und so bekommt niemand mit was in der Zwischenzeit auf der Europa One und später auf dem Mond geschieht. Das Schiff wurde von einem Sonnensturm getroffen, doch das ist nicht das einzige Problem. Die Mission verlangt Opfer. Als sie auf dem Planeten landen, verfehlen sie die ursprüngliche Zielzone. Sie stehen mitten im Eis, mit einem Bohrer bringen sie eine Sonde in das darunter liegende Meer. Bald hat die Crew das Gefühl nicht alleine zu sein. Ein seltsames Licht taucht auf, aber es könnte auch sein, dass die sinne einen Streich spielen...
"Europa Report" ist ein angenehm intelligenter Science Fiction Film, der im Found Footage Stil aufgebaut ist, aber dieses Merkmal nur beiläufig sichtbar werden lässt, alles ordnet sich der interessanten Geschichte einer Mission unter, die sehr wichtig für die ganze Menschheit sein könnte. Denn es wäre der Crew möglich dort auf diesem entfernten Mond Leben zu entdecken. Der Film verlässt sich auf seinen Dokustyle und erweist sich als spannender Report, der ruhig abläuft und mit einer tollen Weltraumatmosphäre aufwarten kann.
Die Darsteller wirken frisch und authentisch, sie sind keine Superhelden, sondern einfache Menschen, die allerdings vom Forscher- und Pioniergeist beflügelt sind und sich selbst unter die größere Sache stellen - daher auch etliche Risiken auf sich nehmen. Dies ist sehr schön herausgearbeitet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte nicht in 3-D kaufen!, 9. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Bin durch Zufall in der Videothek auf dem Film gekommen. Die Story ist bewußt sehr nah
an der Realität, was alles sicherlich in ein paar Jahrzehnten möglich ist.
Trotzdem ist die Handlung sehr spannend inszeniert ohne groß aufgesetzt zu wirken.
Mir hat der Film gut gefallen und hätte normalerweise 4 Punkte verdient!
Zum Negativen: Wer den Film in 3-D produziert hat, gehört aus der Filmbranche ausgeschlossen...
Abgesehen davon das null Pop-Outs eingebracht wurden, hat der Film in der 3-D Version
aber auch gar keine Tiefe zu bieten! Der Film scheint billigst umkonvertiert worden zu sein um mehr Kohle mit der 3-D Version zu machen...das ist einfach nur billig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeugnisse einer Forschungsreise, 9. Januar 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Europa Report (DVD)
Eine sechsköpfige internationale Crew startet im Jahr 2061 zu einer lange Reise zum Jupitermond Europa. Ziel ist es nach außerirdischem Leben zu suchen. Während der Reise geht der Funkkontakt zur Erde verloren. Unverdrossen setzen die Männer und Frauen ihre Arbeit fort. Sie landen auf Europa und die Schwierigkeiten vor Ort kosten Menschenleben.

Die Geschichte wird im Stil einer Semi-Doku erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen wenig an den Protagonisten. Sie bleiben kleine Zahnräder in einem komplizierten Uhrwerk. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Asketisch ausgestattete Szenenbilder belassen den Fokus bei den Handelnden. Regie und Schauspieler liefern einen spannenden Genre-Film im Found-Footage-Stil ab.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft?, 16. Oktober 2013
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Found-Footage heißt wohl das Zauberwort, welches sich die Regisseure momentan inflationär zu Herzen nehmen. Seit "Apollo 18" hat das Subgenre des Spielfilms aus fiktional "gefundenem Material" auch im Science-Fiction Bereich Einzug gehalten, und dies wird nun bei Sebastian Corderos "Europa Report" fortgeführt. Er bedient sich bei seinem Streifen zwar nicht ausschließlich dieses Stilelements, doch der Hauptteil des Films besteht aus derartigen Szenen. Erzählt wird die Geschichte einer Weltraummission einer Gruppe internationaler Astronauten. Da auf dem Jupitermond Europa Eis entdeckt wurde, vermutet man darunter einen riesigen Ozean, und darin auch etwaige Lebensformen. Das Raumschiff ist mit modernster Technik ausgerüstet, um der Crew die mehrjährige Reise so angenehm wie möglich zu machen, und es wird auch jeder Schritt an Bord aufgezeichnet. Plötzlich reißt der Kontakt zur Erde ab, und es gilt herauszufinden, was mit der Besatzung der Europa One weiterhin geschehen ist.
Erzählt wird in kurzen Interviewszenen, maßgeblich aber aus Sicht der Bord- und Helmkameras der Europa One und der Astronauten. Für einen Film der Machart hält sich "Europa Report" vornehm zurück, und bietet sehr ruhige Einstellungen, die oftmals schon fast an ein Kammerspiel erinnern. Die erste Hälfte des Films ist daher auch als ziemlich langatmig zu bezeichnen, und in seiner Gesamtheit hinkt der Vergleich mit Kubricks "2001 Odyssee im Weltraum" (sorry an dessen Fans, er ist nicht für jeden kult) absolut nicht. Wer also auf Schockeffekte, Aliens und Horror aus ist, was im Found-Footage ja Gang und Gäbe ist, der ist hier an der falschen Adresse. Es handelt sich um einen relativ realistisch gehaltenen Sci-Fi Streifen, der mit einer sehr guten Besetzung aufwarten kann. Christian Carmago ("Dexter"), Michael Nyqvist ("Millennium Trilogie") und Sharlto Copley ("District 9", "The A-Team") sind definitive keine Unbekannten, und machen ihre Sache auch wirklich gut. Die zweite Hälfte von "Europa Report" zieht die Spannungsschraube dann auch etwas an, wobei das Ende und die Auflösung des Ganzen dann aber wiederum wirklich Geschmackssache sein dürften. Ganz klar kein schlechter Film, wenn man sich einmal durch den zähen Anfang geschaut hat, bei dem von den Effekten her budgetbedingt ordentlich gearbeitet wurde, eine Empfehlung spreche ich hier aber eher an die Hardcore Science-Fiction Fraktion aus.
Technisch bietet die Blu-ray eine gute Bild- und Tonqualität, und auch im Bonusbereich findet man interessantes Material wie eine alternative Covergalerie und ein Making of. Die Erstauflage kommt im Übrigen auch in einem Pappschuber ohne FSK-Kennzeichnung daher.
Die Scheibe erscheint neben der DVD und Blu-ray auch als 3D-Version.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 25. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film legt viel Wert auf Authentizität, daher hat er die Aufmachung einer Doku. Tatsächlich stimmen auch die Rahmenbedingungen, so sieht man nur Aufnahmen der angeblich geborgenen Daten der Bord- und Helmkameras von der Mission und so gibt es den Eismond Europa wirklich und es wird in der Wissenschaft auch wirklich über mögliches Leben auf diesem Mond spekuliert. Außerdem agiert die Crew weitgehend professionell, so dass man tatsächlich meinen könnte, diese Mission habe stattgefunden. Bedauerlicherweise fallen einem bei dieser authentischen Aufmachung des Films die unglaubwürdigen Dinge umso mehr ins Auge. So stellt sich die Frage, weshalb man eine bemannte Crew auf diese Mission schickt, wo doch ein Rover (die Dinger, die aktuell zur vollsten Zufriedenheit der Wissenschaftler den Mars erforschen) die selbe Aufgabe erfüllen könnte, bloß kostengünstiger und ohne das Risiko menschlicher Verluste einzugehen. Komisch ist auch, dass es keinen Rover an Bord gibt, um gefährliche Gebiete auf Europa zu erforschen und der überdies auch dauerhaft dort für Forschungszwecke verbleiben könnte. Auch die ganze "Aliengeschichte" später ist nicht gerade glaubwürdig, sondern eher 0815-Fantasy. Außerdem sind die Animationen (Tricktechnik) alles andere als überzeugend. Sie sind meist auf dem Niveau von "Raumschiff Voyager", einer Fernsehserie aus den Neunzigern.

Mir hat der Film dennoch einigermaßen gefallen, weil er sich immerhin sehr um Authentizität bemüht und er ist deshalb definitiv auch besser als die meisten anderen Sci-Fi-Streifen. Außerdem habe ich noch nie einen Film gesehen, der die Lebensfeindlichekeit des Weltraums und die starke Abhängigkeit des Astronauten von Technik so gut rüber bringt.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Science-Fiction Experiment mit viel Atmosphäre und Found-Footage Anteilen, 27. September 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [Blu-ray] (Blu-ray)
FILM Kritik/Bewertung/Besprechung (Review): [Blu-ray/DVD Informationen ganz unten]

Das Found-Footage Genre bringt gefühlt fast wöchentlich neue Filme auf den Markt die sich meist im Horror Kontext bewegen. Auch gibt es in den letzten Jahren einen kleinen Science-Fiction Boom mit "back to the Roots"-Geschichten zu bewundern, wie wir mit MOON, PROMETHEUS, AFTER EARTH, ELYSIUM, ANGELS & AIRWAVES, OBLIVION und ganz aktuell GRAVITY in unterschiedlicher Weise und Qualität bewundern durften. EUROPA REPORT versucht beides sehr ambitioniert zu verbinden und schafft tatsächlich ein visuell gelungenes, spannendes und mutiges Werk. Um die Kirche gleich im Dorf zu lassen sei erwähnt, dass EUROPA REPORT zwar deutlich innovative Kraft innewohnt in der Verbindung einer geradezu klassischen Science-Fiction Geschichte mit Found-Footage Elementen.

Dies war bislang in dieser visuellen und narrativen Qualität so noch nicht zu sehen, auch wenn wir klar einen Independentfilm ohne Massenerfolgspotential vor uns haben. Wir erleben allerdings auch kein historisches Meisterwerk des Genres, eher einen sehr stimmungsvollen und wertvollen Evolutionsschritt des Subgenres Found-Footage. EUROPA REPORT versteht es sehr gut suggestive Bilder durch die wirklich geschickte Verbindung von Bild und aufwendigen Toneffekten zu erzeugen. Immer wieder werden kleine Spannungsmomente geschafft um den Zuschauer bei der dramaturgischen Stange zu halten. Allerdings müssen wir uns erst durch einen etwas zähen Beginn bewegen, der der ruhigen Erzählweise aus einer Art Rückschau geschuldet ist.

Inhaltlich geht um die Ereignisse, die im Zuge der geheimen Mission zum Jupitermond Europa im Jahr 2061 passiert sind. Kurz vor Ankunft verliert man den Kontakt zur Crew. Die Frage ist, was mit der Besatzung geschehen ist, was sie gesehen haben, beziehungsweise ob jemand überlebt hat. Dies bleibt zunächst offen. Ganz langsam zieht EUROPA REPORT die Spannungsschraube an und spätestens ab der Hälfte des Films muss man den Film zu Ende schauen und will wissen was wirklich passiert ist bzw. passieren wird. Leider werden wie in dem letzten neuen Horror Found-Footage Vertreter THE TUNNEL potentielle erzählerische Schwächen eingebaut.

In die sequentielle live Handlung, auch wenn sie sehr spannend ist, werden immer wieder Ausschnitte aus später gefilmten Material eingespielt. Diese können leider die Spannungskurve unterbrechen oder im schlimmeren Fall sogar Rückschlüsse auf die Überlebenden erlauben. Aber dies wird nur relativ selten in EUROPA REPORT eingesetzt. Oft herrscht eher entweder gespenstische Ruhe die die unbegrenzte Weite des Weltraums betont, oder es gibt klaustrophobische Bilder die voller Beklemmung sind. Wer actionbetonten Science-Fiction Horror erwartet wird durch das Space-Kammerspiel enttäuscht werden, auch wenn man Ende doch einiges passiert was sicherlich für Diskussion und aber auch Enttäuschungen sorgen wird.

Und auch die Wissenschaft selbst, der Forscherdrang und auch philosophische Fragen werden in den letzten 10 Minuten erfolgreich aufgeworfen. Tatsächlich ist der Jupitermond Europa mit seinem kilometerdicken Eispanzer und darunter vermuteten Wasser ein valider Kandidat für Leben in unserem Sonnensystem. Er soll frühestens bis 2038 von einer menschlichen Robotersonde erforscht werden und dann werden wir sehen, ob EUROPA REPORT Wirklichkeit wird. Schauspielerisch gibt es eine erfahrene Crew auf die einzeln einzugehen den textlichen Rahmen hier endgültig sprengen würde.

Als einer der ersten Vertreter, der Found-Footage mit einem klassischen Science-Fiction Setup gemischt hat, ist APOLLO 18 zu nennen. Allerdings war das erzielte Ergebnis filmisch überschaubar, mit viel Wackelkamera verbunden und auf wenige spannende Momente am Ende beschränkt. Als weiteres Vorbild sei MOON zu nennen, was aber durch deutlich mehr Budget und einen anderen Schwerpunkt gekennzeichnet war. EUROPA REPORT zieht hier ganz andere Register und ich würde mich nicht wundern, wenn es bald einige konzeptionelle Blockbuster Varianten von ihm gibt. EUROPA REPORT sieht man leider bei den Trickeffekten im Raum die Budgetbeschränkung schon deutlich an.

Da fehlt es an Tiefe, Auflösung und Detailreichtum der CGIs bei einigen Simulationen. Gut hingegen sind die Ausstattung auf der Raumstation und die Simulation der Schwerelosigkeit. Dennoch sind die Grenzen der Special Effects deutlich sichtbar, wenn einfach nur die Kamera wackelt bei entsprechenden Szenen. Man muss jedoch aufgrund der guten atmosphärischen Anteile zugeben, dass dies nicht immer störend gewirkt hat. EUROPA REPORT ist deutlich beeinflusst durch die Optik, das Timing im Sinne der "Langsamkeit als Stilmittel" und dem Versuch ein wenig als uninterpretierbar zu gelten von 2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM von Stanley Kubrick.

In diesem kam damals auch ein undefiniertes Signal vom Jupiter welches erforscht werden sollte und zu den bekannten Begebenheiten geführt hat. Sogar Teile des Soundtracks wie "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß wurden von 2001 in EUROPA REPORT übernommen. Wenn man bedenkt, dass 2001 vor rund 45 Jahren entstand, kann man den Stand der damaligen von Kubrick geprägten Tricktechnik gar nicht genug würdigen. Ein solcher Meilenstein ist Regisseur Sebastián Cordero mit EUROPA REPORT mitnichten gelungen. Als ein must-see für Science-Fiction Independentfilm Fans mit Hang zu Found-Footage würde ich ihn trotzdem bezeichnen.

4/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung/Besprechung (Review):

- BILD: solides 16:9 Vollbild ohne für mich feststellbare wirkliche Schwächen oder Stärken mit genregemäßer geringerer Auflösung in den found-footage Passagen
- TON: räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DTS 5.1 + DD 5.1
- EXTRAS: Making of "Visual Effects", Fotogalerie Filmszenen/Hinter den Kulissen, Fakten & Informationen "Jupitermonde", Alternative Posterentwürfe, Originaltrailer, Trailershow
- SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur in Erstauflage enthalten)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher Hörspiel denn Film, 1. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Europa Report [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Die Begeisterung einiger Kritiker für diesen Film kann ich leider nicht nachvollziehen, bestenfalls kann man dem Film gute Absichten unterstellen, also eine interplanetarische Raumfahrtmission und deren Schwierigkeiten einigermaßen realistisch darstellen zu wollen.

Sonderlich originell ist die Geschichte nicht, lässt sich diese im Wesentlichen in Arthur C. Clarke's Roman 2010 nachlesen (im Roman waren die Chinesen ebenfalls beim Wettlauf zur USS Discovery beteiligt und wollten auf Europa tanken). Die Zeichnung der Charaktere ist eher flach und oberflächlich, eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Sinnhaftigkeit von Raumfahrtmissionen (zumal der eigene Meeresboden nach wie vor weitestgehend unerforscht ist) findet praktisch nicht statt.

Wirklich ärgerlich ist der Umstand, dass die Cover-Illustrationen beeindruckende Bilder von Jupiter und seinen Monden (Oberfläche Europa) suggerieren. Eine der Protagonistin weist beim Vorbeiflug auf Jupiter auf dessen majestätische Schönheit hin, die der Zuschauer aber nicht zu sehen bekommt.

Und beim Vorbeiflug am Jupiter wird eine Größe von Europa vermittelt, die eher dem Verhältnis Mond-Erde entspricht aber nun wirklich völlig falsch ist. Spätestens hier verspielt der Film seine einmalige Chance dem Zuschauer wenigstens kurz "großes Kino" zu bieten und die Faszination des Jupiter-Systems zu vermitteln.

Das bleibt dann doch Privileg von 2010 und sogar STAR TREK-DER FILM (sowie AVATAR, wenn man Pandora als Stellvertreter für Jupiter betrachten mag).
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Europa Report [Blu-ray]
Europa Report [Blu-ray] von Sebastian Cordero (Blu-ray - 2013)
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