Kundenrezensionen

8
3,6 von 5 Sternen
Bach: Matthäus-Passion BWV 244
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Januar 2014
René Jacobs muss sich sicherlich nicht rechtfertigen, eine weitere Einspielung auf den Markt zu bringen - im Gegenteil: Jacobs hat bereits mit anderen Einspielungen gezeigt, dass er mit seinen hervorragenden Ensembles neue Wege zu gehen imstande ist (mein persönliches Highlight ist hier seine Einspielung des Weihnachtsoratorium ...).

Von Bach's Matthäuspassion gibt es seit den 80er Jahren immer wieder hervorragende Einspielungen in der historisch informierten Aufführungspraxis - angefangen vermutlich mit der ersten Herreweghe-Aufnahme (mit Jacobs als Alt-Solist); in den letzten Jahren ragen aus meiner Sicht vor allem die Einspielungen von Masaaki Suzuki sowie die neue Herreweghe-Einspielung heraus, die beide Maßstäbe setzen und eigentlich auch keine Wünsche offen lassen.

Jacobs hat nun offenbar versucht, nicht einfach mit dem RIAS-Kammerchor eine gleichermaßen hervorragende Einspielung nach gleichem Muster vorzulegen. Vielmehr ist Jacobs bemüht, neue Akzente zu setzen. Dies tut er in zwei Richtungen, und beide scheitern:

Aufnahmetechnik: Man mag es gar nicht für möglich halten, aber dies ist der wichtigste und ärgerlichste Punkt. Diese Aufnahme ist auf einer guten und am weitesten verbreiteten 2-Kanal-Stereoanlage schlicht nicht auszuhalten. Das mag jetzt sehr übertrieben klingen, aber ich habe mir wirklich Mühe gegeben: Ich habe die CD im Wohnzimmer, mit sehr guten Kopfhörern und auch nochmal im Auto gehört - es ist schwer, bis zum Ende durchzuhalten. Die Tonmeister platzieren den 1. Chor konventionell; der 2. Chor hingegen steht abseits, und seine Mikrophone stehen so entfernt, dass er stets aus der Ferne klingt, quasi dem Geschehen entrückt. Falls hier mal ein Tonmeister oder Verantwortlicher mitliest: Das war NICHT gut!!! Das Argument, dass die Chöre in der Thomaskirche so gestanden hätten, zieht nämlich nicht! Denn der Zuhörer sitzt in der Thomaskirche nicht (!) direkt vor Chor 1, während Chor 2 entfernt ist, sondern beide Chöre sind auf Emporen und der Zuhörer ist von beiden Chören gleich weit entfernt. Hier wird nicht der Klangeindruck der Thomaskirche simuliert, sondern ein untauglicher Versuch unternommen, etwas Neues zu probieren. Wohlgemerkt: Ich habe dies nicht auf einem Dolby-Surround oder 5.1-System testen können. Hinzu kommt, dass das Orchester natürlich immer präsent ist, was klanglich dazu führt, dass das Orchester beim 2. Chor immer viel präsenter klingt als der Chor, was auch nicht zusammen passt. Klanglich ist mir noch aufgefallen, dass die verwendete Orgel insbesondere im Einganschor sehr scharf und schrill klingt. Ich kann nicht sagen, ob dies an der Platzierung der Mikrophone liegt oder an dem Instrument, aber ich fand es ebenfalls eher störend.

Interpretation: Jacobs phrasiert anders als gewohnt, das wissen und erwarten wir, und das macht seine früheren Aufnahmen zu meinen Highlights. Aber hier greift er nach meiner Ansicht daneben. Dies mag teils mit der Aufnahmetechnik zusammen hängen - so zB. bei "Kunstpausen" innerhalb von Arien (zB. bei "Geduld! Wenn mich falsche Zungen stechen"). Diese Pausen kommen nicht schlüssig im Metrum der Musik, sondern es klingt fast so, als hätte der Tonmeister beim Schneiden 1-2 Sekunden reingeschnitten: Völlig statisch! Am wenigsten gefallen haben wir aber die vielen Fermaten in den Chorälen, die hier nicht als Stilmittel, sondern inflationär verwendet werden. Schlimmer noch ist, dass die Fermaten schlicht auf den letzten Ton und damit ausschließlich auf die letzte (meist unbetonte) Silbe eines Wortes gesetzt werden, ohne wenigstens minimalstes organisches Ritardando auf der Silbe davor, oder wenigstens ein Absetzen des Wortes. Das klingt dann so:

Was mein Gott will, das g'scheh allzeit, Sein Will, der ist der bestäääääääää,
Zu helfen den'n er ist bereit, Die an ihn gläuben festäääääääää.

Ich übertreibe, aber weniger, als mir lieb wäre! Ach ja, und mal wieder im Ernst zur Aufführungspraxis: Nach fast einhelliger Meinung wurden bei der Matthäuspassion - ebenso wie bei den Kantaten - die Choräle von der ganzen Gemeinde mitgesungen. Die Thomaskirche war vom Klang des Chorals erfüllt. Das lässt sich auf einer CD nicht so gut realisieren. Aber es zeigt, dass Jacobs' Lösung auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann ...

Zur den Ausführenden: Klasse! Der RIAS-Kammerchor und die Akademie für Alte Musik sind in Hochform (beim RIAS-Kammerchor klingen die Bässe teilweise etwas inhomogen, aber das liegt vermutlich an den Mikorphonen ...). Es ist fast ärgerlich zu hören, wie gut die Musiker musizieren, und zu ahnen, wie schön es hätte werden können. Ich schiebe die meisten gestalterischen und klanglichen Probleme auf die Aufnahmetechnik: Die Solisten sind gut, aber wie auch schon andere vor mir festgestellt haben auch nicht überragend. Vielleicht waren die Musiker aber auch selbst ein wenig irritiert?
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am 24. Februar 2015
Jetzt lasse ich mich auch hinreißen einen Kommentar zu schreiben: Geht es wirklich auf die Thomaskirche zurück, was im Beiheft dargelegt worden ist? Bach hat auch die Süd- und Nordempore benutzt um Musikanten unterzubringen. An anderen Festtagen wurden auch größere Besetzungen gefordert sogar mit Pauken und Trompeten. Also das Argument im Beiheft, dass man es nicht wollte Plätze für die Kirchenbesucher zu verlieren, zieht nicht. 1739 wurde auch geplant die Westempore zu erweitern mit Bachs Unterstützung. Weihnachtsoratorium, Johannespassion wurden auch in der Nikolaikirche dargeboten-die Matthäuspassion war dafür nicht vorgesehen? Dort lagen ja völlig andere räumliche Bedingungen vor. Hätte Bach die Chöre wirklich theologisch" gedacht, hätte der das auch konsequent getan. Die betrachtenden Arien würden dann alle in Chor II gehören und die Zeugen in Chor I usw. Ein Küster schreibt mit beyden Orgeln" aber wofür die Ostorgel(vielleicht nur für die Choräle)verwendet wird, schreibt er nicht. Wie lang ist die Thomaskirche-50 m? Also ein Dirigent hat bestimmt Probleme Chor 1 und 2 gut zusammenzubringen. Man denke doch an das Duett "So ist mein Jesu denn gefangen" und den nachfolgende Chor, der großen Choralbearbeitung "Bewein,oh Mensch" usw, - schwierig kann ich mir das vorstellen und das noch mit den Thomanern, die damals, nach Bachs Zeugnissen, nicht so gut aufgestellt waren. Das sind jetzt nur Gedanken dazu, dass die Verwendung der Ostempore für einen Fernchor nicht so einfach gewesen sein dürfte. Also ich bin nur ein Musikfreund. Aber hier kann man die Argumente der Fachleute schon mal ein wenig bezweifeln oder?
Eine andere Sache: Bildet die CD-Aufnahme die von Herrn Jacobs gedachten Bedingungen ab? Nein, denke ich. Warum sollte der eine Interpret in derselben Kirche wesentlich leiser und halliger klingen (unter den Bedingungen mit dem "Fernchor") als der andere? Nun ja eben dann, wenn ich einen ganz schlechten Platz bekommen haben. Und das wollte die Aufnahme abbilden? Ja, das ist gelungen.
Aber die Aufnahme gefällt mir trotzdem - auch mit diesen Macken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2014
Die Einspielung ist hinsichtlich Qualität der Sänger und Orchester sowie der Interpretation beeindruckend. Das Besondere an ihr ist der Versuch, die zwei Chöre und Orchester "originalgetreu" aufzustellen - den zweiten Chor und das zweite Orchester in etwas grösserer Entfernung "hinter" dem Zuhörer. Das funktioniert teilweise sehr gut, unterstreicht die Dramaturgie der Handlung und gibt ihr mehr Tiefe und Abwechslungsreichtum. Zeitweise allerdings geht dadurch auch etwas von der Präzision und Transparenz verloren, die wir heute von anderen Aufnahmen in "links-rechts-Aufstellung" gewöhnt sind. Auf jeden Fall ist diese Neuinterpretation eine Bereicherung.

Auch bei dieser Aufnahme würde ich mir manchmal etwas mehr Lebendigkeit und Leichtigkeit wünschen, etwas weniger Ehrfurcht vor der grossartigen Musik Bachs und der wohl in Gedanken mitschwingenden grossen Akustik der Thomaskirche. Aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Trotzdem gehört diese Aufnahme zusammen mit der von Herreweghe zu meinen Lieblingen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2013
Es lässt sich theologisch trefflich argumentieren, warum die Chöre nicht rechts und links auf einem Balkon, sondern weit entfernt vorne und hinten aufgestellt sein sollten, doch ist immer noch die Praxis der Maßstab: Die Turbae-Chöre können auf solch eine Distanz wegen der Schalllaufzeit nie zusammen sein, bzw. nur für die in der Mitte der Kirche platzierten Zuhörer. Dieses Argument wird im Beiheft sogar erwähnt, aber sogleich vom Tisch gewischt. Leider wird auch ein anderes Argument nicht weiterverfolgt: Es sei eine solche Vorne-Hinten-Aufstellung mit einer Stereoaufnahme nicht darstellbar, daher wird eine Mehrkanalaufnahme angeboten. Die Mehrzahl der Käufer dieser CD wird sich aber wohl die Stereoabmischung abhören, und die beweist in der Tat, dass eine zufrieden stellende Darstellung so nicht möglich ist. Ganze Arien dringen mit verminderter Dynamik, eingeschränktem Frequenzband und einer Portion Hall wie aus einem Tunnel zu uns. Glücklicherweise ist die Klangqualität grundsätzlich sehr gut und detailreich.
Die Stärken der Aufnahmen sind zweifellos: die differenziert ausgearbeitete Darstellung, die zuweilen aber akademisch und konstruiert wirkt, der exzellente, hoch motivierte Chor, das durchsichtig spielende Orchester und Werner Güras hervorragender Evangelist. Leider sind die Vokalsolisten ansonsten bestenfalls mittelmäßig, mit einigen Ausnahmen, wie dem erfreulich "gesunden" Pilatus. Immerhin ist angenehm, dass die Alte-Musik-Szene offenbar die Phase der vibratolosen, schülerhaften, festen Stimmen überwunden hat; Sängerpersönlichkeiten sind allerdings weiterhin nicht zugelassen, und es müssen natürlich junge, kleine Stimmen sein (kaum vorstellbar, damit die Thomaskirche zu füllen, - dies ist übrigens auch ein Aspekt, wenn man über die originale Aufführungspraxis nachdenkt...). Die Damen neigen leider zum Forcieren und kämpfen zuweilen mit Registerbrüchen, die Herren neigen zum Knödeln. ein Ärgernis ist der schwache Jesus, der nicht nur knödelt und eine gefärbte deutsche Aussprache hat, sondern auch noch ein unruhiges Vibrato. So gerät ausgerechnet die Abendmahlsszene zum Tiefpunkt der Aufnahme, die Orchesterbegleitung ist hier zudem noch merkwürdig banal. Der "Meister" ist zum Gesellen degradiert. Schade.
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am 11. Dezember 2013
Chor, Orchester und Güra klingen exceptionell schön - Gänsehaut, auch Johannes Weisser finde ich gut, aber die Frauensolisten haben für meine Ohren zuviel metall und vibrato und sie texten auch nicht verständlich, die Fink singt da am besten, obwohl ...
Ich höre oft verschiedene Einspielungen mit Ericson, Harnoncourt, jetzt auch Jacobs und Helmuth Rilling dessen Mathäus-Passion ich am allra schönsten durch und durch finde !
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19 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2013
Man wird sicherlich viel diskutieren ueber die Matthaeus Passion Fassung von Rene Jacobs der es gelingt erstmalig die Bruecke zu schlagen zwischen den grossartigen hoch emotionalen Aufnahmen eines Karl Richter und der modernen Bewegung der originalen Auffuehrungspraxis.

Jacobs geht dabei ueberzeugt seinen eigenen Weg. Seine Idee der raeumlichen Dimension zweier gegeneinander stehender Ensemble (vorne und hinten statt links und rechts), sein durchgaengiger Einsatz einer Laute als weiteres, fuehrendes Continuo Instrument, seine Rueckkehr zum innehaltenden meditativen Choral - all diese Dinge sind neu und alt zugleich - man kann sie moegen oder nicht - immer sind sie jedoch schluessig.

Eines ist unbestritten - die wahrhaft beeindruckende menschliche Meisterleistung die Jacobs hier vorlegt ist (und sicherlich bleibt lange Zeit) wohl unerreicht. Er versteht es das menschliche ewige Drama des Todes Jesu und seine Bedeutung fuer das einzelne Leben hautnah darzustellen, seine Musiker, Chor und Solisten sind so intensiv, das man vermutlich Tage braucht nach dem Hoeren um das zu verarbeiten.

Ich habe seit meinem 10. Lebensjahr wahrhaft hunderte von Mathhaeus Passion Auffuehrungen und Aufnahmen erlebt und 'erlitten' - so etwas bisher noch nicht. Diese Passion ist ein Monolith. In jeder Hinsicht. Sie wird zu den bedeutensten Bach Einspielungen aller Zeiten zaehlen - da bin ich mir sicher.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2013
Schon das Trailer-Video der Plattenfirma machte Lust auf mehr, aber die komplette Aufnahme übertrifft alle Erwartungen. Hier stimmt alles: Die musikalische Vorstellung ist auf dem gleichen Niveau wie ihre Umsetzung; Orchester, Chor und Solisten stehen René Jacobs um nichts nach. Hervorragend aufgenommen ist diese Matthäus-Passion wirklich "passionate": leidenschaftlich himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Kaufen und immer wieder hören!
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11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Dezember 2013
Aufnahmen der Matthäuspassion gibt es viele. Und es gibt viele Aufnahmen, die musikalisch keine Wünsche offen lassen. Ob großer Chor, kleines Ensemble, oder OVPP, für jedermanns Geschmack ist eine Version mit Referenzstatus dabei. Klemperer, Richter (1958), Harnoncourt, Gardiner, Koopman, Rilling, Herreweghe, van Veldhoven, McCreesh, Rattle....etc. haben die Matthäuspassion wiederholt mit unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchtet und musikalisch alles gesagt, was uns die Passion sagen könnte.

Und jetzt kommt ein ernstzunehmender, mit etlichen Auszeichungen seiner Mozart-Operneinspielungen bedachter und erfahrener Bachinterpret auf die Idee, dass es unbedingt nötig wäre, die (umstrittenen) historischen Gegebenheiten der Thomaskirchenarchitektur auf Platte nachbilden zu müssen, indem er den zweiten Chor akustisch in den Hintergrund rückt?

WOW!! Wie revolutionär!

Wenn die Einspielung außer dieser doch eher peinlichen Idee Substantielles zu bieten hätte, könnte ich mir den unverständlichen, dumpfen zweiten Chor gefallen lassen. Hier kann Herr Jacobs aber auch musikalisch rein gar nichts Erwähnenswertes bieten. Klar, Werner Güra ist toll, aber ist das Mark Padmore etwa nicht? Und die anderen Solisten? Haben diese irgendetwas zu bieten, was nicht schon auf CD zu haben ist?

Was bringt dieser ganze museale Historismus, der versucht, die Matthäuspassion so aufzuführen, wie sie damals wohl geklungen haben müsse? Wenn schon historisch korrekt, hätte Jacobs konsequenter sein und auch auf Frauenstimmen verzichten müssen.
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