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am 23. September 2013
Bisher hatte ich mich noch nicht an eine Casio Kamera herangetraut. Zu sehr hatte sich der Name des Herstellers mit Digitaluhren und Taschenrechner verbunden. Da mich die Auslöseverzögerung meiner alten Kamera jedoch immer mehr ärgerte, besonders wenn mein Sohn schon wieder aus dem Bild geflitzt war, lachte mich die Casio EX-ZR800 immer mehr an. Ich wollte nämlich keinen "Bausatz" aka Spiegelreflex oder Systemkamera, sondern schon aus Gründen der Handlichkeit wieder eine kompakte Digitalkamera.

Neue Kamera, neue Begrifflichkeiten. Ein Blick ins nicht mitgelieferte Handbuch (Download auf der Casio / Exilim Homepage) ist auf jeden Fall empfehlenswert, damit man sich nicht in der Vielzahl der Einstellmöglichkeiten verläuft. Für den ersten Ausflug habe ich mich nur mit dem Automatik Modus (hier "Premium Auto" genannt) verlassen und etwas mit der "Triple Shot" Funktion gespielt.

Der "Premium Auto" Modus regelt alle Funktionen automatisch und versucht passend zum Motiv auch das passende Motivprogramm zu wählen, um so dass Optimum an Einstellungen für die Bilder herauszuholen. Der Anwender muss sich also im Idealfall nur noch Gedanken zum Motiv machen.

Im "Triple Shot" Modus werden Blende und Belichtungszeit ebenfalls automatisch ermittelt. Es werden aber beim Auslösen 3 Fotos geschossen. Eins, wenn der Auslöser halb durchgedrückt ist, eins beim ganz Durchdrücken und eins kurz danach. Damit ist es deutlich leichter, den richtigen Moment zu erwischen. Das Motiv ist noch im Bild oder die Augen sind nicht wie sonst geschlossen, sondern auf einem der drei Bilder bestimmt auch mal offen.

+ Auslösegeschwindigkeit und Serienbildgeschwindigkeit sehr hoch, schon jetzt habe ich Bilder, die ich mit meinen vorherigen Kompaktkameras nicht hinbekommen hätte, weil sich das Motiv zu schnell bewegt hatte
+ Umfangreiche Einstellmöglichkeiten.
+ Darstellung auf dem Display ist sehr scharf
+ Farbdarstellung der Fotos gefällt mir persönlich
+ Akku-Laufzeit

- Symbole auf dem Display sind teilweise recht klein geraten. Scharf und detailiert, aber für meinen Geschmack zu klein.
- USB und Video-Anschluß liegen hinter einer Plastiklasche, deren Befestigung und Haltbarkeit zumindest fragwürdig ist.

Die Aufladung des Akkus erfolgt in der Kamera. Wer das nicht mag, muss ein zusätzliches Ladegerät kaufen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Vorteil bei der Aufladung in der Kamera: Es handelt sich hier um einen normalen Micro-USB-Stecker. Sprich man kann die Kamera mit dem gleichen Ladegerät aufladen, wie das Handy. Im Urlaub schon mal ein Ladegerät weniger zum Mitschleppen.

Momentan kratzt die Kamera an der 5 Sterne Bewertung, aber ich bin noch zu geizig. Stand heute würde ich die Kamera auf jeden Fall noch einmal kaufen.

=== Update nach einem Monat ===
Zwischenzeitlich sind einige Bilder zusammengekommen. Die Bilder im Freien finde ich in der Regel gut, teilweise sehr gut. Bisher haben die meisten Bilder naturgemäß hauptsächlich Freunde und Bekannte gesehen, die sich teilweise positiv überrascht zeigten, was für Bilder mit so einem kleinen Kästchen erzielbar sind.

Bei Bildern in Innenräumen könnte der automatische Weißabgleich für meinen Geschmack etwas besser arbeiten. Die Kamera versucht relativ lang auf den Blitz zu verzichten, greift dabei in Räumen aber gerne mal zu einem falschen Farbton. Bilder mit Blitz wirken hier deutlich besser und farbechter.

Ich war zum Vergleich der Bildqualität auch noch mit meiner Vorgänger-Kompakten, einer Fujifilm F660 EXR unterwegs und musste bzw. konnte nach einem kurzen Test feststellen, dass Gegenlichtaufnahmen mit der Casio generell zu besseren Ergebnissen führten und auch - mir persönlich - die etwas kräftiger wirkenden Farben der Casio mehr zusagten, als die Darstellung der Fuji.

Die Schärfe der Bilder liegt meiner Meinung nach in einem für Kompaktkameras dieser Klasse üblichen Rahmen. Immer wieder begeistert bin ich aber von der Fokus- und Auslösegeschwindigkeit. Insbesondere, wenn ich oben erwähnte Fuji zum Vergleich heranziehe.
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am 14. November 2013
Nach den guten Erfahrungen mit meiner EX-H10 war ich natürlich gespannt auf die Neuerscheinung EX-ZR800.
Im Zuge meiner Usbekistanreise konnte ich sie ausgiebig testen.
Sie hat ein solides, kompaktes Metallgehäuse und wieder einen weiten, mit 25 bzw. 19mm beginnenden, praxistauglichen Brennweitenbereich. Mit den Best-Shot-Einstellungen ist eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten, die auch gut funktionieren. gegeben. Man wird auch gut durch die einzelnen Programme geführt. Etwas umständlich empfinde ich den Wechsel zwischen den einzelnen Best-Shot-Programmen, hier würde ich mir eine persönliche Favoritenliste wünschen. Gut ist die Helligkeitsregelung des Displays, das leider nicht schwenkbar ist und fallweise spiegelt. Die Akkulaufzeit reicht für mehrere 100 Fotos.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich O.K. und ich würde sie wieder kaufen.
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am 15. November 2013
Hallo,

wenn es ein Firmenwareupdate für diesen Fotoapparat gibt, dass die im folgenden erläuterten Mängel behebt, ist zumindest die meiste Kritik in dieser Rezension hinfällig und ich würde 5 Sterne geben. Aber im Moment:

Ich habe etwa 300€ für einen Fotoapparat gespart. Nun wollte ich also den für mich besten Apparat für diesen Preis kaufen und habe lange überlegt, ob ich mich für das "abwechslungsreiche" Modell von Casio entscheiden soll, oder lieber alles in Qualität setzen und einen Apparat von einem Markenhersteller kaufen soll. Wollte dann die Exilim wenigstens mal testen.

Zunächst die Bedienung: Hier ist im Prinzip alles wichtige vorgesehen. Das Rädchen um die SET-Taste kann man entweder drehen oder in vier Richtungen drücken. Eine gute Idee des Herstellers ist es, dass man die Funktion die das Drehen des Rades bzw. die RL-Druckrichtung haben soll, selber einstellen kann. Allerdings wird diese Einstellung global festgelegt, also für alle Modi. Man kann nicht sagen, "im Blendautomatikmodus soll das Rad für den Weißabgleich zuständig sein, im Kunstmodus aber für den Fokus". Je nach Modus kann man nämlich nicht alle Einstellungen (Fokus/Brennweite, Blende(leider nur F7.0 und F3.5), Belichtungszeit, Weißabgleich) machen. Einige sind ausgegraut. Etwas ärgerlich ist, dass es keinen (normalen) Modus gibt, bei dem alle Einstellungen zur Verfügung stehen. Im Modus für Manuelle Belichtung lässt sich der Autofokus nicht deaktivieren.
[Edit] Ich habe inzwischen einen Trick entdeckt, doch alle Einstellungen vorzunehmen: Man muss im Modus BestShot RAW+ auswählen, hier kann man den Autofokus dann im Menü deaktivieren und MF auf das Steuerrad legen. Über die Set-Taste sind alle anderen Einstellungen verfügbar. Es bleibt hier zu bemängeln, dass die RL-Taste ebenfalls Fokus ist, wenn man das Steuerrad auf MF legt. Über die Option CustomShot soll man die so getroffenen Einstellungen als Vorlage speichern können - aber kaum legt man die Steuerrad-Funktion wo anders neu fest, muss man das dann trotzdem wieder über das Menü ändern.

Ein großer Vorteil der ZR800 gegenüber der ZR700/710 ist der Zeitraffermodus. Man kann also einstellen, dass der Apparat alle 10 Sekunden ein Bild machen soll und ihn dann in die Ecke stellen. Das war für mich durchaus ein Kaufanreiz, vor allem, weil ich damit gerechnet habe, dass ein Fotoapparat, der das kann, auch mit Netzspannung versorgt werden kann. Sicher, die Akkulaufzeit der ZR800 ist relativ lang, aber wenn ich doch eine Steckdose in der Nähe habe... Leider versagt der Fotoapparat jeglichen Dienst, sobald man den USB anschließt, auch, wenn dieser ausschließlich Strom liefert. Technisch sollte es durchaus möglich sein, den Apparat am Strom zu betreiben, ich habe mal den Akku raus genommen, den USB angeschlossen und den Apparat eingeschaltet: Das grüne Licht leuchtet kurz, die Schaltkreise werden also mit Strom versorgt. Ich hoffe sehr, dass Casio hier ein Firmenwareupgrade anbieten kann. Eine entsprechende Supportanfrage habe ich bereits gestellt.

[EDIT] Natürlich musste ich die Funktion für Panorama und RAW-Fotos erst kurz nach dieser Rezension finden...
Der Panorama-Modus bedarf etwas Übung, ist aber durchaus brauchbar. Man bekommt mit etwas Glück einen Schwenk von über 200° (horizontal) hin. Auch, um in der Vertikale einen größeren Winkel zu bekommen, gibt es ein Programm.

Um Die JPEG-Komprimierung abzuschalten, muss man auf Best-Shot gehen und dort ganz runter, bis RAW+, scrollen. Dann kann man ein ~23MB großes Foto im DNG-Format machen, das man am PC zum, Beispiel mit UFRaw, nachbearbeiten und in wenig-Komprimiertes JPEG konvertieren kann. Die Qualität von diesen Bildern ist spürbar besser. Leider ist der Aufwand hier sehr hoch. Jeder, der über die Bildqualität meckert, sollte das auf jeden Fall mal ausprobieren.

Die vielen Einstellmöglichkeiten sind zwar toll, aber bei vielen kann man nur raten, was sie bewirken. [Edit:] Zumindest in der Woche, bis ich diese Rezension angefangen habe, ist es mir nicht gelungen, einen Überblick zu gewinnen. Die Exilims sind eben Apparate, mit denen man viel Erfahrung braucht, um alles raus zu holen. Aber jetzt, nach einem Monat, komme ich ganz gut klar.

Da die ZR800 über einen verhältnismäßig starken Prozessor verfügen soll, war ich auch gespannt, wie gut die Videokomprimierung sein wird. In FHD-Auflösung (1920x1080; 29 Bilder/s) komme ich auf etwa 110MiB/m, in Std-Auflösung (640x480; 29 Bilder/s) auf etwa 29MiB/m (Genau, wie bei der ZR700). Es kommt natürlich auch darauf an, was man filmt, also wie detailreich das Bild ist. Aber als grobe Orientierung: Fernsehaufnahmen in FHD-Qualität kommen bei mir auf unter 90MiB/s; 29MiB/s ist für MPEG2 in vergleichbarer Qualität gut. Mit dem, von der ZR800 verwendeten H264/AVC-Codec, sollte also mehr drinn' sein, aber für einen Fotoapparat ist das schon OK so. Komprimierungsartefakte konnte ich jedenfalls nicht erkennen. Die hohe Datenrate sorgt dafür, dass man schnell im Video hin- und her Springen kann. Beim Frenseh-MPEG4 dauert es schon mal eine Sekunde, bis sich das Bild aufgebaut hat...

Sehr interessant ist der Zeitlupenmodus. Bis 480fps ist die Qualität durchaus erträglich. Zoomen oder den Fokus ändern kann man während den HS-Aufnahmen aber nicht.

Die Bildqualität ist sicher keine Stärke der Casio-Kameras. Das liegt zum Teil an der geringen Blendengröße, aber Hauptsächlich an den 16MP. Die Vignettierung wird man bei wenig Licht selbst mit ISO80 nicht 100%ig los. Ich kann damit gerade noch leben. Die Konsequenz ist eben, dass nur bei Sonnenschein oder dünner Bewölkung Fotos bei 16MP Sinn machen, bei weniger Licht, kann man gleich auf 10MP runter gehen. Man darf eine Kompaktkamera eben nicht gegen eine Spiegelreflex antreten lassen. Ich habe mal im Saturn ähnlich teure Kompaktkameras auf dieses Problem getestet - bei den Markenherstellern ist zwar die Vignettierung spürbar besser, aber trotzdem wirken die Bilder im Zoom oder bei wenig Licht irgendwie matschig. Deswegen liegen da für mich keine Welten zwischen der Casio und einer Markenkamera. Wenn mir jemand ein ZIP mit verschiedenen Bildern schickt, die besser als die der Casio sind, lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Wenn ich Zeit habe, werde ich mal einen solchen ZIP-Ordner hochladen. Einen <100€-Lumix-Fotoapperat schlägt die ZR jedenfalls um Längen.

Für meinen Geschmack macht die ZR800 auch zufriedenstellend gute Nachtaufnahmen. Mit etwas Glück kann man im Premium-Auto-Pro-Modus, und besonders mit den dafür vorgesehenen Best-Shot-Programmen, auch bei wenig Licht fotografieren. Die Fotos sind dann durchaus kontrastreich und scharf, aber die Vignettierung ist, wie schon erwähnt, deutlich sichtbar. Außerdem verfügt die ZR800 auch über einen brauchbaren Dauerbelichtungsmodus. Bis zu 15s bei ISO80.

Zu guter Letzt soll die Kamera auch einen analogen Ausgang für NTSC-Video haben. Vermutlich braucht man hierfür einen speziellen USB-Adapter...
Richtig cool wäre es, wenn die Kamera über USB als Webcam fungieren könnte und man über ein Tool auch Zoom und Fokus über den PC steuern und Bilder sofort auf dem Computer speichern könnte.

[Edit:] Es bleibt noch anzumerken, dass die Exilim-Kamaras, mindestens seit der ZR700, ExFat unterstützen. So kann man auch mal größere Dateien (> 4GB) auf die gleiche SD-Karte packen, die man auch für die Kamara verwendet. Ich habe aber den Verdacht, dass die kamarainterne SD-Schnittstelle nicht sehr schnell ist, es also keinen Sinn macht, eine superschnelle UHS-SD-Karte dafür zu kaufen. Da ich inzwischen gegen die ZR700 getauscht habe, kann ich nicht sagen, ob die ZR800 zum Beispiel die 60MiB/s meiner aktuellen Speicherkarte voll ausschöpfen kann. Auf jeden Fall kann man schon mit der ZR700 kurz hintereinander viele Fotos machen, störende Ausfallzeiten sind mir nicht aufgefallen und die ZR800 sollte wenigstens in der Verarbeitung auch noch schneller geworden sein.

Übrigens neigen die Exilim Kamaras nicht dazu, weiße Streifen ins Bild zu malen, wenn ein Teil davon überbelichtet ist.
Man kann einstellen, dass beim Filmen mit hohem Zoom die Kamara versucht, das Wackeln durch zittrige Hände zu unterdrücken. Das funktioniert auch ziemlich gut. Inzwischen habe ich Erfahrung mit den diversen HDR und Best-Shot-Programmen der ZR700, die die ZR800 auch alle hat: Überlagern von mehreren, kurz hintereinander aufgenommenen Bildern im SR-Zoom oder bei wenig Licht, oder mit unterschiedlichen Brennweiten für erhöhte Tiefenschärfe, oder mit unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten zum Angleichen von hellen und dunklen Bildbereichen (HDR)... Manche machen durchaus Sinn. Auch das ist ein +.

Fazit:

Wenn Casio ein Firmenwareupdate raus bringt, das die beschriebenen Probleme (Betrieb bei USB-Stromversorgung, Manueller Fokus im Manuellen Modus möglich & RL-Taste auch bei MF funktionsfähig, Steuerradbelegung für jeden Modus separat festlegen, RAW-Format überall anbieten) behebt, würde ich die ZR800 durchaus weiterempfehlen. Aber da die Bildqualität bei der ZR700/710 etwa die gleiche sein dürfte, lohnt es sich so nicht wirklich, 50-130€ für die ZR800 drauf zu legen. Auffällig ist auch, dass es aktuell bei Amazon Angebote für die ZR800 für nur 280€ gibt, stattdessen aber 60€ Versandkosten (!!!). Anscheinend will hier jemand das Preis/Leistungsverhältnis pushen, denn das ist bei der ZR700 um Längen besser. [Edit] Deswegen habe ich inzwischen auch gegen die ZR700 getauscht. Die hat zum Tauschzeitpunkt nur 180€ gekostet, das ist schon sündhaft billig. Schade für Casio, dass die bei der ZR800 keine der genannten Probleme verbessert haben, sonst hätte ich den Apparat für damals 330€ sicher behalten. Wenn die ZR800 demnächst auch billiger wird, halte ich diesen Apparat auf jeden Fall ebenfalls für empfehlenswert.
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am 30. April 2014
Die Kamera ist so wie beschrieben einwandfrei. Der Versand aus Japan ging auch schnell bis Frankfurt (gut bei Japan Post nachzuverfolgen). Allerdings lag die Kamera dann eine Woche beim Zoll. Zu bemängeln ist: Nur japanische Bedienungsanleitung und japanisches Ladegerät anbei, nur japanische Anzeigen im Apparat (brauchte eine Weile, um wenigstens englische Begriffe einzustellen), und unangekündigt 56.- € Mehrwertsteuer nachträglich zu entrichten.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Oktober 2013
Meine letzte Casio war und ist die ZR100, mit der ich noch immer zufrieden bin.
Allerdings wurde es jetzt mal Zeit für eine Neue. Was liegt da nahe, das allerneuste Flaggschiff zu kaufen: die ZR800. Nachdem ich lang mit mir gerungen habe, ob es nicht auch die ZR700 tut, habe ich mich für das größere Modell entschieden weil a) noch ein Prozessor mehr an Bord ist und b) es den Zeitraffermodus nur in dem neuen Modell gibt. Ansonsten scheint die gleiche Technik verbaut zu sein, insbesondere die Linse und das Display sind gleich.

Begeistert bin ich schon immer von Casio, da die Jungs es schaffen, immer wieder neue Innovationen zu verbauen. So war Casio meines Wissens der erste Hersteller, der einen echten Slomo-Modus für Videos verbaut hat und das sogar mit bis zu 1.000 Bildern/Sekunde.

Ich war also voller Vorfreude um zu sehen, was sich in den letzten zwei Jahren bei Casio getan hat. Um es vorwegzunehmen: leider nichts Gutes.

Im manuellen Modus lässt sich die Blende auf 3.5 oder 7.0 einstellen. Na toll. Aber: auch egal.

Die Funktionalitäten haben nochmals zugenommen und die Anzahl der verschiedenen Modi ist kaum noch überschaubar, was mich vor Freude quicken lässt.
Was dann allerdings an Bildqualität ausgeworfen wird lässt mich schreien.

Also:
Bei ISO 800 ohne Blitz in der Wohnung sind die Bilder schon auf den ersten Blick als völlig vermatscht und unbrauchbar zu erkennen. Egal. Also raus. Bewölkter Himmel aber dennoch recht gutes Licht.
Bildkontrolle am Mac:

ISO 400: matschig. ISO 200: ebenfalls. Und selbst bei ISO 100 ohne Blitz sind die Bilder für mich nur bis A5 erträglich.

Casio schafft es nicht, die ohnehin überflüssigen 16 MP (das ist aber ein anderes Thema) mit einem guten Sensor zu versorgen. Die Bilder werden derart von der Software glattgebügelt, dass es mich an interpolierte Fotos erinnert, die von 2 auf 16 MP aufgeblasen werden.

Damit wir uns richtig verstehen: ich vergleiche die ZR800 mit gleichwertigen/änlichpreisigen Kompaktkameras und selbst mit der alten ZR100.

Leider helfen die ganzen tollen Modi nichts, wenn hinten nix anständiges bei herauskommt. Sehr, sehr schade.

Mein Fazit: wer auch nur ein bisschen auf Bildqualität achtet, wird mit dieser Kamera nicht glücklich. All die klasse Einstellmöglichkeiten und Automatiken helfen nix, wenn die Bildqualität derart schlecht ist. Die paar Fotos, die ich im Netz gefunden habe, haben mir dieses krasse Missverhältnis von Bildqualität zu Preis nicht zeigen können.

Für die Masse an Automatiken, die ich wirklich super finde (siehe Beschreibung oben auf der amazon.de-Seite) gibt es glatte 5 Sterne. Für die schlechte Bildqualität ziehe ich 3 wieder ab, bleiben leider nur 2 Sterne. Bei einem deutlich günstigerem Preis wäre ich nicht so kritisch, beim aktuellen Preis in der Premium-Klasse kann ich diese auch erwarten. Vielleicht reicht die ZR300 oder 400 ja doch, die sind ja auch noch nicht lang auf dem Markt und haben fast die gleichen Features.

Ich bin überzeugt, dass meine Bewertung vielen nicht gefallen wird. Macht Euch selbst ein Bild. Ich habe vorher einen einzigen Test im Netz gefunden, der der Kamera eine tolle Bildqualität bescheinigt hat. Ich kann das nicht nachvollziehen.

Bei Fragen immer her damit!
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am 9. Dezember 2014
Neben DSLR's (zu groß, zu schwer) und einigen Systemkameras (immer noch relativ groß) habe ich auch mehrere Kompaktkameras in meinem Besitz. Die Casio gefällt mir ausnehmend gut. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Geschwindigkeit top und die Bilder sind wirklich gut. Der Bildstabilisator funktioniert auch sehr gut. Ich komme gerade aus Las Vegas zurück und bin von der Bildqualität positiv überrascht. Die Detailtreue dieser Kamera ist viel besser als bei meiner Olympus SH-1, die Geschwindigkeit ist viel besser als bei den meisten Canon Kompakten welche ich bisher in der Hand hatte.
Mit dem "HS Nacht Modus" aufgenommene Bilder sind sehr rauscharm, detailliert und haben eine tolle Dynamik, was bei den in dieser Stadt nachts herrschenden Kontrastunterschieden durch die irren Lichterorgien echt bemerkenswert ist. Die Farben sind bei Tageslicht sehr schön. Vielleicht der einzige Kritikpunkt, im "Premium Auto Pro" Modus ist mir die Farbsättigung bei Grün etwas zu hoch. Die Batterielaufzeit ist konkurrenzlos.
Schade, dass Casio den Vertrieb in Europa eingestellt hat. Ich würde die EX-ZR800 jederzeit wieder kaufen.
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am 22. November 2015
Grundsätzlich ist die Digica, in Ordnung. Nur gibt es hier einige Punkte, die meines Erachtens nach nennenswert erscheinen. Zunächst kam die Kamera aus Japan. Das wäre nicht so schlimm, aber die Kamera kam ohne Lithium-Ionen-Akku, weil dieser gemäß einer E-Mail des Versenders nicht per Luftfracht verschickt werden darf. Somit musst eich erst einmal Akkus besorgen, damt ich die Kamera überhaopt ausprobieren konnte. Dies stand nirgendwo in der Artielbeschreibung. Dann lag das Gerät 2 Wochen beim Zoll am Flughafen, wurde dann aber an die Packstation zugestellt. Kosten sind mir daraus bisher nicht entstanden. Das Menue gibt es in der Kamera lediglich in englisch und 3-4 asiatischen Zeichensätzen. Okay, eine deutsche Anleitung gibt es im Internet. Alle diese Punkte schmälern den Spass doch ein wenig.
Den Kauf in Japan würde ich so niemandem mehr empfehlen.
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am 17. Mai 2014
Spitzenprodukt zu günstigem Preis,trotz etlichen Gemotze bei früheren Rezessionen bez.des Zolls der natürlich wie bei jeder Einfuhr eines Artikel noch dazu kommt aber das weiß man in der Regel ja vorher!!! Die englische Menüführung ist kinderleicht zu finden, die Betriebsanleitung gibt es bei Casio im Internet und ebenfalls den Adapter fürs Ladegerät für 1 Euro. Wenn man allerdings nur sparen im Kopf hat und dem alles Andere zuviel ist, soll sich diese direkt aus Japan importierte Kamera nicht kaufen.
Ich hatte vorher eine in die Jahre gekommene Sony DSC-W1, 10 Jahre waren genug und wollte mal eine neue Kamera, habe nun damit schon mehrere Bilder aufgenommen und bin begeistert und zufrieden.Die Kamera ist handlich, das Menü und Programme verständlich und überaus reichhaltig in seinen Aufnahmemöglichkeiten, d.h. ich würde sie jederzeit wieder kaufen.
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am 14. November 2014
Hallo, ich habe heute den Artikel beim Zollamt in Augsburg abholen müssen und dort noch zum Verkaufspreis zusätzlich 33,61€ zahlen müssen. Dies sind genau 19% vom Verkaufspreis. Es wurde also die deutsche Mehrwertsteuer noch zugeschlagen, da Sie anscheinend keinen Hinweis auf den Belegen haben, dass der Verkaufspreis bereits incl. Mwst. ist. Es müsste auch auf dem Paket ein Zahlungsbeleg-Aufkleber sein, der nicht angebracht war.
Für mich grenzt diese Verkaufsart bereits an "arglistige Kundentäuschung". Es müsste eindeutig beim Zahlungsvorgang ein Hinweis erscheinen, dass bei Importware noch zusätzlich die deutsche Mwst. zu zahlen sei.
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am 15. Juni 2014
Hervorzuheben ist der Bildstabilisator und die lange Laufzeit des Akkus sowie ein optimales Zoomen bei weit entfernten Motiven.
Da die Kamera auf dem deutschen Markt nicht verfügbar war, kaufte ich diese in Japan.Die Lieferung war nach 10 Werktagen beim Zollamt.Es wurde von mir lediglich die MWST bezahlt, Einfuhrzoll wurde nicht erhoben.
Zusammenfassend war die Casio EX-ZR800BK etwas teurer für mich, aber ich würde diese Kamera wieder kaufen und kann sie nur weiterempfehlen.
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