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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Erwartung gut
Also der Film verschleudet quasi in den ersten Minuten sein gesamtes Potential und vermutlich auch sein ganzes Geld.
Der Anfang ist wirklich gut und macht Lust auf mehr davon. Doch dann biegt der Film ab, oder bleibt stehen und legt den Rückwärtsgang ein und aus einem "Effektvollen Science Fiction Film" wird plötzlich ein "Trickreicher...
Vor 9 Monaten von Papercrafter veröffentlicht

versus
187 von 208 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleibt sehr weit hinter den Erwartungen zurück!
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Schade! Die Idee einer unbewohnbaren Erde, von der die Menschheit geflohen ist und zu der eine Ewigkeit später zwei Raumschiffbrüchige zurückkehren, ist nicht nur teilweise glaubhaft (Selbstzerstörung der Menschheit), sondern auch ungemein spannend. Zusätzlich verspricht der Trailer ein spannendes...
Vor 16 Monaten von Sirius-sx veröffentlicht


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187 von 208 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleibt sehr weit hinter den Erwartungen zurück!, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Schade! Die Idee einer unbewohnbaren Erde, von der die Menschheit geflohen ist und zu der eine Ewigkeit später zwei Raumschiffbrüchige zurückkehren, ist nicht nur teilweise glaubhaft (Selbstzerstörung der Menschheit), sondern auch ungemein spannend. Zusätzlich verspricht der Trailer ein spannendes Science-Fiction-Abenteuer-Survival-Spektakel. Leider ist das Ganze nur eine seichte Vater-Sohn-Geschichte mit Längen und Lücken. "After Earth" muss sich den Vergleich mit "Oblivion" gefallen lassen, der in gewisser Weise ähnlich, aber deutlich besser ist.
Was schnell enttäuscht ist die Familie Smith. Wo Jaden bislang mäßiges Talent zeigt, aber noch jung ist und sich entwickeln kann, ist man von seinem Vater anderes gewohnt. Ich mag Will Smith, weil er es einfach drauf hat, aber hier spielt er auf Sparflamme und voll Lustlosigkeit. Den ganzen Film hindurch zieht er ein grimmiges Gesicht, redet so unaufgeregt, als ob er halb sediert wäre und tut nichts anderes als rumsitzen. Richtig gehört, statt dass er wie erwartet mit seinem Filmsohn durch die verwilderte Erde streift, hockt er im Cockpit und derigiert Jaden mit unaufgeregter Mimik durch die Wildnis. Das ist unbefriedigend! Man hat permanent das Gefühl es fehlt an Charakteren (z. B. Will Smith in Aktion) und Charakterentwicklung. Man sollte erwähnen, dass Will Smith höchstpersönlich die Story mitentworfen hat! Das ist unübersehbar, denn alles scheint einzig auf die maximale Vermarktung der beiden, vor allem auf die von Jaden ausgerichtet zu sein.

Größtes Manko ist die lückenhafte Story und die gigantischen Logiklöcher. Man erfährt fast nichts über die Umstände, die zur Umsiedlung geführt haben, fast nichts über den neuen Planeten "Nova Prime" oder die Lebensweise und Hierarchie dort. Der Planet scheint kleiner zu sein, kaum Vegetation und mehr Sauerstoff zu besitzen. Komischerweise hat sich die Physis der Menschen nicht an die geringere Schwerkraft oder andere Umstände angepasst, bis auf die Lungen. Das höhere Sauerstoffvorkommen wäre allerdings ohne Unmengen Stromatolithen, Pflanzen und/oder andere Sauerstoffproduzierer nicht möglich.
Schlecht durchdacht ist unglaublicherweise auch die Erde. 1000 Jahre sind vergangen und in dieser Zeit können sich unmöglich Tiere entwickelt haben, wie sie im Film gezeigt werden. Unrealistischer geht es kaum noch.
Ebenso seltsam wirken die Landschaften. Richtig behämmert ist aber das neue Klima. Ein tropischer Wald und Nachts gibt's Temperaturen weit im Minusbereich? Lächerlich. Hatten die Macher überhaupt Berater?

Was von der Erde gezeigt wird ist nicht gerade viel. Bis auf einen großen Wald, ein paar unrealistische, mäßig getrickste Tiere, die die Verkörperer fast aller Effekte sind und sinnlos verheizt werden, gibt es nichts zu sehen. Man hat nicht das Gefühl die zukünftige Erde zu sehen, sondern einen völlig anderen Planeten.
Da bis auf die paar Tiereffekte nichts passiert und man sich wegen schlechter Schauspielleistung (Jaden sei es verziehen) und endloser Laberei langweilt, haben die Macher noch ein Monster in den Film eingebaut, dessen Idee mehr als offensichtlich von "Outlander" geklaut und deutlich mieser umgesetzt wurde. Was es mit dem Viech auf sich hat weiß man als Zuschauer nicht genau. Direkt am Anfang wird irgendwas von einer Alienrasse geredet, die irgendeine Spezies zur Menschenjagd genetisch verändert hat. Ah ja ...
Jedenfalls sieht man das Viech nur ganz am Anfang und ganz am Ende. Natürlich kann nur jemand ohne Angst sich dem Alien nähern, da dieses Angst wittern kann. Ah ...
Und der liebe Will Smith quatscht irgendeinen Unfug darüber, dass Angst keinen Sinn macht und eine persönliche Entscheidung sei. Oha ...
Die beiden Smiths stürzen also auf der Erde ab, brauchen das Funkgerät aus einem Wrackteil, das weit entfernt liegt, Sohnemann soll es holen, die beiden fechten ihren Familienkonflikt aus, dann kommen irgendwelche Tiere und ein Alien in den Weg und dann plätschert alles so vor sich hin. Wow ...
Innovativ, spannend oder beeindruckend ist das Ganze selten!
Was es mit dem Anzug auf sich hat, hab ich übrigens auch nicht ganz kapiert. Wie so vieles, das nur angeschnitten, aber nie erläutert wird. Man findet einfach nicht in die Welt von "After Earth" hinein. "Oblivion" hat hinsichtlich dessen vorgemacht wie es geht.

Was mir auch aufgefallen ist, ist die magere Akustik. Die Tonleute haben sich nicht gerade Mühe gegeben der Welt des Films klangtechnisch Leben einzuhauchen. Und dabei war hier ein wahnsinns Potential! Musik ist gar nicht wahrnehmbar. Gab es die überhaupt?

Zu den Scientology-Gerüchten. Experten sagen sie können keine Anleihen entdecken und ich persönlich bin auch immer sehr vorsichtig mit sowas, denn man neigt dazu schnell überzuinterpretieren. Man sollte auch wissen, dass Will Smith kein Scientology-Mitglied ist und sich davon distanziert. Smiths Zitat: "Ich denke einfach, dass viele der Ideen hinter Scientology großartig, revolutionär und nicht religiös sind."
Was so viel heißt wie, er findet manche Gedanken von Scientology gut, bewertet den Verein im Ganzen aber negativ. Demnach ist "After Earth" und Scientology grundsätzlich Quatsch. Allerdings stechen zwei Dinge hervor, die zu den Verrücktheiten Scientologys passen. Da wäre zum einen Smiths vollkommen beknackte Ausführung über Angst (siehe z. B. Text auf Blu-Ray-Cover) und zum anderen die Behandlung Jadens. Für Scientology gibt es keine Kinder, für sie sind es nur Erwachsene in kleinen Körpern, die dasselbe leisten müssen. Genau das muss der junge Jaden im Film auch. Er muss alles können, alles meistern und am Ende salutiert(!) Smith ihm auch noch, was man sich wirklich hätte schenken können. Das hat einen fahlen Beigeschmack, aber Scientology steckt definitiv nicht im Film. Das ist eher der Überinterpretation geschuldet, die man auf alle Filme der Welt anwenden kann, wenn man sich ein beliebiges Thema aussucht.

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Fazit:
"After Earth" ist ein Film von den Smiths für die Smiths. Man sieht die beiden in einer beinahe überflüssig wirkenden Rahmenhandlung mäßig schauspielerisch ihre Texte aufsagen und hat danach das Gefühl verar*cht worden zu sein. Der Film bleibt inhaltlich und erzählerisch lückenhaft, zeigt wenig Innovation, dafür viel Unrealistisches und Undurchschaubares. Action und Effekte sind dürftig, die Logiklöcher gigantisch, die Spannung flach, die Akustik mager. Effekte werden sinnlos verheizt und scheinen nur den Zweck zu haben den dösenden Zuschauer aufzuwecken.
Ich weiß, das klingt hart, aber ich erwarte von einem solchen Film, vor allem mit der an sich tollen Story und der im Vorfeld beachtlichen Werbung, deutlich mehr. Wo "Oblivion" uns endlich mal wieder ein grandioses Science-Fiction-Spektakel geliefert hat, das klangtechnisch ein Hochgenuss ist, kackt "After Earth" vollkommen ab. Der Film ist beim besten Willen nur mäßig unterhaltsam (meines Zeichens Fan solcher und auch ruhiger Filme) und man verlässt das Kino mehr als unbefriedigt.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Film mit Will Smith...?, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich frage mich eigentlich, wie es der Film geschafft hat, hier noch eine mittelmäßige Bewertung zu bekommen. Entschuldigung, aber das ist für mich einer der schlechtesten Filme der letzten Jahre:

"Schauspielerisch minderbegabter Junge rennt durch den Urwald und wird von Getier verfolgt." Das war's....

(... ach ja, und ab und zu gibt Will Smith dann noch per Audiobotschaft ein paar Anweisungen, wo der abbiegen soll). Während ich auf das Ende des Films gewartet habe, bin ich nur zu dem Schluss gekommen, dass Will Smith mit dem Film wohl auf Biegen und Brechen seinen Sohn im Filmbusiness pushen wollte.

Grundsätzlich meinetwegen, aber doch bitte nicht so....

Wenn ich mir in Zukunft tatsächlich noch einmal einen Film mit Will Shmith ansehen werde, werde ich zumindest darauf achten, dass sein Sohn (oder sonstige Familienmitglieder) nicht mitspielen!
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75 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn der Vater mit dem Sohne..., 27. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth (DVD)
...krampfhaft jeden Film teilt, dann kommt so etwas dabei heraus. Ein Machwerk der übelsten Sorte.

Ich finde es einfach nur noch traurig, dass ein ehemals großer Schauspieler wie Will Smith nun zu der Überzeugung gelangt ist, dass sich in sämtlichen Filmen sein untalentierter Sohn tummeln muss. Zumal dieser in fast tragisch-komischer Weise seinen Vater nachahmt. Gesichtsausdruck und Bewegungsabläufe 1:1 dasselbe. Das tut beinahe weh.

Die Handlung war derart vorhersehbar und durch ein Übermaß an Dialogen, die meist recht sinnfrei blieben, auch noch unnötig in die Länge gezogen. Die Specialeffects waren nett, mehr aber auch nicht und manches blieb für mich nicht nachvollziehbar.

Aber ich gebe zu, am meisten übel aufgestoßen ist mir die Familienproduktion. Es laufen so unglaublich viele talentierte junge Schauspieler herum, warum muss man dann zwanghaft einen untalentierten Doubleclownsohn wählen?

Ich kann diesen Film absolut nicht empfehlen und wie ich an den Rezensionen erkennen konnte teilen viele meine Meinung. Zum Glück, denn ich dachte schon, dass ich vielleicht unbewußt vom Neid auf den Familienerfolg Smith zerfressen wäre. Dabei bin ich eigentlich in dieser Hinsicht recht großzügig, aber gerade bei Smiths und Schweigers fällt die Talentfreiheit der Kinderchen doch schon sehr ins Auge.
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62 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweiliger gehts nicht! Ich war kurz vorm einschlafen!, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth (DVD)
Im aktuellen Streifen mit Hollywood-Superstar Will Smith, für den er zugleich das Drehbuch lieferte, dreht sich alles um eine dystopische Zukunftsvision. Kaum ist das Licht im Kinosaal erloschen, wird auch schon im Schnelldurchlauf berichtet, was sich in der Vergangenheit alles ereignete: Die Menschheit verließ die Erde und musste alsbald feststellen, dass sie nicht allein in den Weiten den Kosmos war. Wie sich herausstellte, waren die Aliens, auf die sie traf, alles andere als an einer friedlichen Koexistenz interessiert. Um den ehemaligen Erdenkindern den Garaus zu machen, ließen sie deshalb ihre mörderischen Haustiere los. Albtraumhafte Fleischfresser, halb Krabbe, halb irgendwas.

Kurioserweise sind diese Killerkreaturen technisch gesehen blind und fanden ihre Opfer, indem sie deren Angstpheromone witterten. Kurz vor der Auslöschung erschien dann Cypher Raige (Will Smith) mit der seltenen Begabung des Ghosting. Er war komplett angstfrei. Die Wesen konnten ihn somit nicht riechen. Mit seiner Hilfe und den entschlossenen Männern des Ranger-Corps gelang es, die Oberhand über die gefährlichen Jäger zu bekommen, der Preis war aber hoch. In der Zwischenzeit hatte sich die Erde in einen überaus unwirtlichen Ort verwandelt. Die gesamte Tierwelt war mutiert und trachtete jedem, der sich womöglich dorthin verirrte, nach dem Leben. Eben das widerfährt Cypher, inzwischen General, und seinem Sohn Kitai (Jaden Smith). Als einzige Überlebende eines Raumschiffsabsturzes sind sie gezwungen, durch die tödliche Wildnis der Erde 100 Kilometer zurückzulegen, um an einen Rettungssender zu gelangen. Daddy ist jedoch schwer verletzt, also muss Junior ran und seine Angst überwinden, während alles um ihn herum darauf aus ist, ihn zu fressen.

Um After Earth wurde bereits reichlich viel Aufhebens gemacht. Bei den meisten Besprechungen stand dabei immer wieder die Frage im Mittelpunkt, wie viel Scientology in dem Streifen wohl steckt und inwieweit solche Filme geeignet sind, unterschwellige Botschaften im Unterbewusstsein von (jungen) Menschen zu platzieren? In dieser Kritik sei auf diese (westentaschen)psychologische Analyse verzichtet. Viel interessanter ist ohnehin die Frage, ob dieser SciFi-Film, der von M. Night Shyamalan inszeniert wurde, der uns in der Vergangenheit ebenso viel Kultiges wie Belangloses kredenzte, eine in sich stimmige Zukunftsvision zu liefern vermag. Und ebenso, ob der Film als Mischung aus Actioner und Überlebensdrama überzeugen kann.

Kurz gesagt: Nein! Und nochmals nein! Das arg beschleunigte Herunterrasseln einer zusammenfabulierten Future-History lässt weder Stimmung noch Atmosphäre aufkommen, geschweige denn, dass die Zukunftskreation irgendwie glaubwürdig erscheinen will. Die Welt von Über-Übermorgen, die sich hier ablichtet, erinnert in ihrer durchmilitarisierten Struktur ein wenig an Robert Heinleins Starship Troopers, allerdings wurde in der After-Earth-Variante aber auch so gar nichts, nicht einmal im Ansatz, ordentlich zu Ende gedacht. Damit schlingert der pseudo-gesellschaftliche Entwurf ebenso haltlos herum, wie der überwiegend sinnentleerte Rest.

Wenn dann zumindest die eigentliche Action auf der ach-so-tödlichen Zukunftserde kurzweiliges Entertainment abliefern würde, ließe sich noch über manches hinwegsehen. After Earth, als reine Jaden-Smith-PR-Aktion konzipiert, strotzt aber geradezu vor hirnverbrannten Logikfehlern und Unglaubwürdigkeiten, sodass Szene für Szene zu einer Beleidigung der Intelligenz des Publikums ausartet. Und die emotionalen Vater-und-Sohn-Augenblicke, samt übers Knie gebrochenen Dramaplattitüden, geraten zu einer einzigen Overacting-Show, bei welcher der Geduldsfaden des Zuschauers bis an die Grenze strapaziert wird.

Oblivion hingegen, der thematisch ähnlich gelagert war, mit seiner etwas schwerfällig-getragenen Stimmung und dem vielleicht nicht besonders clever angedachten Ende jedoch nicht ganz die Gunst der Cineasten gewinnen konnte, wirkt nun im Nachhinein, mit After Earth verglichen, beinahe schon wie ein Meisterstück des Genres. Besonders angesichts dessen, dass er sowohl was die Bildsprache anging als auch in den Actionmomenten überzeugte. Wären diese beiden Filme in umgekehrter Reihenfolge gestartet, hätte Joseph Kosinkis SciFi-Epos mit Sicherheit noch deutlich bessere Kritiken erhalten.

Der Smith-&-Smith-Streifen enttäuscht in der Endabrechnung nahezu komplett. Die Story hat sich Old-Will vermutlich während einer Sitzung auf dem stillen Örtchen herausgepresst; das Kreaturendesign liegt deutlich hinter den aktuellen Möglichkeiten zurück; zudem gibt es schlichtweg viel zu wenig Außergewöhnliches auf der mutierten Erde zu bestaunen; und die Action artet zum Affentheater samt Flugeinlage mit adoptionswilligen Super-Geiern aus. Schauspielerisch zeigt sich zumindest für dieses Mal, dass der Apfel mitunter doch weiter weg vom Stamm fällt. Geschicktes Marketing wird Klein-Smith aber dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erfolgsleiter emporklettern lassen. Bleibt noch das zentrale Mantra des Films, Besiege die Angst!, das besser in Besiege die Langeweile! umformuliert worden wäre.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade um's Geld, 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
... und das nicht nur hinsichtlich derer, die sich diesen Film im Kino angesehen oder die DVD/BR gekauft haben. Das war mal wieder einer dieser sogenannten Blockbuster, bei denen ich mich am Ende so richtig geärgert habe. Das Szenario an sich klang zunächst recht interessant. Führt man sich zudem das hohe Budget und die heutigen tricktechnischen Möglichkeiten Hollywoods vor Augen, hätte es durchaus etwas werden können ... doch leider, Herr Smith, haben sie's nach allen Regeln der Kunst verbockt.
An die zweifelhafte Moral, weitestgehend sinnfreie Dialoge und die nur marginal vorhandenen schauspielerischen Darbietungen der Hauptakteure, ist man in derartigen amerikanischen Filmen ja schon fast gewöhnt. Aber dieser Streifen setzt wirklich allem die Krone auf. Ich meine, schauen sie sich das Mienenspiel von Will Smith auf dem Cover der BR an. Das ist genau der Gesichtsausdruck, den man auch im Film von ihm zu sehen bekommt - und zwar nur den. Davon abgesehen ist die Story dermaßen hanebüchen, dass ich gar nicht weiß, über was man sich bei so viel Unsinn zuerst lustig machen soll: Die bösen Aliens (die man übrigens nie zu sehen bekommt) schießen nicht etwa mit Laserkanonen oder schmeißen Plasmabomben aus ihren Raumschiffen, nein sie bewerfen die Siedler mit ihren eigens gezüchteten Monsterhaustieren, die dann natürlich auch prompt losziehen, um Menschen abzumurksen. Dummerweise sind die Viecher blind und taub und können sich nur an den Ausdünstungen von Leuten orientieren, die Angst haben. Da es sich nicht grade um Kuscheltiere handelt, hat die natürlich jeder und so werden anfänglich eine Menge Leute von den Biestern gemeuchelt. Nun müsste man ja annehmen, 1000 Jahre in der Zukunft hätte die Menschheit sich auch waffentechnisch weiterentwickelt (immerhin können sie Raumschiffe bauen und künstliche Wurmlöcher öffnen etc.). Aber anstatt die Monster mit einem anständigen Disruptor oder von mir aus auch irgendwelchen Hightech-Projektilwummen über den Haufen zu ballern, kämpfen unsere Zukunftskrieger mit - und jetzt kommt's - Messern !! O.K. die Dinger sind ausgefahren eher Lanzen und können ihr Klingenform verändern aber es bleiben trotzdem nur Hieb- und Stichwaffen ohne Fernwirkung. Das muss man sich mal vorstellen. Gebt den armen Schweinen anständige Knarren, möchte man den Filmemachern in den wenigen Szenen, die den Kampf mit den Kreaturen zeigen zurufen, dann braucht auch keiner mehr Angst zu haben. Gott sei Dank, erscheint dann irgendwann der große furchtlose Zampano in Form von Will Smith und filetiert die Tierchen im Alleingang mit seinem großen "Messer" ... oh Mann, das tut beim zusehen schon fast weh. Wenn ich schon etwas züchte, um eine konkurrierende Spezies auszudünnen, dann gebe ich meinen Kreaturen doch wenigsten Augen und Ohren, sonst rennen die doch ständig vor die Wand, wenn mal gerade kein Frischfleisch in der Nähe ist. Allerdings hätte dann auch dieser ganze "Gefahr ist real, Angst ist eine Entscheidung" - Blödsinn nicht funktioniert. Diese eher zweifelhafte Erkenntnis soll dann anscheinend auch die Hauptbotschaft des Films darstellen. Ich würde sogar sagen, dass hier versucht wurde, krampfhaft eine Geschichte um diese scientologischen Pseudoweisheit herum zu konstruieren. Anders kann man sich die an den Haaren herbei gezogenen Zusammenhänge eigentlich gar nicht erklären. Aber auch jenseits dessen bleibt es ein ganz schwacher Plot. Dieses ewige "Sir" und die lächerlichen militärischen Ehrenbezeigungen zwischen Vater und Sohn, gehören anscheinend mittlerweile zum Standard, aber dann wird unser Held auch noch vom selbe Riesenadler, der ihn kurz zuvor an seine Jungen verfüttern wollte, vor dem erfrieren gerettet, nur um kurz danach aus vollkommen unerfindlichen Gründen selbst ins Gras zu beißen - also wirklich ... da fällt einem echt nichts mehr ein. Man muss ja in einem Science Fiction nicht alles erklären, ich habe es bisher jedoch noch nicht geschafft meinen Verstand so weit herunter zu fahren, dass mich solch himmelschreiende Unfug nicht stören würde.
Also Herr Smith, tun sich sich, ihrem Sohn und allen Nicht-Scientologen einen Gefallen, und spielen sie weiterhin ihre Rollen als Spaßvogel oder von mir aus auch als raubeiniger Cop, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat, aber bitte, bitte keine Drehbücher mehr. Das was da am Ende herauskommt, grenzt neben der enormen Geldverschwendung schon an geistige Körperverletzung.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein 'Familien-Film', 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film ist eine 'Familien-Produktion' in engerem Sinne: Will Smith (Vater) spielt eine Hauptrolle und verfasste die zugrundeliegende Story, Jaden Smith (Sohn) spielt die zweite Hauptrolle. Produzenten des Films sind u.a. Jada Pinkett Smith (Ehefrau) und Caleeb Pinkett (Schwager). Als Regisseur hat man sich dann noch M. Night Shyamalan hinzugeholt, der nach anfänglichen Erfolgen leider immer glückloser agiert.

Der Film behandelt quasi den Vater-Sohn-Konflikt dargestellt durch Will und Jaden Smith. Leider ist die Story wirklich 08/15. Man kann ganz am Anfang schon voraussagen, wie das Ganze enden wird. Und genauso endet es auch. Kein Twist, keine Überraschung, die M. Night Shyamalan doch eigentlich so bekannt gemacht haben, nichts. Will Smith sollte lieber Schauspieler bleiben und nicht versuchen, solche Storys aus dem 'Klischeebaukasten' zusammenzuzimmern.

Ich habe mich auch gefragt, warum diese Geschichte in einem Science-Fiction-Ambiente verfilmt werden musste? Das hat zwar die Produktionskosten verteuert, diese einfache Geschichte wäre aber genauso gut im Hier und Jetzt anzusiedeln gewesen.

Zudem liefert die Familie Smith keine schauspielerischen Glanzleistungen ab. Da habe ich schon Besseres gesehen.

Wenn schon SciFi, dann würde ich Oblivion empfehlen, da ist die Story doch etwas ausgereifter und bessere Bilder bietet Oblivion sowieso.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The worst movie of 2013, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth (DVD)
Puntk! OK, ein bisschen mehr muss sein, also: Der Film proklamiert ungeniert Scientology-Theorien! Ein No go! Lässt man das mal beiseite und betrachtet den Film an sich als Unterhaltungsprodukt, ist das Ding wegen seiner Vorhersehbarkeit, seiner müden Actionszenen, seinem Kitsch und den schwachen Spezialeffekten einfach nicht der Rede wert. Kein Wunder, dass Smith hier den immer tiefer sinkenden M. Night Shyamalan mit der Regie beauftragt hat - hatte er hier dann doch eine Null im Regiestuhl, der er als Produzent nach Lust und Laune den Film vorbeten konnte. Shyamalan hatte zu gehorchen ... und gehorchte. Bemerkenswert ist dieses Machwerk lediglich, weil es Will Smiths Inkompetenz präsentiert - bei dieser Produktion zumindest. Es ist traurig, wie schlecht Will Smith hier Regie führen kann. Es ist traurig, was für ein mieser Schauspieler er ist, wenn er nicht die Will-Smith-Nummer abziehen kann wie in "Men in Black" etc.. Und sein Sohn ... nun, der folgt dem Vorbild des Vaters. Hier zumindest. Ärgerlicher Mist ... why bother?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verspricht viel, hält wenig!, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Idee, daß Menschen nach 1.000 Jahren auf eine unbewohnbar gewordene Erde zurückkehren, klingt spannend, auch wenn sie etwas an "Planet der Affen" erinnert. Allerdings wird diese Idee in "After Earth" nicht weiter aufgegriffen. Stattdessen gibt es eine Art Verfolgungsjagd zu sehen: Während die Hauptfigur, gespielt von Will Smith, nach einer Bruchlandung verletzt in einem kleinen Raumschiff wartet, muß sein Sohn allein im Dschungel einen Teil des Wracks finden, um von dort einen Notruf abzusetzen. Dabei muß Smith Jr. Kämpfe mit diversen Tieren überstehen und sich mit seinem über Funk zugeschalteten Vater auseinandersetzen, von dem er sich in seiner Kindheit etwas vernachlässigt fühlte. Beide Motive, der Vater-Sohn-Konflikt und die Rückkehr auf die Erde, werden aber nicht entfaltet, sondern stellen eher eine Art Hintergrund für ein an sich ziemlich belangloses Dschungel-Abenteuer dar. Schade.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uiuiuiui..., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: After Earth (DVD)
Eigentlich müsste der Film Under Earth heißen - er ist nämlich unterirdisch schlecht. Obwohl meine Erwartungshaltung relativ gering war, wurde ich von den 30 Minuten, die ich geschafft habe, dennoch enttäuscht. Wie schon einige andere festgestellt hatten, ist der Film technisch nicht schlecht. Aber inhaltlich ist das leider nix geworden. Hohle Dialoge und oftmals unlogisch.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut nicht zu empfehlen, 21. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: After Earth [Blu-ray] (Blu-ray)
Was Will Smith nun zum zweiten Mal (Karate Kid) den Zuschauern mit seinem talentlosen Sohn zumutet ist schwerlich zu ertragen. Langweilig, vorhersehbar schlichtweg die 100 Mio Produktionskosten nicht wert.
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After Earth [Blu-ray]
After Earth [Blu-ray] von M. Night Shyamalan (Blu-ray)
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