Kundenrezensionen

58
4,1 von 5 Sternen
Perfect Strangers Live
Format: Audio CDÄndern
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier gibt es einen Leckerbissen für Purple-Fans, insbesondere der MK II - Besetzung. Richie Blackmore, Ian Gillan und Roger Glover sind wieder zurück, es gab das Album Perfect Strangers und nun, 30 Jahre später (Wahnsinn oder? 30 Jahre ist das her) gibts das offizielle Live-Dokument auf Konserve. Zum Hören und zum Schauen. Alles klasse, guter Sound, sauber abgemischt, Spielfreude der Band inclusive. Der Fan bekommt die Klassiker, die schon auf Made in Japan Klassiker waren (mir gefällt hier besonders der Vergleich von Strange Kind of Woman incl. Jesus christ Superstar) , Gillan ist noch sehr gut in Form) und ein paar ausgesuchte neue Stücke (Nobody's Home und Knocking at your back door find ich ausgesprochen gut gelungen). CD 2 beschäftigt sich ausschließlich mit DEN Klassikern (Child in Time, Space Truckin, Black Night, Speed King, Smoke on the water) und diese werden auch in vollem Genuss dargeboten (man hat auf CD2 Blackmore's (Airey, Glover) Difficult to Cure hier mit dazugenommen. Gefällt mir ausgesprochen gut, DVD bietet dann das komplette Material der beiden CDs mit klasse Sound, guter Kameraführung - für den Fan (und eigentlich auch den Einsteiger) gibt's hier nichts zu meckern. Ich bin eigentlich Fan der MK III, sammle aber so gut wie alles, was ich von Purple in die Hand bekomme und freue mich auf die 2 kommenden Live-Releases aus 1993.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2013
Ich habe auch ein paar kritische Bewertungen hier vorher gelesen und dachte mir, hoffentlich jubeln die mir kein mäßiges Bootleg unter. Die Befürchtung war völlig unbegründet, diese Qualität hätte auch (hoffentlich) jede offizielle Veröffentlichung JEDER Band Mitte der 80er gehabt.

Und ich finde sie auch heute noch gut. Bühnen waren in den 70ern und 80ern halt nur zum Teil ausgeleuchtet, was mir auch durchaus gefällt. Der Ton ist wirklich gut, aber das ist hier ist natürlich kein Studio-Album von Pink Floyd. Und die beiden anderen Veröffentlichungen aus dieser Zeit (Knebworth 85 und Nobody's Perfect (Live 87)) klingen eher schlechter.

Das Set aus 2 CDs und einer DVD kostet gerade mal 15,99 - da sollte sich eh jede Kritik verbieten. Bis auf eine vielleicht: Dem Set liegt auch noch ein farbig bebildertes Booklet mit seinem dieser unvermeidlichen Musikjournalisten-Essays bei. Die Deep Purple Konzerte sind eigentlich bestens dokumentiert und trotzdem schaffen sie es nicht drauf zu schreiben, wo und wann das Konzert aufgenommen wurde. Mittlerweile ist es klar, dass es eines der 3 Konzerte aus Sydney ist, wahrscheinlich das letzte vom 14.12.1984. In Australien absolvierten sie damals ihre Aufwärmgigs bevor es auf die großen Bühnen nach Nordamerika und Europa ging.

Das Bonusmaterial (23 Minuten kurzweilige Doku) kann man gucken, kennt man vielleicht auch noch nicht unbedingt vollständig, ist aber offensichtlich VHS-basiert (was man hört und sieht). Sollen sie es deswegen weglassen? Nö. Nette Dreingabe.

1985 war das Comeback von Deep Purple die Konzertsensation des Jahres. In Deutschland spielten sie gerade mal 2 riesige Open-Air-Konzerte in Mannheim und Nürnberg - Veranstaltungen, die ich eigentlich gar nicht mag. Aber weil es halt Deep Purple waren habe ich mir damals den gemeingefährlichen 24h-Trip von Essen nach Nürnberg und zurück angetan. Und ich wurde zumindest von Deep Purple nicht enttäuscht, die einen langen Set boten (den gleichen wie hier) dessen Eckpfeiler auf "Made In Japan" (ohne die ultralangen 72er Instrumentalpassagen) beruhten. Dazwischen wurden Stücke von "Perfect Strangers" und Rainbows "Difficult To Cure" (Beethovens Neunte) eingestreut.

Setlisttechnisch und auch stilistisch bilden diese Konzerte von 84/85 die Brücke zwischen den klassischen 72/73er Mk.II-Sets und dem, was ab etwa 1993 folgte. Es gibt hier noch die Soloeinlagen und Improvisationsansätze, aber weit straffer als in den 70ern. Allerdings auch nicht so sehr geglättet wie in den 90ern. Das grandiose "Space Truckin'" gewinnt z.B. so dramatisch gegenüber den Livefassungen aus den 70ern, weil halt auch noch was vom Stück selber übrig bleibt.

Der Gitarrensound, die Orgel, das knallt alles noch viel mehr als heute, wobei ich die heutigen Airey/Morse-Deep-Purple auch mag (oft genug gesehen). Es ist halt anders, aber wir sind ja mittlerweile auch noch mal fast 30 Jahre weiter. Trotzdem ist es schön einige Sachen mal wieder in (fast) der alten Aggressivität und Verspieltheit (Lord!) zu hören. Und Videos von damals gab es bisher nur ausschnittsweise (auf New, Live & Rare), hier gibt es erstmals eine vollständige Show.

Ein wirklich gutes Produkt, wo mir kein Grund einfällt, warum man das nicht kaufen sollte.

@DeepPurple: Wenn Ihr noch mehr von der Sorte auf Lager habt, dann her damit.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2013
Am 27. April 1984, acht Jahre nach ihrer Auflösung, gaben Deep Purple bekannt, dass sich die Gruppe in ihrer bis dahin bekanntesten und erfolgreichsten Besetzung ("Mark II") wieder zusammengefunden habe. Das erste Album, das die Band damals veröffentlichte, erschien am 29. Oktober 1985, und trug den Titel "Perfect Strangers".

Die Tournee zu diesem Album begann nur vier Wochen später, am 27. November 1984, in Perth/Australien, und zeigte die Band in einer Spiellaune, die man lange vermisst hatte und die in den kommenden Jahren auch nicht mehr besser werden sollte. Schon allein deshalb ist dieses 15 Titel umfassende Dokument den Kauf wert. Der Anreiz wird durch die beiliegende DVD, die sowohl in Dolby Stereo, als auch in Dolby 5.1 und DTS gemischt wurde und inhaltlich mit den CD's identisch ist, noch einmal erhöht. Die Bildqualität entspricht aufgrund der alten Kameratechnik sicherlich nicht heutigen Standards, dokumentiert aber die o.g. Spielfreude der Band.

Sicher: Fans, die Deep Purple 1984/1985 erlebt haben oder für sich entdeckten, kennen das Material bereits von damals erhältlichen Bootleg-Alben, aber in dieser Qualität ist es eben doch neu, die Anschaffung lohnt sich.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2013
Dieser Mitschnitt zeigt in voller Blüte was für eine hammerstarke Band DP damals waren und heute auch noch sind.Dieses Konzert,aus der Reunion Phase der Mark 2 Besetzung zeigt eine unverbrauchte und spielfreudige Band die knallhart die Bühne rocken.Ein wahrer Genuß dieses Konzert mitzuerleben.Nichts gegen Steve Morse,der ein super Gitarrist ist,aber mal wieder Ritchie Blackmore in Top Form zu erleben,ist schon ein Genuß.Jon Lord(RIP)sein Tastenspiel einfach genial.Gillan mit rauher kräftiger Stimme Er scheint in der Topform seines Lebens zu sein.Dieser Mann ist sowieso unverwüstlich .Die Bild und Tonqualität der DVD ist sehr gut.Alles einwandfrei abgemischt.
Ein Muß für jeden Deep Purple Fan und wer es noch werden möchte,ist dieses Konzert der richtige Einstieg.
Allen viel Spaß mit dieser DVD
Frank
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2013
Wo waren diese Aufnahmen so lange ? Deep Purple klingen hier roh, frisch und kraftvoll, begeistert von ihrem neuen Material, wie aus einem Guß. Der Spaß ist spürbar und hörbar, hier wird ohne interne Spannungen einfach losgerockt. Die Ecken und Kanten bei Gillan und Blackmore begeistern umso mehr - das ist LIVE Rock at its best. No risk, no fun - hier wird auch mal etwas Neues ausprobiert, und fast immer gelingt es auch. Besonders dort wo die Studio Versionen um Einleitungen, Solopassagen oder Schlüsse erweitert wurden merkt man die unerreichte musikalische Klasse dieser Band. Auch die improvisierten Abweichungen zum gewohnten Studio Sound machen Freude. Ein einziger Genuß hier zuzuhören, ein Geschenk der Sonderklasse!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 14. Oktober 2013
Bei Rock`n`Roll geht es um alles mögliche, aber nicht um Perfektion. Diese DVD/CD ist ein hervorragendes Dokument der Reunion-Tour. Bild und Ton sind mehr als akzeptabel. Und verwöhnt ist man nicht gerade, was Purple-Konzert-Filme angeht.Dies hier ist fraglos eine essenzielle Ergänzung meiner Sammlung. Die Energie ist unfassbar. Testosteron, Adrenalin und was es sonst noch so gibt, wird hier in Großhandelsmengen ausgeschüttet, breitbeinig, großkotzig, virtuos, aggressiv - aber eben immer mit dem für diese Band so typischen Humor. Da liegen Pathos und Party ganz nah beieinander, ohne dass das Pathos je überhand nimmt. Selten hat man Ritchie Blackmore so oft lachen sehen, Interaktion allenthalben, Zurufe, spontane Absprachen, Improvisationen, Egomanie; alles, was diese große Band - vielleicht die größte überhaupt - immer ausgemacht hat, hier ist es zu bestaunen. So. Und ja, freilich gibt es auch negatives zu vermelden: Blackmore lässt sich zu sehr hinreißen, er liefert eine Leistungsschau in den Bereichen höher, schneller, weiter und vor allem lauter, die selbst für seine Verhältnisse ein bisschen heftig ausfällt. Die Meldodien, die seine Soli sonst so oft ausgezeichnet haben und ihn zu einem Helden für so viele haben werden lassen, hier vermisst man sie schmerzlich, sein Spiel bleibt fast immer Fragment, das allerdings auf hochvirtuose Art. Viel Gegniedel, man muss es leider sagen. Und Jon Lord findet nicht so recht Gehör. Gillan ist gut, war aber auch schon besser. Denkt man daran, wie er zuverlässig Live-Mitschnitte beinahe lustvoll zu sobotieren scheint, ist das hier aber gold. Ian Paice und Roger Glover sind ja leider nicht so interessant - so rächt es sich, wenn man immer gleichbleibend phantastisch spielt. Es ist also nicht das beste Konzert dieser Band, das hier zu sehen ist, auch nicht das beste der Reunion-Tour. Aber eine der besten Überlieferungen, die wir haben. Ein Signal aus einer fernen Sphäre, in der Deep Purple ganz ganz allein sind.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2013
Eines vorweg: die vier Punkte gibts hauptsächliche für die DVD..und das auch nur, weil eben bewegte Bilder aus dieser Zeit sehr rar sind; noch seltener sind vermutlich Aufnahmen bei denen die Chemie zwischen Blackmore und Gillan scheinbar (noch/wieder)stimmt; da kann man sogar ab und an einen lächelnden Blackmore sehen...

Meiner Meinung nach befindet sich die Band jedoch zum Zeitpunkt dieser Aufnahme nicht, wie in vielen anderen Rezensionen behauptet wird, auf Ihrem Höhepunkt.Klar dagen sprechen ein R. Blackmore, der öfter mal seinen Einsatz verpasst und auch sonst oft, sagen wir mal, etwas gewöhnungsbedürftige Soli von sich gibt.
Ian Gillan war wohl erkältet oder er hatte einfach ein paar Tage durchgesoffen..jedenfalls versagt ihm dann doch öfter mal die Stimme und auch sonst ist seine Stimme ziemlich rau.
Trotzdem: Insgesamt macht die DVD Spass und der Sound ist m.E. auch recht gut, vielleicht etwas zu wuchtig.
Jedenfalls kommt ein schönes "Live-feeling" auf und insgesamt hat mir das Konzert trotz einiger Schwächen viel Spass gemacht.
Ob man davon allerdings eine Vinyl-Version benötigt muss jeder selbst entscheiden, zumal der Klang der LP nicht besonders gut ist.
Mein Tipp: Nur die DVD kaufen.
So gut ist das Konzert nun wieder nicht, dass man das ganze auch noch auf LP und CD haben muss.
Die DVD macht aber trotz der genannten Schwächen Spaß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2013
Zur Qualität der Band gibt es hier so gut wie nichts zu kritisieren. Ich war selbst bei der "Perfect Stranges" - Tour im Publikum und war begeistert; auch wenn Ian Gillan das von Deep Purple seinerzeit gecoverte "Child In Time" nicht mehr voll überzeugend krähen konnte. Der Rest der Show war einfach unbeschreiblich gut, die Band war sehr gut drauf und Richie in Bestform.

Dieses Gefühl kommt mit dem schön aufgemachten Set (2xLP, 2xCD und 1xDVD) prima 'rüber. Für die drei CD/DVD-Scheiben sind
in der Mitte des LP-Klapp-Cover extra Einschubfächer eingearbeitet.

Was das Gesamtpaket etwas stört, ist die Tatsache, dass sich die DVD nicht auf dem Rechner abspielen lässt. Wer keinen DVD-Player hat oder dem Konzept "Fernsehen" eher verhalten gegenüber steht, der kann mit solchen DVD's nichts anfangen. Der Grund für diese Einschränkung erschließt sich mir nicht. Falls es schon wieder um irgendwelche Kopierängste geht, so denke ich, dass Purple-Fans sowieso eher Originale bevorzugen.

Was mir insgesamt bei "amazon" gefällt, sind (wie auch hier) ist das Päckchen "LP+MP3". Das ist eine echt gute Idee und ich greife seither eher wieder zur LP. Aus der MP3 kann ich mir immer noch eine Audio-CD brennen oder ich kann sie als MP3, AAC oder sonst komprimiert den entsprechenden Endgeräten zuführen. Da ich mir aber immer noch eine Audio-CD-Hardcopy anlege, finde ich es schade, dass "amazon" keine CD-Booklets mit den MP3-Daten weitergibt (da könnte man sich vom iTunes-Store einmal etwas abschauen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2013
Als Fan alter Rockmusik und vorallem von Deep Purple freut man sich natürlich, das es diese Veröffentlichung gibt.
Die ganz harten Fans hatten dieses Konzert sicherlich auch schon als Bootleg-Fan-Mitschnitt in ihrer Sammlung.
Die Bildqualität des Konzertes, das rund 30 Jahre irgendwo archiviert worden ist, ist meiner Meinung sehr gut.
Der Ton ebenfalls. Bei dem Bonusmaterial sollte man alerdings nicht soviel Wert auf Top-Bildqualität setzten.
Die Musiker selbst verstehen sich bei diesem Konzert sehr gut. Paice und Glover bilden die Rhytmusgruppe wie
immer souverän. Die Impros seitens Lord u. Blackmore, die bei dieser Band ein wichtiger Teil der Musik sind,
würde ich mal als "na ja" bezeichnen. Blackmore sicherlich menschlich gesehen bei diesem Konzert gut drauf, musikalisch = ich mach mal ein ? Unterhaltungswert von Blackmore aufjedenfall gut, insgesamt jedoch ist es bei diesem Konzert mehr Krach als Gitarrenspiel. Das hat für meinen Geschmack hier einige Songs ziemlich schlecht klingen lassen. Schade da um z.B. Gillan, der sich zumindest viel Mühe gegeben hat, hier ein qualitativ gutes Konzert abzugeben. Dieses Konzert würde ich nun keinem empfehlen, der zeigen will, wie unglaublich gut
"Deep Purple" sind. 4 Sterne ist diese VÖ für ein Fan aber aufjedenfall wert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2014
Ich habe das Boxset zu meinem 60. Geburtstag bekommen, weiss also einerseits von was ich rede, wenn ich über DIE Hardrock-Band meiner Jugendzeit schreibe. Andererseits habe ich seit nun fast 3 Monaten das gesamte Material noch nicht durch, denn man hat ja noch etwas anderes zu tun. Insbesondere fehlt mir immer noch der Eindruck der DVD, aber die Vinylplatten habe ich schon mehrfach rauf und runter gehört.
Das Ganze ist sehr schön aufgemacht, mit zwei 180g Vinylplatten, 2 CDs mit (fast) gleichem Inhalt und einer DVD, von einem Konzert in Australien in der Vorweihnachtszeit 1984. Dort lief sich die wiedervereinigte Band „warm“, bevor es im Frühjahr/Sommer 1985 in die grossen Arenen nach Europa ging, wo ich die Band dann beim Open-Air auf dem Mannheimer Maimarktgelände selbst gehört habe, allerdings von draussen und nicht das ganze Set; ich habe aber den Teil – insbesondere mit Beethoven‘s Neunter und Jon Lord’s Keyboard-Solo - im Material hier wiedergefunden. Nun, die Slide it in von Whitesnake (1984) war kaum verklungen, Ritchie war im Frühjahr noch mit seinen Rainbow im Budokan in Japan aufgetreten und Gillan hatte sein Black Sabbath-Abenteuer auch noch recht frisch hinter sich, und das merkt man. Purple selbst hatte ein wenig vergessen wie sie früher klangen, wollten vielleicht auch gar nicht mehr wie in den 70ern klingen. Jon Lord hatte seine frühere Rolle noch nicht so wirklich wiedergefunden und agiert ein bischen im Hintergrund, so wie bei Whitesnake, Ritchie wiederum strotzt vor Selbstbewusssein, hat seinen „fetten“ Gitarrensound der 80er ausgepackt und transportiert sein „Difficult to Cure/Beethovens Neunte“ von Rainbow in den Live-Set von Deep Purple, wo wiederum Ian Gillan hier und da seine Probleme hat, Text und Melodie richtig zu plazieren. Das wurde später auf der Tour deutlich besser, insofern versetzt uns dieser Mitschnitt natürlich in eines der „Probekonzerte“, wo die Band, bei aller Spielfreude, noch Probleme hatte, in der gewohnten Professionalität zu agieren.
Wenn ich nun aber diesen Auftritt mit dem Konzert in der SAP-Arena im vergangenen November vergleiche, dann ist er natürlich allerbeste Sahne. Welche Spielfreude und auch Aggressivität da rüber kommt, andererseits war das im letzten Herbst natürlich die „Altherren-Besetzung“, und 1984 stand die Band voll im Saft. Scheinbar war die Vergangenheit überwunden und der Weg frei für einen grossen Neustart. Dass es doch nicht ganz so war, haben uns die Ereignisse der nachfolgenden Jahre gezeigt. Aber es zeigt auch, dass es immer auf den Blickwinkel ankommt, aus dem man ein (Konzert-)Ereignis betrachtet. Der damalige lautete: eine Kultband der 70er hatte sich wiedergefunden und sollte liefern, nicht mehr und nicht weniger. Also was blieb anderes übrig als zu liefern.
Jetzt noch zu ein paar Details. Die Vinylplatten klingen sehr warm und voll, und haben eindeutig den besseren Sound/Klang, die CDs wirken etwas kalt und hohl dagegen. An einer Stelle muss man allerdings zur CD greifen: „Child in Time“ ist auf der 2. Platte nicht vollständig enthalten, da hat mit den Solis von Ritchie und Jon, sowie dem ausgedehnten „Space Truckin‘“ schlicht der Platz nicht gereicht. Das Songmaterial stammt ausschliesslich von 3 Alben, was eine Besonderheit ist, denn das hat DP später nicht gemacht, nämlich von der In Rock, der Machine Head und der damals neuen Perfect Strangers, von der immerhin 5 Stücke zum Besten gegeben werden. Abgerundet wird das Ganze mit den beiden grossen Single-Hits „Black Night“ und „Strange Kind of Woman“. Der Song-Zusammenstellung kann man durchaus etwas abgewinnen. Wie schon angedeutet, liegt Gillan nicht immer richtig (aber „Child in Time“ konnte er damals noch singen) und Ritchie nudelt mit seinem fetten Sound manchmal zu viel und zu sehr im Vordergrund herum. Man sollte aber nicht vergessen, dass er auch in der Studioeinspielung des Perfect Strangers Albums manch seltsames Solo abgelassen hat; die er übrigens bei Mondschein VOR dem Mobilen Studio in einem kleinen Ort in Vermont sitzend eingespielt hat. Was da so seltsam klingt, ist eine gewisse Atonalität bzw. „Tonart-Ignoranz“ bei seinen Soli, die man sonst von ihm nicht gewohnt ist. Das hat er später auch wieder sein lassen bzw. diese Ausflüge kurz gehalten. Zur DVD kann ich nichts sagen, da noch nicht gesehen.
Unter Umständen hätte es später auf der Tour bessere Konzerte für einen Mitschnitt gegeben, aber wahrscheinlich war das damals gar nicht zum Veröffentlichen gedacht, sondern als „Lernmaterial“ für die Band, und das gesamte Aufnahme-Equipment, welches damals noch recht umfangreich war, hat man nicht die gesamte Tour mitgeschleppt. Wenn ich jetzt noch zusätzlich mit dem aktuellen Konzert vergleiche (ich weiss, da sind 30 Jahre dazwischen), und letzteres noch gut finde, dann darf ich das 1984er-Konzert nicht verreissen. Es ist eben ein „einerseits, andererseits“. Eigentlich tendiere ich zu 3 Sternen, weil es aber ein Zeitdokument ist und zudem als Gesamtprodukt gut aufgemacht (und damit sein Geld wert), vergebe ich 4 Sterne. Es ist ganz klar KEIN Einsteigermaterial sondern eher etwas für den ambitionierten DP-Sammler, in diesem Kontext dann aber o.K.
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