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am 13. November 2006
„Das Bild“ beginnt thematisch so gar nicht in typischer Stephen-King-Manier, denn statt Horror und Grusel gibt es detaillierten und für den Leser sehr schmerzhaften Ehe-Terror aus nächster Nähe. Die Schilderungen, wie Rose ihr Kind verliert oder wie Norman sie mit einem Tennisschläger vergewaltigt, sind hart an der Grenze der Dinge, über die man überhaupt etwas lesen möchte. Hier liegt einerseits eine Stärke von Stephen King – er beschreibt schonungslos und ohne Umschweife Dinge, die ganz zweifellos auf der Welt passieren –, andererseits strapaziert er hiermit die Nerven des Lesers ganz erheblich, denn viele Details sind einfach ekelerregend. Norman ist eine absolut verabscheuenswürdige Romanfigur. Er hasst Frauen (obwohl er sich einredet, dass er Respekt vor manchen von ihnen hat), Juden, Ausländer und Homosexuelle gleichermaßen. Roses Mann ist aber nicht nur ein Schläger, er ist auch durch und durch wahnsinnig. Dass er bereits mehrere Menschen brutal ermordet hat, ahnt Rose auf ihrem Weg in die Freiheit nicht. Doch King wäre nicht King, wenn er nicht mystische und übernatürliche Elemente in seinen Roman einbauen würde. In diesem Fall ist der mystische Gegenstand das titelgebende Bild, auf dessen Rückseite rätselhaft die Worte „Rose Madder“ hingekritzelt sind. Dieses Bild, das Rose spontan in einer Pfandleihe erwirbt, ist ein Tor in eine andere Welt, die stark angelehnt ist an die Sage um den Minotaurus und das Labyrinth von Knossós. Der Leser ahnt früh, dass es in dieser düsteren und unheimlichen Welt hinter dem Bild zum Showdown zwischen Rose und ihrem durchgedrehten Exmann kommen wird.

Über die Handlung im Ganzen gesehen lässt sich streiten. Beide Teile des Romans – die Szenen von Rosies Ehehölle und ihre Flucht aus derselben sowie die Szenen, die hinter dem geheimnisvollen Bild spielen – sind unheimlich spannend und, wie man es von King gewohnt ist, einfach fantastisch geschrieben. Gerade die Szenen im Labyrinth sind von einer unglaublichen Intensität und Atmosphäre. Andererseits ist die Mischung „Schicksal einer misshandelten Frau“ auf der einen Seite und „mystische Sagenwelt“ auf der anderen irritierend und insgesamt nicht so dankbar. Rosies Schicksal ist knallharte Realität, die wie ein Traum wirkende Flucht in das Bild muss im Kontrast zu dieser nüchternen Welt zwangsläufig etwas weit hergeholt und abgedreht wirken, vor allem, weil misshandelte Frauen im wahren Leben eben keine Hilfe in Form eines Bildes bekommen. Nichtsdestotrotz ist „Das Bild“ ein sehr gelungener Roman mit einigen sehr brutalen Szenen, die Frauen und Männer gleichermaßen betroffen machen werden, zumal King gleich mehrere Männer in diesem Roman als Tiere darstellt, während die Frauen in den meisten Fällen Opfer sind. Fazit: Für Stephen King-Fans ein Muss! Es handelt sich aber weniger um einen Horrorroman als vielmehr um einen nervenzerreißenden Thriller. Starke Nerven und bisweilen auch ein starker Magen sind hier wieder einmal Bedingung.
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am 22. Juli 2006
Will man Stephen King glauben, gibt es in dieser Welt jede Menge Gewalt in Beziehungen. Männer dominieren, schikanieren, quälen und demütigen ihre Frauen auf jede nur ausdenkbare Weise. Aber diese Geschichte geht weit darüber hinaus. Das Psychogramm eines seelisch verkrüppelten Kerls der - man mag es sich kaum vorstellen - auch noch Polizist ist, zeigt uns die Abgründe menschlicher Grausamkeit, Herrschsucht, perverser Gelüste und einen vollständigen Verlust an Mitgefühl, Scham oder auch nur von Schuldgefühl. Und diese Geschichte zeigt den schweren Weg einer Frau aus Abhängigkeit, Opferdasein und Verzweiflung hin zu einem selbstbestimmten Leben ohne Angst.

Diese Zutaten allein wären aber nicht genug, um eines der anrührendsten Bücher von Horromeister Stephen King zu füllen. "Das Bild" verbindet die spannende äußere Handlung mit einer Traumwelt, die nicht nur an einer Stelle den diversen Universen der Welt des "Schwarzen Turms" sehr nahe kommt.

Wer ein unterhaltsames Gruselabenteuer sucht, sollte sich beim Lesen dieses Buches auf weit mehr als das gefaßt machen und sich gegen manche Überraschung wappnen. Nichts für schwache Nerven und Gemüter. Trotzdem ein überzeugendes, kraftvolles Plädoier für die Menschlichkeit und die Menschenwürde.
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am 29. August 1999
Rosie Daniels entflieht einer vierzehnjähirgen Ehehölle und ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann Norman. Kraft gibt ihr dabei ein Bild, das auf seltsame Weise von ihr besitz zu ergreifen scheint. Doch Norman ist unerbittlich und setzt alles daran, seine Frau zurückzuholen und ihr klarzumachen, wer der Herr im Hause ist. Alle auf diese Art mißhandelten Ehefrauen sollten dieses Buch auf keinen Fall lesen, es ist dermaßen lebendig geschrieben, daß man meint, es selbst durchzumachen. Die Gnadenlosigkeit des Ehemannes ist von einer wahnsinnigen Brutalität, daß er nicht einmal davor zurückschreckt, in ein Frauenhaus einzudringen. Doch Rosie kann ihm immer wieder entkommen. Ein nervenaufreibendes Katz und Maus Spiel beginnt, bei dem der Leser ganz schön ins Schwitzen kommt. Man hofft, man betet fast, daß Rosie endlich ihren Mann loswird, man wünscht dem wütenden Ehemann den Tod. Stephen King versetzt sich hier in die Lage einer geschundenen und mißhandelten Frau, die dermaßen in die Enge getrieben wird, daß der blutige Showdown gar nicht ausbleiben kann. Ein kraftvolles Buch mit einer fesselnden Geschichte und stark gezeichneten Charkateren. Einsame Klasse. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. November 2001
Mein Lieblingsbuch von Stephen King: Eine sehr überzeugend wirkende Rosie auf der Flucht vor ihrem Ehemann Norman, der sie in regelmässigen Abständen verprügelt und tyrannisiert und in dessen "Ehe" es nur eine Wahrheit gibt: Ihn.
Ein Blutfleck auf ihrem Kopfkissen zeigt ihr den Ausweg aus der Hölle, die mit ihrer Flucht gewissermassen erst beginnt...Stets an ihrer Seite ist dabei "das Bild", dass ihr die nötige Kraft verleiht...
Ich habe dieses Buch bereits schon zum 5.Mal gelesen und es jagt mir jedes Mal wieder einen Schauer über den Rücken.Für alle Fans von Stephen King-, aber auch für alle, die mal wieder ein richtig spannendes Buch lesen wollen.Ideal für die grauen, dunklen Herbst-und Winternächte!!!
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am 8. Juli 2010
Die erste Hälfte von "Das Bild/Rose Madder" hat mich mitgerissen - die Darstellung einer misshandelten Ehefrau und ihre schwierige und unerwartete Flucht aus ihrer Ehe haben mich gefangengenommen! Rose und ihr prügelnder Polizistengatte kommen jederzeit dreidimensional rüber. Auch Roses erste Schritte in ein neues Leben bin ich gerne mitgegangen, und die dunklen Pläne ihres Ehemanns fand ich zum Fürchten. Ab dem Zeitpunkt jedoch, an dem das Übernatürliche den Weg in den Roman findet, leiden Story und Glaubwürdigkeit. Ich finde es jedes Mal schade, wenn Stephen King die Horrorplatte bespielen muss, weil er das überhaupt nicht nötig hat. Er ist ein Meister des Erzählens, ein Meister des Realismus! Ich hab den Eindruck, dass er meint, seinem treuen Publikum was Übernatürliches oder Horror bieten zu müssen, aber nicht jedes Mal ist es so gelungen wie bei "Shining", sondern oft auch verzichtbar und machmal gar ein Makel. So auch bei "Rose Madder": Wäre er beim realistischen Erzählen geblieben, wäre es ein Meisterwerk geworden; mit all dem griechischen Tempelgedöns jedoch sind nur noch 3 Sterne drin.
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am 19. Mai 2004
Ich bin erst vor kurzem auf den "Stephen-King-Geschmack" gekommen. Und "Das Bild" war eins der ersten, die ich von ihm gelesen habe. Am Anfang dachte ich bei diesem Buch...oh je, wie öde... Mann misshandelt Frau... was kann daraus nur werden!? Aber dieses Buch hat es absolut in sich und was ich so unglaublich faszinierent finde, dass man das Ende bzw. überhaupt die Handlung in dem Buch in keinster Weise erahnen kann. Für Stephen King Fans ein Muss und wer mal Stephen King anfangen möchte zu lesen: Zugreifen!!!
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am 11. Januar 2002
Ich muß zugeben, ich bin eigentlich kein Fan von King's Büchern, habe nur sehr viele Filme gesehen. Das letzte Buch war nicht gut, aber ich habe mich dazu aufgerafft, noch eines von ihm zu lesen. Ich war von diesem Buch total begeistert!! Man lebt und fühlt mit dieser Frau, die so viele Jahre von ihrem brutalen Mann gequält wurde und sich dann auf den Weg in ein neues Leben gemacht hat.Das Buch ist so voller Spannung, daß ich es mit Widerwillen zur Seite legte, da ich auch manchmal schlafen mußte :-)
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am 15. Oktober 2009
Auch in diesem Roman schafft es Stephen King den Leser absolut zu fesseln. Er hat es einfach drauf immer einen Tick besser zu schreiben als viele seiner Kollegen.
Es handelt sich bei der Story um eine Mischung aus Real-Welt und Fantasie-Welt (Geschichten, die sich dem selben Rezept bedienen: Pan's Labyrinth, Die unendliche Geschichte etc.). Die Hauptperson "Rosie" benutzt hierzu das titelgebende "Bild" um in die Fantasie-Welt zu gelangen. Den Inhalt der Geschichte werde ich hier nicht wiederholen, da dies Unsinn wäre (siehe Produktbeschreibung).

Mir persönlich gefällt die Mischung des Buches sehr gut, da mit der Fantasiewelt nicht übertrieben wird und dem ganzen einen mystischen Touch gibt, der dem Buch zugute kommt. "Der dunkle Turm"-Leser werden einige Parallelen in der Welt hinter dem Bild finden, die ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern werden (Ka..wie der Wind;-).

Warum nun von mir "nur" 4 Sterne anstatt 5?
Die Geschichte ist natürlich für Frau und Mann geschrieben, allerdings bin ich mir sicher, dass die Frauen sich noch mehr in die Geschichte reinversetzen können, da sie die Hilflosigkeit etc. von "Rosie" vielleicht noch besser verstehen können als Männer. Somit ist die Intensität des Romans noch um ein Vielfaches erhöht. Deshalb gebe ich, als Mann, nur 4 Sterne, da sonst keine Luft mehr nach oben offen ist. Allerdings sind das 4,5 Sterne.
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am 28. Juli 2008
Mal wieder ein Buch, dem ich mehr als 5 Sterne geben möchte. Ich weiß mittlerweile einiges über den Autor Stephen King. Und über seine diebische Freude, seinen Leser so richtig dranzukriegen, indem er ihn erschrickt. Außer seinen Texten, in denen Stephen King über sich und seine Schreibprozesse berichtet, lese ich ihn eigendlich garnicht gerne. Denn mich deprimieren seine üblichen Schocker.

Mit einigen Ausnahmen. Die Bücher, in denen sein Held weiblich ist, wächst Stephen King für mich über sich hinaus. Er kriecht in seine weibliche Hauptfigur und erzählt uns von ihren Gedanken und Gefühlen. UND ihren Kraftquellen ! Wie in seinem Roman "Das Spiel" läßt er eine Frau zuerst in eine üble Lage geraten und dann daraus entfliehen. In "das Bild" kommen Fantasien dazu, eine Welt, wie es sie in real garnicht gibt, aber man würde es sich manchmal wünschen, dass doch. Gerechte Strafe. Ein richtiges Ende. Sowas gibt es im normalem Leben viel zu selten.

Stephen King kann kraftvolle Frauen glaubwürdig schildern. Frauen, die sich dem Leben stellen und durchkommen, auch wenn es dicke kommt.

Zum niederknien schön.
Ich habe es mehrmals gelesen.
Eines meiner Lieblingsbücher.
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am 26. März 2003
Mit Rose Madder hat King meiner Meinung nach ein Meisterwerk geschaffen, das mit keinem der vorherigen vergleichbar ist.
Seltenerweise wird dieses Buch vor allem aus der Sich der Frau geschrieben. Mit Rosie kann man sich immer mehr identifizieren.
Und gegenüber dem Bösen (Norman) entwickelt man immer mehr Hass.
Rosie ist schon seit 14 Jahren mit dem brutalsten aller Polizisten verheiratet: Norman.
Zur Geschichte:
Er verprügelt sie und misbraucht sie nicht nur körperlich.
Schließlich ringt sich Rose durch, um von ihm zu flüchten.
Ein absolut spannender Jäger-und-Gejagte-Roman beginnt.
Ein absolutes Meisterwerk!
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