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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bissig, frisch und gut
Rückblickend betrachtet ist das letzte Saltatio Mortis-Album "Sturm aufs Paradies" immer noch stark und jeden Cent wert, doch "Das schwarze Einmaleins" legt mit seiner Frische noch mal kräftig einen oben drauf. Wo der Vorgänger möglicherweise doch etwas zu routiniert war, klingen die Spielleute anno 2013 so hungrig und giftig wie schon lange nicht...
Vor 16 Monaten von Paul Darkness - sounds2move.de veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die alten Alben sind besser.
Ganz ehrlich, die alten Alben wie "aus der Asche" oder "des Königs Henker" gefallen mir persönlich deutlich besser als dieses.
Vor 6 Monaten von Gaukler veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bissig, frisch und gut, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rückblickend betrachtet ist das letzte Saltatio Mortis-Album "Sturm aufs Paradies" immer noch stark und jeden Cent wert, doch "Das schwarze Einmaleins" legt mit seiner Frische noch mal kräftig einen oben drauf. Wo der Vorgänger möglicherweise doch etwas zu routiniert war, klingen die Spielleute anno 2013 so hungrig und giftig wie schon lange nicht mehr.

Das "giftig" bezieht sich in erster Linie auf die Texte der Platte, die vielleicht noch stärker als bisher Bezüge zu Politik und Weltgeschehen herstellen. Da wäre etwa das anklagende "Krieg kennt keine Sieger", das sich kritisch mit dem "heiligen Krieg" auseinandersetzt. Natürlich muss auch die erste Single "Wachstum über alles" erwähnt werden, die im Vorfeld für die eine oder andere kleine Diskussion gut war. Hier adaptieren Saltatio Mortis gekonnt die deutsche Nationalhymne, inklusive einer Anspielung auf die mittlerweile nicht mehr verwendete "über alles"-Strophe, um auf diesem Wege clever den Wahnsinn der Profitgier und des Wachstumswahns der globalisierten Weltwirtschaft anzuprangern. Passend dazu sind die Riffs schön heavy, und Frontmann Alea liefert die dazu passend galligen Gesangslinien in den Strophen. Vor allem das Schlagzeug ballert überraschend heftig beim ebenfalls gesellschaftskritischen "Nur ein Traum", das eine ordentlich galoppierende Wucht entfacht. Um einiges fröhlicher geht es im Opener "Früher war alles besser" zu, der dem Titel entsprechend die nicht enden wollende Nörgelei ewig Gestriger ad absurdum führt. Ausgestattet mit einer tollen Melodie, kann man den Song mit Fug und Recht als einen der größten Ohrwürmer auf dieser Scheibe bezeichnen. Ähnlich schmissig ist "IX", das textlich zwar gewisse Erinnerungen an "Sieben" von Subway to Sally weckt, letztlich aber doch einen eigenständigeren Ansatz bietet als man anfangs befürchtet. Nebenbei erklärt der Song quasi den Albumtitel, von daher kann er guten Gewissens durchgewunken werden. Ihre geheime Spezialität (ergreifende Halb-/Balladen) tischen Saltatio Mortis auf "Das schwarze Einmaleins" in Form des wohligen "Sandmann" auf. Und sonst so? Sonst drängt sich "Galgenballade" mit Nachdruck für das stromlose "Manufactum"-Programm auf, präsentieren "Der Kuss" und "Satans Fall" klassische SaMo-Stärken und wird in "My Bonnie Mary" ein Jahrhunderte altes schottisches Lied interpretiert. Ergibt in der Summe viel Abwechslung und ebenso viel Tiefgang, gepaart mit dem einen oder anderen überraschend hart gespielten Song, textlichem Biss und spielerischen Finessen. Viel besser kann man Mittelalter und Gegenwart nicht zusammenbringen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend!, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wow!
DAS ist ein Album, welches ich getrost den ganzen Tag rauf und runter laufen lassen kann.
Es hat mich beim ersten Hören einfach vom Hocker gehauen.

Ein paar Worte zu den Songs:

01 Früher war alles besser
Ein gute Laune-Song, der schon mit dem Gepfeife am Anfang zum Ohrwurm wird. Ein sehr ironischer Song, der den Aufbruch in eine neue (bessere) Zeit einläutet - ein klasse Opener.

02 Wachstum über alles
Die schon vorher bekannte Single, die auf die alte Strophe der deutschen Nationalhymne zurückgreift und sich mit der Wirtschaft beschäftigt – ein sehr mitreißendes Stück.

03 Krieg kennt keine Sieger
Druckvoll und schon fast etwas schwermütig, eine Verdeutlichung der Sinnlosigkeit des Krieges.

04 Der Kuss
Ein typischer Saltatio Mortis Song. Eine Geschichte über Vergänglichkeit.

05 My Bonnie Mary
Ein alter Titel vom schottischen Dichter Robert Burns aufgegriffen. Saltatio Mortis mal mit einem englischen Text – ungewohnt – dann auch noch in schottischem Dialekt (von dem ich ohnehin sehr angetan bin) - Großartig! Ebenfalls ein Wahnsinns-Ohrwurm!

06 Der Sandmann
Beginnt ruhig und ist sehr gefühlvoll. Wenn ihr jetzt an das Sandmännchen denkt: nichts da mit der heilen Welt und gute Nacht. Die Geschichte vom Sandmann ist da doch sehr düster. Ein sehr interessanter Titel, nicht nur thematisch, auch durch die Mitwirkung eines Kinderchors.

07 Satan Fall
Ein sehr mystisches Stück, die Geschichte des ersten gefallenen Engels. Für alle Freunde von Sagen, Mythen und Legenden ein absolutes Schmankerl - sticht hervor!

08 Idol
Da fühlte ich mich sofort an „Vergessene Götter“ von der „Wer Wind sät“ erinnert.
Ein klares Statement zur aufgezwungenen „Vorbild-Funktion“ – ein Hammer-Song.

09 IX
Geheimnisvoll, krachend, mystisch. Ein Titel über Zahlenmysterien - Sehr interessant.

10 Galgenballade
Spannender Titel mit hohem Ohrwurmfaktor.

11 Abrakadabra
Packend und magisch, teilweise schon fast dramatisch inszeniert. Ein Lied über Macht. – ein Knaller.

12 Nur ein Traum
Ein sehr kritischer Song zum Thema soziale Gerechtigkeit. Faszinierend dargestellt. Der Track haut richtig rein. – der Wahnsinn!

13 Randnotiz
Ein sehr ruhiges Duett. Ein mittelhochdeutsches Gedicht aus dem 12. Jahrhundert (nicht Platt wie ich zuvor dachte, an dieser Stelle vielen Dank an C. Richtsfeld für die Information, s.h. Kommentar). Ein schöner sehr ruhiger Titel, der zum Träumen einlädt.

14 Schloss Duwisib (Bonus Track)
Greift thematisch „Krieg kennt keine Sieger“ wieder etwas auf. Ein relativ entspannter Ohrwurm, der trotz einer sehr bewegenden Geschichte mit etwas Leichtigkeit daher kommt.

Zur Bonus-DVD

Der Wacken Auftritt 2011
Super! Da will man sofort zu einem Konzert oder aufs Festival.

In unseren Worten
Fast eine dreiviertel Stunde ausführliche Infos zu den einzelnen Songs. Das finde ich sehr interessant, insbesondere die Hintergrundgeschichten zu Songs, wie z.B. "Schloss Duwisib".

Making of IXI
Eine Beschreibung des Entstehungsprozesses mit vielen Einblicken. Für mich als jemand, der von so etwas überhaupt keine Ahnung hat, eine sehr interessante Sache mal zu sehen, was da alles so hinter steckt.

Fazit:
Das Album bietet flotte Songs, harte Riffs und dann auch mal ruhige Töne – Abwechslung wird geboten. Besonders beeindruckend finde ich mal wieder Aleas stimmlichen Fähigkeiten, insbesondere bei „ Der Sandmann“ und „Nur ein Traum“ sticht das hervor - einfach genial.
Zwei ungewohnte Dinge des Schwarzen Einmaleins‘ sind mit „My Bonnie Mary“, ein englischer Text, und „Randnotiz“ ein - wie ich finde - sehr schönes Experiment mit einem mittelhochdeutschen Gedicht aus dem 12. Jahrhundert (Danke nochmal für die Info, s.h. Kommentar). Das ist natürlich Geschmackssache, mir jedenfalls sagt es sehr zu.
Meiner Meinung nach ist es alles in allem ein umwerfendes Album. Abwechslungsreich, mal hart und mal sanft, mal laut und mal leise. Kritische Auseinandersetzung mit vielen aktuellen Themen und Problemen und die interessanten Geschichten a la Saltatio Mortis kommen nicht zu kurz.

Umwerfend. Mehr bleibt mir da nicht zu sagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach magisch!, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Einmaleins (Audio CD)
Auch ich bin schon seit Jahren ein Fan der Spielleute von Saltation Mortis und bin jedesmal begeistert, wenn ich sie live erleben kann. Auch das neue Album ist wieder ein Volltreffer - super gelungen bis auf ein paar kleine Schwächen. Die wären einmal im ersten Titel, der zwar an sich ganz witzig ist, aber doch zu sehr "Tote Hosen" lastig klingt. Zum anderen mag ich zwar auch die aktuellen, sozialkritischen Texte ("Krieg kennt keine Sieger, Wachstum über alles"), aber mir gefallen einfach die klassischen "mittelalterlichen" Stücke am besten. Ich möchte ja auch beim Hören eine kleine Zeitreise machen und von der heutigen Welt ein wenig abschalten.

Meine Highlights auf diesem Album daher:
- Bonnie Mary: grandios gesungen mit schottischem Akzent - I love
- Der Kuss: einfach schön, typisch Saltatio!
- Das schwarze Einmaleins: toller mystischer Text
- Galgenballade: sehr düster und geheimnisvoll
- und das fast schon kitschig-schöne "Randnotiz" in altdeutscher Sprache.

Insgesamt toll gelungen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen -- Das schwarze IxI --, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
--Das schwarze IxI-- Platz 1? Mehr als verdient!! Glückwunsch! Einmal mehr werden die Spielleut von Saltatio Mortis ihrer Rolle als der "Eulenspiegel" unserer Zeit gerecht. Mit ihren leicht, gut abgestimmten bissigen Fingerzeig auf aktuelle Missstände, verpackt in z. T. ruhigen Balladen oder fetzigem Rock haben die "Totentänzer" ein hervorragendes Album abgeliefert. Dazu noch die begleitende kontroverse Diskussion zu "Wachstum über alles" macht das Album so richtig fett.
Remumé:\m/ . . . . \m/ Mega-Geil \m/ . . . . \m/.
Und bevor hier einige auch in die Diskussion zum Wachstum einsteigen wollen weil SaMo mit dem Verkauf ja daran teilnimmt: Vergleicht mal die Preise für dieses Album mit seinen Add's mit anderen! Ich kenne viele, sehr viele, die wirklich sehr viel teuer sind, bei gleicher Leistung. Hier sieht man also auch schon. Es geht auch anders.
In diesem Sinne:\m/ Rock you \m/
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder eine Glanzleistung, 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue Album von Saltatio Mortis. Ja, wo soll man anfangen. Vielleicht bei der ungewohnten Aufmachung. Statt Bildern gibt es Comic Zeichnungen. Die mir persönlich wirklich gut gefallen. aber das ist ja "nur" die ansprechende Verpackung. viel interessanter ist, was sich auf dem Silberling befindet. Es beginnt mit einem Rockig-Punkig anmutenden Auftakt. Früher war alles besser erinnert mich persönlich ein wenig an die Toten Hosen, aber hat trotzdem den deutlichen Saltaten Stempel. Gefolgt wird dieses Lied von "Wachstum über alles". Dieses "skandalöse" Lied ist bereits als Singel erschienen. Mit diesem Lied beweisen die Saltaten einmal mehr, dass sie echte Spielmänner sind. Ein wirklich schweres Thema noch dazu mit dieser Melodie ist sehr gewagt. Ich persönlich finde es genial und hoffe, dass es so ein paar nicht nur zum Mitsingen, sondern auch zum Nachdenken anregt. "Krieg kennt keine Sieger" ist Lied Nummer drei. Nun, der Titel sagt viel. Ein Lied, das mir spontan unter die Haut fuhr.
Es wird gefolgt von "der Kuss". dieses Lied kann ich ganz schwer beschreiben. Ich würde es jetzt als "mittelalter-rock-stück" einordnen. aber, hey, anhören und selber meinung bilden! *G*
my bonnie mary. ungewöhnlich, ein englisches lied zu hören. es regt zum mitsingen und mittanzen ab. macht einfach spaß. besonders auch beim autofahren.
dann kommen wir zu einem lied, das für mich ein absoluter höhepunkt der cd ist. "der sandmann" ist eine eher ruhige ballade. aber aleas stimme ist wirklich sehr gefühlvoll und die tolle instrumentale untermalung verpasst mir persönlich eine gänsehaut...
satans fall schlägt dann wieder deutlich härtere töne an. ein krasser gegensatz zu "der sandmann" mit viel drive. diese zwei lieder hintereinander spiegeln für mich das große spektrum der spielleute wider. im einen eher sanft, klingen sie hier doch eher... härter. ich finde kein besseres wort, verzeiht mir.
jaa... was dann folgt finde ich sehr - interessant. das lied nennt sich "idol". ich frage mich, was die saltaten beim schreiben dieses liedes vor augen hatten... *G* aber der textzug "wenn du an etwas glauben willst, glaub an dich selbst und nicht an mich" (ich hoffe, ich habe das jetzt richtig zitiert) gefällt mir wirklich.
IX ist wieder sehr rockig und mit viel kraft beseelt. es passt gut zum titel des albums. mehr muss man dazu glaub ich nicht sagen.
die galgenballade ist... wieder so ein lied, das unter die haut geht. anders als beim "sandmann" klingt hier aleas stimme nicht weich sondern eher... ich weiß nicht, wie man das beschreiben sollte. schon als ich das lied auf dem markt gehört habe, dachte ich so - wow, was für ein lied... und auch auf cd hat sich das nur bestätigt.
abrakadabra zeigt wieder mehr von der rockigen seite der saltaten. e-gitarre und dudelsack hand in hand und heraus kommt ein tolles lied. es gibt auch hier absolut nichts zu meckern. klar, es mag leute geben, die sagen, "oh, das ist aber gar nicht mittelalterlich" - ja, vielleicht. aber es sind die saltaten in ihrer vielfalt und sie sind gut! *meine meinung*
nur ein traum macht genauso rockig weiter, wie abrakadabra aufgehört hat. auch hier kann ich persönlich die füße nicht stillhalten und singe laut mit. aber nicht nur das. es hat auch einen sehr guten text.
dann kommt der letzte titel der "normalen" edition. *schmacht* eine wunderschöne ballade. die einfach nur seuftzen lässt... hach.
aber hier aufzuhören wäre wirklich schade. ich kann jedem nur empfehlen die limited edition zu kaufen. der bonustrack "schloss duwisib" nimmt ein wenig das thema von "krieg kennt keine sieger" auf. erzählt es doch von einem, der in den krieg zog und nicht mehr zurück kehrte. absolut eingängig und ein wunderschöner mitsingsong. und natürlich der text.

fazit: dieses album hat laute und leise töne. mal rockig, mal mittelalterlicher, mal eine ballade. es ist farbenprächtig - außen wie innen. jedes lied für sich ist wirklich gut. ich habe für mich kein eines lied gefunden, das ich irgendwie "doof" finde. für mich bekommt diese cd 5 / 5 sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die alten Alben sind besser., 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ganz ehrlich, die alten Alben wie "aus der Asche" oder "des Königs Henker" gefallen mir persönlich deutlich besser als dieses.
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3.0 von 5 Sternen Gut aber nicht so gut wie früher!, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Einmaleins (Audio CD)
Ist wieder mal ein nettes Album mit einigen Höhen geworden, das Rechenwerk der fröhlich makaberen Spielleute, aber an die letzten Werke kommt es nicht ganz ran. Nein, da war mehr Liebe, mehr Hingabe zu spüren. Nun versucht man zeitweise und vorsichtig neue Wege ztu beschreiten, was man meiner Meinung nach besser lassen sollte! Die alte Miene steht ihnen besser zu Gesicht. Es schleicht sich Politik mit ein, im Grunde nicht verkehrt, aber am Ende der bekannte Versuch sich endgültig als kommerzielle Gruppierung zu verfestigen - um endlich an die Früchte ganz oben zu kommen. Ich weiß nicht recht. Klingt stellenweise wirklich gut, aber irgendwie auch zu auf- bzw. vorgesetzt! Weniger ist so manchesmal mehr!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist eine sehr gute CD und die Musik ist einfach nur genial, deswegen volle Punktzahl von mir. Genau mein fall
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt in die richtige Richtung, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt hier schon soviel positive Resonanz dass es eigentlich unnötig ist noch was dazu zu schreiben,ich tu's trotzdem :P

Nach der "Wer Wind säht" und der "Sturm auf's Paradies" ist der Nachfolger noch um einiges besser,wesentlich kritischere,bissige Texte und ordentlich rockige Nummern wie Idol und IX machen auch diese Platte wieder zu etwas besonderem,SaMo bleiben wer sie sind und entwickeln sich weiter in die richtige Richtung ohne dabei auf den Mainstream-Zug aufzuspringen wie's bei InEx und Schandmaul unbestreitbar der Fall ist.Und wer Mittelalter-Instrumente vermißt dem sei hier die Manufactum III empfohlen obwohl die Bagpipes bei Idol mal richtig super eingebunden sind.Einzig auf die "Galgenballade" und "Randnotiz" hätt'ich verzichten können,ansonsten ne gelungene Platte die bei mir neben der "Maskenhaft" von ASP Dauerbrenner im heimischen CD-Player sind.Und wer keine Gelegenheit hat mal wieder live mitzurocken kann sich ja das Wacken 2011 auf der DVD ansehen ;)
Wir sind wie der Wind,man sperrt uns nicht ein,wild und frei so woll'n wir sein..........und ich bin dabei ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit nach dem ersten Hören, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie der Überschrift zu entnehmen ist, bin ich begeistert.

Mit diesem Album entfernen sich Saltatio Mortis textlich ein Stück weiter vom Mittelalter als sowieso schon mit dem letzten Album, klingen aber eben noch eindeutig nach Saltatio Mortis. Gut durchdachte Rockmusik mit Dudelsäcken und Flöten eben.
Wie schon angesprochen, wird sich hier noch weiter von der Mittelalter-Richtung entfernt, indem aktuelle, auch unangenehme Themen zum Teil nicht mehr metaphorisch umschrieben (vor allem in "Wachstum über alles", "Krieg kennt keine Sieger", dem in eigener Sache geschriebenen "Idol" und auf humoristisch-ironische Weise in "Früher war alles besser), sondern explizit genannt werden, das ganze unterlegt mit stimmungsmäßig passender Musik.
Ansonsten findet man auch das alte Muster der Sagen und Mythen wieder. Es gibt Geschichten über Zauberei, Vergänglichkeit und mystische Figuren. Wie der Albumtitel vermuten lässt, wird unter anderem auch mit verschiedenen Zahlen zugeordneten Bedeutungen gespielt.
Mit "Satans Fall" ist die mittlerweise zur guten Gewohnheit gewordene tragische Figur des Albums in unserem Kulturkreis - zumindest namentlich - sogar bekannter als jede bisher.
Insgesamt beinhaltet das Album 14 Ohrwürmer, von denen man keinen so schnell los wird, worüber man sich als SaMo-Fan aber keineswegs ärgern wird. Für mich ein Gesamtbild, das dieses Album zu dem bisher besten macht, das diese Band je veröffentlicht hat.

Auch die DVD lohnt sich in jedem Fall. Man bekommt den kompletten Auftritt auf dem Wacken Open Air 2011, der etwa eine Stunde dauert und mehr als einmal sehenswert ist. Soundtechnisch ist dieser übrigens deutlich besser als das Konzert auf der Bonus-DVD zu "Wer Wind sät".
Außerdem können sich Interessierte eigene Interpretationen der Band zu jedem einzelnen Song und ein Making of zum Album ansehen. Wer schon mal eine DVD der Band gesehen hat, weiß, wie unterhaltsam das ist.

Die Piano-CD ist eine wunderschöne Beigabe für alle, die Pianomusik mögen.

Zu dem Leinwandbild kann ich aus jobbedingter Erfahrung sagen, dass es den Preis tatsächlich wert ist.
Der Druck und das Material sind absolut hochwertig und an der weiteren Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.
Auch seitens Amazon wird genau darauf geachtet, dass beim Versand nichts passiert. Alles ist doppelt verpackt und die Ecken des Bildes sind durch Kunststoffaufsätze extra geschützt.

Fazit:
Ob man das Bild und die Piano-CD haben will, muss jeder selbst wissen, schließlich handelt es sich, die Qualität erstmal außen vor, immer noch um viel Geld und die DVD und den Bonustrack bekommt man auch für deutlich weniger. Letztendlich ist der Aufschlag aber absolut gerechtfertigt und man bekommt hier das wahrscheinlich coolste Limited-Edition-Set, das es jemals gegeben hat.
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