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Kundenrezensionen

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am 6. November 2013
"Die Möbius Affäre" ist einer der cleversten Spionagethriller der letzten Jahre, der auf einem realistischen Szenario basiert. Der russische Geheimdienst will einen Oligarchen aushorchen und zumindest wirtschaftlich platt machen, der nach Monaco geflüchtet ist. Dazu haben sie eine amerikanische Bankerin Alice (Cécile de France) "angezapft", die in dem Finanzinstitut des Oligarchen arbeitet - als Spezialistin für Obligationen/Hypothekenanleihen. Sie ist also eine jener Banker, die für die Finanzkrise verantwortlich waren.

Wegen der Finanzkrise musste sie sich bei diesem Russen verdingen - zu schlecht war ihr Image in der Heimat. Für ihren neuen Arbeitgeber mischt sie weiter im grossen Stil mit und hilft ihm, seine im grauen und schwarzen Bereich "verdienten" Millionen dank komplexen Deals sauber zu waschen - nun wird sie vorgeblich von den monagessischen Schlapphüten zum Spionieren "ermutigt", im Gegenzug zu Straffreiheit. Im Hintergrund ziehen aber die Russen die Fäden.

Der Chef des russischen Geheimdienst-Teams Gregory Liubov (Jean Dujardin) ist von der forschen Bankerin fasziniert, er macht sich nicht nur "dienstlich" an sie ran. Zwischen den beiden entsteht eine knisternde erotische Atmosphäre, beide sind eigentlich sonst "Einsame Wölfe", haben für andere Menschen nicht viel übrig. Sie lässt sich ebenfalls auf ihn ein, ohne zu wissen, dass er ein russischer Geheimdienstler ist.

Doch ein Detail weiss auch er nicht: Ihre vorgegebene wirkliche Identität ist ebenso falsch, wie die seine - nur stammt ihr Auftraggeber aus einem anderen mächtigen Land... Vor diesem Hintergrund entwickelt sich ein Intrigenspiel, in dem die zwei vermeintlichen Hauptdarsteller plötzlich wie Marionetten aussehen.

Der Film lebt von einer gewaltigen Bildsprache, die zu Beginn auch von der Landschaft Südfrankreichs bzw. Monacos lebt. Dazu kommt ein Schauspieler-Ensemble, das von A bis Z eine Top-Performance hinlegt, ganz zuvorderst die zwei Hauptdarsteller Dujardin und de France. Raffiniert verwebt der Regisseur Eric Rochat (u.a. Mafiosa [FR Import]) ihre zwei Leben und deren Hintergründe und entwirrt die Story erst zum Schluss komplett - und wenn man denkt, es geht in die und die Richtung, macht die Geschichte doch wieder eine Kehrtwende. Das ist ganz ganz grosses französisches Kino.

Ich habe die französische Blu-ray bei Amazon.fr gekauft. Die deutsche Version unterscheidet sich nicht von der franz. Ausgabe, ausser, dass diese in einem Pappkarton steckt. Die Extras der deutschen Fassung sind bis auf "Débat: Rochat et les bloggeurs cinéma" ("Rochat und die Kino-Blogger") die gleichen. Die franz. Version hat nur französische Sprache und Untertitel.

Produziert wurde der Film übrigens von EuropaCorp, der Firma von Luc Besson, bekannt für Top-Filme wie Das fünfte Element - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition], Leon - Special Edition (Blu-ray) (1994) oder Transporter - The Mission [Blu-ray].

Ich kann allen Fans von clever verwickelten Storys nur raten, diese Blu-ray schnellstens zu kaufen. Leute, die diesem Streifen einen oder zwei Sterne geben, gingen wohl von a) viel Action aus oder b) haben keine Geduld aufgebracht, sich auf den Film einzulassen. Er ist spannend und auch fordernd, aber keine Action-Rakete wie die James-Bond-Streifen oder schnellgeschnittener hyperaktiver Kracher wie etwa Die Bourne Identität [Blu-ray]. Viel eher steht er in der Tradition von Der dritte Mann - Blu Cinemathek [Blu-ray] oder Dame, König, As, Spion [Blu-ray] [Limited Edition].
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am 27. Oktober 2013
Dieser Film ist meiner Meinung nach nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr ästhetisch umgesetzt worden. Sehr attraktive Darsteller an tollen Orten. Dazu kann man sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, wer hier wen jagd und wer die Guten und wer die Bösen sind. Teilweise ist die Spannung förmlich mit den Händen greifbar. Interessant ist auch, dass bei diesem Thriller Action nur eine untergeordnete Rolle spielt.
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am 27. März 2014
Monaco: Die Finanzjongleurin Alice (Cécile de France) arbeitet für den russischen Oligarchen Rostovski (Tim Roth). Durch mutige und vor allem gewinnbringende Aktionen bei riskanten Geschäften gelingt ihr ein schneller Aufstieg im Imperium des gerissenen Investors. Was er nicht weiß ist, das sie für den amerikanischen Geheimdienst arbeitet. Auch die Russen sind an ihr interessiert, schließlich beobachten sie lange schon kritisch die Unternehmungen ihres Landsmannes. Ein Team unter Leitung des charismatischen Gregory Lioubov (Jean Dujardin) tritt an Alice heran, um über sie einen besseren Einblick in Rostovski's Transaktionen zu haben und wenn nötig eingreifen zu können um russische Interessen zu wahren. Doch Lioubov findet Gefallen an Alice, mehr noch, als er ihr bei einer Überwachung zum ersten Mal persönlich begegnet, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Sie verbringen eine Nacht zusammen. Das damit von nun an auch die Agententätigkeit beider in höchstem Maße gefährdet sein wird, ist bald ihr geringstes Problem. Das beide nichts von der wahren Identität des jeweils anderen ahnen, bringt zusätzlichen Zündstoff in die Angelegenheit. Ein Katz und Mausspiel zwischen den Geheimdiensten setzt sich in Gang. Aber wahre Liebe macht vor Ländergrenzen nicht Halt und vor politischen Interessen schon garnicht.

True Romance

Exquisit ist wohl das Wort, mit dem sich Éric Rochant's (Total Western, 2000) romantischer Agenten-Thriller am treffendsten beschreiben lässt. Gäbe es Preise für den stilvollsten Film der letzten Jahre, würden diese wahrscheinlich, neben A SINGLE MAN (Tom Ford, 2009), an MÖBIUS gehen, wie der Film treffender im Original heißt. Denn hier stimmt einfach alles. Ausstattung, Kamera, Soundtrack, Schnitt, Regie, Casting. Hier werden in allen Belangen Höchstleistungen abgerufen. Allein die Besetzung der beiden Hauptrollen mit der einmal mehr umwerfenden, wunderbaren Cécile de France (EIN GEHEIMNIS, Claude Miller 2006) und dem nach wie vor einzigartigen Jean Dujardin, in seiner ersten Hauptrolle nach seinem Oscar-Gewinn für THE ARTIST (Michel Hazanavicius, 2011), könnte attraktiver nicht sein. Auch die Nebenrollen sind mit Akteuren wie Tim Roth, John Lynch und Wendell Pierce passend besetzt. Unter der strahlenden Sonne der Cote d'Azur fließt der Film mit einer Eleganz dahin, die man im Kino heute selten zu sehen bekommt. Zudem ist MÖBIUS der beste Beweis, das man im Gegensatz zum vergleichbaren, jedoch in künstlerischer Hinsicht völlig misslungenen Hollywood-Kitsch DUPLICITY (Tony Gilroy, 2009) mit Juia Roberts und Clive Owen, erotisch aufgeladene Agentenliebeleien clever, vertrackt und dabei trotzdem glaubwürdig erzählen kann, ohne am Publikum vorbei zu zielen. Stil kann man nun mal nicht lernen, entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. Und das Éric Rochant dabei vollkommen ohne aufgesetzt wirkende Action auskommt, spricht nur für ihn. Wer also einen Film sucht, der echte Gefühle gepaart mit Hochspannung und einer überaus intelligent erzählten Geschichte vereint und dabei außerordentlich edel gefilmt und attraktiv besetzt ist, ja, so jemand wäre hier genau richtig. Dazu empfehle ich einen knackigen Sommersalat und einen spritzigen französischen Weißwein. Enchanté!

Fazit: Exquisiter Agenten-Thriller der romantischen Art, stilvoll und elegant gefilmt und dabei äußerst attraktiv besetzt. Tres Chic.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. November 2013
ich hatte mich geärgert, dass der Film schon wieder nach 1 Woche aus unseren Kinos war, dabei klang er sehr viel versprechend.
keine oberflächliche Action, kein schneller, nackter Sex, keine Baller-Rache-Story, kein Fast-Food für's Hirn -
ein verzwickter Film mit großartigen Schauspielern bis in die Nebenrollen,
man muß sich nur darauf einlassen können.
Mich hat er an die Machart von Russland Haus erinnert - den ich sehr liebe.
Besonders spannend hier auch das Bonus-Material - der Regisseur schildert sehr spannend und konzentriert die Umsetzung.
Solche Thriller kommen nur noch alle 10 Jahre - Hitchcock hat sie früher alle 2-3 Jahre gedreht...
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am 13. Oktober 2013
Ich bin begeistert gewesen von diesem Film. Es ist endlich mal kein amerikanischer Aktion-Hau-Drauf-Thriller sondern ein europäischer Spionage-Thriller der mit den Charakteren spielt, ohne viel Aktion auskommt und ohne große Blutorgien. Außerdem ist er nicht typisch französisch, wovor ich etwas Angst habe. Denn ich finde französische Filme manchmal wunderschön aber manchmal auch anstrengend. Das französische hier ist die große Liebesgeschichte, die in die Spionage eingeflochten ist. Und man muss manchmal arg aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren, denn der Film hat einige Volten und Wendungen. Mir hat der Film ausgesporchen gut gefallen - meinem 20jährigen Sohn übrigens auch - also nicht nur was fürs Mittelalter.
Und die zwei Hauptdarsteller sind ein sensationell erotisches Liebespaar. Lange nicht mehr soviel Spannung und Knistern in einem FIlm erlebt.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Oktober 2014
Ja, auch die Gallier haben ihren George Clooney, der Inbegriff von Coolness, weltgewandtem Charme und blendenden Aussehen:

Sein Name : Jean Dujardin.

Ich musste sehr oft denken : Mein Gott, genau so hätte das jetzt auch der Clooney gemacht.

Nun zum Film.

Leute, das Ding ist zäh. Ich habe es mir etappenweise angetan. Der Trailer machte neugierig, da wird ohnehin geschummelt und alles so zusammen geschnitten, dass Du denkst, der Film wird ja ein mörderisches Tempo entwickeln.
Tut er aber nicht. Wenigstens nicht, was ich gesehen habe.

Tatsächlich geht es zum Teil sehr behäbig zu, dann wird viel gequatscht. Bei Agentenfilmen habe ich ohnehin oft Mühe, der Story zu folgen. Das ist hier nicht anders. Wahrscheinlich liegt der Fehler bei mir...
Da spioniert jemand einen Typen oder eine Organisation aus, keine Ahnung, wieso, weshalb, warum.
Man erfährt, dass es den KGB in dieser Form nicht mehr gibt.
Das Ganze findet in Monaco statt, was tolle Bilder hergibt. Da treffen sich Russen, Franzosen, die ganze Welt.

Der Film ist kalt, stylish, perfekt inszeniert. Die Bilder sind gewaltig, was durch das exzellente Bild der DVD nur noch mehr wirkt.
Keine Blu-ray könnte besser sein.

Das Ende gerät für diese Art Film ungewöhnlich rührend.

Mit Tim Roth gibt es einen gleichwertigen Gegner für Dujardin.

Hitchcock hätte an den Darstellern seine Freude gehabt. Mit Cecile de France ist das Dreiergespann komplett, erinnert mich an das Dreiergestirn aus "Der unsichtbare Dritte" ( Saint, Mason und Grant ). Und wo damals Martin Landau der sinistre Gehilfe für Mason war, hat auch Tim Roth als Rostovsky seinen Mann.

Der Einsatz von Musik ist sehr interessant. Die ist mal schwungvoll und sehr modern, dann ertönen russische Chöre auf der Tonspur, dass es nur so eine Freude ist. Da wird der Film fast zur Nebensache.

Fazit : Ich gebe den vierten Stern für die handwerkliche Perfektion, alles andere wäre eine Beleidigung. Berühren tut mich der Film zwar nicht, aber "Die Möbius- Affäre" geht als gut gemachter Agententhriller durch. Und Dujardin braucht die Konkurrenz eines George Clooney nicht zu fürchten.
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am 6. Januar 2014
Der Film hat, dem derzeit gültigen Zeitgeist gegenüber, einen für mich entscheidenden Vorteil. Er lässt sich Zeit, die Charaktere zu erklären, das Verhältnis der beiden Hauptdarsteller darf sich entwickeln, es gibt lange Kameraeinstellungen, die es dem Auge und dem Gehirn endlich mal wieder ermöglichen, eine Szene zu begreifen und zu verarbeiten. Zwei tolle Hauptdarsteller, die wunderbar harmonieren, dazu sehr ästhetische Liebesszenen, sehr schön gedreht und harmonisch vereint. Nicht vergessen darf man die tollen Locations und z.B. mit Tim Roth einen Nebendarsteller, der eine Klasse für sich darstellt, auch wenn er mich in sämtlichen Rollen, incl. "Lie To Me" immer an den extrem beknackten Ringo aus "Pulp Fiction" erinnert. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich beim Sehen des Films glänzend amüsiert habe...
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am 2. Dezember 2013
So macht ein Agentenfilm Spaß: Realistisches Szenario mit aktuellen Bezügen, perfekt ausgewählte Darsteller und kein dämliches Gut-Böse-Schema. Dass einem nicht alle angedeuteten Zusammenhänge komplett aufgehen, liegt wohl eher an der Materie als am Film. Da man sich den Film aber auch gut und gerne zweimal anschauen wird, ist das nicht so wichtig, zumal die Grundlinie (das perfide Spiel zwischen und innerhalb von Geheimdiensten) jederzeit erkennbar bleibt. Daneben ist der Film auch eine mitreißende Liebesgeschichte mit wunderschönen Bildern und einem "Traumpaar". Das macht den Film zu einem Mix, den Mäner wie Frauen gleichermaßen gern anschauen dürften. Eine tolle Aufwertung des Genres nach den inzwischen nur noch klamaukig anmutenden 007-Streifen.
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am 16. August 2014
Ein echt klasse Agententhriller. Zeigt ein bisschen die schwierige und gefährliche Situation der amerikanischen und russischen Agenten. Vor allem die persönlichen Konflikte der Tätigkeit kommen sehr gut in dem Film rüber....
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am 27. Dezember 2013
Die Möbius Affäre ist ein in jeder Hinsicht gelungener Thriller: Eine Geschichte mit interessanten, aber nicht zu vielen Wendungen, attraktive Darsteller, wunderschöne Aufnahmen ohne hektische Schnitte und vor allen Dingen sehr vorsichtig dosierte Action, der sich nicht alles unterwerfen muss. Dazu ein Ende, das die Phantasie anregt.

Insgesamt eine sehr erfrischende Thriller-Alternative sowohl zur heutigen Einheitskost, aber auch zu Premiumprodukten der Marke Bond. Ich war mir nicht sicher, ob ich das alles modern oder altmodisch fand, da es mich dieser Streifen schon das ein oder andere Mal an Filme aus den 50er- oder 60er-Jahren erinnerte.

Absolut sehnswert!
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