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Kundenrezensionen

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am 4. Dezember 2012
Wenn man sich die Rezensionen dieses schönen Buches bei Amazon durchliest *könnte* man der Ansicht sein, dass es sich hier um einen typischen "Frauenroman" handelt - doch weit gefehlt! Ich, 25, männlich habe das Buch in zwei Tagen "verschlungen" und fand es sehr gut. Denn auch wenn der Klappentext den Anschein erweckt, dass es sich um ein Buch handelt, dass ausschließlich Frauen spannend finden, ist dem vielleicht gar nicht so...

Über den generellen Inhalt des Buches wurde schon viel geschrieben. Ich möchte noch kurz beschreiben, was mich persönlich am Buch fasziniert hat und wie ich es verstehe:

* Für mich ist "Die andere Haut" ein Buch, dass sich vor allem mit dem Thema auseinandersetzt, ob man seinem Herzen, seinem Bauch, seiner Lust oder ja sogar seinen Trieben folgen sollte oder vielleicht doch einfach nur auf den Kopf hören sollte - genau dies hat die Autorin für mich sehr glaubhaft umgesetzt und wunderschön mit der Geschichte verbunden. Es hat mich ehrlich zum Nachdenken angeregt...

* Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und manchmal für meinen Geschmack fast etwas ZU blumig - mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und eventuell ist auch das ein Punkt, den das Buch ausmacht.

* Der letzte Satz in der Danksagung der Autorin "...und schließlich natürlich F., der das jedoch wohl niemals lesen wird" war für mich durch den gesamten Roman ebenfalls ein sehr spannender Aspekt - wie viel der Geschichte ist wohl autobiografisch...? Und wie viel nur Fiktion...?

* Außerdem sei an der Stelle auch mal das schöne Cover erwähnt, gemalt von der Autorin selbst.

Alles in allem für mich ein sehr angenehm und spannend zu lesender Roman - die Länge ist für mich genau richtig, hätte gar nicht länger sein brauchen - ich finde es so auf den Punkt. Freue mich jedoch schon auf weitere Werke der Autorin, werde sie auf jeden Fall lesen!

Deshalb, kurz & knapp: Fesselndes Buch, in glaubhafter Story schön umgesetzt - und die Story (siehe oben) ist eine, die uns wohl alle betrifft, egal ob Männlein oder Weiblein...
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am 22. August 2012
Die andere Haut - Carmen Schnitzer

Kurzbeschreibung Amazon:
Ricardo war eine Urlaubsliebe. Intensiv, leidenschaftlich, aber flüchtig. Nichts, was eine erwachsene Frau ernst nehmen sollte, erst recht nicht mehr Jahre später, wenn sie kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht. Lara weiß das nur zu gut.
Und doch sitzt sie nun im Flugzeug, um einige Wochen im Land des Südamerikaners zu verbringen und vielleicht? an etwas anzu-knüpfen, für das ihr einst der Mut fehlte. Wartet am anderen Ende der Welt ihr eigentliches Glück? Ist David, ihr Zukünftiger, wirklich der, den sie will, oder ist er nur die bequemere Wahl? Erinnert sich Ricardo überhaupt an sie, war da echtes Gefühl, oder benutzt sie ihn nur als Projektionsfläche einer diffusen Sehnsucht?
Der liebeskranke Schwede Jan, der ihr gleich nach der Ankunft in die Arme stolpert, ist nur einer von mehreren Menschen, die Lara im Laufe ihrer Reise direkt oder indirekt Antworten geben ...

Mein Leseeindruck:
Was für ein faszinierendes Buch.
Ein Buch über die Liebe, eine Buch über Gefühle, ein Buch über Sehnsüchte, ein Buch über Erfüllung.....
Wer hat sie nicht... eine geheimnisvolle Liebe, die sich nie erfüllte?
In der man sich verlieren konnte? Die Sex und Liebe magisch miteinander verband?
Eine Liebe, die irgendwo in den Weiten des Ozeans und im eigenen Herzen weiter lebt.
Die Hauptprotagonistin Lara steht kurz vor der Hochzeit mit David. Aber ihr Herz ist noch nicht ganz frei für ihn. Denn da gibt es noch Ricardo... eine Urlaubsliebe, die immer noch tief in ihren Herzen steckt. Noch einmal hinfliegen, ihn sehen und umarmen, ihn riechen und fühlen, ihn spüren und lieben... noch einmal die Erinnerung leben.

Ein absolut fantastisches Buch, das über ein Thema erzählt, das unerschöpflich und doch so unergründlich ist... "die Liebe leben".
Das Buch kann ich nur absolut empfehlen und es bekommt von mir - ohne irgendwelche Einschränkung - volle 5 Sterne!
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am 23. August 2012
Klappentext:
Ricardo war eine Urlaubsliebe. Intensiv, leidenschaftlich, aber flüchtig. Nichts, was eine erwachsene Frau ernst nehmen sollte, erst recht nicht mehr Jahre später, wenn sie kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht. Lara weiß das nur zu gut.
Und doch sitzt sie nun im Flugzeug, um einige Wochen im Land des Südamerikaners zu verbringen und vielleicht? an etwas anzuknüpfen, für das ihr einst der Mut fehlte. Wartet am anderen Ende der Welt ihr eigentliches Glück? Ist David, ihr Zukünftiger, wirklich der, den sie will, oder ist er nur die bequemere Wahl? Erinnert sich Ricardo überhaupt an sie, war da echtes Gefühl, oder benutzt sie ihn nur als Projektionsfläche einer diffusen Sehnsucht?
Der liebeskranke Schwede Jan, der ihr gleich nach der Ankunft in die Arme stolpert, ist nur einer von mehreren Menschen, die Lara im Laufe ihrer Reise direkt oder indirekt Antworten geben ...

Meine Meinung:
Kurz vor ihrer Hochzeit macht Lara noch einmal eine Spanischsprachreise. Sie fliegt in die Heimat ihrer damaligen Urlaubsliebe Ricardo. Lara möchte Ricardo ein letztes Mal wiedersehen, auch um heruaszufinden, on von der damaligen Lieb und Leidenschaft noch etwas vorhanden ist.
Zufällig laufen sich die beiden über den Weg. Ricardo ist mittlerweile mit Malin, der Besitzerin der Kneipe wo sie sich treffen, verlobt und ist Lara gegenüber ziemlich distanziert.
Werden die beiden nochmal zusammenfinden? Und für wen wird sich Lara am Ende entscheiden, für ihren Verlobten oder für Ricardo?

„Die andere Haut“ ist Carmen Schnitzers Debütroman. In ihrem Buch verarbeitet die Autorin selbst erlebtes mit vielen Emotionen und viel Tiefgang.

Die Personen hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet.
Lara ist eine sympathische Frau. Eigentlich hat sie alles und ist glücklich. Dennoch geht sie das Risiko ein und fliegt vor ihrer Hochzeit mit David noch einmal in die Heimat von Ricardo, ihrer vergangenen Urlaubsliebe. Es scheint so als bräuchte sie dieses Reise um sich ihrer Entscheidung auch ganz sicher zu sein.
David ist ein verständnisvoller und netter Typ. Er gönnt seiner Verlobten ihre Freiheiten und akzeptiert, dass sie zu Ricardo fliegt.
Über Ricardo erfährt man als Leser (-in) nicht allzu viel. Er scheint der typische Südländer zu sein, dem die Frauen nur zu gerne nachschauen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Durch recht kurze knappe Sätze wirkt der Stil etwas abgehakt, was besonders zu Beginn zu Schwierigkeiten beim Lesen führen kann. Aber man gewöhnt sich daran und das Buch liest sich dann fast wie von selbst.

Im Buch gibt es quasi zwei Erzählstränge, die sich immer kapitelweise abwechseln. Zum einem wird die Handlung in der Gegenwart geschildert, es gibt aber auch Rückblicke in die Vergangenheit. Diese beiden Stränge führen am Ende zusammen.

Die Handlung ist auf ihre ganz eigene Art und Weise spannend. So gibt es immer wieder Wendungen, mit denen man als Leser gar nicht rechnet.
Und obwohl das Buch nicht besonders dick ist wird man als Leser trotzdem mitgerissen und auch zum Nachdenken gebracht.

Fazit:
„Die andere Haut“ von Carmen Schnitzer ist ein richtig gutes Debüt.
Der Roman ist zwar klein, kann aber mit seinen Personen und viel Gefühl überzeugen.
Wirklich lesenswert.
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am 21. August 2012
Als ich mich für das Buch " Die andere Haut" von Carmen Schnitzer auf Lovelybooks beworben habe, hatte ich keine Ahnung was mich erwartet und ich bewarb mich etwa mit folgenden Worten:

Manchmal spannt meine Haut ist gerötet und gereizt und ich würde sie gerne abstreifen wie eine Schlange um mich zu häuten.

Manchmal kann ich einfach nicht aus meiner Haut.

Ich wünsche mir eine Haut die etwas dickfälliger ist und nicht so verletzlich.

Da das Buch eine Leseempfehlung für Leser ab 16 Jahre hatte, wusste ich, bzw. vermutete ich, das es erotisch wird und das traf es dann auch wie die Faust aufs Auge. Also dann eher Haut auf Haut und auch ein paar nackte Körper. Was ja nun auch nicht verwerflich ist, oder?
Ich war interessiert und gewann das E-Book. Ich wollte einfach mal ein ganz anderes Buch lesen und auch wenn ich nicht gleich begeistert war, stieg die Begeisterung nachdem ich einiges mit der Autorin ausgetauscht hatte und diese Informationen und das nackig machen ihrer Gedanken und Beweggründe das Buch zu schreiben auch zu mir durchdrangen. Ich lebe vielleicht anders und bin in meiner Beziehung / meiner Ehe treu und dennoch bin ich tolerant genug, wenn andere Paare ihre Beziehung anders leben. Dazu aber später mehr.

Das Cover:
Ich glaube kaum eine Autorin kann von sich behaupten, das das Cover ihres Romans ein von ihr selbst gemaltes Bild ziert. Carmen Schnitzer kann dies voller Stolz behaupten und daher ist es wirklich ein echter Blickfang. Leider zierte mein Kindle das Bild nur in schwarz - weiß, aber auf Anfrage hat mir die Autorin erlaubt, das Bild welches ich ihrer Facebookseite [...] entnommen habe auf meinem Blog zu verwenden. Ich finde es kommt sehr gut zur Geltung und repräsentiert uns auch gleich die wirklich sympathische Autorin. Selten habe ich erlebt, das eine Leserunde so offen ist und fand es wirklich faszinierend, was für Gedanken aufkommen, auch wenn das Buch doch wirklich recht kurz und knackig gehalten ist, aber vielleicht gerade darum?

Meine Meinung:
Am Anfang konnte mich das Buch nicht begeistern, denn irgendwie erschienen mir die Sätze zu kurz und abgehackt. Bevor ich ein Buch zur Seite packe, muss es schon wirklich grottenschlecht sein, damit ich es abbreche, daher gab ich "Die andere Haut" eine Chance und las weiter. Nach einem etwas verwirrenden Einstieg zumindest aus meiner Sicht nahm das Buch doch an Fahrt an und ich begriff recht schnell, warum der Leser ein gewisses Alter haben muss, denn es wird wirklich leidenschaftlich und meiner 14 Jährigen Tochter würde ich das Buch auch noch nicht in die Hand geben wollen, da sie es noch nicht schaffen wird das gelesene zu verarbeiten bzw. zwischen den Zeilen zu lesen.

Was mich hier fasziniert ist die Tatsache, das die Autorin selbst Erlebtes in dem Buch verarbeitet und das ist das was mich dann letztendlich faszinierte und mich das Buch mit ganz anderen Augen lesen ließ. Vorher war ich doch etwas pikiert und wusste tatsächlich nicht, was ich von Laras Verhalten halten sollte. Ich war wirklich hin und her gerissen, ob ich Lara nur total doof finden soll oder vielleicht sogar etwas aus der Handlung mitnehmen kann. Mitnehmen konnte ich für mein Leben nichts, aber ich begann Lara zu begreifen und auch wert zuschätzen, in dem was sie tut und wie sie ihr persönliches Sexualleben auslebt. Ich die doch sehr konservativ gestrickt bin, lernte das ich toleranter sein muss denjenigen gegenüber die evtl. sogar eine offene Beziehung führen, etwas was ich mir in meinem persönlichen Leben nicht vorstellen kann, dafür bin ich nicht offen genug und möchte meinen Mann wirklich nur für mich und nicht mit einer anderen Frau teilen müssen.

David ist da sehr viel cooler, denn er erkennt für sich, das er Lara eine Zeit lang freigeben muss, damit sie klären kann, inwieweit Ricardo ihr Denken und Fühlen beherrscht. Für mich natürlich unvorstellbar, aber für Lara sehr, sehr wichtig, denn so kann sie Dinge verarbeiten und erkennen, wer oder was ihr wirklich wichtig ist und in der gemeinsamen Zukunft mit David steht Ricardo, eine Urlaubsliebe nicht mehr als Schatten zwischen den beiden. Eine großartige Geste, die natürlich auch komplett in die Hose hätte gehen können, aber vielleicht ist es das ja auch? Wer weiß das schon, denn ich werde euch sicherlich nicht mehr verraten, denn ich erwarte tatsächlich das ihr dieses Buch selbst in die Hand nehmt und euch ein Urteil bildet.

Von mir bekommt das Buch natürlich eine Leseempfehlung! Ich ziehe einen Stern ab, da ich finde, das das Buch eindeutig zu kurz ist. Ein paar Seiten mehr hätten ihm sicherlich nicht geschadet! Ich hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt, aber dadurch das es recht kurz ist und auch sehr leidenschaftlich, hätte man fast schon einen CORA Roman daraus machen können ;o)
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am 9. August 2012
Ein Buch wie eine gute Reise.
Und damit ist wirklich eine Reise gemeint und kein Pauschal-Urlaub.
Wie beim neuen Erleben einer fremden Welt oder Kultur darf man auch im Roman 'Die andere Haut' riechen, schmecken, fühlen, sehen und hören, was bis dahin womöglich noch unerlebt war.
Die Exotik Südamerikas dient als perfekte Kulisse für die Unkonventionalität und die fiebrige Getriebenheit der Protagonistin Lara, die kurz vor ihrer Hochzeit stehend, die Begegnung mit ihrer einstigen Jugendliebe Ricardo sucht und damit das Konstrukt 'Paarbeziehung' im Allgemeinen und die Liebe zu ihrem Verlobten David im Besonderen auf den Prüfstand stellt.
Statt den bei Liebesromanen zu befürchtenden Klischees und Standardphrasen überrascht den Leser in Carmen Schnitzers Debütroman dankenswerterweiser eine von Erlebnisreichtum, Lebenslust und Sinnlichkeit schillernde Wahrnehmenswelt, die von einer präzisen und gleichzeitig phantasiereichen Sprache getragen wird.
Man begleitet die Protagonistin auf ihrem sehnsuchtsvollen Trip in die Vergangenheit, der gleichzeitig wegweisend für ihre Zukunft ist und darf dabei jede einzelne Seite hautnah bei ihr sein.
Neben zahlreichen Reisebekanntschaften, von denen man einige gern noch etwas genauer kennengelernt hätte, begegnet Lara auch zwei Schlüsselfiguren, die ihr helfen, ihre Verwirrung zu akzeptieren und ein Stück weit zu ordnen, ihre Gefühle zuzulassen und zu schätzen und vor allem, ihrer persönlichen Definition von Liebe etwas näher zu kommen.
Die Schilderungen ihrer Reiseerlebnisse sind essayistisch, aber nicht verkürzt, leichtfüßig, aber nicht gefällig, träumerisch, aber nicht kitschig und hocherotisch, ohne billig oder reißerisch daherzukommen.
Leider vergehen die 120 Seiten wie im Flug (oder Rausch), so dass am Ende eine kleine Enttäuschung darüber bleibt, dass das Buch schon vorbei ist.
Aber es bleibt vor allem auch eine große Neugier und (Lese-)Lust auf weitere Werke der Autorin.
Absolute Leseempfehlung!
Die andere Haut
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am 10. November 2012
Ich hab dieses Buch an einem Tag durchgelesen...

Es ist eine wunderbare Geschichte in der man sich verlieren kann. Ich finde es ist eine Hommage an alle modernen Frauen, die zwischen ihrer eigenen Freiheit und dem Wunsch der Geborgenheit stehen und sich nicht entscheiden können.

Carmen Schnitzer kann gut Geschichten erzählen. Es brauchte ein paar Seiten bis sie mich in den Bann gezogen hat aber dann konnte ich nicht mehr aufhören. Besondern ihre Beschreibungen der intimen Situationen und der Gefühlswelten von Lara haben mir gefallen.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
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am 2. Oktober 2012
Inhalt:
Lara und David werden demnächst heiraten, doch bevor sie diesen neuen Lebensabschnitt antreten, gönnen sie sich noch ein paar Wochen Auszeit. Während David sich auf Fototour nach Asien begibt, kehrt Lara nach Südamerika zurück, um ihre Urlaubsliebe Ricardo noch einmal wieder zu sehen. Wird dieses Reise sie in ihrer Liebe zu David bestätigen, oder wird ihre Zukunft völlig auf den Kopf gestellt?

Cover:
Das Carmen Schnitzer nicht nur schreiben, sondern auch malen kann, beweist sie mit den Coverbild. Es passt sowohl zum Inhalt, als auch allgemein zum Liebesroman. Stimmungsvoll, gefühlvoll und romantisch.

Setting:
Der Roman entführt uns in ein südamerikanisches Land, dass nicht weiter differenziert wird. Die realen Orte sind nicht so wichtig, wie die Liebesgeschichte und jeder kann sich selbst ausmalen, wo die Charaktere sich befinden. Trotzdem gelingt es Carmen, ein glaubhaftes Bild der Region zu zeichnen und ich hätte mir ruhig noch mehr Anekdoten von dort gewünscht. Besonders schön ist der Kinobesuch, ein überraschendes und einmaliges Erlebnis.

Charaktere:
Man merkt, dass die Geschichte großteils auf den Erlebnissen der Autorin basiert. Lebensechter und realer können die Charaktere eigentlich nicht sein. Es fällt leicht, sich in sie hinein zu versetzen und mit ihnen ihre spezielle Liebes- und Lebenssituation zu durchleben.

Geschichte:
Glaubhaft, nachvollziehbar und ans Herz gehend durchleben die Leser die Geschichte einer Frau, deren Herz so groß ist, dass es für zwei Männer reicht. Eine Konstellation, die einiges an Problempotential enthält, das natürlich auch Einzug in das Buch findet. Auch wenn es nicht meine Welt ist und ich sowas nicht am eigenen Leibe durchleben will, ist es ein Leseerlebnis, das ich nicht missen will.

Fazit:
Carmen Schnitzer gelingt es in ihrem ersten Roman den Leser in ihre Gefühlswelt zu entführen. Gefesselt spürt man am eigenen Leib, wie sich die Geschichte und die Beziehungen entwickeln. Ein schöner Liebesroman, der des Lesens lohnt. Aufgrund des südamerikanischen Settings hätte ich mir noch ein bisschen mehr Lokalcolorit gewünscht, aber da es ja um die Liebesgeschichte geht, würde dies vielleicht nur ablenken.
Ein Roman für Liebesromantiker und Fans von Geschichten, die ans Herz gehen.
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am 26. August 2012
Lara und David wollen heiraten. Doch vor der Hochzeit geben sie sich noch einmal alle Freiheiten. Getrennt verreisen sie für 3 Wochen. Lara fliegt nach Südamerika. Vor Jahren hatte sie eine Urlaubsliebe namens Ricardo, den sie nie vergessen hat. Irgendetwas drängt sie, diesen Mann noch einmal zu treffen, um für sich zu klären, welche Gefühle sie für ihn hatte beziehungsweise noch hat.

Doch kann das gutgehen? Setzt sie damit nicht die funktionierende Beziehung zu David aufs Spiel? Oder ist es ihre große Chance mit Ricardo? Sie hat keine Ahnung, worauf genau sie sich mit dieser Reise einlässt und was sie eigentlich will. Vielmehr lässt sie sich einfach treiben. So macht sie sich nach ihrer Ankunft auch nicht direkt auf die Suche nach Ricardo, sondern verbringt erst einmal einige Tage mit ihrer neuen Urlaubsbekanntschaft Jan, einem freundlichen Schweden, der seinerseits vor einer gescheiterten Beziehung davonläuft und Ablenkung sucht.

Obwohl das Buch nur ca. 130 Seiten umfasst, wird hier ausführlich eine spannende Geschichte geschildert. In Rückblenden erfährt der Leser mehr über die damalige Beziehung zwischen Lara und Ricardo und später auch, wie sie und David sich kennen- und lieben gelernt haben.

Man sollte beim Lesen offen sein für Vorstellungen von Beziehung, Treue und Moral, die sich vielleicht von den gängigen Gebräuchen und Denkweisen unterscheiden, aber deswegen ja noch lange nicht falsch oder schlecht sein müssen.

Der Schreibstil der Autorin ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, sie bedient sich einer sehr blumigen Sprache, schreibt aber in eher kurzen, manchmal abgehackten Sätzen. Nachdem ich mich darin erst einlesen musste, gefiel es mir nach wenigen Seiten dann aber doch sehr gut und passte für mich wunderbar zu der Geschichte, die hier zum Ausdruck gebracht wurde.
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am 23. August 2012
*** Klappentext ***
Ricardo war eine Urlaubsliebe. Intensiv, leidenschaftlich, aber flüchtig. Nichts, was eine erwachsene Frau ernst nehmen sollte, erst recht nicht mehr Jahre später, wenn sie kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht. Lara weiß das nur zu gut.

Und doch sitzt sie nun im Flugzeug, um einige Wochen im Land des Südamerikaners zu verbringen und vielleicht? an etwas anzuknüpfen, für das ihr einst der Mut fehlte. Wartet am anderen Ende der Welt ihr eigentliches Glück? Ist David, ihr Zukünftiger, wirklich der, den sie will, oder ist er nur die bequemere Wahl? Erinnert sich Ricardo überhaupt an sie, war da echtes Gefühl, oder benutzt sie ihn nur als Projektionsfläche einer diffusen Sehnsucht?

Der liebeskranke Schwede Jan, der ihr gleich nach der Ankunft in die Arme stolpert, ist nur einer von mehreren Menschen, die Lara im Laufe ihrer Reise direkt oder indirekt Antworten geben ...

*** Meine Meinung ***
Dieses Buch spaltet die Leser. Es sorgt mit seiner unkonventionellen Art die Themen Liebe und Partnerschaft darzustellen für heißen Diskussionsstoff. Es gibt halt viele Varianten von Liebe und Partnerschaft und ich finde, das Buch regt auch zum Nachdenken an. Man soll nicht seine Werte und Vorstellungen über Bord werfen, aber trotzdem mal einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen.
Die Schreibweise der Autorin ist kurz und knackig, was manchem zu abgehackt sein kann, doch mir hat dieser Schreibstil gefallen. Er verdeutlicht einerseits die Zerrissenheit und Unsicherheit der Protagonistin und andererseits kommt die Story so von Anfang an in Fahrt.
Überhaupt werden die Charaktere sehr lebendig und mehrdimensional präsentiert - alle waren mir sympathisch und sehr realitätsnah - keine Superhelden, sondern Leute wie Du und ich.
Es wird zwischen der Vergangenheit - den früheren Begegnungen zwischen Lara und Ricardo - und der heutigen Reise Laras hin und her gewechselt. Dies wird aber durch unterschiedliche Schrifttypen dargestellt, was mir persönlich das Lesen und Einsortieren der Episoden in die Gesamthandlung sehr erleichtert hat. Mir hat die Kombination der Episoden hervorragend gefallen - die Vergangenheit passte zu der Gegenwart und umgekehrt - sie ergänzten sich und wie bei einem Puzzle fügte sich ein Teil zum anderen bis ein Ganzes zu sehen war.
Von mir bekommt das Buch volle Punkte, weil es alles andere als Mainstream ist, mit einer Prise Erotik gespickt wurde und nachwirkt.
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am 23. August 2012
Meine Meinung
Lara ist Verlobt, vor ihrer Hochzeit aber, reist sie in die Ferne, in einen Land wo sie einen Urlaubsflirt hatte, um genau diesen zu finden. Ricardo will ihr nicht aus den Kopf.
David ihr Verlobter bestärkt sie diese Reise anzutreten und nimmt auch in kauf das sie mit Ricardo schlafen wird.
Nach ein paar schönen Tagen mit den Reisenden Jan, findet sie nun ihre Liebe Ricardo und eine Turbulente Zeit beginnt für die Zwei, da Ricardo ebenfalls verlobt ist.
Lara wird sich erst in der Ferne bewusst wo sie hingehört, an wessen Seite.

Auch wenn das Handeln und Denken manchmal einen sehr Fremd vorkommt, die Auffassung von Treue eine andere ist, ist die Geschichte von Lara, David und Ricardo sehr schön und gut geschrieben.

Die Autorin zeichnet sich durch ihre Kurzen Sätze und Kapitel aus, man hat das Gefühl direkt in den Kopf von Lara zu blicken. Einfach weil die Sätze wie Gedanken sind, Kurz aufleuchtend und wieder weg.
Das gibt den Buch eine gewissen Dynamik, alles geht so schnell aber manchmal ist man auch sehr verwirrt, genauso wie es in Laras inneren ist.

Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wurde schön gelöst. Die Vergangenheit bringt Laras Denk- und Handelsweise einfach näher als wenn es nur die Geschichte der Gegenwart gegeben hätte.

Charakter
Lara ist seit viele Jahren mit David liirt, nun haben sie sich verlobt, er schlägt vor, ein letztes Mal vor der Ehe, "Frei zu sein" Lara nutzt ihre 3 Wochen um Ricardo, eine Urlaubsliebe zu finden.
David ist der Verlobte von Lara, er gibt ihr und auch sich 3 Wochen der "Freiheit" Es war seine Idee, das Lara nach Ricardo suchen soll, obwohl er weiß das wenn sie ihn findet, sie sich auch Körperlich ihn hingeben wird.
Ricardo, Sprachlerer und Urlaubsliebe von Lara. Er ist mitlerweile mit Malin verlobt, hat Lara jedoch nie vergessen. So läßt er sich auf das Abenteuer Lara ein.
Jan ist ein Schwede den Lara gleich am Flughafen kennenlernte, sie erkunden zusammen das Land, werden sich so vertraut, das sie sich sogar das Bett teilen und es kommt zu einen Kuss, doch Jan ist in Linda verliebt und entschließt dann für immer dort zu bleiben.
Linda und Malin sind die Besitzer einer kleinen Kneipe in der Jan und Lara gerne die Abende verbringen und auch Jan's Geburtstag feiern, durch Malin trifft Lara auch Ricardo wieder.

Fazit
Eine kleine schöne Bettlektüre, mit ein paar Funken der Erotik. Mich hat die Story trotz der anderen Denkweise von Lara trotzdem gefesselt. Mich zum überlegen gebracht. Ich hoffe die Autorin wird noch eine weiteres Buch von Lara und David veröffentlichen, wie sie die Zukunft gemeinsam oder vielleicht auf getrennt meistern.
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