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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit »Die unheimliche Bibliothek« (2005) liegt erneut eine Kurzgeschichte Murakamis vor, die mit Illustrationen von Kat Menschik passend untermalt wurde - und es so insgesamt, wie die Vorgänger, auf 64 (tatsächlich: 39 Seiten Text) nicht übermäßig beschriebene Seiten schafft. Der Preis ist dafür natürlich nicht gerade gering; und Murakami ist der einzige Autor, für den ich selbst für eine Kurzgeschichte einen derartigen Preis zahle. Wenn man das verständlicherweise nicht möchte, so dient diese Veröffentlichung zumindest wunderbar als Geschenk. Nun aber zur eigentlichen Geschichte ...

Eigentlich wollte er nur ein Buch zurückbringen, wird vom Empfang aber in den Keller verwiesen - wo er gefangen und dazu gezwungen wird, drei Bücher auswendig zu lernen; schon bald trifft er auf einen alten Bekannten: den Schafsmann, der Essen serviert. Aber auch auf ein stummes Mädchen, dessen Stimmbänder vor langer Zeit zerstört wurden, sodass sie nicht in direkter Rede, sondern eben in Kursivschrift spricht. Spätestens, wenn man als Leser bemerkt, dass man sich darüber gar nicht wirklich wundert, sondern es als vollkommen normal hinnimmt, ist klar, dass man erneut auf einem Kurztrip ins wundersame Murakami-Universum ist.

Die Stimmung der Geschichte ist dabei sehr ambivalent. Einerseits düster, morbid, kafkaesk. Andererseits musste ich das eine oder andere Mal über den Protagonisten grinsen, der gefügig alles mit einer solch stoischen Gelassenheit hinnimmt, dass es einfach nur skurril und fast schon heiter ist. Die Illustrationen - größtenteils in blau, grau und weiß gehalten - passen durchgängig sehr gut zum Gelesenen.

Anders als bei den vorangehenden illustrierten Veröffentlichungen ist bei »Die unheimliche Bibliothek« jedoch keine Postkarte dabei - ein schickes Lesebändchen gibt es aber.

Letztendlich wage ich nicht mal im Ansatz, die Geschichte zu deuten oder zu interpretieren - was mich aber nicht stört. Ich habe die bizarr-düstere Atmosphäre wirklich genossen, und war froh, mit dem (oder einem?) Schafsmann auf einen alten Bekannten zu stoßen.

Für absolute Anhänger des Autors oder als Geschenk zu empfehlen ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einmal mehr ein namenloser Ich-Erzähler, eine extreme Leseratte, der in ihrem bevorzugten Habitat gar Schauerhaftes zustößt. Ein Junge, der aus Wissbegier einen Alptraum erlebt. Eigentlich wollte er nur zwei Bücher zurückgeben und zum Thema Steuereintreibung im Osmanischen Reich (aus purem Vergnügen) recherchieren. Doch im düsteren Gewölbe, wo der Schafsmann das Wissen verwaltet verkehrt sich alles, was er bisher kennt ...

Ein kurzes, aber keineswegs langweiliges Lesevergnügen beschert Murakami einmal mehr in dieser kleinen, aber feinen Geschichte. Wie immer morbide, nicht wirklich mit dem Verstand erfass- oder greifbar, mit ungewissem Ausgang. Ausgesprochen kafkaesk und zafonesk (wobei richtiger wäre Zafon sei murakmiesk). Detailverliebt und sehr ansprechend von Menschik illustriert. M.E noch gelungener als die Zeichnungen zu "Schlaf". Monochrom mit einem Hauch von Farbe - Hoffnung inmitten all des Bizarren, das der Junge erlebt.

Zur Kritik an dem Buch und den Kosten - gelungen gestaltete Ausgaben, und dazu zähle ich die DuMont-Ausgabe - sind halt etwas teurer. Allein das geprägte Papier, all die andeutungsvollen Muster, ... sind wunderbar und treiben die Kosten nach oben.
(Daumen hoch, dafür dass die Ausgabe in Deutschland gedruckt wurde, in meiner Heimatstadt.)
Insofern kann ich die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, trotz vermeintlich enttäuschter Erwartungen.

Einen Stern ziehe ich ab, da dieses recht frühe Werk Murakamis an Sprache nicht ganz so ausgefeilt ist und mir "Schlaf" (glatte 5*) wesentlich besser gefallen hat.

Fazit: Gute Anfänge, wenn auch noch nicht ganz so ausgefeilt wie Späteres. Trotzdem einfach lesenswert. Bizarr, mehrdeutig, eben typisch Murakami,
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
Erscheinung:
Sorgfätig editiertes, handwerklich ansprechend gebundenes Buch mit sehr schönen Illustrationen; diese scheinen monochrom, werden aber durch subtile Farbtupfer (z B rote Rückenschilder auf den drei Bänden über die Steuereintribung im Osmanischen Reich, die man nicht ausleihen darf, sondern im Lesesaal einpauken muss) enorm verdichtet. Schon die Illustrationen sind den Preis des Buches wert.

Inhalt:
Eine Traumgeschichte. Sie folgt einer mäandernden Logik wie viele Träume, die wir - erst im Nachhinein - zu einer Geschichte umdichten, damit der Traum wenigstens einigermaßen sinnhaftig erscheint. Das hat Murakami ganz hervorragend gemacht.
Allerdings hallt diese Geschichte nicht nach. Ich habe sie heute in einer guten Viertelstunde in der MEYERSCHEN BUCHHANDLUNG gelesen und hätte sie mir gekauft (eben weil das Buch so wunderschön ist), wenn ich nur etwas Wertvolles, etwas Interessantes darin gesehen hätte. In diesem Fall sage ich, allen wohlwollenden oder ehrlich begeisterten Rezensionen zum Trotz: Er hat ja gar nichts an.
Das mag an Besonderheiten der japanischen Mythologie liegen, die ich nicht gut genug kenne, um angemessen würdigten zu können, was der Fink (oder Wellensittich) am Ende macht. Für einen Westler ist diese Pointe einfach nur albern, eines klassische Antiklimax.
Der Vergleich mit ähnlichen kleinen Geschichten von Kafka mag berechtigt sein. Aber das sind Äpfel und Tomaten. Auch wenn ich die Tomaten zu den Früchten rechne (was diskutabel ist), kann ich sie nicht mit Äpfeln vergleichen; dito, wenn ich die Äpfel als Gemüse behandle (ebenfalls diskutabel).

Fazit
Wunderbare Erscheinung. Fremder, befremdlicher Inhalt. Allerdings in einer klaren, sehr schönen Sprache. Daran wenigstens gibt es nicht zu mäkeln.

P.S. Wer denkt, ein Neunjähriger könnte so schreiben, weiß gar nicht, wie gründlich er irrt und wie billig solche Polemik ist. Das Produkt hat andere Mängel. Aber der Auftritt ist makellos.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2013
...ereilte mich, als ich halb durch die neue Erzählung von Haruki Murakami durch war. Hat er seine Geschichten alle schon erzählt? "Die unheimliche Bibliothek" enthält nichts, was Murakami Fans nicht schon vorher gelesen haben. Es ist uninspiriert, müde erzählt, vorhersehbar und für die Seitenzahl unfassbar überteuert. Es hat mich, als großem Murakami Fan, der schon alles von ihm gelesen hat, geradezu traurig gemacht, solch eine mickrige und uninspirierte Geschichte von meinem Lieblingsautor zu lesen. Wo ist die wunderbare Sprache hin, wo die fantasievollen und überraschenden Wendungen und Auflösungen? Alles in "Die unheimliche Bibliothek" war in vergangenen Murakami Romanen schon mal da. Und zwar um Klassen besser! Leider muss ich, zumal zu diesem unverschämt hohen Preis für eine sehr kurze Erzählung (Gesamtlesezeit: 30 Minuten!), vom Kauf abraten.
Hoffen wir, dass Haruki Murakami noch eine oder zwei gute Geschichten in sich trägt. Diese hier lässt allerdings nichts Gutes erahnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. November 2013
Gleich zuerst: Das Buch hat wunderbare Illustrationen. Sie alleine rechtfertigen den Kauf und den Preis. In modernem Stil grafisch reizvoll gestaltet veranschaulichen sie den Text treffend. Auf einigen Seiten hatte ich den Eindruck, sie würden sogar über das Erzählte hinausweisen, die Fantasie weiterführen und mich zu eigenen Gedankengängen anregen. Der Stimmung des Buches entsprechend sind die Grafiken in zurückhaltend dunklen Tönen gehalten: Schwarz überwiegt, Beige und Weiß kommen dazu und vereinzelt Akzente in zartem Orange oder Rot.

Die Erzählung selbst ist sehr knapp, schlicht, phantastisch. Die Figuren fand ich interessant, auch die Ortsbeschreibungen, die eine irreale und leicht unheimliche Stimmung aufkommen lassen. Doch war ich insgesamt enttäuscht von der Einfachheit der Sprache, die ich so gar nicht von Murakami kenne, und der Unbeholfenheit der Dialoge, die meist wenig zum Fortgang der Geschichte beitragen und von Wiederholungen durchsetzt sind. Die Geschichte ist linear aufgebaut, sie beginnt, läuft fort und endet. Insgesamt ist wenig Spannung dabei, das Geschehen schreitet ohne Höhen und Tiefen fort. Selbst der abrupte Schlussgedanke konnte keine Wendung herbeiführen. Am Ende saß ich da und dachte: Auch gut, dass die Erzählung vorbei ist, sie hat mich nicht bewegt, schade, ich hatte mir mehr erwartet. Sicher könnte man darüber nachdenken, ob Murakami diesen Schreibstil wählte, um die Sicht- und Denkweise des 12jährigen Protagonisten zum Ausdruck zu bringen. Doch denke ich, dass ein herausragender Schriftsteller wie Murakami andere Möglichkeiten kennt, kindliches Denken und Handeln zu beschreiben ohne kindisch zu erscheinen.

Wie gesagt, die Illustrationen sind große Klasse. Wer ein schön gestaltetes Bilderbuch schätzt, ist mit diesem schmalen Band gut beraten. Wer eine spannende, düstere, mitreißende oder befremdliche Erzählung erwartet wird enttäuscht. Das Kafkaeske, das im Buchumschlag angekündigt wird, konnte ich in keiner Weise erkennen. Verstörung, Fremdheit, Skurrilität, Tiefgang, Gesellschaftskritik oder Ähnliches bleiben aus. Es ist eine nette Fantasieerzählung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2013
Ein Junge gibt zwei Bücher in der Bibliothek ab, die er bereits von vorhergehenden Besuchen kennt und möchte sich ein neues ausleihen. Dazu sucht er einen alten Herrn auf, der ihm zwar weiterhilft, ihn jedoch in einem Labyrinth unterhalb der Bibliothek einkerkert. Zwar sind die Überlebenschancen düster, doch die Verpflegung ist überraschend gut. Und der merkwürdige Schafsmann sowie das wunderhübsche stumme Mädchen, die sich um ihn kümmern, scheinen ihm wohlgesonnen.
Es ist mein erster Marukami, den ich hiermit gelesen habe und die Geschichte hat mir sehr gefallen. Zwar ist der Text recht schlicht gehalten, doch dies entspricht durchaus dem Stil eines ca. 12jährigen, dem ungefähren Alter des Protagonisten. Rätselhaft sind die Dinge, die sich in der Bibliothek abspielen ebenso wie die Personen, die dort auftreten und die begleitenden Illustrationen sind bestens dazu geeignet, diesen Effekt zu verstärken. Da sich nichts von allem aufklärt und alles unergründlich bleibt, empfinde ich diese Erzählung als durchaus geeignet zum wiederholten Lesen.
Der Preis mag happig erscheinen für 30 min Lesezeit. Aber die Gestaltung des Büchleins ist überdurchschnittlich: gedruckt auf hochwertigem Papier, was den Illustrationen geschuldet sein mag.
Fazit: Wer schöne Geschichten und schöne Bücher mag, liegt hier richtig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2013
Ein Junge geht in eine Bibliothek und wird dort von einem alten Mann eingesperrt, dort eingesperrt soll er drei Bücher auswendig lernen und anschließend frei kommen, doch der Schafsmann, der ihn bewacht macht all seine Hoffnungen zunicht und erzählt ihm, dass der Alte ihm den Kopf absägen und sein Gehirn aussaugen wird.
Außerdem taucht ein merkwürdiges Mädchen auf, dass angeblich kaputte Stimmbänder hat und nicht sprechen kann, aber doch mit ihm spricht.
Ein Vogel namens Star verhilft dem Jungen und dem Schafsmann letzendlich zur Flucht, aber draussen angekommen gibt es plötzlich keinen Schafsmann mehr und seine Mutter, die eigentlich sehr fürsorglich ist, fragt ihn nicht wo er tagelang gewesen sei. Kurz darauf verstirbt diese und der Junge bleibt mit den fürchterlichen Gedanken an die unheimliche Bibliothek zurück.

So etwas skurilles und gleichzeitig grandioses kann nur aus der Feder Murakamis kommen, auch wenn dies ein Bilderbuch ist und die Anzahl der Seiten nur eine kurze Geschichte verspricht, Murakami schafft es dennoch die Geschichte perfekt surreal zugestalten und seinen Leser fasziniert zurückzulassen. Das Buch ist einfach düster, grauenvoll und angsteinflößend.
Die Illustrationen vom Schafsmann, dem alten und dem stummen Mädchen sind einfach großartig und runden die Welt der unheimlichen Bibliothek noch zusätzlich ab. Das Ende ist ebenso typisch Murakami, denn man wird mit einer nicht greifbaren Leere zurückgelassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2013
Sind Sie ein Mensch, der immer alles genau wissen will? Der sofort in die Bibliothek läuft, wenn ihm in den Sinn kommt, dass er nichts über das Steuerwesen im Osmanischen Reich weiß? Dann ist es an der Zeit, Ihr Verhalten zu überdenken. Denn mit Wissen angefütterte Gehirne sind sehr, sehr nahrhaft, und in den Kellern der Bibliothek können hungrige Wesen leben. Nein, keine Hirnsaugerriesenmonster, die kommen doch nur in Science Fiction-Stories und -Filmen vor; aber alte Männer mit schwarzen Flecken - oder sind es Fliegen? - im Gesicht, die Sie mit Wissen mästen werden, und dann...
Murakamis "Unheinmliche Bibliothek" ist eine Märchen-Groteske mit carrollschen Zügen; ein Albtraum für das Kind, das in die Fänge des Alten gerät, ein Wiedersehen mit dem Schafsmann für Murakami-Leser; ein sehr kurzer Text, der hier als einzelne Geschichte in einem dünnen Bändchen präsentiert wird, auf hochwertiges Papier gedruckt und mit reichlich toller Artwork von Kat Menschik.
Die Story verdient 3,5 Sterne, für die tolle Aufmachung gibt es gerundet den vollen vierten Stern.

(Übrigens, für Leser von Joyce Carol Oates: ihre Ausführungen über die literarische Gattung der Groteske, die in ihrem Erzählband "Das Spukhaus" als Nachwort zu finden sind, sind ein überraschend passender Kommentar auch zu dieser Geschichte. Es ergeben sich einige erstaunliche Parallelen, bis hin zur Weidenrute.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2015
Soeben habe ich "Die unheimliche Bibliothek" beendet und auch wenn es nur eine halbe Stunde gedauert hat, so wünsche ich mir die investierte Zeit zurück. Selbst wenn in der Übersetzung aus dem Japanischen sicher einiges verloren gegangen sein mag, so kann ich behaupten selten ein so mieses Buch gelesen zu haben. Eine wirkliche Enttäuschung.
Die Figuren sind farblos und ihre Handlungen unschlüssig, die gesamte Geschichte versucht möglichst skurril zu sein, ohne erkennbaren Sinn dahinter, aber das Wohl schlimmste ist die Sprache, die einen nicht an das Buch eines preisgekrönten Autors, sondern viel mehr an das Erstlingswerk eines minderbegabten Fünftklässlers glauben lässt.

Die zwei Sterne gibt es für die sehr schöne Aufmachung des Buches, das mit tollen Illustrationen und einer Druckveredelung daherkommt.
Ohne dies wäre jeder Stern einer zuviel.
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am 6. Februar 2014
Die Überschrift dieser Rezension drückt eigentlich schon alles aus, was ich zu dieser Erzählung zu sagen habe: Die Spannung hat mich gefesselt, die trefflichen Illustrationen sind gelungen - aber leider war es nur ein kurzes Vergnügen. Na ja, wenn ich ein Gruselcomicheft kaufe, ist auch ziemlich schnell alles vorbei, man nimmt es aber immer mal wieder zur Hand, sei es wegen der Bilder oder wegen der originellen Sprechblasen-Sprüche. Daran gemessen verfügt dieses Werk sogar über verhältnismäßig viel Text. Am Preis müsste man allerdings noch etwas feilen.
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