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Kundenrezensionen

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am 27. September 2013
Ist das Classic Rock? Ist das Altherren-Bluesrock mit Dame?

Stationen mit Bakerloo, Colosseum, Humble Pie, Rough Diamond & der Hamburg Blues Band und meiner schwachen Erinnerung nach auch durchaus mal mit Jack Bruce musizierend - Professor Dr. Clem Clempson hat jetzt brandaktuell sein erstes Soloalbum veröffentlicht - mit zarten 64 Lenzen.

An Bord sind lauter Freaks aus seiner musikalischen Peer-Group, die keinen Bock auf Rente haben, inklusive einer Mini-Reunion der semi-legendären Stone The Crows.

Was wird geboten?

Gleich im Opener erlebe ich eine Fusion aus Mike & The Mechanics und späte Genesis, stark geerdet durch ein feines Slidegitarrenspiel, intoniert durch eine Kreuzung aus Pete Townshend und Peter Gabriel. Es folgt ein Hybrid aus Blind Faith & Cream. Danach wird es herrlich perkussiv, Maggie Bell röhrt altersweise ins Mikro, die Orgel schwurbelt und der Professor swingt. Es folgt der einzige Totalausfall des Albums, ein gähnend langweiliges, traniges Instrumentalstück, leider mit der längsten Spieldauer bedacht.
Dann ist Blues-Time. British Blues(Rock) wohlgemerkt. Hier demonstriert der Professor, warum nur Briten das Erbe des afroamerikanischen Blues in einen sogenannten (British)Bluesboom transferieren konnten, der die Entwicklung der Rockmusik nicht unwesentlich beeinflusste (Hendrix ist ein anderes Thema!).
Speziell im Slowblues "Waiting For The Day" zeigt Clempson, begleitet von wabernden Orgelklängen, seine ganze akademische Klasse, die ihn auch dazu befähigt, das letztlich arg limitierte Spannungsfeld des Blues locker verlassen zu können - straight ahead in den (moderaten) Jazzrock von "Leopold's Great Escape", ein weiteres Instrumental, diesmal aber mit Groove-Faktor.
Als Fast-Rentner darf gerne Bilanz gezogen werden - und so wird das alte Schlachtross "I Don't No Doctor" in den Ring geworfen. Aber nicht einfach so, sondern als Funk-Groover mit der stimmlichen Unterstützung von Maggie Bell & Chris (ich und Rente - Pah!) Farlowe.
Es folgt ein weiteres Jazzrock-Schmankerl für Warmduscher, inklusive irgendwelcher Mini-Moog Spielereien.
Abschließend werden wir von einer Kreuzung aus Traffic, Mike & Mechanics, mittlerer Winwood und Clapton, wie ich ihn persönlich gerne heute hören würde, verabschiedet.

Insgesamt bekommen wir hier, meiner Meinung nach, definitiv gut abgehangenen Classic Rock mit Blueskante und Jazz-Spritzerchen, der natürlich nix mehr aus den Angeln hebt, aber einfach verdammt viel Spaß macht.
Hier sind absolute Könner am Werk, die sich und der Welt nichts mehr beweisen müssen.
Und ja, ein großer Songwriter war der Professor nie und wird er auch nicht mehr werden. Aber trotzdem ist es schön, hier insgesamt 9 Originale hören zu können, teilweise übrigens von Pete Brown getextet, der bekanntlich schon für Cream aktiv war.
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am 3. November 2013
Clem Clempson "In The Public Interest" (2013) 11 Tracks, ca. 57min

Seit Mitte der '70er Jahre war immer mal wieder die Rede von einem Soloalbum dieses großartigen Gitarristen, nur es passierte nie. Doch jetzt im Jahre 2013 legt David "Clem" Clempson doch tatsächlich im zarten Alter von 64 Jahren eine CD unter eigenem Namen vor und um es vorwegzunehmen, es ist wirklich gut geworden.

Zur Band, die das Album eingespielt haben, gehören Reggie Worthy am Bass und Eddie Filipp, der die Aufnahmen gemixt hat und an den Drums, plus Percussion zu hören ist. Adrian Askew spielt verschiedene Keyboards und hat mit Clem die CD auch produziert.
Das Ganze ist also ein echtes Bandalbum geworden, an der alle Mitspieler partizipierten. Doch natürlich glänzt Clem Clempson an der Gitarre, nicht nur wenn er das "Wah Wah Pedal" bedient, oder ein Slide herausholt.

Dazu kommen noch Gäste, alles musikalische Weggefährten mit illustren Namen. Da wäre Ronnie Leahy, ehemals bei "Stone the Crows", der hier auf den beiden von ihm, Pete Brown und Clem geschriebenen Tracks 1 "Think About Me" Piano und Organ spielt und auf Track 3 "Route 69" Piano und den Bass. Den Leadgesang übernimmt Maggie Bell bei "Route 69", ebenfalls ein "Stone the Crows" Alumni. Chris Farlowe, der alte "R&B Recke" und Partner von Clem bei verschiedenen Projekten, singt hier den Klassiker "Who". Ein Song aus dem Katalog von Willie Dixon, der nicht ganz so oft gecovert wird, als andere von ihm geschriebene Stücke. Vergessen werden darf auch nicht Pete Brown, die Songwriter Legende aus England. Er half schon "Cream" auf die Sprünge, hat aber auch zusammen mit der "Hamburg Blues Band" Stücke geschrieben, bei der Clem zuletzt beschäftigt war, bevor er die "Clem Clempson Band" gründete (Übrigens, die "CCB" ist mit diesem Album 2013/2014 auf Tour in Deutschland!).

Das zweite gecoverte Stück ist der gesangliche Höhepunkt dieser Aufnahmen, "I Don't Need No Doctor" (Ashford,Simpson,Armstead). Clem hat das schon mit Humble Pie interpretiert und teilt sich hier den Gesang mit Maggie Bell und Chris Farlowe. Das ist wirklich grandios und es macht Spaß, dieses tausendmal gehörte Stück von diesen Koryphäen zu hören. Verdammt viel Spaß!
Und diese Gitarre. Großartig! Die kommt auch bei dem Instrumental "Can't We Try Again" auf über 7 Minuten zur Geltung.

Clempson hat versucht, viele Stationen seines bisherigen musikalischen Lebens zu repräsentieren, das heißt es gibt reine Bluesstücke , Blues Rock wie er von der Hamburg Blues Band stammen könnte und Songs, die auch jede Colosseum CD zieren würde (Leopold's Great Escape z.B., geschrieben von Clem mit Adrian Askew).
Die Schwierigkeit liegt immer darin, aus diesen verschiedenen Songs die richtige Reihenfolge zu finden, damit die Aufnahmen von Track 1 bis zum letzten Lied stimmig klingen. Das ist hier vollauf gelungen.

Einzig das Cover fällt mir negativ auf, aber das ist natürlich Geschmacksache und hat mit der Musik direkt nichts zu tun:
Clem bis zur Hüfte in einem Swimming-Pool, vor sich auf einer Luftmatratze eine barbusige Lady und beide werden zum Fokus eines Fotografen. "In The Public Interest" ist das sicher nicht, aber ich gönne Clem jedes "Chick", das sich auf seiner (Luft-)Matratze rekelt! "When I'm 64".
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am 19. Januar 2014
Ein bisschen Colosseum, ein bisschen Cream und alles zusammen mit der angenehmen Stimme von Clem Clempson gemischt ergibt ein rundum gelungenes Album. Die Band ist vorzüglich und als Gäste kommen noch Maggie Bell und Chris Farlowe hinzu. Dass Clem Clempson ein fantastischer Gitarrist ist, braucht schon fast nicht mehr erwähnt zu werden. Bei der Instrumentierung wäre der ein oder andere Farbtupfer wie z. B. ein Saxofon noch ganz nett gewesen, aber auch sonst ist es eine Platte geworden, die man immer wieder gern hört.
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am 24. November 2013
Clem Clempson schwingt seine Axt seit Jahrzehnten in bekannten Bands. Die letzten Jahren verbrachte er mit Colosseum und der Hamburg Blues Band. Bei denen lernte er Chris Farlowe und Maggie Bell, die nun beide auf seinem Solo-Album mitwirken. Dieses Werk kommt sehr abwechselungsreich daher. Es zeigt den Könner an den sechs Saiten eindrucksvoll als exzellenten Musiker. Eigentlich bin ich vorsichtig bei sogenannten "Solo-Alben", die oft belanglos sind. Clempson aber lehrt mich eines Besseren. Danke Clem.
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am 23. Januar 2014
Ich schätze Clem Clempson als Gitarrist sehr. Bei dieser CD ist sein grandioses Gitarrenspiel etwas zu viel im Hintergrund bzw. bei mehrenen Stücken gar nicht zu hören. Schade eigentlich wegen der virtuosietät seines gitarrenspiels. ansonsten kann man sich diese CD anhören.
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am 7. März 2014
Zu Beginn etwas schwächlicher Gesang, insgesamt aber ein vielseitiges (u.a. zwei Instrumentals), schönes Blues/Bluesrock-Album mit dem ausdrucksstarken Gitarrenspiel von Clem Clempson. Kaufempfehlung für Freunde dieses Genres!
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am 16. Oktober 2013
Um es vorwegzunehmen: Clempson ist ein genialer Gitarrist, doch die CD zerfällt leider in zwei Teile (wenig) gute Stücke und (viel) sehr mässige Kost. Wer Clempson etwa mit Colosseum sehen konnte war zurecht sehr angetan von den Soli, die sich etwa vor jenen von Clapton nicht verstecken mussten. Was Clapton von Clempson natürlich neben dem Gesang (der bei Clapton hohes Lob verdient!) unterscheidet ist die Komposition, auch hier hat Clapton die Nase vorn. Auf der CD sind tatsächlich einige gute Stücke vorhanden -so das letzte aber ich finde auch das sehr ruhige Stück 4- vieles ist aber so wenig einheitlich und durch ständig neue Sänger und Sängerinnen zerfallen, dass ein roter Faden der einen durch die CD zieht nicht vorhanden ist. Wunschprojekt wäre hier eine Winwood/Clempson CD (in diese Richtung zeigt das letzte Stück), hiervon ist die vorliegende CD jedoch -leider- meilenweit entfernt!
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