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am 13. Mai 2016
Bei den Beatles geht es in erster Linie um Musik, keine Frage. Aber von einer Biographie der Gruppe erwarte ich, auch etwas zu erfahren über die Beziehungen der vier untereinander und zu den Personen ihrer Umgebung, die Auswirkung ihrer Produktion auf die Gesellschaft (wenn eine Band einen solchen Einfluss für sich in Anspruch nehmen kann, dann die Beatles), ihr Privatleben, kurz: das Leben der Beatles jenseits der Musik. Nur ein Beispiel: Über den segensreichen oder unheilvollen Einfluss von Yoko Ono auf die Gruppe erfahren wir kaum etwas. All dies wird zwar im Buch angeschnitten, aber nicht weiter ausgeführt.
Stattdessen hangelt sich Musikkritiker Kemper von Album zu Album und stellt diese nicht nur vor, sondern gibt sein persönliches Urteil ab. Mich interessiert eigentlich nicht besonders, wie Herr Kemper diesen oder jenen Titel findet. Hinzu kommt ein allgemeines Problem, wenn man über Musik schreibt: Wie kann man ein akustisches Vergnügen (oder eine Tortur) angemessen in Worte fassen, so dass auch derjenige eine Vorstellung davon bekommt, der das Lied NICHT hört? Für mich ein Ding der Unmöglichkeit. "Fool on the hill" ist eine Nummer, bei der "Raum und Zeit zusammenfließen" (!!). Wie bitte?? Jemand, der das Lied kennt, braucht solche aufgeblasenen Beschreibungen nicht, und wer es nicht kennt wird mit dieser Formulierung auch nicht schlauer. Kempers Buch ist eine 200-seitige Aneinanderreihung von Musikkritiken, die im Stil des berüchtigten Feuilletons der Frankfurter Rundschau in den 70er Jahren geschrieben sind.
Noch dazu in einem Stil, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Zunächst: alles in Denglish, das ist nicht - um im Bilde zu bleiben - COOL, sondern schlicht: schlechter Stil. Dazu wimmelt es von - natürlich englischen - Fachausdrücken, die kein Otto-Normal-Beatles-Fan versteht. Ich wette, dass auch ein Lehrer, der Englisch im Leistungskurs der Oberstufe unterrichtet, nicht weiß, was ein "overdubbing" ist. Wenn man diese Ausdrücke schon verwenden muss, warum erklärt man sie nicht?
Also alles in allem ein Buch, mit dem der Autor eher sich selbst zu schmeicheln versucht als dem Leser.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. November 2015
Diese relativ kurz gehaltene Geschichte der Beatles stützt sich auf so ziemlich alle geläufigen Quellen (Bücher und Interviews) über die Beatles. Peter Kemper gibt einen soliden, gut geschriebenen Einblick in die Entwicklung der Fab Four von ihren Anfängen in Liverpool und Hamburg bis zu ihrer Auflösung und auch im langen Abschlusskapitel darüber hinaus. Ergänzt wird die Darstellung durch ein paar wenige Bilder, kurze Kindheitsbiographien der Musiker, ein Personenregister und eine Diskographie der Beatles und der Solo-Alben bis 2012. Hier werden allerdings nur Albumtitel und Erscheinungsjahr für den deutschen Markt aufgeführt.

Es macht Spaß das Büchlein zu lesen. Beatlesfans, die einen handlichen Überblick über die künstlerische und persönliche Entwicklung ihrer Lieblinge schätzen, werden hier adäquat bedient. Ich selbst habe es in der günstigen eBook-Ausgabe. Dort lässt sich leider das Personenregister nicht nutzen. Es werden einfach nur die Namen alphabetisch aufgelistet. Ein weiterer Grund für den Punktabzug sehe ich in der zu wenig detaillierten Diskographie. Da wäre mehr drin gewesen, z.B. auch die Songtitel. Für unterwegs ist dieses Reclam-Sachbuch trotz allem prima geeignet!
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am 3. November 2015
Dieses Buch ist kostengünstig und schnell und leicht zu lesen, und es gibt demjenigen, der bisher nichts oder sehr wenig über die Beatles weiß, einen gewissen Überblick über ihre Schaffenszeit. Leider aber scheint das Buch ebenso schnell geschrieben und lektoriert worden zu sein wie es sich liest.

Der Tonfall der Lektüre kommt auskennerisch daher, und man erwartet - da von einem professionellen Musikkritiker mit akademischen Würden verfasst und in der renommierten 'Reclams Universal-Bibliothek' erschienen - fundiertes Wissen und Einschätzungen lesen zu dürfen.

Leider mußte ich mich an mehreren Stellen über hanebücheneTextstellen und falsche Übersetzungen ärgern, die meines Erachtens einem wirklich sachverständigen Autor nicht hätten unterlaufen dürfen, und die einem Lektor, der sich mit Rockmusik auskennt, hätten auffallen müssen.

Zum Beispiel findet sich auf Seite 80, als angebliches Zitat von John Lennon, (dessen Quelle hier nicht mal genannt wird), der absurd falsch übersetzte Wortlaut, er hätte sich bei dem Lied 'Tomorrow Never Knows' einen 'Gesang wie von tausend Affen' vorgestellt. Richtig müsste es heißen, dass er sich einen 'Gesang wie von tausend Mönchen' vorgestellt hat. Denn auf deutsch bedeutet das englische Wort 'monks', das Lennon tatsächlich benutzt hat, natürlich nicht 'Affen' (das wäre die zutreffende Übersetzung gewesen, wenn Lennon 'monkeys' gesagt hätte).
Das ist ein solch unfassbarer Fehler, der bereits in der ersten Auflage (dort auf Seite 65) auftrat und von Autor und Verlag sogar in die zweite Auflage herübergerettet wurde. Das zeigt, wie oberflächlich von Autor und Lektorat vorgegangen wurde. Interessant übrigens, dass genau diese Bemerkung auch in der von Kemper verfassten Biographie über John Lennon (erschienen bei Suhrkamp) auftaucht. Aber seine eigenen Texte darf man natürlich mehrmals verwenden.

Dazu kommen teilweise falsch geschriebene Songtitel. So wird auf Seite 129 der ersten Auflage das Lied 'Handle Me with Care' von den Traveling Wilburys erwähnt, das jedoch richtig 'Handle with Care' heißt.
Ebenfalls in diesem Kapitel über George Harrison (auf Seite 131 der ersten Auflage) wird geschrieben, dass Harrison seinen Song 'Brainwashed' dem Pink-Floyd Hit 'We don't Need No Education' nachempfunden hätte. Mal davon abgesehen, dass ich das musikalisch nicht nachvollziehen kann, heißt der von Kemper gemeinte Pink-Floyd Song völlig anders, nämlich 'Another Brick in the Wall part 2', wie wahrscheinlich sonst fast jeder Fan der Rockmusik weiß. Ob sich diese Stellen in der zweiten Auflage finden, weiß ich nicht, weil ich keine Lust hatte, diese auch noch zu erwerben, vermute es aber, da ja auch der Fehler mit den 'Affen' nicht korrigiert wurde. Die Gemeinsamkeit zwischen 'Brainwashed' und 'Another Brick in the Wall part 2' erschöpft sich im Übrigen darin, dass sich in beiden Lieder negativ über die als uninspirierend empfundenen Schulerfahrungen der Songwriter (hier: Roger Waters und George Harrison) geäußert wird. Songs über Schulfrust gibt es viele, was nicht verwunderlich ist (z.B. 'The Logical Song' von Supertramp), von Nachempfindung also keine Spur.

Dies sind keine Satz-, sondern inhaltliche und redaktionelle Fehler. Regelrechte Tippfehler sind mir nicht aufgefallen. Augenscheinlich wurde hier Korrektur gelesen, aber nicht mit angemessenem Fachwissen lektoriert.

Auf Seite 39 (1. Auflage) schreibt Kemper über das Lied, 'Love Me Do', der ersten Single der Beatles. Er schreibt: 'Der Song (') schaffte es immerhin auf Platz 17 der englischen Hitparade - nicht zuletzt, weil das Wort 'Love' darin einundzwanzig Mal genannt wird. Die zentrale Botschaft lautet schlicht: I love you forever, so please love me''. Ich finde es einen seltsamen Schluß, den (mit Platz 17 mäßigen, wenn auch für ein Debüt beachtlichen) Erfolg dieser Single auf die Häufigkeit des Wortes 'Love' zurückzuführen. Bisher habe ich derartige Wortzählungen nie vorgenommen, im Bereich der Rockmusik nie davon gehört und halte sie auch für sinnlos. Aber weil Kemper nun mit dem Zählen angefangen hat, habe ich mir den Liedtext auch mal vorgenommen und mitgezählt: Ich komme auf 25 Wiederholungen dieses Wortes. Aber wozu das Ganze? Wenn dann nicht mal die Zahl stimmt? Außerdem: warum wird diesem Lied soviel Raum gegeben? Es gibt meiner Ansicht nach nur wenige schwache Beatles-Songs. Dieses einfache Liedchen aus der Anfangszeit gehört für mich zu diesen und muß nicht besonders hervorgehoben werden. Es war nach kurzer Zeit (bereits Oktober 1963) nicht mal mehr im Live-Repertoire der Band.

Leider sind die genannten Stellen symptomatisch für die Qualität des Buches, das sich nur den Anschein von Kenntisreichtum und Begeisterung für die Beatles gibt. Die auf dem Klappentext beworbene Diskographie im Anhang ist notdürftig, listet lediglich Alben chronologisch auf, (trennt dabei nicht zwischen Originalalben und Compilationen), darüber hinaus aber keine Singles oder EPs, obwohl gerade Singles für die Veröffentlichungspolitik der damaligen Zeit von großer Bedeutung warten. Fast in jedem anderen Beatles-Buch lassen sich bessere Diskografien finden. Im Internet sowieso.

Wäre es bei einem x-beliebigen Verlag erschienen, und würde der Autor nicht als 'ausgewiesener Beatles-Kenner' beschrieben, könnte man dieses Buch einfach unter Unterhaltungsgesichtspunkten lesen und dann weglegen. Aber so entsteht für mich ein so großes Mißverhältnis zwischen Anspruch und Umsetzung, dass ich mich als langjähriger Beatlesverehrer einfach zu Wort melden muß.

Die Beatles und ihre Musik waren ein musikalisches und gesellschaftliches Phänomen, dass sich mit dieser Durchlagskraft sicher so nie wieder wiederholen wird, jedenfalls nicht mit dieser enormen musikalischen Bandbreite und gleichzeitigen gesellschaftlichen Außenwirkung. Ob man ihre Musik mag oder nicht, ihr Werkkatalog ist doch bis heute so etwas wie der heilige Gral der Pop- und Rockmusik und für viele Künstler immer noch ein Quell der Inspiration. Da würde es Reclam gut stehen, statt dieses zweitklassigen Werks einen richtig guten Band zum Thema im Verlagsprogramm zu haben.

Dass der Verlag auch im Bereich der populären Musik anders kann, zeigt er z.B. mit dem erstklassigen und inspirierenden Band von Heinrich Detering über Bob Dylan.
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Die Literatur über die vier Liverpooler und ihre bahnbrechende Musik ist sicher schier end-los und doch gibt es kaum eine andere kompaktere und zugleich aufschlussreiche Darstellung als das vorliegende Reclam-Sachbuch, das jetzt in einer zweiten Auflage vorliegt.

Der ausgewiesene Beatles-Kenner Peter Kemper (Jg. 1950, u.a. John-Lennon-Biografie) lässt darin auf 200 Seiten nicht nur die acht unvergesslichen Jahre der Beatles-Ära sondern auch die anschließenden Solo-Karrieren der vier Bandmitglieder noch einmal Revue passieren. Die zehn Kapitel haben dabei sehr außergewöhnliche Überschriften. In der Einleitung „Der König ist tot, lang lebe der König“ schildert der Autor die Zusammentreffen der Fab Four mit dem Rock’n’Roll-King Elvis Presley und Bob Dylan, dem visionären Poet der 1960er Jahre.

Die schon viel beschriebenen Anfangsmonate in Hamburg und im „Star Club“ werden in „Auf der Reeperbahn nachts um halb vier“ und der musikalische Durchbruch im Jahre 1963 in „Herzklopfen von Verliebten über Verstärker“ skizziert. Die einzelnen Beatles-Alben und die wichtigsten Tourneen werden ebenfalls gewürdigt und natürlich auch das letzte Jahr der Beatles unter dem Titel „Am Ende der langen, gewundenen Straße“.

Breiten Raum, über ein Viertel des Buchumfanges, nehmen die einzelnen Karrieren nach der Trennung ein. Immerhin veröffentlichten die vier Ex-Beatles mehr als hundert Soloalben, „ohne dass eines davon auch nur entfernt die Klasse der Beatles-Arbeiten erreicht hätte“. In diesem Schlusskapitel geht Kemper auch kurz auf die vielfältigen Bemühungen einer Beatles-Reunion ein, die selbst nach John Lennons Tod von den Fans immer wieder herbeigesehnt wurde.

Trotz der Kompaktheit und der Kürze bietet der Reclam-Band viele wissenswerte Hintergrundinformationen und ist daher nicht nur für Beatles-Neueinsteiger geeignet. Einige Schwarz-Weiß-Fotos, eine Diskographie und ca. siebzig Literaturhinweise komplettieren dieses Beatles-Handbuch.
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am 8. Februar 2015
Das Buch gibt eine gute und für den kleinen Umfang doch sehr dichte Übersicht über die Beatles. Als erster Einstieg auf jeden Fall zu empfehlen. Wer sich weiter einlesen möchte, sollte dann doch zu umfangreicheren Werken greifen. Hier werden aber schon die wichtigsten Anekdoten und Informationen zur Gruppe, ihren Songs und ihrem Umfeld gegeben.
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