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4.0 von 5 Sternen Sängerfest mit teils fragwürdigem Inszenierungskonzept
Rechtzeitig zum Wagnerjahr 2013 ein neuer Ring auch an der Mailänder Scala: Bereits 2010 dirigierte Daniel Barenboim diese Coproduktion mit seinem Haus Unter den Linden in Berlin. Die ewige Diskussion über angeblich fehlende Wagnersänger in der heutigen Zeit kann man danach getrost zu den Akten legen: hier wurde ein Sängerfest realisiert - mit einer...
Vor 15 Monaten von Karl Huber veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die globalistische Welt im "wagnerschen" Werte-Fokus
Die Rezension erfolgt von der bereits vor ca. 14 Tagen erschienenen DVD.

Versprechen,Flüche, Ängste als geschichtliches Menschheitserbe, so die Perspektive dieses Rheingolds und des gesamten Mailänder Rings in dem Konzept von Guy Cassiers.
Er stellt ab auf die Wahnkonstante eines absoluten Wertes in der ideengeschichtlichen Betrachtung,...
Vor 16 Monaten von Hans-Georg Seidel veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sängerfest mit teils fragwürdigem Inszenierungskonzept, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WAGNER: Das Rheingold (Teatro alla Scala, 2010) [Blu-ray] (Blu-ray)
Rechtzeitig zum Wagnerjahr 2013 ein neuer Ring auch an der Mailänder Scala: Bereits 2010 dirigierte Daniel Barenboim diese Coproduktion mit seinem Haus Unter den Linden in Berlin. Die ewige Diskussion über angeblich fehlende Wagnersänger in der heutigen Zeit kann man danach getrost zu den Akten legen: hier wurde ein Sängerfest realisiert - mit einer Ausnahme. Jan Buchwalds Donner ist darstellerisch wie stimmlich eine Fehlbesetzung, der Mann mit der Starkstromfrisur mag auf einer Provinzbühne hingehen, aber - wegen der Leibesfülle - zum Standsingen verdammt, dazu noch ohne den Hammer, der ihm vielleicht ein bißchen Respekt vor den Riesen verschafft hätte, das ist unter Totalausfall zu buchen. Ganz anders der stimmschöne Froh von Marco Jentsch, der die Herrenriege von René Pape als Wotan, Stephan Rügamer als Loge und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke als Mime vervollständigt. Herausragend Johannes Martin Kränzle als Alberich, der sich zum eigentlichen Hauptdarsteller dieses Rheingolds emporschwingt, was natürlich auch dem Regiekonzept geschuldet ist. Die Götter wirken allesamt wie paralysiert, Pape singt ungeheuer schön, aber dem mächtigsten Herrn bleibt er darstellerisch einiges schuldig, während Doris Soffel eine ideale keifende Frischa darstellt, ebenso Anna Samuil eine liebenswerte Freia. Beide Damen stecken übrigens in superchicken Abendkleidern, da können die heruntergekommenen Herren in ihren verwaschenen Anzügen nicht dagegen an. Völlig overdressed (im dunklen Anzug mit Krawatte und Button-Down-Kragen) die beiden Riesen, von denen nur der in vielen Rollen bewährte Kwangschul Youn stimmlich überzeugen kann. Timo Riihohen als Fafner ist zwar körperlich überlegen, hat aber einige Probleme mit dem deutschen Idiom, leider leisten sich auch die deutschen Sänger einige sprachliche Flüchtigkeitsfehler. Herausragend Anna Larsson als Erda, die in der spanischen Fura-dels-Baus-Produktion des Rings in Valencia unter Zubin Metha leider stimmlich als Erda nicht überzeugen konnte. Die Rheintöchter schäkern meist im nächtigen Dunkel mit dem künftigen Räuber ihrer Habe, das Brisante der Situation, aus der sich schließlich das ganze Schlamassel entwickelt, wird von Guy Cassiers und seinem Team ziemlich vernachlässigt.
Daniel Barenboim geht zunächst zurückhaltend an die Partitur heran, viele Einzelheiten kommen jedoch sehr klangschön zur Geltung, dazu einige Ausbrüche im Orchester, die schwer Eindruck machen. Das Bühnenbild ist eher eine Enttäuschung, viele Videoprojektionen auf die Rückwand erscheinen ziemlich sinnfrei - zumindest auf Blu-Ray, die Bühne selbst wird von vielen kleinen Wasserbecken dominiert, über oder in denen die Protagonisten herumstolzieren, zuletzt der stets stimmschöne Loge, der als einziger beim Einzug der Götter nach Wallhall auf der Bühne zu sehen ist. Das teure Schloss wird als Relief dargestellt, genauso anfechtbar wie der Ring, den sich Alberich als Handschuh "schmiedet", während der Tarnhelm von Tänzern der Ballet Company Antwerpen dargestellt wird. Deren Rumgehüpfe auf der Bühne während fast der ganzen 160 Minuten nervt zunächst, bei mehrmaligem Betrachten kann man der Umsetzung der vermeintlichen Gefühle der Protagonisten in Tanz doch noch etwas abgewinnen, zumal die leichtbekleideten Damen und Herren optisch einiges hermachen. Da sollen wohl auch weniger musikbegeisterte Opernbesucher auf ihre Kosten kommen. Die Riesen werden als riesige Schatten projeziert, doch wirkt die ganze Situation nie annähernd so brandgefährlich wie beim neuen Ring aus der New Yorker Met. Dennoch freut man sich auf die weiteren Abende, sofern das Sängerfest auf ähnlich hohem Niveau weitergeht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die globalistische Welt im "wagnerschen" Werte-Fokus, 23. August 2013
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Rezension erfolgt von der bereits vor ca. 14 Tagen erschienenen DVD.

Versprechen,Flüche, Ängste als geschichtliches Menschheitserbe, so die Perspektive dieses Rheingolds und des gesamten Mailänder Rings in dem Konzept von Guy Cassiers.
Er stellt ab auf die Wahnkonstante eines absoluten Wertes in der ideengeschichtlichen Betrachtung, schlägt eine Brücke zwischen 1850, der Zeit des Massenansturms auf Gold, und 2013. In den Videoprojektionen sieht er das Mittel der Jetztzeit. Projektion will er aber auch als interaktiven Austauschprozess zwischen Publikum und Werk verstanden wissen.
Einerseits projiziert er das Werk zum Publikum, andererseits erlebt dieses sich als Verwalter eines unendlichen Gedächtnisses, das Antworten zu dem Werk in der Geschichte enthält. Mit unendlichem Gedächtnis könnte man auch das Abstellen auf die sich stets wiederholende Gedächtniskonstante in Thomas Mann`s -Joseph und seine Brüder- verstehen.

Die optischen Mittel sind Videoprojektionen als Bühnenhintergrund, davor die Spielplattform, die Handlungsebene. Zudem, sehr ungewöhnlich, ausdruckstänzerische Szenenbegleitungen, an denen sich sicher die Geister scheiden werden.
Mir erschien das eher nicht nachvollziehbar.
Ein solches Konzept ist nicht so neu, wie es kommuniziert wird. Der Anspruch eines neuen Paradigma ist reichlich überzogen. Aber jedes Produkt, auch ein künstlerisches, will eben auch verkauft werden.

Dieses ist aber nicht der künstlerisch limitierende Faktor, ist doch der Anspruch, ständig immer angeblich Neues schaffen zu wollen, schon zum Zugzwang geworden.
Vielmehr ist dies auch die mangelhafte Personenführung, vieles ist zu statisch.

Sängerisch sieht es wie folgt aus:

Alberich - Johannes Martin Kränzle, teils sehr überzeugend, sängerisch differenziert. Aber auch limitiert durch das Inszenierungskonzept.
Loge - Stephan Rügamer, tendenziell lyrisch, belcantistisch in Ansätzen,
Die Riesen von Kwangschui Youn und Timo Rihonen sind reichlich "blass" gesungen.
Doris Soffel als Fricka durchaus überzeugend,
Anna Samuil als Freia, überzeugend. Wurde in der Presse teils kritisiert, auf dem Tonträger für mich nicht nachvollziehbar.
Anna Larsson als Erda, hat Klasse.
Hervorragend auch die Rheintöchter.

Marco Jentsch als Froh, überzeugend.
Jan Buchwald als Donner und Wolfgang Ablinger Sperrhacke als Mime, solide.

Rene Pape als Wotan, für mich belcantistisch balsamisch, aber ohne die nötige dramatische Eruptivkraft.
Für mich eher enttäuschend, vor allem auch das statische Spiel.

Daniel Barenboim dirigiert fein strukturiert, subtil.

Ein Auftakt des Mailänder Rings, der doch arg schwächelt. Man muss abwarten, wie sich das Gesamtkonzept darstellen wird.
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1.0 von 5 Sternen langeweiliges wallawalla, 24. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: WAGNER: Das Rheingold (Teatro alla Scala, 2010) [Blu-ray] (Blu-ray)
mit viel vorfreude deas rheingold eingelegt, top bild- und tonqualität, herrn barenboim schön ins licht gestellt, vorhang auf. dann gehts los, was wollen die rheintöchter mir mit ihren verrenkungen im minirhein sagen? alberich kommt auch mal rum um den ring zu basteln, alles schön seicht und musikalisch "unaufgeregt". die götter müssen auch planschen, wer hat die duschschüssel da hingebaut, wotan und seine tante singen wie wachsfiguren stehend so langsam das die zuschauer im wörterbuch synchronisieren könnten. wotan hat eher einen blick für das balettmädel, dem einzigen optischen lichtblick in dem drama. ich weiss nich, was das balettgepaddel im dem kinderpool soll. mensch, loge, es geht nicht um rhauhb sondern um RRAUB. o, nee. wie ne hollywood nich B, sondern eher C produktion, fast komisch. ich schalts ab, ab ins ebay, sry.
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5.0 von 5 Sternen Den besten Produktion seit Wieland Wagners 2ten Ring (1965), 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von den vielen Inszenierungen die ich von Das Rheingold gesehen habe sind mir besonders die von Wieland Wagner/Karl Böhm (1965 und 1967), James Levine/Otto Schenk (New York, 2004) und Pierre Audi/Hartmut Haenchen (1998/2005/2013, Amsterdam) beigeblieben. Diese coproduktion von Berliner Staatsoper, Teatro alla Scala/Milano und Toneelhuis/Antwerpen habe ich zweimal live gesehen (oktober 2010 in Berlin und den 24.juni 2013 in Mailand. Und jetzt also wieder die Vorstellung von Mai 2010 auf dvd.
Grandios, wie sich hier die Möglichkeiten des Gesamtkunstwerks zeigen. Beweglichkeit, darum geht es. Choreographie (Sidi Larbi Cherkaoui), Regie (Guy Cassiers) und Musik (Barenboim c.s.) sorgen hier für eine Einheit die ich noch nicht eher erlebt habe! Die Kostüme von Hautcouturier Tim van Steenbergen sind herrlich! Auch in Die Walküre, Siegfied und Götterdämmerung (Ich sah diesen ganzen Ring - von der erste Reihe - in Mailand vom 24.Juni - 29.Juni 2013)
Die Sänger sind gut bis sehr gut. Vitali Kowaljov (Wotan in Walküre) gefällt mir besser als Rene Pape, der leider bei der Walküre in Juni nicht gur bei Stimme war, aber Pape ist gar nicht schlecht! Er ist wohl ein Bisschen steif im Spiel, aber das ist ja bekannt. Ich liebe auch mehr die Stimme von Ekaterina Gubanova als die von Doris Soffel für die Interpretation von Fricka (Rheingold/Walküre). Die andere Stimmen sind perfekt: Rheintöchter, Riesen, Götter, Alberich und Mime. Die audio und video Qualität ist optimal.
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WAGNER: Das Rheingold (Teatro alla Scala, 2010) [Blu-ray]
WAGNER: Das Rheingold (Teatro alla Scala, 2010) [Blu-ray] von Emanuele Garofalo (Blu-ray - 2013)
EUR 27,99
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