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Kundenrezensionen

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am 11. Oktober 2012
…von Thin Lizzy, auch wenn ich da wohl ziemlich allein da stehe, aber ist halt so. Ich habe diese Scheibe Anfang der 80iger rauf und runter gehört und lege sie auch heute noch gerne auf.
Schon der Anfang geht mit „Angel of death“ ziemlich zur Sache gefolgt vom besten Lied der CD „Renegade“ was für ein geiler Song. Es folgen dann noch typische Thin Lizzy Songs wie „Leave this town“, aber es wird auch etwas experimentiert und mit „Fats“ und „Mexican blood“ befindet sich auch Material das man bis dahin so noch nicht von Thin Lizzy gehört hatte. Klanglich finde ich die Erstveröffentlichung der CD sehr gut, da wurde wie leider schon oft passiert, noch nichts kaputt remastert. Schöne Dynamik, knackige Bässe, ich find's gut...:-)
Also Renegade ist mit Sicherheit nicht die erfolgreichste Platte und wohl auch nicht ihre Beste, aber mir ist es einfach die liebste Scheibe.
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Die frühen Achtziger waren die Zeit der NWOBHM: Plötzlich waren Thin Lizzy als alte Siebziger- Hardrocker vom neuen Sound überholt worden und versuchten sich anzupassen. Der Sound wurde vorsichtig modernisiert, Keyboarder Darren Wharton bekam größere Freiheiten und durfte sogar mitschreiben. Der sechsminütige Opener "Angel of Death" geriet dann auch gleich zum neuen Klassiker. Danach kommt jedoch der ebenfalls sechsminütige Titelsong, welcher zwar ein gewisses episches Potenzial besitzt, aber seltsam halbfertig wirkt und dem ein dynamischeres Arrangement gutgetan hätte. Hierauf folgen vier typischere Lizzy- Songs zwischen Mid- und Uptempo, die den alten Fans gefallen dürften - "Hollywood" wurde davon als Single ausgekoppelt. Gegen Ende des regulären Albums wird es dann nochmal experimentell: Das soulig groovende "Fats" und das herzzerreißend kitschige "Mexican Blood" dürften die Hörer entweder begeistern oder irritieren - je nachdem. Der Closer "It's getting Dangerous" ist dann wieder so ein ordentlicher, leicht hymnischer Lizzy- Song als versöhnlicher Abschluss. Bandboss Phil Lynott äußerte später seinen Eindruck, Thin Lizzy hätten mit Snowy White an der zweiten Gitarre nicht ihr volles Potenzial verwirklicht. Nach dem Hören von "Renegade" möchte man zustimmen. Dennoch hat man ein gutes, ordentliches Album vor sich. Vier Sterne.

Die "Expanded Edition" von "Renegade" enthält zusätzlich den ironischen Rock'n'Roll- Song "Trouble Boys" und die tieftraurige Bluesballade "Memory Pain"; auf diese beiden Stücke sollte der Fan keinesfalls verzichten. Außerdem sind noch längere bzw. kürzere Versionen von "Hollywood" und "Renegade" mit dabei, diese bieten jedoch gegenüber den Albumversionen keinen wirklichen Mehrwert. Vier Sterne, wie gesagt.
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am 17. Januar 2015
Es gibt Leute, die zählen dieses Werk von Thin Lizzy zu den schwachen Outputs dieser Band und wiederum andere, die es als eines der besseren, vielleicht sogar das "Beste" Werk der irischen Rocker betrachten. Ich zähle mich eher zu den Letztgenannten, wobei ich persönlich "Jailbreak", "Black Rose" und das härteste Lizzy-Album "Thunder And Lightning" noch einen Tick besser finde. Musikalisch betrachtet ist dies hier aber wohl das stilistisch vielfältigste. Der erste Track, "Angel Of Death" (geschrieben von Lynott & Wharton), beschreibt unter anderem die Schrecken des 2. Weltkrieges mit all ihren schlimmen Erscheinungen, wie Konzentrationslagern (Zitat aus dem Song: "...a Holocaust...") und ist sicherlich einer der düstersten und härtesten Songs von Lizzy. Es folgt der Titeltrack, der für mich einer der schönsten Songs von den Iren ist und fast so etwas wie einen Romantiktouch hat. Daneben sind noch das mit Hitpotential ausgestattete "Hollywood (Down On Your Luck)", das jazzige "Fats" (eine Hommage an Fats Waller) und das mexikanisch angehauchte "Mexican Blood" erwähnenswerte Nummern, die die eingangs erwähnte Stilvielfalt untermauern. Der Rest sind handwerklich solide gemachte Rocker. Das Coverartwork mit der roten Fahne ist eher ein wenig schlicht. Phil Lynott (Gesang und Baß, +04. Januar 1986, R.I.P.) wurde hier begleitet von Brian Downey (Schlagzeug), Scott Gorham (Gitarren), dem schon mit Pink Floyd spielenden Snowy White (Gitarren) und Darren Wharton (Tasteninstrumente), der hier als offizielles 5. Bandmitglied vorgestellt wird. Eingespielt wurde das Album in London und auf den Bahamas und als Produzenten wirkten Thin Lizzy und Chris Tsangarides mit. Es wurde im November 1981 veröffentlicht. 4 aufrichtige Sterne von Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Ace Frehley "Kiss", The Dubliners "Drinkin' & Courtin' "
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am 11. November 2000
Thin Lizzy stand ja ehe und je her, für Qualität, aber mit diesem Album hatten sie sich schon fast selbst übertroffen, wäre da nicht eine Scheibe nammens "Jailbreak" gewesen auf der solche unsterbeliche Hymnen wie "Jailbreak", "The Boys are Back in Town", "Emerald" ect., wären. Aber auch "Renegade" braucht sich hinter diesem Klassiker der Rockgeschichte nicht zu verstecken. Denn hier sind nur tolle Lieder drauf. Und dann ist es schon fast egal welchen tollen Song ihr von dieser CD hört, ob das von einer düsteren Atmosphäre durchdrungene "Angel of Death", das flotte "Renegade" (tolle Riffs), der heimlich Hit des Albums "Leave this Town" (echt packend und groovy), die Melodie betonte Hymne "Hollywood" oder das schon fast unterschwellige "It's Getting Dangerous" mit ergreifenden Texten. Hier stimmt einfach alles. Wer erstklassigen Hardrock sucht muß hier einfach zugreifen.
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am 29. September 2005
'Renegade' ist mein Lieblings-Studioalbum von Thin Lizzy. Nachdem Snowy White in die Band gekommen war, veröffentlichte die Band mit 'Chinatown' ein geniales Album, das von 'Renegade' noch getoppt wurde. Es sind die tollen Songs, die diese CD zu einem echten Juwel machen. 'Angel of death', ein düsterer, aber recht harter Rocker, eröffnet die Scheibe schon einmal sehr fulminant, das folgende 'Renegade' ist ein ultraschöner, fast schon balladesker Titel, und die folgenden vier Titel 'The pressure will blow', 'Leave this town', 'Hollywood' und 'No one told him' sind typische melodische Lizzy-Songs aus der Lynott/Gorham Songwriter-Werkstatt. 'Fats' ist ein geil bluesig-groovender relaxter Song, der so richtig Spass macht. Die abschliessenden 'Mexican blood' und 'It's getting dangerous' sind wieder etwas weniger innovativ und hätten auch von 'Black rose' stammen können, eben leicht sentimentale, typische Lizzy-Rocker.
Insgesamt ist 'Renegade' ein Album ohne Schwachpunkte, was man nicht von allen Thin Lizzy-Studio-Veröffentlichtungen behaupten kann. Schade, dass sie nicht in dieser Besetzung weitergemacht haben, sondern den sympathischen Snowy White durch John Sykes ersetzten. Dieser brachte auf den folgenden Scheiben eine unnötige Härte mit ins Spiel, die der Band gar nicht gut zu Gesicht stand.
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am 25. März 2011
Ich denke mal jede Thin Lizzy Scheibe hat ihren Charme und Reiz und kommt in den Olymp der Rockgötter.Doch Renegade und natürlich auch "Chinatown" sind besonders Wertvolle Scheiben denn ohne den erstklassigen Gittarristen Snowy White, wäre dieses Album sicher nicht so Majestätisch geworden.In Verbindung mit dem unverwüstlichen Scott Gorham zaubern beide eine Gitarrenarbeit hin die seines gleichen sucht.Phil und Brian zeigen natürlich was es heisst Rhytmus gekonnt in Szene zu setzen. Auch der Gesang von Phil bereitet mal wieder Gänsehaut pur.
Auf diesem Werk gibt es kein einziges Stück das irgendwann langweilig wird, im Gegenteil diese Scheibe macht süchtig und verlangt gehört zu werden.
Wer Thin Lizzy wirklich noch nicht kennt ist mit dieser Scheibe als Einstieg bestens bedient....also kaufen und genießen..................:-)
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am 22. Juli 2012
Über das was die Herren Downey, Gorham, White und Wharton an musikalischer Geniatilität auf der Platte preisgeben haben sich meine Vorschreiben schon ausgelassen. Was mir aber immer wieder auffällt ist wie sehr Phil Lynott in den Stücken gesanglich aufgeht. Ja, er scheint die Stücke nicht zu singen sondern zu zelebrieren! Das macht die Platte für mich zu einem aussergewöhnlichen Werk. Thank you Phil...
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wenn man mich fragen würde was mein absolutes lieblingslied "of all time" ist dann würde ich nicht lange überlegen, es ist "renegade" von thin lizzy. egal wie es mir geht, egal was passiert, egal wie ich mich fühle - wenn ich dieses lied höre ist alles cool, innerhalb von sekunden. aber auch die anderen songs können sich hören lassen, vor allem "angel of death" ist ein absoluter oberkracher und z.b. "mexican blood" ist ein sehr starker, ehrlicher rocksong. aber gut sind alle songs auf dem album. fazit: absolut geniales zeitloses (mit leichtem 70er hauch) album und phil lynott ist mein persönlicher held, der typ singt mir aus der seele! er war immer einer dieser wenigen ehrlichen typen, die viel zu früh gehen weil sie die welt nüchtern einfach schwer ertragen ...
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am 15. Januar 2016
Sehr schöne Scheibe, der nicht zuletzt Saitenzauberer Snowy White mit seinen Sounds sehr gut getan hat. Warme Empfehlung eines alten Lizzy-Fans!
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am 31. März 2014
für jeden der Hard Rock hört ein muss das ist Thin Lizzy eben mega Sound und bitte Laut hören lass es krachen .... :-)
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