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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen14
3,8 von 5 Sternen
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am 18. November 2013
Vorab seien die gewarnt, die durch die amazon-Eingliederung in dancefloor-jazz oder andere Rezensionen ein zu zeitgeistiges Werk erwarten. NPM sagte im Interview mit all about jazz er habe hier "nur" improvisiert, denn das "nur" kann er sich sparen, es sind zum Teil sehr schöne Melodien und spannende Sounds entstanden. Aber weniger kompakt als bei seinen bekannten Arbeiten und die elektronische Arbeit ist eher spartanisch - basslastig verfremdet denn sphärisch. Es wurde im Sommer als Novemberalbum mal geoutet, naja es ist eben nicht heiter, lustig, es hat die Tiefe des Ozeans. Wer von lustigen Trompetern die Nase voll hat und die üblichen Mitklatschbackgrounds des smooth jazz nicht mehr hören kann oder nie hören wollte, erlebt hier eine sehr neue Auslotung des Jazz - und darum sollte es gehen. Dabei ist die Musik für den Hintergrund einer Whiskeystunde ebenso geeignet wie für den puren Genuss per Kopfhörer. Die Ausstattung (Pappcover) könnte edler sein, ein paar mehr Infos zu dem Projekt, Instrumenten würde man sich wünschen. Die CD eignet sich für die, die Dead can Dance als Pop hören wollten und konnten, die gerne mal Minimal auflegen, die industrial und deren Sounds spannend finden, die gerne Truffaz lauschen und die vom Jazz eben kein Revival, sondern Aufbruch erwarten.
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am 26. Oktober 2013
OK, ich oute mich, ich bin ein absoluter Fan von NPM.
Am Anfang etwas ungewohnt, die Idee ist vielleicht auch nicht ganz neu,
einen Sequenzer zu programmieren, Start zu drücken und dazu eine Trompete zu spielen.
Trotzdem finde ich das Zusammenspiel von Molvaer und Oswald absolut spannend,
das einzige Manko ist, das die CD etwas zu kurz geraten ist.
22 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2013
Für den bekennenden Fan des Jazz bis in die 60er Jahre, der einigen späteren Strömungen wie Free Jazz entsagt hat, ist diese Musik wirklich ganz was anderes. Die klangliche Verschmelzung der vorwiegend lyrischen Trompete mit den elektronisch erzeugten Klängen ist verblüffend perfekt gelungen ohne schmalzig zu werden oder einen der beiden Parts in den Vordergrund zu drängen. Und bei aller Entschleunigung der meisten Stücke bleibt es spannend und gelegentlich führt das dazu, dass man eigene Linien ergänzt und weiterdenkt.
Ergänzung: 3 Wochen später nach vielfachem Hören:
Bei dieser Musik fehlt doch etwas. Eins der Stücke heißt bezeichnenderweise Development. Da devoloped sich im Gegensatz zu den anderen Stücken rein gar nichts mehr. Die völlige Strukturlosigkeit ermöglicht natürlich auch ein Fortsetzung ad libitum und das hat dann doch den Geschmack von Beliebigkeit. Ich nehme jetzt einen Stern weg. Für intelligente Entspannung auf hohem Niveau ist diese Musik allemal gut.
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am 24. Oktober 2013
Endlich haben sich diese beiden Ausnahmekünstler mal für eine Veröffentlichung zusammengetan – und das hat sich gelohnt. Molvær setzt seine Suche nach neuen Klangvermählungen fort, bläst einen lyrischen, gar archaischen Ton; das verknüpft sich mit von Oswalds stampfenden Beats und sphärischen Klangmalereien. Dem kann ich mich nur schwer entziehen, bereits in „Noise 1“ versinke ich völlig in diesen aufgeschichteten ‚Räumen’ aus Melodiefetzen und Elektro-Gegurgel. Auch der Rest des Albums ist mal entspannter, mal zupackender Downbeat-Jazz: wahlweise club-, chill- oder straßentauglich, aber immer konsequent und am Puls des Hier und Jetzt. Als Filmmusikfan klingt das für mich, als ob Don Ellis („French Connection“) einen Soundtrack geschrieben und anschließend von John Carpenter („Halloween“) Synthies als Backing verlangt hätte. Sehr gelungen und einer der erfreulichsten Releases in letzter Zeit – beim Hören besteht akute Suchtgefahr!
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am 8. November 2013
Für mich eines der spannendsten Kollaborationen des Jahres 2013. Das Album ist wunderbar und sehr hörenswert. Musik für alle Lebenslagen, aber besonders intensiv ist das Hörerlebnis bei Nacht!
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am 11. Dezember 2013
Diese CD stellt für mich, vom erstmaligem Hören an, ein Klangerlebnis dar. Musik reduziert auf das notwendigste. Jeder Ton zählt und man kann sich als Hörer genau darauf konzentrieren der Trompete, den Beats oder dem Bass zu folgen. Die Stücke auf dieser CD sind für mich, in Analogie zur Malerei, Bleistiftzeichnungen mit partiellen Kolorierungen. Mit geschlossenen Augen betritt man einen dreidimensionaler Klangraum in dem man, über den geometrischen Sounds dahin schwebend, an freihand gezeichnete Trompeten Riffs vorbei gleitet. Bevor man am Ende, auf einer Klippe stehend, in die rauschende Gischt einer ungestümen Meeresbrandung blickt. Eines Meeres das am Horizont in ein schwarzes Nichts verläuft, in welchem man die grün blinkenden Lichter des Konstrukts der Matrix erkennen kann.
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am 25. Januar 2014
Mich hat das Album spontan an Ascenseur pour l’échafaud von Miles Davis aus dem Jahr 1958 erinnert. Wie man sich unschwer denken kann klingt 1:1 natürlich ganz anders - nicht nur ob der technischen/technoiden Instrumentierung wegen. Trotzdem der Geist von damals scheint irgendwie mitzuschwingen. Einen Stern Abzug gibt's für die seitens von Oswald etwas zu beliebige wirkenden Patterns.
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am 1. Februar 2014
von der Aufnahmequalität hätte ich etwas mehr erwartet.Das bei fast allen Stücken ein recht starkes Grundrauschen zu hören ist,
dieses hätte ich bei diesem bekannten Musiker nicht erwartet.
Auch stört es mich gerade bei dieser Art von Musik,wo man doch entspannt und konzentriert der Musik folgen möchte. Schade !
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am 10. Dezember 2013
Molvaer spielt auf seine eigene Art und lässt dabei Visionen von einsamen Bergregionen entstehen. Wer die norwegische Landschaft liebt, wird diese CD als Soundtrack zu jedem Landschaftsfilm spielen können.
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am 26. Oktober 2013
Bin mit Khmer auf NPM aufmerksam geworden und habe mich direkt in seine sphärischen Trompetenklänge verliebt, doch bei 1/1 war ich sehr gelangweilt und enttäuscht, habe die ganze Zeit beim hören auf den gewissen Kick gewartet, doch der kam nicht! Von mir nur 2 Sterne.
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