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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll
Wundervoll ist die beste Beschreibung, die mir zu "Maskenhaft" einfällt. Oder Wunder-voll. Schon beim Auspacken der erste Wow-Effekt; alleine die Größe des 3CD Box Sets ist der helle Wahnsinn! Wie immer sehr hochwertig verarbeitet und einfach nur wunderschön; viel zu schön, um einfach im Regal zu verschwinden.
(so habe ich doch wenigstens...
Vor 12 Monaten von madbat veröffentlicht

versus
22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Würdest Du uns vermissen?
Auch ich höre ASP seit ihrer Geburtsstunde. Besitze jedes Album. Ging oft auf Konzerte.

Rezessionen über Musik sind immer sehr schwer. Geschmack ist subjektiv – egal ob man nun einen oder fünf Sterne vergibt – dies ist immer die Entscheidung des Autors.

Das Niveau der Szene ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Ich...
Vor 11 Monaten von UnimatrixZero veröffentlicht


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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll, 3. August 2013
Wundervoll ist die beste Beschreibung, die mir zu "Maskenhaft" einfällt. Oder Wunder-voll. Schon beim Auspacken der erste Wow-Effekt; alleine die Größe des 3CD Box Sets ist der helle Wahnsinn! Wie immer sehr hochwertig verarbeitet und einfach nur wunderschön; viel zu schön, um einfach im Regal zu verschwinden.
(so habe ich doch wenigstens einen Schuldigen gefunden; ASP sind schuld, dass ich mir eine Vitrine kaufen werde;-))
Dann den Karton öffnen und vorsichtig das Album herausholen; groß und schwer und einfach edel. Wundervolles Artwork mit einer unglaublichen Liebe zum Detail; das werde ich sicher noch sehr oft durchblättern! Tolle Bilder, alle Texte, zusätzliche Gedichte und das interessante Vorwort von Kai Meyer; alles auf hochwertigem, seidenglänzenden Papier - sieht gut aus und fühlt sich gut an!
Die Plakat-Abmischung hat umgehend ihren Weg auf meinen MP3-Player gefunden und begleitet mich seither überall hin. Über die Stereoanlage verbreitet die Relief-Abmischung ihren satten Klang in der Wohnung; einfach ASP; neu und doch irgendwie vertraut. Ich mag die Mischung aus Gitarrenklängen und Elektro-Elementen, dazu Aps einmalige Stimme. Im Vergleich zu "Fremd", bei der ich eher die Songs wie "Angstkathedrale" oder "Rücken an Rücken" liebe, wieder härter und rockiger, lädt dieses Album doch das eine oder andere Mal zum headbangen ein; mein Favorit ist dabei "Das Märchen vom Wildfang-Windfang".
Einen wirklichen Lieblingstitel habe ich noch nicht, dazu sind alle viel zu gut! Schon alleine die Texte zu lesen ist ein Erlebnis für sich; Asps einmalige Art, Texte zu verfassen, bewundere ich jedes Mal aufs Neue.
Für mich ist dieses Werk jeden Cent mehr als wert!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts is beständiger als die Veränderung / Audiophile Abmischung, 30. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Maskenhaft (2CD Digipak Edition) (Audio CD)
Über Geschmack läßt sich wunderbar streiten, auf die Äußerungen aus anderen Rezensionen möchte ich nicht groß eingegehen, denn es ist in der Tat subjektiv - diese Diskussion sollte aber besser von beiden Seiten sachlich geführt werden.

Asp ist nicht der Graf (Kommerz? Schon mal Asp im Radio gehört???) aber er entwickelt sich eben weiter. Die Handschrift ist unverkennbar die selbe.
Komisch, als Asp "Krabat" rausgebracht hat gab es nicht so viel Geschrei, obwohl es musikalisch deutlich anders war.
Es hört sich alles "gleich" an weil es ein Konzeptalbum ist. Aber: Auch die Schmetterlinge waren Konzeptalben und Asp hat auch zu jener Phase "gleich" geklungen.
Ich war im Live-Konzert und die neuen und alten Songs haben wunderbar zusammengepasst.

Man meint grad man hört hier Fans einer erzkonservativen Metal-Band, die bei jedem Einsatz eines Nicht-Metal-Stilelements gleich Verschwörung und Verweichlichung wittern.
Eigentlich dachte ich daß gerade die "schwarze Szene" open-minded ist und nicht jede Veränderung auf einem neuen Album als Totalausfall wertet.

Asp ist noch ein Künstler der Musik macht um sich auszudrücken, ein Thema, eine Emotion. Er macht es nicht um zu gefallen. Entweder man akzeptiert Veränderungen, oder man sucht sich eine andere Band (deutsch, musikalisch und textlich auf dem Niveau...viel Spaß beim Suchen!).
Wie ein kleines Kind zu schmollen und 1-Punkt-Trotz-Spam-Bewertungen zu schreiben ist keine Lösung ;D
Wer sich nicht auf Musik einlassen kann, sollte besser keine Bewertungen posten.

Ich gebe einen Punkt Abzug weil zwar einige Songs vor allem textlich zu meinen Alltime Favorites von Asp ("Reflexionen"!) gehören - letztendlich meine absoluten Lieblingssongs aus dem Schmetterling-Zyklus aber nicht erreicht werden.

Was mir noch wichtig ist zu erwähnen:
Es gibt Musikhörer die alles im auf Zisch-Bäng-runterkomprimierten 128kbit-mp3 übers Plastik-Hifigerät mit 2000Watt PMPO hören und ganz toll finden,
jedem das seine. Aber es gibt auch Musikgenießer die eine anständige Anlage daheim stehen haben und den Loudness-War der Musikindustrie zum Kotzen finden...so wie ich z.B.
Und für unserereins, dazu muß man sich nicht mal "Audiophiler" schimpfen, ist die Relief-Abmischung von Asp eine Offenbarung und ein Zeichen daß es auch anders geht!
Man kann viel tiefer in die Musik eintauchen, kein verzerrter dynamikloser Klangbrei wie so oft.
Wer die riesigen Unterschiede zwischen Relief und Plakat nicht hört, ok. Kann am Equipment oder den Ohren liegen. Aber es als Unsinn abzutun...sagt viel aus über die Unwissenheit des Schreibers.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elf Höhepunkte – ein Genuss der Sinne, 3. August 2013
Die Optik

Beim Anblick der Ultimate Edition verschlägt es einem schon die Sprache. Die wunderschön bedruckte Schachtel in LP-Größe birgt das schöne Zertifikat mit Unterschriften von ASP und Timo Würz, den Kalender im doppelt so großen Format, den ich nur mit offenem Mund bestaunen konnte! Welch eine Mühe selbst in solch einer „Zugabe“ steckt, ist der helle Wahnsinn. Und dann dieses Buch!!! Auf fast 100 Seiten im Hardcover entdeckt man das Vorwort von Kai Meyer, alle Songtexte, ein Feuerwerk an Zeichnungen und Fotografien und zusätzliche Gedichte, die für mich besonders wichtig sind. Sie sind der Kitt, der einem die Geschichte noch deutlicher werden lässt. Der erste Eindruck ist überwältigend. Schon jetzt scheint die Sache jeden Cent wert!

Die Haptik

Die Schachtel kommt mit edler Silberprägung, das Buch liegt schwer im Arm. Hier weiß man: Man hat da was! Und die glänzend bedruckten Seiten mag man am liebsten nur mit Samthandschuhen umblättern, um nicht einen Fingerabdruck zu hinterlassen. Aber hey! Dieses Werk ist MEIN, somit hinterlasse ich meine ganz persönlichen Spuren in dieser Geschichte und schwelge in der Qualität des Papiers und der Farbentiefe der Bilder ...

Die Akustik

Und nun das Wichtigste: Die Anlage angeschmissen und natürlich die Relief-Abmischung eingelegt. (Die Plakatabmischung wird ein einsames Dasein in der Verpackung fristen, da sie nur ein Mal zum Einlesen in das Computerlaufwerk eingelegt wurde.) Schön ins Stereodreieck legen und gebannt der Musik lauschen, dabei im Booklet blättern. Ich habe die CD ein Mal durchgehört, die Songtexte parallel gelesen und danach erst die Gedichte „nachgeschoben“. Die Musik ist unfassbar. Wie die „fremd“ erst einmal fremd war, so nimmt einen die „Maskenhaft“ sofort gefangen. Ich war mit dem ersten Ton drin in der Stimmung, in der Geschichte, und ließ mich mitreißen.

Emotional, energiegeladen, rau, anders, aber doch mit bekannten ASP-Elementen. Es zeigt sich, dass ASP eben Asp ist und immer bleiben wird. Und mit Lutz als Produzent wurde die Produktion noch eindringlicher. Die Stimme ist besser in die Musik integriert, und die Power der Songs ist unglaublich.

(Zu der großzügigen Bonus-CD kann ich nicht so viel sagen, weil erst einmal gehört. Aber es sind sechs großartige Remixe, die wunderbar die Stärken der einzelnen Songs hervorheben.)

Mir gefällt das strengere Konzept sehr gut. Das macht die Geschichte deutlicher. Und die Songs sind alle wahre Hits, aber wenn jemand einen besonderen Burner sucht, der möge sich den „Schlüpftanz“ genauer anhören. Ein echter Hit und bestimmt super tanzbar!!! Dazu ist es ein wahres Schwarzes Album. Tiefgründig, mit tollen Stimmungswechseln von romantisch („Schneefall in der Hölle“) über verzweifelt („Die Kreatur ...“) bis zornig („Panzerhaus“, „Per aspera ad aspera“). Ohne Anbiederung, ohne Schlager. Es ist ein wahres Rock-Album. Auch Metaller, die damals die „Weltunter“ besonders gut fanden, werden diese Scheibe lieben. Es ist ein wahres ASP-Album!!!

Und riechen tut’s auch noch gut. Dieser Duft des Buches, der sich beim Blättern entfaltet, macht alles rund und den Genuss perfekt. Nur zum Schmecken gibt es nichts Offensichtliches. Da muss der Hörer selbst kreativ werden ;-)

Es ist ein Augenschmaus, ein Schmuckstück, Balsam für die Ohren, ein Meisterwerk!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft Maskenhaft, 7. August 2013
Viel wurde im Vorfeld über das neue Vollalbum im "Fremder"-Zyklus in Fankreisen diskuttiert. Je näher der Veröffentlichungstermin kam desto hibbeliger wurde ich und die Vorfreude steigerte sich ins Unermessliche.

Jetzt ist sie da, "Fremder"-Zyklus 2.0, "Maskenhaft - ein Versinken in elf Bildern".

Die Limited Edition überwältigt allein ob ihrer Größe. Das Earbook-Format reiht sich nahtlos bei den Vinyl-Platten im Regal ein.
Wie von ASP nicht anders erwartet ist die Aufmachung wieder mal ein Augenschmaus und künstlerisch sehr augeklügelt. Es ist Fluch und Segen zugleich, dass man als ASP-Fan optisch und haptisch verwöhnt wird - vorausgesetzt man weiß es zu schätzen und legt darauf Wert -, denn das erhöht dann auch von Album zu Album auch wieder die Erwartungshaltung. Aber...ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil.

Das Artwork von Timo Würz fasziniert mit Bildern und Zeichnungen, in denen man in der Tat versinken kann und die bei jedem erneuten Betrachten andere Details zum Vorschein bringen.
Das 92-Seiten starke !! Buch gibt dem Artwork und den zahlreichen Fotografien genügend Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Die Fotografien unterstützen das Thema des Albums auf wundersame Weise. Einige der Fotos waren bereits vor Erscheinen des Albums zu sehen und haben bereits dort Emotionen geweckt. Aber erst im Zusammenspiel mit den Songs entfalten sie bei erneutem Betrachten ihre ganze Wirkung - sehr beeindruckend und im Rahmen des Gesamtkonzepts des Albums wahrlich meisterhaft!

Die 11 neuen Songs erzählen eine Geschichte rund um das Thema des Albums, die Masken-Haft, das tagtägliche Tragen von Masken in allen Lebenssituationen. Das führt so weit, dass man irgendwann nicht mehr genau weiß, wie das wahre Gesicht unter der Maske tatsächlich aussieht, oder ob das eben gezeigt Gesicht nun das wahre ist oder doch wieder eine andere Maske, oder ob das Tragen von Masken das wahre Gesicht auf Dauer verändert...
Ganz im Stile von Asp wird dieses Thema aber nicht plakativ sondern sehr vielschichtig erzählt.

Musikalisch reiht sich "Maskenhaft" in den Stil der "Geisterfahrer" EP ein. Gitarrenlastiger Sound von zart-fragil über knallig-rockig bis Dancefloor-geeignet. Meine persönlichen Favoriten sind jetzt schon "Löcher in der Menge" und der "Schlüpftanz - Das Märchen vom Wildfang Windfang", das wird sich bei den weiteren Hördurchläufen eventuell wieder verschiben, denn gut sind sie alle.

Und, das will ich besonders betonen. Asp hat meiner Meinung nach die beste gesangliche Leistung abgeliefert bislang. Ohne die Leistung auf irgendeinem anderen Album schmälern zu wollen, aber hier auf der "Maskenhaft" ist der Gesang wirklich vom Feinsten.

Die "Maskenhaft" hätte für mein Empfinden gerne noch etwas gothic-novel-rockiger sein dürfen, aber es gibt ja hoffentich auch noch ein "fremder"-Zyklus 3.0 :-)

Fazit: Lang ersehnt, ist die "Maskenhaft" endlich angekommen. Wie heißt es im Lied so schön "Nun ist es raus, schlägt in der Hand statt in der Brust.". Ein wunderschönes Album, das mit voller Wucht erst nach ein paar Mal hören zuschlägt. Unbedingt kaufen, wenn man gothic rock und tiefgreifende Musik und Texte mag - eben ASP - zum Glück!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunststück, 10. Dezember 2013
Evolution. Evolution beschreibt in der Biologie - grob gesagt - den Prozess, dass sich eine Lebensform im Laufe von vielen Generationen über natürliche Auslese hin zu ihrer überlebensfähigsten Form entwickelt. Kiemen wurden zu Lungen, Flossen zu Flügeln und Flügel irgendwann zu Armen. Warum ich so weit aushole? Weil diese Platte es verdient. Und weil man es sich ganz einfach machen kann. Schnell reinlegen. Mal drüberhören. Hören was zündet. CD rippen. Unterwegs nochmal in die 2-3 Lieder die auf Anhieb gezündet haben reinhören. Es gibt viele Platten, auch im Bereich der alternativen Musik, bei denen man diese Filtermethode anwenden kann um sich schnell seinen persönlichen Geschmackskonsenz rauszufiltern. Ein Happy-Meal für die Ohren.

Das klappt vor allem dann super, wenn die Band Altbekanntes abliefert, die "richtigen Knöpfe drückt" und bewusst jede Menge "Hits" abliefert. Nummern die von Tempo, Rhytmus und Stimmung einfach genau so (toll) funktionieren, wie auf den letzten 5 Alben. Der Fan bekommt was ihm seit Jahren gefällt, der Musiker hat bedeutend weniger Arbeit und eine garantierte Mindestabnahme. Klappt beim Bohlen doch auch.

Man kann eine solche Vorgehensweise auch vielen Indiekünstlern nicht verdenken. Geht es doch oft darum, sich den Traum vom Berufsmusiker zu erhalten und dabei gleichzeitig noch die Familie zu ernähren oder wenigstens die finanzielle Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Da beruht die "Nummer sicher" vermutlich eher auf Furcht als auf Faulheit...

Kommen wir aber nun endlich zum Rezensionsgegenstand, dem jüngsten Album von ASP. "Maskenhaft" macht all die Dinge nicht, die ich gerade beschrieben habe. Zu verschachtelt, zu verschieden zu abwechslungsreich und überraschend sind die Stücke, als dass ich durch schnelles "Drüberhören" hätte Favoriten ausmachen können. Ich habe nicht besonders viel Zeit. Also wandert die (traumhaft ausgestattete und gefertigte) CD-Box erstmal für zwei Wochen in die Sammelvitrine. Bis zu dem schicksalschweren Abend, an dem ich einfach mal nichts zu tun habe. Allein bin. Nichts vor habe. Leerlauf. Und mir etwas Gutes tun möchte. Ein wenig Urlaub für Gehirn und Ohren. Wie mit einem guten Buch in andere Welten abtauchen.

Also schnappe ich mir "Maskenhaft" und höre das erste Mal wirklich zu. Sitze im Schneidersitz im Wohnzimmer auf dem Boden, das wunderschön verarbeitete, opulente Begleitbuch auf dem Schoss. Und ich lasse mir eine Geschichte erzählen. Ich nehme mir die Zeit auf die Texte zu achten und habe einfach eine großartige Zeit. Was ich sonst nur mit einem Roman oder einem epischen Film erleben kann, mich tief in eine Geschichte, in die Gedankenwelt eines Anderen entführen zu lassen, das schafft "Maskenhaft". Das schaffen ASP. Noch mehr als je zuvor. Und auch jede Menge "Hits", eingängige, tolle Songs, die mich nun auch unterwegs, einzeln, auf dem MP3Player begleiten sind auf einmal da. Wie Fotos von tollen Momenten, an die ich mich gern erinnere, ersetzen sie so nicht das komplette Erlebnis, erinnern mich aber daran und lassen mich meiner nächsten Reise in die Welt von "Maskenhaft" entgegenfiebern...

Wenn die Band sich eine Kritik gefallen lassen muss, dann die, dass der Zugang zu Songs und Inhalt schwerer fällt als früher. Die Stimmen hier in den Rezensionen, die hier etwas "poppig" oder "kommerziell" finden, die sind sich offenbar nicht über die Bedeutung der Worte im Klaren. Was ASP hier abliefern ist für mich ein ganz klares Statement. "Wir lieben es, Musik zu machen und Geschichten zu erzählen. Wir freuen uns sehr über alle, die diese Musik mögen. Aber wir sind Künstler. Wir wollen nicht auf der Stelle treten, uns nicht Gebetsmühlenartig widerholen und wir wollen auch nicht auf Nummer sicher gehen. Wir sind uns und Euch mehr schuldig".

Danke ASP, ich habe verstanden.

Abschließend sei gesagt - Jeder Mensch, der sich für Rockmusik, für düstere Musik, für fantastische Geschichten, Bücher oder Filme begeistert - der sollte einmal in seinem Leben allein vor seiner Stereo-Anlage oder sonstigem Beschallungsaltar sitzen, sich "Maskenhaft" anhören und sich ansonsten maximal noch mit dem großartigen Begleitbuch beschäftigen. Das ist für viele Menschen in der heutigen Zeit schwierig, diese 66 Minuten zu finden. Aber sie lohnen sich. Sie sind - ohne das Wort überstrapazieren zu wollen - ein Erlebnis.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Album, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Maskenhaft (2CD Digipak Edition) (Audio CD)
Nach dem grandiosen Meisterwerk "fremd" erschien am vergangenen Freitag das - sozusagen - Sequel "Maskenhaft" Ein Album, bei dem ich zugegebener Maßen selbst noch nicht zu 100% weiß, was ich davon halten soll.

Artwork und Ausstattung
ich bin nur im Besitz der Ultimate Edition, kann also zu der normalen Fassung nichts sagen.

Schon beim Auspacken fällt es auf - Die Box hat eine Kantenlänge von gut 30cm, und ist dabei relativ gewichtig. Im ersten Moment durchaus beeindruckend. Die Box enthält neben den CDs auch einen 92 Seitigen Artworkband und einen Kalender. Der Kalender reicht von August 2013 bis Dezember 2014, kann also lange hängen. Ansonsten ist er halt ein Wandkalender.
Der Artworkband kann sich dabei echt sehen lassen. Timo Würz, der Illustrator, hat hier echt ganze Arbeit geleistet, und wunderschöne Bilder geschaffen.
Die Materialien fühlen sich allesamt hochwertig an, und überzeugen. Top. Eine Limited-Edition der Superlative.

Die Musik
in gewohnter Manier in einzelnen Tracks

01 - Augenaufschlag
Das Intro des Albums beginnt sehr atmosphärisch. Dann setzt ASP mit einem sehr klassisch-wirkendem Gesang ein, begleitet von einer Synthiemelodie, die allerdings sehr Midi-haft wirkt. Warum man hier nicht auf Thomas Zöllners Dudelsack zurückgegriffen hat, ist mir ein Rätsel. Dann setzt die percussion ein, das ganze wird Rythmischer, und ebenfalls wieder atmosphärischer. Insgesamt wirkt es Sehnsuchtserweckend, und hinterlässt eine Gänsehaut.

02 - Die Kreatur mit der stählernen Maske
Ein sehr NDH-lastiger Song. Eine Tendenz in diese Klangrichtung zeigte bereits die GeistErfahrer EP, hier ist die Stilrichtung deutlich prägend. Der erste Teil der ersten Strophe wirkt lyrisch wenig einfallsreich, aber schnell stellt sich die ASP'sche Brillianz wieder ein. Der Geniestreich kommt mit der dritten Strophe, die klanglich einen Kontrast zum übrigen Song. Auf eine Spieluhr-ähmliche Harfenmelodie wird eine Art Klagelied angestimmt. Dieser Kontrast kommt dem Song absolut zugute und rundet ihn klanglich ab.

03 - Aufbruchstimmung
Das Intro hat etwas von Nightwish, auf die Dauer entwickelt sich der Track dann doch zu dem eher typischen ASP-Rocksound. Der Text ist ebenfalls typisch ASP, und bleibt sehr im Kopf hängen, insbesondere die Bridge, in der ASP wieder sein Talent für mehrstimmigen Gesang unter Beweis stellt. Der Song wirkt durchaus hymnisch, und verbreitet - tadaa! - Aufbruchstimmung.

04 - Wanderer
Eine wunderschöne Rockballade, und neben "Schneefall in der Hölle" wohl der emotionalste Track des ganzen Albums. Wenn man die passenden Erfahrungen gemacht hat, trifft dieser Song genau ins schwarze. Ehrlich gesagt kann ich diesen Song deswegen eigentlich gar nicht bewerten, da das bei mir zutrifft, und ich deswegen höchstsubjektiv bei diesem Song bin. Der ist aber, nichtsdestotrotz, wunderschön.

05 - Schneefall in der Hölle
eine romantische Liebesballade mit positives Beiklang. Sozusagen das Kontrawerk zu "Und wir tanzten". Hier wird mal nicht von Herzschmerz gesungen, der Song geht eher in die Richtung, "Schön, dass du da bsit". Man kann das durchaus anders sehen, aber meines Erachtens fehlte so etwas im ASP'schen Repertoire, zumal es auf dieser Welt meines Erachtens sowieso viel zu wenige Songs dieser Machart gibt.

06 - Löcher in der Menge
Es kann daran liegen, dass der Song auf die Arkadienbuchreihe von Kai Meyer anspielt, die ich nicht gelesen habe, aber ich mag diesen Song nicht. Mir erschließt sich der Text nicht wirklich, und vorallem scheint der Kontext zu fehlen. Anyway, ein guter, solider Rocksong ist er trotzdem.

07 - Reflexionen
Nicht wirklich eine Rockballade, man könnte sagen, eine Art sphärischer Rocksong über das tragen einer Maske und der versuchten Selbstbefreiungen. Ein leichter Hauch der Verzweiflung schwingt hier mit, ein Hauch von Wehmut. Der Song dürfte die Handlung des Zyklus am deutlichsten aufzeigen. Wundervoll.

08 - Das Märchen vom Wildfang-Windfang (Schlüpftanz)
Dieser Song ist wirklich urtypisch ASP: Die wildeste und dreisteste Genremixtur, die ich je gehört habe. Insgesamt kann man sagen, der Track ist eine Art tanzbaerere, härtere "Kleine Ballade des schwarzen Schmetterlings" mit breiten Genreeinflüssen. Es ist sogar das erste mal ein Double-Bass Schlagzeugpart im Song, kombiniert mit einer Elektro-typischen Bassdrum. Eine verflucht interessante Mischung. An dieser Stelle darfs aber mal gesgt sein: ich musste gerade mehrfach überlegen, in welcher Reihenfolge "Wildfang" und "Windfang" im Titel stehen müssen...

09 - Panzerhaus (FremdkörPerson, zweitens)
Hier muss der direkte Vergleich einfach mal gestattet sein. Das Lied ist weniger treibend, schwerer als sein Vorgänger vom Album "fremd". Im zusammenhang zum Text ist das aber völlig in Ordnung und sogar sinnvoll. Dennoch ist das Lied sehr rhytmisch. Es ist ebenfalls wieder ein typischer ASP Song, eine gute Symbiose aus Rock und Elektro.

10 - Per Aspera ad Aspera
Dieser Song hat das Zeug zum Liveklassiker. Ein guter, Energetischer Rocksong, der sehr ehrlich wirkt. Der Text spuckt Zeilenweise Wahrheiten und Weisheiten raus, die jeder nur bejahen kann ("Am Ende blieben nur verwandte Seelen Weggefährten"). Klanglich bildet der Song dabei auch einen Brückenschlag zum Abschluss des Albums.

11/12 - Die Klippe
Hier wurde viel Potential verschenkt. Dieser Song hätte sich in die Reihe der großen ASP Meisterwerke ("Angstkathedrale", "Requiem", "Die Ruhe vor dem Sturm") einreihen können. Der Song kokettiert nämlich mit deren Merkmalen. Ein grandioses Intro, brilliante Ausnutzung von Asps Stimmumfang, hymnischer Refrain... die Instrumentalisierung ist überwältigend, der Text gut umgesetzt, der Song ist brilliant inszeniert, insbesondere Hörer des Relief Mixes kommen hier auf ihre kosten, und Doch: bei diesem Song wurden einige "Fehler" gemacht. Warum man den Song auf zwei Tracks gesplittet hat, ist schleierhaft, der Cliffhanger* am Ende ist zu abrupt, und insgesamt wirkt der Song irgendwie zu kurz. Versteht mich nicht falsch, der Song ist grandios, besser als alles, was die meisten bands auf die Beine stellen könnten, ein Ausdruck von Asps Genie, aber er ginge halt auch noch besser. Hoffen wir, dass wenn jemals ein zweites ASP-best-of-Album erscheint, diese kleinen Fehler bei diesem Song ausgemerzt werden.

Die Bonus CD:
Die Remixes sind hörbar, sogar gut gelungen, und verändern den Charakter der Songs nicht zu sehr. Die lange Fassung von "Per Aspera ad Aspera" ist im wesentlichen eine lange Fassung von "Per Aspera ad Aspera" ohne zusätzliche Strophen. In der Hinsicht wäre eine lange Fassung von "Das Märchen vom Wildfang-Windfang", dass tatsächlich noch zusätzliche Strophen hat, irgendwie sinnvoller gewesen. Das Samsas Traum Cover von "Die Kreatur mit der stählernen Maske" ist am ehesten was für Fans von Samsas traum.

Das Fazit:
Puuh, ja, was ist das Fazit? Das Album ist ein Schritt in eine andere Richtung, es wirkt geschlossener als "fremd", was sich vor allem bei der Stilrichtugn der Songs bemerkbar macht. Das ist sowohl Stärke des Albums, als auch der wohl meistgenannte Kritikpunkt, da ASP ja ansonsten durch eine große Varianz in diesem bereich auffällt. Dadurch entsteht für den einen oder anderen der Eindruck, die Songs würden alle gleich klingen. Mir persönlich gefällt diese Geschlossenheit des Albums, die Songs ordnen sich eher dem Konzept unter, das ist ein deutlicher Unterschied zur Schmetterlings-Ära. Auf der anderen Seite wäre es natürlich schön gewesen, wenn der Individuelle Charakter der Songs etwas mehr herausgeschliffen worden wäre. Es fällt schwer eine abschließende Beurteilung zu fällen, gerade weil das Album einen relativ harten Kontrast zu seinem Vorgänger bildet. Es ist ganz ohne bedenken ein grandioses Album, ein unheimliches Kunstwerk, aber irgendwie nicht die Meisterleistung, die mit fremd erbracht worden ist. man kann es vielleicht auch so sehen: "fremd" war das große, überwältigende Meisterwerk, ein Geniestreich, "maskenhaft" und seine Songs gefallen einem aber gerade duch ihre Inperfektion, man schließt sie ins Herz aufgrund ihrer Ehrlichkeit**.

Man kann getrost eine Kaufempfehlung aussprechen, und gebt diesem Album etwas zeit, urteilt nicht vorschnell.

Anspieltipps: Wanderer, Per Asperer ad Aspera, Die Klippe

*Cliffhanger - Die Klippe, bemerkt?
**Was irgendwie ein Oxymoron ist, denn schließlich handelt das Album vom tragen eienr Maske. Vielleicht aber gerade deswegen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht!, 4. August 2013
Seit der Ankündigung des neuen Albums erschienen immer wieder kleine Brotkrumen, liebevoll auf dem Weg zum Ziel ausgelegt, um meine Neugier und Interesse zu wecken. Achtsam lief ich den Weg entlang, den Blick stets zu Boden geneigt, suchend nach dem nächsten Hinweis. Als dann die Titel der Songs veröffentlicht wurden, war es ein Song, der mich faszinierte, elektrisierte. "Schneefall in der Hölle" weckte die Neugier in mir danach, herauszufinden, was sich wohl dahinter verbergen möge...

Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht schon längst beschlossen hätte, mir dieses Album zu kaufen, dann hätte ich spätestens in diesem Moment den Entschluss dazu gefasst. So wäre "Maskenhaft" bereits das dritte Album von ASP gewesen, dass ich nur wegen einem einzigen Song gekauft hätte und es wäre das dritte Album von ASP gewesen, bei dem ich diesen Bewegrund für den Kauf nicht bereut hätte, denn jeder Song darauf ist mein persönlicher Favorit - jeder auf seine ganz spezielle Art.

Ich wartete und fieberte dem Zeitpunkt entgegen, an dem ich es endlich mein Eigen nennen konnte. Und als dieser Tag kam, war das für mich wie Weihnachten. So lange die Vorfreude empfunden, das Warten fast unerträglich und dann die Freude, als es endlich so weit war. Ich schälte es aus seiner Verpackung, entfernte die Schutzfolie und war von der immensen Größe der Ultimate Edition fasziniert. Sachte öffnete ich nun die Box und hielt es endlich in der Hand - mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich legte die erste CD ein. Während ich den Klängen lauschte, blätterte ich vorsichtig durch das "Booklet", auch wenn diese Bezeichnung schon fast an eine Beleidigung grenzt. Kaum traute ich mich die Seiten zu berühren, aus Angst etwas zu zerstören. So versank ich in dem liebevoll kreiertem Artwork und sank immer tiefer durch die Klänge der einzelnen Songs, die so verschieden scheinen und doch (für mich) ein starkes Gefühl von Zusammengehörigkeit ausstrahlen und ich sinke immer noch.

Alles in allem ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht und das ich Jedem nur wärmstens empfehlen kann!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Per aspera ad aspera, 4. August 2013
Verdammt gute Idee die 3 Cd's + Beilagen diesmal in eine sehr schöne Stülpendeckelschachtel zu packen,das erleichtert das Herausnehmen des Inhaltes und erhöht gleichzeitig die Spannung was einen erwartet.
Überwältigt bin ich schon vom Kalender (August 2013 - Dezember 2014)! Ein versinken in 17 Bildern.....sehr schöne Bilder,auch mit Asp persönlich!
Auch das Artwork ist wieder einmal perfekt gelungen und man vertieft beim durchblättern und lesen der Texte in Gedanken.
Und die Musik? Wieder erste Sahne! "...Im Nebel drängen Stimmen..."
Danke ASP für Eure 11 neuen Ohrwürmer! Vielseitig so kann man das Album bezeichnen. Während der Titel,dessen Namen diese Rezension schmückt,schon ein richtiges Metallbrett ist,erklingt "Schneefall in der Hölle" eher melancholisch. Die imposanten Trommeln am Anfang und Ende des Albums,verleiten die Anlage zu Hause etwas lauter aufzudrehen.
Auch die Bonus CD beinhaltet interessante Remixe. Lutze sein Circadiane Rhythmik Remix von Carpe Noctem hatte es mir schon auf den DJ-Archiven angetan.
Ergo: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!!!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, 4. August 2013
Von 
Du legst es ein und hörst es an
und es reißt Dich sofort in seinen Bann.
Versinkst tief in allen Klängen
und es rührt Dich so zu kleinen Tränen.

Das neue ASP-Werk ist mehr als mitreißend. Man fängt mit dem ersten Lied an und kann nicht aufhören es weiter zu hören. Zum Inhaltlichen kann ich nach den par Tagen noch nichts sagen. Ich brauche immer sehr viel Zeit bis ich wirklich alles verstehe und sehe und wie's bei ASP ist auch entdecke. Diesmal gibt es viel zu entdecken. Diese Reise birgt viele Überraschungen. Ich hatte auch noch bei keinem Album so oft Tränen im Gesicht. Die Bilder, die Gänsehaut, das Feeling und die Berg-und-Tal fahrt im Album lassen einem nicht mehr los. Es ist einfach der Wahnsinn. So „schön, schön, schön“ - NEIN wirklich nur schön ;-)

Das Positive:
-Das Ultimate-Package ist das schönste an Deluxe-Ausgaben das ich jeh in den Händen hatte. Ich muss es immer wieder ansehen. Die Texte mitlesen. Die Gedichte lesen. Die Bilder studieren. Die Schachtel von außen betrachten. Den Kalender durchblättern... jetzt muss ich aufhören
-wie gesagt ist die Geschichte so mitreißend, das man einfach... ähm das... wie soll ich sagen, es ist einfach süchtig machend

Das Negative:
-ehm... ähh... hmmm... woass a ned.

Ich kann fast keine Worte mehr finden. Ich hoffe ich habe alles gesagt. Mit den einzelnen Abmischungen ist sicher für jeden das passende dabei. Momentan hör ich die PLAKAT über Kopfhörer meistens Abends im Freien, deshalb kann ich noch keien Unterschied sagen wie es dann mit der Relief anders ist, aber das kommt sicher die Tage noch. Die Bonus Disc spar ich mir auch noch ein Weilchen auf. Diesmal geht einfach nicht alles auf einmal. Es braucht Zeit. Und das ist gut so. Somit wird für mich die Box noch wertiger, als sie schon ist.

Als Abschluss kann ich nur sagen: hört die Hörproben und wenn es euch gefällt, kauft das Album, denn es wird euch umhauen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versinken im Bann von Musik und Lyrik, 3. August 2013
Maskenhaft - Ein Versinken in elf Bildern. Da möchte man am liebsten nie wieder auftauchen.
Als Fan hat man dieses Album schon sehnlichst erwartet, und wurde von ASP nicht enttäuscht, was das neue Album betraf, nur man hatte die Qual der Wahl: Zwischen der Ultimate Edition, der 2 CD Erstausgabe oder der 2 Vinyl Ausgabe. Für mich musste es die Ultimate Edition sein!
Dem äußeren Anschein nach könnte man denken, es wäre die Vinyl Ausgabe, wenn man jedoch die Box öffnet wird man eines Besseren belehrt, in der Box ist das Earbook, 3 CDs eingebettet (Relief Abmischung für die Anlage, Plakat Abmischung für die "neueren" Medien und Bonus CD) , ein wunderschönes Artwork, fast 100 Seiten geniale Kunst von Timo Würz, Texte zu den Songs, sowie weitere Gedichte von Asp, die ergreifend sind und absolut unter die Haut gehen.
Zudem gab es zu diesem Box ein nummeriertes Zertifikat, signiert von Asp und Timo Würz und einen Kalender von August 2013 - Dezember 2014.

Die Box ist ein absoluter Augenschmaus, toll verarbeitet, ein wahrhafter Schatz, der einen Ehrenplatz verdient hat.

Die Musik selbst klingt in meinen Augen ausgereift, einfühlsam über kritisch zu wütend zu resignierend. In den 11 Stücken zusammen wird eine Geschichte wiedergegeben, in die man versinkt und durchlebt und wieder an Land gespült wird, jedoch kann man auch jeden Songs einzeln genießen, jedoch ein wahrhafter Genus ist einfach das komplette Album in der Relief Abmischung laut auf der Anlage zu hören.

Ebenso sind die Lyrics sehr sehr wirkungsvoll und die kompletten Songs haben mich sämtliche Emotionen durchleben lassen, was bis jetzt noch kein Album keines Künstlers es bei mir in der Art geschafft hat. Hut ab, ein absolut tolles, perfektes Werk, für mich das beste, was ASP bis jetzt geschaffen haben (auch wenn ich das schon bei der GeistErfahrer behauptet habe); in seiner Art homogen und komplett perfekt, aber mit offenem Ende, was auf einen dritten Teil des Fremder Zyklus hoffen lässt.

Mir Anspieltipps tue ich mich dieses Mal sehr schwer, da jeder Song einfach klasse ist und keiner die Option "Weiterdrücken" hat.
Momentan gefällt mir "Schneefall in der Hölle" sehr gut und ist es wert, näher gehört zu werden, aber auch "Augenaufschlag" und "Die Klippe Teil 2: Hang".

Das neue Werk von ASP hat sich redlich die 5 Sterne verdient, eher mehr als weniger!!
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Maskenhaft
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