Kundenrezensionen

109
4,6 von 5 Sternen
Hercules [Blu-ray]
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2004
Als der Film im Kino lief war er ja wirklich nicht DER Kassenschlager, sogar ich fand ihn stellenweise etwas überdreht. Das liegt jedoch an der deutschen Übersetzung, die nicht nur bei den großartigen Gospelsongs hinterherhinkt, sonder auch bei den genialen Dialogen, die im englischen Original den Charme des Filmes erst vervollständigen.
Hier sieht man wieder einmal, dass manches einfach nicht gut zu übersetzen ist, selbst wenn man sich offenbar alle Mühe dabei gegeben hat.
Ich empfehle den Film allerdings auf jeden Fall, da er sich mit den anderen großen Disneyerfolgen durchaus messen kann. Besonders hervoszuheben ist auch der eigene Stil des Filmes, der von den Machern extra für diesen Film entworfen wurde.
Die Handlung ist eine vollkommen neue Sichtweise der griechischen Mythologie - und hat bei mir als Kind damals ein enormes Interesse an den griechischen Sagen geweckt. Der Film ist meiner Meinung nach ein rundum sehenswertes Vergnügen mit herrlicher Musik, großartiger (gezeichneter) Choreographie und sympathischen Charakteren, die teilweise so gar nicht der üblichen Disney-Schablone entsprungen zu sein scheinen.
Vielleicht macht gerade dies "Hercules" zu seinem so außergewöhnlichen Film.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2006
...on the road. No, on the movie! Although this isn't your typical conventional Disney movie.

"Hercules" hat zwar eine Moral, ist aber weitab von jeder Niedlichkeit. Die Zeichnungen haben einen verrückten Stil (z.B. Schnörkel in den Wolken, schwungvolle Linien, das Aussehen der Personen fast karikiert - einige haben sogar das klassisch-griechische Profil, bei dem die Stirn in die Nase übergeht), vor der griechischen Legendendwelt hat man irgendwie so gar keinen Respekt, das alte Griechenland erinnert verdächtig an die modernen U.S.A. (Theben wird z.B. "the big olive" genannt) die Musen singen Gospelmusik - o Graus!!!... würde man denken. Doch überraschenderweise ist "Hercules" einer der wohl besten Disney-Filme.

Die Produzenten müssen rasch erkannt haben, dass man diese Geschichte nicht klassisch-konventionell erzählen kann, ohne alle zu langweilen (vor allem die Kinder) und haben statt dessen aus Hercules eine Art antiken Superhelden gemacht, der immer wieder durch den Kakao gezogen wird, einige harte Lektionen lernen muss, dabei aber trotzdem immer liebenswürdig bleibt. Einmal weint er sogar bitterlich - der wohl erste männliche Disney-Held, den man in so einer Gefühlslage sieht. Und seine geliebte Megara begegnet dafür im finsteren Wald einem Kaninchen und einem Eichhörnchen und spöttelt, ob sie vielleicht aus Versehen in Disneyland gelandet ist...

Kurz: der Film nimmt den amerikanischen Superhelden-Mythos, die eigene Kultur, das "zero-to-hero"-Thema so gründlich auf die Schippe, dass man sich göttlich amüsiert (dabei war Hercules doch nur ein Halbgott, wie konnte das nur passieren...) Trotzdem kommen die ernsten und tiefsinnigen Themen weder zu kurz noch sind sie jemals unglaubwürdig. Das Drehbuch ist wunderbar, eine Szene schließt perfekt zusammenpassend an die nächste, und die Regie hat ein so wunderbares Timing, dass man bis zum Ende fast die Luft anhält und trotzdem noch Zeit hat, um mitzulachen und zu weinen.

Wer ein Fan klassischer Verfilmungen ist und für etwas skurrilen Humor keinen Sinn hat, wird kaum auf seine Kosten kommen, aber ansonsten - watch it! What took you so long?!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 19. November 2013
„Hercules“ ist der 35. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios und wurde im Jahr 1997 weltweit uraufgeführt. Wie der Titel bereits verrät bezieht sich der Film auf die Abenteuer der Figur Herkules aus der griechischen Mythologie. Im Vergleich zu den früheren Disney Produktionen, erfüllt „Hercules“ in puncto Erfolg nicht ganz die Erwartungen, bleibt bei einem Budget von 85 Millionen US-Dollar und einem weltweiten Einspielergebnis von fast 253 Millionen US-Dollar der Film dennoch eine positive Bilanz.
Zumindest bei den Kritikern und den Fans wurde der Film sehr gut aufgenommen und erhielt zahlreiche positiven Rezensionen. Kein Wunder, denn auch wenn der Zeichenstil vor allem was die Figuren betrifft weitaus weniger detaillierter ausgefallen ist und vereinzelt sogar recht skurril ausschaut, bleiben die typischen Elemente, die einen Disney Film zu etwas Besonderem werden lassen.
Da sind zum einen die tollen unterschiedlichen Figuren wie der Göttersohn Hercules, sein Trainer der Satyr Philoctetes, der Bösewicht Hades, die Sidekicks Pegasus sowie Pech und Schwefel oder der Göttervater Zeus, die allesamt in ihren Charakteren kaum unterschiedlicher sein könnten, wodurch sich aber die spezielle Dynamik entwickelt. Darüber hinaus ist erneut die ausgezeichnete Filmmusik (wieder einmal von Alan Menken, der erneut herausragende Arbeit leistete) ein wahrer Ohrenschmaus, auch wenn Hits wie beispielsweise „Die Schöne und das Biest“, „Arabische Nächte“ oder „Circle of Life“ leider fehlen. Darüber hinaus dürfen die zahlreichen Gags nicht fehlen, die am laufenden Band abgefeuert werden und den Lachmuskeln kaum Zeit zur Pause gönnen. Obendrein darf die leicht klischeebeladene Romanze nicht fehlen, wobei gerade durch die Figur Megara, ein weiteres dynamisches Element in den Film eingeführt wird.
Die Geschichte zu „Herkules“ ist zwar recht einfach gestrickt und weit von der tatsächlichen Geschichte aus der griechischen Mythologie entfernt, aber dennoch wird dem Zuschauer erstklassige Unterhaltung geboten, was bei einem Produkt aus dem Hause Walt Disney ohnehin nicht anders zu erwarten ist. Die beiden Regisseure Ron Clements („Arielle, die Meerjungfrau“, „Aladdin“) und John Musker („Cap und Capper“, „Küss den Frosch“) haben ein weiteres Meisterwerk abgeliefert, das hervorragend für die ganze Familie geeignet ist.
Leider wird der Film dennoch noch oft genug unterschätzt, da er selbstverständlich nicht mit Klassikern wie „Aladdin“, „Die Schöne und das Biest“, „Das Dschungelbuch“ oder „Der König der Löwen“ zu vergleichen ist und in der Hinsicht schon in deren Schatten steht. Aber im Vergleich zu zahlreichen aktuellen Produktionen ist „Hercules“ auch heute noch weitaus unterhaltsamer, da man die 4 Jahre Produktionszeit dem Film gewiss anmerkt. Die liebevoll charakterisierten Figuren, die niveauvollen aber stets lustigen Gags, die kleinen und feinen Details, die harmonische und passende Musik, das gibt es heutzutage leider nur noch selten.
Aus diesem Grund sollte jeder, der Disney Filme an sich mag, aber „Hercules“ bislang (aus unerfindlichen Gründen) links liegen gelassen hat, dem Film unbedingt noch eine Chance geben. Er hat es verdient.
Die DVD zu „Hercules“ sah bereits nicht so schlecht aus. Das Hauptproblem, war das nicht anamorphe Bildverhältnis, da das 16:9 Bild auf 4:3 angepasst wurde und somit gezoomt werden musste. Nun liegt das Bild endlich im anamorphen Format 1,78:1 vor und füllt den Bildschirm vollständig aus. Obwohl der Film mittlerweile 26 Jahre auf dem Buckel hat, kann sich das Bild mehr als nur sehen lassen. So gut wie keine Probleme sind zu sehen. Nur in einzelnen Ausnahmen sind für Sekundenbruchteile kurze weiche Abschnitte zu sehen. Davon abgesehen ist der Rest tadellos und liefert ein überaus detailreiches und scharfes Bild. Ein deutlicher Vorteil im Vergleich zur DVD ist der verbesserte Kontrast sowie die kräftigeren und lebendigeren Farben. Ein Upgrade lohnt sich also auf alle Fälle.
Auch beim Ton ist ein Schritt nach vorne bemerkbar. Wo man bei der DVD noch mit einer kraftlosen Dolby Digital Spur vorlieb nehmen musste, gibt es bei der Blu-ray für die deutsche Sprache eine peppigere DTS HD High Resolution 5.1 Spur, die wesentlich umfangreicher, dynamischer und natürlicher klingt. Die Surroundeffekte klingen dadurch um einiges weiträumiger, wobei die Direktionalität fantastisch ist. Die Bässe sind bei der HD Version erkennbar kräftiger, was beispielsweise bei der Szene am Markt zu Beginn des Films auffällt, wo Hercules die Säulen zum Einsturz bringt. Dennoch fehlt es stellenweise noch ein kleinwenig an Durchsetzungskraft. Die Dialoge sind aber jederzeit klar zu verstehen. Störgeräusche sind indes keine aufgefallen.
Beim Bonusmaterial wurde leider gegeizt, denn im Vergleich zur DVD fehlen einige Beiträge wie etwa das Lexikon zur griechischen Mythologie, die interaktive Videogallerie zu Hercules mit den Zeichenskizzen und frühen Entwürfen zum Film, ein Sing a Long Clip sowie Disneys Art Attack zum Nachbau einer „antiken griechischen Vase aus Pappmache“.
Lediglich das Making of ist erhalten geblieben und auf der Blu-ray erneut vertreten. Als kleines Trostpflaster gibt es noch einen Videoclip von Ricky Martin zur spanischen Version des Songs „Go the Distance“ (in diesem Fall mit dem Titel „No importa la distanca“. Schade, denn das entfernte Bonusmaterial hätte die Blu-ray sicherlich für viele interessanter werden lassen. Es ist aber anzunehmen, dass lizenzrechtliche Gründe dahinter stecken. Ein Wendecover ist nicht vorhanden.
Sehr zur Freude der zahlreichen Fans bringt Disney mit „Hercules“ einen weiteren Film aus seinem Backkatalog auf Blu-ray heraus. Sowohl Bild als auch Ton sind wie zu erwarten absolut herausragend geworden und bieten so gut wie keinen Grund zur Klage. Die Geschichte fügt sich nahtlos in die übrigen Werke mit ein und liefert wie gewohnt herausragende Unterhaltung für Groß und Klein. Da ist zugreifen angesagt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2012
'Hercules' ist mit abstand einer der lustigsten Disneyfilme.
Allein schon Hades macht ihn unvergesslich mit seinen Slapstickartigen Auftritten und der ungewollten Situationskomik.
Für Kinder ist er unter 10 vllt nicht so empfehlenswert, da der doch stellenweise ziemlich düster und gruselig ist, vor allem als Herkules Megara aus der Unterwelt zurückholt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2013
Für diese Blu-ray Disc kann ich nur eine Empfehlung aussprechen!

Das Bildmaterial ist allerbestens überarbeitet worden. Die Farben wurden nicht neu definiert, sondern im Originalton erhalten. Einige Effekte wurden dahingehend nachbearbeitet, dass sie jetzt leuchtender hervorkommen. Alles in allem einfach SPITZE!
Der Unterschied zur herkömmlichen DVD wird ganz deutlich.

Beim Ton in DTS-HD 5.1 gibt es nichts zu bemängeln.
Man sollte bei dieser BD nicht zu große Erwartungen haben, was Extras angeht. Davon gibt es nur 2 - "Hinter den Kulissen von "Hercules" und ein Musikvideo von Ricky Martin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2007
Gut! Natürlich gibt es bessere und klassischere Disney Filme, aber ich als bekennender Fan finde ihn gut! Schöne Songs und lustige Charaktere! Auch der Zeichen-Stil gefällt mir! Nebenbei bekommt man ein bisschen Geschichte der Griechischen-Mythologie mit....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2009
Die Diosney-Filme sind einfach Kult egal wie alt man ist! Sie sind pfiffig, witzig ud zeigen sehr viel Herz! Hercules gehört zu recht zu den Disney-Klassikern der Neuzeit, spannend erzählte Mythologie in Disney-manier, klar das sehr viel für die Kiddy's an der Story über diese Mythologie neuerfunden wurde, ist eben typisch Disney

Auch die Musik ist sehr gut gemacht und reist einfach alle mit!

Rund um ein perfekter Disney-Film, wie er sein soll und somit verdiente 5 Sterne
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am 26. August 2011
Erst mal zur Story: Auf dem Olymp wird der Nachwuchs von Göttervater Zeus gefeiert, welcher einst die Titanen wegsperrte als sie die Erde verwüsteten. Nur bei einem kommt keine Feierstimmung auf: Hades, denn dieser ist nicht gerade zufrieden mit seinem Job zwei Etagen tiefer: Er ist der Herr der Unterwelt und hat keine Lust mehr auf diese vielen Toten. Er beschließt Zeus vom Thron zu stürzen, wenn in 18 Jahren die Titanen freigelassen werden können. Der Haken ist, dass ausgerechnet Hercules ihm die Tour vermasseln könnte und so vergiftet er den Kleinen, sodass er seine Unsterblichkeit verliert und will ihn töten lassen, doch Hercules hat noch seine übermenschlichen Kräfte und verjagt Hades' Diener und wird von einer Menschenfamilie aufgezogen. Bald erfährt er dass er der Sohn eines Gottes ist und will zurück in den Olymp aber das geht nur wenn er ein wahrer Held wird. Die Frage ist nun: Wie wird man ein wahrer Held? Helfen kann nur der Satyr und Heldentrainer Phil, doch der ist im Ruhestand nachdem er nur Nieten trainiert hat. Nur Achilles war vielversprechend doch der hatte es an der Ferse aber schließlich willigt Phil doch ein, Hercules zum Helden zu machen. Schließlich wird Hercules vom Trottel zum gefeierten Helden und verliebt sich in die hübsche Meg, die jedoch für die Gegenseite arbeiten muss, nachdem sie an Hades ihre Seele verkaufte. Nun stehen beide vor einem Problem: Hercules weiß nicht, wie er das Herz seiner Angebeteten erobern soll und Meg muss Hercules' Schwäche herausfinden, bevor die Planeten in einer Reihe stehen und die Titanen befreit werden können, damit Hades seine Machtübernahme starten kann.

Der Film hat mich schon von klein auf begeistert. Die Dialoge haben viele Anspielung auf unsere Zeit, zum Beispiel werden McDonalds Produkte und Disneyland erwähnt, außerdem scheint Griechenland bereits damals primitive Vasenampeln, Actionfiguren, Turnschuhe und vieles mehr zu haben, welches wirklich nicht historisch stimmen kann, ebenso wenig die eigentliche Geschichte über Herakles. Im Original ist nämlich nicht Hades der Böse sondern die ach so liebe Mutter Hera, da ihr Göttergatte was mit einer Menschenfrau hatte und aus dieser Beziehung Herakles entstand. Naja, für die Kinder hat sich das Haus Disney eben eine andere Version überlegt wo selbstverständlich derjenige böse ist, der nicht gerade den Traumjob hat und Hades gerade gelegen kommt. Manchmal wirkt die Handlung etwas übertrieben und schlägt über die Stränge des Normalen aber da dies eben hauptsächlich ein Film für die Familie ist und die Kinder unterhalten werden wollen, können wir dies getrost verzeihen. Die Lieder sind sehr schön, zum Teil frech und rockig und dann wiederum einfühlsam. "Hercules" zählt zu meinen Favoriten unter den Disneyfilmen und ich kann nur raten, einen Blick darauf zu werfen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier nun ein weiteres Disney-Meisterwerk, welches 1997 in den Kinos gezeigt wurde.
"Hercules" ist meines Erachtens nach der witzigste aller Disney-Filme!

Zur Story:
Baby-Hercules ist der ganze Stolz seiner Eltern Zeus und Hera (Ja, Hera! Für historisch-korrekte-Zuschauer ist der Film wohl eher ein Graus.) auf dem Olymp. Alles könnte wunderbar sein...wenn da nicht Hades wäre!

Somit wären wir beim wohl mit Abstand (!!) witzigsten Diseny-Bösewicht aller Zeiten angekommen! Ein blaues, vom Äusseren her sehr düsteres Wesen, dass vor Wut kochen und explodieren kann. Grund für die Wutausbrüche sind meistens seine weniger intelligenten Helfer Pech und Schwefel ("Pain & Panic!"). Dieses Trio ist einfach zum Brüllen!

Hercules wird vom Olypm geraubt und mit einem Gift nicht etwa getötet - nein NUR vermenschlicht. Ohne das Hades (der Drahtzieher des Plans) etwas vom Versagen seiner entführenden und vergiftenden Helferleinchen und somit vom Überleben des Babys ahnt.

Als Teenager kommt es wie es kommen muss - Hercules kann seine Kraft nicht einschätzen und baut mal wieder Mist. Darauf hin erzählen ihm seine "Eltern" die Wahrheit - er ist ein Gott. War er zumindest! Und wird er laut seinem Vater Zeus (Das erste Treffen der beiden - Urkomisch!!) wieder sein, wenn er sich denn als richtiger Held beweisen kann!

Gesagt, getan, wir suchen also Philokteteus ("Ive got two words for you - I AM RETIRED!!") auf - einen Satyr. Stellt ihn euch wie nen uralt Bruce-Willis-Verschnitt vor, der ständig brüllt "I am too old for this SHIT". Nach einigem Training lassen die ersten Heldentaten nicht lange auf sich warten und aus "Deppules" wird ruck-zuck der erste Superheld der Antike ("I am an Action-Figure!").

Doch dann sieht Hades seine Chance gekommen - er kann die Titanen aus ihrem Gefängnis befreien und somit seinen verhassten Bruder Zeus für immer vernichten. Wenn er Hercules aus dem Weg räumen kann.

So, Frage an alle Mädels: Wie schwächt man einen starken Helden?
Jawoll ja, man bedroht die Liebe seines Lebens - Meg! Und die ist natürlich als Hades Gespielin von der dunklen Seite (sie hat ihm ihre Seele verkauft und tut alles, um sie zurück zu kriegen) verzweifelt genug, mitzuspielen. Denkste bzw. denkt Hades in diesem Fall. Im finalen Showdown rettet sie unseren Kraftprotz und lässt dabei ihr Leben.

Hier geschieht ein Novum in der Welt der Walt Disney-Filme: Der Held des Films, hier Hercules, darf zum ersten Mal in der Geschichte Walt Disneys weinen!

Aber Herc wäre eben nicht Herc, wenn er Hades dafür nicht kräftig in den Allerwertesten treten würde! Sprachs und tats!

Kommen wir also zum großartigen Happyend: Herc darf zurück in den Olymp und entscheidet sich NATÜRLICH für seine Meg und die Erde.

Und unser lieber Phil bekommt noch sein ganz eigenes Happy End: Nicht nur, dass er von der schönsten Göttin der Antike, Aphrodite herself, geküsst wird, NEIN: sogar Zeus weis seine Hilfe zu schätzen und erfüllt unserem Phil einen langgehegten Wunsch - "Thats Phils Boy!" :-)

Hach ja!

Warum also ist "Hercules" für mich der lustigste Disney? Vor allem wegen Hades (O-Ton: "PAIIIN! PAAAAANIC!") - ich habe selten so gelacht! Der Typ NEIN Gott ist schon durch sein Auftreten zu komisch um wahr zu sein! Nicht zu vergessen, seine beiden Helferlein Pech ("Pain") und Schwefel ("Panic") mit ihrem O-Ton "You mean IF..."!

Die griechischen Musen tun ihr übriges zur lustigen Handlung!
Und natürlich Phil sowie Pegasus, Hercs exzentrisches Pferdchen!

Leute, kauft euch den Film, ne Ladung Popcorn dazu und macht euch auf einen der lustigsten Abende eures Lebens gefasst - ihr werdet Tränen lachen.

Was ich allerdings dazu sagen muss:

Leute, seht euch den Film im Original an! Die deutsche Synchro macht ihn zwar zum witzigsten Disney-Film aller Zeiten, die englische ist aber noch (kaum möglich, aber wahr!) besser.

Dieser Film ist (ähnlich wie "Pirates of the Carribean 1" und die "Lethal Weapon"-Reihe) wie eine Aneinanderreihung von Zitaten (WAS ALLERDINGS ÄUSSERST POSITIV UND NICHT IM GERINGSTEN SCHÄDLICH FÜR DEN FILM IST!)!
Ich sage hier nur "Once upon a time!" und "Thats Phils Boy!"!

Dieser Film ist auch für Fans von Filmzitaten eine wahre Fundgrube :-)

Für Kinder ist er natürlich uneingeschränkt zu empfehlen, Hades und seine Kumpanen sind nicht halb so gruselig wie z.B. Professor Rattenzahn oder Ursula oder auch die schrecklichste aller Schrecklichen, Malefiz.

Das Bonusmaterial ist ganz witzig gestaltet. Das Spiel "Unglücksrad" ist eher was für die Kleinen, aber die "Geschichte der Mythologie" ist durchaus sehr interessant!

Meine uneingeschränkte, eindeutige Kaufempfehlung für den mit Abstand witzigsten DisneyFilm aller Zeiten!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2006
Als ich mir die Special Collection von Hercules gekauft habe, habe ich nette Unterhaltung erwartet, auch wenn ich gedacht hatte, dass dieser Film wohl kaum an Disneys wie Mulan, Pocahontas oder Lion King heranreichen würde. Zu meinem Erstaunen tut er das aber doch.

Was mich an Disneys Hercules ganz besonders gefreut hat, ist die Musik, die in diesem Film von den Musen kommt. Sie ist viel fetziger als in anderen Disney Filmen und bringt inhaltlich die Handlung weiter (was mir in anderen Disneys, wo die Figuren ja wirklich über alles und jeden singen, gefehlt hat).

Ein weiteres Plus ist der Zeichenstil, der sich von anderen Disneys mit den vielen Kreisen und Kringeln heraushebt.

Die Handlung zeigt viele Höhepunkte und macht keine großen Abschweifungen (wobei ich mir gewünscht hätte, dass Dinge wie das Heldentraining bei Phil ausführlicher beandelt worden wären).

Die Figuren sind durchgehend klasse, besonders Pegasus, der für den ein oder anderen Gag sorgt. Aber auch allgemein kommt der Humor nicht zu kurz, wobei er sich in diesem Film auf verschiedene Anspielungen und Running Gags konzentriert ("Zwei Worte: Ich bin Rentner!").

Der Bösewicht des Films ist Hades, der zwar nicht so düster ist wie z.B. Malefiz oder der gehörnte König, dafür aber mit seinem Humor absolut punkten kann.

Abseits vom Film ist das Bonusmaterial auf der DVD sehr informativ und gegenüber manchen anderen Special Collections vorbildlich.

Endfazit: Trotz der wenigen Kinobesucher äußerst sehenswert, nicht nur für Kinder (Ich bin 15!). Vier Punkte deshalb, weil mich total die Sequenz stört, in der Hercules den Marktplatz zerstört (inhaltlich und zeichnerisch), außerdem mag ich Hades als Bösewicht nicht ganz so sehr wie die düstereren Bösewichte.
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