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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht noch ein Eisenbahnspiel? Doch!
Ich bin eigentlich kein Freund der diversen Eisenbahnspiele und war zunächst sehr skeptisch, als in unserem Spieleverein unter dem Motto "Messeneuheiten" Russian Railroads ausgepackt wurde. Aber: "Gib jedem eine Chance" sag ich mir und hab mich dazugesetzt. Zum Glück!

Bei "Russian Railroads" werden nicht wie sonst üblich auf mehr oder weniger...
Vor 9 Monaten von Detlef S. veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist kein Eisenbahnspiel.
Es ist kein Eisenbahnspiel. Ich finde das Thema passt nicht zu den Spielmechanismen.
Es ist ein komplexes Spiel für Vielspieler, dass wie so oft bei dieser Art von Spielen viele unterschiedliche Möglichkeiten zuläßt Punkte zu machen.
Drei Sterne im Sinne von "nicht schlecht", weil es eben nicht schlecht ist. Bei der großen...
Vor 2 Monaten von Alexander Gipp veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht noch ein Eisenbahnspiel? Doch!, 31. Oktober 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Ich bin eigentlich kein Freund der diversen Eisenbahnspiele und war zunächst sehr skeptisch, als in unserem Spieleverein unter dem Motto "Messeneuheiten" Russian Railroads ausgepackt wurde. Aber: "Gib jedem eine Chance" sag ich mir und hab mich dazugesetzt. Zum Glück!

Bei "Russian Railroads" werden nicht wie sonst üblich auf mehr oder weniger komplexe Weise Schienen auf einer Karte verlegt. Es ist vielmehr ein klassisches Placement-Worker Game:

Es gilt von Moskau aus drei Strecken aus in Richtung Osten zu verlegen. Diese Strecken existieren als abstrakte Bauleisten. Es gibt zwei "kurze" und eine "lange" Strecke. Der Ausbau der Strecke wird über ein Schienenstück in verschiedener Farbe dargestellt. Dabei stellt das Schienenstück nicht nur die Gleise selbst dar sondern den gesamten Grad der Infrastruktur der Strecke. Die Güteklasse wird durch verschiedene Farben dargestellt. Natürlich muss man jede Strecke zuerst einfach ausbauen, ehe man die Qualität um eine Stufe erhöhen kann usw. Um die Gleise tatsächlich zu befahren, muss man neben sie noch ein bzw. zwei Lokomotiven stellen. Die Werte der Lokomotiven stellen die Reichweite dar, die die Strecke tatsächlich befahren wird.

Auf vielen Streckenabschnitten gibt es bestimmte Ereignisse. Ausgelöst werden diese durch das Erfüllen bestimmter Bedingungen. Die einfachste Bedinung ist "die Strecke ist bis hier hin mit der einfachsten Gleisart angebunden". Schwierigere Bedingungen sind höherwertige und tatsächlich befahrene Strecken. Die dabei interessantesten Ereignisse sind die Ereignismarker, von denen jeder Spieler eine Handvoll zur Verfügung hat. Löst der Spieler ein Ereignismarker aus, sucht er sich eines aus seiner Auswahl aus. Hier kann man je nach der persönlichen Strategie wichtige Entscheidungen treffen, die den Spielverlauf ausgesprochen unterschiedlich beeinflussen können.

Zu guter Letzt geht es nicht nur um "Russian Railroads" sondern auch um "Russian Industrie". Auf einer weiteren Leiste kann man die allgemeine Industrieinfrastruktur entwickeln. Diese Leiste bringt zum einen Punkte, zum anderen können in sie Industrieanlagen eingebaut werden, die bei erreichen bestimmte Effekte ähnlich wie die Ereignismarker auslösen.

Wo bleiben jetzt die Worker? Jeder Spieler beginnt mit einer Handvoll Arbeitern. Auf dem Spielplan sind diverse Bereiche verteilt, auf denen die Spieler jede Runde ihre Arbeiter verteilen können. Je nach Stärke des Feldes wird dazu einer oder mehr benötigt. Es gibt einen Bereich, der für den Streckenausbau wichtig ist. Einen weiteren Bereich, der für den Bau von Lokomotiven und Industrieanlagen wichtig ist. Einen dritten Bereich, der für "diverse" Vorteile da ist. Und einen vierten Bereich, auf dem Ingenieure mit einmaligen und im Laufe des Spiels wechselnden Fähigkeiten genutzt werden können.

Spielspaß: Wie bei den meisten Worker-Placement-Games kann man sich nicht in allen Bereich gleichzeitig entwickeln. Man muss sich für eine Strategie (spezialisiert oder gemischt) entscheiden, um im Spiel voranzukommen. Ein bisschen an den Strecken muss zwar jeder bauen, aber ob man das Hauptgewicht darauf legt, oder lieber über Industrie oder Ingenieuere oder die "diversen" Felder Punkte macht, bleibt jedem selbst überlassen. Neben dieser Auswahlmöglichkeit, die schon mal hohen Wiederspielbarkeitsfaktor garantiert, kommt noch hinzu, dass es ein paar mehr Ereigniskarten und ein paar mehr Ingenierue gibt, als im Spiel tatsächlich eingestetzt werden. Im aktuellen Spiel spielen also nicht alle Möglichkeiten mit und die nächste Partie kann durch neue kombinierbare Möglichkeiten noch mal ganz anders verlaufen.
Nicht erwähnt habe ich dabei noch diverse Kleinmechanismen und Spielmöglichkeiten, die noch mehr Möglichkeiten bieten, ohne dabei "über" zu wirken.
Gespielt wird über 7 Runden, an deren Ende jeweils eine Abrechnung erfolgt. In der ersten Runde sammelt man nur eine Handvoll Punkte, diese werden aber von Runde zu Runde höher. Zum Schluss hat man dann schnell weit über 300 Punkte. Klingt ein bisschen inflationär, ist aber ehrlich gesagt einfach mal schön, die Punkteexplosion in den weiteren Runden zu beobachten. Da kommt ein richtiges Feeling von "industrieller Revolution" auf. In unserem Testspiel landeten übrigens drei Spieler trotz radikal unterschiedlicher Strategien alle im Bereich 360 bis 370 Punkte. Ob das Zufall war oder eine extrem fein austarierte Punktemechanik, werden weitere Partien zeigen.

Ausstattung: Das Spielmaterial ist solide in angemessen starker Papp- und Kartenstärke mit Holzfiguren. Das Artwork sowohl vom Brett als der Karten ist sehr stimmungsvoll und gelungen und spiegelt die Zeit des industirellen Aufbaus wider. Auch hier also keine Abstriche.

FAZIT: "Russian Railroads" ist kein Familienspiel sondern ein Spiel für Vielspieler. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, Punkte zu machen, und sowohl der Reiz, die unterschiedlichen Möglichkeiten auszuprobieren als auch die bekannten zu optimieren sorgt für einen hohen Wiederspielwert. Freunde von "Agricola", "Ora et Labora" oder "Village" dürften ihre helle Freude daran haben. Mit den übrigen Eisenbahnspielen von "Transamerika" bis "1830" hat das Spiel kaum etwas zu tun.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut ausbalanciertes Worker-Placement Spiel mit tollem Layout, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Russian Railroads ist ein klassisches Worker-Placement Spiel.
In einem Komplexitätsranking von 0 (simpel) bis 10 (sehr komplex) würde ich es etwa bei 7-8 einordnen. Will heißen: Es gibt kompliziertere Spiele, aber dennoch hat dieses Spiel einen hohen Anspruch. Wenn man gewinnen will und gute Mitspieler hat, so muss man intensiv planen und frühzeitig festlegen, wie man seine eigene Strategie aufbauen will, denn es gibt zahlreiche verschiedene Optionen, die mal mehr und mal weniger mit anderen zu kombinieren sind.

Im Folgenden will ich nur einen ganz kurzen Abriss geben. Das komplette Spiel lässt sich dank einer sehr gut aufgebauten und geschriebenen Anleitung in ca. 30 Minuten erlernen. Nach dem Spielen der ersten 2-3 Runden geht der Mechanismus ins Blut über, so dass die Züge recht schnell ablaufen. Nur das (Nach-)lesen einiger Sonderkarten verzögert bei den ersten Partien den Ablauf kurz:

Das Ziel des Spieles sind möglichst viele Siegpunkte zu erreichen.

Diese kann man überwiegend durch drei verschiedene Bereiche bekommen:
- Man baut seine Eisenbahngleise und die darauf fahrenden Loks gut aus
- man entwickelt seine Industrie
- durch spezielle Siegbedingungskarten, die zusätzlich eine (beträchtliche) Anzahl von Punkten bringen.

Die einzelnen Aktionen wie der Gleisausbau, Lok-Kauf oder das Anwerben von Ingenieuren wird durch das besetzen des jeweiligen Feldes durch einen seiner eigenen Arbeiter erreicht. Die Spieler setzen immer reium einen Arbeiter ein. Bis auf eine Aufnahme, kann jedes Feld nur durch einen Arbeiter besetzt werden. Von daher geht dem eigenen Zug meist folgende Überlegung vorraus:
- Was brauche ich jetzt (oder nächste Runde, sofern man vorraus plant - und das sollte man umbedingt :D)
- was brauchen die anderen Spieler - also was sollte ich u.U. blockieren, so dass sie es nicht nutzen können.

Wichtig ist, dass man nicht einfach wild drauf losbaut, je nachdem welche Felder gerade frei sind, sondern, dass die Spielzüge gut aufeinander abgestimmt sind, denn es ergeben sich immense Synergien durch bestimmte Kombinationen.

Zu guter Letzt noch: Das Spiel ist toll ausbalanciert und es gibt - je nach Spielrunde und vorgehen der anderen - unterschiedliche Siegoptionen. Das Spielfeld ist übersichtlich gestaltet, so dass man sich schnell mühelos zurecht findet, wann was zu tun ist.

Es ist sicherlich auch für Familien geeignet, erreicht aber seine wahre Stärke in Vielspielerrunden.

Fazit: Sehr tolles Spiel, dass für mich zu den absolut besten dieses Jahres gehört.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eisenbahn mal anders, 3. November 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Schon das Auspacken macht Spaß, am Material gibt es nichts auszusetzen. Viele schöne Holzteile (je 8 Arbeiter und 2 Anzeigefiguren in den 4 Spielerfarben, 48 Gleise), ca. 25 Karten, viele Plättchen und Geldmünzen sowie Spielertableaus aus stabiler Pappe. Die Schachtelgrafik ist ungewöhnlich, aber zum Thema passend; Spielertableaus und Spielplan sind zweckmäßig übersichtlich, aber dennoch schön gestaltet. 15 Ingenieure haben jeweils ein eigenes Gesicht.
Die Spielregel ist 24 Seiten lang, aber es macht Spaß, sie zu lesen. Alles gut bebildert, übersichtlich gestaltet, sogar nett geschrieben (man bekommt den Eindruck vermittelt, etwas geleistet zu haben, was zum Weiterlesen anspornt).

Nun aber zum Wichtigsten, dem Spiel. Wir sind Eisenbahnmogule, die in Russland die Transsibirische Eisenbahn sowie zwei weitere Strecken bauen. Neben dem Gleisbau kaufen wir Lokomotiven, heuern Arbeiter und Ingenieure an und treiben unsere Industrialisierung voran - natürlich alles, um Siegpunkte zu bekommen.
Was sich umfangreich anhört, ist in der Praxis gar nicht kompliziert. Nach altbekanntem Workerplacement-Mechanismus setzen wir unsere Arbeiter auf Aktionsfelder und dürfen dann entweder Gleise bauen, Lokomotiven oder Fabriken kaufen, unsere Industrie ausbauen, Geld beschaffen, die Spielerreihenfolge beeinflussen, Leiharbeiter oder einen Ingenieur anheuern oder deren Wissen nutzen. Jedes Aktionsfeld bis auf eines ist nur einmal pro Runde nutzbar, dadurch entsteht Konkurrenz um die besten Plätze.
Herzstück des Spiels sind die Spielertableaus, auf denen wir unsere Gleise bauen. Je nachdem, wie weit wir unseren Gleisbau vorangetrieben haben, erarbeiten wir uns auf den drei Strecken unterschiedliche Boni wie die Berechtigung zum Bau "besserer" (wertvollerer)Gleisstrecken, zusätzliche Arbeiter, wertvolle Punktefelder oder die Auswahl eines Bonusplättchens, welches einen weit voranbringen kann. Durch die drei unterschiedlichen Strecken sowie die Fabrikleiste gibt es verschiedene Strategien, auf die wir uns konzentrieren können, was den Wiederspielreiz ungemein erhöht.
Das Spiel läuft zu viert über 7 Runden, nach jeder erfolgt eine Wertung, bei der man zunehmend viele Punkte erhält. Die Wertung der Gleise wirkt anfangs ein wenig kompliziert, hierfür liegen jedoch für jeden Spieler ein Übersichtsplättchen bei, das man spätestens nach der 2. oder 3. Runde nicht mehr brauchen dürfte.

Das Spiel von Helmut Ohley und Leonhard Orbler ist für 2-4 Personen ab 12 Jahren. Bisher habe ich es zweimal zu viert gespielt. Für 2-3 Spieler wird die Spielplanrückseite verwendet - ein toller Luxus. Die geringen Regeländerungen klingen logisch; ich vermute stark, dass der Spielspaß ähnlich groß ist wie zu viert. Die angegebene Spieldauer von 2 Stunden ist zu viert angemessen, mit weniger Spielern sollte es schneller gehen.

MEIN FAZIT: Wieder mal ein Workerplacement-Spiel, aber ein besonders tolles. Die Regeln sind recht einfach, das Thema toll umgesetzt, der Wiederspielreiz sehr hoch. Für Leute, denen Kopfrechnen nicht liegt, könnte die Wertung anfangs ein wenig mühsam sein - dies ist aber auch die einzige Einschränkung für ein empfehlenswertes Strategie-/Taktikspiel.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber leider auch nichts innovativ neues, 6. November 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Auf der Münchner Spielwiesn hatte ich erstmals Gelegenheit das Spiel auszuprobieren.
Es ist definitiv ein sehr gutes Spiel und darum einen genaueren Blick wert.

Spielmaterial:
Für sein Geld bekommt man schon einiges an Spielmaterial. Der Tisch auf dem wir gespielt haben war definitiv zu klein. Aber das Material liegt gut in der Hand und das Spiel ist optisch stimmig aufgemacht.

Spielmechanismus
Ein (derzeit) typisches Spiel. Einflusssteine legen, die Aktionen dafür ausführen. Das ist im Kern eigentlich schon alles. Derartige Spiele gibt es mittlerweile auch schon etliche.
Aufgrund der Vielzahl von taktischen Möglichkeiten (man will immer alles machen und muss sich doch für viel weniger entscheiden) steht der Spieler immer vor schwierigen Entscheidungen. Da alles offenliegt ist der Glücksfaktor relativ gering. Na ja, wenn der Mitspieler vor dir deine anvisierte Aktion besetzt, ist es halt Essig mit der Strategie. Aber auch das ist bis zu einem gewissen Punkt planbar bzw. absehbar.

Spielatmosphäre:
Das Spiel macht Spaß. Man sieht seine Gleise wachsen. Man sieht Fortschritte in der industriellen Entwicklung. Nach der ersten Partie hatte ich sofort Lust eine Zweite zu spielen.
Vor allem, weil ich sicher bin, das nächste Mal alles besser zu machen.
Und das ist sicherlich auch wirklich so. Mit jedem Spiel wird man besser und lernt sich weiter zu optimieren.

Fazit.
Warum habe ich keine 5 Sterne gegeben, wenn das Spiel doch so gut war.
Zwei Dinge haben mich abgeschreckt.
(1) Der Grundmechanismus ist auch in Agricola schon super umgesetzt. Benötige ich also wirklich ein Spiel mit ähnlichem Mechanismus. Allzuviel innovatives steckt leider nicht in dem Spiel. Dafür kann ich also keinesfalls 5 Sterne geben (so gut mir das Ganze auch gefallen hat)
(2) Der Grübelfaktor" ist mir eindeutig zu hoch. Dadurch, dass der Glücksfaktor recht niedrig ist, kann man seinen Zug durch intensives Nachdenken (wie beim Schach) optimieren. Vor allem in der letzten Runde wird das zum reinen Rechnungsspiel.
Einmal musste ich geschlagene 10 Minuten warten, ehe mein Vordermann seinen Zug gemacht hat. Währenddessen bin ich auf der Messe herumgeschlendert.
(Dafür hätte ich dem Spiel jetzt fast schon 2 Sterne abgezogen. Aber das hat es natürlich nicht verdient)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel, aber nichts für Gelegenheitsspieler, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Die Regeln sind zwar nicht kompliziert (auch meine 8- und 10-jährigen Kinder verstehen sie), aber das Spiel ist doch recht verschachtelt und dauert lange so dass das nichts für Gelegenheitsspieler ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Waggons voller Punkte, 27. Januar 2014
Von 
Tim Koch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Russian Railroads
Mit 400 Bahnhöfen und eine Gesamtstreckenlänge von 9288 km ist die Transsibirische Eisenbahn auch heute noch die längste Bahnstrecke der Welt. Rund 90.000 Arbeiter waren 25 Jahre beschäftigt um die Verbindung zwischen Moskau und Wladiwostok zu errichten. Ganz so lange sind wir bei Russian Railroads (Helmut Ohley und Leonhard Orgler / Hans im Glück) glücklicherweise nicht gefordert und auch die Spielerzahl (2 bis 4) fällt im Vergleich doch eher moderat aus.

Dafür beschränken sich unsere Aktivitäten allerdings auch nicht auf nur eine Bahnstrecke sondern deren drei. Obendrein sollen wir auch gleich noch die russische Industrie wieder auf Vordermann bringen. Dazu steht uns zu Beginn nur eine Hand voll Arbeiter zur Verfügung die für Gleisbau, technologischen Fortschritt oder zum Kaufen von Lokomotiven ausreichen müssen.

Spielertableaus, Aktionsfelder,...
Neben dem zentralen Spielplan mit Aktionsfeldern in Abhängigkeit der Spielerzahl erhält jeder Teilnehmer zu Beginn ein Tableau welches die drei zu bauenden Strecken sowie eine Leiste für die Fabriken enthält. Dabei baut jeder selbst vor sich hin, gemeinsames Bauen ist ebenso wenig möglich wie das Wegschnappen bestimmter Strecken. Interaktion kommt vielmehr beim Platzieren der Arbeiter auf. Dazu liefert das zentrale Spielbrett ausreichend Möglichkeiten. Hier lassen sich mittels Arbeitern Strecken verlegen, Locks und Fabriken errichten und allerlei weitere Vorteile generieren. Unter anderem lassen sich auf diesem Wege auch die beliebten Ingenieure erwerben die dem Käufer ein eigenes (und verbessertes) Aktionsfeld bieten und obendrein am Spielende punkten.

...Strecken, Fabriken, Locks...
Apropos Punkte. Punkte generiert man in Russian Railroads vorwiegend auf dem Spielereigenen Tableau. Jede der 3 darauf abgebildeten Bahnstrecken bietet neben einer variablen Punkteausbeute diverse Boni. Um an die angestrebten Boni und Punkte zu kommen, müssen allerdings zuerst Gleise verlegt werden. Anfänglich stehen uns dafür nur die (wenig lukrativen) schwarzen Gleisteile zur Verfügung. Mit steigendem Fortschritt schalten wir aber stetig bessere Gleiskategorien frei die über die alte Strecke gebaut werden können. Richtig lukrativ wird es dabei mit den edlen, weißen Gleiselementen. Zumindest sofern wir die Strecke auch befahren können. Und dazu benötigen wir entsprechend zugkräftige Locks welche ebenfalls über Aktionsfelder erworben werden können. Auch diese sind anfänglich etwas schwachbrüstig, gewinnen aber im Laufe des Spiels deutlich an Zugkraft. Haben wir bereits ausreichend Locks (oder wollen schlicht keine weiteren) befinden sich auf deren Rückseite Fabriken welche uns wiederum Punkte und Boni auf der Industrialisierungsleiste versprechen. Dass auch hier umfangreiche Boni warten versteht sich von selbst.

...und noch einiges mehr
Verschiedenfarbige Gleise, Locks, Fabriken und Ingenieure... die Möglichkeiten um bei Russian Railroads an Punkte zu kommen scheinen schier unendlich. Und dabei habe ich viele Elemente noch gar nicht erwähnt. So können die Punkte für einzelne Streckenabschnitte verdoppelt werden, Münzen können Arbeiter ersetzen, Bonuskarten liefern Punkte bei Spielende und Fragezeichenplättchen liefern bei Erwerb wiederum Siegpunkte oder Boni. Und all das am Ende jeder der sechs bis sieben gespielten Runden.

Fazit
Russian Railroads ist ein klassisches Arbeiter-Einsetz Spiel bei dem an allen Ecken und Enden gepunktet wird. Die Möglichkeiten wirken dabei im ersten Spiel fast schon überwältigend, überall locken erstrebenswerte Boni. Sich hier auf einen Bereich konzentrieren fällt schwer. Erfahrene Spieler finden sich aber nach spätestens einer Partie zurecht, die vorhandenen Elemente sind durchweg bekannt. Damit wären wir auch schon beim einzigen Kritikpunkt von Russian Railroads. Trotz perfekter Abstimmung fehlt mir persönlich etwas die kreative Idee die das Spiel zu etwas besonderem macht. Bei der perfekten Abstimmung des Spiels, der stimmungsvollen Gestaltung und dem hohen Wiederspielwert ist dies allerdings nur eine kleine Kritik die dafür sorgt, dass Russian Railroads kein herausragendes Spiel sondern nur" ein sehr gutes ist. Für alle Fans des Genres und solche die es werden wollen eine klare Kaufempfehlung.

@Spielfreude.blogspot
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5.0 von 5 Sternen Einfach und doch kompliziert, 3. August 2014
Von 
Andreas Finke "Coyote" (Dorsten, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Ich hatte das Spiel bei der letzten Spielemesse in Essen gekauft, weil die Testspieler voller Kopfzerbrechen dort am Tisch saßen. Selbst konnte ich es dort leider nicht testen.
Trotz des "Blindkaufs" wurde ich nicht enttäuscht. Die rund 22 Seiten Anleitung sind schnell gelesen und das Spiel ist auch leicht erklärt. Schwieriger ist die Umsetzung der Ziele mit 2-4 Spielern, die sich beim erreichen der Ziele bemühen den Gegnern das Leben schwer zu machen.
Bis jetzt habe ich es nur zu zweit gespielt, wobei es trotz 6 Runden schon kurzweilige 1,5 - 2 Stunden werden können. Zu viert wird es wohl deutlich länger dauern.
Fazit: Schönes Spiel, gute Qualität und viel Spaß für ehrgeizige Strategen.
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5.0 von 5 Sternen Nicht ganz so einfach, aber reizvoll, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Unsere Meinung:
Die Verpackung:
Sehr schön russisch. Da weiß man doch gleich, um was es geht. Altersangabe, Spieldauer und Spieleranzahl sind an den richtigen Stellen. Das Innenleben ist aufgeteilt. Zusätzlich gibt es noch Tüten um das ganze Material schon mal sortieren zu können.

Das Spielmaterial:
Viel Holz und Pappe. Spielplan und Tableaus für die einzelnen Spieler. Dazu noch jede Menge verschiedener Plättchen und Geld. Und viele Spielfiguren.

Die Spielanleitung:
Ist äußerst umfangreich. Man braucht schon eine Weile, um sie zu durchzuarbeiten. Noch ein wenig länger dauert es, bis man das im Spiel alles auch gewinnbringend umsetzen kann. Aber es ist ziemlich gut erklärt und immerhin findet man schnell, wo man nachschauen muss, wenn etwas nicht ganz klar ist.

Fazit:
Nicht ganz so einfach. Aber es hat durchaus seinen Reiz. Bis es richtig Spaß macht, wird man wohl noch ein paar Mal brauchen, was bei einer Spieldauer von gut 2 Stunden nicht allzu häufig vorkommen dürfte.

Wertung:
5 von 5 SpielOla-Sternen
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5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolles Spiel, 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Dieses Spiel ist eine gelungene Neuerscheinung für Spielprofis. Eine Vielzahl an Möglichkeiten ans Ziel zu kommen, sowie eine grafisch schöne Umsetzung des Themas zeichnen es aus. Es ist ein Spiel das über eine Stunde gespielt wird, doch es fesselt dich so, dass du gar nicht mitbekommt dass die Zeit verfliegt.
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5.0 von 5 Sternen Viel Spaß für Gernespieler mir Erfahrung, 16. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48238 - Russian Railroads, Strategiespiel (Spielzeug)
Uns macht das Spiel Spaß. Zeit sollte man aber einplanen, es bietet eine abendfüllende Beschäftigung. Alles will bedacht sein, der Sieger steht wirklich erst am Ende fest.
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