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53 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes literarisches Dokument des Umgangs einer Familie mit einer bipolaren Störung der Tochter
"Am 5. Juli 1996 wurde meine Tochter verrückt."
Mit diesen lapidaren Worten beginnt ein Buch, das sich dem bewegten Leser öffnet wie ein Glasglocke. Ein Buch eines Vaters, der einen verzweifelten Kampf um seine Tochter führt, die wahnsinnig geworden ist.
Seine Tochter Sally lief orientierungslos durch die Straßen Manhattans, versuchte Autos...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von Winfried Stanzick

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlicher Schnelldurchlauf
Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde...Eine wahre Geschichte.Ich hatte mich ob der schwierigen Thematik, sowie auf Grund verschiedener Empfehlungen echt auf dieses Buch gefreut...
Bereits nach lesen der ersten Seiten kamen mir allerdings erhebliche Zweifel, welche sich im gesamten Buch eher noch verstärkten.Man sollte hierbei fairerweise bedenken...
Veröffentlicht am 16. August 2012 von Toralf Schröder


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53 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes literarisches Dokument des Umgangs einer Familie mit einer bipolaren Störung der Tochter, 9. April 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
"Am 5. Juli 1996 wurde meine Tochter verrückt."
Mit diesen lapidaren Worten beginnt ein Buch, das sich dem bewegten Leser öffnet wie ein Glasglocke. Ein Buch eines Vaters, der einen verzweifelten Kampf um seine Tochter führt, die wahnsinnig geworden ist.
Seine Tochter Sally lief orientierungslos durch die Straßen Manhattans, versuchte Autos zu stoppen und sprach aufgeregt mit wildfremden Menschen. Sie hatte von einem Tag auf den anderen die Vision, sie könne die ganze Menschheit retten, wenn die Welt nur verstehen würde, dass alle Kinder Genies sind. Greenberg dachte zunächst, seine Tochter habe Drogen genommen, doch die Ärzte im Krankenhaus, wo er sie sofort hinbrachte, erklärten ihm , seine Tochter sei manisch-depressiv und müsse sofort in eine geschlossene psychiatrische Abteilung.

Greenberg besteht darauf, bei seiner Tochter zu sein, lässt sich nicht abweisen und zieht praktisch auf der Station ein, wo er die insgesamt vierwöchige Therapie genauestens protokolliert. Die Schilderung dieser Zeit in der Klinik waren für mich die bewegendsten Stellen des Buches, denn immer mehr Mitglieder der Patchwork-Familie des Autors tauchen mitfühlend und auch mitteilsam im Besucherraum auf. Die Psychiatrie wird sozusagen zu einer Art familientherapeutischem Zentrum. Ironisch spiegelt es der Autor, indem er einen Chassiden-Clan schildert, der sich ebenfalls im Besucherraum aufhält, einen heilig-wahnsinnigen Toraschüler bewundernd.

Greenberg selbst bewundert auch: die metaphorische Sprachkraft seiner Tochter, die Poesie ihres Wahns. Und indem er sich mit der Krankheit beschäftigt, entdeckt er viele historische Leidensgenossen: den US-Lyriker, Robert Lowell, die Tochter von James Joyce, Virginia Woolf, Robert Schumann....

Nach vier Wochen wird Sally entlassen, mit den allerstärksten Medikamenten, einem "Verhaltensvertrag" und mit der Diagnose
"Bipolar I".

Nun beginnt eine schwere Zeit für die Angehörigen, die dabei fast selbst verrückt werden. Sally bleibt lange symptomfrei, erleidet aber auch zwei schwere Rückfälle. "Heute ist sie 27 Jahre alt schon eine Veteranin vieler Kriege," wie ihr Vater sagt. "Sie hat einen guten Highschool-Abschluß gemacht, lebt jetzt auf dem Land, arbeitet auf einer Farm und hat viele Freunde." Sie hat gelernt mit der Krankheit zu leben. Aber auch ihr Vater hat sich verändert:
"Inzwischen habe ich gelernt, Sallys Leben so zu akzeptieren, wie es ist, nicht wie ich es mir für sie ausgemalt hatte."

Vorläufiges Ergebnis eines langen und leidvollen Prozesses, der in diesem Buch in bewegender Weise geschildert wird, und vielen von dieser Krankheit betroffenen Menschen und Familien Mut machen kann.
Wer sich informieren will über die Krankheit und Selbsthilfegruppen: [...]
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130 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine abenteuerliche Reise in die Tiefe der Seele, 15. Februar 2009
Wie schwer ist es, sich vorzustellen, was in einer verwirrten Seele vor sich geht!

Der Icherzähler und Vater von Sally muss eines Tages erleben, dass seine Tochter sich in der Wirklichkeit nicht mehr zurechtfindet. Zwischen Wahn und Wirklichkeit aber gibt es gleitende Übergänge. So denkt er zunächst an Drogen, als er die 15 jährige Tochter in der Wohnung randalierend vorfindet. Sie ist durch nichts zu beruhigen, und es folgt die schwere Entscheidung, sie in die Psychiatrie einzuliefern.

Michael Greenberg beschreibt mit seinem authentischen Bericht eine familiäre Katastrophe, die eine ganze Familie durcheinander wirbelt.
Zurückblickend erlebt man seine Ehe mit Robin, aus der seine beiden Kinder hervorgingen. Ihre Ehe entstand aus einer Teenagerfreundschaft, ohne dass beiden klar war, wohin die Reise gehen soll. Michael ist Schriftsteller, Robin eine exzentrische und gewissen New Age Kulten zugeneigte aparte Frau. Beide sind zum Zeitpunkt der Erkrankung von Sally längst geschieden und leben in neuen Partnerbeziehungen. Pat, Michaels neue Frau, die ein Tanzstudio betreibt, steht zwischen allen Stühlen, als sie sich mit der schwierigen und rebellischen Tochter von Michael und Robin konfrontiert sieht. Sie hat sich alle Mühe gegeben, aber dieses von Geburt an in seinen Reaktionen konfuse Kind ist von niemandem zu bändigen und bedeutet für Pat eine schier unlösbare Aufgabe.

Wie Greenberg die seelischen Zustände aller Beteiligten nach und nach auseinander dividiert, zeigt seine bemerkenswerte Fähigkeit zur Reflexion. Hilflosigkeit und Ohnmacht, Schuldgefühle und Nachdenken über die Ursachen von Sallys Erkrankung und die Suche nach dem richtigen Weg zur Hilfe sind von unnachahmlicher Qual und innerer Zermürbung gezeichnet. Zugleich beschreibt er die Zustände, in die Sally verfällt, so nah und wahrheitsgetreu, dass man sich anhand seiner Beobachtungen sehr getreu ein Bild machen kann, wie eine Psychose abläuft. Die zerhackten Aussprüche, die Wahnbilder und Krampfanfälle bieten das Zerrbild eines Menschen, dem die Außenwelt aus dem Blickfeld geraten ist. Im Zusammenspiel mit der Ursachenforschung und den unterschiedlichen Heilungsangeboten bekommt man einen Eindruck von den traurigen Irrwegen, in denen sich auch die Angehörigen von Wahnkranken verlieren.
Das Buch ist tief beeindruckend in seinem nachdrücklichen Versuch, die Mitwelt über die Folgen und notwendigen Maßnahmen bei der Hilfe für psychisch kranke Angehörige zu informieren. Es handelt sich nicht um ein Sachbuch sondern um den Erfahrungsbericht eines betroffenen Schriftstellers. Die literarische Verarbeitung dieser Erlebnisse ist äußerst gelungen.
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 4. März 2009
Mich hat das Buch sehr ergriffen. Ein Vater, der hilflos mit ansehen muss, wie es seiner fünfzehnjährigen Tochter Sally plötzlich seelisch immer schlechter geht, entschliesst sich letztendlich, das Mädchen in die geschlossene Psychiatrie zu bringen. Sie wird zuerst als manisch-depressiv eingeschätzt. Dann wird sie ruhiggestellt und mit Medikamenten versorgt. Irgendwann kann er Sally wieder mit nach Hause nehmen, aber sie ist nicht mehr so wie vorher. Sie beginnt eine Therapie, die Erfolg verspricht. Endlich findet sich auch das richtige Medikament und die richtige Dosis. Langsam tastet sie sich wieder in ihr altes neues Leben zurück. Auch die Familie ist enger zusammengerückt und muss sich an die neue Sally gewöhnen. Sie wird nie wieder ohne Medikamente leben können, aber sie kann lernen, gut zurecht zu kommen und wieder ein eigenständiges Leben zu führen.

Michael Greenberg ist Journalist, hat also das Schreiben von der Pike auf gelernt. In diesem erzählenden Sachbuch beschreibt er eindringlich und einfühlsam, was in ihm und seiner Familie vorging, als die psychische Krankheit seiner Tochter ausbrach. Das Buch gibt keine Tipps und keine Ratschläge, es schildert aber, wie eine Familie mit solch einer Krise zurecht kommt und dass man einen derartigen Schicksalsschlag überstehen kann.
Ein Buch, das Hoffnung macht!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein beeindruckendes und Mut machendes persönliches Zeugnis, 13. Mai 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
"Am 5. Juli 1996 wurde meine Tochter verrückt."
Mit diesen lapidaren Worten beginnt ein Buch, das sich dem bewegten Leser öffnet wie ein Glasglocke. Ein Buch eines Vaters, der einen verzweifelten Kampf um seine Tochter führt, die wahnsinnig geworden ist.
Seine Tochter Sally lief orientierungslos durch die Straßen Manhattans, versuchte Autos zu stoppen und sprach aufgeregt mit wildfremden Menschen. Sie hatte von einem Tag auf den anderen die Vision, sie könne die ganze Menschheit retten, wenn die Welt nur verstehen würde, dass alle Kinder Genies sind. Greenberg dachte zunächst, seine Tochter habe Drogen genommen, doch die Ärzte im Krankenhaus, wo er sie sofort hinbrachte, erklärten ihm , seine Tochter sei manisch-depressiv und müsse sofort in eine geschlossene psychiatrische Abteilung.

Greenberg besteht darauf, bei seiner Tochter zu sein, lässt sich nicht abweisen und zieht praktisch auf der Station ein, wo er die insgesamt vierwöchige Therapie genauestens protokolliert. Die Schilderung dieser Zeit in der Klinik waren für mich die bewegendsten Stellen des Buches, denn immer mehr Mitglieder der Patchwork-Familie des Autors tauchen mitfühlend und auch mitteilsam im Besucherraum auf. Die Psychiatrie wird sozusagen zu einer Art familientherapeutischem Zentrum. Ironisch spiegelt es der Autor, indem er einen Chassiden-Clan schildert, der sich ebenfalls im Besucherraum aufhält, einen heilig-wahnsinnigen Toraschüler bewundernd.

Greenberg selbst bewundert auch: die metaphorische Sprachkraft seiner Tochter, die Poesie ihres Wahns. Und indem er sich mit der Krankheit beschäftigt, entdeckt er viele historische Leidensgenossen: den US-Lyriker, Robert Lowell, die Tochter von James Joyce, Virginia Woolf, Robert Schumann....

Nach vier Wochen wird Sally entlassen, mit den allerstärksten Medikamenten, einem "Verhaltensvertrag" und mit der Diagnose
"Bipolar I".

Nun beginnt eine schwere Zeit für die Angehörigen, die dabei fast selbst verrückt werden. Sally bleibt lange symptomfrei, erleidet aber auch zwei schwere Rückfalle. "Heute ist sie 27 Jahre alt schon eine Veteranin vieler Kriege," wie ihr Vater sagt. "Sie hat einen guten Highschool-Abschluß gemacht, lebt jetzt auf dem Land, arbeitet auf einer Farm und hat viele Freunde." Sie hat gelernt mit der Krankheit zu leben. Aber auch ihr Vater hat sich verändert:
"Inzwischen habe ich gelernt, Sallys Leben so zu akzeptieren, wie es ist, nicht wie ich es mir für sie ausgemalt hatte."

Vorläufiges Ergebnis eines langen und leidvollen Prozesses, der in diesem Buch in bewegender Weise geschildert wird, und vielen von dieser Krankheit betroffenen Menschen und Familien Mut machen kann.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ragt aus der Masse heraus, 18. März 2009
Autobiografien neigen leicht dazu, selbst ein wenig größenwahnsinnig zu sein. Greenberg dagegen bleibt so dicht an der sinnlichen Welt, dass diese Geschichte vor allem eine Größe erreicht: literarische. Tatsächlich ist es das, was dieses Buch auch auszeichnet: obwohl autobiografisch, kann Greenberg erzählen. Menschen tauchen in seinem Leben auf, er besucht Orte, denkt nach, fühlt sich einsam und unverstanden, dann wieder in tiefstem Einklang mit jemandem, und in all diesen Szenen taucht seine Liebe zu seiner Tochter, seine Angst vor ihrer Veränderung als roter Faden auf, ohne penetrant zu wirken.
Dieses kleine Stück Autobiografie ist spannend, es schafft ein Panorama einer kleinen Welt und lässt diese lebendig werden, es ist traurig, tragisch und komisch, manchmal alles zugleich; Greenberg jedenfalls schafft genug Distanz, um sich widersprüchlich zu schildern, und genug Nähe zu sich und anderen Menschen, um sie sympathisch zu finden. Greenbergs esoterisch angehauchte Exfrau mit ihren Alt-68er-Ideen gehen dem Leser ebenso nahe wie sein soziopathischer Bruder, der seit Jahren mit einer Persönlichkeitsstörung sich und anderen Menschen den Alltag hinderlich macht.

Glücklicherweise gibt es solche Autobiografien wie diese. Sie ragt aus der Masse larmoyanter, moralischer oder selbstverliebter Lebensschilderungen heraus. Sie zeigt, wie man gut schreiben und wie man eine Autobiografie gut schreiben kann. Sie unterhält, wenn auch auf eine manchmal sehr schmerzhafte Art und Weise. Dieses Buch legt man aus der Hand und will eigentlich noch mehr von diesem wundervollen Leben und diesem bunten Flickenteppich aus Menschen wissen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Glasglocke 2, 31. Januar 2011
Ein poetischer, beinahe zärtlicher und vor allem eindringlicher Bericht eines Vaters, der verzweifelt und hoffnungslos mit ansehen muss, wie seine Tochter urplötzlich an manischer Depression erkrankt.
Verständnislos und verzweifelt versucht Michael Greenberg, die Hintergründe dieser Krankheit zu begreifen und gibt allen Angehörigen depressiver Menschen mit seiner Geschichte Mut und Hoffnung. Dabei geht er nicht nur auf Sallys "Wahnsinn" ein, sondern beleuchtet auch das betroffene Umfeld. Greenbergs genaue Beobachtungen seiner Mitmenschen machen dieses Buch so überaus lesenswert und qualitativ.
Intelligent und niveauvoll geschrieben, mit einigen beklemmenden Momenten. Trotzdem bleibt dem Leser ein gewisses Gefühl der Distanz, welches sicherlich aus dem Unvermögen resultiert, Sallys manische Phasen zu begreifen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen HILFLOSIGKEIT, 22. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was muß das für einen Vater bedeuten, wenn seine Tochter plötzlich geisteskrank wird! Sally - eine außergewöhnliche Sechzehnjährige, die sich vor Ausbruch ihrer Krankheit tage-u.nächtelang mit Sonetten von Shakespeare und der Musik von Bach beschäftigt - die ruhelos ist - aber niemand erkennt ihre Veränderungen. Bis dann die Krankheit mit Wucht ausbricht.
Zitat eines Zitates aus dem Buch: "Lady Macbeth` Arzt bemerkte: Diese Krankheit liegt außerhalb dem Gebiet meiner Kunst, sie bedarf des Beichtigers mehr noch als des Arztes."
Wirklich ein anrührendes und interessantes Hörbuch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 14. August 2011
Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Traurige, aber wahre Geschichte, die einen sehr berührt. Wie würde ich in dieser Situation reagieren und damit umgehen ?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen berührend, 8. Juni 2011
Michael Greenberg ist Schriftsteller. Eindringlich und wortgewandt beschreibt er das Abdriften seiner halbwüchsigen Tochter in eine Psychose. Die Abwesenheiten ebenso wie die Wut, die Wahnvorstellungen und das Krampfen schildert Greenberg authentisch und beängstigend direkt. Auch die Familienkonstellation, die ohnehin nicht ideal, da durch Scheidung und "Zweitmutter" belastet, hier stark unter Druck gerät, beschreibt er nachvollziehbar realistisch.
Die Entscheidung, seine Tochter Sally in die Psychiatrie einliefern zu lassen, macht er sich nicht leicht. Und es ist mehr als beklemmned, beim Lesen die Abfolge der Emotionen nachvollziehen zu können, die einen Vater in solch einer Situation heimsuchen. Von Ratlosigkeit bis zum schweren Schuldgefühl ist alles dabei.
"Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde" ist ein berührendes Buch, das keinen Leser kalt lassen wird und aus dem man unendlich viel über die Irrwege der Psyche und den Umgang vermeintlich "Normaler" damit lernen kann.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrend..., 24. September 2009
...und ein starker Schlag in die Magengrube - so habe ich es empfunden.

Was tut man, wenn sich das eigene Kind einem selbst gegenüber verhält wie ein A.. und das, weil es krank ist? Wie oft habe ich während der Lektüre des Buches überlegt, was ich wohl tun würde in der beschriebenen Situation und wie oft bin ich zu dem Schluss gekommen, daß ich ratlos wäre...

Ein bewundernswertes Buch, denn ich glaube, daß es schwer ist, das Erlebte niederzuschreiben und dabei nochmals zu erleben. In einfachen, klaren Worten erzählt der Autor seine Verwirrung, seine Fassungslosigkeit, die Emotionen der Familie, das Umfeld, den Weg durch Ärzteratschläge und Krankenhäuser - um immer wieder an den Punkt zu kommen, daß keiner die richtigen Worte dafür findet.

Sehr zu empfehlen, aber keine leichte Kost.
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