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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Prophet und der Sheriff...
Logan Millers "Sweetwater" ist ein sehr skurriler, aber äusserst unterhaltsamer Western, der von dem Schlagabtausch zweier sonderbaren Rivalen lebt. Zum einen ist es der charismatische Prediger und machtvolle religiöse Ver(Führer) Prophet Josiah (Jason Isaacs), der zunehmend Gefahr läuft vom sonderbaren Sheriff Jackson (Ed Harris) als blutiger...
Vor 7 Monaten von Ray veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sweetwater
Der Scheriff ist gewöhnungsbedürftig, die Killerin ist nicht ausreichend präsent und der Prophet ist viel zu schnell durch einen Zufallstreffer tot - der Countdown ist vorhersehbar und somit total schwach/langweilig - keine Action.
Vor 3 Monaten von hummel9999 veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Prophet und der Sheriff..., 9. April 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
Logan Millers "Sweetwater" ist ein sehr skurriler, aber äusserst unterhaltsamer Western, der von dem Schlagabtausch zweier sonderbaren Rivalen lebt. Zum einen ist es der charismatische Prediger und machtvolle religiöse Ver(Führer) Prophet Josiah (Jason Isaacs), der zunehmend Gefahr läuft vom sonderbaren Sheriff Jackson (Ed Harris) als blutiger Mörder entlarvt zu werden. Die Geschichte spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts, irgendwo in New Mexico. Dort in dieser Einöde versucht sich die Exprostituierte Sarah Ramirez (January Jones) gemeinsam mit ihrem mexikanischen Ehemann Miguel (Eduardo Noriega) eine Existenz aufzubauen. Doch das noch junge Glück muss mit harten landwirtschaftlichen Bedinungen auf der eigenen Farm arbeiten, ausserdem lebt in unmittelbarer Nachbarschaft die religiöse kleine Gemeinde des selbsternannten Predigers, der erst vor kurzem zwei Durchreissende, die durch sein Land ritten und dort Wasser getrunken haben, mit seinen Schergen hingerichtet hat. Da die beiden Leichen einflussreiche Verwandte haben, wird der wunderliche Sheriff Jackson auf die Suche nach den Vermissten geschickt. Dieser Gesetzeshüter ist äusserst intelligent und hat sehr schnell herausgefunden, dass der Prediger hinter dem Ganzen steckt und die Leichen der Beiden schon längst irgendwo verscharrt sein müssten. Dementsprechend konfrontativ sind die Begegnungen der beiden Kontrahenten - der Gesetzeshüter demütigt den "Gottesmann" auf ganzer Linie. Als dann der Hund der Ramirez getötet wird und wenig später Miguel verschwindet, ist Sarah auf sich allein gestellt. Bald ist das Niemandsland tiefrot gefärbt mit Blut...
Jason Isaacs spielt seine charismatische Rolle perfekt borniert, gewalttätig und selbstgerecht. Ein herrlicher Fiesling, der allerdings vom wahnsinnig agierenden Sheriff, dargestellt von einem grandios aufgelegten Ed Harris, noch getoppt wird. Da muss die Hauptfigur, die rächende Frau, ein bisschen auf den Nebenschauplatz ausweichen. Der Western hat eine düstere Atmosphäre und ist eigentlich fast schon knackig kurz zu nennen. Er hat eine gute beklemmende Atmosphäre, die sonderbaren Figuren erinnern öfters an den Spätwestern der 70er Jahre, als etwa ein Marlon Brando im Frauenklamotten ein bezahlter Killer in "Duell am Missouri" war oder ein Donald Pleasance mit wertvollen und erinnerungswürdigen Nebenrollen Genreklassiker wie "Der Verwegene" oder "Wiegenlied vom Todschlag" veredelte. Ich persönlich fand die exzentrische Performance von Ed Harris eine Wucht, beste Szene ist die Zerstörung eines wertvollen Tisches, ganzer Stolz des gastgebenden Priesters des Teufels.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Western mit konsequenter Handlung. Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Film., 14. März 2014
Von 
StefanB - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Western sind ein bisschen aus der Mode gekommen, doch mit DJANGO UNCHAINED feierte dieses Genre ein sehr gutes Comeback. Vielleicht dadurch animiert, drehte der Regisseur Logan Miller den Film SWEET WATER. Um es vorweg zu nehmen, ein durchaus kurzweiliger Western.

Ein junges Ehepaar, Sarah und Miguel Ramirez, hat ein bisschen Land erworben, das sie bewirtschaften. Dieses Land grenzt an das Land des Predigers Josiah (Jason Isaacs). Nachdem Schafe des Predigers die Ernte des jungen Paares vernichten, besuchen sie den Prediger, um ihn zu bitten, das dessen Schafe nicht mehr deren Land betreten, indem er einen Zaun baut. Davon ist der Prediger alles andere als begeistert und tötet kurze Zeit später Miguel. Doch mit einem hat Josiah nicht gerechnet, dass die Witwe (January Jones) mit Revolver und Gewehr umgehen kann.
Damit nicht genug ist Sheriff Jackson (Ed Harris) auf der Suche nach zwei jungen Männern, die durch das Land von Josiah geritten sein müssen. Natürlich trifft er auf Josiah und ahnt sehr schnell, dass dieser nicht nur ein Prediger ist…

So richtig ernst nehmen, kann man diesen Western nicht. Dafür gibt es mehrere skurrile Szenen. Vor allem wenn Ed Harris in Erscheinung tritt, der einen kauzigen und eher untypischen Sheriff spielt und dabei zuweilen ein Kommissar sein könnte. Denn seine Auftritte gleichen mehr Ermittlungsarbeiten.

So muss man auch schon etwas fürs makabre übrig haben, wenn der Sheriff zum Beispiel in einer Szene mehrere Leichen auf Stühle an einen Esstisch gesetzt hat, um seine Beweisaufnahme gegen Josiah fortzusetzen.

Doch die eigentliche Geschichte dreht sich um die Rache von Sarah. Und wenn diese beginnt, dann lernt man als Zuschauer sehr schnell, dass Sarah keine Gnade kennt und konsequent handelt. So ist auch zu loben, dass der Film darauf verzichtet, dass jemand um sein Leben bettelt. Bei dieser Frau hätte es eh keinen Zweck.

Das Ed Harris mal keinen allzu ernsten Charakter spielt, ist anfänglich vielleicht für den ein und anderen gewöhnungsbedürftig. Doch spielt er, wie auch der Rest der Crew, seine Rolle sehr souverän.

SWEET WATER erfindet das Genre sicherlich nicht neu und kann auch mit sehr bekannten Western wie DJANGO UNCHAINED, EIN FRESSEN FÜR DIE GEIER, ZWEI GLORREICHE HALLUNKEN und HIGH NOON nicht mithalten, dennoch ist dieser Film unterhaltsam.

Der Ton der Blu-ray ist gut, das Bild hat gelegentlich ein leichtes Rauschen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sweetwater, 10. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
Der Scheriff ist gewöhnungsbedürftig, die Killerin ist nicht ausreichend präsent und der Prophet ist viel zu schnell durch einen Zufallstreffer tot - der Countdown ist vorhersehbar und somit total schwach/langweilig - keine Action.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Böser Prophet, seltsamer Marshall, 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
S>Sweetwater< (USA, 2013), der in Großbritannien unter dem Titel >Sweet Vengeance< herauskam, ist ein Western der etwas ungewöhnlichen Art.

Der fanatische und brutale Mormonen-Prediger und "Prophet" Jessiah, der von sich behauptet, Gottes Gesetze auf Erden zu vertreten, schreckt nicht einmal davor zurück, Leute zu ermorden, die seiner Meinung nach göttliche Gesetze gebrochen haben. Er ist der Herrscher über eine Gemeinde von Ja-Sagern, die es aber selbst mit den Gesetzen nicht so genau nehmen. Wie beispielsweise der Banker des Ortes, der durchaus auch einmal Kleinsparer um ihr Geld zu bringt. Der Sheriff des Ortes ist ein Hanswurst, der nur nach der Pfeife des Predigers tanzt - bis der seltsame Marshall Jackson (Ed Harris) im Örtchen aufkreuzt und den Sheriff innerhalb von Sekunden mit einem Tritt in den Allerwertesten aus seinem Büro auf die Straße befördert. Der Marshall, der schon einmal einsam vor dem Sonnenuntergang indianische Tänze zelebriert, ist auf der Suche nach Personen - Verwandten von einflussreichen Regierungsleuten - die in der Gegend spurlos verschwunden sind. Hauptperson des Films ist die rothaarige ehemalige Prostituierte Sarah (January Jones), die mit ihrem mexikanischen Ehemann ein neues Leben als Farmerin beginnen will. Sarah's Mann wird ebenfalls vom Propheten Jessiah ermordet.

Die Landschaft ist sehr fotogen ins Bild gesetzt, die Kleider, Bauten und Inneneinrichtungen der Häusen sehen auch sehr gut aus, die Farben des Films sind harmonisch ausgewählt. Besetzung und schauspielerische Leistungen sind gut. Sogar die Nebenrollen sind mit auffällig skurilen Typen besetzt. Der Einsatz von Musik ist eher dezent und spärlich. Brutalität und Verletzungen werden meist nicht im Detail gezeigt, was für heutige Verhältnisse zahm und zurückhaltend wirkt. Das Budget des Films soll bei geschätzten 7 Mio. Dollar gelegen haben. Die Inszenierung ist leider sehr behäbig geraten. Über eine Stunde vergeht, bevor sich der Western vom Trab zum müden Schluss-Galopp aufschwingt. Der Film enthält auch eine Szene, in dem ein Schmied ein prozentuale metallurgische Analyse verschiedener Projektile für den Marshall vornimmt - echter Film-Unsinn, denn dies wäre eine unmögliche Aufgabe für einen Wild West-Hufschmid gewesen. Die Vergewaltigungsszene wurde komplett ausgespart, so dass ich mich gefragt habe, ob der Film um Minuten gekürzt wurde, jedoch habe ich nichts Derartiges im Internet gefunden. Als "Rape & Revenge"-Thema mit einem Setting im Western-Genre könnte man den Film also nur teilweise einstufen. Ich habe den Film trotz der ansprechenden Gestaltung und guten Besetzung mit nur drei Sternen bewertet, weil ich ihn einfach nicht besonders spannend fand und er sich meiner Meinung nach zu stark auf schöne und stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen konzentriert. Der Schluss-Shootout ist spannungsarm inszeniert und verschenkt auch noch jedes potentielle Überraschungsmoment. Ganz zum Schluss verbrennt Sarah in der Nacht am Lagerfeuer ihre Kleider so, wie sie in einer vorherigen Szene die Hütte, die sie und ihr Ehemann gebaut hatten, abgefackelt hatte. Wir verstehen: etwas geht zu Ende. Dann Abblende. Frage: lebt Sarah danach als Nackte weiter in der amerikanischen Steppe? Kopfkratz: ein Ende, das so seltsam ist wie der ganze Film.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sweetwater - Von Schafen und Menschen, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
Habe den Film beim Fantasy Film Fest in Stuttgart gesehen in der Orginalversion, darauf bezieht sich auch meine Rezension.

Der Film spielt im Ödland von New Mexcico des 19.Jahrhunderts wo die ehemalige Prostituierte Sarah(January Jones aus Mad Man) und Ihr Mann sich eine Existens als Farmer aufzubauen versuchen.
Sie geraten dabei mit dem ebenso charismatischen wie bösartigen Propheten Josiah(Jason Isaacs aus Harry Potter)aneinander, dessen Schafe die Ernte ruinieren. Dazu kommt noch der etwas durchgeknallte Sheriff Jackson(Ed Harris)der mit seinen derben Ermittlungsmethoden für viel Laune sorgt.

Nachdem Josiah Sarahs Mann meuchelt und Sie später dazu noch vergewaltigt will sie Rache. Dabei dreht Sarah im lilafarbenen Kleid und roter Mähne richtig auf in dem sie gnadenlos, zielstrebig und mit allen Mitteln Ihre Feinde bekämpft, Clint Eastwood könnte es nicht besser machen.
Sheriff Jackson ist derweil auch nicht untätig und kümmert sich um die stetig wachsende Zahl von Toten auf seine Weise.

Die Rollen werden von den Darstellern alle gut umgesetzt, allen voran Jason Isaacs und Ed Harris. Ebenso ist der Film sehr gut fotografiert wobei die karge Landschaft die Story gut unterstützt und für viel Atmosphäre sorgt. Ausstattung, Maske sowie Kostüme sind auf hohem Niveau und wirken echt.

Leider ist die Story ziemlich vorhersehbar und die erste Hälfte des Films ist etwas langatmig geraten, in der zweiten Hälfte bekommt er aber deutlich mehr an Tempo.

Für Freunde eines gut gefilmten Westerns mit einer weiblichen Figur als Rächerin und guten Darstellern die über leichte Storyschwächen hinwegsehen können sehr empfehlenswert.
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14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen western wie er sein soll, 27. Oktober 2013
ich habe ebenfalls den Film auf dem Fantasy Filmfest gesehen und war begeistert. dennoch möchte ich mit einigen negativen Punkten beginnen: zum einen merkt man dem film teils an, dass ed harris vor allem wegen seinem hohen Bekanntheitsgrad engagiert wurde, so dass er zwar eine zentrale Rolle spielt, er aber in der ersten Hälfte des Filmes nur wenig zu sehen ist. ebenfalls kritisieren muss man die Figur, die Jason isaacs spielt. zum einen erinnert sie zu stark an seine Rolle in den Harry potter Filmen,nur mit anderer Harfarbe und zum anderen ist er einfach zu böse konzipiert. dadurch, dass er kein bischen sympathischen ist, sondern alles verkörpert, was der Zuschauer verachtet, ist er ein relativ langweiliger Bösewicht. Auch ist mir zu Anfang aufgefallen, dass man zwar sehr schöne Landscahftsbilder sieht, diese aber nur gering wirken. Das liegt wohl an der eher minimalistischen Musikuntermalung. Was aber erst als schwäche erscheint, wir im Laufe des Films zu eienr Hauptstärke. durch den mangel an Musik entfernt scihd er Film vom Italowestern und Tarantino Stil und wirkt so trockener und härter. und in diese stille klingen die schüsse fast ohrenbetäubend laut. was in anderen filmen nur harmloses peng peng ist, lässt hier das Wohnzimmer oder den Kinosaal erzittern. und genau die selbe Wirkung aht jeder schuss auf die Handlung im film. hier wird nicht wild rumgeballert. hier ist jeder schuss wohl überlegt, ein eiskalter akt der rache, ein grauenhaftes geräsuch, welches die stille zerreist und leben beendet. so erinnert das ganze ein wenig an no Country for old men aht aber einen etwas höheren bodycount. die rachegeschichte ist zwar nichts neues, aber sie wird toll umgesetz. es gibt gute Nebenhandlungen und die schauspiler liefern eine tolle arbeit ab, allen voran ed harris. er sit es auch, der mit seinem skurilen Charakter eine spur Humor in den Film hereinbringt, ohne ihm aber seine härte zu nehmen. bei solcen indiepenent-streifen sit antürlich immer wie frage, wie billig sieht das gnaze aus? antwort: überhat nicht billig. vond er Qualität könnte es auch eine hollywoodproduktion sein, obwohl Hollywood natürlich spetakulärer aber ekinesfalls besser inszenietrt hätte.
Fazit: toller western, der an harte, schlichte, schöne und langsame werke der Gegenwart anknüpft und dennoch ein echter genrevertreter bleibt und dem man sein eher geringes Budget nicht ansieht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lady Vengeance, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
Ein Neowestern mit dem Thema Rache und die wird auch noch von einer Frau ausgeführt und genossen ist nichts aus der Raritätenkiste. Trotzdem kann er einem gefallen. Nicht nur wegen der am Ende wiederhergestellten Ordnung. Das ist ja zu erwarten. Zum einen erinnert der anfängliche Erzählstil an ‘Das Lied vom Tod‘ mit seinen eingangs völlig von einander unabhängigen Handlungssträngen und zu anderen werden bereits gesehene Ereignisse viel später erst aufgeklärt. Auch die Weite der Landschaft macht alles viel gewaltiger.
Der wichtigste Punkt für den Erfolg sind aber die grandiosen Darsteller. Natürlich ist Sarah alias Lady Vengeance (January Jones) bravourös gnadenlos nach dem ihr angetanen Unrecht. Aber die beiden Hauptkontrahenten, die die Spannung hochbringen sind Jason Isaacs und Ed Harris. Der selbsternannte Prophet Josiah glänzt mit aalglatter, zynischer Arroganz und verblendetem religiösen Wahn; er beeindruckt durch Haltung und Wortwahl, lächelt nie, bleibt immer eiskalt. Ed Harris als Sheriff Jackson ist das ganze Gegenteil: ein alter Zausel, der mitunter herumtanzt wie ein Derwisch, fröhlich isst und trinkt und dabei messerscharf recherchiert. Die Parallelität von Sarahs Rachefeldzug und Jacksons Ermittlungen verstärken die Spannung. Auch wenn man beim finalen Showdown im Schafspferch das Ende kennt. Dafür gab es von Sarah zuvor aber beim Baden im Fluss eine bleihaltige Überraschung.
Wir sehen echte Typen, ihre Lebenseinstellungen und menschliche Schwächen, Gefühle wie abgrundtiefer Hass, erniedrigende Demütigungen ohne die emotionale Schraube zu überdrehen. Dazu einen sich zuspitzender Handlungsverlauf. Westernfan was willst du mehr?
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
Ich habe diese DVD für meinen Vater bestellt. Er ist sehr zufrieden und glücklich damit. Der Preis ist unschlagbar. Absolut empfehlenswert.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schade, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweetwater - Rache ist süß (DVD)
oje+++ der kann leider gar nichts der film. zieht sich. - ist enttäuschend.. - langweilig.. war ein fehlkauf..
kann ich nicht empfehlen
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13 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Revenge in Purple, 22. November 2013
(Kinoversion)

Wenn es in einem 95minütigen Film, in dem es um die blutige Rache einer gedemütigten Frau geht, erst nach einer Stunde losgeht mit der Rache, ist hier meiner Meinung nach etwas falsch gelaufen. Irgendwie haben es die Brüder Miller (Logan - Regie, Noah - Drehbuch) versäumt, bei "Sweetwater" den richtigen Fokus zu setzen. Über eine Stunde lang werden die Charaktere eingeführt, ohne dass groß etwas passiert. Und selbst als es dann in der letzten halben Stunde losgeht mit der blutigen Vergeltung, kommt irgendwie keine rechte Spannung auf. "Sweetwater" ist ein sehr ruhiger, in schönen Bildern schwelgender Western mit gutem Cast, aber sehr dünner Story.

Sarah (January Jones, "Mad Men") und Miguel (Eduardo Noriega, "Che Guevara") Ramírez haben es nicht leicht, Ende des 19. Jahrhunderts in New Mexico. Mühsam bewirtschaften sie ihre kleine Farm, auf die aber schon der Prophet Josiah (Jason Isaacs, "Lucius Malfoy" aus den "Harry Potter"-Filmen) ein Auge geworfen hat. Dem hingegen ist Sheriff Jackson (Ed Harris, "Pain & Gain") auf den Fersen, da Josiah sich nicht um Gesetze schert, wenn es darum geht, zu bekommen, was er will. Als Miguel denn auch von Josiahs Männern ermordet und Sarah vergewaltigt wird und ihr ungeborenes Kind verliert, ist Schluss mit lustig. Sarah weiß, dass sie von Männern keine Hilfe mehr zu erwarten hat, und so zieht die ehemalige Prostituierte los, um Recht und Unrecht selbst in die Hand zu nehmen. In eine Hand, denn in der anderen hält sie schon ihr Gewehr…

So dünn die Story, so mau auch ihre Umsetzung. Letztendlich ist "Sweetwater" nicht mehr als eineinhalb Stunden gepflegte Western-Langeweile. Erst passiert kaum etwas, dann passiert ein bisschen etwas und dann kommt der Abspann. Was Noah und Logan Miller sich hier zusammenfantasiert und auf Zelluloid gebannt haben, kann kaum jemals überzeugen, geschweige denn interessieren. Es gibt viele Bilder von kargen Wüstenlandschaften, in denen die Millers den leicht durchgeknallten Sheriff auch gerne mal bei Sonnenuntergang tanzen lassen. Was das soll? Man weiß es nicht, wie so Vieles andere in diesem Film auch nicht.

Die Charakterzeichnungen sind bestenfalls rudimentär, man erfährt über kaum einen der Protagonisten mehr als simple Schwarzweißmalerei. Alle sind entweder gut oder böse, viel Platz für Zwischentöne bleibt da nicht. Das hält Drehbuchautor Noah Miller allerdings nicht davon ab, seine Protagonisten permanent irgendetwas schwafeln zu lassen, obwohl sie letztendlich kaum etwas zu sagen haben. Den schwatzsüchtigen Kerlen stellen die Millers eine Frau gegenüber, die mit der Emotion eines Kühlschranks auf ihren ganz persönlichen Rachefeldzug geht, was das Ganze auch nicht überzeugender macht.

Der ganze Film kommt irgendwie nicht richtig in die Gänge, die einzelnen Szenen wirken wahllos aneinander gereiht, so dass "Sweetwater" nie in die Verlegenheit kommt, in richtigen Erzählfluss zu geraten. Dennoch muss man den Millers zugestehen, zumindest Ed Harris und Jason Isaacs ein paar hübsche verbale Schlagabtäusche in den Mund gelegt zu haben, was ihr permanentes Gefasel wenigstens halbwegs erträglich macht.

In "Sweetwater" stimmt irgendwie nichts so richtig. Erstmal ist der Film kein Rachefeldzug einer verzweifelten Frau. In der fast ereignislosen und sehr redegewaltigen ersten Stunde des Films kann von Rache noch keine Rede sein. Als es dann endlich losgeht mit der Vergeltung, finden sich lediglich ein paar unterkühlt ausgeführte Morde auf der Leinwand wieder, mit leidenschaftlicher und schmerzlicher Rache hat das nicht das Geringste zu tun. Spannend ist der Film somit auch überhaupt nicht, im Gegenteil, in großen Teilen langweilt man sich zu Tode, weil nichts bzw. nichts Relevantes passiert. Die dünne Story kommt nie richtig in Gang, hier wirken die Szenen einfach nur wahllos aneinandergereiht, so dass keinerlei Bindung zu den Protagonisten entstehen kann.

Einzig die Darsteller sind gut, wenn sie auch durch ihre oberflächlichen Rollen kaum Eindruck hinterlassen. January Jones reitet emotionslos durch die Prärie und feuert ab und an mal einen Schuss ab. Jason Isaacs schrammt immer knapp am Overacting vorbei, was allerdings in seiner Rolle als fanatischer Prophet begründet sein dürfte. Eduardo Noriega verbirgt sein überaus hübsches Gesicht hinter einem fusseligen Bart, müht sich mit akzentfreiem Englisch ab und stirbt viel zu schnell. Einzig Ed Harris kann hier ab und an punkten. Sein Sheriff ist ein ziemlich schräger Vogel, allerdings intelligent, gewitzt und schnell, da verzeiht man Noah Miller die bekloppte Idee, den Sheriff albern und allein in der Wüste rumtanzen zu lassen.

In der Summe macht das alles aus "Sweetwater" einen absolut entbehrlichen, sterbenslangweiligen Western, der den Namen Rachefeldzug bei Weitem nicht verdient. Außer viel sinnlosem Gerede passiert hier so gut wie nichts, man sieht dem Film dieser beiden bestenfalls mäßig talentierten Brüder an, dass sie noch viel lernen müssen und sich mit "Sweetwater" leider überhaupt keinen Gefallen getan haben. Viel Lärm um gar nichts, deshalb gerade mal noch einen von fünf coolen Sheriffs, die hier wenigstens etwas rausreißen.
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Sweetwater - Rache ist süß
Sweetwater - Rache ist süß von Ed Harris (DVD - 2014)
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