Kundenrezensionen

26
4,5 von 5 Sternen
Sequel to the Prequel
Format: Audio CDÄndern
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zuweilen hat man fast den Eindruck, mancher Kritiker nimmt es Pete Doherty nachdrücklich übel, dass dieser sich vor Zeiten nicht dem zweifelhaft berühmten Club 27 angeschlossen hat, sondern weiterhin und jetzt erst recht quicklebendig durch die Clubs dieser Welt springt und tatsächlich auch noch genügend Verstand und Lebensmut beisammen hat, um ein Album wie das vorliegende abzuliefern. Ob da wer sein eigenes braves, nicht selten eher langweiliges Leben an Dohertys zahlreichen Ausschweifungen und Abstürzen vermessen will, ob es der Missmut darüber ist, sich in zahlreichen, quälenden Nächten den doch so lange fälligen Nachruf abgerungen zu haben und diesen nun ungenutzt in der Schublade verstauben zu sehen – wer weiß?

Fakt ist, dass eben jener Pete Doherty, mittlerweile ganze 34 Jahre am Leben, zusammen mit seiner Allzeit-Zweitband, den Babyshambles, sechs Jahre nach dem ebenso wunderbaren “Shotter’s Nation” wieder ein herrlich lässiges Album rausgehauen hat. Man muß ihn deswegen nicht unbedingt sympathisch finden, auch ein Kniefall wäre bei allem Respekt wohl unangebracht – dennoch: “Sequel To The Prequel” hat eine erkleckliche Zahl an Songs zu bieten, die man bei so manchem der hochgejazzten, angeblichen Thronfolger vergeblich suchen wird. Aufzählung gefällig? Bitte sehr. Gleich der “Fireman” markiert besten, nöligen Punkrock und läßt die x-te Pistols-Reunion recht blass in der Ecke stehen, “Nothing Comes To Nothing” angenehm schlurig,”New Pair” als Westernparodie, “Farmers Daughter” plustert sich auf so wie “Fall From Grace” locker tänzelt, und so weiter…

Was der deutsche Rolling Stone an Grottigkeit zu bemängeln hatte, kann man ruhig als charmante Eigenwilligkeit durchgehen lassen, wer so oft den Nagel auf den Kopf trifft, der darf schon auch mal danebenhauen – “Sequel To The Prequel”, “Seven Shades”, mein Gott, wer verknitterte Anzüge so zu tragen weiß, als kämen sie direkt aus der Maßschneiderei, dem kann man zumindest nicht vorwerfen, er hätte keinen Stil. Und wenn nach einem Hänger dann ein Stück wie “Dr. No” loslegt – also Ska mit Morricone verzwirbelt – dann ist das schon verdammt cool. Selbst die getorkelten Gefühlsduseleien “Picture Me At A Hospital” und “Minefield”, die britischer nicht sein könnten, will man von Doherty hören – mit seiner vernuschelten, rissigen Stimme bringt er selbst die in einer unpeinlichen Spur nach Hause. Was also soll man sagen? Nur keinen Neid – der Junge hat’s einfach drauf, immer noch. mapambulo:blog
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 30. August 2013
… komplett das schillernde bis in den letzten mm von den Medien durchleuchtete Leben von Pete Doherty außen vor zu lassen. Ich tue es aber trotzdem ;-). ‚Prequel to the Sequel‘ ist ein gutes Album geworden, kein sehr gutes, aber ein gutes, das an vielen Stellen zu gefallen weiß und das vor allen alte Libertines Fans mitnimmt, ohne sie zu sehr vor den Kopf zu stoßen. Was im Vergleich zu den ersten beiden Babyshambles Alben auffällt, ist, dass der Anteil der schrammeligen rockigen Songs deutlich geringer geworden ist, dafür der Anteil der eher ruhigen Midtempo Nummern.

Es gibt viele schöne Nummern. Von den oben erwähnten eher ruhigeren Stücken ist dies PICTURE ME IN A HOSPITAL, eine von Streichern getragene wunderschöne Ballade. Klasse ist auch der Titelsong PREQUEL TO THE SEQUEL, mit seinen leichten Vauxhall Anleihen. Bei den rockigeren Nummern gefällt vor allen MAYBELINE mit seinen schmutzigen Gitarrenriffs, das ein wenig an die seeligen Stone Roses erinnert, und das wunderbar melodische rockige FARMER’S DAUGTHER, mit den für mich besten Vocals auf diesen Album. Wenn mich mein Ohr nicht trügt, dann dürfte auch Stephen Street als Produzent (Morrissey, Blur, Stephen Duffy und 1000 andere) dazu beigetragen haben, dass ‚Prerequel‘ so ungezwungen klingt. Er schafft es immer wieder, den Sound von Bands auf das wirklich minimalste und wichtigste zu reduzieren. Es gibt aber auch einige kleine Experimente, wie bspw. DR NO mit Ska und Reggae Einflüssen.

Überhaupt fällt es auch, dass Doherty sich sehr wohl fühlt, in den Rock Fußstapfen seines Heimatlandes UK herum- und sich auszutoben. So sind die Anleihen vielfältig, von Ska über natürlich Beatles und Clash, aber auch dem Shoegazing Trend der 90er. Ein schönes Vorzeichen auch auf weitere Alben und vielleicht ein Fingerzeig für die Zukunft der Band, falls sie schafft, dieses Spektrum weiter zu bedienen und auszubauen. Wie gesagt, lässt man die schillernde Persönlichkeit von Doherty außen vor, hat man es einfach mit einem Kunden Rockalbum zu tun, dem man anmerkt, dass die Protagonisten nicht mehr ganz die jüngsten sind und dass es ihnen aber wieder Spaß macht, Musik zu produzieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... liegen ja bekanntlich dicht beieinander. Spätestens nachdem ich -Sequel to the Prequel- von den Babyshambles mehrfach durchgehört habe, weiß ich, dass da etwas dran sein muss. Babyshambles Frontmann Pete Doherty, in den letzten Jahren eher für Skandale, vornehmlich im Zusammenhang mit Drogen, als für gute Musik bekannt, hat hier ein Pfund an genialer Musik losgelassen, das man nur selten auf einem Silberling hört. Wie jemand, der von den Medien bereits als "kaputt" und "am Ende" aussortiert wurde, es hinbekommt, noch einmal so ein geniales Album zu produzieren muss man nicht verstehen. Ich hätte jedenfalls nach den harten Jahren bei den Libertines und Babyshambles nicht mehr daran gedacht, dass Doherty sich zurückmeldet. Und so schon gar nicht...

Anpsieltipps: Der Starter -Fireman- erinnert an Johnny Rotten zu seinen besten Zeiten. Mit -Nothing comes to Nothing- haben die Babyshambles sofort einen Hit gelandet. Wieso? Das ließ sich bei diesen 192 Sekunden brillanter Musik einfach nicht verhindern. -New Pair- ist kreativ, verspielt und melodisch zugleich. Hit Nr.2 folgt auf diesem Album mit -Fall from Grace-. Und auch da muss man neidlos anerkennen: Viel besser geht es nicht. -Sequel to the Prequel- würde auf jede Set-Liste der Beatles passen. Auch -Dr. No- kann es in die Charts schaffen. Reggae at his best. In -Penguins- zeigen die Babyshambles wie sie mit Musikstilen und Richtungen spielen können. Zeitlos gut hört sich auch -Picture me in a Hospital- an. Da will man sofort mitsingen und tanzen.

-Sequel to the Prequel- erinnert in einzelnen Songs an Bob Dylan, die Beatles, The Cure oder die Sex Pistols. Pete Doherty hat die Strömungen dieser verschiedenen Zeiten und Bands locker auf Tasche. Auf dem Album ist jeder einzelne Song genau da, wo er hingehört. Alles in allem ist das eine beeindruckende Zusammenstellung von Rock, Pop und Punkeinflüssen in exzellenter Ausführung. Sollte Doherty, was seine Konzerte angeht, noch immer so unberechenbar sein, wie in der Vergangenheit, spart man sich diesen Besuch vielleicht. Aber das Album, das sollte sich jeder anhören, der auf gut gemachte Musik steht. Prädikat: Besonders wertvoll!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2014
Was soll man sagen? Peter schafft es, egal ob mit den Libertines, solo oder - wie hier - mit den Babyshambles, immer nach Doherty zu klingen und gleichzeitig das Besondere der jeweiligen Band hervorzuheben... DER Ausnahmekünstler unserer Zeit....
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2013
Von schmutzigen Rockschmuckstücken zum selbstironischen Popvarieté bis hin zum brutalen Punk des Openers . Sie sind zurück !!!
Pete Doherty geht mit herzzerrissenden Lyrics und viel Gefühl voran . Und gerade deshalb wird er auch gerne Poet genannt.Dohertys Songs sind liebevoller als sein Grinsen in den Momenten, in denen mal wieder alle die Handykameras zücken und ihn abschießen. Vorbei die Zeit der Skandale.......
Mit nichten lauthals verkündet Doherty , das er die Finger nicht von den Drogen lassen kann . Mit roher Energie knallt "SEQUEL TO THE PREQUEL" aus den Boxen !
Der britische Lebemann mit Hut, Schal und Kippe im Mundwinkel hat die sechsjährige Schaffenspause hinter sich gelassen und beweist das eine längere "Ruhezeit" nicht immer schadet ....

Brutal. Zärtlich. Über den Verhältnissen schwebend. And still alive
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am 4. Mai 2014
das beste lied auf dem album, finde ich, das ganze album.ganz besonders aber ist das ganze album erste sahne... (penguins)
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am 9. Dezember 2013
Die Babyshambles haben sich durch dieses Album sicher nur Freunde gemacht!
Durchsichtiges Vinyl sieht Klasse aus und so ist auch der Sound!
Abwechslungsreich, vielleicht ohne "Höhepunktsong" aber alles in hohen Niveau!
Also Klasse!
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am 6. Dezember 2013
und gefällt auch Nicht-Babyshambles Kennern so gut, dass sie das nächste Konzert in Deutschland besuchen werden, um die Babyshambles auch einmal life zu erleben.
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am 18. November 2013
Ein sehr, sehr tolles Album.
Bin schon seit längerem ein Fan der Stimme von Doherty,
jedoch ist es mein erstes Album der Babyshambles.

Bereits nach dem 2. Mal hören war ich wirklich begeistert.
Ein sehr abwechslungsreiches & ansprechendes Werk :)

Meine Favoriten:

Nothing Comes To Nothing
Fall from Grace
Maybeline
Sequel To The Prequel

Natürlich ist auch der Rest sehr empfehlenswert,
aber besonders diese Nummern könnte ich immer & immer wieder auf- und abhören!

Gut gemacht Babyshambles!
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am 12. November 2013
Hatte "Picture me in a hospital" im Radio gehört und fand den Song ganz gut. Darauf habe ich mir das Album bestellt und meine Erwartungen wurden erfüllt. Schöne, kurzweilige und abwechslungsreiche LP, welche durchaus empfehlenswert ist (auch für Leute die mit den Babyshambles bis dato nicht so viel anfangen konnten).
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