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586 von 657 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich hirnlose Monster-Rauferei
"Pacific Rim" hält sich nicht groß auf damit, umständlich die Ausgangsposition für eine Handlung zu erklären: Ein Sprecher aus dem Off erklärt am Anfang ganz prägnant die Lage: Die Erde im 21. Jahrhundert wurde und wird immer noch von gewaltigen Monstern aus der Tiefe des Meeres angegriffen, die aus der Tiefe kommen und die leider die...
Vor 11 Monaten von Jimmy K. veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Power Ranger im High-Tech-Kleid
Dieser Film bietet wirklich Spezialeffekte auf höchstem Niveu. Absolut spitze gemacht und detailverliebt. Jemanden heutzutage noch zu erstaunen ist wirklich schwer geworden aber dieser Film kann es.

Doch machen Spezialeffekt noch keinen Film.
Die schauspielerischen Leistungen sind mau und man baut zu keiner Zeit eine Beziehung zu den Protagonisten...
Vor 3 Tagen von M.Burns veröffentlicht


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586 von 657 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich hirnlose Monster-Rauferei, 11. August 2013
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim (DVD)
"Pacific Rim" hält sich nicht groß auf damit, umständlich die Ausgangsposition für eine Handlung zu erklären: Ein Sprecher aus dem Off erklärt am Anfang ganz prägnant die Lage: Die Erde im 21. Jahrhundert wurde und wird immer noch von gewaltigen Monstern aus der Tiefe des Meeres angegriffen, die aus der Tiefe kommen und die leider die bedauernswerte Neigung haben, Menschen zu fressen und Städte kaputtzutrampeln.

Um dem entgegenzuwirken, baut die - plötzlich wunderbarerweise geeinte - Menschheit gewaltige Kampfroboter, sogenannte Jäger, die von zwei oder mehr Piloten gesteuert werden. Immer wenn ein Monster auftaucht, wird ein Jäger gegen es ausgeschickt - das Monster und der Roboter kloppen sich ein wenig und am Ende hat dann einer gewonnen... hoffentlich der Jäger.

Irgendwann ist es aber doch so, dass die Monster die Übermacht bekommen. General Stacker Pentecost (was für ein Nachname: "Pfingsten") sammelt seine letzte Handvoll verbliebener Jäger, um noch einmal das Blatt zu wenden...

Der Film ist leider nichts für Leute, die gerne ein wenig Niveau sehen wollen: Die Handlung ist banal und strotzt vor logischen Löchern, die Protagonisten entsprechen weitgehend bekannten Stereotypen, die Dialoge sind Actionfilm-Massenware, der Grad an allgemeiner Vorhersagbarkeit und Schablonenhaftigkeit ist sehr groß: Das wird jetzt allen, die diesen Film hier als "genial" usw. titulieren, überhaupt nicht passen - aber ihr habt ja noch den "Gefällt mir nicht-Button", an dem ihr euch austoben könnt :)

Ich wurde trotzdem riesig gut unterhalten; es ist ein wenig wie Gladiatorenkampf oder Bud Spencer-Prügelei in der Zukunft: Herrlich hirnlose und grobe Raufereien, dafür aber hervorragende Spezialeffekte und zum Kreischen gute, metallisch knirschende Roboter! Auch die Kampfanzüge der Jägerpiloten sehen sehr gut aus. Ich ging beschwingt aus dem Kino.

Fazit: Keineswegs ein Meilenstein in der Liste der Science-Fiction-Filme, aber dennoch extrem unterhaltsam. Die Ähnlichkeit mit "Transformers" ist nicht zu leugnen, aber das tut dem Sehvergnügen keinen Abbruch.

So, alle, die in diesem Film gerne das ultimative Niveau-Meisterwerk sehen wollen, können jetzt fanatisch auf den "Nicht hilfreich"-Button drücken :)
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373 von 441 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne? Ja warum denn nicht :-), 21. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim [Blu-ray] (Blu-ray)
Wieso bekommt dieser Film, der folgende Merkmale aufweist:

- Logiklöcher ohne Ende
- Dialoge unter aller Kanone
- Drehbuch quasi nicht vorhanden
- Schauspieler eher Stereotypen als echte Charaktere
- Tiefgang nicht ansatzweise vorhanden

5 Sterne?

Deswegen:

- hammergeile Action
- super Effekte und detailverliebte Sifi- Welt
- super Grundidee
- Hirn aus, gucken, Popcorn reinschaufeln hat auch mal was

Warum ich solche Filme mag? Weil ich ein Sifi- Fan bin! Weil ich jeden Tag schwere Entscheidungen an der Arbeit zu treffen habe und ich es Abends genieße, mir nicht noch stundenlang Gedanken über die Handlung eines Films machen zu müssen, der mir Perspektiven a la Cloud Atlas (den ich ebenfalls sehr gut finde) um die müden Augen und Ohren haut. Es muss meiner Meinung nach nicht immer alles zu 100% oder zu 90% logisch und schlüssig sein in dieser Welt. Zum entspannen reichen mir auch mal 75%. Ich lasse meiner Fantasie gern etwas freien Lauf und da pfeife ich auf Logiklöcher, auch wenn einige in diesem Film so groß sind, wie die Roboter selbst :-) Del Toro wird meiner Meinung nach ohnehin deutlich überschätzt. Hellboy war alles andere als überragend, unterhaltsam ja, aber für mehr als zweimal Gucken reichts nicht.
Wer seichter Unterhaltung gegenüber nicht abgeneigt ist, SiFi mag und "Transformers" sowie Roland Emmerichs "Godzilla" gut fand, der kommt hier voll auf seine Kosten.
Wer "2001 Odysse im Weltraum" oder "Uhrwerk Orange" als Maßstab für gute SiFi-Filme zugrunde legt, wird hier bitterlich enttäuscht werden und vergbelich nach Tiefgang suchen.

Tiefgang hat m.E.n. in so einem Action- Sifi- Spektakel so viel verloren, wie Joghurt- Dressing auf ner Currywurst. In "Inception" bestätigt die Ausnahme die Regel ;-)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßiges und krachiges Entertainment - ein Film, der zur Sache kommt!, 28. November 2013
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim (DVD)
PACIFIC RIM ist eine der Filme, die gar nicht vorgeben mehr zu sein als sie sind - und er liefert zuverlässig das ab, was man von ihm erwarten darf. Wer also KEINEN Bedarf an einer überdrehte Story um riesige Roboter (bzw. Mecha) und ihre Piloten hat, welche gigantische Monster im Nahkampf verdreschen, sollte um diesen Film unbedingt einen weiten Bogen machen... wer aber Lust auf so etwas verspürt, der bekommt hier exakt das Richtige geliefert!

Im Endeffekt vereint PACIFIC RIM Einflüsse aus den klassischen "Godzilla"-Filmen, der "Power Rangers" Serie und natürlich von Mecha-Animes der durchgeknallteren Sorte miteinander - und dies gelingt dem Film ohne Frage auf sehr charmante Weise. Er nimmt sich logischerweise nicht wirklich ernst, aber liefert eine krachige Story, welche zumindest im Rahmen des Genres funktioniert (und natürlich wenig überraschend abläuft), ein paar archetypische Helden sowie natürlich Monster & Mecha.

Keine Frage, die Logik oder gar den "Realismus" des Ganzen darf man natürlich keine Sekunde hinterfragen, die gesamte Geschichte läuft ziemlich vorhersehbar ab, die Rollen sind stereotyp bis zum geht-nicht-mehr, und natürlich gewinnen weder Handlung noch Darsteller einen Preis.

Aber andererseits: hat denn Irgendwer bitteschön ausgerechnet (!) bei PACIFIC RIM etwas Anderes erwartet???

Wer sich nämlich dem Film allen Ernstes mit der Erwartungshaltung nähert, nun etwas völlig Überraschendes, Realistisches und Tiefgründiges zu sehen, hat sich schlichtweg den völlig falschen Film ausgesucht - und das kann man dem hier rezensierten Film irgendwie nicht zum Vorwurf machen.
Dies ist nunmal ein Film für die Zuschauer, welche sehen wollen, wie titanische Roboter riesige Monster aus einer anderen Dimension verprügeln... deal with it!

Wenn man dies beherzigt erkennt man Vieles, was PACIFIC RIM gut und richtig macht. Man muss nämlich auf der positiven Seite feststellen, das dieser Film schlichtweg als "Action-Film mit Mecha & Monstern" für großen Spaß sorgt und ganz einfach gut funktioniert.
Der Film nimmt sich nicht wirklich ernst und ist dabei temporeich sowie augenzwinkernd in Szene gesetzt, die Tricks sind gut, die Designs sehen wirklich nett und eigenständig aus, die Handlung hat Drive und die Gags und Sprüche sitzen... PACIFIC RIM ist ein Film, der eine Zielgruppe unterhalten möchte, welche weis, worauf sie sich einlässt.
Die Action ist daher furios und over-the top - mein persönliche Höhepunkt des Filmes war erreicht, als der Jaeger "Gipsy Danger" mit einem Frachtschiff (!) als Keule (!) einen Kaiju nach Strich und Faden vermöbelte... diese Szene muss man gesehen haben, um sie zu glauben *g*.

Sicherlich ist PACIFIC RIM nun kein Meilenstein des SF-Kinos, aber eben ein Film, der zuverlässig und konsequent das abliefert, was man von ihm erwarten darf... und gerade die Konsequenz ist es, die mir hier gefiel. Es geht bei PACIFIC RIM um den Kampf von Mechas gegen Monster - und diesen Fight bekommt man definitiv anständig präsentiert!

Wie eingangs geschrieben: PACIFIC RIM versucht erst gar nicht, etwas anderes zu sein als er ist.

Insofern für Genre-Fans die ideale Abendunterhaltung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Un 10., 2. Juni 2014
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Un Steelbook Fantástica y con idioma en Castellano para el 2D y 3D. La calidad de la imagen es de referencia y con un 3D espectacular.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbarer Popcorn-Film, 30. Mai 2014
Von 
Matthias Lechner (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer Lust auf ein unterhaltsames und bildgewaltiges Sience Fiction Action Spektakel hat, der wird mit "Pacific Tim" wunderbar bedient. Vier Sterne weil noch Luft nach oben besteht … für einen zweiten Teil … ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Story: kann ignoriert werden, Action: JA!, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim [Blu-ray] (Blu-ray)
Ja, die Story von Pacific Rim ist ziemlich flach. Außerirdische kommen durch ein Dimensionstor auf dem Meeresgrund...alleine damit sollte jedem klar sein, dass auf der Story nicht das Augenmerk liegt. Auch die Charakter sind nicht überraschend und erfüllen so ziemlich alle Klischees des Genre...

ABER: Bild und Ton überzeugen auf ganzer Linie. Wer über ein entsprechendes Soundsystem verfügt, kann es richtig krachen lassen (und dass tut es eigentlich ununterbrochen).

Von daher, wer sich von vornherein im Klaren ist, dass der Film als absoluter Action-Film ausgelegt ist und die Story mehr oder weniger nur als Lückenfüller für die gigantischen Kampfszenen dient, kann hiermit einen recht unterhaltsamen Abend verbringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wenig Logik aber großes Kino, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim [Blu-ray] (Blu-ray)
Bitte keine große Story erwarten, dafür aber viel Action, großartige Optik und Effekte. Macht einfach Spaß auch wenn die Logik auf der Strecke bleibt.
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58 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Del Toro lässt die angepisste Wildsau raus ..., 8. August 2013
... und zwar ohne Leine.

Aber erst mal schön der Reihe nach.

Inhalt :

Eine außerirdische Invasion völlig unerwarteten Ursprungs bricht über die Menschheit herein: Sie kommen aus dem "Breach", einem interdimensionalen Portal, das im pazifischen Ozean in einer Erdspalte liegt, und sie richten immense Schäden in den Küstenstädten an. Die monströsen Kreaturen, auch Kaiju genannt, attackieren weltweit Küstenstädte und dabei kommen Millionen von Menschen ums Leben. Um die Kaiju zu besiegen, starten die Regierungen der Welt das sogenannte "Jaeger-Programm, in dessen Rahmen 25-Stockwerke-hohe Kampfmaschinen gebaut werden. Jeweils zwei Piloten müssen diese gigantischen Roboter steuern, indem sie über eine neuronale Schnittstelle ihre Gehirne miteinander und mit der Maschine verknüpfen. Diese Neuronale Gedankenkopplung nennt man im Fachgargon übrigens "Drift". Je höher die Driftkompatibilität, desto besser sind die Fightskills der Jaeger, ergo die Chance zu siegen und somit zu überleben.
Der Pilot Raleigh Becket (Charlie Hunnam) erzielt bei der Bekämpfung der Kaiju besonders gute Erfolge und zunächst scheint es, als würde die Verteidigungsstrategie aufgehen.
Doch dies ist ein Irrtum, denn die Aliens gewinnen bald erneut die Oberhand und das nicht länger erfolgversprechende Jaeger-Programm soll eingestampft werden. Einzig Marshall Stacker Pentecost (Idris Elba) glaubt noch an die Roboter und holt Becket zurück, der nach einem folgenschweren Kampfeinsatz die Einheit verlassen hat. Zusammen mit der unerfahrenen Pilotin Mako Mori (Rinko Kikuchi) soll er "seinen" Jaeger in ein letztes Gefecht führen, um die Menschheit vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Denn obwohl die Kaiju übermächtig scheinen, so gibt es doch noch eine Möglichkeit, sie zu überlisten ...

Mein Eindruck :

Guillermo del Toro, der ja nicht nur für die Regie, sondern auch für das Drehbuch (zusammen mit Travis Beachum) verantwortlich war, hat mit Pacific Rim eindrucksvoll bewiesen, welch ein Gespür er hat, globale Untergangsstimmung mit der nötigen Prise Humor anzureichern. Nicht zu vergessen die hochinteressanten Nebenschauplätze, die es dem Zuschauer erlauben, sich aufgrund ihres jeweils hohen Authentizitätsgrades noch tiefer in die visuelle Welt hineinzuversetzen . Die Autoren haben ihr Augenmerk nicht nur plump auf die bombastischen Actionszenen à la Michael Bay in Transformers
2 + 3 begrenzt, sondern das Konzept der Monsterangriffe auch wirklich zu Ende gedacht :

1 Wie werden die Jaegerpiloten von den Massen gesehen ?
- Sie werden gefeiert wie Rock-Super-Stars und sind, wenn sie nicht gerade kämpfen oder ihr anderwärtiges Geschaft verrichten, Dauergäste in TV-Shows.

2 Welche Auswirkungen hat das Jaeger-Programm auf die Wirtschaft ?
- Weil alle (Forschungs-)Ressourcen für die Verteidigung gegen die Kaiju aufgewendet werden, gibt es einen zivilisatorischen Stillstand und die Menschen verarmen zunehmend.

3 Was passiert mit den Kaiju nach deren Ableben ?
- Es gibt einen äusserst florierenden, und daher nicht minder lukrativen Schwarzmarkt, denn die Kaiju-Steaks sind nicht nur nahrhaft, dem Knochenmehl wird sogar eine potenzsteigernde Wirkung
- nachgesagt :-)

4 Und, und und.

Kommen wir nun zu den Fights. Diese ließen sich theoretisch in einem einzigen Wort beschreiben :

O H N E G L E I C H E N

In dieser Beziehung setzt der Regisseur neue Maßstäbe in Sachen CGI-Effekte. Die Fights waren so gut in Szene gesetzt, dass ich bei diesem Blockbuster erstmals zwei mal ins Kino gehen könnte. Ein wahrhaftiger Augenschmauss. Für genau solche Filme wurde der 3D-Effekt erfunden. Einfach genial. Dabei werden nicht nur die gigantischen Proportionen der Kolosse glaubhaft vermittelt, auch auf ihre unterschiedlichen Bewegungsabläufe wurde viel Sorgfalt verwendet: Während die Jaeger – je nach Baujahr – mehr oder weniger abgehakt und schwerfällig durch die Wellen stampfen, sind die Attacken der Kaiju viel natürlicher und flüssiger. Dieser Ansatz, die Action trotz Riesenrobotern und Megamonstern möglichst glaubhaft zu gestalten, spiegelt sich auch in der Inszenierung wider: Del Toro hat sich bewusst für eine „dokumentarische Kamera“ entschieden. Immer wieder geraten die Kontrahenten aus dem Fokus oder es landen Wasserspritzer auf der Linse – eben ganz so, als wären die Kämpfe von einem Helikopter aus für die 20-Uhr-Nachrichten gefilmt worden.
Man sieht die Bilder nicht nur einfach vor seinen Augen vorbeiziehen, sie brennen sich regelrecht auf die Netzhaut, sodass man auch noch Tage danach immer wieder mit einem Wohlgefühl daran zurückdenkt.
Die Aufeinandertreffen der Kontrahenten sind schlichtweg atemberaubend. Während den Nonstop-Krawall-Sequenzen erreicht das "Mitfiebern" mit den Protagonisten durchgängig seinen Höhepunkt, und man kann sich vor lauter Spannung kaum ruhig auf den Stühlen halten.
Einer der Höhepunkte ist die Schlacht um Hongkong, die allein 25 Minuten in Anspruch nimmt.Aber auch in den übrigen ca. 100 Minuten kann man nicht gerade behaupten, es mangele an Spannung. Ich war über die gesamte Laufzeit derartig gefesselt, dass neben mir eine Handgranate des Typs Mk2 hätte hochgehen können, ich hätte aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht mal mit der Wimper gezuckt :-) Und das will was heißen !

Während die Militärs für das notwendige Drama sorgen, ist das Wissenschaftler-Duo Dr. Newton Geiszler (Charlie Day) und Dr. Hermann Gottlieb (Burn Gorman) für den nötigen Humor verantwortlich, wobei ich an dieser Stelle Charlie Day besonders hervorheben möchte. Die beiden versuchen ein Muster der Ausbrüche der Drecksviecher aus dem Breach zu erkennen und somit Prognosen anzustellen, wie viele Exemplare dieser alienartigen Spezies wann in Zukunft dem "Tor der Hölle" ensteigen könnten. Nebenher versuchen sie noch zu ergründen, wie man das Portal schließen kann.
Alles gar nicht so einfach :-)
... Irgendwann hat Dr. Geiszler eine aberwitzige aber nicht minder geniale Idee, und zwar ... (ich will ja nicht zu arg spoilern) ... Nach besagtem Experiment macht er die Bekanntschaft mit dem Kaiju-Schwarzmarkt kontrollierenden Gangsterboss Hannibal Chau, der von keinem geringeren als Ron Perlman verkörpert wird. Eine wahrlich köstlich selbstironische Leistung, die dieser scheinbar mühelos hier aufs Parkett legt. Es ist einfach herrlich den beiden bei der Konversation zuzuschauen. Das hatte in meinen Augen auf jeden Fall Kultcharakter. Nicht zu vergessen die Szene, in der eines der Monster ... seht selbst. In dieser Szene habe ich mich total <weggelacht>.

Fazit :

Wer mal (endlich) wieder so gebannt vor der Flimmerkiste sein möchte, dass es einen vor Spannung förmlich zu zerbersten droht, der sollte sich diesen Blockbuster unter gar keinen Umständen entgehen lassen. Der Film hat m.E. den perfekten Mix aus Drama und Humor, ohne dabei den Bogen in einem der beiden Falle zu überspannen. Eben dieser gesunde Mix macht den Film so sehenswert.
Ganz zu schweigen von den Komikereinlagen von :

Ron Perlman als lässigem Schwarzmarktobermacker, der sich mit unzähligen Kaijukadaverteilen wie unter anderem transzidentalen Gehirnläppchen, eine goldene Nase verdient hat und den aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung im Black-Business nichts, aber auch GAR nichts mehr ins Schwitzen bringen kann und ...

... Charlie Day als genialem Wissenschaftler, der definitiv verdammt schnell ins schwitzen kommt, sobald er einen Fuß vor sein Labor setzt.
Die Szenen mit den beiden Protagonisten sind definitiv kultverdächtig.

PS :

Falls Ihnen der Film so gefallen haben sollte wie mir, seien Sie darauf hingewiesen, dass eine Fortsetzung bereits in Planung ist und 2015 das Licht der Lichtspielhäuser erblicken soll.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monstermäßig auf's Maul, 1. Februar 2014
Von 
Alexander Gebhardt "majorcrampas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim [Blu-ray] (Blu-ray)
Manchmal liebe ich sie ja - diese Filme, bei denen man das Hirn abschalten und einfach nur die Augen und Ohren von stupider Zerstörungswut verwöhnen lassen kann. Das so ein Streifen auch von Guillermo Del Toro kommen kann, dessen Stil mir insbesondere bei den beiden "Hellboy"-Verfilmungen sehr gefiel, macht die Sache nur noch besser. Die Story lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: Wesen aus einer anderen Dimension dringen durch einen Spalt im Pazifik auf die Erde vor, legen reihenweise Städte in Schutt und Asche und können nur von gigantischen Robotern mühevoll in Schach gehalten werden. Da dies auf Dauer durchaus anstrengend ist und die Viecher immer größer und zahlreicher auftauchen, soll ein mutiger Plan gleich das ganze Dimensionstor neutralisieren.

Ganz klar ist "Pacific Rim" mit seinem eher stupiden Charme ganz klar vor allem eines: Geschmackssache. Wer insbesondere aber die "Transformers" oder aber die PC-Kultspiele der Marke "Battletech", "Mechwarrior" oder "Mech Commander" (um nur einige zu nennen) mag, der wird auch hier gute zwei Stunden ordentlich was zu Staunen haben. Die Schauspieler geraten schnell zur Nebensache, agieren sicher auch nicht unbedingt oscarwürdig, aber passen wie die Faust aufs Auge zum Setting des ganzen Streifens.

Technisch macht die Scheibe auch alles richtig: hoher Detailgrad, rasiermesserartige Schärfe und satte Farben unterstützen das Action-Erlebnis visuell ordentlich. Subjektiv bzw. gefühlt fehlt aber irgendwas zur Referenz (z.B. im Vergleich zu "Oblivion"), vielleicht liegt es auch an der konsequent künstlichen Atmosphäre der Innenaufnahmen. Fast noch wichtiger ist natürlich die bombastische 7.1-HD-MA-Tonspur, die basstechnisch ordentlich auf die Pauke haut und auch in der "gefühlten" Räumlichkeit herausragende Arbeit leistet. Zahlreiche Extras in HD finden sich zudem auf einer weiteren Disc, warten auf ihre Entdeckung und reichen über die oft üblichen Standardbeilagen weit heraus.

Unterm Strich also ein toller Film für diejenigen, die zum einen mal demonstrieren wollen, was passable Soundanlagen für den heimischen Fernsehgenuss so leisten können und zum anderen Fans von Monsterkloppereien sind. Für knapp einen Zehner kann man wohl kaum mehr verlangen.
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5.0 von 5 Sternen Distribution tadellos, Film ... Welcher Film ..?, 16. Juli 2014
Von 
R. Stephan (Fellbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Pacific Rim (Amazon Instant Video)
... - die Sternchen zählen nur für den Vertrieb - ...

Der Film wird hier nur als technisches Produkt im Rahmen von Amazons Prime Instant Video erwähnt: Auf den Kindle Fire HDX 7 über eine Fritzbox 7320 mit 16KBits gut nach 22.00 Uhr gestreamt - direkt ins Bett - ohne irgendwelche technischen Probleme.
Natürlich sollte man wie immer routinemäßig die zahlreichen Caches des Kindles leeren - mit Clean Master, z.B. - damit das Tab sofort und stabil auf den HD-Stream zugreift.
Bild und Sound tadellos, da ist der Kindle klar aus Gold.

Der Film?
Hüstel.
Zum Glück bin ich dafür nicht ins Kino gegangen.
Dabei ich schätze Del Toros 'Pan's Labyrinth' so sehr, wie ich seine 'Hell Boy'-Späßle genießen kann.
Watsolls, das Feuilleton ist grad geschlossen ;)

Und deshalb bleibe ich Prime: Überhypten Blockbuster-Stuss ('Dark Knight Rises' als nächstes Beispiel) für lau oder sehr kleines Geld auf einem tollen Media-Teil bequem in der Horizontalen und ohne den doch recht expliziten Kino-Event-Hustle kurz checken und dabei auf der Höhe des Zeitgeistes bleiben.

Wofür es gerne 5 Sternlein gibt.
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