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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen10
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am 1. Oktober 2013
Wirklich beeindruckend authentisch geschrieben ist der historische Roman “Liebe und Völkermord” von Daniel Imran. Dabei siedelt der Autor seine Handlung in einem Umfeld an, welches bisher in der Literatur nur sehr wenig Beachtung fand. Es geht um die jüngere Geschichte der Armenier und Aramäer. Eine Geschichte, die bislang geschickt verdrängt wurde und von der man sehr wenig weiß. Bis zu diesem Buch: Denn mit diesem Buch gelingt es Daniel Imran, genau diese verdrängte Geschichte ins Bewusstsein zu holen und das tut er mit einem lauten Knall: Authentisch und vor allem ohne Wertungen mit dem besserwissenden Blick von heute. So kann man als Leser vollkommen unbefangen eintauchen in eine Handlung, in der es neben historischen Fakten um ganz großes Gefühl geht. Diese Mischung macht dieses Buch dann auch zu einem kleinen Highlight: Denn gerade weil der Autor hier keine Wertungen vornimmt und dem Leser die Einordnung der Geschehnisse überlässt, kann sich die volle Dramatik der Beziehungsgeflechte im Kopf des Lesers entfalten. Ein Buch, das sicher keine bereits bekannte Geschichte neu aufwärmt, sondern stattdessen jedem Leser die große Möglichkeit gibt, etwas vollkommen Neues zu entdecken. Keine leichte Kost, dafür aber anspruchsvolle Unterhaltung mit sauber recherchierten und dargestellten Hintergründen. Die sind nicht immer angenehm, aber das kann man auch nicht von jeder Wahrheit erwarten.
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am 11. August 2013
Gleich vorweg: Ich kenne den Autor nicht persönlich. Wir haben uns über ein Autorenforum kennengelernt und beschlossen, unsere Bücher gegenseitig zu lesen und ehrlich zu rezensieren, da wir beide ein ähnliches Interessengebiet teilen.
Ich gebe dies deswegen vorab hier an, damit im Nachhinein keine Vorwürfe von wegen "Gefälligkeiten" kommen. Dies ist eine ehrliche, unvoreingenommene Kritik.

Zur erzählten Geschichte und Handlung muss und will ich nicht viel sagen. Die Kurzbeschreibung sollte genügen, um zu wissen, worum es geht. Mehr würde nur zum Spoilern führen, was ich nicht will. Soviel aber vorweg: Das Buch bleibt durchgehend spannend. Der Autor schafft es, immer genug offen zu lassen um einen dazu zu bringen "dran zu bleiben". Man will immer wissen, was als nächstes passiert und vor allem, was für ein Ende die Geschichte nehmen wird. Dabei bleibt wenig vorhersehbar und deswegen zieht einen die Geschichte stets vorwärts, man erwischt sich schnell dabei, wie man vorangetrieben wird und man merkt, man kann das Buch nicht weglegen, ohne es zu Ende lesen zu wollen, dafür sind die gestellten Fragen einfach zu interessant.

Zuerst will ich mit den negativen Eindrücken beginnen. Man merkt, dass das Buch vollständig in Eigenregie entstand und deswegen tauchen hier und da Schwächen auf, die ich nicht unkommentiert lassen kann.

- Hier und da haben sich kleinere Tipp- und Kommafehler eingeschlichen. Aber ich konnte nichts entdecken, was mich im Lesefluss "gebremst" hätte.

- Die Namen der Charaktere sind manchmal verwirrend. Da die Handlung vielen Haupt- und Nebencharakteren folgt und viele von diesen ähnliche oder selbe Namen tragen, fällt es nicht immer leicht zu wissen, von wem gerade die Rede ist. Zum Glück ist dies bei den wichtigsten Hauptcharakteren nicht so gravierend und hindert deswegen den Lesefluss nur selten. Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, irgendwas zu verpassen oder etwas nicht zu verstehen, da ich nicht wusste, von wem gerade die Rede ist.

- Die Handlungsorte sind nur teilweise gut beschrieben. z.B. bekommt man einen guten Eindruck von der Größe eines Dorfes, seinen Einwohnern, den Familien, etc... aber so ganz will sich kein Bild im Kopf aufbauen. Dafür fehlt einfach ein wenig an Beschreibung was Vegetation, Natur, Klima, etc. angeht. Da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, um das Bild in meinem Kopf lebendiger zu machen. Gut, ich konnte Bilder der Gegend googeln und mir so helfen, aber das hätte schöner ausgearbeitet werden können.

- Die Handlung wirkt manchmal etwas "fahrig". Der Autor springt hier und da innerhalb eines Kapitels zwischen den verschiedenen Parteien hin und her und dank der beschriebenen Namensproblematik ist es nicht immer leicht, zu folgen.

- Manche Charaktere erscheinen etwas zu "bunt" oder besser "überspitzt". Man merkt dem Autor zwar die Mühe an, neutral zu bleiben und keine der Seiten, bzw. vor allem der Religionen, als "böse" oder "gut" hinzustellen, aber dadurch erscheinen manche der Charaktere in ihren Handlungen sehr extrem. Es ist nicht immer leicht, ihren Motivationen zu folgen. z.B. schwingt eine Ehefrau von unendlich verliebt sofort zu "ich will meinen Mann töten", als ihr Zweifel an seinem Charakter kommen. Da hätte etwas moderation gut getan. Trotzdem gleitet es nie in Unrealismus ab und auch wenn man vielleicht selbst nie so handeln würde, bleibt es trotzdem immerhin nachvollziehbar.

- Mein vielleicht größter Kritikpunkt: Viel "tell", wenig "show". Es wird viel, viel beschrieben, was eigentlich Hintergrundwissen ist und die Charaktere oder der Leser in diesem Moment eigentlich nicht wissen können. z.B. bekommt man nach jeder Einführung eines neuen Charakters eine tiefgreifende Erklärung über dessen Werdegang, Geschichte und Gefühle, statt das dies aus den Handlungen und Dialogen klar wird. (Dialoge, die übrigens SEHR gut gelungen sind, meiner Meinung nach. Man hat oft das Gefühl, lebendigen Figuren zuzuhören, trotz ihrer beschriebenen Extreme)

... Das waren jetzt die Punkte, die mir beim Lesen aufgefallen sind. Aber auch hier muss ich sagen, alles war nicht so gravierend, dass es wirklich meine Lesefreude getrübt hätte. Auch wenn ich hier darauf rumreite, waren es doch insgesamt betrachtet eher kleinere Fehler, die mich nicht wirklich gestört haben.

Normalerweise hätte ich dem Buch aufgrund dessen 4 Sterne gegeben. Warum es trotzdem 5 geworden sind, will ich hier erklären:

Es ist das erste und einzige Buch das ich gefunden habe, dass sich mit der jüngeren Geschichte der Aramäer und Armenier beschäftigt. Dieses Volk war über Jahrhunderte eine Minderheit im eigenen Land und 1915 während der Wirren des ersten Weltkrieges kam es zum Eklat mit den herrschenden Muslimen, denen die einheimischen Christen wohl schon lange ein Dorn im Auge waren.
Der Autor nähert sich dem Thema fair, aber deutlich liebevoll. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem man dieses Volk nicht bewunder muss, für das, was sie mitmachen müssen und die Art, wie sie trotz allem ihre Würde bewahren. Für mich persönlich, der sich schon ein wenig mit der Geschichte dieses Volkes auseinandergesetzt hat, sind die Aramäer ein wenig ein vergessenes Volk. Wenig lautstark und in der Mehrheit friedlich, leben sie heute in ganz Europa verteilt in kleinen, unauffälligen Gemeinschaften und der Durchschnittsdeutsche wie ich hat kaum einen Schimmer von der Geschichte eines der ältesten Christlichen Völker unserer Zeit. Ein trauriger Zustand, der meiner Meinung nach mehr Beachtung verdient und deswegen ist es umso wertvoller, ein Buch lesen zu können, das nicht einfach nur nackte Fakten herunterrasselt, oder gar ein Fachbuch ist. Man merkt dem Autor zwar oft seinen historischen Hintergrund an, es gibt im Buch viele Informationen über die Geschichte des mittleren Ostens und damals aktuelle politische Geschehnisse, aber trotzdem bleibt das Buch bei den Gefühlen und der Welt der einfachen Menschen damals. Man kann also gleichzeitig etwas lernen und mitfühlen und so etwas ist selbst bei den besten Autoren historischer Romane (leider) selten. Das man dabei noch in eine Welt entführt wird, die hierzulande so unbekannt, aber doch eigentlich im gesamtpolitischen Kontext so wichtig ist (zumindest für unsere Identität als Europäer und Christen), war ein Geschenk für mich

Ich selbst beschäftige mich schon seit Jahren mit europäischer und nahöstlicher Geschichte seit den Römern und dachte eigentlich nicht, noch etwas finden zu können, wo ich nicht wenigstens einen rudimentäres Grundwissen mein eigen nennen könnte. Dieses Buch hat mir einmal mehr die Augen dafür geöffnet, das man auf unserer Welt immer noch etwas finden kann, was fremd und exotisch, spannend und interessant ist. Deswegen habe ich mich dann auch für die 5 Sterne entschieden und kann es nur jedem empfehlen, über die kleineren, "handwerklichen" Schwächen hinwegzusehen und etwas über die tragische Geschichte eines beinahe "vergessenen" oder fast besser "übersehenen" Volkes zu lernen!
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am 26. November 2013
Ein fesselndes Buch über eine dramatische Zeit, die durch die im Buch beschriebenen Geschehnisse aus dem Dunkel der Geschichte erweckt wird. Ich habe es gerne gelesen, da ich Bücher mit fundiertem geschichtlichem Hintergrund liebe.
Daher 5 Sterne.
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am 14. August 2015
„Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern.
Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region. Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden. Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ... In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt ...“ (Inhalt laut Klappentext)
Eine Geschichte, für welche der Autor sehr viel und genau recherchiert hat, welche jedoch sehr schwer zu lesen ist, denn dies ist keine leichte Kost für zwischendurch. Schon zu Beginn wird man von einer enormen Menge an Personen und ihren sich ähnelnden Namen regelrecht erschlagen, was es einem sehr schwer macht, überhaupt ins Geschehen des Buches hineinzufinden noch sich nach einer Weile zurechtzufinden. Es ist verwirrend, vor allem durch die Perspektivwechsel. Immer wieder fragt man sich, wo man sich nun gerade befindet. Oftmals muss man auch durch die Sprünge noch ein paar Seiten zurückschlagen und diese erneut lesen. Auch für die Handlung recht unwichtige Personen werden überdimensional beschrieben. Ein Personenverzeichnis tut hier wirklich Not. Auch hätte ich mir gewünscht, dass gewisse Begriffe erklärt werden, da ich mit der Materie nicht so vertraut bin. Durch die übermäßige Flut an Informationen wird der Text zu sehr ausgedehnt, was dann auch ziemlich schnell langweilig wird, da dadurch sie Spannung verlorengeht.
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am 29. März 2015
Klappentext
„Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern.

Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region.
Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden.

Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ...

In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt ...“

Als ich das Buch erhielt, beeindruckte mich das schön gestaltete Cover, das mir im Original ebenso gut gefällt, wie beim ersten Eindruck auf dem Foto, welches mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat.

Der Anfang ließ sich auch recht leicht lesen, aber schon nach den ersten Kapiteln wurde ich von der Flut der Namen überwältigt, da der Autor jede einzelne Person, ob wichtig oder unwichtig genau beschrieben hat.
Ich hatte zwar keine Probleme mit der Fremdartigkeit der Namen und Orte, hatte aber Probleme die Personen und Orte richtig miteinander zu verbinden und zuzuordnen.
Da wäre ein Personen und Ortsverzeichnis sehr hilfreich gewesen.

Ebenso bereiteten mir die sehr abrupten und am Anfang sehr zahlreichen Sprünge, zwischen den Handlungsorten zum Teil große Probleme. Sie sollten zwar die Spannung hoch halten und ein hohes Tempo erzeugen, schafften es aber, mich zu verwirren und mir ging immer wieder der Faden verloren , so dass ich immer wieder neu ansetzen musste, was ich als sehr störend empfand.
Gut folgen konnte ich nur in einigen etwas längeren Abschnitten, die sich auch sehr leicht und flüssig lesen ließen.
Ich habe nur von einigen wenigen Personen ein klares Bild heraus bilden können, alles andere verschwindet in einer immensen Flut von Eindrücken.
Dagegen steht dann wieder in manchen Bereichen ein gewisses Zuviel an Info, die mir dann in der jeweiligen Lesesituation zu langatmig und ausschweifend war und den gerade gewonnenen Lesefluss wieder ausbremste.

Obwohl der Autor gute wertungsfreie Beschreibungen der Handlungsorte und Personen lieferte, konnte ich während des Lesens kein klares, zusammenhängendes Bild im Kopf aufbauen. Dennoch hat mich das Buch und die Geschichte, die es erzählt beeindruckt.
Der Zusammenhang von allem erschloss sich mir erst einige Zeit später, als ich das Buch schon längst beendet hatte und die Geschichte noch mal Revue passieren ließ.

Fazit:
Ein gut recherchiertes Buch, über ein hochinteressantes und immer wieder aktuelles Thema, über das auf dem Buchmarkt nicht sehr viel zu finden ist.
Der Autor liefert dem Leser eine Menge Informationen, die aber vom Leser erarbeitet und verarbeitet werden müssen, wodurch es nicht gerade einfach zu lesen ist und sich zum Teil erst im Nachhinein erschließt.
Es ist kein Buch für Zwischendurch, sondern erfordert die komplette Aufmerksamkeit. Wer dazu bereit ist, dem kann man das Buch empfehlen.

Ich vergebe 3 Sterne, da mich das Buch nicht wirklich gepackt hat und es nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hat.
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am 3. Februar 2014
Wenn einen geschichtliche Romane interessieren, ist man mit diesem Buch bestens bedient. DAs Buch liest sich gut, spannend und eingängig.
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am 17. März 2015
Inhalt:
Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern.

Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region.

Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden.

Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ...

In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt

Cover:
Das Cover ist in Ordnung. Es passt zum Buch.

Mein Fazit:
Das Buch ist auf jeden Fall kein Buch, welches man mal eben so als Abendlektüre lesen kann. Dafür ist es auch nicht gedacht.
Was ich etwas störend fand war, dass die Schrift doch sehr klein gewählt wurde. Da hätte man vielleicht besser ein etwas dickeres Buch draus machen können, aber dann größer geschrieben.
In dem Buch kommen viele verschiedene Charaktere vor, so dass ich starke Schwierigkeiten hatte, diese zu unterscheiden und ich fand es stellenweise auch sehr verwirrend. Ich bin manchmal gar nicht mehr mitgekommen und musste das Buch dann zur Seite legen und auch öfter mal ein paar Seiten zurückblättern, um wieder reinzukommen. Das finde ich immer sehr schwierig, wenn man ein Buch nicht flüssig lesen kann. Bei dem Thema Genozid ist es klar, dass es mit Gewalt zu tun hat, aber mir war es schon bald etwas zu viel. Das ist auch mit Sicherheit nichts für schwache Gemüter. Es wird relativ realistisch dargestellt, was als Außenstehender nicht immer leicht ist. Auch das Thema Sex wird häufig aufgegriffen, jedenfalls am Anfang des Buches. Alles in allem ist es kein einfach zu lesendes Buch und man muss auch dafür in der Stimmung sein, es zu lesen. Es ist nichts, was man mal so zwischendurch liest. Da es für mich doch ein wenig zu komplex war und mich nicht gepackt hat, möchte ich hier gerne 2 von 5 Punkten vergeben.
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am 8. Februar 2014
Etwas verwirrend, viele Namen , auch sehr langatmig geschrieben,und trotzdem einen guten Einblick in unser aller Vergangenheit, sehr gut recherchiert.
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am 15. November 2013
Klasse sehr schönes Buch sehr spanned ich würde es jedem empfehlen es macht einfach immer mehr Spaß solche Bücher zu lesen
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am 25. Dezember 2013
Sehr sprunghaft, viele Namen, die mit der Handlung nichts zu tun haben. Langatmig. Nicht immer einwandfreies Deutsch. Muß man nicht unbedingt lesen.
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