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TOP 500 REZENSENTam 4. August 2013
Auf knapp 140 Seiten werden 30 Touren vorgestellt, entsprechend wird jeder einzelnen großzügig Platz von 4 bis 6 Seiten eingeräumt. Das ist nicht selbstverständlich für ein Buch dieser Art, sind doch viele Wander- oder Tourenführer meist im Westentaschenformat gehalten und die Kapitelchen von Kleinstbuchstaben übersäht. Das großzüge Format und der ausladende Platz ist schon mal ein erstes Plus für diesen Berglauf-Führer, dem leider der Untertitel “Auch für Trail-Runner” vorenthalten wurde.

Thomas Bucher, der Autor dieses Buches und Pressesprecher beim Deutschen Alpenverein, teilt diesen Ratgeber für die ganz schnellen am Berg ein in leicht, mittel und schwierig. So finden wir unter leicht (Einsteiger) z.B. das Hörnle, unter mittel (Fortgeschrittene) den Wank, und unter schwer (Könner) die Herzogstand-Heimgarten-Runde mit der “Himmelsleiter”, den Grat, der beide Gipfel verbindet.

Jede Tour ist der Autor selbst gelaufen und macht sie uns mit seinen Worten schmackhaft, und das macht er richtig gut - das zweite dicke Plus. So werden die Touren nicht nur verständlich vom Verlauf her beschrieben, sondern vor allem aus der Sicht eines Trail-Runners bwz. Speedhikers. Beispiel Heimgarten (mittel, Dauer 2:15 Std., 1070 Hm, 10Km): “Hartes Finale: Oberhalb der Hütte (Bärenfleckhütte, Anm.d.Verf.). geht es in ziemlich vielen Kehren hinauf bis zum Grat. Einige eingestreute Treppenstufen garantieren deiner Beinmuskulatur eine konstant hohe Milchsäurekonzentration”. Ja, er dutzt uns, das gefällt!

Ein weiteres Plus ist das durchdachte Konzept des Kapitelaufbaus. Jedes fängt auf der linken Seite mit einer hellblau unterlegten Spalte an. Ganz oben finden wir die Angaben zum Schwierigkeitsgrad, zu der in etwa benötigten Laufzeit, zu den Höhenmetern und zu den Gesamtkilometern. Hierüber bin ich gleich bei meiner ersten Tour gestolpert: Heimgarten? 10km und 1070 Höhenmeter! Yep... nix wie los! Warum es dann so steil war, wurde mir hinterher klar. Die gut 1000 Höhenmeter mussten in 5 Kilometer genommen werden - 10 km sind 5 rauf und 5 runter, bzw. gut 200 HM pro Kilometer. Jedenfalls war meine Leidenschaft und Faszination für die Berge geweckt, und ich wurde Berg- und Talläufer.

Als nächstes werden in dieser Spalte beispielsweise der Tourencharakter beschrieben, Ausgangspunkt und Anreise, Einkehrmöglichkeiten, beste Jahreszeit, Weg-Charakterisierung wie Wanderweg, Pfad etc., Zeiten rauf und runter, die Wanderzeit, und welche Kondition mitgebracht werden sollte sowie die Anforderungen an die Technik.

Jedes Kapitel lädt den Leser zum Betrachten von mehreren Bildern ein, einige im Postkartenformat oder ganzseitig, auf denen wir mal den Autor, mal eine junge Dame namens Billy bei schönstem Wetter in Aktion sehen. Diese farbenfrohen Fotos sind keine Verschwendung von Platz, sondern geben uns eine Vorstellung davon, wie aktiv man selbst an bestimmten Stellen unterwegs sein kann in herrlichster Natur. Für mich sind die zahlreichen Abbildungen jedenfalls leckere Appetithäppchen. Und keine Angst, selbstverständlich finden wir auf den 4 bis 6 Seiten auch vierfarbige Kartenausschnitte mit der Route, meist mit Möglichkeiten zur Verlängerung oder Abkürzung, bzw. Varianten. Obligatorisch ist die Grafik mit dem Längen- und Höhenprofil.

Kurz: Dieses Buch in die Hand zu nehmen, darin zu schmökern und dann eine Wahl zu treffen, macht einen riesen Spaß. Erst recht, sich auf einen der vorgestellten Berge einzulassen und sich auf der Strecke zu “berauschen”.
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am 11. Mai 2014
Nun möchte ich doch ein Wort über dieses Buch verlieren:
Wer sich vor der Haustüre in den Voralpen austoben möchte, dem kann ich die Touren nur ans Herz legen.
Im Herbst habe ich mir es in den Warenkorb gelegt & inzwischen 14 der 30 Läufe absolviert.
Was soll ich sagen: toll, toll, toll.
(Bitte jetzt schon um Teil 2 & die Option dich kennenzulernen, Thomas!)
Da ich erst vor einigen Jahren ins Tölzer Land gezogen bin, sind mir auch bekanntere Routen wie der Gratweg zwischen Herzogstand und Heimgarten nicht unter die Trailrunning- oder Wander-Schuhe gekommen.
Mein bisheriger Favorit: Sonnspitz.
Muss man gelaufen sein. Hinweis zu dieser abenteuerlichen Route: Das Schild existiert leider nicht mehr. Daher nach etwa 5 Min des Laufes rechts in Weg einbiegen - Markierung an Baum: weiß/rot/weiß.
Mein zweiter Platz:
Heimgarten über Ohlstadt.
Besonders gut an dem Buch gefallen mir auch die diversen Optionen, um Touren zu erweitern oder abzukürzen.
Spitze!

Nachtrag 2015:
Einen Stern muss ich abziehen. So fehlt im Buch zu den Touren die Info zur Beschilderung. Beispielsweise wird man rum um den Jägerkamp von Schildern nahezu erschlagen und kann somit ohne große Vorbereitung starten während andere Touren Kartenstudium erfordern, zb Estergebirge.
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am 15. August 2015
Habe im DAV Magazin einen Artikel des Buchautor gelesen über die steigende Popularität des sehr schnellen Wanderns, eben des Speedhikings. Der Artikel hat meine Neugier geweckt und ich musste diesen "Wanderführer" einfach ausprobieren.
Die vorgeschlagenen Routen sind wirklich schön ausgesucht, ansprechend und ausführlich beschrieben und wirklich treffend ihrer Schwierigkeit nach sortiert.
Besonders gut gefällt mir die herzliche Schreibart der einzelnen Texte, sowie die "Feature" einer recht präziesen Anfahrtbeschreibung mit öffentlochen Verkehrsmitteln ab München Hbf sowie guter Aufschlüsselungen der benötigten Zeit für die Tour, die sowhl fürs Laufen wie auf das klassische Wandern angegeben sind.
Wer die Touren ausprobiert sollte aber definitiv das Buch mitnehmen oder zumindest ausführlich studiert haben, da die Beschilderung leider manchmal etwas irreführed ist.
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am 27. September 2015
Sehr empfehlenswertes Buch!
Aber eigentlich mit falschen Titel...könnte auch "Trailrunning" heißen! :-)
Super Tourenvorschläge in den Münchner Hausbergen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden!
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